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  1. Ja ich wollte eigentlich schon "im Guten" gehen, aber eigentlich wollte ich den Urlaub ja auch nehmen. Eine Rechtsschutz habe ich nicht, zumindest nicht dafür. Ich habe halt keine Lust mich noch Monate mit der Firma rum zu ärgern, sondern einen Abschluss. Ich habe derzeit leider gar keinen Arzt in der Hinterhand, nichtmal einen Hausarzt. Nein leider kein Zwischenzeugnis. Auch nicht so einfach, im Vertrag sind X Stunden mit dem Gehalt abgegolten. Das ist eine erlaubte Klausel, da kann ich dann icht einfach gehen, wenn die Stunden angeordnet werden. Urlaub sind im übrigen 26 Tage, aber ich hab dieses Jahr nicht das erstmal über den Jahreswechsel mitgenommen, das hat sich angesammelt. Ein Kollege meinte auch noch, wenn ich den ausbezahlt bekomme, dann den von letztem Jahr auch zu dem alten Gehalt, passt mir auch irgendwie nicht. Ich bin als DevOps Engineer angestellt, das heißt wir bzw. jetzt ich entwickle die Software, betreibe sie und habe auch alle Systeme darum selbst eingerichtet (CI, Versionsverwaltung usw.). Die Dokumentation der Systeme und Software wurde auf Verlangen immer weniger auch die Tests wurden irgendwann weggestrichen. Es gab genug Gründe warum die Leute gegangen sind. Es gibt in der Firma niemand der das übernehmen kann und es dürfte auch extrem schwer werden in dem kurzen Zeitraum jemanden zu finden, an den ich das mal kurz übergeben kann. Die sind mit der Situation ziemlich am A*****, aber man hat selbst nach meiner Ankündigung, das ich auch auf der Suche nach was anderem bin, vor 6 Monaten keine wirklichen Bemühungen an den Tag gelegt was zu ändern. Ich habe keine Chance das jetzt alls so zu dokumentieren, dass der Nachfolger das einfach übernehmen kann. Personalleiter gibt es hier nicht, aktuell sind wir keine 10 Mitarbeiter mehr. Das mit dem krank machen, hatte ich auch schon bedacht. Aber ich bin kein guter Simulant und ein gewisse Bedenken hätte ich dann schon, je nachdem was ich in der freien Zeit mache und ob das beim neuen Arbeitgeber so gut ankommt ist auch fraglich.
  2. Diese Woche werde dazu keine Gespräch mehr bekommen, Cheffe ist nicht im Haus und ein Termin am Mittwoch steht ja ashcon. Ich hatte dieses Jahr schonmal zwei Wochen Urlaub, leider zwangsweise bevor der letzte gegangen ist, ging zu Lasten der Übergabe. Chef wird halt irgendwo auf einmal Leute herzaubern, denen ich dann den ganzen Mist übergeben soll, aber das wird nicht von heute auf morgen funktionieren, daher glaube ich nciht das er sich auf die 35 Tage Variante einlässt. Die Überstunden sind meinem Chef bekannt, aber nicht offiziell angeordnet, ist meine Schuld wenn ich die mache. Wobei bekannta uch nur heißt er müsste es mitbekommen haben, wenn wir morgens um 7 kommunizieren immer wieder zwischendrin bis 23 Uhr, vielleicht denkt er aber auch ich mache zwischendrin immer mehere Stunden Pause. Wenn ich da jetzt mit dem ArbZG komme, wird ein Schuh drauß, immerhin hab ich gestern alleine gegen die 10h am Tag verstoßen, noch dazu hatte ich keine 11h Pause zwischen den zwei Arbeitseinsätzen. Wenn da irgendwas ist, heißt es nur die Mitarbeiter sind angwiesen sich an die Gesetze zu halten, tun es aber nicht. Hatte schonmal jemand mit dem Anwalt was gemacht in so einer Richtung? Wenn der nachher nur ein Briefchen schreibt, das dann ignoriert wird und ich dann vor Gericht ziehen muss, hab ich in 2018 dann auch nichts mehr davon, wenn die dann entscheiden das es nicht richtig war. Bleibt noch das eigenmächtige Fernbleiben, aber dann entscheidet das Gericht vielleicht über die Schadensersatzforderung meines Chefs. Eigentlich wollte ich die Freie Zeit und hab auch fest damit gerechnet und brauche sie eigentlich auch, aber wenn ich dann noch monatelang Stress damit habe, kann ich auch nicht abschließen und habe nicht viel davon.
  3. Hi, das Thema ist wohl nicht so einfach, google spuckt auch nichts direkt dazu aus. Unser Team hat sich weitestgehend aufgelöst und es wurde bisher nicht nachbesetzt. Im Dezember letzte Jahr sind zwei gegangen und im März noch einer. Die Situation war extrem unbefriedigend und die verscuhe die Stellen nachzubesetzen sind sehr träge angelaufen. Im Mai wurde dann endlich die Stelle ausgeschrieben. Jetzt wurde einer eingestellt, der kommt aber erst im Januar 2018. Ich habe in meinem Halbjahresgesspräch schon gesagt wie ich das finde und das ich auch auf der Suche nach einer neuen Stelle bin. Jetzt war ich die ganze Zeit alleine, kein Urlaub, viele Stunden, auch krank zur Arbeit usw. Diese Woche habe ich meine Kündigung abgegeben, zum 31.11., dazu habe ich noch 46 Tage Resturlaub, mein Plan war eigentlich noch nächste Woche und dann kann mich der Laden mal. Allerdings wurde der Urlaub abgelehnt, komplett, wir können nächste Woche nochmal darüber sprechen, aber der Chef will den Urlaub ausbezahlen. Er meint es liegen betriebliche Belange vor. In der Tat tun sie das, aber das tun sie eben schon seit der erste gekündigt hat bzw. der letzte dann gegangen ist. Noch dazu hatte ich angekündigt das ich mich umschaue, ich bin der Meinung, dass er das komplett selbst verschuldet hat. Was machen? Einfach nicht kommen kann ich ja nicht, bringt es was mit einem Anwalt? Oder sind die zwei Monate dann eh schon um bis sich da was ergibt?
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