Alle Beiträge von Font_Fanatiker
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Dann bleibst du ja hungrig, mein Freund.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Durch konsequente und besonders harte Abschiebungen und dem militärischen Schutz unserer Grenzen.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Dein Zitat gefällt mir übrigens. Dozent.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Hachja, ich wette, du stammst aus einem Bundesland, was nur noch besteht, weil es Kohle aus dem Länderfinanzausgleich saugt.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Du zahlst deine Abgaben nicht dafür, dass du eine Joker-Karte hast, falls du mal keinen Bock mehr auf deinen Job hast. Mit Sicherheit nicht. Wie gesagt: Wer arbeitslos ist, dem ist es auch zumutbar bei Mc Doof Burger zu braten oder Taxi zu fahren.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Ach, nein? Die meisten sind für ihre Arbeitslosigkeit verantwortlich, weil sie zu den low performern gehören oder zu faul waren sich weiterzubilden.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Es geht um eine Berufsunfähigkeit, ja. Du willst den Menschen mit Burnout mit solchen gleichsetzen, die einen Herzinfarkt hatten? Owei ... armes Deutschland.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Warum man nur Behinderten eine Umschulung bezahlen sollte? Weil die Allgemeinheit nicht für deine scheiß Arbeitslosigkeit verantwortlich ist.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Wie ich bereits mehrfach erwähnte, sehe ich das Mittel der Umschulung in Zeiten knapper werdender Ressourcen als Vorrecht für diejenigen, die aufgrund erheblicher Gesundheitsbeeinträchtigungen nicht ohne Berufswechsel auskommen. Eine klassische Arbeitslosigkeit hier einer Behinderung gleichzusetzen, weil man ja plump gesagt, Steuern gezahlt hat, ist nicht nur dumm und respektlos, sondern bagatellisiert auch die Lage von Behinderten. Die Vorstellung, dass ein normaler Arbeitsloser einem Behinderten der Platz in einer Umschulung wegnimmt, weil der Arbeitslose in seinem vorherigen Job unglücklich war und der Meinung ist, er hätte allein deshalb einen Anspruch auf eine Umschulung, weil er Steuern gezahlt hat, lässt mich persönlich am Verstand der Deutschen zweifeln. Des Weiteren hat niemand Anspruch auf eine Umschulung, weil er arbeitslos ist. Wie VenomVelvet bereits erwähnte, ist das die (fragwürdige) Entscheidung eines Sachbearbeiters. Ich war mit meinem Ausbildungsbetrieb oft genug auf Jobmessen und Azubimessen vertreten, um einen ausreichenden Eindruck davon zu erlangen, wer da so in den Umschulungen hängt. Eine Umschulung ist nicht dafür gedacht nach Belieben einen anderen Beruf zu erlernen. Dazu noch bequem in der Schule. Wer körperlich gesund ist, dem ist zu zumuten, dass er auch Stellen annimmt, die unattraktiv sind. Taxifahrer, Pizzabote, Mc Donald's ... Die wahren Gruppen, die hier benachteiligt und ausgeschlossen werden sind die, der Kranken und Behinderten. Das sind in der Regel Leute, die ihr Leben lang Steuern gezahlt haben und nun auf eine entsprechende Hilfestellung angewiesen sind. Das Gesetz, insbesondere das Grundgesetz, stellt das ausreichend klar. Wer das nicht akzeptieren will oder kann, muss seinen moralischen Kompass überprüfen oder schlicht und einfach mit seiner Familie aus Deutschland verschwinden.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Ursprünglich ging es mir genau darum. In meinem vorherigen Topic ist man aber derart scharf abgebogen, dass ich eigentlich nur noch klarstellen wollte, was ich darüber denke. Genauso wie über die cancel culture. Ich muss niemanden mit Samthandschuhen anfassen, weil er sich in der Nahrungskette an oberster Stelle sieht.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Auf dem gleichen Wegen, wie man die Meinung anderer als Sozialdarwinismus diffamiert. Als Bildungsbürger wirst du mir doch sicher eine Lösung präsentieren können.
