Alle Beiträge von Damien X
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Wiedereinstieg nach 2 Jahren
Genau deswegen Frage ich euch ja nach eurer Meinung. Finde beide Sprachen immer nur als Beispiele für weitere wünschenswerte Kenntnisse unter Skriptsprachen mit aufgeführt und nie bzw sehr selten mit in der Liste der notwendigen Anforderungen für die ausgeschriebene Stelle. Ob ich da Spaß dran haben weiß ich nicht, wird die Zeit zeigen. PHP fand ich bspw nicht so uninteressant, da ich meine verschiedenen Aufgaben im Praktikum damit in Verbindung bringen konnte (Verknüpfung von firmeneigenem WWS mit der Website). Zusammengefasst lässt sich wohl bislang eine Tendenz zu JS als sinnvollste Ergänzung ableiten aus euren Antworten. D-X
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Wiedereinstieg nach 2 Jahren
Habe wie gesagt null Erfahrung mit beiden Sprachen bzw Skriptsprachen allgemein und Doktor Professor Google nach Beschreibung und Gegenüberstellungen gefragt. Da schnitt Python scheinbar besser ab in punkto enthaltene Features usw, während die Anwendungsgebiete recht identisch bzw ähnlich anmuteten. Deshalb auch mein Zusatz "lasse mich gern korrigieren". Wie in einem anderen Beitrag bereits beschrieben war meine Umschulung sehr lückenhaft dank falsch gewähltem Bildungsträger, da wurde PHP gerade mal über ein paar Stunden angeschnitten und das war's.
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Wiedereinstieg nach 2 Jahren
Den werde ich mir mal genauer anschauen, muss mir dort noch ein Konto einrichten um deinen Link öffnen zu können. Bislang zeigt mit die Seite nur Einsteigerkurse an, die gerade objektorientierte Programmierung nur anschneiden laut Beschreibung. Werde mir wohl auch ganz altmodisch nochmal das eine oder Buch zu Gemüte führen, mit nur einem Monitor etwas leichter so die Beispiele und Aufgaben zu bearbeiten (klar Handy und Notebook geht auch, aber doch etwas klein das Display). Das sprengt derzeit nun doch mein Budget, wobei ich auch auf der Seite ja einzelne Angebote zur Verfügung habe. Bin weiter unschlüssig, ob nun C# oder Java das Richtige ist, werde das mal vom Arbeitsmarkt und den möglichen Perspektiven abhängig machen. C# wäre natürlich der Vorteil, dass ich nur auffrischen muss, anstatt die Syntax neu zu lernen (wobei die Unterschiede ja wirklich nicht so gravierend sind). Zusätzlich würde ich derzeit zu Python tendieren, scheint mir laut Beschreibung (hab bislang nur minimale Erfahrungen mit PHP-Skripten sammeln können) etwas umfangreicher und flexibler einzusetzen zu sein, als JS (lasse mich erneut gern korrigieren). Auf jeden Fall erneut vielen Dank für eure Hilfe, hoffe ich kriege das neben meinem privaten Chaos auch alles auf die Reihe. D-X
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Wiedereinstieg nach 2 Jahren
Dann mal eine andere Frage, kennt sich jemand mit den vorhandenen Tutorial- bzw Lern-Angeboten aus oder anders gefragt, kann jemand etwas bestimmtes empfehlen? Auf YouTube hab ich bspw. während meiner Umschulung oder im Praktikum immer mal geschaut, wenn ich ein "praktisches Beispiel" wollte (Schleifen, sicherer Datenbankzugriff von Webseiten, ...), aber die Syntax einer Sprache hätte ich darüber eher schlecht lernen können. Hab wie gesagt begrenzte finanzielle Mittel, aber einen Komplett-Kurs, wie er z.B. auf Udemy angeboten wird, für 7 oder meinethalben auch 20 Euro kann selbst ich mir leisten. D-X
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Wiedereinstieg nach 2 Jahren
Dazu direkt eine Frage: Java kenne ich derzeit hauptsächlich für die App-Entwicklung, sprich Android. Nun hat Google ja angekündigt, Android durch was eigenes zu ersetzen, wodurch Dart für die Entwicklung relevant würde. Ich würde fast vermuten, dass sich dies dann ebenfalls auf die Webentwicklung ausweiten wird. Inwieweit lohnt sich dann Java noch auf lange Sicht? Lasse mich hier gern korrigieren. Generell bin ich deiner Meinung, derzeit finden sich für beide Varianten tatsächlich Stellen in meinem möglichen Radius. An sich ging es mir tatsächlich darum, was langfristig lohnender ist laut eurer Erfahrung. Nochmals danke für eure Hilfe D-X
