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Partikelecho

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  1. Da hast du Recht. Wie gesagt, das Programmieren macht mir ja Spaß - ebenso die Arbeit mit HTML/CSS (auch, wenn das nicht alles ist). Ich muss mich ja sowieso nochmal mit meinem Ausbildungsvertrag, Mietvertrag, Internetvertrag, etc. auseinandersetzen. Aber was sind denn Dinge, die als Kündigungsgrund garnicht gehen? Ich meine "Ich hab keinen Bock mehr" ist sicher eine Luftnummer, aber kann ich das bei mir nach oben geschilderten Gründen untermauern? Das müsste doch möglich sein, oder?
  2. Ja Hallo, ich bins wieder. Nun, ich hätte wohl noch ein bisschen mehr ins Detail gehen sollen, ich musste aber heute früh auch los. Sorry. Zum Beruf selbst: Zunächst kann ich das nicht 100% vorurteilsfrei beurteilen, da ich sicher durch mein momentanes Arbeitsumfeld automatisch ein "verfälschtes" Bild projiziere. Ich weiß also nicht, wie es in anderen Betrieben abläuft oder ablaufen kann, auch wenn ich mir sicher bin, dass ich den Beruf unter anderen Umständen durchaus meistern könnte. Mir macht das Essentielle - also das Programmieren - schon Spaß und ich habe bisher meistens für meine Probleme eine Lösung gefunden (technisch gesehen), allerdings ist mir das Drumherum (Konzeptionieren, Datenbanktheorie, Wirtschaft, ...) einfach zu trocken und unlebendig. Jetzt könnte man fragen, warum ich die Ausbildung denn dann begonnen habe. Das ist im Grunde ganz einfach: Es war die einzige Option, die ich mir für mich gut vorstellen konnte und natürlich wusste ich vorher auch nicht im Detail, wie es laufen würde. Es wäre schon denkbar, mir einen anderen Ausbildungsbetrieb zu suchen, nur ist da eben auch ne ziemliche Portion Risiko im Spiel. Niemand kann vorher genau abschätzen, ob es besser oder nicht sogar schlechter wird. Ich für meinen Teil habe dieses Kapitel für mich vorerst abgeschlossen. Ich möchte jetzt Zwecks weiterer Orientierung ersteinmal eine zweijährige theoretische Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten machen. (Gestützt durch die Tatsache, dass ich viele Lehrer dort kenne, sowohl durch Familie, als auch Bekannt.. Die Schule hat außerdem einen recht ansehnlichen Ruf) Was mir z.B. schon immer gefallen hat ist der Bereich Webdesign, Typographie und allgemein das haargenaue Aufsetzen eines Layouts.. die Planung des Schriftsbilds und so weiter und so fort. *edit: Das mit dem Gespräch mit meinem Vorgesetzten rührt daher, da die Ohren da eher verschlossen sind. Immer, wenn ich bisher kleine Fehler, etc. versucht habe zu erklären kam irgendein Konter, irgendeine Bemerkung, die völlig daneben war. Der Versuch mich zu verstehen und zu integrieren ist aus meiner Sicht garnicht vorhanden. Ein Gespräch würde dem zu Folge ähnlich viel bewirken.
  3. Guten Morgen Leute, Seit langem denke ich schon drüber nach, wäge ab und auf und versuche einen klaren Kopf zu bekommen. Ich habe mit lange eingeredet, es würde besser werden oder ich würde mich so daran gewöhnen, dass ich wenigstens die Ausbildung zum FIAE noch beenden kann. Leider ist es so, dass ich meinem Betrieb absolut keinen Fuß fassen kann. Ich mache viele Fehler, die ich nicht richtig erklären und vermeiden kann. Ich habe auch das Gefühl, dass ich einfach nicht akzeptiert werde. Ich setze mich schon selbst so unter Druck, dass ich Angst davor habe irgendwas anzufangen, weil ich berfürchtige wieder alles nicht korrekt zu machen. Jeden früh gehts mir prinzipiell schlecht vor der Arbeit. Ich möchte auch nicht weiterhin auf die Details eingehen, warum ich mit meiner Firma nicht klarkomme. Fakt ist, dass ich die Ausbildung abbrechen möchte. Meine Frage ist nun, was gilt es dabei zu beachten? Ich habe gehört, dass man bei einer "normalen" Kündigung diesen Ausbildungsberuf nicht noch einmal versuchen kann? PS: Ich sehe keine Möglichkeiten die Probleme durch einfache Gespräche mit meinem Chef, o.ä. zu lösen.