-
Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität
Hallo ihr Goldhasen, nachdem ich gestern so rüde unterbrochen wurde und mir Sozialdarwinismus & Co unterstellt wurde, musste ich erstmal herzhaft lachen. Die Beleidigungen, die dann später noch per pm kamen, spiegeln das Niveau in Deutschland sehr gut wider (Unterseite Kanaldeckel), danke. Was mich aber mitunter am meisten erstaunt hat, ist das krankhafte Anspruchsdenken einiger Leute, die der Meinung sind, der Staat hätte ihnen aufgrund ihrer Gemütsverfassung eine Umschulung zu finanzieren. Das entspricht 35.000,00 € zzgl. Bespaßungsgeld. Stark. Wenn es mich unter den Füßen juckt, zahlt mir dann der Staat eine Reise nach Bali? Ich glaube, mich belastet es ungemein, dass ich die letzten 9 Monate nicht im Urlaub war. Womit ich allerdings überhaupt nicht Spaße, ist der Umgang mit Kranken und Behinderten in Deutschland. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese ausschließlich für Leute gewährt werden darf, die nachweislich krank sind und in ihren ursprünglichen Berufen nicht mehr arbeiten können. Dass es tatsächlich Leute gibt, die dagegen protestieren und ernsthaft der Überzeugung sind, dass sie einen ebenso großen Anspruch auf eine Umschulung haben wie jene, die aus gesundheitlichen Gründen auf einen Berufswechsel angewiesen sind, finde ich wild. Es ist schließlich kein Geheimnis, dass unsere Gesellschaft Kranke und Behinderte in erheblicher Weise diskriminiert. Das fängt bei Beleidigungen und Behördenwillkür an und gipfelt in der Tatsache, dass Unternehmen Behinderte aufgrund von Vorurteilen ausschließen. Es reicht ja immerhin, dass die betreffende Person jahrelang die scheiß KiTa-Gebühren und Radwege für andere bezahlt hat. Wer Krank wird, muss Platz machen und sich mit dem zufrieden geben, was er noch hat, oder nicht?! Dass Deutschland bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu den Schlusslichtern gehört, dürfte bei der Sozialisation in Deutschland kaum wundern. Jeder spricht hier davon, ein Verfechter der Demokratie zu sein, während dabei zugesehen wird, wie einem erheblichen Teil unserer Gesellschaft seine Grundrechte verwehrt werden. Und seien wir mal ehrlich, wer sich an Kranken und Behinderten vergreift, der ist schon das Allerletzte, was auf Erden kraucht. Im Hinblick auf die lieben Bildungsträger und Dozenten bin ich tatsächlich der Meinung, dass hier die Gesetze dahingehend geändert werden sollten, dass nur doch die Dozenten überhaupt eine Zulassung für die Arbeit bei Bildungsträgern erhalten, die eine überdurchschnittliche Qualität der Lehre erbringen können. Alle drittklassigen Dozenten, die sich aktuell bei Bildungsträgern vor der Langzeitarbeitslosigkeit gerettet haben, sollten künftig zittern, wenn das Audit ansteht. Sers, meine Hasen.
-
Ausbildungsabbruch - Keine Lust mehr
Ich bin mittlerweile ganz froh drum. Ich habe die ganzen Jahre mitgemacht und mir die größten Frechheiten gefallen lassen. Das mit der Schubserei war einer zu viel. Ich habe aber gemerkt, dass es offensichtlich weitaus mehr Goldhasen in der IT gibt, als ich dachte. Ich bin froh, dass ich mich beruflich nicht mehr damit befassen muss. Am Montag habe ich einen Termin bei der Berufsberatung, da werden wir genauer analysieren, welche Ausbildung für mich in Frage kommt. Technischer Produktdesigner wäre eine gute Sache. Weg von der IT.