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Wiedereinstieg nach 2 Jahren
Zunächst danke für eure Antworten Tatsächlich ist die Frage so gemeint, wie ich sie gestellt habe. Ich bin Entwickler, ich will entwickeln. Klar gibt es Bereiche die interessanter sind als andere, beispielsweise IT-Security oder Wirtschaft in meinem Fall, aber da kommt man nicht so leicht ran (zumindest bei Security, soweit mir bekannt) und ich denke, da bringe ich sicher nicht die nötigen Voraussetzungen mit zum jetzigen Zeitpunkt. Generell ist es mir aber ziemlich egal was ich mit welcher Sprache erstelle, das Entwickeln an sich macht mir Spaß und ich will die besten Chancen haben, damit irgendwo einsteigen zu können. Ob das nun C#, Java oder Dart ist interessiert mich nur in soweit, als dass ich diese dann soweit möglich beherrschen und mich mit der zugehörigen Entwicklungsumgebung auskennen sollte, wenn ich damit arbeiten will. Siehe Antwort von Velicity. Ich denke ein Zertifikat ist für einen potenziellen Arbeitgeber mehr wert, als "ich hab's über YouTube gelernt". Wobei ich dann schon eher Angebote wie Udemy oder ähnliches nutzen würde als YouTube. Und was ich will steht in meinem ersten Post. Ich will wieder in meinen Beruf und dafür die besten Voraussetzungen schaffen, die mir möglich sind. Ich bin keine 15 und erwarte das mich jemand an die Hand nimmt und mir jeden einzelnen Schritt beschreibt und mich führt, ich will Tipps, was aktuell eher gefragt ist und was eurer Meinung nach noch sinnvoll sein könnte, um mich für den Arbeitsmarkt interessant zu machen. Exakt, danke. Ich hab mit meiner gelernten Sprache leider schlechte Erfahrungen gemacht und im Nachhinein zu hören bekommen, C# sei im Süden eher gefragt (wohne bei Bremen). Wobei das nach kurzer Recherche auf StepStone usw scheinbar auch so nicht mehr stimmt. Damals hab ich aber tatsächlich nur Angebote für Java und/oder PHP oder ähnliches gefunden. Was ich nicht unbedingt will ist reine Webentwicklung, hat laut meinen Erfahrungen häufig schlicht mehr mit Design und Hosting zu tun, als mit direktem coden (Wobei sich diese hauptsächlich auf Typo3 und ecommerce beschränken). Wie weiter oben geschrieben nach mir die Entwicklung generell Spaß. Ob es nun ein Verwaltungsprogramm für Bibliotheken oder ein Warenwirtschaftsprogramm ist, ist wirklich zweitrangig. D-X
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Wiedereinstieg nach 2 Jahren
Moin, hoffe ich hab den richtigen Bereich ausgewählt. Mein Problem in Kurzfassung: Ich habe 01/2017 im zweiten Anlauf meinen Abschluss als FIAE nach einer Umschulung über einen Bildungsträger gemacht. Abschlussnote Umschulung 1, Prüfung 4, Berufserfahrung gesamt grob 9 Monate durch Praktika in 2 Unternehmen (6 Monate Umschulung, etwa 3 für das Projekt für die zweite Prüfung). Da jeder normale Azubi knapp 2.5 Jahre mehr Berufserfahrung hatte und meine gelernten Sprachen (hauptsächlich C#, C++, C, Grundlagen HTML) hier nicht gefragt waren keine Arbeit gefunden, Freundin wurde schwanger und ich habe im Dezember dann im Lager angefangen zu arbeiten, ab Januar 2018 dann als Schichtleiter. Vorweisen kann ich also einen nicht gerade herausragenden Abschluss, so gut wie keine Berufserfahrung (bzw nach der Zeit wohl gar keine wertbare) und derzeit etwa 1.5 Jahre mit Personalverantwortung (koordinieren und planen der Aufgaben und Mitarbeiter). Nun hat sich der Job spätestens Ende November durch auslaufen des Vertrages erledigt und ich würde gern irgendwie wieder in meinen erlernten Beruf zurück. Leider steht es finanziell auch nicht zum besten, ein anständiger Auffrischungskurs oder eine Weiterbildung sind also nicht drin. Einzige was mir hierzu einfiele, wäre im Selbststudium wieder reinfuchsen oder zusätzlich Sprache lernen, irgendwie Projekte für ein Portfolio zusammenbekommen (Freeware hauptsächlich, da ich mit OpenSource Software arbeiten muss, Freelancer oder Teilselbstständigkeit also eher schlecht) und mich damit dann bewerben. Nun meine Fragen hierzu: 1. Habt ihr eventuell noch weitere Ideen oder Tipps für mich, 2. Welche Sprachen lohnen sich derzeit denn am ehesten? Java und -Script? PHP? Doch wieder C#? Danke schon mal für eure Hilfe D-X
