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Probleme bei mündlicher Prüfung


RalphWiggum

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Hallo auch,

Vorweg: Ich bin FISI. Mein Projektthema: Einrichten einer VPN-Lösung für mobilen Firmennetzwerkzugriff. Prüfungstermin ist am 26.07.

um gleich zum Punkt zu kommen: Ich habe derzeit ziemliche Bedenken, dass ich die mündliche Prüfung bestehen werde bzw. die erforderlichen 68 Punkte schaffe, um auf eine 3 als Gesamtnote zu kommen.

Folgendes bringt mich zu der Annahme: Da ich nicht wusste, was ich bei der Prüfung präsentieren soll, da ja schon der Projektablauf in der Doku steht, habe ich mich im Internet umgesehen und bin auf diese Seite gestoßen. Fast in jedem Thread zum Thema Abschlussprüfung finde ich Antworten, die darauf hinweisen, dass man wirtschaftliche Aspekte des Projekts darstellen und wichtige Ereignisse während des Projektablaufs hervorheben soll.

Nunja, hört sich alles nicht schlecht an, ABER:

Sowas gibt es bei mir in der Firma nicht, bzw. sowas ist bei mir nicht möglich.

Ich als Azubi hatte und werde niemals eine Entscheidungsgewalt haben. Alle Entscheidungen in meinem Projekt hat unsere Geschäftsführung getroffen. Das Projekt wurde durch die Geschäftsführung ins Leben gerufen. Da es das einzige Projekt in meiner Firma ist, was etwas mit meinem Beruf zu tun hat und bei dem ich habe mitwirken dürfen, habe ich darauf gedrängt, dies für meine Abschlussprüfung machen zu dürfen.

Das komplette Projekt über wurde begleitet von Vorgaben: Ein Anbieterwechsel fand statt, der zu dem Projekt dazugehörte, den Anbieter hat die GF jedoch ausgewählt (Vetternwirtschaft). Die VPN-Lösung wurde auch von der GF ausgewählt. Es sollten Smartphones für die Chefs bestellt werden. Hierbei musste ich eine Übersicht von 5 Smartphones, welche die GF herausgesucht hat, erstellen. In einer vorgefertigten Excel Tabelle. (RAM des Smartphones, CPU, Betriebssystem usw). Die endgültige Auswahl hat auch hier die GF ohne Angabe von Gründen getroffen.

Das Einrichten der VPN-Lösung hat ein Externer übernommen, da meinen Arbeitskollegen das Know-How fehlt (mir dementsprechend auch, da ich in meinen 3 Jahren kaum etwas gelernt habe, mangels kompetenter Fachkräfte). Dieser Externe war während meinem Lernurlaub für die schriftliche Prüfung da und hat am Proxy und an der Firewall verschiedene Einstellungen vorgenommen, damit unsere Smartphones über die VPN-Lösung auf unser Firmennetzwerk zugreifen können. Nun konnte mir natürlich keiner so richtig erklären, was da wirklich passiert ist.

Wirtschaftliche Aspekte: Jegliche Angaben von Preisen oder sonstigem darf ich nicht bekannt geben, Vorlage der Firma.

Ich hatte schon erhebliche Schwierigkeiten mit meiner Doku. Der stetige Verweis darauf, dass Entscheidung xy von der GF getroffen wurde und die Projektteilnehmer keinen Einfluss darauf hatten, der Hinweis, dass Aufgabe xy von einem Externen mangels Know-How erledigt wurde und und und sind nicht schön zu lesen.

Jetzt bei der Präsentation ist mir noch mulmiger, da der PA sicher fragen wird, warum die fachliche Tiefe fehlt, warum keine Entscheidungen von mir getroffen wurden und warum Null wirtschaftliche Anteile in meinem Projekt zu finden sind.

Auch Projektplanung, Ist-Analyse, Soll-Konzept und so Sachen, das musste ich mir fast schon ausdenken kann man sagen. Sowas ist bei mir in der Firma unbekannt. Wenn ein Projekt ansteht, wird darauf losgearbeitet und wenn es fertig ist, wird eine kurze Info an den Chef gegeben, dass es fertig ist und funktioniert (oder nicht funktioniert). Mehr nicht.

Was ich dabei schade finde: Zum Zeitpunkt der Abgabe des Projektantrags, wusste ich noch nicht, dass das Projekt so oberflächlich behandelt wird, mir keine Entscheidungen zuteil werden usw. 80% meiner Angabe der Projektinhalte stimmen nun schlicht und einfach nicht mehr.

Wie bringe ich das dem PA bei, ohne gnadenlos durchzurasseln?

Danke für eure Hilfe.

Gruß

Ralph

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Du kannst z.B. für die 5 Smartphones die Übersicht zeigen und für diese eine Bewertungsmatrix erstellen. Und danach sagen, dass die GF Modell xy ausgewählt hat. Die persönliche Bewertung an der Stelle tunlichst verkneifen.

Zu den wirtschaftlichen Aspekten: Die habe ich z.B. in meiner Präsentation gehabt, in der Doku nicht, weil es ein internes Projekt war und dort nur die Stunden gelistet. Hat mich 4% gekostet, so dass die Doku nur 96% bekam.

Ruf Deine IHK an und schilder den Fall. Notfalls organisier ein Gespräch zwischen IHK-Mitarbeiter und Firmenvertreter, damit man aus erster Hand hört, was erforderlich ist und welche Konsequenzen es für Dich hätte.

.

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Danke dir.

Die Gegenüberstellung der Smartphones kann (und werde) ich natürlich in die Präsentation miteinbeziehen, jedoch ist es auch hier so, dass ich (wenn überhaupt) nur eine Entscheidungshilfe war. Bevor mir deswegen der große Punktabzug droht, weil es doch viele Dinge gibt, die bei meinem Projekt fehlen (fachliche Tiefe hat einen ziemlich hohen Faktor), werde ich mich im Laufe der Woche bei der IHK melden und mich erkundigen, was die mir empfehlen, wie ich weiter vorgehen soll.