-
Überall Umschüler und kein Ende
Gott sei Dank, bin ich aus der IT raus. Auf solche kruden Behauptungen und Schwurbeleien habe ich keine Lust. "Helle Köpfe" gibt es in der deutschen IT scheinbar nirgendwo. Hier jedoch von Sozialdarwinismus zu sprechen, schlägt dem Fass den Boden aus. Ebenso, dass man Asoziale direkt mit Arbeitslosen assoziiert. Ich denke mehr gibt es über eine Gesellschaft nicht zu sagen. Auf die Idee, dass es eine Vielzahl von Umschülern gibt, die aufgrund ihrer Mentalität, ihrer BWL-Aura einfach asozial auftreten, kommt hier niemand. Wäre ja auch vermessen, Leute aus dem kaufmännischen Umfeld zu hinterfragen. Sich hier über meine Meinung zu echauffieren und gar nicht erst nachzudenken, was sowohl ethisch-moralisch angemessen wäre, sondern blind dagegen zu feuern, weil man den Standpunkt vertritt, man hätte als Arbeitsloser automatisch Anspruch auf eine Umschulung, halte ich für äußerst bedenklich. Gerade im Hinblick knapper werdender Ressourcen, sollten vor allem die von solchen Umschulungen und anderen Maßnahmen profitieren, die aus erheblichen gesundheitlichen Gründen nicht mehr in ihrem ursprünglichen Beruf arbeiten können. Dazu zählen weder Depressionen, noch Burnouts oder Bore outs. Dazu zählt auch nicht, ob man in seinem Beruf zufrieden ist. Was ist das für eine abgedrehte Vorstellung, dass der Staat einem eine schulische Ausbildung zu finanzieren hat, weil man in seinem Beruf unglücklich ist? Geht's noch?! In der Regel erfüllen nicht mal die Hälfte aller deutschen Unternehmen ihre gesetzliche Behindertenquote. Ein Viertel stellt gar keine Behinderten ein, obwohl das deutsche Grundgesetz hier eine klare Sprache spricht. Deutschland gehört bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu den Schlusslichtern. Also ihr seid in Deutschland wirklich die ALLERLETZTEN, die mit Geschichten aus vergangenen Zeiten ankommen müssen, weil euch die Meinungen anderer Leute nicht passen. Von der Bemerkung á la "Sozialdarwinismus" mal ganz abgesehen. Sowas blödes habe ich schon lange nicht mehr gehört. Man muss sich das ganze mal durch den Kopf gehen lassen. Also Leute ... ihr habt echt den Zustand der deutschen IT-Landschaft bestätigt. Das Niveau könnte gar nicht tiefer liegen.
-
Überall Umschüler und kein Ende
Was mir generell in der Gesellschaft auffällt ist, dass es einen erstaunlich großen Teil gibt, der Geld automatisch mit Erfolg und hohem sozialen Status gleichsetzt. Das ist nicht nur in Deutschland so. Hier ist man lediglich dem Fortschritt gegenüber sehr resistent und darüber hinaus auch sehr kreativ, was das eigene Rechtsverständnis angeht. Ich habe keine Arbeitslosen oder Umschüler als asozial bezeichnet, sondern jene Exemplare, die teilweise in der IT rumkrauchen. Ehemalige Kaufleute oder Verwaltungsangestellte, die sich durch Vitamin B oder schlichtem Betrug, eine Umschulung auf Staatskosten erschlichen haben und jetzt ihre geistigen Ergüsse in die Welt der Informatik tragen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Umschulungen nur noch Kranken und Behinderten gewährt werden sollten. Dabei meine ich wirklich KRANKE Menschen, die nach einer Krebserkrankung oder Bandscheibenvorfällen nicht mehr in ihrem Beruf tätig sein können. Wer einfach nur zig Jahre arbeitslos ist, hat eben Pech gehabt. Für den ist jede Arbeit zumutbar. Spargelstecher, 4,50 € Brutto die Stunde. Reicht. In Deutschland wird lang und breit über den Fachkräftemangel gejammert, während es viele Behinderte gibt, die nach schweren Erkrankungen keine Arbeit mehr bekommen. Diese Leute sollten mehr gefördert werden, anstatt wie ein Lumpensammler durch gescheiterte Regionen zu ziehen und alle von den Straßen aufzusammeln, die ihr Leben nicht im Griff haben.
-
Überall Umschüler und kein Ende
Wieder ein frustrierter deutscher Michel, der sich durch den Begriff „Wachteleier“ getriggert fühlt?
-
Überall Umschüler und kein Ende
Du scheinst dich ja ganz schön auf mich eingeschossen zu haben. Da würde ich an deiner Stelle aufpassen, dass das keine pathologischen Züge annimmt. Ich kann mich daran erinnern, dass wir in Deutschland eine freie Berufs- und Arbeitswahl haben. Das schließt auch IT-Berufe mit ein. Wenn ich also der Ansicht bin, dass mir zu viele Asoziale in der IT unterwegs sind, kann ich mir Jobs suchen, wie ich gerade Bock habe. Wenn es verzweifelte Seelen gibt, die es nötig haben, sich an so einen Strohhalm festzuklammern, um in der IT zu arbeiten, bitte. Ein Job in der IT ist vor allem eines: ein Job wie jeder andere. Ich brenne nicht für die IT, das stimmt. Mich ekeln Lageristen und Bürokaufleute an, die ihre Wachteleier in der IT aufblasen müssen und ihre kleinen, jämmerlichen Egos an Träumen von sechsstelligen Gehältern aufhängen. Deine Aussagen sind cringe des Todes.