  4. Hallo, danke für deine Antwort, Wie gesagt, mein Betrieb ist ziemlich klein, es gibt also keine anderen Abteilungen, wohin ich wechseln könnte. Ich weiß auch nicht, ob ein Gespräch mit dem Chef sinnvoll ist. Ich könnte ihn unverblümt nach seiner Meinung von mir fragen, aber ich schätze ihn nicht so ein, als dass er dann wirklich seine echten, persönlichen Eindrücke schildert. Wie gehe ich denn genau vor, wenn ich den Ausbildungsbetrieb WÄHREND der Ausbildung wechseln will. Ich muss mich bei anderen Firmen bewerben und vorstellen, aber wie ist das mit dem Fortsetzen der begonnen Ausbildung? Wie weise ich nach, wie weit ich bin, was ich gelernt habe, usw? Ich könnte die theoretischen Ausarbeitungen, die ich über bestimmte Themen, Bücher, etc. angefertigt habe vorzeigen, aber das langt sicher nicht.
  5. Guten Morgen, Ich stecke in einer komplizierten Situation und benötige ein paar Ratschläge bzw. Informationen. Vorgeschichte: Seid September mache ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Das Berufsfeld macht mir Spaß und soweit ich das jetzt schon beurteilen kann, liegt mir auch das Programmieren, Debuggen, etc. In der Berufsschule läuft alles gut. Die Arbeit in meiner Firma (sehr kleiner Betrieb) ist zwar sehr anstrengend, aber ich konnte bis jetzt alles erledigen und es gab fachlich soweit keine Probleme. Das Problem: Ich komme einfach nicht mit meinem beruflichen Umfeld zurecht. Ich habe das Gefühl, in der Firma nicht akzeptiert zu werden. Obwohl ich mich sehr anstrenge alles zur Zufriedenheit meines Chefs bzw. der anderen Mitarbeiter zu erledigen, höre ich so gut wie nie ein Lob oder etwas vergleichbares. Oft heißt es sogar, ich müsse schneller arbeiten, mich mehr anstrengen, usw. Am meisten Probleme habe ich mit "Person Y", diese Person ist anscheinend sehr unzufrieden mit mir und wirft mir Selbstüberschätztung vor und behauptet, sie hatten noch nie so einen Auszubildenden. Ich bin kein Mensch, der sich selbst überschätzt, seine Fehler nicht eingestehen kann oder sich vor der Arbeit drückt. Ich versuche wirklich so gut es geht mit zu arbeiten, aber scheinbar reicht das nicht. Ich stehe nun so ziemlich seit Beginn der Ausbildung unter ziemlich großem Druck, mir verdreht es jeden Tag den Magen, wenn ich auf Arbeit gehen muss/darf/soll. Die Überlegung: Ist es möglich unter gewissen Voraussetzungen den Ausbildungsbetrieb zu wechseln, die Ausbildung aber weiter zu führen? Was muss ich meinem Fall tun, um meine Situation zu bessern bzw. zu bewältigen? Kann ich überhaupt etwas sinnvolles tun und vor allem: Klingt das Problem für euch wie eine Lapalie?
  6. Ich versuche immer alles besten Wissens und Gewissens vorher selbst zu klären bzw. zu lösen. Ich google Sachen oder heb sie mir für später aus, um sie mir noch einmal anzusehen. Theoretisch würd ich es in meiner halben Stunde passen auch zu meiner Wohnung schaffen, aber nicht rein ;-) Ja gut, die Pause prinzipiell stört mich weniger. Das Verhältnis untereinander eben.