Die Note 3 als Gesamtnote ist meinem Chef nämlich äußerst wichtig (in Hinsicht auf meine Übernahme). Wenn ich was schlechteres als eine 3 habe, übernehmen die mich nicht. Und da interessieren meinen Chef nicht die Hintergründe, ob ich überhaupt was dafür kann oder nicht. Natürlich könnte ich es mit dem Fachgespräch im Notfall noch rausreißen, aber sicher ist sicher. Denn wenn ich dann Fragen gestellt bekomme, auf die ich (weswegen auch immer) die Antwort nicht weiß, sind zwei verhauene Bereiche natürlich schlechter, als einer.

Sobald ich genaueres weiß, werde ich mich nochmal melden. Evtl hilft es ja dem ein oder anderen weiter, der in der gleichen (oder einer ähnlichen) Situation ist, wie ich es bin.

Gruß

Ralph

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Warte nicht zu lange mit dem Gespräch. Je nachdem, was dabei heraus kommt, musst Du Deine gesamte Präsentaiton neu umbauen oder doch große Teile. Du willst üben, wie lange Du brauchst (sonst reiten Dich die Zeitabweichungen rein) und Du willst halbwegs wissen, wie Du Deinen Vortrag gestaltest. Das geht meist nicht an einem Tag.

Wg. der Präsentation selbst: Nur mal als Idee: Stell jede zu treffende Entscheidung dar:

worum ging es (bsp. Auswahl der Smartphones), welche Alternativen mit welchen Merkmalen gab es (Tabelle mit Alternative A, B, C und Merkmal a, b, c) und sage, welche Entscheidung getroffen wurde. Du stellst also die Alternativen als Entscheidungsgrundlage vor und nennst die von der GF getroffene Entscheidung. Und stellst auch die Situation der von außen getroffenen Vorgaben als Besonderheit Deines Projektes dar. Ohne perönliche Wertung. Wenn Du keine Entscheidungsgrundlage geliefert hast, sondern das eh gleich fest stand, such halt zwei raus, z.B. für die Anbieter.

Für den Kostenaspekt habe ich eine Folie mit einer Amortisationsrechnung gehabt, in der nur die Gesamtkosten (Personal) den erwarteten Einnahmen/Ersparnissen gegenübergestellt waren und dann ein Zeitraum für die Amortisationsrechnung ermittelt wurde. Die dahintersteckenden Zahlen habe ich nicht genannt, lediglich, dass sich diese Werte aus dem intern verwendeten Tagessatz ergeben.

Auch die Sache mit der fachlichen Tiefe ist bei jedem PA unterchiedlich. Dass wir unser Handwerk halbwegs beherrschen, davon gehen die aus. Es geht eher darum zu zeigen, dass man ein Projekt ("was ist ein Projekt?") organisieren und durchführen kann. Also zeigen, dass man strukturiert vorgegangen ist.

Ach ja: habe ich erwähnt, dass Du nicht zu lange warten solltest? ;)

.

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So, wie Du es erzählst, hört sich das alles sehr übel an und riecht für mich nach einem neuen Projekt.

Deiner Beschreibung nach entspricht weder Deine Projektdoku den Vorgaben der IHK, noch reicht Dein Fachwissen, um einigermaßen durch das Fachgespräch zu kommen.

Solche Fälle gibt es leider immer wieder.

Allerdings stelle ich mir die Frage, warum Du Dich nicht vorher gewehrt bzw. bei der IHK gemeldet hast!

Andererseits hast Du jetzt die Chance, mit Unterstützung der IHK (so läuft es zumindest bei uns), ein richtig gutes Projekt zu machen. Und auf lange Sicht ist das mehr Wert, als das halbe Jahr, das Du jetzt verlierst/ verlieren könntest.

GG

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Mein Gespräch mit der IHK war dann doch ziemlich ernüchternd. Die Beauftragte für Fachinformatiker meinte zu mir im Großen und Ganzen das, was Pixie schrieb.

Selbst wenn mir kein Entscheidungsraum gelassen wurde, solle ich dennoch die "Entscheidungshilfen", welche ich weitergereicht habe, miteinbeziehen. Und auch wenn (beim Beispiel der Anbieter) sich die GF strikt für einen Anbieter entschieden hat, solle ich dennoch Alternativen darstellen. Ich habe am 26. Juli Prüfung und sie meinte, es sei jetzt etwas spät, noch "die Welt verändern zu wollen".

Ich habe mir mal ein Power Point Buch von der Firma besorgt mit Vorlagen etc. Da habe ich eine ganz schicke Entscheidungsmatrix mit Ampelsystem gefunden, die werde ich evtl einsetzen.

Zum Wirtschaftsaspekt: Das Problem ist ja, dass ich das einfach nicht so machen darf, wie ich es mir vorgestellt habe. Und ohne Zahlen zu nennen, halte ich das ganze für nicht sonderlich sinnvoll, denn:

Für die bestellten Smartphones (40 an der Zahl) darf ich keine Preise nennen.

Über die Anbieterkosten darf ich kein Wort verlieren.

Das Gehalt der anderen Projektteilnehmer krieg ich mit Sicherheit auch nicht gesagt.

Wie soll ich das ganze denn darstellen, ohne eine Zahl zu nennen. So sehr ich auch überlege, kommt mir immer wieder nur der Gedanke, das lieber rauszulassen, als etwas zu erzählen, bei dem man nachher eigentlich genauso viel weiß, wie vorher.

@pruefer_gg:

Das Problem an der Sache war: Beim Ausfüllen des Projektantrags bin ich noch davon ausgegangen, dass alles so läuft, wie im Projektantrag beschrieben.

