- Projektantrag: Konzeption und Implementierung einer zentralen, ausfallsicheren Virtualisierungsumgebung für ********** zur Ablösung lokaler Einzelserver.
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Projektantrag: Konzeption und Implementierung einer zentralen, ausfallsicheren Virtualisierungsumgebung für ********** zur Ablösung lokaler Einzelserver.
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Projektantrag: Konzeption und Implementierung einer zentralen, ausfallsicheren Virtualisierungsumgebung für ********** zur Ablösung lokaler Einzelserver.
Hallo zusammen, ich bin angehender Fachinformatiker für Systemintegration und sitze gerade an meinem Projektantrag für die IHK. Mein Betrieb hat den Antrag inhaltlich bereits genehmigt, aber bevor ich ihn final einreiche, würde ich mich sehr über eure fachliche Meinung freuen. Passt die Zeitplanung aus eurer Sicht? Ist die fachliche Tiefe für einen FISI ausreichend? Vielen Dank schon mal für eure Hilfe! 1.1. Ausgangssituation Derzeit werden vor Ort vier geschäftskritische Systeme (u.a. Schließsystem, Zahlungsschnittstelle & Kassensoftware) auf dedizierten Einzelplatzrechnern betrieben. Diese vier Dienste laufen aktuell auf gewöhnlicher Desktop-Hardware, die das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hat und durch häufige Störungen einen unverhältnismäßig hohen Administrationsaufwand erzeugt. Der Betrieb auf vier getrennten physischen Maschinen nutzt die vorhandenen Hardwareressourcen ineffizient und erschwert die Administration. Zusätzlich zum veralteten Hardwarestand stellt die fehlende Absicherung ein Risiko dar. Die Rechner verfügen weder über redundante Netzteile noch über eine Anbindung an eine leistungsfähige unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), was in Kombination mit den am Standort auftretenden Spannungsschwankungen in der Vergangenheit zu Störungen führte. Da diese Systeme für zentrale Prozesse unverzichtbar sind, hätte ein Ausfall unmittelbare operative Einschränkungen zur Folge. 1.2. Zielsetzung Das Ziel des Projektes ist die Konsolidierung der vier physischen Einzelmaschinen auf einen leistungsfähigen, zentralen On-Premise-Virtualisierungshost. Durch die Virtualisierung sollen die generellen Vorteile dieser Technologie für den Standort nutzbar gemacht werden. Dies umfasst die bessere Ausnutzung der Hardware-Ressourcen, die zentrale Verwaltung aller Server an einer Konsole, sowie die Möglichkeit, vor kritischen Updates Snapshots zu erstellen, um Ausfallzeiten zu minimieren. Die neue Server-Hardware wird dabei anforderungsbezogen dimensioniert und gegen physische Risiken abgesichert (redundante Netzteile, USV-Absicherung). Eine lokale Umsetzung (On-Premise) wird bevorzugt, um Latenzzeiten für wichtige operative Prozesse gering zu halten und die Bandbreitenanforderung der Softwareverteilung lokal bedienen zu können. Meine Aufgaben im Projekt umfassen: Evaluierung: Auswahl der geeigneten Server-Hardware, der Virtualisierungssoftware sowie einer passenden Backup-Strategie unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Anforderungen. Installation & Konfiguration: Inbetriebnahme des Virtualisierungs-Hosts und Einrichtung der virtuellen Maschinen. Testphase: Durchführung von Funktionstests vor Migration in die Live-Umgebung. Migration: Überführung der Dienste in die virtuelle Umgebung. Sicherheit: Gewährleistung der Zugriffssicherheit und Einbindung in das Monitoring. Das Ergebnis ist eine moderne, skalierbare Umgebung, die den administrativen Aufwand senkt und die Ausfallsicherheit massiv erhöht. 1.3. Konsequenzen bei Nichtverwirklichung Ohne die Umsetzung verbleiben die geschäftskritischen Dienste auf veralteter, ungesicherter Hardware. Da die aktuellen PCs ihr End-Of-Life erreichen, müssten zeitnah Investitionen für die Beschaffung von vier neuen physischen Rechnern getätigt werden. Dies wäre wirtschaftlich ineffizient und würde weiterhin einen hohen administrativen Aufwand für die nächsten Jahre bedeuten. Zudem bliebe das Risiko bestehen, dass Hardwaredefekte oder Stromschwankungen zu Ausfällen führen, was Umsatzeinbußen und Image-Schäden zur Folge hätte. 2. Projektumfeld/Rahmenbedingungen (organisatorisch + technisch) Das Projekt wird administrativ und technisch von der IT-Abteilung im Headquarter gesteuert und per Remote-Zugriff durchgeführt. Für die operative Umsetzung steht ein Arbeitsplatz mit Zugriff auf eine virtuelle Desktop-Umgebung, sowie auf die Netzwerkumgebung zur Verfügung. Zusätzlich kann auf ein Hardwarelager mit verschiedenen Geräten und Kabeln für Testzwecke zurückgegriffen werden. 3. Projektplanung/Projektphasen inklusive Zeitplanung 1. Definitionsphase (3 Stunden) Ist-Analyse - 1 Stunde Kickoff-Meeting - 1 Stunde Erstellung Soll-Konzept - 1 Stunde 2.Planungsphase (14 Stunden) Erstellung Pflichtenheft - 2 Stunden Erstellung Projektstrukturplan - 1 Stunde Erstellung Zeitplan - 2 Stunden Evaluierung Hardware - 3 Stunden Evaluierung Software - 3 Stunden Erstellung Ressourcen - & Kostenplan - 3 Stunden 3.Durchführungsphase (11 Stunden) Installation & Konfiguration Virtualisierungs-Hosts - 3 Stunden Erstellung & Konfiguration der VMs - 3 Stunden Durchführung von Funktionstests - 1 Stunde Migration der Dienste - 3 Stunden Qualitätssicherung - 1 Stunde 4.Abschlussphase (10 Stunden) Soll-Ist-Vergleich - 2 Stunden Erstellung Projektdokumentation - 8 Stunden 5.Puffer (2 Stunden) Pufferzeit - 2 Stunden Gesamt: 40 Stunden 4. Dokumentation/technische Unterlagen Welche technischen Unterlagen planen Sie ihrer Dokumentation später beizufügen? Glossar Projektstrukturplan Zeitplan Nutzwertanalysen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Qualitätsplan Pflichtenheft Angebote
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