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Web-Interface für Zugriff auf die Datensicherung


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1. Projektbezeichnung

Web-Interface für Zugriff aud die Datensicherung

1.1 Kurze Projektbezeichnung

Die commendo IT GmbH ist ein EDV-Betrieb, der diverse Softwarelösungen für Kunden aus der Weinbranche bereitstellt. Für die Daten

der Kunden wird eine Datensicherung angeboten, für die ein Web-Interface entwickelt werden soll, auf die der Kunde selbst zugreifen

kann:

- Authentifizierung der Kunden

- Zugriff auf gesicherte Daten

- Wiederherstellung von alten Versionen

- Kundenmanagement in einem Adminbereich

1.2 Projektumfeld

Zur Zeit wird die Datensicherung alleine von unseren Technikern betreut. Die Datensicherung befindet sich auf einem Linux-Server,

auf dem mit SSH/FTP zugegriffen werden kann. Durch das Web-Interface soll der Kunde selbst auf seine Datensicherung zugreifen können

und somit der Arbeitsaufwand für unsere Techniker minimiert werden.

Die Programmierung wird auf Basis des ASP.Net MVC3 Frameworks mit C# realisiert, der Zugriff auf den Datensicherungsserver findet mittels

SSH/FTP statt und als Datenbank wird MSSql eingesetzt.

1.3 Projektplanung

  • Analyse 6 Std.
    • Ist-Analyse 1h
    • Festlegung des genauen Projektziels 1h
    • Kosten-/Nutzen-Analyse 1h
    • Erstellen eines Pflichtenhefts 3h

    [*]Konzeptionierung 6h

    • Analyse der Datensicherungs-Struktur 1h
    • Sicherheitskonzept 1h
    • Benötigte Bibliotheken (SSH/FTP) 3h

    [*]Entwicklung 35h

    • Installation des Frameworks 2h
    • Installation der Datenbank 1h
    • Implentierung des SSH/FTP Zugriff auf den Datensicherungsserver 5h
    • Erstellung der Benutzeroberfläche 20h
    • Erstellung des Adminbereiches 7h

    [*]Testphase 6h

    • Entwicklung automatischer Tests 5h
    • Durchführung manueller Tests 1h

    [*]Abnahme 2h

    • Abnahme der Software 0,5h
    • Installation auf dem Server 1h
    • Einweisung der Techniker 0,5h

    [*]Abschluss 15h

    • Projektdokumentation 12,5h
    • Puffer für Fehlerbehebung 2h
    • Ist-Soll-Vergleich 0,5h

Zusammen 70h

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Die commendo IT GmbH ist ein EDV-Betrieb, der diverse Softwarelösungen für Kunden aus der Weinbranche bereitstellt. Für die Daten

der Kunden wird eine Datensicherung angeboten, für die ein Web-Interface entwickelt werden soll, auf die der Kunde selbst zugreifen

kann:

- Authentifizierung der Kunden

- Zugriff auf gesicherte Daten

- Wiederherstellung von alten Versionen

- Kundenmanagement in einem Adminbereich

Aus dem Antrag geht nicht hervor, warum Du das Projekt überhaupt machst. Im Moment klingt es als Auftragsarbeit "mach mal ein Interface für ne Datensicherung". Zusätzlich geht nicht hervor, was für Daten gesichert werden sollen / müssen. Weiterhin ist mir nicht klar, warum Du mit SSH bzw. FTP arbeitest, denn wenn ich davon ausgehe, dass hier ein CMS betrieben wird, dann muss ich eigentlich nur die Datenbank sichern und das kann via Datenbankdump erledigt werden.

Es fehlt das Projektumfeld mit entsprechenden Details

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Durch das Web-Interface soll der Kunde selbst auf seine Datensicherung zugreifen können

und somit der Arbeitsaufwand für unsere Techniker minimiert werden.

Das ist das Ziel mit meinem Projekt, ist doch eigentlich genau beschrieben?

Das ganze Projekt soll programmiert werden, ein CMS oder ähnliches benutze ich nicht. Welche Daten gesichert werden, ist für das Projekt eigentlich nicht relevant.