Dann: Das Projekt wurde seeeeehr spät begonnen (etwa Ende Mai), da unser Projektleiter in Elternzeit war und wir auf ihn warten mussten. Am 10. Juni (Freitags) bis 15:00 Uhr musste ich die Doku abgeben. 2 Tage vorher war das Projekt erst fertig und ich musste mich ziemlich beeilen, die Doku fertig zu bekommen (z.T. habe ich auch zuhause weitergemacht). Es war wirklich wenig Zeit, um auch nur irgendetwas zu bemängeln.

Wobei ich auch ganz ehrlich sagen muss, dass ich mir nach der Abgabe gedacht habe: Jetzt ist es eh zu spät und ich kann nichts mehr retten.

Ein neues Projekt wird wohl auf die kurze Zeit nicht mehr hinhauen. Vor allem nicht in der Firma. Das ganze wird dann nämlich im Endeffekt wieder auf das gleiche hinauslaufen. Davon, dass die IHK mit mir ein Projekt macht, davon wusste die Dame von der IHK nichts.

Was mir jetzt noch bleibt, um beim Fachgespräch nicht total zu versagen: Internetrecherche nach allerlei Dingen, die über mein Projekt gefragt werden könnten. In der Firma kann mir da nämlich niemand helfen (Stichwort: fehlende Fachkräfte) und die Schulunterlagen sind denke ich viel zu oberflächlich.

Also quasi Wikipediakonsum ³.

Was anderes wüsste ich nicht, was mir als Alternative bliebe.

Gruß

Ralph

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Ich kann nicht für alle sprechen, daher nur meine Sicht (die aber durchaus mit einigen Prüfungsausschüssen konform ist): Die Präsentation soll Dein Projekt vorstellen. Es soll keine Wiederholung der Doku sein und es gibt auch nur wenige "Muss". Die wirtschaftliche Betrachtung ist bei uns kein "Muss". Wenn sie aber angerissen wird, muss sie richtig und schlüssig sein. Und es kann da durchaus erwähnt werden, daß man eine "Beschlußvorlage" geliefert hat, aber von höherer Stelle anders beschlossen wurde. Sowas ist durchaus auch im späteren Leben üblich. Keiner geht davon aus, daß Azubis bestimmen, was gekauft wird.

Es bringt aber nichts, die Firma als unorganisiert oder so hinzustellen. Firmenbashing kommt immer schlecht. Vermiest die Stimmung hat mit dem Fach nix zu tun.

Vielleicht solltest Du aber auch bei Soll/Ist noch ein wenig in Dich gehen. Denn immer, wirklich immer, hast Du einen Ist-Stand, den man nennen kann. Hast Du das nicht, ja wo hast Du dann angefangen zu arbeiten? Und ein Soll gibt es eigentlich auch. Vielleicht nicht so klar ausformuliert. Aber irgendwann gehst Du zum Chef (sagst Du ja selber) und reportest "Fertig.". Also hast Du doch zu dem Zeitpunkt das erreicht, was für Dich der Soll-Stand war? Wenn der Chef Dich eine weitere Runde drehen läßt, dann gab es da unterschiedliche Auffassungen, aber immer auch ein Soll.

Zu dem Fachwissen: Du hast aber die Berufsschule besucht? Du hast Dir selbst den Beruf gewählt? Dir ist bewusst, daß Du in Zukunft immer dazulernen musst? Jetzt einfach zu sagen, daß Du das nicht weißt, weil man Dir es im Betrieb nicht beigebracht hat, ist eine lahme Ausrede. Es mag ja der Tatsache entsprechen. Es ist auch nicht nett vom Betrieb. Aber das ändert nichts daran, daß diese Einstellung bezeugt, daß Du nicht zielorientiert arbeiten kannst. Denn ansonsten hättest Du reichlich Zeit gehabt, Dir Wissen anzueignen. Das Ziel der zu bestehenden Prüfung dürfte Dir seit längerem bekannt sein.

Allerdings solltest Du, bevor Du die Brocken hinwirfst, Dich reinknien. Den Stoff der Berufsschule wiederholen (manchmal bringen die wirklich was vernünftiges bei). Die Präsentation üben und auch Fachgespräche simulieren. Mit einer perfekt vorgetragenen Präsentation (Medieneinsatz, freie Rede, Augenkontakt, flüssig, sachgerechte Folien, die nicht einfach vorgelesen werden usw.) ist eine 4 eigentlich sicher, wenn das Fachgespräch nicht zur Nullnummer wird.

Und selbst wenn Du durchfällst: Dann hattest Du einen Probelauf und kannst Dich für die nächste noch besser vorbereiten.

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So, meine Präsi habe ich nun im Rahmen der Möglichkeiten überarbeitet (danke nochmal an alle, besonders an pixie).

Wegen dem Besuchen der Berufsschule: Ja, ich habe diese besucht und habe da gute bis sehr gute Noten gehabt. Jedoch wurden die Themen immer nur sehr oberflächlich angesprochen, weswegen das Lernen der Details ziemlich anstrengend ist.

Jedoch bin ich derzeit dabei, den ganzen Berufsschulstoff nochmal durchzugehen, damit ich die Fragen zumindest grob aus dem FF beantworten kann.

Was ich mich jedoch noch frage: Welche Fragen könnten bezüglich meiner Präsentation dran kommen? Mir ist klar, dass es da keine "Musterfragen" gibt, jedoch wäre es hilfreich, zumindest ein paar Fragen, die dran kommen könnten, zu wissen.

Nochmal kurz zum Thema: Einrichten einer VPN-Lösung für mobilen Firmennetzwerkzugriff. Hinzu kam ein Anbieterwechsel und Implementierung neuer Smartphones.

Danke schonmal :-).

Gruß

Ralph

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Unterschiede Tunnel und Verschlüsselung?

