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kreincke

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Alle Beiträge von kreincke

  1. @cortez Nun, da gibt es eine lange und eine kurze Version. Hier die kurze: Ich will die besten Materialien im Unterricht verwenden, die ich kriegen kann. Wo es sie nicht gibt, schaffe ich sie mir selbst, möglichst gut, möglichst genau. Sie sollen für die Schülerinnen Freude beim Lernen und Detailtreue und -tiefe beim Durchdenken bieten. Solche würde ich im nächsten Jahr gerne einfach aus dem Ordner nehmen können. Und diese in ein kooperatives Biotop à la Open-Source oder OER einzubringen, ist die beste Methode dafür, sie qualitativ zu entwickeln. Der Schwarm bringt's. Und wenn der Schwarm noch nicht existiert, bin ich halt der erste Fisch. Werden die Unterlagen perfekt sein? Fehlerlos? Sicher nicht. Wie Software überhaupt. Aber sie werden immer besser werden. Und sie werden Dinge bieten, die in den Schulbüchern fehlen. Was ich also nicht zusage, ist Fehlerlosigkeit. (BTW: Dieser Thread hat sich daran entzündet, dass ich http auf dem falschen Layer eingeordnet habe.) Ich bin zu alt dafür, um nicht zu wissen, dass Perfektion nicht erreichbar ist - so sehr wir sie uns auch wünschen. Was ich aber weiß, ist dies: Wer etwas durchdenkt, Fehler findet und versteht, was dabei warum fraglich ist, hat immer noch eine Menge gelernt. (Stammt nicht von mir, aber ich weiß nicht (mehr), von wem.) Fatal wäre nur, wenn die Fachinformatik wie Vokabeln zu lernen wäre, selbst wenn die meisten Lernkarten richtig wären. Wir brauchen in der Wirtschaft keine Fachinformatiker, die ihr Fach wie Vokabeln gelernt haben. Was wir brauchen, sind 'Gesellen', die die Zusammenhänge verstanden haben und das Wissen darum mitbringen. Detailwissen kann man nachschlagen. Ändert sich eh schnell genug. Aber den Kontext und Verständnishorizont - in möglichst vielen Feinheiten -, den muss man mitbringen. Meine Schülerinnen bringen ihn mit. Und damit lass ich's gut sein zu diesem Thema, die Welt hat sich längst schon weitergedreht. Hier also zum letzten Mal: happy learning, happy coding, happy reusing. KR
  2. Der kommenden AP2 wegen hatten mich meine Schülerinnen auch gebeten, mit ihnen AP2-Prüfungstexte durchzugehen. Sie trau­ten sich die Sache fachlich schon zu, meinte eine von ihnen. Aber den Auf­ga­ben­text 'ins Doing zu über­set­zen' sei eine wirk­li­che Hür­de. Wir haben daraufhin gemeinsam eine AP2-Strategie entwickelt, mit der das sprachliche Rauschen in den Texten 'geklärt' wird. Was damit gemeint ist und was dabei herausgekommen ist, habe ich unter https://karsten-reincke.de/apx-strategie/ skizziert. Die Einzelheiten finden sich in den Dateien cx.apx-strateg-*.pdf unter https://github.com/protirone/protirone.lessons/tree/main/fachinformatik/lf.cx Natürlich haben wir auch alte AP2-Prüfungen gelöst. Es läge also nahe, auch die Arbeit öffentlich zugänglich zu machen. Allerdings ist das mit rechtlichen Hürden verbunden. Welche und wie die zu überwinden sind, habe ich unter https://karsten-reincke.de/ap2-loesungen/ erläutert. Unter proTirone stelle ich dieser Hürden wegen nur meine eigenen Lösungen bereit: https://github.com/protirone/protirone.lessons/tree/main/fachinformatik/lf.ap2 . Den eigentlichen Prüfungstext selbst enthalten die Lösungen nicht. Den müssen die Schülerinnen nach wie vor bei Institutionen erwerben, denen die ZVA-Nord-West ein Ver­viel­fäl­ti­gungs- und Ver­brei­tungs­recht ein­ge­räumt hat. Diesmal darf ich mit der 12IP/IV23 der Gewerblichen Schulen Dillenburg sagen, dass wir damit den anderen geholfen zu haben hoffen. Was an unserer Arbeit falsch, irre­füh­rend oder unver­ant­wort­lich sein soll­te, geht aus­schließ­lich auf mein Kon­to. Alles, was dar­an gut ist, stammt von dieser tollen Klasse. In diesem Zusammenhang habe ich eben ein tolles Statement bekommen, das ich mir zu zitieren die Freiheit nehme: Ceterum censeo IHK probationes in agro publico esse debere.(Im Übrigen bin ich der Meinung, dass IHK-Prüfungen gemeinfrei sein müssen) @VenomVelvet In diesem Sinne wiederum happy learning, happy coding, happy reusing. KR