Nochmal, die Backupdateien befinden sich auf einem eigenen Server im Rechenzentrum. Immer, wenn ein Kunde eine alte Datei wiederherstellen will, oder sich einfach nur über seine verschiedenen Backups informieren will, ruft er bei uns an, ein Techniker loggt sich auf dem Server ein, sucht sich die richtige Version raus und kopiert die Datei dann auf den richtigen Server unseres Kunden.

Ich soll nun einfach eine Webseite programmieren, auf dem sich der Kunde einloggen kann, eine Übersicht der gesicherten Dateien sieht und ggf. diverse Dateien direkt selbst downloaden kann.

Was soll ich noch zum Projektumfeld schreiben?

Edit:

Aber danke schonmal für deine Anmerkungen, ich überarbeite nochmal meine Projektbeschreibung, damit sie einfacher verständlicher wird.

Bearbeitet von Savaron
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So richtig klar was du machst, wird mir das auch nicht.

Benötigte Bibliotheken (SSH/FTP)

Was hat das mit Konzeptionierung zu tun? Was meinst du damit?

Erstellung der Benutzeroberfläche 20h

Erstellung des Adminbereiches 7h

Worin besteht der Unterschied?

Irgendwie wirkt das alles bewusst aufgebläht. Erstellst du keine Pläne (UML, ER, Testplaäne u.A.)?

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Mit den Bibliotheken meine ich alles, was ich zusätzlich zu meinem Projekt brauche. Z.b. nUnit für mein Testframework, nHibernate für O/R moddeling, SSH.Net für den Zugriff auf den Backup-Server mit SSH oder FTP (bin mir noch nicht ganz sicher, welche Variante genau).

Es stimmt, meine Projektphasen sind ein wenig ungenau, aber ich habe auch ein Problem meinen Programmierstil in einen starren Plan unterzubringen. Ich programmiere mit TDD, und so gibt es viele kleine Schritte, die ich anhand meines Pflichtenhefts nacheinander abarbeite. Und in jedem Schritt ist ein kleiner Teil Planung (wie soll die Funktion benutzt werden = Test schreiben), Entwicklung (die Funktion ausprogrammieren) und Testen (funktioniert die Funktion wie im Test davor beschrieben, funktionieren auch alle anderen Tests noch) und Refactoring (kann ich irgendwas einfacher, unabhängiger machen, funktionieren danach auch alle Tests noch) enthalten.

Dabei werden natürlich auch keine UML-Diagramme erstellt, da eben TDD für die Planung genutzt wird, und immer erst am anfang eines neuen Tests. UML-Diagramme würden sich also ständig ändern. Natürlich wäre es möglich, ein UML-Diagramm am Ende und für die Dokumentation zu erstellen, aber für mich gehört das dann nicht mehr in die Planungsphase.

Habt ihr einen besseren Vorschlag, wie ich das in die Phasen aufteilen könnte?

Bearbeitet von Savaron
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Das ganze Projekt soll programmiert werden, ein CMS oder ähnliches benutze ich nicht. Welche Daten gesichert werden, ist für das Projekt eigentlich nicht relevant.

Dateien kommen nicht einfach aus dem Nichts, woher kommen die Daten des Backups !?

Nochmal, die Backupdateien befinden sich auf einem eigenen Server im Rechenzentrum. Immer, wenn ein Kunde eine alte Datei wiederherstellen will, oder sich einfach nur über seine verschiedenen Backups informieren will, ruft er bei uns an, ein Techniker loggt sich auf dem Server ein, sucht sich die richtige Version raus und kopiert die Datei dann auf den richtigen Server unseres Kunden.

Es ist klar, wo das Problem ist, aber......

Wenn ich z.B. einen Webspace auf dem Server hoste, dann kann nicht einfach jeder Prozess in den Dateien rumkopieren. Im Normalfall hat der Serverdienst nur Leserechte auf den Daten, denn sonst könnte man z.B. über Scriptfehler sehr schnell die Dateien ändern und damit den Inhalt der Webpräsenz. Da Du hier eine Webseite konzeptionierst solltest Du genau das Wissen, Du kannst also nicht einfach nach belieben auf Dateiebene rumkopieren.