Welches Protokoll verwendet IPsec?

Was ist IKE und ESP?

Verschlüsselungsarten?

Unterschiede zwischen symmetrischer und asymmetrischer Verschlüsselung?

Wie funktioniert eine PKI?

Sicherheitsprobleme bei Remote-Arbeitsplätzen mit VPN?

Warum hat IPsec Probleme mit NAT?

Was ist NAT?

Welche Arten NAT gibt es?

Welche Einsatzzwecke von NAT gibt es?

Wobei kann es Probleme mit NAT geben?

.

.

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Super, danke euch.

Ich sehe schon, dass das meiste so in die Richtung Sicherheit (z.B. Verschlüsselung) geht. Da hab ich ja noch einen ganzen Batzen "Lernarbeit" vor mir.

Einer unserer Chefs (Abt.leiter Anwendungsentwicklung) sitzt im Prüfungsausschuss und meinte, dass ausschließlich projektspezifische Fragen an der Tagesordnung stehen, da die mündliche Prüfung projektbezogen ist.

Hier im Forum habe ich allerdings gelesen, dass es teilweise schon ziemlich abwegige Frage gab. Ist das eher die Seltenheit?

Es würde mir nämlich ersparen, mich nochmal mit VLAN, ISDN oder anderen (besonders wirtschaftlichen Themen wie Rentabilität usw) auseinandersetzen zu müssen. Das sind nämlich meine Schwachpunkte.

Danke im Voraus.

Gruß

Ralph

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Es ist guter Stil, wenn die Fragen sich aus der Projektarbeit herleiten. Aber es gibt auch PAs, die das anders sehen. Wenn Dein Chef im lokalen (und vielleicht auch im richtigen) PA sitzt, dann kann er Dir sicher am besten sagen, was da so gefragt wird. Grundlagenfragen können natürlich immer kommen. Du solltest also wissen, wie Netzwerke funktionieren, was eine IP-Adresse ist, wozu die Netzmaske gebraucht wird, daß es schon lange keine Class-A/B/C mehr gibt und worin die Unterschiede zwischen classfull und CIDR liegen. OSI-Schichten sind auch immer beliebt und Netzwerkgeräte auch (und dabei von so einem Unsinn wie Layer3-Switch oder "Brouter" Abstand nehmen).

Wenn Deine Arbeit nix mit ISDN oder VLANs zu tun hatte, dann würde ich da auch keine Fragen zu stellen. Ist zu spezielles Wissen für einen Azubi.

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Also ich hatte damals das Thema Wireless Distribution System und die fragen die mir gestellt wurden waren zum Teil direkt auf das Projekt bezogen aber auch ableitende Sachen, z.b. über Poe (Aps liefen damit).Dort wurde dann gefragt, welche Arten der Energieübertragung und Energieversorgung es beim Poe gibt.

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So, gestern war meine Prüfung.

Fazit: (nein, ich lüge nicht): 49,9 Punkte. Es wurde noch ein vierter Prüfer eingeholt und um Rat gebeten, da wohl Uneinigkeit herrschte. Insgesamt dauerte meine mündliche Prüfung 1 Stunde und etwa 15 Minuten.

Es gab Kritik bei der ich den Prüfern zustimmen muss. Die Smartphones wurden zu wenig getestet (keine Tests auf Sicherheit, es wurde nicht in Erfahrung gebracht, wie hoch bei Videotelefonie die Gebühren im Ausland sind und der Test, ob der VPN Tunnel funktioniert, war mit einem Ping von unserer Seite zur Gegenseite aus abgeschlossen). Soweit bin ich auch noch Kritikfähig.

Die Fragen, die ich gestellt bekommen habe, welche nichts direkt mit meinem Projekt zu tun hatten (bzw. nicht über den Projektablauf an sich gingen) waren folgende:

1. Welche Daten fragt ein RADIUS Server bei der Authentifizierung ab. Meine Antwort: Der RADIUS Server stellt uns eine Weboberfläche zur Verfügung, auf welcher wir Einstellungen für unsere Geräte vornehmen können. Dort werden Benutzername, Passwort, sowie IP Adresse für ein Gerät hinterlegt (auf Basis der Rufnummer der SIM). Diese Daten werden bei der Authentifikation abgefragt.

Antwort Prüfer: Sind sie sich wirklich sicher, dass wirklich NUR diese Dinge abgefragt werden?

Ich: Ja.

Wikipedia hat meine Antwort bestätigt, somit sollte das eigentlich richtig sein.

2. Die auf der Weboberfläche eingetragenen IP-Adressen wollte der Prüfer von mir wissen (also die Address-Range). Die wusste ich leider nicht auswendig und hätte ich auch auf Anliegen meines Projektleiters nicht herausgeben dürfen. Der Prüfer meinte nur: Also wenn ich die IP-Adressen für 40 Geräte eingetragen hätte, würde ich diese kennen.

Er hat somit daran gezweifelt, dass ich das gemacht habe (obwohl ich es wirklich gemacht habe!).

Ich habe ihn dann gefragt, wofür er die IP-Range will und ob es nicht auch genügt, falls es für eine Aufgabe ist, dass ich mir eine Adresse ausdenke. Er willigte ein und sagte, ich solle mir zusätzlich eine weitere IP für unseren Proxy ausdenken.

Gesagt, getan. Danach musste ich erklären, wie diese x-beliebige IP zu diesem ausgedachten Proxy gelangt, welcher nicht im eigenen Netz ist. (nicht anhand unserer Infrastruktur).

Meine Antwort: Der Client mit der IP-Adresse (welcher ins Internet möchte) kommuniziert mit dem mit ihm verbundenen Router, welcher anhand einer Routingtabelle zum nächsten Router weiterverbindet, bis dann schlussendlich der letzte Router, welcher sich im Netz des Proxys verbindet, die IP an den Proxy weiterverbindet.