  3. Ich weiß tl;... - sei's drum. Dass eine Qualitätskontrolle fehle, hört die Open-Source-Community von Anfang an - meist vorgetragen von Firmen, die ihr Geschäftsmodell 'Lizenzgeschäft' bedroht sehen. Alle seriösen Untersuchungen zeigen aber, dass das Open-Source-Entwicklungsmodell die bessere Code-Qualität bietet. Was ist nicht alles gegen die Verlässlichkeit von Wikipedia und die fehlende Qualitätskontrolle vorgebracht worden? Und womit sind die LLMs trainiert worden? Worauf verweist ChatGpt heute an vorderster Stelle? Wie ergibt sich nun die Arbeitsqualität bei nicht institutionalisierter Qualitätskontrolle? Erstens sind freiwillige Entwickler intrinsisch motiviert, ihren Code schnell zu verbessern; es ist ihr Baby. Und zweitens gehört es zum Spirit der Communitys, das, was auffällt, schnell mal eben - sozusagen nebenbei - zu melden, weil sie wissen, dass die FOSS-Projekte ihre Vorschläge schnell aufnehmen. Sie reagieren schneller als Firmen. Und fixen in kürzeren Abständen. Wer eine 'institutionalisierte Qualitätskontrolle' fordert, meint oft, es müsse irgendwie inthronisierte 'Alleskönner und Allesseher mit Schulterklappen' geben, die zum Schluss die Fehlerlosigkeit garantieren. Ärgerlicherweise ist das Komplementäruniversum unendlich. Will sagen: Mit (meist sehr) begrenzten Ressourcen die unendlich große Menge der Abweichungen zu testen, ist unmöglich. Deshalb muss jede Qualitätskontrolle - auch in großen Firmen - clustern und abstrahieren. Und damit wird Garantie der Fehlerlosigkeit zur Chimäre. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Augen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln mit weniger Aufwand mehr sehen als institutionalisierte Betrachter. Der auf Firmentraditionen gründende Bias wird gemieden. Deshalb performt das community-basierte Entwicklungsmodell der Open-Source-Szene besser. Und warum sollte dieses Verfahren eines 'By-the-Way'-Checks mit fortlaufender Verbesserung à la Kaizen nicht auch in der OER-Szene funktionieren? Es hat ja - in sehr viel kleinerem Rahmen - auch mit uns geklappt: Sie - @hellerKopf und @skylake - schreiben 'kuck mal hier, ich hab da was', ich checke es gegen und berichtige es umgehend. Die Unterlagen sind so ein klein wenig besser geworden. Wir haben gemeinsam dazu beigetragen. Und nun zur Frage des Geldes: Ich persönlich möchte gar nicht bezahlt werden. Genauer gesagt: mich noch einmal dafür zu bezahlen lassen, wofür mich unser Staat eh schon bezahlt - nämlich eine gute Unterrichtsvorbereitung -, wäre doch wohl unanständig. Mit Public Money Public Code gibt es längst eine Bewegung, die diese Idee aufnimmt. In der Open-Source-Szene ist das Geschäftsmodell vom Lizenzgeschäft (die 'Vergütung' von Nutzungserlaubnis) zum Service gewandelt: Red Hat hat schon in den 90er Jahren begonnen, sein Geld mit dem Vertrieb vorcompilierter auf einander abgestimmter Softwarepakete zu verdienen, ergänzt durch den Service von Updates mit Fixes (sic!). Heute stellt diese Firma immer noch (nebst vielem anderen) RHEL für Firmen zur Verfügung, verbunden mit erweiterten Updatezeiten. (Und das wiederum beruht auf der Community-getriebenen Distribution Fedora.) Sie verdient ihr Geld mit Services, nicht mit Lizenzgebühren. That's the point. Ein deutsches Beispiel dafür wäre die SerNet GmbH aus Göttingen. Sie integriert Samba-Server in Firmennetze, um darin das smb-Protkoll architekturunabhäng bereitzustellen. Das Besondere ist: Sie lässt sich für die Integrationsarbeit und die Distributionszusammenstellung bezahlen, nicht für die Gewährung von