Alle Beiträge von Damien X
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Kosten-/Nutzenrechnung
Ja, ich bin bei weiteren Recherchen eben auch schon auf den Denkfehler gestoßen. Wobei es ganz genau genommen hier in meinem Fall so aussähe, dass die Kosten insgesamt bei 0 liegen, da ich hier nur den praktischen Teil der Umschulung in Form eines Praktikums ohne Vergütung absolviere, entsprechend die Kosten für mich als Arbeitskraft nicht existent sind. Denke aber, dies würde man mir bei der IHK um die Ohren hauen, sofern ich nicht als Ausgleich die Kosten des Bildungs- bzw Kostenträgers für mich aufführe, also bleibe ich dann wohl besser doch bei den 60-80 € Zur Amortisation habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, jedoch fällt mir hierzu nichts als Einnahme ein. Ich könnte eine Gegenrechnung aufstellen unter Berücksichtigung der Kosten, wenn diese Information zu jedem Update manuell ausgewertet und eingegeben würde (vermute fast darauf wird es dann auch hinauslaufen), aber wirklich Einnahmen oder Kostenersparnis im Vergleich zum jetzigen Zustand sind nicht gegeben. Bin leider auch ein sehr logisch denkender Mensch, daher geht mir der Sinn dieser in diesem Falle irgendwo überflüssigen Berechnung auf einfach ab fürchte ich^^ Wirklicher Profit entsteht wie gesagt nicht und realistisch betrachtet auch keine Ersparnis (manueller Prozess ist ja wie erwähnt nicht existent, wäre nur die Alternative um zum selben, derzeit ebenfalls nicht vorhandenen Ergebnis zu gelangen), aber wie ein paar Zentimeter höher bereits geschrieben denke ich auch, dass dies wohl im Endeffekt bei herauskommen wird. Die Begründung für das Projekt ist allerdings wesentlich simpler: Interesse potenzieller Kunden wecken/verstärken, um diesen das WaWiSys zu verkaufen und so den Umsatz zu erhöhen (eine der Haupteinnahmequellen des Unternehmens). Der Anteil den diese Ausgabe daran hat ist allerdings sehr gering, falls überhaupt existent. Im Prinzip war der Gedanke von Chefseite "Kann nicht schaden, nur nutzen, also warum nicht. Außerdem brauchst du ja ein Projekt" um es vereinfacht auszudrücken Natürlich würde ich das dann etwas anders formulieren in dem Antrag und der Doku. Scheine mal wieder einfach zu genau/penibel zu denken, wenn ich mir eure beiden Antworten ansehe. Auf jeden Fall vielen Dank für die schnelle Reaktion, bin gespannt was noch so kommt und was ich noch "gedanklich übersehen" hab
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Kosten-/Nutzenrechnung
Hi zusammen, ich hoffe das Schlagwort habe ich nun noch richtig im Kopf. Ich werde von der HK Bremen geprüft und leider legen diese wohl auch einen allzu großen Wert auf die Kosten-/Nutzenrechnung, selbst wenn an sich beides nicht wirklich zustande kommt. Ich weiß von einem letztjährigen Prüfling der wirklich einiges auf dem Kasten hatte, Projekt, Doku usw. alles Top ausgearbeitet, bis auf diesen einen Punkt (den wohl auch diverse andere IHK/HK gern und m.M.n. je nach Projekt auch zu Recht vernachlässigen), welcher bei ihm ebensowenig entstand wie bei mir und ihn trotzdem ganz schön rein gerissen hat. Rein internes Projekt, Programme alle Open Source, kein Anteil am Umsatz/Gewinn. Kurz zum Projekt: Es wird eine Schnittstelle im hauseigenen Warenwirtschaftssystem, die ausgewählte Update-Informationen aus der zugehörigen Datenbank entweder direkt an die neu aufgesetzte Website, oder über den Umweg einer weiteren Datenbank (Stichwort potenzielles Backdoor) an die Website sendet und dort dann als Tabelle ausgibt. Klingt nach Umweg, muss aber tatsächlich auf diese Art gemacht werden, da ein direkter Zugriff auf die DB außerhalb des Programmes ein Sicherheitsrisiko darstellt und, falls überhaupt, auch nicht ohne größere Umstellungen machbar wäre. Diese Ausgabe dient dann nur zu