Bei dieser Antwort war ich mir nicht sicher, ob das genauso stattfindet.

Die letzte Frage, welche nicht über den Projektablauf ging: Ich soll eine Netzwerkstruktur aufmalen, in welcher der APN, der RADIUS-Server, der Proxyserver, unser Netz, das Mobile Gerät und der Tunnel erkennbar ist.

Ich hab mir das Malen gespart, da ich in meiner Präsi ein ähnliches Bild hatte und daher Fragen anhand dessen erklären wollte.

Es wurde gefragt, wie das nun mit der Verschlüsselung funktioniert, wenn ein Gerät zu uns möchte.

Die Frage fand ich zumindest recht schwierig, ich wusste nur seeeeehr grobe Brocken und habe deswegen denke ich großteils ziemlichen Unsinn erzählt.

Alle restlichen Fragen (welche übrigens ALLE WÄHREND meiner Präsentation gefragt wurden -.-'') bezogen sich auf den Projektablauf, welchen ich am Anfang schon beschrieben habe (wurden die Smartphones auf Sicherheit geprüft usw). Beantwortet habe ich alle Fragen, jedoch teilweise mit: Nein haben wir nicht getestet und auch nicht in Erwägung gezogen.

Was mich jedoch stört: Ich musste ein Datenblatt für unseren Anbieter ausfüllen, auf welchem man sich für Verschlüsselungen usw entscheiden musste.

Also AES256, AES192, 3DES oder DES. MD5 oder SHA.

Diese Entscheidung hat mir der Anbieter abgenommen. Da ich zu diesem Zeitpunkt keinen der Begriffe auch nur _gehört_ habe, hat mir Vodafone empfohlen, AES256 und SHA zu nehmen. Somit wurde das auch so entschieden.

Im Nachhinein habe ich mich dann erkundigt, was das überhaupt ist, damit ich das für die Prüfung auch weiß.

Dass ich das zum Prüfungszeitpunkt gewusst habe, hat nur leider niemanden interessiert. Dass ich es zum Zeitpunkt nicht wusste, als das Datenblatt ausgefüllt werden musste, hat den Prüfern schon gelangt.

Dann:

Unser Vorstand hat sich für das iPhone 4 entschieden. Laut Ansicht der Prüfer ist dies das unsicherste Smartphone derzeit auf dem Markt. Aus diesem Grund wurde ich gefragt, ob ich denn den Vorstand gefragt hätte, ob sie nicht ein anderes Smartphone nehmen können.

Das funktioniert bei uns leider nicht, ein Azubi KANN schlicht und einfach nicht mit dem Vorstand sprechen, ohne 3 Instanzen zu überspringen. Und diesen Weg (von Chef zu Chef) zu wählen, dauert aus Erfahrung ewig. So hätte ich nie eine Antwort bekommen, selbst mit Druck nicht.

Letzter Punkt:

Der Grund, warum mich die Prüfer haben durchfallen lassen war (ich habe während die Prüfer mich bewertet haben, vor der Tür warten müssen, die Gespräche jedoch genau mithören können(nein, ich habe nicht gelauscht, stand sogar weiter weg von der Tür, man hat es dennoch gut hören können)) Zitat "Der hat doch gar nichts von dem Projekt selbst gemacht".

Das stimmt aber schlicht und einfach nicht. Es gab 3 Dinge, die ich nicht selbst gemacht habe: Der Vertrag mit unserem neuen Anbieter wurde von jemand anderem ausgehandelt, weil diese Person für die Verträge zuständig ist (und niemand sonst, außer der Chef).

Während meines Prüfungsurlaubs (zum Lernen für die schriftliche) ist ein Testgerät angekommen, welches einer meiner Arbeitskollegen in meiner Urlaubszeit getestet hat (also Anbindung an den Tunnel und den Proxy). Da konnte ich jedoch nichts dazu, ich wusste ja noch nichtmal was davon.

Schlussendlich (der von den Prüfern angeführte Hauptpunkt): Das VPN-Gateway, welches auf unserer Checkpoint Firewall -1 eingerichtet werden sollte, und das Regelwerk, welches an dieser definiert werden musste, musste von einem Externen eingerichtet werden. Niemand bei uns in der Firma kennt sich damit aus und mich hat man nicht an die Firewall gelassen. Ich hab der Konfiguration jedoch beigewohnt und wusste grob, was da passiert ist. Das mit dem Regelwerk wusste ich im Detail und das mit dem Gateway leider nur grob (ging ziemlich schnell und nur zuschauen ist nunmal was anderes, wie selbst machen).

Ich habe allerdings selbst einen Projektzeitplan entworden, ich habe selbst eine Anwenderdokumentation geschrieben, selbst eine Dokumentation für die Projektteilnehmer über die Einrichtung der Smartphones geschrieben, ich habe selbst eine Entscheidungshilfe für die Smartphones erstellt, ich habe selbst die Geräte konfiguriert, damit diese auf unsere Infrastruktur Zugriff haben, ich habe auf der Weboberfläche vom RADIUS Server die Daten der iPhones eingerichtet, damit diese sich authentifizieren können, ich habe selbst die Profile für die iPhones eingerichtet (in diesen sind u.a. Richtlinien festgehalten, wie das Verbieten von Appdownloads oder Mehrspielermodi usw). Ich habe die Angebote der beiden Anbieter (also die angebotenen VPN Lösungen) analysiert und war auch hier eine Entscheidungshilfe (wenn nicht sogar die Entscheidende, weil ich darauf hingewiesen habe, dass die VPN-Lösung des einen Anbieters erst ab 500 Geräten eingerichtet werden kann, was wir nicht möchten). Ich habe (das jedoch zusammen mit meinem Projektleiter und gleichzeitig Proxy Admin) den Proxy eingerichtet (also die Address-Range der Geräte eingetragen), damit diese sich nicht mehr fürs Internet autorisieren müssen. Ich habe den ersten 3 Anwendern (die fielen noch in die Projektzeit mit rein, die anderen ~40 hab ich rausgelassen, da es sich alles wiederholt) die konfigurierten Geräte mitgegeben und kurz erklärt, was wir für Richtlinien eingerichtet haben, sowie darauf hingewiesen, dass die Dokumentation ins Intranet gestellt wurde.

