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lordy

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Beiträge von lordy

  1. Das liegt an dem überflüssigen Echo. Dessen Output wird von date irgendwie missverstanden, habe aber gerade keine Lust, das weiter zu debuggen. Ist auch auf CentOS 5 x86_64 so.

    date --date="$ZZZ" +%s liefert das erwartete Ergebnis

  2. An deiner Stelle würde ich den CCIE wählen. Ist zwar ein Hersteller-Zertifikat allerdings in der Branche sehr hoch angesehen. Es zeigt das du Netzwerke bis ins letzte Bit verstehst und das muss sich ja nicht auf Cisco beschränken. Die Protokolle und Konzepte sind gleich, nur die Befehle ändern sich.

    Ich selbst habe weder Ausbildung noch Studium, dafür aber 12 Jahre Berufserfahrung. Mich fragt in Vorstellungsgesprächen niemand mehr nach diesen. Ab einem gewissen Punkt zählen Erfahrung und Auftreten deutlich mehr. Einen Bachelor kannst du notfalls nachschieben, wenn er, aus welchen Gründen auch immer, doch erwartet wird.

  3. Ich frage jetzt mal direkt: Gehe ich richtig der Annahme, dass ein Protokoll der Schicht 7 quasi "nur" eine Sammlung von Befehlen ist, die ein Server interpretieren kann und dementsprechend Daten zurückliefert?

    Also am Beispiel IMAP: besteht dieses Protokoll lediglich aus Befehlen wie "select inbox" und verspricht dann quasi die entsprechende Antwort?

    Für die von dir genannten Beispiele trifft das zu. Es gibt aber z.B. auch (properitäre) Binärprotokolle, die nicht so transparent sind.

    Wenn ja, ist es dann möglich, durch das Entwickeln eines eigenen Servers für einen speziellen Anwendungsfall mit eigenem Befehls- und Antwortsatz ein eigenes Protokoll zu definieren?

    Wenn ich also eine Software in C o. ä. schreibe, die auf einem bestimmten Port auf Nachrichten lauscht, handelt es sich dann bereits um ein eigenes Protokoll, neben HTTP etc., dem ich einen eigenen Namen geben und es veröffentlichen könnte?

    Ja. Jeder der möchte kann sein eigenes Protokoll entwerfen, eine Spezifikation schreiben, und diese veröffentlichen. Aber warum das Rad neu erfinden?

    Oder befindet sich noch irgendwo ein Fehler in meinen Gedanken?

    Was sind denn die Gedanken hinter deiner Frage?

    Außerdem gehe ich von der Annahme aus, dass ich dann auch selbst für einen Aufsatz zur Verschlüsselung (vgl. HTTPS usw.) verantwortlich bin. (richtig?)

    Das steht dir frei. Du kannst entweder Teile des Datenstroms verschlüsseln, die gesamte Verbindung über SSL/TLS absichern oder zu ganz anderen Mitteln greifen.

  4. Also ich kann diese Kritik am Equipment erstmal nicht nachvollziehen. Ich selbst habe hier einen billigen Soho-Switch von Linksys und erreiche ohne Probleme fast Gigabit-Geschwindigkeit:

    ------------------------------------------------------------
    
    Client connecting to 192.168.1.139, TCP port 5001
    
    TCP window size:  129 KByte (default)
    
    ------------------------------------------------------------
    
    [  3] local 192.168.1.11 port 57402 connected with 192.168.1.139 port 5001
    
    [ ID] Interval       Transfer     Bandwidth
    
    [  3]  0.0-180.0 sec  18.3 GBytes   872 Mbits/sec

    Ich vermute eher, das dein IP-Stack bzw. dessen Konfiguration der Flaschenhals ist.

    Fang doch erstmal an mit zwei Systemen und iperf zu schauen, ob du ähnliche Werte erreichst. Wenn ja, solltest du mal den diversen Parametern für den IP-Stack deines Betriebssystems schauen. Falls nicht würde ich vermuten, das etwas anderes im argen ist, denn ich kann mir kaum vorstellen, das du die Backplane voll auslastest.

  5. 1. Die 192.168.1.2 vom Router eintragen.

    Hier wird nach einem Frame gefragt. Die Antwort muss also eine MAC-Adresse sein.

    2. Er kann sie entweder über eine Broadcast message ermitteln oder die Tabelle vom Router oder über das eingetragene Gateway.

    Über welchen Typ von Broadcast?

    Wie kann er denn auf die Tabelle des Routers zugreifen?