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Über PHP zu IT-Security? (FIAE)
Hi zusammen, bin derzeit "nur" normaler Anwendungsentwickler ohne Spezialisierung. Auf Dauer würde ich aber gern in den Bereich IT-Security (Web und/oder Software, beides interessant) gehen. Weiterbildungskurse sind derzeit nicht drin, aber ich habe die Möglichkeit, eine PHP-Zertifizierung machen (Zend Zertifizierung PHP 5). Wäre das eine realistische "Brücke" bzw. ein möglicher "Erster Schritt" in diese Richtung, oder würde ich damit eher in der Webentwicklung hängen bleiben, was meint ihr? Oder hat jemand vielleicht eine andere Idee bzw. einen Tipp, wie man in den Bereich kommt und was man beachten sollte (spezielle Kenntnisse etc)? Hoffe ich poste dies im richtigen Bereich, schien mir am passendsten. Gruß Damien
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Erfahrungen mit Zeit-/Leiharbeit als Anwendungsentwickler (Raum Bremen optimal)
Moin, bundesweit wäre ungünstig, sofern ich nicht von daheim arbeiten kann. Sobald ich Arbeit habe kommt das Thema gemeinsame Wohnung mit meiner Freundin und Familienplanung als nächstes, das beißt sich leider ein wenig. Klar ist Arbeit wichtig, aber Privatleben möchte ich dafür nicht komplett auf Eis legen. Dazu bin ich leider auch nicht mobil und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, das schränkt die Suche natürlich nochmal mit ein. Bewerbungscoaching hatte ich tatsächlich vor kurzem erst, war Bestandteil meiner Umschulung. Mein Lebenslauf ist leider trotzdem nicht der Hit, da ich zeitweise größere Lücken drin habe (tatsächlich unverschuldet, erweiterter Realschulabschluss der Handelsschule Wirtschaft hat volle 4.5 Jahre nicht für eine läppische Ausbildung im Einzelhandel gereicht. Natürlich guckt der potenzielle Arbeitgeber immer skeptisch, wenn ich diesem das dann erzähle -.-) und in verschiedenen Bereichen tätig war (Einzelhandel, Gastronomie und nun IT), was scheinbar einen wankelmütigen Eindruck vermittelt. Das ist der Dank dafür, dass man irgendwann alles an Arbeit annimmt, um nicht nur daheim rum zu sitzen und nichts zu tun..... Gruß Damien
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Erfahrungen mit Zeit-/Leiharbeit als Anwendungsentwickler (Raum Bremen optimal)
Vom Grundgedanken sind wir uns da alle 3 einig, aber wie oben geschrieben habe ich von der Seite bislang negatives Feedback erhalten. Weniger Berufserfahrung als ein regulärer Azubi und bereits 30 Jahre alt wurde beides als Kriterium aufgeführt, warum diese mit mir nicht viel anfangen können. Deswegen dachte ich nun in diese Richtung. Wirklich begeistert bin ich davon selbst nicht, hatte wie erwähnt ebenfalls schon das zweifelhafte Vergnügen mit der Zeitarbeit. Aber besser als noch länger ALG2 wäre selbst das erstmal. Danke aber für das schnelle Feedback
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Erfahrungen mit Zeit-/Leiharbeit als Anwendungsentwickler (Raum Bremen optimal)