Wenn man mal von Webpräsenzen ausgeht, dann hat man ein CMS. Die Daten des CMS liegen in einer Datenbank, d.h. für ein Backup muss eigentlich nur die Datenbank gesichert werden, denn das CMS kann ich einfach wieder installieren. In einem solchen Fall muss aber beachten, dass Du nicht einfach ein Dump zurück in die Datenbank schieben kannst, während ggf im CMS jemand arbeitet, denn hier können konkurrierende Zugriffe entstehen und das Ergebnis wäre nicht mehr definiert.

Ein weiteres Problem ist Deine Zugriff via FTP / SSH. Sowohl SSH wie auch FTP erfordern eine Benutzerauthentifizierung. Wenn Du bei SSH auf Authentifizierung via Schlüssel setzt, dann müssen die Backupdaten immer unterhalb dieses Users gespeichert werden (analog bei FTP mit einem Benutzeraccount). Wenn Dir dieser Zugang kompromittiert wird, dann sind alle Backups in Gefahr.

Wie Du eben die Zuordnung des Users auf dem Backupmedium sicherstellst geht aus Deinem Antrag nicht hervor, ebenso warum Du auf eine solche seltsame Konstellation via SSH und/oder FTP setzt. FTP ist ein ungeschütztes Protokoll, d.h. hier könnte man leicht die Logindaten abgreifen. Bei SSH benötigst Du Schlüssen und/oder Logindaten. Unter unixoxiden Systemen würde man NFS für das Backupsystem benutzen, wobei eben die Authentifizierung des Users an zentraler Stelle geschieht. In Deinem Antrag geht nicht hervor, warum irgendwie diese etwas seltsame Lösung Anwendung findet.

Ich soll nun einfach eine Webseite programmieren, auf dem sich der Kunde einloggen kann, eine Übersicht der gesicherten Dateien sieht und ggf. diverse Dateien direkt selbst downloaden kann.

Genau das ist meine Kritik, Du arbeitest hier einen Auftrag ab, das ist aber nicht der Sinn einer Abschlussarbeit. Du sollst eine Problemlösung entwickeln und darfst dann auch die Lösung programmieren. Die Lösung ist Deine Kernaufgabe, nicht die Ausführung.

Wie oben angemerkt musst Du darstellen, was als Rahmen gegeben ist und dazu gehört hier auch, um welche Art von Daten es geht und warum im Moment eben so eine Lösung gefordert wird. Du musst innerhalb der Arbeit das Problem schildern und mehrere Lösungsmöglichkeiten vergleichen und davon eine auswählen und begründen. Im Moment würde ich Dir aus dem nicht vorhandenen Projektumfeld sprichwörtlich den Strick drehen und sagen, dass ein solche Art von Backup sich mit einem Storage und einem LVM mit Snapshotmechanismus wesentlich besser lösen lässt. Wobei dann der Benutzer z.B. in seinem Homeordner einfach einen Ordner Snapshots gelegt bekommt, in dem die zyklisch durchgeführten Sicherungen abgelegt werden. D.h. ich könnte Dein Projekt einfach für überflüssig erklären, denn mit anderen Technologien, die das schon im OS mitbringen, kann man das auch realisieren.

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Danke flashpixx, jetzt wird mir glaube ich einiges klarer.

Wir bieten keine Webseiten oder ähnliches an, sondern auf unseren Server sind Datenbankexporte, Word-Dateien, Excellisten, Bilder, etc gespeichert, alles was der Kunde eben für seine Firma braucht. Von diesen Daten werden täglich, wöchentlich und jährlich Backups angefertigt, die auf einem Linux-Server gespeichert werden. Da die Kunden meißt auf Windows-Systemen arbeiten und generell technisch nicht in der Lage währen, mit SSH auf unseren Server sich zu verbinden und Dateien aus ihren Backups wiederherzustellen, müssen das im Moment unsere Techniker machen. Außerdem gäbe es bei solch einer Lösung, wie du richtig gesehen hast, auch Probleme mit den Zugriffsrechten.

Mein Projekt ist es dann doch, eine Lösung für das Problem zu finden, dass unsere Techniker im moment die einzigen sind, die Zugriff auf den Server haben, und die Kunden nichtmal sehen können, welche Backups es überhaupt gibt.

