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Kheyl

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  1. Ist es selbstredend auch. Ich habe mich da ein wenig verzettelt in Wunschdenken und realem Anspruch. Azubis wirken das erste Jahr selbstredend erst mal im Betrieb mit, sprich, die sind im Büro untergebracht und fahren bei Aufträgen mit, wo abzusehen ist, dass es nicht über 16:30 Uhr hinausgeht. Es ist im Grunde nicht sehr spannend. Du kommst morgens rein, Handshake, wenn es Besprechungen gibt latscht du mir und hörs t zu etc. - ansonsten klebst du im Idealfall hinter einem Techniker im Büro, guckst ihm bei der Fernwartung zu und lässt dir erklären, was der gerade macht. Wenn das halt länger dauert, ist dem halt so. Wir hatten aber nun mal viele, die sich eben nicht dafür interessiert haben, was der Kollege so macht. Und dann ist es schon schwierig. Man lernt imho viel durch zugucken und vorallem nachfragen. Wenn dann aber mal ein Einsatz morgens reinkommt, man sagt okay, kannst mitkommen, er kann da viel lernen und es dauert doch mal länger und verstößt damit gegen alle Vorschriften ... wir wurden wirklich schon mal verklagt deswegen. Der Kläger hat verloren, aber in Summe ist es halt so das du eine Arztpraxis ganz selten mal darauf vertrösten kannst am nächsten Tag gar nicht arbeiten zu können. Dieses "Berufsrisiko" hat selbstredend kein ÖD, keiner einer großen Firma, weil es da genug Backups geht. Wenn etwas nicht läuft, kümmert sich halt jemand.
  2. Sorry für die späte Antwort, aber ich habe selten Lust wenn ich in der Woche unterwegs bin noch am Smartphone irgendwelche "Rechtfertigungen" zu schreiben. Grundsätzlich ist der allgemeine Konsens wohl: Wir bieten zu wenig bzw. unsere Vorstellungen, meine Vorstellungen, sind einfach nicht mehr tragbar. Das Gehalt für Auszubildene passt sich dem aktuellen IHK-Schlüssel an, dazu Firmenwagen mit Privatnutzung, Notebook (kein Gaming-Teil, sondern so ein 0815 Lenovo T-XYZ Gerät) und ggf. Handy (iPhone älterer Generation). Ihr sagt jetzt schlechter Social Media Auftritt etc. - wir sind Dienstleister für Arztpraxen. Aber eben nicht als Medizintechnische Dienstleister (Zeiss, Oculus, Schiller etc.pp.) sondern Dienstleister für das Patientenverwaltungssystem. Das ist aber eben auch etwas, was man kaum beurteilen/bewerten kann. Unsere Kunden sind also in erster Linie Ärzte bzw. eben Arztpraxen. Das PVS (Patientenverwaltungssystem) kommt aber auch nicht von uns, sondern von jemand anderem. Wir unterstützen das nur, haben einen guten Draht zu den Entwicklern und uns selbst über die Jahre viel Wissen angesammelt. Wir supporten wenn es um Neuanschaffungen geht was Clients, Server, NAS etc. angeht. Ich lese hier jetzt raus das zuviel Eigenverantwortlichkeit für einen Azubi eher kritisch gesehen wird. Nehmen wir mal ein häufigeres Szenario: Ein Drucker fällt aus weil eben nach 100000 Seiten die Luft raus ist. Es wird ein baugleiches Modell geordert. Die Aufgabe wäre jetzt, das Gerät vor Ort auszutauschen, dem die gleiche IP zu geben, zu schauen ob man von jedem Arbeitsplatz drucken kann und sich zu verabschieden. Ich persönlich finde, dass man sowas dem Azubi im 2. Lehrjahr durchaus schon zumuten kann. Irgendwie klingt hier im Thread aber durch, dass sowas auf gar keinen Fall geht und man alle wirklich Händchenhaltend ins dritte Lehrjahr begleiten muss. Als Kleinbetrieb ist es natürlich auch schwierig. So verschiedene Abteilungen oder so haben wir nicht. Wir haben die Chefetage, die eben nicht nur Rechnungen schreibt sondern auch aktiv zu Kunden fährt... die machen im Grunde den normalen Servicetechnikerjob mit Bonus, die "normalen" Techniker, die Bürokaft und den übernommenen Azubi. Das, was ich hier so rauslese, ist im Grunde: Wenn du nicht gerade Amazon, Siemens, XY-Großbetrieb bist mit mehreren Abteilungen und dadurch eben auch den entsprechenden Perspektiven, ist es nicht wirklich einfach Leute zu finden. Ich war bisher irgendwie dem Irrtum erlegen, dass gerade im IT-Bereich so viele Bewerber sind, dass es nicht schwer ist jemand motivierten zu finden. Anscheinend ist dem nicht mehr so. Wie gesagt... die Konditionen sind bei uns eigentlich nicht schlecht. Ja, Bayer und Co hier im Ort zahlen mehr, sicherlich. Auch wenn man jeden Tag ins Ruhrgebiet pendeln möchte bekommt man wohl bessere Konditionen, ich habe hier ja nachgelesen. Da sind knapp 1000€ im ersten Ausbildungsjahr Brutto ja anscheinend "normal" bei den großen Firmen. Das könnten wir auch bieten, ja. Nur würde niemand auf uns aufmerksam werden. LG
