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avmpan

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Alle Beiträge von avmpan

  1. Wie sieht es denn aus mit Zertifikaten? Ist sowas nützlich in meinem Fall? Falls ja, welche? In der Zeit, in der ich suche und wenn es heißt Homelab ist sowieso nicht zielführend, könnte ich die Zeit auch für Zertifikate nutzen die preislich im Rahmen sind.
  2. Da ich im Forum keine Möglichkeit sehe, meinen Beitrag selbst zu bearbeiten, habe ich das Thema der Löschung angesprochen. Es geht mir dabei nicht um den gesamten Beitrag, sondern nur darum, den Ausgangspost so anzupassen , dass daraus keine Rückschlüsse auf meine Person möglich sind.
  3. Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben zu antworten und ihre Einschätzungen zu teilen. Ich habe viele Eindrücke und Denkanstöße aus der Diskussion mitgenommen. Einige Punkte muss ich sicherlich noch verbessern, andere Dinge, wie fehlende Berufserfahrung, lassen sich ohne entsprechende Chance im Job nicht ändern. Mir ist aber klar geworden, dass es nicht an einem einzelnen Faktor liegt, sondern eher am Gesamtbild. Ich werde daher weiterhin konsequent Bewerbungen schreiben und meinen Suchradius Schritt für Schritt erweitern. Mehr kann ich im Moment nicht tun. Da meine Fragen im Grunde beantwortet sind und ich meine Erkenntnisse aus der Diskussion gezogen habe, werde ich meinen Ausgangspost nun löschen bzw. darum bitten. Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten für die hilfreichen Rückmeldungen.
  4. Ich verstehe deinen Ansatz, aber nein, altbacken bin ich nicht, um gotteswillen so alt bin ich noch nicht .
  5. Naja, das Problem ist, ich möchte ungern im Internet solche Sachen hochladen, auch wenn anonymisiert. Der Aufbau ist klassisch, auch das Design sehr schlicht. ich bewerbe mich aber auch bewusst nicht in großen Unternehmen sondern eher bei kleinen, regionalen.
  6. Danke erstmal für eure Einschätzungen. Genau deshalb habe ich hier ja gefragt, weil ich verstehen möchte, wie das von außen wahrgenommen wird. Was mich dabei ehrlich gesagt etwas beschäftigt, ist folgende Frage: Woran erkennt man das konkret in einer Bewerbung oder in so einem Forenbeitrag? Also woran wird festgemacht, dass jemand eher theoretisches Wissen hat oder dass Selbstbild und Fremdwirkung auseinandergehen? Ein Punkt, über den ich inzwischen selbst nachgedacht habe, ist die Art, wie ich Tätigkeiten beschreibe. Zum Beispiel Dinge wie: - Clients einrichten - Drucker einbinden - Software installieren - Anwenderprobleme aufnehmen und lösen habe ich nie explizit aufgeführt. Nicht weil ich das nicht gemacht hätte, sondern weil ich solche Dinge als Grundlagen im Supportbereich sehe, also Tätigkeiten, die jemand mit einer IT-Ausbildung selbstverständlich beherrschen sollte. Vielleicht ist genau das aber auch ein Denkfehler meinerseits. Wenn im Lebenslauf dann nur relativ allgemeine Formulierungen stehen wie „Unterstützung im IT-Support“ oder „Hardware- und Softwarepflege“, wirkt das ja vielleicht nach außen so, als hätte ich keine praktische Erfahrung, obwohl ich z. B. im Freiwilligendienst und auch im Praktikum durchaus Anwenderkontakt und typische First-Level-Themen hatte. Gleichzeitig ist es natürlich auch schwierig, in einer Bewerbung jede Kleinigkeit aufzuzählen, weil ein Lebenslauf ja auch nicht seitenlang werden soll. Deshalb versuche ich gerade herauszufinden, wie konkret man solche Tätigkeiten formulieren sollte, damit für Außenstehende erkennbar ist, dass man diese Dinge tatsächlich