avmpan
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Thema anzeigen: Umschulung Fachinformatiker fertig – nur Absagen, nicht mal Gespräche.
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Umschulung Fachinformatiker fertig – nur Absagen, nicht mal Gespräche.
Naja, das Problem ist, ich möchte ungern im Internet solche Sachen hochladen, auch wenn anonymisiert. Der Aufbau ist klassisch, auch das Design sehr schlicht. ich bewerbe mich aber auch bewusst nicht in großen Unternehmen sondern eher bei kleinen, regionalen.
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Umschulung Fachinformatiker fertig – nur Absagen, nicht mal Gespräche.
Danke erstmal für eure Einschätzungen. Genau deshalb habe ich hier ja gefragt, weil ich verstehen möchte, wie das von außen wahrgenommen wird. Was mich dabei ehrlich gesagt etwas beschäftigt, ist folgende Frage: Woran erkennt man das konkret in einer Bewerbung oder in so einem Forenbeitrag? Also woran wird festgemacht, dass jemand eher theoretisches Wissen hat oder dass Selbstbild und Fremdwirkung auseinandergehen? Ein Punkt, über den ich inzwischen selbst nachgedacht habe, ist die Art, wie ich Tätigkeiten beschreibe. Zum Beispiel Dinge wie: - Clients einrichten - Drucker einbinden - Software installieren - Anwenderprobleme aufnehmen und lösen habe ich nie explizit aufgeführt. Nicht weil ich das nicht gemacht hätte, sondern weil ich solche Dinge als Grundlagen im Supportbereich sehe, also Tätigkeiten, die jemand mit einer IT-Ausbildung selbstverständlich beherrschen sollte. Vielleicht ist genau das aber auch ein Denkfehler meinerseits. Wenn im Lebenslauf dann nur relativ allgemeine Formulierungen stehen wie „Unterstützung im IT-Support“ oder „Hardware- und Softwarepflege“, wirkt das ja vielleicht nach außen so, als hätte ich keine praktische Erfahrung, obwohl ich z. B. im Freiwilligendienst und auch im Praktikum durchaus Anwenderkontakt und typische First-Level-Themen hatte. Gleichzeitig ist es natürlich auch schwierig, in einer Bewerbung jede Kleinigkeit aufzuzählen, weil ein Lebenslauf ja auch nicht seitenlang werden soll. Deshalb versuche ich gerade herauszufinden, wie konkret man solche Tätigkeiten formulieren sollte, damit für Außenstehende erkennbar ist, dass man diese Dinge tatsächlich praktisch gemacht hat. Vielleicht noch ein wichtiger Punkt zur Einordnung: Die Art, wie ich hier im Forum schreibe, ist nicht die Art, wie ich meine Bewerbungen formuliere. Mir ist bewusst, dass Aussagen wie „das kann ich locker“ oder „das ist selbstverständlich“ nicht in eine Bewerbung gehören. Deshalb formuliere ich dort deutlich neutraler. Während der Praktikumssuche hatte ich damals relativ viel Kontakt mit Unternehmen und auch mit der IHK und habe dabei durchaus mitbekommen, welche Vorbehalte es gegenüber Umschüler teilweise gibt. Ich will damit einfach verdeutlichen, es ist nicht nur leeres Gerede. Vielleicht bringe ich das hier im Forum einfach nicht gut rüber. Mir geht es eigentlich nur darum zu erklären, dass ich mich mit den Themen schon länger beschäftige und mir durchaus zutraue, mich praktisch in Dinge einzuarbeiten. Ein zweiter Punkt ist das Thema eigene Projekte. Da mir bewusst ist, dass mir klassische Berufserfahrung fehlt, versuche ich parallel zu den Bewerbungen Dinge zuhause praktisch umzusetzen (Homelab, Virtualisierung, verschiedene Systeme testen usw.). Mich würde deshalb interessieren: - Welche konkreten Projekte wären aus eurer Sicht sinnvoll für jemanden, der im First-Level / IT-Support einsteigen möchte? - Eher Dinge wie eine kleine Active-Directory-Umgebung aufsetzen, Benutzerverwaltung testen, Windows-Clients in eine Domäne einbinden, Gruppenrichtlinien ausprobieren usw. (das kann ich zum Beispiel In- und Auswendig da schon gefühlt hundert mal gemacht; auch hier gilt für mich IT-Grundwissen)? - Und wie präsentiert man solche Sachen sinnvoll in einer Bewerbung? Reicht ein kurzer Abschnitt „Projekte/Homelab“ im Lebenslauf oder erwarten Unternehmen da eher Dokumentationen, GitHub o. Ä.? Oder ist sowas komplett sinnlos? Mir geht es nicht darum, mich besser darzustellen als ich bin, sondern eher zu verstehen, wie man praktische Fähigkeiten in einer Bewerbung sichtbar macht, ohne dass der Lebenslauf direkt aussortiert wird.
