8. Dezember 201114 j Hallo Ich habe eine Verständnisfrage bzgl. Speicherlimits bei Standard-32bit-Kernel vs. PAE-Kernel (SLES 10 SP2). Die Maschine (virtualisiert in VMWare ESX) wurde mit 4 GB RAM installiert und später auf 12 GB aufgebort ("natürlich" wurde dann auf PAE-Kernel umgestellt). Ursache war eine MySQL-Datenbank, die einfach stark gewachsen ist. Sonst läuft da nur noch ein kleiner Webserver drauf. Nun meine Fragen: 1.) Vor der Umstellung (auf 12 GB und PAE-Kernel) konnte jeder Prozess ca. 3 GB für sich allein haben und 1 GB war für den Kernel. Richtig oder falsch? 2.) Nach der Umstellung (auf 12 GB und PAE-Kernel): wieviel kann jeder Prozess jetzt für sich beanspruchen? Das MySQL und der Apache Webserver bleiben erstmal 32bittig. Wie ist das mit 32bit-Java, wieviel profitiert das? Ciao
8. Dezember 201114 j Nun meine Fragen: 1.) Vor der Umstellung (auf 12 GB und PAE-Kernel) konnte jeder Prozess ca. 3 GB für sich allein haben und 1 GB war für den Kernel. Richtig oder falsch? Richtig. 2.) Nach der Umstellung (auf 12 GB und PAE-Kernel): wieviel kann jeder Prozess jetzt für sich beanspruchen? Das MySQL und der Apache Webserver bleiben erstmal 32bittig. Wie ist das mit 32bit-Java, wieviel profitiert das? PAE bewirkt, dass die CPU(!) bis zu 64GB RAM adressieren kann. Das Limit von 3GB pro Prozess bleibt bestehen beim 32bit Kernel. Siehe z.B.: LinuxRamLimits - spack.org/wiki Gruß
9. Dezember 201114 j Frage 3: Würde es was bringen (falls überhaupt technisch möglich) einen 64bit-Kernel unterzuziehen (Anwendungen bleiben 32bit) bei 12GB RAM?
9. Dezember 201114 j Das würde eher weniger bringen. Die 32bit Applikationen können ja nach wie vor nur 2³² Byte adressieren, wenn der Kernel sich dann noch seinen Teil schnappt hast du nichts gewonnen. Du würdest vermutlich nur profitieren wenn du sowohl das OS als auch die Prozesse unter 64bit laufen lässt. Gruß
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