  7. Hallo, Leider gibt es keine Ausbildung, die direkt mit Webentwicklung/Webdesign in Mischung zu tun hat. Man kommt entweder über die Wege Fachinformatiker, Gestalter oder auch als Quereinsteiger da ran. Ich denke bzw. vermute, dass mir das um Einiges mehr Spaß bereiten würde, als es zur Zeit der Fall ist. Natürlich das wiederum Betriebsabhängig. Es fällt mir gerade im Bezug auf Datenbanken noch schwer, alles richtig einzusotieren. Also alles richtig zu benennen oder zu betiteln und die richtigen "Brücken" in meinem Kopf zu bauen. Ich kann schon prinzipiell ein Datenmodell mit mehreren Tabellen erstellen und diese auch richtig verknüpfen, aber die richtige Erfüllung bringt mir das nicht. Unser Tagesablauf ist recht ähnlich, meistens gibt es am Anfang vom Ausbilder noch einmal einen Überblick, über das, was jeder zu tun hat oder allgemein Dinge, die er vorhat - Sei es nur einer Umkonzeption der Hardwareausstattung unserer Server, etc. Natürlich kann ich auch jederzeit Fragen stellen, wobei wieder mein Mutproblem eine Rolle spielt. Einfach die kleinen Macken, der Schweinehund eben. Wir sind noch ein paar weniger, richtige Teamarbeit entfällt natürlich zum jetzigen Zeitpunkt, da ich einfach noch lange nicht an dem Punkt bin, die anderen Mitarbeiter produktiv unterstützen zu können. Die Ausbildung ist ja auch noch ganz am Anfangspunkt. Meine Pause verbringe ich alleine, ich geh dann immer raus an die Luft und laufe ein wenig durch die Stadt, die anderen machen keine reguläre Pause, sondern gehen immer mal rauchen und haben eher flexible Arbeitszeiten. Ich würde mich über weitere Ansichten freuen, ich kann garnicht genug darüber in Erfahrung bringen, denn leider bin ich zur Zeit eher in Richtung gedanklicher Sackgasse unterwegs. Mit freundlichen Grüßen.
  8. Hallo, Das Thema habe ich nach langer Zeit ohne Reaktion aus den Augen dafür. Jetzt ist noch ein bisschen Zeit ins Land gegangen und ich kann eventuell einen besseren Überblick über meine Situation abliefern. Meine jetzige Situation ist etwa die, dass ich nicht genau weiß, ob mich das Berufsbild des Anwendungsentwicklers allgemein stört oder ob das an meinem Betrieb liegt und die negativen Intentionen nur abfärben. Ich bin jetzt schon 2 Monate Auszubildender und habe erst kürzlich eine ersten "ernstzunehmendere" Anwendung erstellt (Verwaltung von CDs aufbauend auf einem Datenbanksystem). Das Programmieren und auch das Debuggen an sich macht mir eigentlich großen Spaß, weniger begeistert bin ich von der Konzeptionsphase und diesen Dingen. Aber das sehe ich eher als "notwendiges Übel". Nach wie vor bereitet mir das Umfeld auf Arbeit Sorgen. Ich fühle mich nicht wohl. Mit den Kommunikationsproblemen meine ich auch viel mehr nicht mein Problem mit dem Mut sondern der Umgang auf Arbeit miteinander. Es wird kaum etwas themenunabhängiges besprochen, alles ist sehr streng und diszipliniert. Das ist ja zunächst auch nicht schlecht, aber es fördert nicht gerade meine Motivation. Ich fühle mich mit jeder geschafften Aufgabe noch mehr unter Druck gesetzt, weil das Feedback meines Ausbilders immer irgendwie so klingt, als ob ich nicht genug tun würde. Sobald ich stolz bin und etwas fertiggestellt habe (schließlich habe ich in der Programmierung bei 0 angefangen und musste mir innerhalb der kurzen Zeit alles selbst aneignen) schafft es mein Ausbilder mich irgendwie wieder zu demotivieren. Ich habe das Gefühl, ich wäre ihm nicht genug. Ich bin sicher kein Genie, eher einigess weniger als das. Doch das Verständnis bringe ich mit, ich kann nicht behaupten, dass ich so schlecht wäre, wie ich mir vorkomme zu sein. Versteht mich nicht falsch, mit meinem Kommunikationsproblem habe ich nach einem kleinen Anstoß keine Schwierigkeiten. Die Hemmschwelle ist nur extrem hoch. Ich habe alles bisher hinbekommen, sei es mit meinem Auto oder irgendwelchen Amtsgeschichten oder Verträgen mit Anbietern von Internet & Co. Meine Eltern unterstützen mich da auch weitgehend. Im Großen und Ganzen kann ich nach wie vor nicht sagen, ob ich in der Firma bleiben will und werde und ob ich danach noch einmal eine andere Stelle als AE suche oder ob ich nicht noch einmal ganz umorientiere und eventuell etwas im Bereich Gestalter anfange. Mit freundlichen Grüßen.