Hi, wollte mal nachfragen, ob irgendwer schon Erfahrungen im Bereich Zeit- bzw. Leiharbeit im Bereich Anwendungsentwicklung hat, optimal direkt im Raum Bremen. Das man dabei nicht reich wird und auch keine Garantie einer Übernahme besteht ist mir schon klar, meine eigenen Erfahrungen in dem Bereich sind jedoch allgemein eher negativ. Beim letzten Mal 2 Jahre als Hilfsarbeiter ausgenutzt worden und aus fadenscheinigen Gründen entlassen worden, als ich einen unbefristeten Vertrag hätte bekommen sollen. Interessieren würde mich alles, von groben Gehältern über Einsatzzeiten bis zu dem allgemeinen Klima mit den Vorgesetzten etc. Falls jemand direkt bestimmte Unternehmen empfehlen oder von diesen abraten kann, wäre eine PN an mich nett (nehme an Name des Unternehmens würde sonst zensiert werden). Hintergrund: Ich habe im Januar meinen Abschluss gemacht, jedoch nur durch eine Umschulung über einen Bildungsträger. Soll heißen jeder, der eine reguläre Ausbildung abgeschlossen, hat mehr Berufserfahrung als ich (nicht nur persönliche Meinung, auch netter verpackt als Feedback erhalten). Um dies auszugleichen [und weil 99% der Angebote ohnehin von solchen Firmen oder Arbeitsvermittlungsfirmen eingestellt sind, welche mich ebenfalls ablehnen (verkürztes Zitat "frisch ausgelernt und keine Berufserfahrung, dafür zahlt uns keiner etwas")] und endlich vom Amt weg zu kommen, wollte ich nun zunächst in dieser Richtung etwas suchen. Gruß Damien
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WARNUNG vor Bildungsträger zur Umschulung in Bremen (FIAE und FISI)
Bitte die späte Antwort zu entschuldigen, hatte die letzten Wochen nur Chaos, Handelskammer sei dank. Ein Mal mit Profis arbeiten... Gekostet hat der Spaß den Staat 24.000 €. Ich selbst habe das Gefühl, nicht selbstständig in diesem Bereich arbeiten zu können, ungeachtet der Programmiersprache. Selbst zu C#, was ich ja gelernt hab, müsste ich wohl 99% nochmals einlesen oder direkt über Google suchen. Die Ablehnungen waren teils durch den Bildungsträger bedingt, jedoch eher wegen der mangelhaften Zeitplanung (6 Monate Praktikum mit 2 Unterbrechungen von 4 oder mehr Wochen, sehr sinnvoll...), teils hieß es schlichtweg, man würde so etwas nur für Studenten anbieten. Der Großteil hat jedoch abgelehnt, da ich keine verbreitete Programmiersprache gelernt habe. Gängig sind nun mal Java und PHP, in der Umschulung gab es aber nur C#, was wenn überhaupt eher Richtung Süddeutschland von Nutzen wäre (laut Aussage Dritter). Bei der jetzigen Prüfungsvorbereitung mach ich jetzt deshalb noch PHP mit inkl. Zertifizierung, damit ich später auch in meinem Job arbeiten kann. Gruß Damien
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WARNUNG vor Bildungsträger zur Umschulung in Bremen (FIAE und FISI)
Hi zusammen. Ich würde euch gern allgemein einen kleinen Erfahrungsbericht zu meiner Umschulung bei einem Bildungsträger in Bremen, der ******** (Nennung sollte nicht gegen die Community Regeln verstoßen. Falls dennoch nachträglich zensiert, schreibt mir eine Nachricht und ich nenne euch den Namen), liefern. Ich habe dort in den letzten zwei Jahren meine Umschulung zum Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung gemacht. Laut eigener Aussage hebt sich dieser Bildungsträger vor allem durch eine Präsenzkraft ab, die als Ansprechpartner bei Fragen zum Unterricht etc. fungiert. Der Unterricht findet Mo - Fr von 8 - 16 Uhr statt, was generell gängig ist. Da ich persönlich einen etwas längeren Anfahrtsweg hatte, sprach auch dies an. Hier teilte man mir im Begrüßungsgespräch mit, dass es kein großes Problem sei, wenn ich ein paar Minuten später käme (hatte zwei mögliche Ankunftszeiten, 7 - 7:10 Uhr und 8:15 - 8:30 Uhr), da ich sonst ja auch draußen oder im nicht wesentlich wärmeren Treppenhaus warten müsste (im Sommer natürlich kein Problem, Winter etc ist da schon ein anderes Thema), bis gegen frühestens 7:30 der erste Angestellte vor Ort ist. Weiterhin sprach man von einem aktuellen Curriculum (Themenplan der Umschulung) und qualifizierten Dozenten. Da zu der Umschulung auch ein praktischer Teil in Form eines 6 Monate andauernden Praktikums gehört, hakten wir (kein Einzelgespräch, 5 Personen gesamt, mich inbegriffen 2 für die Umschulung zum AE) auch hierzu nach, vor allem was passieren würde, wenn man keines fände. Hier versicherte man uns, das dies in keinem Fall geschehen würde. Wir sollten uns zunächst eigenständig