  3. 3 Ampeln, 2x 70, Rest 50. Brauche so 7-10 Minuten je nach Verkehrslage morgens. Kann mir gar nicht vorstellen wirklich viel länger ins Büro zu brauchen
  4. Guten Abend zusammen, wir sind ein Kleinbetrieb mit verschiedenen Standorten, wobei nur die Zentrale, wo ich untergebracht bin, wirklich über Manpower verfügt, da hier auch die Bürokräfte sitzen. Wir sind insgesamt zu elft, davon ein Azubi und 2x Büro, davon eine Teilzeitkraft. Sprich, wir haben im Grunde acht Techniker. Branche ist Dienstleistung im medizinischen IT-Bereich, also viel rumfahren / Kundenkontakt, Support. Wir haben Kunden mit lediglich drei Arbeitsplätzen aber auch ganze Klinikverbände mit mehreren Standorten, also breit gefächert - die haben auch alle ihre eigenen, individuellen Wünsche, eintönig ist es also nicht. Da Herr Spahn auch tatkräftig dafür sorgt das es immer was zu tun gibt (aktuell: Telematikinfrastruktur) wird sich das auch nicht ändern. Wir finden nur absolut keinen Nachwuchs. Ja, es sind halt nicht diese hübschen Arbeitszeiten wie im ÖD wo man Punkt 16:00 Uhr die Maus loslässt, sich ausstempelt und erst am nächten morgen wieder kommt. Wenn man beim Kunden den Server wegen eines Ausfalls tauschen muss, ist Feierabend, wenn zumindest der normale Betrieb am nächsten morgen problemlos weiterlaufen kann, wobei wir natürlich nacharbeiten vermeiden. Zieht nur Rattenschwänze hinter sich her. Über Gehalt und Co will ich jetzt gar nicht groß schwatzen. Wir haben an unsere Azubis keine großen Anforderungen: Sie müssen kommunikativ sein, da der Austausch mit den Kunden einfach wichtig ist, sie brauchen ein gewisses Interesse an IT / die Bereitschaft da immer dazuzulernen (auch selbstständig) und sie sollten halt bereit sein, auch mal länger zu bleiben. Wenn irgendwo das System komplett ausgefallen ist, kann man eben um 16:00 Uhr nicht einfach sagen "Ja, ich komme dann morgen wieder". Schulbildung ist im Grunde egal. Man muss einfach wollen. Dieses in vielen Fällen geforderte "Ihre Leistungen in Mathematik sind sehr gut" z.B. - ich wüsste jetzt nicht, wofür wir tiefergreifende Mathematik bei uns benötigen. Eigentlich klingt das jetzt nicht so krass für mich. Trotzdem findet man niemanden, was einem von ARGE und IHK empfohlen wird ist eher so lala, weil kam bisher immer zu spät oder gar nicht oder wollte kein Auto fahren. Vielleicht fehlt uns so das know-how wie und wo man sucht. Ich habe Kontakte in die Berufsschulen im Kreis, welche ITA ausbilden, da war im letzten Jahr 1 potentieller Kandidat der aber lieber studieren wollte. Ohne aktiv zu fragen oder so, einfach nur lose Empfehlungen der dort arbeitenden Freunde als Lehrkraft. Die kennen unseren Betrieb als Praktikumsstelle ^^ Also: Wo und wie suchen? Wie habt ihr eure Stelle gefunden? Gerade kleine Betriebe wie unserer hat jetzt nicht so die mega social-media Geschichte wo jeden Freitag Bildchen vom Kickertisch mit Bierchen und Lagerfeuer im Hintergrund geposted werden. Freitagsbierchen gibt es zwar durchaus mal, aber den Rest eher nicht Wir haben auch nur einen ordinären Wasserkocher, Schoko-Cappucino, Wasser, Teebeutel in jeder gruseligen Geschmacksrichtung die es gibt und einen Kühlschrank, in dem einer der Mitarbeiter seine Nutellagläser bunkert. IHK/ARGE was bisher einfach ein Reinfall. Facebook auch, weil die Reichweite komplett fehlt. Sind Xing/LinkedIn/Stepstone etc. für angehende Azubis überhaupt eine Anlaufstelle? Wir würden sofort einen, ggf. auch zwei FISI einstellen, aber ich glaube wir stellen uns zu blöd an beim suchen. Der aktuelle Azubi wurde übrigens bei einer Fusionierung Anfang des Jahres übernommen, der ist da also so reingerutscht War mir jetzt nicht sicher über die Forenwahl, aber ich denke mal hier gucken so die meisten rein die ggf. mit der Suche zu tun haben oder die sagen können, wie sie auf die Stelle aufmerksam geworden sind. Liebe Grüße,

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