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Diskriminierung von Behinderten und die kranke Vollkaskomentalität

Empfohlene Antworten

Hallo ihr Goldhasen,

nachdem ich gestern so rüde unterbrochen wurde und mir Sozialdarwinismus & Co unterstellt wurde, musste ich erstmal herzhaft lachen.

Die Beleidigungen, die dann später noch per pm kamen, spiegeln das Niveau in Deutschland sehr gut wider (Unterseite Kanaldeckel), danke.

Was mich aber mitunter am meisten erstaunt hat, ist das krankhafte Anspruchsdenken einiger Leute, die der Meinung sind, der Staat hätte ihnen aufgrund ihrer Gemütsverfassung eine Umschulung zu finanzieren. Das entspricht 35.000,00 € zzgl. Bespaßungsgeld. Stark. Wenn es mich unter den Füßen juckt, zahlt mir dann der Staat eine Reise nach Bali? Ich glaube, mich belastet es ungemein, dass ich die letzten 9 Monate nicht im Urlaub war.

Womit ich allerdings überhaupt nicht Spaße, ist der Umgang mit Kranken und Behinderten in Deutschland. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese ausschließlich für Leute gewährt werden darf, die nachweislich krank sind und in ihren ursprünglichen Berufen nicht mehr arbeiten können. Dass es tatsächlich Leute gibt, die dagegen protestieren und ernsthaft der Überzeugung sind, dass sie einen ebenso großen Anspruch auf eine Umschulung haben wie jene, die aus gesundheitlichen Gründen auf einen Berufswechsel angewiesen sind, finde ich wild.

Es ist schließlich kein Geheimnis, dass unsere Gesellschaft Kranke und Behinderte in erheblicher Weise diskriminiert. Das fängt bei Beleidigungen und Behördenwillkür an und gipfelt in der Tatsache, dass Unternehmen Behinderte aufgrund von Vorurteilen ausschließen.

Es reicht ja immerhin, dass die betreffende Person jahrelang die scheiß KiTa-Gebühren und Radwege für andere bezahlt hat. Wer Krank wird, muss Platz machen und sich mit dem zufrieden geben, was er noch hat, oder nicht?!

Dass Deutschland bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu den Schlusslichtern gehört, dürfte bei der Sozialisation in Deutschland kaum wundern. Jeder spricht hier davon, ein Verfechter der Demokratie zu sein, während dabei zugesehen wird, wie einem erheblichen Teil unserer Gesellschaft seine Grundrechte verwehrt werden.

Und seien wir mal ehrlich, wer sich an Kranken und Behinderten vergreift, der ist schon das Allerletzte, was auf Erden kraucht.

Im Hinblick auf die lieben Bildungsträger und Dozenten bin ich tatsächlich der Meinung, dass hier die Gesetze dahingehend geändert werden sollten, dass nur doch die Dozenten überhaupt eine Zulassung für die Arbeit bei Bildungsträgern erhalten, die eine überdurchschnittliche Qualität der Lehre erbringen können.

Alle drittklassigen Dozenten, die sich aktuell bei Bildungsträgern vor der Langzeitarbeitslosigkeit gerettet haben, sollten künftig zittern, wenn das Audit ansteht.

Sers, meine Hasen.

Gelöst von Font_Fanatiker

vor 8 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Wer Krank wird, muss Platz machen und sich mit dem zufrieden geben, was er noch hat, oder nicht?!

Kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ist nicht der Fall.

Aber mal was anderes, was denn dein Punkt? Möchtest du nur ranten? Möchtest du eine Diskussion zu einem Thema anstoßen? Ich verstehe nicht was dein Ziel ist.

vor 13 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Alle drittklassigen Dozenten, die sich aktuell bei Bildungsträgern vor der Langzeitarbeitslosigkeit gerettet haben, sollten künftig zittern, wenn das Audit ansteht.

Was glaubst du denn, wie du mit solchen Aussagen eine faktenorientierte Diskussion hinkriegst?



  • Autor
vor 3 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Was glaubst du denn, wie du mit solchen Aussagen eine faktenorientierte Diskussion hinkriegst?