bewerben, da dies besser wirkt (was auch stimmt). Wenn dies nichts ergeben würde hätte man Unternehmen, mit welchen man in Kontakt steht, und würde 100%ig einen Platz vermitteln. Nur die Chance zur späteren Übernahme wäre dann wohl mehr als gering. Für generelle Fragen zum Ablauf etc. hieß es, fände monatlich ein Jour Fixe mit Kursleiter und Ausbilder statt. Nun zur Realität: Da ich andernfalls um 5:54 Uhr bereits den Bus hätte nehmen müssen (heißt 5:30 aus dem Haus, 4:30 aufstehen), nahm ich, wie zuvor ja angesprochen, einem Bus später und kam erst zwischen 8:15 und 8:30 Uhr an. Nach 2 (oder 3, müsste lügen) Tagen wurde ich dann hierauf angesprochen und man teilte mir mit, dass dies so nicht ginge. Es herrsche Anwesenheitspflicht ab 8 Uhr und gäbe kein akademisches Viertel. Sollte ich dies fortsetzen, müsste man mich abmahnen. Somit war ich also fortan ab 7:10 7:15 bei Wind und Wetter vor Ort und stand mir die Beine in den Bauch. Dadurch dann auch in den kälteren Jahreszeiten des öfteren mal wegen Krankheit ausgefallen (Schlafmangel und kaltes Wetter, tolle Mischung). Das wäre Lüge Nummer 1. Die sogenannte Präsenzkraft auf "meinem Stockwerk" (Unterricht findet insgesamt auf 3 Stockwerken statt) war der dortige Standortleiter bzw. dessen im selben Büro sitzender Kollege. Nun war der Standortleiter selbst so gut wie nie anwesend (vielleicht an 5 von 100 Tagen) und sein Kollege maßlos überfordert. Dazu kommt, dass keiner von beiden die geringsten Kenntnisse im IT-Bereich haben, es sind reine Bürokräfte. Bei Fragen nach Papier für den Drucker oder anderen belangen, die den Bildungsträger betreffen, konnte man meist weiterhelfen, aber das war auch alles. Bei sämtlichen anderen Themen wurden wir an unseren Online-Ausbilder oder Kursleiter verwiesen. Der Kursleiter hat meist 1-2 Wochen gebraucht, um auf eine simple Email zu reagieren, den Ausbilder selbst konnten wir gar nicht erreichen, da im E-Campus keine Email-Adresse hinterlegt war. Lüge Nummer 2. Das Jour Fixe fand während der gesamten Umschulung 3 mal statt, jeweils nur mit dem Kursleiter und nur für etwa 15 Minuten. Da wurde auch nichts besprochen, es wurden nur kurz Neuerungen oder Änderungen bekannt gegeben, dann war er auch wieder verschwunden. Meinen Ausbilder habe ich nach etwa 1,25 - 1,5 Jahren das erste Mal überhaupt gesprochen. Lüge Nummer 3. In das Curriculum hatten wir als Kursteilnehmer natürlich keinerlei Einsicht. Jedoch sprachen ein paar Dozenten uns darauf an, dass dies alles andere als aktuell sei. Einige Themen darin seiten schon seit längerem völlig veraltet und überhaupt nicht mehr gängig und auch nicht mehr Teil der IHK-Prüfungen. Während der Prüfungen zum Schluss stellte sich dann auch heraus, dass dafür im Gegenzug aktuelle Themen nicht gelehrt wurden (beispielsweise Verschlüsselungen und Big Data). Als wir die "Präsenzkraft" darauf ansprachen sagte man uns, dass man hierzu keine nähere Aussage machen könne. Dies würde an anderer Stelle erstellt, koste nicht gerade wenig, solle an sich aber soweit auf die Prüfungsthemen abgestimmt sein. Lüge Nummer 4. Nun zum Praktikum. Zunächst mal war der 6-Monats-Block in 3 Blöcke unterteilt. Nach etwa 2 Monaten wurde 1 Monat Unterricht eingeschoben und zum Ende nochmals 2 Wochen separat gesetzt. Das dies absoluter Mist ist (eine freundlichere Beschreibung fällt mir wirklich nicht ein) kann sich wohl jeder denken. Allein dies führte zu unzähligen Absagen. Ich selbst hatte im Januar letzten Jahres nach meinem Zwischenzeugnis gefragt, um dies meinen Bewerbungen beilegen zu können (hier war der erste Block abgeschlossen, der wirklich zum Bereich Programmierung zu zählen ist). Ich wurde dann den Februar und März über mit billigen Ausreden hingehalten und bekam es dann schlussendlich im April, als ohnehin alle ausgedruckt wurden. Bei Praktikumsbeginn Ende August wirklich sehr toll. Nach etwa 120 Bewerbungen und einer komplett negativen Bilanz an