Veröffentlicht 13. Juni 200421 j Hallo zusammen. Kann mir vielleicht bitte einer oder der anderer stichwortartig die D-Kanal-Zugriffsteuerung am Beispiel eines Endgerätes, dass einem Rahmen im D-Kanal versenden möchte, erklären ??? Also in welcher Schicht des OSI-Modells ist dieser Mechanismus implementiert ??? danke allen vorraus.
20. Juni 200421 j Hallo, die Protokolle, die auf dem Signalisierungskanal (D-Kanal) laufen, sind auf OSI Layer 2 und Layer 3 anzudieseln. Nachdem Layer 1 aufgebaut wurde, wird Layer 2 (D-Kanal) aufgebaut. Hier geht es um die Vergabe der TEI, also des Terminal Equipment Identifiers der einen "Teilnehmer" auf den ISDN Bus identifiziert. Ein Verbindungsaufbau schaut auf Layer 2 (Protokoll: Q.92x) so aus: 1. Das TE sendet zwei Broadcast Messages (SAPI = 63 (broadcast) und TEI = 127 (broadcast)). Der ISDN Switch (MASTER - Amt) antwortet auf diese Anfragen mit einer automatisch vergebenen(also keinen statischen TEI von z.B. 0 für Point to Point Connections) TEI von 84 und wiederholt die vom TE gesendeten Broadcasts (SAPI = 63 und TEI = 127). 2. Nun sendet der TE eine SABME Message. Dies wir durch einen SAPI Wert von 0 (also eine Layer 3 Message) angezeigt. Durch diese Message wird die dynamische TEI Vergabe ( in diesem Fall 84) bestätigt. Der ISDN Switch antwortet mit einer UA (SAPI = 0 = call establishment can start) Message und bestätigt so den Aufbau von Layer 2. Nun ist das Aushandeln der TEI beendet ==> das TE kann nun einen Ruf absetzen. ==> Q.931 TEI = Terminal Equipment Identifier SABME = Set Asynchronous Balance Mode Extended UA = Unnumbered Information SAPI = service access point identifier Nun können Q.93x Messages (Layer 3) ausgetauscht werden. ich hoffe, dass hat dir geholfen. Ciao
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