  9. Sicher kann man sich Mut durch ständiges Ausführen einer bestimmten Tätigkeit aneignen, allerdings findet sich diese Mutlosigkeit bei mir in den meisten Bereichen des Lebens wieder. Kontakte knüpfen, fremde Leute nach etwas (fachlichem) fragen oder einfach der Gang auf die Ämter zum Ummelden, etc oder auch nur Anrufe bei Firmen/Servicehotlines. All das fällt mir äußerst schwer, weshalb man mir auch irrtümlicherweise Desinteresse vorwerfen könnte. Ich meinte mit Abwechslung eher die punktuelle Ablenkung von Beruf, also kurze Plaudereien mit Kollegen oder das man auch mal außerberuflich etwas macht. Kurzum: Die Kommunikation sollte vorhanden sein. Ich erachte es als eines der elementarsten Dinge in allen Bereichen des Lebens, dass man kommuniziert und nicht nur dahin lebt (oder arbeitet) Widerrum ist mir dabei meine oben geschilderte Eigenart nicht behilfreich, dass stimmt
  10. Das trifft ziemlich genau, was ich will. Ich will zufrieden sein. Ich will mein Leben nicht als endlose Party und mit allen netten Umständen, die möglich sind. Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass man all die von dir aufgezählten Dinge auf Arbeit haben kann. Ich kann selbstständig sein, allerdings fehlt es mir an Mut. Ich kann nicht ohne weiteres auf Leute zugehen, dass ist eine andere Sache. Ein gutes Gehalt in meinen Augen, bedeutet zunächst, dass meine Eltern nicht zu viel zuzahlen müssen, um mir das Leben zu erleichtern. Ich bin nicht sonderlich anspruchsvoll, was extravagantes Outfit und ähnliche kostenintensiven Faktoren anbelangt - kurz: Mehr Geld als ich brauche, brauche ich nicht. Teamarbeit ist zwar nicht zwinged, aber ich denke es würde einiges einfacher gestalten. Im Bezug darauf, wie man die Arbeit erlebt.. Das mit der Abwechslung ist so eine Sache, Abwechslung tut gut, aber ich denke in meinem Job muss ich das nicht unbedingt erwarten. Mir ist einfach das zwischenmenschliche wichtig. Naja und anspruchsvolle Aufgaben habe ich meiner Meinung nach.
  11. Kann man also sagen, dass dies nicht der Regelfall in der "Branche" sein sollte? Dann wär ich fürs erste ein bisschen beruhigter. Und zu der Sache mit den "Vorstellungen", ist es noch "zeitgemäß" zu sagen, dass man einen Job will, der auch Spaß macht oder lacht man einen da eher aus?