Rückmeldungen (falls denn eine kam) bei allen 3 AE am Standort, saßen wir mit den Leitern zusammen, um weitere Unterstützung zu erörtern. Zunächst gab es große Augen, als wir nach den zugesagten Stellen fragten. Es gibt keine. Das Unternehmen hat in den ganzen Jahren des Bestehens nicht einen einzigen Firmenkontakt. Man konnte uns zunächst nur eine Liste der ausbildenden Unternehmen in Bremen ausdrucken, die jeder selbst online auf der Seite der IHK herunterladen kann. Bei einem erneuten Gespräch kurz bevor die Zeit zum Bewerben abgelaufen war fragte man uns dann, wie man noch helfen könnte. Wollte aber zunächst keine Aussage dazu machen, was für Möglichkeiten denn überhaupt hierzu vorhanden wären. Nachdem alle 3 dann kurz vor dem platzen war kam man darauf, eine Unternehmensfremde Hilfe in Anspruch zu nehmen, da die Dame selbst seit Jahren bei einem anderen Bildungsträger tätig ist (freiberuflich) und einige Kontakte zu Firmen hat. Dies hat dann Adressen ergeben, bei denen bspw. ich mich längst beworben hatte und auch bereits eine Absage erhalten hatte. Ich sollte mich dennoch erneut bewerben, mich aber nicht auf das Praktikum beziehen, sondern auf das Gespräch mit eben erwähnter Dame. Ergebnis war natürlich das Selbe. Zum Schluss haben dann 2 von uns kurz vor knapp noch einen Platz gefunden, der dritte musste seine Umschulung vorzeitig beenden und hat direkt seinen Anwalt eingeschaltet, um eine Klage anzustreben (ich weiß nicht, was daraus nun wurde). Lüge Nummer 5. Das Endergebnis der Umschulung (zumindest für diesen Standort) sieht nun so aus: 1 von 3 musste abbrechen, 2 von 3 die Prüfung durch mangelnde Kenntnisse nicht bestanden und ab jetzt bei einem anderen Bildungsträger, um im Winter die Prüfung zu wiederholen. Man hätte dort nicht einmal die Möglichkeit eines Kurses für uns, da (Zitat) "Leute die durchgefallen sind normalerweise nicht weitermachen". Ich kann natürlich nur für den Bereich Anwendungsentwicklung aus eigener Erfahrung sprechen, jedoch weiß ich durch Gespräche mit Leuten aus diversen anderen Bereichen (IT und nicht IT), dass dies dort genauso schlecht ablief. Daher mein persönlicher Rat: Lasst die Finger von diesem Bildungsträger. Es wird viel versprochen und nichts eingehalten und am Ende seit ihr es, die die berühmte A-Karte gezogen haben und dumm dasteht. Gruß Damien
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Kosten-/Nutzenrechnung
Ein echt interessanter Artikel, der definitiv ein paar neue Denkansätze liefert und den ich so sicher nie gefunden hätte. Dank dir
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Kosten-/Nutzenrechnung
Das war sehr ausführlich und detailiert, danke dafür. Ich merke schon, es wird wohl wirklich auf eine "was wäre wenn" Berechnung hinauslaufen. Bei der Menge der Updates und unter Berücksichtung der Zeit, die für eine manuelle Eingabe zustande käme, hätte ich dann auch tatsächlich ein Projekt, dass in kurzer Zeit einen recht hohen Gewinn in Form der Ersparnis einbringt, da die Datenüber- und spätere Ausgabe gänzlich automatisiert erfolgen soll und durch öffnen der Website geprüft wird (Zeitaufwand etwa 5-30 Sekunden, je nach Traffic und ob noch abgeglichen wird im Gegensatz zu einigen Minuten bei manueller Bearbeitung). Wie schon oben geschrieben, ich denke einfach zu "real". Derzeit nicht existent, also Kosten = 0, keine hierdurch erzeugte Einnahme, also Umsatz ebenfalls = 0, usw. Was mir gerade noch einfällt: Diese Informationen werden derzeit auch bereits erzeugt und innerhalb des Programmes (und via E-Mail an die Kunden) ausgegeben. DIesen Arbeitsschritt soll das Projekt in der Theorie in keiner Weise beeinträchtigen, aber er ist ja dennoch damit verbunden, da die spätere Ausgabe etc. ja ebenfalls hierdurch ausgelöst wird. Wäre dies dann ebenfalls anteilig als Bestandteil der Kosten anzusehen, oder würde es raus fallen falls der Arbeitsschritt und damit verbudnene Zeitaufwand identisch bleibt?