Meine Webseite würde nun nicht dem Kunden direkten Zugriff geben, sondern als Schnittstelle zwischen Kunde und Backup-Server dienen. Mein Webserver verbindet sich mit SSH an den Backup-Server und gibt dem Kunden nur eine Liste der Dateien aus, und eine Möglichkeit die Datei herunterzuladen. D.h. sie wird vom Backup-Server über meinen Webserver zum Kunden transferiert. Der Benutzer soll natürlich nur Leserechte haben. Dadurch kann ich dann direkt von meiner Webseite aus steuern, auf welche Ordner der eingeloggte Kunde Zugriff hat.

Das ist doch dann kein Auftrag, sondern eine Lösung für die Probleme, die zur Zeit bestehen.

Bearbeitet von Savaron
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Schau dir mal das Thema "Spiralmodell" an und vielleicht auch (ich weiß, jetzt etwas gewagt) agile Softwareentwicklung.

Ja, Spiralmodell trifft es schon ein wenig besser. Ich könnte z.b.User Stories erstellen, das würde in etwa passen.

Aber das Problem bleibt doch das gleiche, es ist halt unterschiedlich zum Wasserfall-Modell mit Spezifikation -> Planen -> Programmieren -> Testen. Das würde perfekt zu den vorgegebenen Projektphasen passen, aber ich mache ja Spezifikation -> Planen/Testen -> Programmieren -> Planen/Teste -> Programmieren ...

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Da die Kunden meißt auf Windows-Systemen arbeiten und generell technisch nicht in der Lage währen, mit SSH auf unseren Server sich zu verbinden und Dateien aus ihren Backups wiederherzustellen, müssen das im Moment unsere Techniker machen. Außerdem gäbe es bei solch einer Lösung, wie du richtig gesehen hast, auch Probleme mit den Zugriffsrechten.

Das Zugriffsproblem hast Du mit Deinem Vorhaben schon direkt. Deine Seite läuft unter dem Prozess des Webserver (sofern nichts anderes konfiguriert), wie kannst Du dann überhaupt schreibend auf den ursprünglichen Speicherplatz des Users zugreifen? Im Normalfall besitzen die Dateien des Users seine Rechte, d.h. der Webserver kann nicht direkt schreiben.

Mein Projekt ist es dann doch, eine Lösung für das Problem zu finden, dass unsere Techniker im moment die einzigen sind, die Zugriff auf den Server haben, und die Kunden nichtmal sehen können, welche Backups es überhaupt gibt.

Das ist ein inhaltliches Problem

Meine Webseite würde nun nicht dem Kunden direkten Zugriff geben, sondern als Schnittstelle zwischen Kunde und Backup-Server dienen. Mein Webserver verbindet sich mit SSH an den Backup-Server und gibt dem Kunden nur eine Liste der Dateien aus, und eine Möglichkeit die Datei herunterzuladen. D.h. sie wird vom Backup-Server über meinen Webserver zum Kunden transferiert. Der Benutzer soll natürlich nur Leserechte haben. Dadurch kann ich dann direkt von meiner Webseite aus steuern, auf welche Ordner der eingeloggte Kunde Zugriff hat.

Warum das ganze via SSL !? Das ist in meinen Augen fachlich wirklich nicht haltbar. Das Problem ist die Organisation des Backups, wenn ich z.B. ganz unixlike das Home-Verzeichnis auf ein Storage lege und dort Snapshots aktiviere, dann existiert dieses ganze Gefummel mit SSL und Webinterface nicht mehr. Das Storage sichere ich dann wie üblich und kann es redundand z.B. RAID auslegen. Der User bekommt dann eben ein Backupverzeichnis in sein Homeverzeichnis und kann dort lesend auf die Snapshots inkl. der Dateien zugreifen.

Das ist doch dann kein Auftrag, sondern eine Lösung für die Probleme, die zur Zeit bestehen.

Was hast Du für Alternativen, ich sehe im Moment keine und das sind definitiv Fragestellungen, die später im Fachgespräch kommen können. Denn Du musst während des Projektes aus mehreren Möglichkeiten eine fachlich und wirtschaftlich sinnvolle Auswahl treffen

Ich sehe halt an Deinem Projekt das Problem, dass Du sehr kurz denkst, denn letztendlich stützt Du Dich auf die Entwicklung eines Webinterfaces, das Problem ist aber eigentlich "wie organisiere ich die Daten und die Backups der User richtig". Letzteres wäre ein FISI Projekt das ganze eben anders zu organisieren, nur das wäre für mich der Punkt zu sagen, dass das Projekt letztendlich keine Lösung sondern nur ein Heftpflaster ist.