  12. Hallo Blub666, Das ist mir klar, ich weiß, worum es sich beim Programmieren handelt und worum es sich dabei nicht handelt. Das ist aber erstmal eine andere Sache. Mir macht Programmieren ja auch Spaß, obwohl ich noch nicht viel damit zu tun hatte. Auch wenns das nicht trifft, aber so von der Grundidee kann man es eventuell vergleichen: Ich bin drauf gekommen, weil ich gerne mit html und css experimentiert habe - ich hab zwar bis jetzt nur Basiswissen, aber es hat mir immer Spaß gemacht. Das Programmieren auch mit anderen Dingen (Mathe, Logik, etc.) zu tun hat, ist mir ebenso bewusst. Dein letzter Satz trifft es wahrscheinlich bzw. ich hoffe, dass es trifft, denn dann gibt es Alternativen. Ich fühle mich einfach mit der Situation nicht wohl in so einer sterilen und trockenen Umgebung (jetzt nicht architektonisch gesehen) und permanent ohne Kommunikation zu arbeiten. Ich will nicht nach Jahrzehnten Berufsleben resignieren und sagen "Was hast du eigentlich all die Zeit gemacht." Auch wenn das vielleicht kindisch wirken mag, ich glaube immer noch daran, dass Arbeiten auch Spaß machen sollte. Und zur Zeit ist das einfach nicht erfüllt. Gut, man kann nach 2 Wochen kein vollständiges Urteil abgeben und später auch nur auf die Firma betreffend, aber das ist ja auch meine aktuelle Einschätzung. Vielleicht ist ein Teil meines Problems auch erstmal nur Gewöhnungssache. Sehr interessant, exakt der selbe Gedanke kam mir neulich, als ich auf Arbeit gelaufen bin. WIESO nehm ich die Bücher nicht mit und lern daheim. Naja gut, der Boss muss ja irgendwie auch überprüfen, wie ich mich schlage. Er war übrigens immer zweigeteilter Meinung. Ich hatte manchmal einfach ein paar Schussler drin, meine Dokumentation z.B. manchmal vor dem Speichern ausgedruckt und dann war das Inhaltsverzeichnis fehlerhaft.. Das mag er garnich.. Ansonsten hat er gesagt, dass es so langsam wird.. Hmm, ich bin gespannt.
  13. Hallo Leute, Wie ihr an meinem massiven Postcount sehen könnt, bin ich hier total neu. Ich sag also einfach mal "Hallo!". Fachinformatiker mit Ausrichtung Anwendungsentwicklung. Das war der Plan. Ich arbeite gern mit Computern und ihrer Technik und das ist einfach der Bereich an dem ich das größte Interesse habe (vor allem hobbymäßig betrachtet). Daraus folgernd dachte ich, dass es wohl das Vernünftigste wäre auch in diesem Bereich ins Berufsleben einzusteigen. Ein Studium habe ich ausgeschlossen, da ich vermute, dieses leistungsmäßig nicht durchzustehen oder es zumindest nur unter Aufwendung großer Anstrengungen schaffen würde. Eine Ausbildung zum FI AE schien mir daher ein logischer Schritt. Nun bin ich nicht Spock und habe nun Zweifel, ob dies die richtige Entscheidung war. Vor kurzem habe ich nach abgeschlossenem Abitur eine Ausbildung zum FI AE begonnen. Ich hatte 15 Bewerbungen verschickt, etliche Vorstellungsgespräche aber auch Absagen. Meistens reichte meine mangelnde Praxiserfahrung, um mir eine Absage zu schicken. Gespannt war ich also, wie es auf Arbeit zugehen würde und wie ich mich in einer fremden Stadt alleine zurecht finden würde. Ich hatte vorher noch keine Berufserfahrung und wohnte auch noch bei meinen Eltern, warum auch nicht? An meinem ersten Arbeitstag merkte ich sofort, dass es sehr anstrengend werden würde. Man machte mir gleich deutlich, dass diese Ausbildung in ihrem Betrieb sehr schwer werden würde und das sie deshalb aber auch fundiert sei. Meine 3 Kollegen (Chef, fertiger Azubi und einer im 3.) sind allesamt ziemliche "Arbeitstiere" (keine Beleidigung). Es geht sehr diszipliniert und streng zu und es gibt kaum Kommunikation. Das ist der erste Punkt, der mir Schwierigkeiten bereitete. Ich hätte mir doch denken können, dass