Nutzungsrechten. Mehr noch: Sie gibt sogar alle Eigenentwicklungen konsequent unter der AGPL frei und unterstützt die Samba-Entwicklung in der Community. Im vollen Bewusstsein, dass damit jeder, der wollte, mit ihren Quellen dasselbe Business aufbauen könnte wie SerNet. Und im Vertrauen darauf, dass die dann erst 'mal an die SerNet-Performance rankommen müssten. Für die smb-gestützte Kommunikation in heterogenen Umgebungen ist SerNet Weltmarktführer, so Dr. Loxen mal in einem Gespräch. Wieder also die Frage: Warum sollte das Prinzip nicht auch in der OER-Szene funktionieren? Es gibt doch so viele Firmen, die Zusatzlehrgänge für die AP1 und AP2 anbieten. Was ginge ihnen und uns verloren, wenn sie das auf der Basis gemeinsam in einer Community gepflegten Unterrichtseinheiten täten? Sie grenzen sich doch auch heute nicht wirklich über die Qualität der Dokumente von ihren Mitbewerbern ab, sondern über ihre besonders kompetente und adressatenorientierte Stoffvermittlung. Sie lassen sich doch nicht für das Recht bezahlen, dass die Teilnehmer ihre Unterlagen lesen dürfen. Wie doof wäre das denn? Vielmehr lassen sie sich für den Service bezahlen, eine besonders gelungene Unterrichtsumgebung bereitzustellen. Wir sehen: hier wie da dasselbe Problem und dieselbe Lösung. Alle 'Nachhilfeinstitute' könnten immer noch alles so machen und sich abgrenzen, wenn alle dieselben von der Community entwickelten Unterrichtseinheiten benutzten - nur anders gedruckt, in anderen Umgebungen präsentiert, mit anderen Methoden nahegebracht. Und die Verlage? Was sollen die machen? Na, sie dürften OER-Unterlagen doch auch benutzen, verändern, neu aufbereiten, für jeden Zweck. Und wenn Sie daraus Bücher machen und sich für die Arbeit des Setzens und des Vertriebs bezahlen lassen, dann entspricht das auch dieser Idee: Paying for Services, not Permissions. Blieben schließlich die Autoren. Sie sind das im OER-Spiel, was die Programmierer im FOSS-Spiel sind: Sie arbeiten aus Freude. Und wie die Softwareentwickler im FOSS-Spiel, werden auch sie ihr anderes, service-orientiertes Geschäftsmodell finden. In diesem Sinne werde ich mir mein Ziel und Verfahren nicht abhandeln lassen. Es hat gute Vorbilder. Und damit bin ich dankbar auch für die kleinste Contribution. happy learning, happy coding, happy reusing. KR Sernet: https://verinice.com/campus/lernen/compliance-lizenzen Open-Source-Geschäftsmodelle (und anderes): https://www.bitkom.org/sites/main/files/2022-06/220624-Bitkom-Leitfaden-Open%20Source-3.0_0.pdf Public Money, Public Code: https://publiccode.eu/en/
  4. @hellerKopf : Herzlichen Dank für die Belege zur http-Einordnung. Ich habe dies im LF.03- und im LF.09-Dokument entsprechend berichtigt und bin meine Quellen noch einmal durchgegangen. Ich hatte im Tonspurdokument am Ende auf ambige Zuordnungen bei den Layern hingewiesen, z.B. bei http. Unglücklicherweise ist im Hauptteil von Präsentation und Tonspurdokument - statt 'smb-Protokoll' - das http 'hineingerutscht'. Jetzt habe ich Ihren Hinweis samt Quellenangabe eingefügt und Sie - mit Dank - in der Liste der Kontributoren vermerkt. (Gerne auch mit Klarnamen, wenn Sie mir den zukommen lassen.) @skylake : Ihr Hinweis auf die falsche Hub-Zuordnung ist ebenfalls richtig und berichtigt: Wenn ein Repeater zu Layer I gehört, dann auch ein Hub. Ich glaube im Übrigen, dieser Thread wäre nicht so ausgeufert, wenn ich am Anfang weniger rüde mit der Forderung nach Belegen auf Sie eingegangen wäre. Dafür bitte ich um Verzeihung. Ganz grundsätzlich dies: Ich habe nur den Ehrgeiz, möglichst gute Unterlagen für mich selbst zu haben. Was ich bis heute nicht verstehe, ist, warum es nicht längst und übergreifend wirkliche freie und aufeinander abgestimmte Unterrichtseinheiten mit dazu passenden Unterrichtsmaterialien gibt, für alle Lernfelder. Warum haben die erfahrenen 'Altlehrer' nicht längst so eine Richtschnur samt Stundenausführung für die anderen bereitgestellt? Die sich der Neuling oder Quereinsteiger nehmen und seinen Sachen darauf aufbauen kann. Was für eine Ressourcenverschwendung, wenn jeder immer alles 'von the scratch' aufsetzen muss. Die kollaborative Arbeit an einem freien Betriebssystem und an Anwendungen auf der Basis von freien Quellen ist doch schon seit Richard Stallmans Anfängen eine echte Erfolgsstory. 