praktisch gemacht hat. Vielleicht noch ein wichtiger Punkt zur Einordnung: Die Art, wie ich hier im Forum schreibe, ist nicht die Art, wie ich meine Bewerbungen formuliere. Mir ist bewusst, dass Aussagen wie „das kann ich locker“ oder „das ist selbstverständlich“ nicht in eine Bewerbung gehören. Deshalb formuliere ich dort deutlich neutraler. Während der Praktikumssuche hatte ich damals relativ viel Kontakt mit Unternehmen und auch mit der IHK und habe dabei durchaus mitbekommen, welche Vorbehalte es gegenüber Umschüler teilweise gibt. Ich will damit einfach verdeutlichen, es ist nicht nur leeres Gerede. Vielleicht bringe ich das hier im Forum einfach nicht gut rüber. Mir geht es eigentlich nur darum zu erklären, dass ich mich mit den Themen schon länger beschäftige und mir durchaus zutraue, mich praktisch in Dinge einzuarbeiten. Ein zweiter Punkt ist das Thema eigene Projekte. Da mir bewusst ist, dass mir klassische Berufserfahrung fehlt, versuche ich parallel zu den Bewerbungen Dinge zuhause praktisch umzusetzen (Homelab, Virtualisierung, verschiedene Systeme testen usw.). Mich würde deshalb interessieren: - Welche konkreten Projekte wären aus eurer Sicht sinnvoll für jemanden, der im First-Level / IT-Support einsteigen möchte? - Eher Dinge wie eine kleine Active-Directory-Umgebung aufsetzen, Benutzerverwaltung testen, Windows-Clients in eine Domäne einbinden, Gruppenrichtlinien ausprobieren usw. (das kann ich zum Beispiel In- und Auswendig da schon gefühlt hundert mal gemacht; auch hier gilt für mich IT-Grundwissen)? - Und wie präsentiert man solche Sachen sinnvoll in einer Bewerbung? Reicht ein kurzer Abschnitt „Projekte/Homelab“ im Lebenslauf oder erwarten Unternehmen da eher Dokumentationen, GitHub o. Ä.? Oder ist sowas komplett sinnlos? Mir geht es nicht darum, mich besser darzustellen als ich bin, sondern eher zu verstehen, wie man praktische Fähigkeiten in einer Bewerbung sichtbar macht, ohne dass der Lebenslauf direkt aussortiert wird.
  7. Verstehe, aber was soll ich machen? Gehalt? Bin mit weniger zufrieden. Motivation? Vorhanden Qualifikation für die Stelle? Auf jeden Fall. Ich bin mitten im Leben, ich habe eine Richtungswechsel angestrebt nach all den Jahren Selbstständigkeit und das durchgezogen. Wie soll ich das denn verpacken ? Die Key Facts kann ich nunmal nicht ändern. Oder war das alles was ich in den letzten Jahren gemacht alles für die Katz? Tut mir leid, aber muss bisschen Frust ablassen
  8. Zum Thema Praktikum: Der Betrieb war sehr klein strukturiert und bot nur begrenzte fachliche Entwicklungsmöglichkeiten. Praktikanten wurden überwiegend für organisatorische und unterstützende Tätigkeiten eingesetzt, während praxisrelevante IT-Aufgaben kaum vorhanden waren. Ich habe das Praktikum in einer schwierigen persönlichen Situation angenommen. Unabhängig davon hätte ich mich jedoch aufgrund fehlender Entwicklungsperspektiven, begrenzter fachlicher Relevanz der Aufgaben sowie der Gesamtsituation gegen eine weitere Zusammenarbeit entschieden. zum Thema Lohn: Ich habe ein Nebeneinkommen was ich aber nicht erwähne, damit das nicht falsch aufgefasst wird. Von daher thematisiere ich das Thema Gehalt gar nicht in den Bewerbungen, auch wäre ich mit weniger Gehalt zufrieden (natürlich nicht Mindestlohn) als der standard fürs erste aufgrund meiner Situation. Zu Thema Bewerbungen: ich bewerbe mich auf konkrete Ausschreibungen und dort wie gesagt auch auf die untersten Position die mich eigentlich unterfordern würden. Aber es soll ja erstmal nur er Einstieg sein.