Auf dem gleichen Wegen, wie man die Meinung anderer als Sozialdarwinismus diffamiert. Als Bildungsbürger wirst du mir doch sicher eine Lösung präsentieren können.

Ja, Dozenten in Umschulungen ordentlich bezahlen.
Dann kommt da auch eine besser Qualität heraus.
Umschulungen didaktisch an die Teilnehmer anpassen.

Vor allem aber kleinere Klassen mit besser selektierten Teilnehmern.

Bearbeitet von hellerKopf

  • Autor
vor 10 Minuten, cortez hat gesagt:

Kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ist nicht der Fall.

Aber mal was anderes, was denn dein Punkt? Möchtest du nur ranten? Möchtest du eine Diskussion zu einem Thema anstoßen? Ich verstehe nicht was dein Ziel ist.

Ursprünglich ging es mir genau darum. In meinem vorherigen Topic ist man aber derart scharf abgebogen, dass ich eigentlich nur noch klarstellen wollte, was ich darüber denke. Genauso wie über die cancel culture. Ich muss niemanden mit Samthandschuhen anfassen, weil er sich in der Nahrungskette an oberster Stelle sieht.

vor 25 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Was mich aber mitunter am meisten erstaunt hat, ist das krankhafte Anspruchsdenken einiger Leute, die der Meinung sind, der Staat hätte ihnen aufgrund ihrer Gemütsverfassung eine Umschulung zu finanzieren. Das entspricht 35.000,00 € zzgl. Bespaßungsgeld.

Für das Gewähren einer Umschulung gibt es gesetzliche und behördliche Regelwerke. Nur, wer dem Gesetz nach Anspruch auf die Umschulung hat, kann sie bei entsprechend positiver Erfolgseinschätzung des Sachbearbeiters genehmigt bekommen. Für viele führt der Weg dahin auch noch an diversen Gutachten vorbei.
Richtig ist tatsächlich auch, daß jemandem, der noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hatte prinzipiell auch eine zusteht. Ob das über eine Umschulung oder eine reguläre schulische Ausbildung erfolgt, wird im Einzelfall entschieden.

Warum man nur "Behinderten" eine Umschulung zahlen soll, erschließt sich mir nicht ganz. Im gestrigen Thread hast du dann auch noch geschrieben, daß Depressionen oder BurnOut etc. keine Krankheiten wären. Fun Fact: Doch! Und bei einer Umschulung sollte immer geprüft werden, ob:

Eignung (Fähigkeiten, Interesse, Begabung, Motivation, ...) vorliegt. Wer in einer Umschulung nur Dienst nach Vorschrift macht, wird nachher keinen Job bekommen oder behalten. Und wer nicht in die IT will oder da einfach nicht geeignet ist, sollte da keine Umschulung machen, ob mit Behinderung oder ohne.

Für viele Umschüler liest sich das mit dem "Bespaßungsgeld" sicher auch sehr zynisch. Meist haben die nicht so viel Geld, wie du denkst...

vor 35 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Was mich aber mitunter am meisten erstaunt hat, ist das krankhafte Anspruchsdenken einiger Leute, die der Meinung sind, der Staat hätte

Mach dir klar, das sind Leute, die einen gesetzlichen Anspruch aufgrund unserer Sozialgesetzgebung haben.
Das sind oft Leute, die eine Versicherungsleistung aufgrund von geleisteten Sozialabgaben in Anspruch nehmen.

Und wenn du dafür bist, diese Rechte einzuschränken, dann verstehe ich das als einen Angriff auf Randgruppen der Gesellschaft und sozial Schwächere.

vor 22 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Ich muss niemanden mit Samthandschuhen anfassen, weil er sich in der Nahrungskette an oberster Stelle sieht.

Stimmt, aber wie man in den Wald hineinruft kommt es auch wieder hinaus. So wie du mit anderen umgehst, gehen sie mit dir um. Manchmal passen dir Aussagen anderer nicht, aber du solltest immer einen kühlen Kopf bewahren, das ist normal und passiert jedem.

vor 24 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

In meinem vorherigen Topic ist man aber derart scharf abgebogen, dass ich eigentlich nur noch klarstellen wollte, was ich darüber denke.