2001 hatte Ballmer noch vom Krebsgeschwür 'Linux' und Open-Source gesprochen. Heute ist Microsoft (einer) der größte(n) Kontributoren. Und wir haben mit GNU/Linux wunderbare Software bekommen. Für alle Bereiche. Und dass nur, indem immer wieder viele Kontributoren dem riesigen Großen-und-Ganzen ein wenig zugearbeitet haben: "Give a little, get a lot". Warum sollte das denn nicht für / bei Lehr- und Lernmaterialen auch möglich sein? Warum kochen so viele immer noch ihren je "eigenen Brei"? Ich bin zu alt, um noch einmal auf diesen proprietären Weg der Abschottung einzuschwenken. Ich weiß, dass die Arbeit in und mit einer Community die sehr viel besseren Ergebnisse bringt. Deshalb habe ich einfach all meine Quellen und all meine Kompilate frei zur Verfügung gestellt: Wenn ich sie über die Zeit für meinen Unterricht eh erarbeiten muss, dann kann ich sie - getreu des FOSS-Mottos 'publish early, publish often' - auch gleich bereitstellen. Meine stärksten Kontributoren sind bisher meine Schülerinnen: Sie denken mit, überprüfen und reformulieren. Und eignen sich so den Stoff auf einer tieferen Ebene an. Pädagogisch didaktisch sicher kein schlechter Nebeneffekt. Mittlerweile habe ich gelernt, dass es auch dafür schon einen offiziellen Namen gibt: 'Open Educational Resources'. Eine Idee/Konzept, von der UNESCO getrieben, von der deutschen Regierung dort und auch hier im Land unterstützt. Nur eben noch nicht in dem Reifegrad umgesetzt, den GNU/Linux und die freie Software über die letzten fast 50 Jahre erreicht haben. Bei der OER-Bewegung wird als eine der stärksten Hemmnisse, selbst etwas beizutragen, die Vermutung genannt, dass die Beitragenden dann in der Luft zerrissen, gedisst, gebasht und 'geblamt' werden. Bliebe die Frage, ob ich selbst für jeden Aspekt wirklich erst alle "RFCs, Standards, Normen Hersteller-Handbücher, technische Referenzen, API-Dokumentationen, Release Notes Gesetze, Verordnungen" lesen muss. Das kann ich nicht. Dafür habe ich nicht mehr genug Lebenszeit. Ich drehe es deshalb um: Ich weiß, dass es viel klügere Köpfe gibt als ich es bin. Mit meinem auch nicht ganz leeren Wissen und Können halte ich mich erstmal an die. Bis mir oder uns etwas auffällt. Und dann gehe ich selbst in die Tiefe. Beispiel: Bei den Austauschdateiformaten kamen meine Schüler mit immer neuen Belegen, dass eine JSON-Datei zwingend auf oberster Ebene ein Objekt sein müsse. Ein Schüler hat sogar ein VSCODE-Syntaxcheck-Plugin gefunden, das das Fehlen der geschweiften Klammer am Anfang immer als Fehler angestrichen hat. Zum Schluss haben wir gemeinsam die JSON-Definition gelesen. Und die ergibt: Es ist anders. Das Tolle auf dieser 'Reise' war, dass die Schülerinnen "nebenbei" den Sinn einer Standardisierung erlebt und zugleich gelernt haben, eine Backus-Naur-Grammatik zu lesen. Entsprechendes gilt für das unsägliche BPMN- und EKP-Mantra, dass Verzweigungen immer mit demselben Symbol zusammengeführt werden müssen. Es bleibt also dabei: Ich gehe schrittweise voran. Ich werde fertig sein, wenn ich fertig bin. Vorher nicht. Bis dahin möchte ich bis zum letzten Tag immer besser werden. Schrittweise. Ich will einfach nur meinen Kram denen zur Verfügung stellen, die es brauchen können. Mögen sie es nehmen - oder liegenlassen. Umgekehrt bin ich dankbar für jeden Hinweis und Verbesserungsvorschlag. Und sehr dankbar bin ich, wenn die über GitHub unter https://github.com/protirone/protico.ltx als Issue, Ticket oder gar als Pullrequest an mich herangetragen werden. Weil mir das die Übernahme erleichtert. Gern aber auch auf anderen Wegen. Dass ich dabei gelegentlich gedisst, gebasht und 'geblamt' werde, mag so sein. Oft bin ich ja nicht unbeteiligt daran. happy learning, happy coding, happy reusing. KR