  9. Hallo zusammen, ich würde gerne mal eure Einschätzung hören, weil ich aktuell etwas ratlos bin. Kurz zu meinem Hintergrund: Ich habe vor einigen Jahren ein Studium im IT-nahen Bereich begonnen, dieses jedoch nicht beendet. Anschließend war ich lange selbstständig tätig. Später habe ich mich aus persönlichen Gründen für den Wechsel in ein Angestelltenverhältnis entschieden und habe zunächst eine Tätigkeit in einem technischen Umfeld aufgenommen. Durch Umstände endete diese Tätigkeit, woraufhin ich vorübergehend in einem anderen Arbeitsumfeld tätig war, um berufliche Stabilität sicherzustellen. Im Anschluss habe ich mich bewusst dazu entschieden, eine Umschulung zum FISI zu machen, da ich bis dato keinen Berufsabschluss hatte und eine klassische Ausbildung aufgrund privater Verhältnisse nicht möglich wäre. Die Umschulung habe ich erfolgreich mit einer durchschnittlichen Note beendet, es ist zwar natürlich jetzt nicht berauschend, allerdings liegen meine Stärken in praktischen als im theoretischen, von daher sind Prüfungen nie so wirklich meins gewesen IT begleitet mich eigentlich schon seit meiner Kindheit, ich bin grundsätzlich sehr technikaffin und arbeite mich schnell in neue Themen ein. Mir ist auch bewusst, dass Umschulungen einen schlechten Ruf haben als klassische Ausbildungen. Während der Umschulung habe ich selbst gemerkt, dass das Niveau bei manchen Teilnehmern sehr unterschiedlich war um es etwas neutral auszudrücken. Gleichzeitig denke ich mir aber auch: Wenn jemand später nochmal zwei Jahre investiert, um einen Abschluss zu machen, zeigt das doch eigentlich auch Motivation. Aktuell bewerbe ich mich bewusst auf Einstiegsstellen im IT-Support / First Level, um praktische Erfahrung in einem Unternehmen zu sammeln. Meine Bewerbungsunterlagen habe ich mehrfach prüfen lassen. Ohne jetzt überheblich wirken zu wollen, dass was viele Unternehmen bei Ihrem First-Level Voraussetzungen fordern sehe ich eher als IT-Grundwissen an und nicht als komplexes "Sys-Admin Erfahrungswissen" . Ich sehe da für mich absolut keine Probleme. Trotzdem bekomme ich ausschließlich direkte Absagen, ohne überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Während ich Bewerbungen schreibe, versuche ich zumindest weiter zu lernen. Wenn ich Stellenanzeigen sehe, nehme ich mir die Anforderungen und versuche sie zuhause in Homelab-Projekten umzusetzen, damit ich die Technologien zumindest einmal praktisch gesehen habe. Mir ist klar, dass das keine echte Berufserfahrung ersetzt, aber es hilft zumindest beim Lernen. Mein Praktikum während der Umschulung war leider auch nicht besonders hilfreich. Wirkliche Anleitung oder strukturierte Aufgaben gab es kaum. Im Grunde lief vieles nach dem Prinzip „beschäftige dich selbst“. Praktikanten wurden dort eher wie zusätzliche Ressourcen gesehen als wirklich ausgebildet zu werden. Das war ursprünglich auch gar nicht mein geplanter Praktikumsbetrieb. Mein erster Betrieb ist kurzfristig weggefallen, nachdem dort der Ausbilder gegangen ist. Da die Zeit gedrängt hat und ich die Umschulung sonst nicht hätte fortsetzen können, musste ich relativ kurzfristig eine andere Stelle annehmen. Entsprechend war der Lerneffekt dort leider begrenzt. Deshalb würde mich interessieren: - Worauf achten Unternehmen bei Bewerbern im First-Level-Support wirklich? - Woran kann es liegen, dass man nicht einmal zu einem Gespräch eingeladen wird? - Ist ein nicht ganz klassischer Lebenslauf in der IT tatsächlich so problematisch? Ich bin ehrlich gesagt ziemlich motiviert zu arbeiten und wieder richtig einzusteigen. Umso frustrierender ist es, wenn man gar nicht erst die Chance bekommt, sich persönlich vorzustellen. Mich würde eure Einschätzung wirklich interessieren.

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