Casakoba

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  1. Hi Micha, danke für deine Erläuterungen im RZ-Bereich. Beim Punkt LWL muss ich mal nachhaken, inwiefern das für die DGUV3 - (ortsveränderliche Anlagen/Geräten) von Bedeutung ist, bzw. ob es nicht einfach reicht, dass Gerät herunterzufahren und dann die Prüfung inkl. Messung durchzuführen. Dein Tipp mit der Haftpflicht ist ein guter Hinweis, ich gehe davon aus, dass eine normale private Haftpflicht nicht genügt. Weiterhin stellt sich die Frage im Rahmen der Vorarbeit, ist es da notwendig jedes einzelne Gerät zu klassifizieren, weil vorbei maschieren und einfach mal mit 300V Messpannung durchmesssen ist da denke ich nicht, sondern muss sorgfälltig geprüft werden. Außerdem wäre meine Frage, gibt es spezielle Dokumentationen, worin man sich Einlesen kann, worauf im RZ besonders zu achten wäre? - weil einfach nur zu wissen, wie ich ein Gerät messe ist es nicht getan und anhand deiner Erläuterungen merke ich auch, dass an relativ viel zu achten ist, um nicht fahrlässig zu agieren. Aber deine Tipps haben schonmal einen guten Eindruck vermittelt.
  2. Hallo Micha, ich verstehe deine Intension, aber wie immer im Leben kann trotz sorgfäligter Prüfungen trotzdem was passieren, ich denke deswegen ist es wohl so wichtig sämtliche Vorschriften bei der Prüfung einzuhalten, dass dieser Tatbestand von "grob fahrlässig" nicht unterstellt werden kann. Um deine vier Punkte näher zu fassen. Unter Besichtung verstehe ich z.B das Gerät läuft, man riecht nix, z.B Elektrolyt, es kommen keine Funken etc...einfach vom äußerlichen. Erproben würde ich auch mehr oder weniger zu 1) hinzuzählen, weil je nach dem, machst du im Grunde nur das Gerät an, aus und fertig und schaust, ob darauf hin Auffälligkeiten sind. Messen ist nicht näher zu erläutern, da kommt es dann wohl auf die Messmethode an. Und unter Funktionsprüfung verstehe ich im Grunde, die Gerätschaften wieder einzuschalten, um zu schauen, ob nach der Messung alles wieder geht....weil man darf denke ich hier auch nicht außer acht lassen, je nach dem falls man falsche Prüfungmethoden verwendet, Spannung etc..das eoin Gerät nicht mehr funktioniert. Hast du eigentlich Empfehlungen an Messgeräte aus deiner Erfahrung heraus? Sind deines Erachtens gerade im RZ Bereich nochmal spezielle Anforderung an der Prüfung, welche zu beachten wären? Grüße, Casa
  3. Die einfachen Messungen sind z.B Wasserkocher, Kaffeemaschine, Steckdosenleiste etc...beim Rechenzentrum gibt es da bestimmte Regelung, wie man da verfährt? - ob im laufenden Betrieb oder eher im ausgeschaltetem Zustand bzw. wie man da das Risiko auf ein Minimum reduziert.
  4. Hallo Zusammen, ich möchte gerne das Thema nochmal aufleben lassen :-) Wie habt ihr im RZ Bereich die Prüfungen vorgenommen? - unterberechnungsfrei im laufenden Betrieb oder am Wochenende oder Abends, wo der Betrieb nicht so stark ist? Weiterhin gibt es hier Grenzen bei den Gerätschaften, welche man als Prüfer durchführen kann? Zum Beispiel: Kaffeemaschine, Wasserkocher - ist ok. Und Backofen, Kühlschrank nicht ok und muss von der Haustechnik erledigt werden bzw. kann man in dem Fall die Verantwortung auf den Hauseigentümer übergeben (falls die Sachen beispielsweise einfach mitvermietet werden und nicht Eigentum der Firma sind). Danke im Voraus für eure Antworten!