  5. Bitte Quellen und Belege. Die Zuordnung variiert von Buch zu Buch. Gerade Http ist sicher höher als TCP (Layer 4) IP (Layer 3). Andere Schulbücher legen es auf Layer V, ich persönlich würde es auf Layer VII ansiedeln. Bevor ich aber meinen eigenen Stremel mache, folge ich erstmal andren Autoritäten Verbesserungsvorschläge übrigens gerne als GitHub issue. Und eine persönliche Bitte: Ich würde mich freuen, wenn Sie in Zukunft weniger apodiktische 'That's wrong' Messages posten, als gemeinsam an besseren Dokumenten mitarbeiten... Wie bei Open Source üblich. Danke im Voraus. Herzlichst KR
  6. Der kommenden AP2 wegen hatten mich meine Schülerinnen gebeten, ihnen die Such- und Sortieralgorithmen näherzubringen. Die Unterrichtseinheit dazu habe ich jetzt unter https://github.com/protirone/protirone.lessons/tree/main/fachinformatik/lf.11a/ hochgeladen. Sie enthält eine systematische Übersicht, Visualisierungen aller Algorithmen und implementierte Lösungen. Man kann sie darum gut auch als Crashkurs im Selbststudium nutzen. Wie, habe ich unter https://karsten-reincke.de/suchen-und-sortieren/ genauer erläutert. Vielleicht hilft's ja auch der einen oder anderen. (Männer - wie immer bei mir - sind mitgemeint.) Viel Glück und happy learning, happy coding, happy reusing. KR
  7. Nun ist es offiziell. Ich darf auf der OER-Konferenz in Köln am 28.4 über proTirone [Computatri] berichten: https://www.oer-strategie.de/konferenz/ - Meetup 5. Das werde ich erzählen, wie ich dazu gekommen bin, über die Zeit all meine Unterrichtsmaterialien als freie Lehr- und Lernmittel bereitzustellen. Kostenlos. Und vor allem: sauber lizenziert, mit allen Nutzungsrechten. Prompt gab es die ersten Anfragen, ob ich meine 'Entwicklungsumgebung' auf GitHub nicht für andere öffnen könne. Natürlich kann ich. Als Erstes habe ich dafür mal die Namen verallgemeinert: Die GitHub-Organisation heißt jetzt https://github.com/protirone Der Downloadbereich für fertige Lehr- und Lernmaterialien findet sich unter https://github.com/protirone/protirone.lessons Und ich selbst entwickle meine Unterrichtsdokumente für die Fachinformatik LF.03, LF.09, LF.11a, LF.11c, LF.11d und LF.12cd unter https://github.com/protirone/protico.ltx - Da bleibt das proTironeComputatri wenigstens in der Abkürzung erhalten. Wie das mit den Open Educational Resources zusammenhängt, habe ich heute noch einmal kurz skizziert: https://karsten-reincke.de/protirone-auf-oer-konferenz/ Den Rest der Osterferien verbringe ich jetzt damit, meine AP2-Vorbereitungsstunden für die FIDV und FIDPA zu redigieren und zu veröffentlichen. Dann gibt es da auch Futter für alle AP2ler. Bis dahin: happy learning, happy coding, happy reusing. KR
  8. Heute Morgen eine kleine Anfrage einer Kollegin: Was sie denn einer Schülerin empfehlen solle, wenn die jetzt noch — 4 Tage vor der AP1 — in Sachen Netzwerktechnik aufholen wolle? Ob ich das auf 7 Punkte bringen könne? Sie wol­le ihre Schü­le­rin ja nicht ent­mu­ti­gen. Kann ich! Meine Antwort findet ihr hier: https://karsten-reincke.de/ap1-crashkurs-lf03/ Happy learning, happy coding, happy reusing KR