-
Überall Umschüler und kein Ende
Ich bin der Meinung, dass eine Vielzahl von Bildungsträgern vom Markt gehören. Die Regeln sollten so streng sein, dass am Ende vielleicht 4 oder 5 übrig bleiben. Ob jemand eine Umschulung absolvieren kann, sollte vorrangig von dessen Gesundheit abhängen. Kranke und Behinderte sollten hier bevorzugt werden. Wer jung ist und keine Einschränkungen hat, dem ist es zumutbar, dass er gescheit arbeitet oder eine Ausbildung macht. Was m.E. gar nicht geht, sind solche Umschüler, die mit 32 noch nie eine Ausbildung gemacht haben und jetzt merken, dass es ohne Ausbildung härter ist und solche, die einfach keine richtige Lust auf Arbeit haben und von einer Maßnahme zur nächsten geschickt werden. Auf der anderen Seite sollte ein Dozent eines Bildungsträgers nicht irgendein AEVO-Ausbilder sein, sondern eine besondere Eignung mitbringen. Für eine derartig teure Ausbildung, sollten die Dozenten auch dann noch in der Lage sein Wissen zu vermitteln, wenn draußen die Welt untergeht. Ebenso sollten die Richtlinien der IHKn so vereinheitlicht werden, dass die Abschlüsse tatsächlich vergleichbar sind. Es kann nicht sein, dass jede IHK den Einsatz von KI, Homeoffice oder das Format der Projektanträge anders festlegt.
-
Überall Umschüler und kein Ende
Hallo, nachdem ich selbst meine Berufsausbildung zum Fachinformatiker abgebrochen habe, fallen mir die unzähligen Bildungsträger auf, die Menschen zum Fachinformatiker umschulen wollen. Ich kriege es überall knüppeldick angezeigt: "Starte deine Karriere in der IT..." - Ähm, wie bitte? Man hat den Eindruck, als gäbe es in Deutschland nur noch die IT. Wo sollen die ganzen Leute Jobs herbekommen? Macht es Sinn, so viele Leute zum Fachinformatiker auszubilden? Was taugt so eine Umschulung? Ich hätte meine Ausbildung auf 2 1/2 Jahre verkürzen können. Eine Umschulung dauert gerade mal 2 Jahre. Da stellt sich mir die Frage, was man mit diesen Leuten anfangen kann. Was bringt es mir als Betrieb, wenn ich einen Fleischer einstelle, der 1 1/2 Jahre Unterricht hatte und danach 6 Monate Zeit hatte, um für den Abschluss fit gemacht zu werden? Mir kann niemand erzählen, dass diese Absolventen am Ende Ihrer Umschulung bereit sind, als Dev tätig zu werden. Außerdem stehen bei jedem etwa 35000 € Weiterbildungskosten im Raum. Macht es Sinn, so viel Geld dafür auszugeben, dass Leute in einem Beruf "ausgebildet" werden, der wenig Zukunftsperspektiven hat? Es strömen massenweise Uni-Absolventen auf dem Markt. Wer soll die alle einstellen? Was passiert mit jenen, die keinen Job bekommen? Würde ein derartiges Überangebot von Fachinformatikern nicht dazu führen, dass die Gehälter in der IT massiv einbrechen? Fragen über Fragen .... Letztendlich bin ich froh, dass mich das alles nicht mehr betrifft. LG
-
Ausbildungsabbruch - Keine Lust mehr
Ich hatte in der Zwischenzeit Kontakt mit der Ausbildungsberatung. Die haben mir bzw. den anderen beiden auch, gesagt, dass es die Option zum Wechsel zwar gäbe, die Betriebe aber entweder aus wirtschaftlicher Sicht keine weiteren Azubis ausbilden, oder die Kapazitäten ausgeschöpft sind. Bringt ja auch nichts, wenn man da am Ende nur rumsitzt und sich keiner für einen zuständig fühlt. Jetzt will ich eigentlich nur noch mein Geld und meine Ruhe haben. Ich sehe mich auch nicht mehr in der Rolle eines Azubis. Vielen Dank!
-
Ausbildungsabbruch - Keine Lust mehr
Kleines Update: Ich habe die Ausbildung abgebrochen und werde weder in der IT, noch irgendwas mit Technik machen. Das Thema ist bei mir durch. Nach reiflicher Überlegung, mache ich auch privat nichts mehr mit IT und Programmierung. Die Erfahrung hat mir gereicht. Ich fange zum 01.09. erstmal als Verkäufer bei Netto an und überlege mir dann, ob ich nochmal eine Ausbildung mache und in welcher Richtung.