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Kosten-/Nutzenrechnung
Ja, ich bin bei weiteren Recherchen eben auch schon auf den Denkfehler gestoßen. Wobei es ganz genau genommen hier in meinem Fall so aussähe, dass die Kosten insgesamt bei 0 liegen, da ich hier nur den praktischen Teil der Umschulung in Form eines Praktikums ohne Vergütung absolviere, entsprechend die Kosten für mich als Arbeitskraft nicht existent sind. Denke aber, dies würde man mir bei der IHK um die Ohren hauen, sofern ich nicht als Ausgleich die Kosten des Bildungs- bzw Kostenträgers für mich aufführe, also bleibe ich dann wohl besser doch bei den 60-80 € Zur Amortisation habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, jedoch fällt mir hierzu nichts als Einnahme ein. Ich könnte eine Gegenrechnung aufstellen unter Berücksichtigung der Kosten, wenn diese Information zu jedem Update manuell ausgewertet und eingegeben würde (vermute fast darauf wird es dann auch hinauslaufen), aber wirklich Einnahmen oder Kostenersparnis im Vergleich zum jetzigen Zustand sind nicht gegeben. Bin leider auch ein sehr logisch denkender Mensch, daher geht mir der Sinn dieser in diesem Falle irgendwo überflüssigen Berechnung auf einfach ab fürchte ich^^ Wirklicher Profit entsteht wie gesagt nicht und realistisch betrachtet auch keine Ersparnis (manueller Prozess ist ja wie erwähnt nicht existent, wäre nur die Alternative um zum selben, derzeit ebenfalls nicht vorhandenen Ergebnis zu gelangen), aber wie ein paar Zentimeter höher bereits geschrieben denke ich auch, dass dies wohl im Endeffekt bei herauskommen wird. Die Begründung für das Projekt ist allerdings wesentlich simpler: Interesse potenzieller Kunden wecken/verstärken, um diesen das WaWiSys zu verkaufen und so den Umsatz zu erhöhen (eine der Haupteinnahmequellen des Unternehmens). Der Anteil den diese Ausgabe daran hat ist allerdings sehr gering, falls überhaupt existent. Im Prinzip war der Gedanke von Chefseite "Kann nicht schaden, nur nutzen, also warum nicht. Außerdem brauchst du ja ein Projekt" um es vereinfacht auszudrücken Natürlich würde ich das dann etwas anders formulieren in dem Antrag und der Doku. Scheine mal wieder einfach zu genau/penibel zu denken, wenn ich mir eure beiden Antworten ansehe. Auf jeden Fall vielen Dank für die schnelle Reaktion, bin gespannt was noch so kommt und was ich noch "gedanklich übersehen" hab
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Kosten-/Nutzenrechnung
Hi zusammen, ich hoffe das Schlagwort habe ich nun noch richtig im Kopf. Ich werde von der HK Bremen geprüft und leider legen diese wohl auch einen allzu großen Wert auf die Kosten-/Nutzenrechnung, selbst wenn an sich beides nicht wirklich zustande kommt. Ich weiß von einem letztjährigen Prüfling der wirklich einiges auf dem Kasten hatte, Projekt, Doku usw. alles Top ausgearbeitet, bis auf diesen einen Punkt (den wohl auch diverse andere IHK/HK gern und m.M.n. je nach Projekt auch zu Recht vernachlässigen), welcher bei ihm ebensowenig entstand wie bei mir und ihn trotzdem ganz schön rein gerissen hat. Rein internes Projekt, Programme alle Open Source, kein Anteil am Umsatz/Gewinn. Kurz zum Projekt: Es wird eine Schnittstelle im hauseigenen Warenwirtschaftssystem, die ausgewählte Update-Informationen aus der zugehörigen Datenbank entweder direkt an die neu aufgesetzte Website, oder über den Umweg einer weiteren Datenbank (Stichwort potenzielles Backdoor) an die Website sendet und dort dann als Tabelle ausgibt. Klingt nach Umweg, muss aber tatsächlich auf diese Art gemacht werden, da ein direkter Zugriff auf die DB außerhalb des Programmes ein Sicherheitsrisiko darstellt und, falls überhaupt, auch nicht ohne größere Umstellungen machbar wäre. Diese Ausgabe dient dann nur zu Informations- und