Conqu
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Conqu hat eine Reaktion von Shun in Umschulung: Welche Fachrichtung?Vielen Dank zunächst für Ihre ausführliche Antwort.
Dass der Bedarf an Fachkräften aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt etwas zurückgeht, betrifft meines Erachtens nahezu alle Branchen und Berufsgruppen.
Nach den aktuellen Zahlen wird der Beruf des Fachinformatikers jedoch weiterhin als Fachkräfteengpassberuf geführt. Derzeit sind rund 109.000 IT-Stellen unbesetzt und laut Umfragen erwarten 79 % der Unternehmen, dass sich der Fachkräftemangel in den kommenden Jahren wieder verschärfen wird. Vor diesem Hintergrund bin ich jetzt nicht davon ausgegangen, dass man nach einer entsprechenden Umschulung zwangsläufig arbeitslos bleiben würde.
Selbstverständlich ist der Berufseinstieg nie einfach, unabhängig von der Branche. Da ich jedoch im Ballungsraum zwischen Dortmund und Münster lebe, sah ich meine Chancen grundsätzlich positiv, zumindest irgendeine Einstiegsposition zu finden.
Eine Umschulung in einen Handwerksberuf kommt für mich nicht infrage, da ich ursprünglich selbst aus dem Handwerk stamme wie es eindeutig im Eröffnungsbuch geschrieben wurde. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei mir um eine berufliche Rehabilitation aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen. Nach zwei Bandscheibenvorfällen sowie Asthma- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist eine weitere Tätigkeit in körperlich belastenden Berufen, insbesondere in der Pflege und Handwerk, langfristig nicht mehr realistisch. Genau deshalb ist eine berufliche Neuorientierung notwendig! Was mir quasi bei meiner Krankheitsgeschichte übrig bleibt ist ein "Schreibtischberuf" mit Home-Office nach Möglichkeit.
Die Aussage, „es könne nicht sein, dass alle in die IT wollen“, empfinde ich zudem als..... Naja. Als würde jemand einem persönlich die Jobs wegnehmen, die man inklusiv für sich beansprucht.
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Conqu hat eine Reaktion von hackbert301009 in Umschulung: Welche Fachrichtung?Vielen Dank zunächst für Ihre ausführliche Antwort.
Dass der Bedarf an Fachkräften aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt etwas zurückgeht, betrifft meines Erachtens nahezu alle Branchen und Berufsgruppen.
Nach den aktuellen Zahlen wird der Beruf des Fachinformatikers jedoch weiterhin als Fachkräfteengpassberuf geführt. Derzeit sind rund 109.000 IT-Stellen unbesetzt und laut Umfragen erwarten 79 % der Unternehmen, dass sich der Fachkräftemangel in den kommenden Jahren wieder verschärfen wird. Vor diesem Hintergrund bin ich jetzt nicht davon ausgegangen, dass man nach einer entsprechenden Umschulung zwangsläufig arbeitslos bleiben würde.
Selbstverständlich ist der Berufseinstieg nie einfach, unabhängig von der Branche. Da ich jedoch im Ballungsraum zwischen Dortmund und Münster lebe, sah ich meine Chancen grundsätzlich positiv, zumindest irgendeine Einstiegsposition zu finden.
Eine Umschulung in einen Handwerksberuf kommt für mich nicht infrage, da ich ursprünglich selbst aus dem Handwerk stamme wie es eindeutig im Eröffnungsbuch geschrieben wurde. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei mir um eine berufliche Rehabilitation aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen. Nach zwei Bandscheibenvorfällen sowie Asthma- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist eine weitere Tätigkeit in körperlich belastenden Berufen, insbesondere in der Pflege und Handwerk, langfristig nicht mehr realistisch. Genau deshalb ist eine berufliche Neuorientierung notwendig! Was mir quasi bei meiner Krankheitsgeschichte übrig bleibt ist ein "Schreibtischberuf" mit Home-Office nach Möglichkeit.
Die Aussage, „es könne nicht sein, dass alle in die IT wollen“, empfinde ich zudem als..... Naja. Als würde jemand einem persönlich die Jobs wegnehmen, die man inklusiv für sich beansprucht.
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Conqu hat eine Reaktion von hackbert301009 in Umschulung: Welche Fachrichtung?Guten Abend zusammen,
mein Name ist Alex, ich bin 38 Jahre alt und arbeitete als Kfz-Mechatroniker. Aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen steht mir in absehbarer Zeit eine berufliche Rehabilitation bevor. Da ich mich schon immer für Technik begeistert habe und eine hohe technische Affinität mitbringe, habe ich mich nach eingehender Auseinandersetzung mit den verschiedenen Möglichkeiten für eine zweijährige Umschulung zum Fachinformatiker entschieden.
Worin ich derzeit jedoch noch unschlüssig bin, ist die Wahl der Fachrichtung. Ich schwanke zwischen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung (FIAE) und Daten- und Prozessanalyse (FIDP). Je intensiver ich mich mit dem Thema beschäftige, desto schwieriger fällt mir die Entscheidung.
Einerseits lese und höre ich immer wieder die Einschätzung, dass die Anwendungsentwicklung durch den rasanten Fortschritt der Künstlichen Intelligenz langfristig an Bedeutung verlieren könnte, da ein Großteil der Programmierarbeit automatisiert wird. Andererseits berichten Umschüler und Berufseinsteiger, dass man mit der Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse häufig als Generalist wahrgenommen wird und der Berufseinstieg mitunter schwieriger sein kann.
Daher würde mich eure Einschätzung aus der Praxis interessieren: Wie beurteilt ihr die beiden Fachrichtungen hinsichtlich der aktuellen Nachfrage am Arbeitsmarkt, ihrer Zukunftsfähigkeit und der langfristigen Entwicklungsperspektiven?
Mir ist selbstverständlich bewusst, dass die Umschulung lediglich das Fundament bildet und man sich im weiteren Berufsleben in unterschiedlichste Richtungen spezialisieren und weiterentwickeln kann. Dennoch würde mich interessieren, wie die beiden Fachrichtungen derzeit in der Praxis wahrgenommen werden. Persönlich tendiere ich momentan eher zum FIDP, finde jedoch auch die Anwendungsentwicklung interessant.
Ich würde mich sehr über eure persönlichen Erfahrungen, Einschätzungen und Empfehlungen freuen.