    3. In dem IP-Paket muss die Ziel-IP-Adresse vom Server also 192.168.2.1 stehen.

    Richtig.

    4. Durch einen DNS-Server, bei dem er anfragt.

    Bonusfrage: Welche anderen Möglichkeiten gibt es?

  6. Ausprobieren.

    Nur weil du das BWL-Studium nicht abgeschlossen hast bedeutet das ja nicht, das du keine Kenntnisse in BWL gesammelt hast. Auch das Lehramtstudium hat dir ja sicherlich ein paar Dinge vermittelt.

    Ich denke, du solltest weniger auf die rein technischen Stellen (z.B. Programmierer/Administrator) schauen sondern in der "Schnittmenge" aus BWL/IT, z.B. Einkauf, Handel, usw oder aus Bildung/IT z.B. IT-Trainer. Für letzteres gibt es sicherlich Trainee-Stellen, wo du zeigen könntest, das du didaktisch begabt bist. Auf deiner vorhandenen Basis könntest du dann aufbauen und z.B. Kurse halten.

    Es wird halt viel darauf ankommen, wie du dich jetzt verkaufst. Viel Erfolg!

  7. Zu sagen, das es am Lehrer lag geht natürlich gar nicht, aber das hast du ja selbst erkannt.

    Ich habe schon öfter gehört, das "pure" Mathematik den Leuten zu abstrakt ist. Viele kommen aber mit der praktischen Anwendung und verwandten Fächern wie Physik oder Informatik durchaus klar. Vielleicht trifft das ja auch für dich zu. Falls ja würde ich in etwa sagen, das du einen konkreten Bezug brauchst um Formeln anwenden zu können. Deine Testergebnisse werden das ja vermutlich bestätigen.

  8. Ich denke, dein Bild der beiden Richtungen ist zu stark vereinfacht.

    Es gibt bspw FISIs, die frei walten können solange es "am Ende läuft", während es FIAEs gibt, die von Ihren Vorgesetzten eMails bekommen, wie der Code richtig einzurücken ist. Man kann also nicht pauschal sagen, das eine Richtung "freier" oder "reglementierter" ist.

    Genau wie Programmiersprachen funktionieren auch Netzwerke nach einem bestimmten Prinzipien. Besonderheiten gibt es da auf beiden Seiten gleichermaßen.

    Du legst dich ja auch nicht für den Rest deines Lebens fest. Es hält dich auch niemand davon ab, die Bücher der FISIs zu lesen, wenn du eigentlich FIAE bist. Du scheinst einen leichten Hang Richtung FIAE zu haben, aufgrund deiner Vorkenntnisse, denn darauf lässt sich natürlich leichter aufbauen. Wenn dich der Gedanke nicht abschreckt, auch komplexe Dinge zu programmieren und vor allem zu dokumentieren, könntest du dort ansetzen. Das ist auf jeden Fall eine solide Basis, von der aus du nachher in viele Richtungen gehen kannst.

  9. Hallo,

    deine Englischkenntnisse gehören in den Lebenslauf, den du mitschickst. Den halte ich persönlich auch für den wichtigsten Teil der Bewerbung. Das Anschreiben ist eher Prosa.

    Dein Anschreiben sagt mir persönlich jetzt weniger zu. Aus folgenden Gründen:

    Absatz 1: "und sende ihnen deswegen meine Bewerbungsunterlagen zu." -- kann man ersatzlos streichen. Es ist ja bereits da.

    Absatz 2: Mir feht das Warum. Warum ist Studium falsch, warum ist FISI richtig?

    Absatz 3: Computerspiele haben erstmal wenig mit dem Job des FISI zu tun. Das solltest du vielleicht allgemeiner fassen. Bei "Tücken des Internets" stehen mir sofort die Haare zu berge.

    Absatz 4: Viel zu verklausuliert. Du hast Interesse an IT und möchtest darauf aufbauen, mehr ist es ja für den Anfang nicht.

    Beim letzten Absatz wollte ich spontan den Schmalztopf unter den Monitor stellen. Das Unternehmen loben und sich begeistern, schön und gut, aber das ist einfach nur Fülltext. Für mich unglaubwürdig.

  10. Ich bin zwar kein Prüfer, kann die Ablehnung aber nachvollziehen. Für den Aussenstehen klingt das so, als ob du das Rad (logrotate & Co) neu erfindest. Ein wirtschaftlicher Aspekt (Kosten/Nutzen) fehlt auch. Die Basis stimmt also nicht.