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Nochmal zum Verständnis (habe ich auch gerade erst erfahren, nachdem ich im Betrieb nochmal nachgefragt habe):

Jeder Kunde hat derzeit einen eigenen Server, den wir zwar betreuen, aber bei denen liegt und dort als Netzwerklaufwerk eingebunden ist.

Der Backup-Server liegt im Rechenzentrum, ist verschlüsselt und komprimiert. Außerdem haben die Kunden oft eine furchtbare Internetverbindung, sodass das einbinden des Backup-Servers als Netzwerklaufwerk wegfällt. Das wäre eine Alternative, die ich im Fachgespräch anbieten könnte.

Ein Client, der sich theoretisch direkt auf den Backup-Server verbinden kann, funktioniert aus sicherheitstechnischen Gründen und aufgrund des schlechten technischen Verständnisses unserer Kunden nicht.

Ein "Portal", das "vor" den Backup-Servern steht wäre dann aus meiner Sicht die beste Lösung, und genau darum geht es in meinem Projekt.

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Jeder Kunde hat derzeit einen eigenen Server, den wir zwar betreuen, aber bei denen liegt und dort als Netzwerklaufwerk eingebunden ist.

Wenn die Server in einem Rechenzentrum stehen, dann sollten sie schon an einem Backup angebunden sein

Der Backup-Server liegt im Rechenzentrum, ist verschlüsselt und komprimiert. Außerdem haben die Kunden oft eine furchtbare Internetverbindung, sodass das einbinden des Backup-Servers als Netzwerklaufwerk wegfällt.

Das spielt doch keine Rolle wie die Anbindung des Servers aussieht, denn Du sicherst innerhalb des RZ, d.h. Server zu Server und dort sollte die Anbindung durchaus ausreichend sein. Außerdem bei einem Netzzugriff z.B. via WebDAV, Samba oder FTP werden ja nicht alle Daten runter geladen, sondern nur die, die auch lokal kopiert werden sollen. D.h. ob der Download nun via FTP / Samba / HTTP(s) oder Deinem Webinterface stattfindet ist egal, der Transfer ist analog. Das Listen der Dateien wird auch übertragen, ob das nun per Samba oder FTP durchgeführt wird ist unerheblich. Also das Argument mit dem Datentransfer stimmt so nicht.

Ein Client, der sich theoretisch direkt auf den Backup-Server verbinden kann, funktioniert aus sicherheitstechnischen Gründen und aufgrund des schlechten technischen Verständnisses unserer Kunden nicht.

Das würde ich so nicht sagen, denn wie kopieren die Kunden denn die Daten auf den Server? Dafür wirst Du auch letztendlich ein Protokoll wie (S)FTP verwenden (oder ein anderes). Bei FTP befindet sich der User nach dem Login in seinem Homedirektory und dort würde man eben das Backupverzeichnis mounten, d.h. für den Benutzer ist der Zugriff auf sein Backup analog wie wenn er sich durch Verzeichnisse bewegt, nur dass er im Backupverzeichnis eben nur Leserechte erhält.

Z.B. ist es hier bei mir so organisiert:


~/

   meine Verzeichnisse & Dateien

   /snapshot

        /current

           meine Verzeichnisse & Dateien im letzten Backup

        /4h

           meine Verzeichnisse & Dateien im letzten Backup, das 4 Stunden vor dem current Backup liegt

        /8h

        /12h

        /16h

        /20h

        /24h

        /1w

        /1m

Alle 4 Stunden ein Snapshot, die entsprechend zyklisch rotieren, ebenso der Snapshot 1 Woche, wobei der dann alle Snapshots der Woche zusammenfasst und das ganze analog für den letzten Monat.

Zugriff habe ich via Samba aus Windows, (S)FTP, und SSH auf mein Homeverzeichnis. Zusätzlich liegen die Daten redundant bzw. werden über ein Storagetape gesichert (das sieht der User aber nicht).