Wo zu du deinen Teil auch beigetragen, es ging ja erst nur um Umschüler und dann kamen irgendwoher auch nur Kranke und Behinderte.

Da du deinen Teil gesagt hast, kann man hier doch zu machen, oder ?

Bearbeitet von cortez
Rechtschreibung.

  • Autor
vor 6 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Mach dir klar, das sind Leute, die einen gesetzlichen Anspruch aufgrund unserer Sozialgesetzgebung haben.
Das sind oft Leute, die eine Versicherungsleistung aufgrund von geleisteten Sozialabgaben in Anspruch nehmen.

Und wenn du dafür bist, diese Rechte einzuschränken, dann verstehe ich das als einen Angriff auf Randgruppen der Gesellschaft und sozial Schwächere.

Wie ich bereits mehrfach erwähnte, sehe ich das Mittel der Umschulung in Zeiten knapper werdender Ressourcen als Vorrecht für diejenigen, die aufgrund erheblicher Gesundheitsbeeinträchtigungen nicht ohne Berufswechsel auskommen.

Eine klassische Arbeitslosigkeit hier einer Behinderung gleichzusetzen, weil man ja plump gesagt, Steuern gezahlt hat, ist nicht nur dumm und respektlos, sondern bagatellisiert auch die Lage von Behinderten.

Die Vorstellung, dass ein normaler Arbeitsloser einem Behinderten der Platz in einer Umschulung wegnimmt, weil der Arbeitslose in seinem vorherigen Job unglücklich war und der Meinung ist, er hätte allein deshalb einen Anspruch auf eine Umschulung, weil er Steuern gezahlt hat, lässt mich persönlich am Verstand der Deutschen zweifeln. Des Weiteren hat niemand Anspruch auf eine Umschulung, weil er arbeitslos ist. Wie VenomVelvet bereits erwähnte, ist das die (fragwürdige) Entscheidung eines Sachbearbeiters.

Ich war mit meinem Ausbildungsbetrieb oft genug auf Jobmessen und Azubimessen vertreten, um einen ausreichenden Eindruck davon zu erlangen, wer da so in den Umschulungen hängt.

Eine Umschulung ist nicht dafür gedacht nach Belieben einen anderen Beruf zu erlernen. Dazu noch bequem in der Schule. Wer körperlich gesund ist, dem ist zu zumuten, dass er auch Stellen annimmt, die unattraktiv sind. Taxifahrer, Pizzabote, Mc Donald's ...

Die wahren Gruppen, die hier benachteiligt und ausgeschlossen werden sind die, der Kranken und Behinderten. Das sind in der Regel Leute, die ihr Leben lang Steuern gezahlt haben und nun auf eine entsprechende Hilfestellung angewiesen sind.

Das Gesetz, insbesondere das Grundgesetz, stellt das ausreichend klar. Wer das nicht akzeptieren will oder kann, muss seinen moralischen Kompass überprüfen oder schlicht und einfach mit seiner Familie aus Deutschland verschwinden.

Ganz ehrlich , du hast dich mit der Aussage das weder Depressionen noch Burnout zu Krankheiten zählen die es deiner Meinung nach wohl nicht wert sind das sie dazu führen können Berufsunfähigkeit zu erlangen und somit zum Anspruch auf Umschulung führen sowas von disqualifiziert was das Thema Diskriminierung von behinderten und kranken angeht...

Du tust genau das mit solch pauschalisierten unüberlegten Sätzen.

vor 6 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Weil die Allgemeinheit nicht für deine scheiß Arbeitslosigkeit verantwortlich ist.

Der Großteil der Arbeitslosen ist auch nicht selbst für die Arbeitslosigkeit verantwortlich, nicht jeder ist/wird arbeitslos weil er seinem Chef auf's Maul haut, also bitte nicht von sich auf andere schließen.