Das ist alles, was mir _spontan_ einfällt. Somit denke ich nicht, dass man mir ein !Plagiat! vorwerfen kann.

Mich deswegen mit 49,9 Punkten durchfallen zu lassen, finde ich sehr schade und wollte fragen, was ihr dazu denkt?

Danke für eure Antworten.

Gruß

Ralph

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Aus der Entfernung ist das immer schwer zu beurteilen. Denn Du legst ja nur Deine Sicht der Dinge dar.

Beim Durchlesen Deiner Beschreibung kam mir schon der Verdacht, daß da eine simulierte Arbeit (also nix selbst gemachtes) im Raume stand. Das lag dann an Deiner Dokumentation. Natürlich weiß ein Prüfer auch, daß Dokumentationen manchmal unglücklich sind. Deswegen wird dann nachgefragt. Das soll helfen festzustellen, ob der Prüfling denn vermutlich das Projekt so wie dokumentiert gemacht hat oder nicht. Wenn da massive Lücken im Wissen sichtbar sind, welches für die erfolgreiche Durchführung des Projektes notwendig ist, dann ist das nicht gut. Ursache dafür könnte sein, daß das Projekt wirklich nicht selber gemacht wurde oder aber, daß die Dokumentation/Präsentation nicht die Eigenleistungen sondern Fremdleistungen betonte und daher die Eigenleistung nicht erkennbar ist.

Die Fragen, die Du so darstellst (ok, beim RADIUS die 100% Antwort auf "fragt ab" gewesen: Der fragt gar nichts ab. Er bekommt über UDP eine Anfrage, vergleicht die Inhalte der check-items mit den eigenen Werten und schickt dann entweder ein ACK oder REJ zurück) sind in dem vermuteten Kontext auch ok. Zum Beispiel war die IP-Frage vermutlich darauf gerichtet, den Bogen zu TCP/IP, RFC1918, Routing oder so zu spannen. Wenn Du da gleich die Nackenhaare aufstellst, anstelle zu sagen: "Das ist Betriebsgeheimnis, ich dürfte Ihnen nur eine frei erfundene nennen", dann ist das nicht gut.

Alles andere kann man aus der Entfernung nicht wirklich beurteilen.

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Danke für die Antwort.

In der Präsentation habe ich nur meine Leistungen festgehalten (bis auf die Firewall Konfiguration, da habe ich dann den Hinweis mit dem Externen gegeben). Lediglich die Fragen zwischendurch wurden von mir 2x mit einem 'Das hat xy gemacht' beantwortet. Insgesamt waren es 3 Tätigkeiten, die ich nicht verrichtet habe. Vertrag mit Anbieter - Testen eines Mobilen Gerätes (später habe ich es getestet, jedoch war dies dann das iPhone, das HTC HD2 wurde von jemand anderem getestet, während meines Urlaubs) - und die Firewall Konfiguration.

Dass ich den Eindruck vermittelt habe, dass es noch mehr Tätigkeiten gab, die ich nicht selbst gemacht habe, ist mir aufgefallen. Wie am Anfang meines vorigen Textes bereits geschrieben, wurde angezweifelt, dass ich die Weboberfläche eingerichtet habe. Nur weil ich eine IP-Addressrange nicht mehr weiß, mir das so vorzuwerfen, fand ich etwas weit hergeholt.

Aber ja, Du hast Recht, in der Dokumentation stand mehr drin, als bei der Präsentation vorgetragen wurde. Aber auch in der Dokumentation habe ich mich an die Vorgabe gehalten, welche in einem der Briefe stand, welchen mir die IHK geschickt hat.

Ungefährer Wortlaut: Die Aufgaben sind eigenständig zu erledigen, es ist anzugeben, wenn Hilfe in Anspruch genommen wurde.

Ich habe an den 3 Stellen, welche ich nicht gemacht habe, auch hier vermerkt, dass xy das erledigt hat.

Im großen und ganzen lässt es sich wie folgt zusammenfassen:

Durch einen wohl unglücklichen Umstand denkt der PA, ich habe nichts bei dem Projekt getan. Sei es, dass ich dies in der Doku oder in der Präsi so vermittelt habe. Jedenfalls denkt der PA etwas falsches von mir.

Mein Chef jedoch, sowie der Projektleiter (gleichzeitig mein Ausbilder) und der ein oder andere, der mich mal ausgefragt hat, was ich da gerade mache, all jene wissen, dass ich vom Aufwand her ca. 90% des Projektes selbstständig erledigt habe. Was der PA hierbei denkt, ist das eine, jedoch ist das gerade angesprochene Fakt.

Deswegen würde ich gerne wissen, ob man das anfechten kann, immerhin handelt es sich offensichtlich um ein Missverständnis.

Wie gesagt, dass ich die Fragen nicht optimal beantwortet habe / beantworten konnte oder die Kritik, dass zu wenig Fokus auf dem Testen der Geräte lag, nehm ich mir zu Herzen, das war mein Fehler. Aber dieser Plagiatsvorwurf erscheint mir etwas.... ungerecht.

So ein Prüfer ist ja auch kein Monster, kann man denn nicht normal mit so jemandem reden und erklären, dass es sich ganz offensichtlich um ein Missverständnis handelt? Dass ich, nachdem ich erfahren habe, dass ich durchgefallen bin, nicht mit dem PA geredet habe, lag einfach daran, dass wir schon eine dreiviertel Stunde überzogen haben und somit alles noch länger dauern würde und daran, dass ich ehrlich gesagt ziemlich fertig mit der Welt war, als gesagt wurde, ich habe nicht bestanden.