diese Arbeit geistich anstrengend ist und man somit kaum Möglichkeiten hat sich mal kurz zu unterhalten. Es ist aber nicht so, dass mit dem zunächst größtenteils theoretischen Lernbereichen nicht klar komme. Es ist schwierig, aber ich kann es verarbeiten und verstehen. Ich muss auch alles exakt dokumentieren. Zur Zeit lerne ich vor allem viel zur Konzeption einer Anwendung, die Modellierung dieser durch verschiedene Basiskonzepte, etc. Auch die Einarbeitung in Delphi ist dabei, mit der im Betrieb hauptsächlich gearbeitet wird. Berufsschule hatte ich bisher noch nicht, ich kann darüber also noch nichts berichten. Der 2. Punkt, der mir als bedenklich aufgefallen ist, ist folgender: Ist dieser Job nicht doch zu trocken und statisch? Ich weiß bei diesem Punkt nicht genau, wie ich es in Worte fassen soll, ich hoffe ihr könnt es nachvollziehen. Alles in allem bin ich also zur Zeit am Zweifeln, ob ich die richtige Wahl getroffen habe. Ich hatte mir schon ein entspannteres und lockeres Arbeitsklima gewünscht, entsprechend auch mehr Kommunikation untereinander. Anfangs dachte ich, dass so etwas in einem kleinem Betrieb wie meinem doch möglich sein sollte. Ist es denn überall so? Habe ich einfach nur falsche Vorstellungen vom Arbeitsleben? Lebe ich im Traumland oder ist da was wahres dran? Ich fühle mich leider nicht gut in der jetztigen Situation, deswegen hab ich mir vorgenommen mir schon rechtzeitig Gedanken zu machen und mir andere Meinungen einzuhohlen. Mehr zu schreiben würde wohl hier erstmal den Rahmen sprengen, ich verlange ja nicht eine ähnlich umfangreiche Antwort. Was sagt ihr dazu? Mit freundlichen Grüßen
  14. Ok, ich mache eine normale Ausbildung zum FI AE und bekomme 530, 630, 730 brutto, 24 tage urlaub.. Das scheint mir wohl doch ein bisschen niedrig zu sein, vor allem weil viele hier auch noch mehr Urlaubstage bzw. Fahrgeld bekommen. Damit muss ich mich wohl abfinden.
  15. Hallo Manu, Es wäre zunächst interessant zu wissen, ob du gerade einen Realschulabschluss oder das Gymnasium absolvierst. Ich habe erst vor wenigen Wochen meine Ausbildung als FI AE (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung) begonnen und während der Zeit, in der ich mich beworben habe, habe ich festgestellt, dass der Großteil der Firmen quasi ein Abitur als Vorgabe erwartet. Ich habe Abitur, auch wenn das meistens nicht viel über die Qualitäten eines Schülers bzw. Azubis aussagt, ist es in diesem Zweig sehr gern gesehen. Weiterhin gebe ich dir einen dringenden Rat. Falls du Fachinformatiker werden willst, dann suche nach Firmen, die auch wirklich in der Branche tätig sind und nicht nur jemanden suchen, der ihnen die Computer am Laufen hält. Mein Ausbildungsbetrieb ist sehr streng und diszipliniert, die Ausbildung also durchaus fundiert. Allerdings bedeutet das auch, dass es sehr anstrengend ist und man gerade zu Beginn sich viel Wissen aneignen muss. Ich habe jetzt die ersten 3 Monate größtenteils theoretische Schwerpunkte und dazu natürlich auch Programmierung - am Ende dieser 3 Monate soll ich mein erstes eigenständiges Projekt samt Konzeption realisiert haben. Es ist also nicht gerade einfach. Was ich damit sagen will: Informiere dich gründlich, ob das, was du vorhast auch wirklich das Richtige für dich ist und ob du das auch schaffst - es ist schließlich viel Denksport zu bewältigen. (Zumindest ist es bei mir so und ich zweifle, ob ich das Richtige gewählt habe) Wenn man jung ist, weiß man aber sowieso meistens nicht, was gut für einen ist und wo man überhaupt hin will. Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen, Viel Glück! (Und damit Hallo an alle, ich bin neu hier

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