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Umschulung Fachinformatiker fertig – nur Absagen, nicht mal Gespräche.
Verstehe, aber was soll ich machen? Gehalt? Bin mit weniger zufrieden. Motivation? Vorhanden Qualifikation für die Stelle? Auf jeden Fall. Ich bin mitten im Leben, ich habe eine Richtungswechsel angestrebt nach all den Jahren Selbstständigkeit und das durchgezogen. Ich habe sogar 1 Jahr für lau gearbeitet. Wie soll ich das denn verpacken ? Die Key Facts kann ich nunmal nicht ändern. Oder war das alles was ich in den letzten Jahren gemacht alles für die Katz? Tut mir leid, aber muss bisschen Frust ablassen
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Umschulung Fachinformatiker fertig – nur Absagen, nicht mal Gespräche.
Zum Thema Praktikum: Der Betrieb war extrem klein, nur zwei Mitarbeiter, beide kurz vor der Rente. Praktikanten wurden hauptsächlich für Verwaltung und Kleinkram eingesetzt – echte IT-Aufgaben gab es kaum. Ich habe das Praktikum nur aus einer schwierigen Situation angenommen, aber selbst wenn ein Angebot gekommen wäre, hätte ich es nicht angenommen aufgrund der Kombination keine Perspektive für die Zukunft - langer Weg - kein Bedarf - nicht relevante Aufgaben: zum Thema Lohn: Ich habe ein Nebeneinkommen was ich aber nicht erwähne, damit das nicht falsch aufgefasst wird. Von daher thematisiere ich das Thema Gehalt gar nicht in den Bewerbungen, auch wäre ich mit weniger Gehalt zufrieden (natürlich nicht Mindestlohn) als der standard fürs erste aufgrund meiner Situation. Zu Thema Bewerbungen: ich bewerbe mich auf konkrete Ausschreibungen und dort wie gesagt auch auf die untersten Position die mich eigentlich unterfordern würden. Aber es soll ja erstmal nur er Einstieg sein.
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Umschulung Fachinformatiker fertig – nur Absagen, nicht mal Gespräche.