Es geht hier immerhin um ziemlich viel. Ein halbes Jahr, was ich somit verlieren würde, mein Betrieb will mich nicht übernehmen, wenn ich nicht beim ersten Mal bestehe und ich verpasse nach dem einen Jahr Arbeit (für Berufserfahrung, falls ich wo anders Arbeit finde) den Beginn der Technikerschule (Nachholprüfung November(?), ein Jahr Berufserfahrung wäre also bis November nächsten Jahres, Schule beginnt September).

Ich komme mir momentan vor, wie jemand, der ins Gefängnis muss, für eine Straftat, die er nicht begangen hat.

Gruß

RalphWiggum

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Ntrülich kannst Du Einspruch einlegen. Du kannst aber auch Kontakt zur IHK aufnehmen, den Sachverhalt aus Deiner Sicht schildern und um Einsicht in die Prüfungsakte bitten. Das hilft Dir insofern, daß Du dann weißt, wie die 49,9% sich zusammensetzen. Dort ist dann auch jemand vom PA anwesend, der Dir die Notenfindung erläutert.

Allerdings darf der Vorwurf "nicht selbstgemacht" (ich will es nicht Plagiat nennen, das ist was anderes) sich nur in einer 6 widerspiegeln. Wenn das nicht belegt werden kann, dann sollte es die Note auch nicht beeinflussen. Kann ja nicht sein, daß man für etwas, was man nicht sicher weiß, Punktabzug gibt. Deswegen bezweifele ich, daß Du in der Akte entsprechende Abzüge bei der Benotung findest. Wenn doch, dann wärst Du an der Sonne, denn das geht nicht. Ansonsten sieht es schlecht aus.

Wie ich auch schon sagte, für einen Aussenstehenden ist das schwer zu beurteilen. Ich habe weder die Arbeit gelesen noch die Präsentation gesehen noch am Fachgespräch teilgenommen. Es kann durchaus sein, daß Du Punkte als für Dich wichtig herausstellst, die für den PA gar nicht so wichtig waren. Da hilft die Prüfungsakte weiter.

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Super dankeschön.

Ich denke, das werde ich morgen gleich in Angriff nehmen, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Selbst wenn ich nicht die mir erhofften Punkte (eigentlich ja nur 0,1...) bekomme, weiß ich dann wenigstens für's nächste Mal, was ich alles besser machen kann.

Die Projektdokumentation, sowie Präsentation kann ich ja mal hochladen, jedoch hab ich die nur in der Arbeit auf meinem Rechner. Somit würde ich mich morgen nochmal melden.

Klar, das Fachgespräch kann ich leider nicht simulieren, aber diese zwei Dinge vermitteln zumindest schonmal einen oberflächlichen Eindruck.

Gruß

Ralph

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49,9% werden normalerweise auf 50 gerundet. Außerdem versuchen viel PAs, die Prüflinge nicht so knapp (d.h. mit 49 P.) durchfallen zu lassen.

Kann es sein, dass Du in Präsi und Fachgespräch weniger als 30% hast? Wenn Du nämlich über so Projekt relevante Dinge, wie die Firewallkonfiguration nicht Bescheid weißt, dann könnte ich mir das schon vorstellen - zumal die anderen Antworten auch alles andere als prickelnd waren (RADIUS unterstützt z.B. ca. 40 Parameter - neben Accounting-Informationen - die übertragen werden können - s. RFC 2865).

Und dass man IP-Adressen, die man selbst vergeben hat nicht mehr weiß, fände ich auch eigenartig. Zumal die Geheimhaltung nicht zählt, da der PA erstens zur Geheimhaltung verpflichtet ist (und IP-Adressen ja jetzt keine Unternehmens kritische Informationen darstellt) und es sich bei Dir ja eh' um interne (private) Adressen gehandelt haben dürfte, die vom Internet nicht erreichbar sind.

Und was heißt "Mein Projektleiter"? Der Projektleiter bist Du - zumindest für die IHK - und niemand anderes!

GG

Bearbeitet von pruefer_gg
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Mit den 49,9% bin ich mir ziemlich sicher, dass das der Stand ist, das hat man sehr gut heraushören können, bei deren Beratung. Ob / wo ich unter 30% bin, kann ich jedoch nicht _genau_ sagen. Bei deren Beratung wurde etwas gesagt, wie "Beim Projekt ist er durchgefallen". Welcher Teil das ist, weiß ich nicht. Ob das nur so eine Floskel war, weiß ich auch nicht.

Ja, die Firewallkonfiguration war ein wesentlicher Bestandteil des Projektes. Aber es gab dennoch genug drum herum zu tun und auf die 35 Stunden bin ich auch trotzdem noch gekommen. Zumal ich ja im Großen und Ganzen hab erklären können, was an der Firewall eingestellt wurde (bzw. hätte es erklären können, jedoch wurde danach nicht gefragt. Es war wohl nur relevant, dass dies ein Externer gemacht hat).

Das mit den Antworten ist so eine Sache. Ich habe zu allen möglichen Themen die entsprechenden Wikipedia Einträge "auswendig gelernt". Ich hätte (fast) alles zu IPsec sagen können, was ESP ist, was der AH ist, ich kenne verschiedene Tunneling-Protokolle und wie diese im Groben funktionieren, ich kann den Unterschied zu einem RAS Zugang erklären und und und.

Das wurde aber alles nicht gefragt. Das sagt zumindest mir, dass die sich nicht wirklich eine Meinung über mein Wissen drum herum bilden wollten, da es ihnen wohl genügt hat, dass ich (deren Meinung nach) gar nichts bei dem Projekt gemacht habe.