Werbezwecken. Nutzen werde ich dafür den mir zur Verfügung stehenden PC als einzige HW (paar Tage hat der schon hinter sich, Restwert also nicht mehr allzu hoch), an SW wären dann Delphi 5 (veröffentlicht 1999, kann man da noch von einem Restwert sprechen?), erwähntes WaWiSys (hauseigen, daher keine Kosten durch Anschaffung), TYPO3 (open source) und My SQL (open source). Dazu dann natürlich meine Arbeitszeit, als externer Umschüler im 2. Jahr also das Gehalt eines Azubis im 3. Lehrjahr. Wie würdet ihr das angehen? Einfach zu schreiben, dass die durch das Projekt entstandenen Kosten durch Hard- & Softwarenutzung + Strom bei vllt 10 € liegen + Arbeitszeit (außerbetrieblicher Umschüler, daher kein Gehalt, aber lt. Internet grob 850€ monatlich, annahme 40 Std. Woche á 4 Wochen wären das rund 5,30 €/Std mal 70) im Wert von ~370 € als Kosten und vllt 0,000000000001% Umsatzanteil bei Neukunden als Nutzensumme (Werbung ist leider ein schlechter Wert für Berechnungen^^) erscheint mir irgendwie nicht sinnig und ausreichend. Der IHK-Prüfer hier im Betrieb kann da leider auch wenig zu sagen, da ich das Praktikum in Stade ,mache und hier wieder eine andere IHK sitzt (komme gut rum dezreit), die das nahezu 0 interessiert. Optimal wäre natürlich jemand, der das in Bremen selbst durchmachen musste oder bei einer anderen IHK, die auch größeren Wert hierauf legt, aber bin selbstverständlich für jede Hilfe und jeden Denkanstoß dankbar Gruß Damien
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Umschüler zum AE aus Bremen an Board?
Ich weiß, der Beitrag ist schon ein paar Tage älter, aber vielleicht nutzt es ja dennoch jemand anderem. In Bremen: CBM ja, WBS nein, kurz und bündig.Falls das zensiert werden muss: NICHT den mit dem gratis Tablet (was nebenbei erwähnt ein simpler E-Book Reader ist, den man auch nur mit W-Lan irgendwie befüllen kann). Ich mache derzeit eine Umschulung bei dem anderen Bildungsträgher und es ist eine Frechheit, wie viele leere Versprechungen da gemacht werden zu Anfang. Ansprechpartner vor Ort ist nicht existent, Kursleiter sollte 1 mal monatlich rein schauen zum Gespräch wie es läuft etc, fand in den letzten 1.5 Jahren 2 mal statt, jetzt plötzlich neuer Kursleiter (nachdem Unterricht nahezu durch ist, nach dem derzeitigen Praktikum folgt in erster Linie noch Prüfungsvorbereitung). Meinen Ausbilder kenne ich vom Namen her, der sollte eigentlich bei besagten Gesprächen dabei sein (ist allgemein E-Learning, was mich persönlich aber wenig stört). Größte Hammer aber ist das Thema Praktikum. Unterstützung gleich 0, keine Möglichkeiten irgendwas für dich zu tun außer Adressen aus zu drucken. Im Vorfeld angesagt: Vorerst selbst bewerben, wenn es knapp wird bestünden Kontakte zu Firmen, bei denen man GARANTIERT untergebracht wird. Komplett erstunken und erlogen, einer ging leer aus und sitzt nun erstmal zu hause rum und wartet, was beim Anwalt raus kommt. Sobald der Vertrag unterzeichnet ist kommt ein Ding nach dem anderen auf den Tisch und in Gesprächen mit der Standortleitung wird es dann auch noch so dargestellt, dass man selbst bewusst lügt und sich nicht genügend bemüht, selbiges dann teils auch den Kostenträgern übermittelt wenn man es denn wagt sich an diese zu wenden. Was man zum Glück (größtenteils, etwa 95%) nicht bemängeln kann ist die Fachqualifikation der Dozenten, sofern man die richtigen erwischt. Ich hatte Glück, der Parallelkurs hat einige taube Nüsse dabei gehabt, bei meinem war es eher die Ausnahme. Die Prüfung werde ich wohl bestehen (hoffe ich zumindest), allerdings war auch einiges an Eigeninitiative nötig bislang, um die Themen alle vernünftig drauf zu kriegen (auch ein qualifizierter Dozent kann mit begrenztem Zeitrahmen und/oder veraltetem Curiculum nur bedingt vermitteln). Gruß Damien