  9. Anfang Januar hatte ich meine Unterrichtsmaterialien für LF.09 / 1. Halbjahr als Open Educational Resources auf GitHub freigegeben, als Teil von proTironeComputatri. Dann habe ich noch 6 Wochen mit meinen drei LF.09-Klassen für die AP1 trainiert. Dabei haben wir unsere LF.09-Dokumente erweitert, verkürzte LF.03-Versionen erzeugt und einiges gefixt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass meine Klassen jetzt gut vorbereitet in die AP1 gehen. Aus diesem Anlass habe ich die erneuerten Unterrichtsunterlagen heute ebenfalls als OERs auf GitHub freigegeben. Die Dokumente zum Unterrichten und Lernen findet Ihr im Downloadbereich von https://github.com/pro-tirone-computatri/protico.lessons, die Quellen dazu unter https://github.com/pro-tirone-computatri/protico.ltx. Details dazu gehe ich in meinem Blog durch: https://karsten-reincke.de/lernfeld-03-ap1/ Ich wünsche allen anderen ebenfalls Glück für DI und MI. Happy Learning, Happy Coding, Happy Teaching KR
  10. Nur das machen, wofür Sie wirklich brennen, auch wenn es nur über Umwege erreichbar ist. Alles andere bringt Magengeschwüre. Happy coding happy learning KR
  11. Vorges­tern hat­te ich mei­ne Unter­richts­ein­hei­ten für das Lern­feld 09 aus dem ers­ten Halb­jahr 2025/26 ins Git­Hub-Repo­si­to­ry protico.lessons hoch­ge­la­den. Heu­te folg­ten vorab schon mal die Cur­ri­cu­lums­ein­hei­ten für LF.03, LF.11c und LF.11d. Eine gute Gelegenheit, die schon oft an mich herangetragene Frage zu beantworten, woher ich eigentlich so genau weiß, was ich unterrichten und was Sie lernen sollten. Das tue ich - wie angekündigt - in meinem Blog dazu. Happy Coding / Happy Learning KR
  12. Soeben habe ich meine Unterrichtseinheiten für das Lernfeld 09 aus dem ersten Halbjahr 2025/26 ins GitHub-Repository https://github.com/pro-tirone-computatri/protico.lessons/ hochgeladen. Ich stelle sie – wie angekündigt (https://www.fachinformatiker.de/topic/181047-freie-lehr-und-lerndokumente-als-oer-ein-neues-github-biotop/) – allen als Open Educational Resources unter den Bedingungen der CC-BY-4.0-Lizenz zur Verfügung: Im Prinzip dürfen Sie die Dokumente zu jedem Zweck verwenden, sofern Sie die Attribution korrekt erfüllen (s. https://github.com/pro-tirone-computatri/protico.lessons/blob/main/LICENSING.md). Die Quellen dazu finden Sie unter https://github.com/pro-tirone-computatri/protico.ltx Über das Angekündigte hinaus habe ich noch eine Curriculumscheckliste hinzugefügt, als PDF und als Markdown-Datei. Ich selbst verwende sie, um festzuhalten, welches Thema ich wann mit welcher Klasse bearbeitet habe. Woher ich weiß, was zum LF.09 gelernt werden 'muss', werde ich - über die Passagen in download/lf.09/sbj-00.curriculum-oraltrack.pdf hinaus - bei Gelegenheit in einem Blog erläutern. Happy Coding / Happy Learning KR
  13. Danke für das Angebot. Eine Liste der Repos reicht. Alles Weitere sehe ich mir dann in Ruhe genauer an. Ist weniger aufwendig für Sie. Happy Coding / Happy Learning KR
  14. Herzlichen Dank für Ihre Anregungen. Könnten Sie mir bitte ein paar gute Projekte für die Fachinformatik auflisten? Ich höre sofort mit meiner 'Solonummer' auf, wenn ich ein Repo finde, aus dem ich fertige Unterrichtseinheiten in dem Wissen entnehmen und einsetzen kann, dass sie die Anforderungen von Rahmenlehrplan und Prüfungskatalogen - eingebettet in ein Curriculum - ganzheitlich abdecken. Auf GitHub habe ich sie - meiner Begrenztheit wegen - bisher nicht gefunden. Happy Coding / Happy Learning KR
  15. Für das Schuljahr 2025/26 hatte ich mir vorgenommen, meine Unterrichtseinheiten und -unterlagen unter einer CC-Lizenz frei zur Verfügung zu stellen. Die Grundstruktur dafür steht jetzt: Ich habe unter GitHub eine Organisation proTironeComputatri (= https://github.com/pro-tirone-computatri) angelegt: Sie enthält ein Download-Repository (https://github.com/pro-tirone-computatri/protico.lessons). Dort werde ich sukzessive alle fertigen Unterrichtsdokumente als PDF-Dateien ablegen. Und sie enthält ein Quellen-Repository (https://github.com/pro-tirone-computatri/protico.ltx). Das nutze ich, um meine Unterrichtseinheiten mit LaTeX und Markdown zu entwickeln. Im Quellen-Repository habe ich bereits die meisten