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Arbeitszeugnis - bitte bewerten.


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Moin, habe eben mein Arbeitszeugnis erhalten und wollte gerne wissen, ob's 'was taugt...

Herr xxx, geboren am xxx, war für die xxx vom 01. August 2004 bis zum 31. Juli 2006 als Auszubildender zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung tätig.

Die Herrn xxx übertragenen Aufgabengebiete umfassten folgende Schwerpunkte:

– Umsetzung der Spezifikationen zusammen mit dem Team in der Sprache PHP

– Erstellen von Datenbankmodellen mittels SQL

– Erstellen von Lösungen mittels PHP aufgrund objektorientierter Methoden

– Installation von Lösungen beim und mit dem Kunden

– Installation und Pflege unserer Linux Systeme

Herrn xxx gelang es, sich in gut seine Aufgabengebiete einzuarbeiten.

Wir lernten Herrn xxx als einen sehr zuverlässigen und verantwortungsbewussten Mitarbeiter kennen, der jederzeit das volle Vertrauen der Geschäftsleitung genoß. Darüber hinaus erwies sich Herr xxx als ausdauernder und belastbarer Mitarbeiter, der wechselnden Beanspruchungen gewachsen war und auch unter Termindruck seine Aufgaben gut bewältigte. Er konnte sich umstellen und verhielt sich Neuem gegenüber aufgeschlossen. Herr xxx erfüllte die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer Zufriedenheit.

Er zeichnete sich durch Loyalität, Verantwortungsbewußtsein und überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft aus. Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern war jederzeit einwandfrei.

Unsere Kunden und Geschäftspartner schätzten sein verbindliches Auftreten, sein kundenorientiertes Denken und Handeln.

Wir danken Herrn xxx für die geleistete Arbeit. Aufgrund unserer momentanen Auftragslage sehen wir leider keine Möglichkeit für eine Übernahme nach seiner bestandenen Prüfung. Wir bedauern, diesen Schritt gehen zu müssen und wünschen Herrn xxx für seinen weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.

Danke.

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Hier der übliche Disclaimer im Voraus: ich lese Zeugnisse durchaus überspitzt.

Herrn xxx gelang es, sich in gut seine Aufgabengebiete einzuarbeiten.
Ich gehe mal davon aus, dass der Wortdreher im Satz durch das Abtippen entstanden ist.

Ich lese daraus: es fand keine Ausbildung statt, du wurdest ins kalte Wasser geworfen und musstest schwimmen lernen. Abgesoffen bist du nicht, aber toll war es auch nicht.

Wir lernten Herrn xxx als einen sehr zuverlässigen und verantwortungsbewussten Mitarbeiter kennen, der jederzeit das volle Vertrauen der Geschäftsleitung genoß.
1. Du warst kein Mitarbeiter, sondern Auszubildender. Vertrauen der Geschäftsleitung: sowas gehört eher in Zeugnisse für leitende Angestellte, aber nicht in ein Ausbildungszeugnis.

Darüber hinaus erwies sich Herr xxx als ausdauernder und belastbarer Mitarbeiter, der wechselnden Beanspruchungen gewachsen war und auch unter Termindruck seine Aufgaben gut bewältigte.
Hmmmm... in Schulnoten 2-3. Auch hier fehlt der Bezug auf das Azubidasein.

Herr xxx erfüllte die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer Zufriedenheit.
Du hast getan, was gesagt wurde, nicht mehr. Ergebnisse sind nicht so toll gewesen. "stets Zufrieden" heisst wieder 2-3.

Er zeichnete sich durch Loyalität, Verantwortungsbewußtsein und überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft aus.
Passt nicht zum vorherigen Satz. OK, Einsatzbereitschaft war da, die Ergebnisse (siehe oben) waren nicht so toll.

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern war jederzeit einwandfrei.

Unsere Kunden und Geschäftspartner schätzten sein verbindliches Auftreten, sein kundenorientiertes Denken und Handeln.

Ist OK. Nicht überragend, aber OK.

Wir danken Herrn xxx für die geleistete Arbeit. Aufgrund unserer momentanen Auftragslage sehen wir leider keine Möglichkeit für eine Übernahme nach seiner bestandenen Prüfung. Wir bedauern, diesen Schritt gehen zu müssen und wünschen Herrn xxx für seinen weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.
Auch hier: die Formulierung ist in Ordnung, aber nicht überschäumend. Wieder eine 2 mit Tendenz zur 3.

Zusammenfassung:

Kein überragendes Zeugnis von jemanden, der mit Zeugnisschreiben wenig am Hut hat, sonst wären keine formalen Fehler (Mitarbeiter != Azubi) drin.

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