Informations- und Werbezwecken. Nutzen werde ich dafür den mir zur Verfügung stehenden PC als einzige HW (paar Tage hat der schon hinter sich, Restwert also nicht mehr allzu hoch), an SW wären dann Delphi 5 (veröffentlicht 1999, kann man da noch von einem Restwert sprechen?), erwähntes WaWiSys (hauseigen, daher keine Kosten durch Anschaffung), TYPO3 (open source) und My SQL (open source). Dazu dann natürlich meine Arbeitszeit, als externer Umschüler im 2. Jahr also das Gehalt eines Azubis im 3. Lehrjahr. Wie würdet ihr das angehen? Einfach zu schreiben, dass die durch das Projekt entstandenen Kosten durch Hard- & Softwarenutzung + Strom bei vllt 10 € liegen + Arbeitszeit (außerbetrieblicher Umschüler, daher kein Gehalt, aber lt. Internet grob 850€ monatlich, annahme 40 Std. Woche á 4 Wochen wären das rund 5,30 €/Std mal 70) im Wert von ~370 € als Kosten und vllt 0,000000000001% Umsatzanteil bei Neukunden als Nutzensumme (Werbung ist leider ein schlechter Wert für Berechnungen^^) erscheint mir irgendwie nicht sinnig und ausreichend. Der IHK-Prüfer hier im Betrieb kann da leider auch wenig zu sagen, da ich das Praktikum in Stade ,mache und hier wieder eine andere IHK sitzt (komme gut rum dezreit), die das nahezu 0 interessiert. Optimal wäre natürlich jemand, der das in Bremen selbst durchmachen musste oder bei einer anderen IHK, die auch größeren Wert hierauf legt, aber bin selbstverständlich für jede Hilfe und jeden Denkanstoß dankbar Gruß Damien
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Umschüler zum AE aus Bremen an Board?
Ich weiß, der Beitrag ist schon ein paar Tage älter, aber vielleicht nutzt es ja dennoch jemand anderem. In Bremen: CBM ja, WBS nein, kurz und bündig.Falls das zensiert werden muss: NICHT den mit dem gratis Tablet (was nebenbei erwähnt ein simpler E-Book Reader ist, den man auch nur mit W-Lan irgendwie befüllen kann). Ich mache derzeit eine Umschulung bei dem anderen Bildungsträgher und es ist eine Frechheit, wie viele leere Versprechungen da gemacht werden zu Anfang. Ansprechpartner vor Ort ist nicht existent, Kursleiter sollte 1 mal monatlich rein schauen zum Gespräch wie es läuft etc, fand in den letzten 1.5 Jahren 2 mal statt, jetzt plötzlich neuer Kursleiter (nachdem Unterricht nahezu durch ist, nach dem derzeitigen Praktikum folgt in erster Linie noch Prüfungsvorbereitung). Meinen Ausbilder kenne ich vom Namen her, der sollte eigentlich bei besagten Gesprächen dabei sein (ist allgemein E-Learning, was mich persönlich aber wenig stört). Größte Hammer aber ist das Thema Praktikum. Unterstützung gleich 0, keine Möglichkeiten irgendwas für dich zu tun außer Adressen aus zu drucken. Im Vorfeld angesagt: Vorerst selbst bewerben, wenn es knapp wird bestünden Kontakte zu Firmen, bei denen man GARANTIERT untergebracht wird. Komplett erstunken und erlogen, einer ging leer aus und sitzt nun erstmal zu hause rum und wartet, was beim Anwalt raus kommt. Sobald der Vertrag unterzeichnet ist kommt ein Ding nach dem anderen auf den Tisch und in Gesprächen mit der Standortleitung wird es dann auch noch so dargestellt, dass man selbst bewusst lügt und sich nicht genügend bemüht, selbiges dann teils auch den Kostenträgern übermittelt wenn man es denn wagt sich an diese zu wenden. Was man zum Glück (größtenteils, etwa 95%) nicht bemängeln kann ist die Fachqualifikation der Dozenten, sofern man die richtigen erwischt. Ich hatte Glück, der Parallelkurs hat einige taube Nüsse dabei gehabt, bei meinem war es eher die Ausnahme. Die Prüfung werde ich wohl bestehen (hoffe ich zumindest), allerdings war auch einiges an Eigeninitiative nötig bislang, um die Themen alle vernünftig drauf zu kriegen (auch ein qualifizierter Dozent kann mit begrenztem Zeitrahmen und/oder veraltetem Curiculum nur bedingt vermitteln). Gruß Damien