    Ein "Upgrade" eines Schulungsraums ist ein FISI-Klassiker. Das gab es zwar schon aberdutzende Male, aber wenn du es ordentlich machst, ist es auch ein relativ sicheres Ding. Wenn es keine besseren Projekte gibt, würde ich das an deiner Stelle machen. Einen schönen Vergleich zwischen Thin- und Fat-Clients (Kosten/Nutzen), Angebotsvergleich, Aufbau, Test und Dokumentation, fertig ist die Laube. Viel Erfolg!

  11. Eigentlich hättest du dich schon beim Arbeitsamt melden müssen, sobald du die Kündigung bekommen hast. Das solltest du also auf jeden Fall nachholen. Außerdem ist es keine Schande, Arbeitslosengeld zu beziehen. Das ist eine Versicherung, für die du Beiträge bezahlt hast, die genau dieses Risiko abdecken soll. Jetzt ist eben Zahltag.

    Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Profilen bei Monster und XING gemacht. Außerdem mit Personalvermittlern wie z.B. Hays und DIS. Mit relativ wenig Aufwand kann man so eine paar Angebote bekommen. Auch wenn der Traumjob vermutlich nicht dabei ist, ist es immer deutlich einfacher, sich aus einem Job heraus zu bewerben.

    In der Zwischenzeit solltest du deine freie Zeit nutzen um dich weiterzubilden und den Wissen evtl. zertifizieren zu lassen. Stichworte für einen FISI wären z.B. CCNA, LPIC, MCSE/MCITP, o.ä. Die Bücher gibt es bei Amazon & Co, die Prüfungsgebühren kann man auch privat stemmen (im Gegensatz zu den üblichen Schulungsangeboten). Viel Erfolg!

  12. Muss ich mich irgendwo anmelden ? (Finanzamt, Arbeitsamt)

    Du musst dem Finanzamt die "Aufnahme einer selbstätigen Tätigkeit" melden. Vorher solltest du dich aber über Themen wie Kleinunternehmerregelung, Mehrwert/Umsatzsteuer und Co informieren.

    Ab welchem Betrag muss ich Steuern ans Finanzamt zahlen (ob das auch nötig ist)?

    Natürlich musst du auch auf diese Einkünfte Steuern zahlen. Dazu musst du mindestens eine Gewinn- und Verlustrechnung machen. Das wird dann zusammen mit deinen anderen Einkünften bei der Steuererklärung abgerechnet. Je nach Umsatz kann es auch sein, das du Vorrauszahlungen an das FA leisten musst.

    Wo kann ich Kunden finden ?

    Das kommt ganz darauf an, was du machen möchtest...

    Welche Dinge muss ich noch beachten, bevor ich mich nebenberuflich selbstständig mache ?

    Ich schmeiße mal das Wort "Berufshaftpflicht" in den Raum. Ob man das braucht, muss jeder selbst entscheiden, kennen sollte man sie allerdings.

  13. Welchen Vorteil versprichst du dir denn von staatlich anerkannter Weiterbildung?

    Ein Hinweis übrigens zu Cisco-Zertifikaten: Wenn eine Firma einen bestimmten Partner-Status (z.B. Gold) bei Cisco haben möchte, müssen sie eine gewisse Anzahl von CCNAs/NPs und (ggf.) CCIEs anstellen. Da gibt es ein Punktesystem für. Das kann also durchaus ein echter Vorteil bei einer Bewerbung sein, wenn man Punkte "mitbringt".

  14. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Hersteller-Zertifizierungen gemacht. Die "HR-Firewall" sucht nämlich gerne mal nach Stichworten wie CCNA, MCITP, VCP, oder ähnlichem.

    Von den IHK-Zertifizierungen halte ich wenig, da die Verbreitung selbst in Deutschland zu gering ist, international sind sie unbekannt.

    Was die "sinnvollen" Zertifizierungen angeht kannst du z.B. mal hier schauen: Top 10 IT Certifications in 2012 (CTS) | GeekLK ::

    Diese Liste deckt sich ganz gut mit meiner Meinung und meinen Erfahrungen.

  15. Natürlich kannst du das tun. Die Seite ist auch explizit nur darauf ausgelegt, die DNS-Changer Malware zu erkennen, nicht DNS-Manipulation generell.

    Das funktioniert auch gut, denn wenn du über einen der "bösen" DNS-Server fragst bekommst du eine andere Antwort als z.B. über Google-DNS und landest auf einer Warnseite.

    Außerdem, was sollte man mit "den IPs der ganzen Leute" anfangen, wenn die Mehrheit eh eine dynamische Adresse verwendet?

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