Ich habe mich etliche Stunden darauf vorbereitet und es kommt mir so vor, dass es das gleiche ist, wie wenn ich gar nichts gemacht hätte, meine Freizeit besser genutzt hätte und gar nicht erst zum Termin angetreten wäre. Mit dem Unterschied, dass ich mir hier noch den Stress gespart hätte.

Zu den IP-Adressen muss ich sagen: Ja, ich habe jedes der 40 Geräte mit IP-Adresse auf der Weboberfläche eingetragen, die IP-Adresse unterscheidet sich sogar nur auf der letzten Stelle (und ja, es war eine private Address-Range), aber ich finde, wenn dieser Vorgang schon 2 Monate her ist, ich die Adresse nur einmal selbst eingetragen und danach nur noch kopiert habe (mit dem Ändern der letzten Stelle) und seitdem nichts mehr mit diesen Adressen angestellt wurde, kann es schonmal passieren, dass man die Adressen nicht mehr weiß. Zumal ich (das muss ich zugeben) ohnehin jemand bin, der desöfteren mal etwas vergisst (krieg schon länger gesagt, ich soll mal zum Arzt deswegen, aber das ist ein anderes Thema).

Aber mich deswegen in die Schublade der "Er hat es nicht gemacht"-Anwärter zu stecken, ist doch meiner Meinung nach etwas gewagt. Zumal es ja keinerlei Beweise gibt, im Gegenteil, es gibt genug Beweise, dass ich 90% selbst gemacht habe.

Zum Thema Projektleiter: Das Projekt war "zu groß, um es einem Azubi anzuvertrauen und ihm diese Verantwortung zu geben". Aber das heißt ja nicht, dass er das Projekt geführt hat. Er hatte nur die Verantwortung, also um es deutlich zu machen: Wenn ich Mist baue, fällt das auf ihn zurück.

Deswegen hat er lediglich meine Arbeit stichprobenweise kontrolliert und geschaut, ob ich alles richtig mache. Also er hat mir quasi über die Finger geschaut. (Was ich der Ehrlichkeit wegen am Schluss auch dem PA gesagt habe, als dieser gefragt hat, wie die Aufgaben erledigt wurden. Auch das kam nicht gut an, obwohl er nur die Rolle des "Betrachters" übernahm.)

Ich habe mal die Doku und die Präsi angehängt. Zu der Präsi muss ich sagen, dass ich (wie für eine Präsi üblich) großteils nur Stichworte darauf festgehalten habe. Der Rest der darauf fehlenden Informationen wurde von mir mündlich vorgetragen.

edit: Anhang kurzzeitig rausgenommen, vergessen zu anonymisieren.

Gruß

Ralph

Bearbeitet von RalphWiggum
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Hmmm, sorry für den Doppelpost, aber ich darf meinen Beitrag nicht mehr editieren.

Das mit dem Anhang ist inzwischen egal. Hab mit diversen Leuten gesprochen und es lässt sich rein gar nichts machen. In diesem Fall sitzt der PA einfach am längeren Hebel. Ich weiß, dass ich wohl den Eindruck vermittelt habe, nicht wirklich etwas von dem Projekt selbst getan zu haben (ich weiß zwar nicht genau wie, aber da gleich 3 Leute diesen Eindruck haben, scheint es wohl so zu sein), da ist es auch egal, ob das Gegenteil in der Realität der Fall ist.

Um ehrlich zu sein bin ich gerade dabei, mich damit abzufinden, selbst wenn es ziemlich schade ist, dass das Projekt als Hauptkritikpunkt so schlecht war, weil ich diesen falschen Eindruck vermittelt habe (war aus dem Bewertungsbogen ungefähr so nachzulesen). Ich soll also bis November ein neues Projekt einreichen.

Ich sehe das jetzt mal als eine Erfahrung, die man zwar nicht unbedingt machen muss, die mir aber sagt, dass ich sehr viel "egoistischer" bei der Projektarbeit vorgehen soll.

Ich bin derzeit am Überlegen, welches Thema denn in Frage kommen würde.

Folgendes Thema ist mir da spontan eingefallen (die Bezeichnung ist nur vorläufig, es soll erstmal nur grob wiederspiegeln, was ich mir vorstelle) :

"Aufbau einer Thin Client - Terminalserver (Citrix) Testumgebung" (Einbindung von Clients in der Testumgebung und Installation verschiedener Anwendugssoftware auf dem Terminalserver).

Gibts es hierzu bereits Erfahrungen?

Alternativ hat mir folgender Vorschlag aus dem Internet auch noch gut gefallen, da es bei mir im Betrieb auch sicher großen Anklang finden würde:

"Integration einer Hardware-Lösung zur Steuerung der Rechner in einem

EDV-Raum durch den Referenten"

Hierbei bin ich noch am Überlegen, ob es eine Hardware oder eine Software-Lösung wird.

Über Meinungen wäre ich dankbar.

Gruß

Ralph

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Formuliere einmal beide Anträge aus (mit Zeitplan) und dtelle sie hierein. So wie die Themen im Moment formuliert sind, kann man sich kaum eine Vorstellung davon machen bzw. tendiere ich dazu zu sagen, dass es eher keine Projekte sind, sondern reine Installationen, die man innerhalb eines Tages durchführen kann!

GG

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die man innerhalb eines Tages durchführen kann!

Ist das nicht für ein FISI-Projekt mit 35 Stunden auch fast schon der angestrebte Zeitrahmen? Die ganzen Projekte bestehen ja nicht nur aus der Tätigkeit selbst, sondern auch dem gesamten Projektmanagement-Overhead, Tests und der Dokumentation...? Bei den FIAE 70 Stunden Projekten hat man uns als grobe Faustregel gesagt, ein Drittel der 70 Stunden für die eigentliche Arbeit und den Rest für die genannten Punkte.

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