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Mit_der_kraft_des_Pinguins

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  1. Hallo Forum ich habe vor ca. zwei Jahren meine Ausbildung zum FIAE erfolgreich abgeschlossen. Davor hatte ich 6 Semester lang studiert. Hatte dort zwar die Fächer mit den hohen Durchfallquoten bestanden, konnte aber am Ende die Theorie nicht mehr sehen und habe alles hingeschmissen. Anschließend drei Jahre Ausbildung (in einem 5 Mann Betrieb). Vorziehen durfte ich nicht. Dort habe ich im wesentlichen nur Code nach Anweisung getippt. Nach drei Jahren fand man jemanden der frisch aus dem Studium kommt und meine (niederen) Fähigkeiten brauchte man nicht länger. Ich wurde also nicht übernommen. Ich habe also Bewerbungen losgeschickt und fand zeitnah eine Neuanstellungen in einem etwas größerem Betrieb (ca. 20 Mann). Nun was soll ich sagen? Der Chef machte am Anfang noch einen netten Eindruck (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das nicht nur vorgespielt war). Unser Chefprogrammierer lässt sich am ehesten als Pointy-haired Boss (wer ihn nicht kennt: https://en.wikipedia.org/wiki/Pointy-haired_Boss) in der Assi Variante beschreiben. Der Programmierstil sieht aus, als käme er aus den 90ern (War auch in der Ausbildung so). Wiederverwendung wird mit Copy&Paste realisiert. Mittlerweile gibt es auch ein Versionsverwaltungstool, dass aber von uns falsch bzw. nur unzureichend eingesetzt wird. Generell hat das herumdoktern an Symptomen bei uns einen hohen Stellenwert. Anstatt man sich in ein Thema einarbeitet, wird offensichtlich nur drauflos Programmiert. Trifft man auf ein Problem, so wir solange gebastelt, bis es oberflächlich zu funktionieren scheint. Ratschläge oder gefahren aus den offiziellen Handbücher sind unbekannt bzw. werden heruntergespielt ("Das passt schon. Das haben wir getestet"). Die Arbeitsaufträge erfolgen in der Regel über Zuruf und oftmals nur sehr schwammig definiert, den Rest kann man sich ja denken... 🙄. Sowieso werden wichtige Details (wenn überhaupt) nur kurz angerissen, während im Vergleich unwichtiges (z.B.: Design, Farbe, etc.) groß und Breit ausdiskutiert wird. Die Projektzeiten, vor allem für mittlere oder größere Projekt sind meiner Meinung nach viel zu kurz berechnet. Zwei bis drei Wochen für ein mittelgroßes Projekt. Danach muss es ready-to-market sein und zu 100% Funktionieren. Schafft du das nicht, wird druck von oben aufgebaut und du bekommst aussagen wie, "Sind wir schon fertig?", "Warum dauert das so lange?", "Die Kosten werden zu hoch.", etc. zu hören. Gegenbefalls wirst du auch angeschrien oder beleidigt. (Der Umgang gehört wohl nicht nur am Bau zum guten Ton) Sollte die Software entgegen aller Erwartungen Fehler enthalten, so hast du im Eilverfahren Patches nachschieben. Wenn du hier wieder zulange braucht, musst du dich auch noch dafür rechtfertigen. Ich brauche hier wohl nicht zu erwähnen, dass es in unserer Firma keinen Testplan, Unittesting oder Ähnliches gibt. Auf nachfragen warum wir kein Unittesting benutzen wurde mir mitgeteilt, dass dieses ja zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Ich komme mir mittlerweile einfach nur noch verheizt vor und mache mir seit längerem Gedanken über einen Wechsel. Allerdings meint ein Bekannter von mir, das es woanders auch nicht besser sei. Und das das Problem bei mir zu suchen sei. Ich wäre nicht belastbar genug. 😞 Also meine Frage: Ist so was normal? Macht ein Wechsel des Arbeitgebers überhaupt Sinn? Oder sollte ich vielleicht besser eine Umschulung in einen anderen Beruf in Aussicht fassen?

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