Hallo zusammen, ich würde gerne mal eure Einschätzung hören, weil ich aktuell etwas ratlos bin. Kurz zu meinem Hintergrund: Ich habe vor vielen Jahren Wirtschaftsinformatik studiert, bin aber kurz vor dem Abschluss gescheitert. Danach war ich längere Zeit selbstständig tätig, allerdings im Vertrieb für Elektronik-Unternehmen. Später wollte ich aufgrund familiärer Verhältnisse ins Angestelltenverhältnis wechseln. Um zu sehen, ob ich nach der Selbstständigkeit überhaupt gut in einer normalen Arbeitsstruktur klarkomme, habe ich zunächst ein Freiwilliges Jahr in einer IT-Abteilung bei einem kirchlichem Träger gemacht. Danach war ich als Techniker in einem kleineren Unternehmen angestellt. Als dann Corona kam, ist diese Stelle weggefallen. In dieser Zeit habe ich über ein Jahr in einem Corona-Labor gearbeitet, einfach weil das damals ein Job war, den man schnell bekommen konnte und der kurzfristig Sicherheit geboten hat. Danach habe ich mich entschieden, das Thema IT endlich richtig abzuschließen und einen offiziellen Abschluss zu machen. Eine klassische Ausbildung über drei Jahre war für mich zu dem Zeitpunkt aus familiären Gründen kaum realistisch, daher habe ich mich für eine Umschulung zum Fachinformatiker mit IHK-Abschluss entschieden. Die Umschulung habe ich abgeschlossen (Gesamtnote 3). Mir ist bewusst, dass das keine überragende Note ist. Ich habe allerdings schon immer mit Prüfungsangst zu kämpfen gehabt und war noch nie besonders stark in theoretischen Prüfungssituationen. In der Praxis lerne ich deutlich schneller und arbeite eher lösungsorientiert. IT begleitet mich eigentlich schon seit meiner Kindheit, ich bin grundsätzlich sehr technikaffin und arbeite mich schnell in neue Themen ein. Mir ist auch bewusst, dass Umschulungen einen schlechten Ruf haben als klassische Ausbildungen. Während der Umschulung habe ich selbst gemerkt, dass das Niveau bei manchen Teilnehmern sehr unterschiedlich war um es etwas neutral auszudrücken. Gleichzeitig denke ich mir aber auch: Wenn jemand später nochmal zwei Jahre investiert, um einen Abschluss zu machen, zeigt das doch eigentlich auch Motivation. Aktuell bewerbe ich mich bewusst auf Einstiegsstellen im IT-Support / First Level, um praktische Erfahrung in einem Unternehmen zu sammeln. Meine Bewerbungsunterlagen habe ich mehrfach prüfen lassen. Ohne jetzt überheblich wirken zu wollen, dass was viele Unternehmen bei Ihrem First-Level Voraussetzungen fordern sehe ich eher als IT-Grundwissen an und nicht als komplexes "Sys-Admin Erfahrungswissen" . Ich sehe da für mich absolut keine Probleme. Trotzdem bekomme ich ausschließlich direkte Absagen, ohne überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Während ich Bewerbungen schreibe, versuche ich zumindest weiter zu lernen. Wenn ich Stellenanzeigen sehe, nehme ich mir die Anforderungen und versuche sie zuhause in Homelab-Projekten umzusetzen, damit ich die Technologien zumindest einmal praktisch gesehen habe. Mir ist klar, dass das keine echte Berufserfahrung ersetzt, aber es hilft zumindest beim Lernen. Mein Praktikum während der Umschulung war leider auch nicht besonders hilfreich. Wirkliche Anleitung oder strukturierte Aufgaben gab es kaum. Im Grunde lief vieles nach dem Prinzip „beschäftige dich selbst“. Praktikanten wurden dort eher wie zusätzliche Ressourcen gesehen als wirklich ausgebildet zu werden. Das war ursprünglich auch gar nicht mein geplanter Praktikumsbetrieb. Mein erster Betrieb ist kurzfristig weggefallen, nachdem dort der Ausbilder gegangen ist. Da die Zeit gedrängt hat und ich die Umschulung sonst nicht hätte fortsetzen können, musste ich relativ kurzfristig eine andere Stelle annehmen. Entsprechend war der Lerneffekt dort leider begrenzt. Deshalb würde mich interessieren: - Worauf achten Unternehmen bei Bewerbern im First-Level-Support wirklich? - Woran kann es liegen, dass man nicht einmal zu einem Gespräch eingeladen wird? - Ist ein nicht ganz klassischer Lebenslauf in der IT tatsächlich so problematisch? Ich bin ehrlich gesagt ziemlich motiviert zu arbeiten und wieder richtig einzusteigen. Umso frustrierender ist es, wenn man gar nicht erst die Chance bekommt, sich persönlich vorzustellen. Mich würde eure Einschätzung wirklich interessieren.