Ein "Portal", das "vor" den Backup-Servern steht wäre dann aus meiner Sicht die beste Lösung, und genau darum geht es in meinem Projekt.

Nein das sehe ich nicht, die Argumente hast Du oben. Wozu brauche ich ein Portal, wenn ich mich "nur" durch Verzeichnisse und Dateien bewegen muss? Dafür gibt es WebDAV oder eben Protokolle wie Samba, FTP usw.

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Anmerkung: Hier hatte ich schonmal nach einer Bewertung meines Antrages gefragt, was einige Fragen aufgeworfen hatte. Nach einem Gespräch mit meinem Ausbildungsleiter und der Geschäftsführung haben wir das ursprüngliche Projekt erweitert. Die Nutzung bestehende Lösung fällt weg, da die Geschäftsführung eine im üblichen Design gehaltene Version wünscht. Es wurde noch diskutiert, ob ein eigener Client, oder eine Webseite entwickelt werden soll, der Client soll jetzt danach, außerhalb des Projektes seperat entwickelt werden.

1. Projektbezeichnung

Online-Verwaltung für Datensicherung inkl. Zugriff auf alte Versionen für Kunden

1.1 Kurze Projektbezeichnung

Die ** ist ein EDV-Dienstleister, der diverse Softwarelösungen für Kunden aus der Weinbranche erstellt und betreut. Jeder Kunde verfügt vor Ort über einen Server zur Dateiablage, den unsere Technik-Abteilung wartet und betreut. Für die Server der Kunden wird eine Datensicherung durchgeführt, die auf einem Server im Rechenzentrum verschlüsselt und komprimiert abgelegt ist.

Derzeit hat der Kunde keine Möglichkeit Informationen über sein Backup abzurufen und kann auch auf keine Dateien ohne die Hilfe unserer eigenen Techniker zugreifen. Desweiteren ist auch die Konfiguration der Datensicherung ohne unsere Mithilfe nicht veränderbar. Lediglich eine E-Mail wird nach dem erfolgreichen Backup an eine vorher definierte E-Mail-Adresse gesendet.

Durch mein Projekt soll es dem Kunden ermöglicht werden auf einer sicheren Webseite die diversen Informationen über den Status des Backups abzurufen, zu verändern und auch auf die Dateien direkt zugreifen zu können.

Die Webseite soll folgende Funktionen bieten:

- Rechteverwaltung und Administrationsbereich

- Anzeigen der Dateistruktur und Zugriff (read-only) auf alte Dateiversionen nach Anmeldung

- Suchen nach Dateien

- Informationen zu belegtem Speicher

- Fehleranzeige

- Sicherungskonfiguration (Dateien aus-/einschließen)

1.2 Projektumfeld

Das Projekt wird in den Räumlichkeiten der ... unter der Leitung von ... durchgeführt.

Die Programmierung wird mit PHP 5 und einer MySQL Datenbank realisiert, für die Weboberfläche wird HTML mit CSS und JavaScript eingesetzt. Als Programmierumgebung kommt Netbeans unter Windows 7 in der 64-Bit Version zum Einsatz.