Unterrichtseinheiten des ersten Halbjahres committet, und zwar zu den Lernfeldern 03, 09, 11c und 11d. Im Download-Repository habe ich exemplarisch schon einmal zwei Unterrichtseinheiten hochgeladen: Meine Curriculumsstunde für das LF09. Und meine UE zu Datenaustauschformaten. Getreu des Open-Source-Mottos 'publish early, publish often' wird der Bestand in den nächsten Wochen kontinuierlich wachsen. Alle Unterlagen sind CC-BY lizenziert und dürfen von Schülern und Lehrern im Rahmen dieser Lizenz frei verwendet werden. Feedback ist willkommen, gerne auch über GitHub als Pull-Requests oder Issues. Mein Ziel ist es, in Kürze – wenigstens für meine Lernfelder – den gesamten Prüfungsstoff frei lehr- und lernbar zu machen. Als Open Educational Resources im Sinne der UNESCO, die in Deutschland von der OERinfo (Informationsstelle Open Educational Resources) promotet und strategisch sogar von der Bundesregierung gefördert werden. Einzelne Aspekte meiner Unterrichtseinheiten und den politischen Kontext als freie "Software" werde ich gelegentlich in meinem Blog diskutieren: https://karsten-reincke.de/ Happy Coding / Happy Learning KR
  16. Danke! Das sehe ich mir gerne an. Die Verbindung ist tatsächlich an mir vorbeigerutscht. herzlichst KR
  17. ... das habe ich oben geschrieben. Mir ging es hier darum, zu fragen, ob ich etwas übersehen haben - bevor ich damit anfange, es selbst aufsetzen und weiterzuentwickeln. Weil es besser ist, sich in bestehende Sachen einzubringen, als allein 'noch ein Rad zu bauen'. Lassen wir beide es damit erst einmal gut sein. Solltest Du später - wenn ich die Initialversion veröffentlicht habe - dazustoßen wollen, bist Du herzlich willkommen. mhg KR
  18. To Whiz-zarD: 1. Ich verstehe sehr genau, wie FOSS funktioniert. Ich spreche nämlich von GNU/Linux als ganzes Betriebssystem, nicht von Linux als dem Kernel. Darauf hatte schon Richard Stallman insistiert. Man muss ihn nicht mögen. Aber was er richtig sagt, sagt er richtig: Das Betriebssystem ist mehr als der Kernel. Deshalb sollte man von GNU/Linux sprechen und nicht nur von 'Linux' und damit alles meinen. 2. Gut gebrüllt Löwe: Du unterstellst erstmal, dass da faule Lehrer für das viele Geld, was sie kriegen, sich jetzt auch noch fertige Materialien 'runterladen wollen, um die Vorbereitung einsparen. Und wenn jeder seinen unausgegorenen Kram hochlädt, muss das ja auf Kosten der Schüler gehen. Und dann fragst Du 'schein-fürsorglich', ob sich diese Lehrer damit nicht überflüssig machen. Frei nach dem Motto: gibt es mal für alle Aspekte aller Lernfelder eine fertig aufbereitete Stunde, dann könnte ja jeder Depp die Stunde bei gleicher Qualität runterreißen. Hmmm. Ich wünschte mir es anders: Warum sollen die Lehrer der Fachinformatik nicht gemeinsam ein frei zugängliches Repo für tolle Stunden erstellen? Warum kann nicht jeder Beitrag dazu klasse sein? Und was wäre es denn für ein Gütesiegel, dass jeder Lehrer alles für sich allein entwickelt? Wäre es nicht ein Zeichen der Qualitätssicherung, wenn andere Lehrer die eigene Arbeit ansehen, verbessern und verbessert wieder online stellen? Welchen Makel hätte denn meine Arbeit, wenn andere sie verbessern? - Zusammen wissen und sehen wir immer mehr! Und welchen Zacken bräche ich mir denn aus der Krone, wenn ich auf die tolle Arbeit eines Kollegen zurückgriffe? In welchem Sinne machte mich das zu einem 'Quantitätshansel', der die Qualität in den Wind schreibt? In der FOSS-Welt funktioniert es doch: Es gibt wahnsinnig viele tolle Software. Warum sollte ich alles allein selbst nachprogrammieren (selbst wenn ich es könnte). Warum nicht meine wenigen Kräfte da einbringen, wo ich mich auskenne - darauf vertrauend, dass wir - die Gesamtheit der FOSS-Entwickler - das Ganze (GNU/Linux) toll schaffen und weiterentwickeln. Vielleicht kann ich Dich ja für diese Sichtweise gewinnen.