  • Autor
vor 9 Minuten, t1nk4bell hat gesagt:

Ganz ehrlich , du hast dich mit der Aussage das weder Depressionen noch Burnout zu Krankheiten zählen die es deiner Meinung nach wohl nicht wert sind das sie dazu führen können Berufsunfähigkeit zu erlangen und somit zum Anspruch auf Umschulung führen sowas von disqualifiziert was das Thema Diskriminierung von behinderten und kranken angeht...

Du tust genau das mit solch pauschalisierten unüberlegten Sätzen.

Es geht um eine Berufsunfähigkeit, ja. Du willst den Menschen mit Burnout mit solchen gleichsetzen, die einen Herzinfarkt hatten? Owei ... armes Deutschland.

  • Autor
vor 1 Minute, Maniska hat gesagt:

Der Großteil der Arbeitslosen ist auch nicht selbst für die Arbeitslosigkeit verantwortlich, nicht jeder ist/wird arbeitslos weil er seinem Chef auf's Maul haut, also bitte nicht von sich auf andere schließen.

Ach, nein? Die meisten sind für ihre Arbeitslosigkeit verantwortlich, weil sie zu den low performern gehören oder zu faul waren sich weiterzubilden.

  • Autor
vor 9 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Klartext:

Du bist für die radikale Änderung des SGB ?
Es sollen zwar Sozialabgaben von allen Arbeitnehmern entrichtet werden, aber die Inanspruchnahme willst du auf eine bestimme Gruppe einschränken?

Übrigens hat Steuern zahlen, hiermit gar nichts zu tun.

Du zahlst deine Abgaben nicht dafür, dass du eine Joker-Karte hast, falls du mal keinen Bock mehr auf deinen Job hast. Mit Sicherheit nicht. Wie gesagt: Wer arbeitslos ist, dem ist es auch zumutbar bei Mc Doof Burger zu braten oder Taxi zu fahren.

  • Autor
  • Lösung
vor 2 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Wieder ist ein Ende der Diskussionsfähigkeit erreicht:
Mark Twain — 'Never argue with stupid people, they will drag you down to their level and then beat you with experience.'

Ich befürworte ein Ende des Threads. EOT

Hachja, ich wette, du stammst aus einem Bundesland, was nur noch besteht, weil es Kohle aus dem Länderfinanzausgleich saugt.

vor 1 Minute, Font_Fanatiker hat gesagt:

Es geht um eine Berufsunfähigkeit, ja. Du willst den Menschen mit Burnout mit solchen gleichsetzen, die einen Herzinfarkt hatten? Owei ... armes Deutschland.

Was spricht dagegen? Nur weil der Körper des einen mit dem falschen "Organ" reagiert soll er schlechter gestellt werden als ein anderer? Ist es das was du damit ausdrücken willst?

vor 4 Minuten, Font_Fanatiker hat gesagt:

Ach, nein? Die meisten sind für ihre Arbeitslosigkeit verantwortlich, weil sie zu den low performern gehören oder zu faul waren sich weiterzubilden.

Ganz schön wenig Ahnung und Lebenserfahrung für so viel Meinung...

Dann sag mal an Mr Blitzmathe, wie bekommen wir die aktuell gemeldeten 2,95Moi Arbeitslosen auf die aktuell gemeldeten 648.000 offenen Stellen verteilt?

  • Autor
vor 4 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Wieder ist ein Ende der Diskussionsfähigkeit erreicht:
Mark Twain — 'Never argue with stupid people, they will drag you down to their level and then beat you with experience.'

Ich befürworte ein Ende des Threads. EOT

Dein Zitat gefällt mir übrigens. Dozent.

  • Autor
vor 2 Minuten, Maniska hat gesagt:

Was spricht dagegen? Nur weil der Körper des einen mit dem falschen "Organ" reagiert soll er schlechter gestellt werden als ein anderer? Ist es das was du damit ausdrücken willst?

Ganz schön wenig Ahnung und Lebenserfahrung für so viel Meinung...

Dann sag mal an Mr Blitzmathe, wie bekommen wir die aktuell gemeldeten 2,95Moi Arbeitslosen auf die aktuell gemeldeten 648.000 offenen Stellen verteilt?

Durch konsequente und besonders harte Abschiebungen und dem militärischen Schutz unserer Grenzen.

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