  5. Okay, aber das würde heißen der Hersteller müsste uns Prüfprotokolle von jedem Netzteil geben lassen, weil die meisten Hersteller machen ja eine Errichterprüfung, d.h 100 Netzteile, zwei werden geprüft...mit CE, TÜV, GS Siegel und dem kram...nur ist da natürlich die Frage, reicht das um zu sagen, wir lassen für die 2-3 Jahre Leasingzeit die Geräte laufen bzw. setzt den Prüffrist auf 3 Jahre und dadurch das die Geräte sowieso zurückgegeben werden, wäre ja eine Prüfung hinfällig.
  6. Ist diese Vorschrift noch aktuell weil meinstes Wissens gab es doch eine tiefgreifende Änderung in Bezug der Erstprüfung oder irre ich mich?
  7. Danke für die Erläuterung. Ich möchte nochmal das Thema Leasinggeräte aufgreifen, da du das thema "Gefahrenbeurteilung" schilderst. Wenn jetzt ein Gerät 2 Jahren aktiv war ohne Fehler und das Gerät so oder so zurückgeht nach 12 Monaten, kann man dann diese Geräteklasse außen vor lassen, da es so oder so wieder zurückgeht.
  8. Seminar für EuP hab ich schon durch. Aber dennoch muss eine Elektrofachkraft das wohl bestätigen.
  9. Okay, dann ist natürlich die Frage, man gehe davon aus, man hat ITIL Foundation und PRINCE2 Foundation in der Tasche...mit aber effektiv fast Nullerfahrung. In welchen Berufen ließe sich da entsprechend Erfahrung sammeln - dann auch mit entsprechenden Weiterentwicklungspotential. Meine Vorstellung da z.B Presales-Bereich.
  10. Aber Backofen, Herde oder der gleichen gehören ja nicht dazu? Und bei Serveranlagen muss ich da auch redudante Netzteile samt Kabeln prüfen? - weiterhin die Frage, muss man bei Geräten das innenleben öffnen oder genügt wirklich Kabel + Netzteil und fertig.
  11. Okay. Wenn ein Unternehmen schriftlich bestätigen würde "Wir haben nach DGUV3 geprüft" - und es ist kein Siegel vorhanden. Wäre ich mit dieser schriftlichen Bestätigung dann fein raus - oder müsste ich dennoch wohl oder übel die Geräte prüfen und könnte die Verantwortung nicht an den Hersteller abwälzen?
  12. Dumme Frage: Was ist ein PeB-Aufkleber, wie schaut der aus? - falls der nicht vorhanden ist und das Leasing-Unternehmen sagt "jaja, wir haben es überprüft" - kann man sich dann als Unternehmen von der Verantwortung entziehen?
  13. Damit meine ich im Grunde, dass die Verantwortung dann dem Hersteller übergeben wird für das Leasinggerät.
  14. Natürlich, aber wenn der Hersteller im Grunde sagt "wir haben alles der DGUV3 Norm geprüft" damit meine ich nicht CE oder GS-Siegel - und der Hersteller das schriftlich bestätigt, wäre man dann als Unternehmen fein raus? - die Sichtprüfung, dass ein Kabel vielleicht äußerlich schäden hat, dass muss man immer , verstehe ich auch. Aber in den meisten Fällen liegt die Prüffrist bei PC-System meines Wissens bei 3-4 Jahre - zumindest bei Neugeräten.
  15. Ich kann ein Update geben, dass ITIL Foundation habe ich bereits in der Tasche. Nur muss ich gestehen, die Kurse wo dort angeboten werden, verhelfen nicht gerade einen Lerneffekt zu suggerieren, sondern zielt einfach darauf ab, dass die Leute das Zertifikat bekommen. Wie sieht es eingetlich mit Weiterbildungen im ITSM aus? - könnt ihr PRINCE2 und der gleichen weiterempfehlen?