  19. To ExplainItToTheDuck: Nein! Als Lehrer 'hab ich schon den Ehrgeiz, den Schülern im Lernfeld 09 das Ineinandergreifen der verschachtelten Pakete beizubringen. Reines Stichwortpauken gibt keinen Kontext. Das endet in Bulimielernen. Verstehen ist mehr. Und bedarf einer 'methodisch-didaktischen' Aufbereitung.
  20. Vielen Dank für die Anmerkungen. Es ist auch mein Eindruck, dass es so etwas gibt leider (noch) nicht. Ich warte aber noch 'mal 'ne Woche ab, bevor ich ein Fazit ziehe. Im Moment neige ich dazu, dann einfach damit anzufangen. Auch GNU/Linux ist letztlich ein 'Sammelsurium': viele kleine Projekte, jeweils von kleineren Teams gepflegt, sind über die Zeit zu einem beeindruckenden Betriebssystem zusammengewachsen. Frei nach dem Prinzip: als einzelner etwas beitragen und viel erhalten. Warum sollte das nicht auch bei den Lehr- und Lernmitteln für die Fachinformatik gelingen? Rein fachlich haben wir mit GNU/Linux da ja ein großes Vorbild. Und wäre es nicht toll, wenn ich - weil ich gerade 'mal einspringen muss - für eine Doppelstunde zu irgendeinem Thema/Aspekt einfach eine Präsentation, ein Dokument mit dem entsprechenden Tonspurtext und Aufgaben herunterladen könnte? Wenn ich diese Sachen noch anpassen dürfte, aber eigentlich gar nicht mehr müsste? Wenn ich fertige Grafiken für Sequenz- und Aktivitätsdiagramme hätte? Und wäre es nicht toll, wenn auch die Schüler darauf zugreifen könnten, sei es, weil sie etwas verpasst haben oder sich vorbereiten wollen? Klar: Für so ein Biotop freier Lehr- und Lernmittel bräuchte es mehrere, die dazu beitragen. Ich glaube daran, dass so etwas ginge. Aber warten wir erstmal noch etwas ab. Vielleicht ist ja doch noch jemand über so etwas gestolpert. Dann bräuchten wir das Rad nicht noch einmal zu erfinden und könnten uns stattdessen da einfädeln. herzlichst KR
  21. Verstanden. Ich formuliere meine Fragen 'mal genauer: Wenn ich mir Unterrichtsmaterialien erstelle, dann bin ich Urheber dieser Materialien (sofern ich Mittel anderer nach den Zitatregeln verarbeitete und nicht einfach nur Lehrbücher abschreibe.). Als Urheber darf ich ohne Frage die Nutzungsregeln bestimmen (Urheberrecht / Copyright im angelsächsischen Bereich). Ich könnte sie also unter den Bedingungen einer CC-Lizenz oder einer Open-Source-Lizenz zum Download bereitstellen. Beide Lizenztypen gewähren dem Nutzer/Downloader die Nutzungsrechte, sofern sie bestimmte Bedingungen erfüllen. Eine Vergütung für die Rechte ist dabei ausgeschlossen. Sie folgen dem Prinzip 'Paying by Doing'. (Die Idee der Lizenzierung ist die der Open-Source-Software und funktioniert seit 30 Jahren erfolgreich) Wenn ich mir umgekehrt Unterrichtsmaterialien anderer herunterlade und für meinen Unterricht verwenden, ist zumeist eben nicht sichergestellt, dass ich die Rechte dafür habe. Die hätte ich erst dann, wenn deren Urheber ihr Werk explizit unter einer CC-Lizenz, einer Open-Source-Lizenz oder gleichwertiger Lizenzierungsstatements bereitgestellt hätten. Meine Fragen sind also: Gibt es schon ein Repository, dass sich die Aufgabe gestellt hat, so lizenzierte Unterrichtsmaterialien für die Lernfelder im Bereich Fachinformatik bereitzustellen? [Ich habe noch keins gefunden, frage deshalb hier nach?] Gibt es andere Berufsschullehrer, die bekanntermaßen ihre Vorbereitungen unter solchen Bedingungen bereitstellen? Im Voraus Dank für Hinweise
  22. Ich suche schon eine Weile nach Lernfeld-bezogenen Unterrichtsmaterialien für Fachinformatiker. Nur eben wirklich freie, also solche, die unter einer Creative-Commons-Lizenz oder einer Open-Source-Lizenz weitergegeben werden. Ich möchte halt sicher sein, dass ich sie wirklich nutzen und/oder bearbeiten und nutzen darf. Kennt jemand ein Repository, dass so etwas bereitstellt? Kennt jemand Lehrer, die ihre Arbeiten unter solch eine Lizenzierung weiterreichen? mhg kr

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