1.3 Projektplanung

[*]Analyse 6h

[*] Ist-Analyse 1h

[*] Festlegung des genauen Projektziels 1h

[*] Kosten-/Nutzen-Analyse 1h

[*] Erstellen eines Pflichtenhefts 3h

[*]Konzeptionierung 11h

[*] Analyse der Datensicherungs-Struktur 1h

[*] Sicherheitskonzept 1h

[*] Auswählen benötigter Bibliotheken (Framework, SSH, ORM, Testing) 2h

[*] Erstellung von Use-Case Diagrammen, User Stories 3h

[*] Planung des Entwicklungsablauf 2h

[*] Planung der Weboberfläche 2h

[*]Entwicklung 30h

[*] Installation und Einrichten des Frameworks und Datenbank 1h

[*] Rechtesystem mit Adminbereich 10h

[*] Zugriff und Navigation auf den Datensicherungsserver 8h

[*] Weboberfläche für Datei- und Ordnerzugriff 5h

[*] Informationsbereich mit Konfiguration für die Datensicherung 6h

[*]Testphase 6h

[*] Erstellung passender Unit-Test 4h

[*] Durchführung manueller Tests 2h

[*]Abnahme 3h

[*] Abnahme der Software 1h

[*] Installation auf dem Server 1h

[*] Einweisung der Techniker 0,5h

[*]Abschluss 14h

[*] Projektdokumentation 13h

[*] Ist-Soll-Vergleich 0,5h

[*] Puffer für Fehlerbehebung 1h

Summe 70h

Bearbeitet von Savaron
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Es gilt immer noch 1 Thema = 1 Thread. Der Inhalt Deines Antrages hat sich nicht groß verändert, das was Du ergänzt hast, dass der Benutzer seine Backupaufträge ändern kann. Es ist immer noch das gleiche Projekt und ich kann hier auch die gleichen Kritikpunkte anführen. Ich hatte Dir in dem anderen Thread einiges an Ideen gegeben, weshalb ich das Projekt kritisch sehe.

Auch in diesem Antrag ist keine Begründung für eine eigene Weboberfläche, lediglich zu Konfiguration des Backups wäre sie notwendig, das durchsuchen und der Download von Dateien aus den Backups kann ich mit Hilfe anderen Technologien effizienter durchführen.

Vor allem, wenn Du später noch einen Client entwickeln sollst, dann wäre eben ein System, das auf entsprechende Protokolle setzt die Voraussetzung z.B. setze ich OSX und FreeBSD ein, wenn ich nun bei Euch meine Backups betrachten will, funktioniert Dein Client auch unter OSX & FreeBSD (oder Linux) ? D.h. wenn Du vollständig arbeiten willst musst Du für die verschiedene OS eigene Clients entwickeln. Wenn Du auf eine Technologie wie WebDAV / (S)FTP setzt, dann bieten die meisten OS dafür schon Clients an, d.h. Du musst nicht für jedes OS einen eigenen Client entwickeln bzw. supporten (Wirtschaftlichkeit!!), sondern der User kann entscheiden ein eigenes Tools zu verwenden bzw. Deinen Client

Bearbeitet von flashpixx
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Wie gesagt, die Geschäftsleitung will unbedingt eine eigene Software, damit auch unser übliches "Corporate Design" mit inbegriffen ist. Daran kann ich nichts ändern, eine Lösung mit einem der üblichen FTP/WebDAV Clients wurde diskutiert, aber abgelehnt.

Da unsere Kunden sowieso nur Windows benutzen, habe ich später auch kein Problem, außerdem sollte das doch sowieso nicht das Projekt betreffen.

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Wie gesagt, die Geschäftsleitung will unbedingt eine eigene Software, damit auch unser übliches "Corporate Design" mit inbegriffen ist. Daran kann ich nichts ändern, eine Lösung mit einem der üblichen FTP/WebDAV Clients wurde diskutiert, aber abgelehnt.

Es ist nichts gegen einen eigenen Client einzuwenden.

Da unsere Kunden sowieso nur Windows benutzen, habe ich später auch kein Problem, außerdem sollte das doch sowieso nicht das Projekt betreffen.

Kannst Du das sicherstellen !? Als nächste Frage wäre dann aber, wie kommuniziert der Client mit Eurem Server ? Je nach Konfiguration des Clients bzw. des Netzwerkes in dem sich dann Euer Client befindet kannst Du nicht einfach Daten hin und her schicken, weil z.B. eine Firewall die Kommunikation nicht zu lässt bzw. wenn ein Proxy Pflicht ist, dann würde z.B. die Daten unverschlüsselt durch den Proxy gehen.

Alleine aus diesem Grund heraus, solltest Du ein Protokoll verwenden, wo Du sicher sein kannst, dass Du mit solchen Beschränkungen keine Probleme bekommst, deshalb noch mal mein Hinweis auf SSL und WebDAV, da WebDAV auf HTTP aufsetzt und SSL bietet die verschlüsselte Kommunikation.

Womit wir nun wieder an dem Punkt sind, dass Du Deinen Server eben passend konfigurieren musst, damit Du WebDAV verwenden kannst und das ist dann somit kein FIAE sondern ein FISI Projekt. Das FIAE Projekt wäre dann eben die Entwicklung eines Clients.

P.S.: WebDAV ist ein Beispielprotokoll, in dem anderen Thread habe ich auch auf andere Protokolle hingewiesen

Bearbeitet von flashpixx
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