-
Ausbildungsabbruch - Keine Lust mehr
Naja, momentan steht gegen alle ein Strafverfahren im Raum. Also werde ich meinen Kopf so schnell nicht frei kriegen. Und der Betrieb nimmt uns schon gewaltig in die Verantwortung. Uns ist ständig gesagt worden, dass der Betrieb in uns investiert und dass wir gar nicht genug leisten können. Unser Ausbilder hat uns sogar mal aufgeführt, was wir leisten müssten, damit der Betrieb mit einem Plus da raus geht. Am Freitag ist erstmal ein Termin beim Anwalt angesetzt und dann werden wir sehen. Ich denke eher, dass sich das Thema IT für mich erledigt hat. Ich mache das vielleicht noch hobbymäßig weiter, aber selbst das ist noch nicht sicher. Die Ausbildungsberatung der Handelskammer lässt uns warten. Da will sich keiner so wirklich mit uns auseinandersetzen.
-
Ausbildungsabbruch - Keine Lust mehr
Momentan sitzen wir hier und warten. Danke.
-
Ausbildungsabbruch - Keine Lust mehr
Ich muss euch leider mitteilen, dass ich heute tatsächlich gekündigt habe. Wir haben heute ein Meeting mit unserem Ausbilder gehabt, der uns gegenüber im höchsten Maße respektlos aufgetreten ist. Wir arbeiten gerade an einem KI-gestützten System, was die Handschrift unser Kunden auf Bestellformularen mit zuvor angelegten Schriftproben abgleichen soll, um diese zu verifizieren. Genauso soll es die Möglichkeit geben, Stundenzettel von Monteuren mit dem Programm zu analysieren. Jedenfalls wollten wir uns heute besprechen und unser Ausbilder stellte die ganze Gruppe als Bescheuerte hin, vergriff sich mehrfach im Ton und in seiner Wortwahl, wodurch wir den Raum verlassen wollten. Beim Hinausgehen schubste der Ausbilder einen von uns, wodurch es schließlich zu einer handfesten Auseinandersetzung kam. Danach brach das absolute Chaos aus. Ich habe meinem Ausbilder in Notwehr zwei Faustschläge verpasst, die Polizei war da, der ganze Betrieb stand still usw. Fakt ist: Da gehe ich nicht mehr hin. Dass es so schnell, so eskaliert, hätte ich mir nie träumen lassen. Sowas geht gar nicht. Ich zittere immer noch.
-
Ausbildungsabbruch - Keine Lust mehr
Einerseits ist es mir klar, dass es denkbar schlecht ist, am Ende ohne Abschluss dazustehen, andererseits habe ich oft Phasen, wo ich mich frage "Wozu mache ich das überhaupt noch?". Es ist ja nicht nur diese lästige Wirtschafts-IT, die wir machen. Es kommt noch eine negative Fehlerkultur hinzu, in welcher man irgendwann auch gar keine Lust mehr hat, sich mit dem Stoff zu befassen. Perspektiven haben wir ohnehin nicht, weil die meisten nicht übernommen werden. Unser Betrieb hat die Abteilungen so zusammengekürzt, dass die meisten Junior Stellen weg sind und durch KI ersetzt werden. Lediglich 1 Azubi aus jedem Fachbereich bleibt. Das entspricht dann 1/3 von uns. Nach uns wird der Betrieb nicht mehr ausbilden. Wir sind somit die letzten und scheinbar will man auch gar nicht mehr so wirklich in uns investieren. Wir machen zwar das "Ausbildungsprogramm" durch, was alle bei uns gemacht haben, aber für uns gibt es kaum Ansprechpartner. Außer unseren Azubi-Beauftragten gibt es niemanden, der für uns da ist. Die, die im Herbst fertig sind, sollen bald ihren Projektantrag abgeben und es ist einfach keiner da, der das betreut. Die mussten sich ein Projekt ausdenken, ohne dass jemand das gecheckt hat. Keiner kommt so richtig mit Informationen rüber. Die Kollegen aus den Projektteams haben von Azubi-Angelegenheiten gar keine Ahnung und sind alle völlig überlastet und kaum im Betrieb. An manchen Tagen sind wir als Azubis nur mit zwei Kolleginnen aus der Verwaltung da. Wir müssen zwar Wochenberichte anfertigen, aber im Grunde kümmert sich da keiner drum. Die liegen jetzt schon seit 3 Monaten auf dem IHK-Server und keiner hat sie unterschrieben. Mit der aktuellen Woche, wären das dann 13 Wochenberichte. Die Gruppe aus dem 3. Lehrjahr musste wohl kurz vor der Prüfungsanmeldung die Wochenberichte für ein halbes Jahr anfertigen, weil sich niemand dafür interessiert hat. Das sind so Sachen, die neben dem alltäglichen Betrieb ständig durch den Kopf gehen.