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Kwaiken

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Alle Beiträge von Kwaiken

  1. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ein Experte für Sicherheit, ist doch wohl eindeutig. Genauso eindeutig wie der Satz "Wir suchen händeringend Ingenieure!".
  2. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Daran hat sich nichts geändert. Ich habe mich vor zwei Jahren akademisch z. B. durch PASCAL gequält. Es gibt Dinge, die verlieren nicht an Bedeutung. Eins plus Eins ist auch in hundert Jahren immer noch Zwei. Es gibt schon einen Grund, warum an der Uni nicht Ruby on Rails unterrichtet wird ;-) 1. Der AG ist nicht in Bringschuld. Wenn der Mitarbeiter sich nicht selbst auf dem neusten Stand halten will/kann, der muss mit den Konsequenzen leben oder sich einen Job suchen, der von einem 50 Jahre lang ein und die selbe Tätigkeit abverlangen wird. Wer sich nicht weiterbilden kann, weil der AG das unterbindet, der hat den falschen AG. Wer dann 20 Jahre dennoch bei diesem rumhockt, der darf sich später nicht wundern. 2. Ein Jungspund aus der Uni ist nur zu einem gut: Assi-Aufgaben oder Tätigkeiten unter Anleitung und Kontrolle. Sonst nichts. Die haben weder Erfahrung, noch Kontakte. Ein älterer Arbeitnehmer wird nur dann gegen einen Jungspund von der Uni ausgetauscht, wenn diese eine Arbeit auf ähnlichem Niveau wie der Jungspund leistet. Und wer mit 20 Jahren Erfahrung eine Arbeit leistet, wie jemand, der noch nie eine Firma von Innen gesehen hat... Nunja. "Verfällt" ist etwas hart, wie ich finde. Das Studium hat sicher nicht mehr den Stellenwert, den er vor dem ersten Job hatte, ist aber immer noch keine Nullnummer. Das informationstechnische Fundament eignet man sich i. d. R. nicht im Beruf an, sondern übt darüber hinausgehende Tätigkeiten aus. Ist man gezwungen auch mal über den Tellerrand zu gucken oder sich in ein anderes Gebiet einzuarbeiten, helfen einem die Grundlagen aus dem Studium doch des Öfteren weiter. Selbst wenn es schon länger her ist, so muss man sich das Thema evtl. noch einmal ansehen und kann vieles ziemlich schnell wieder abrufen. Aber: Ob man mit einem Studium jemals die Bildungsrendite wird einfahren können, die man sich in den drei bis fünf Jahren Hörsaalsitzen bunt ausgemalt hat, wage ich jedoch stark zu bezweifeln.
  3. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Wenigstens hast Du kein "Mein Neffe kann auch 'Web' und der macht das für 5,50 EUR und ne Pizza" gehört.
  4. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Und ein Essen pro Schicht kostenlos. Wem's gefällt ;-)
  5. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Die Wertschöpfung begründet sich meistens in dem, was man selber macht. Ebenso verhält es sich mit der Weiterbildung (die eigene Weiterbildung ist immer die anspruchsvollste) oder den Leistungsgrenzen (wer schlechter ist als man selbst ist ein Loser, wer besser ist, ist ein Nerd und hat kein Leben). Normale, menschliche Denkweise. Was die Meta-Arbeit angeht: viele Firmen haben das bereits erkannt und entlohnen ihre Experten genauso wie ihre Projektleiter um dem von Aras beschriebenen Beispiel vorzubeugen. Auf lange Sicht verlieren die Firmen nämlich ihr Wertschöpfungspotential durch diesen "Inhouse Brain Drain". Am Ende managen dann 100 Häuptlinge 10 Indianer. Ob das noch Sinn macht? Das Problem bei diesem Modell ist jedoch nicht das Geld, sondern der weitere Aufstieg. Während ein Projektleiter praktisch unbegrenzt aufsteigen und am Ende Partner oder Geschäftsführer werden kann, ist beim Experten mit dem Senior-Status Ende der fachlichen Fahnenstange erreicht. Und mal ehrlich: während ein Senior-Experte evtl. noch auf der gleichen Gehaltsebene rangiert wie ein Multiprojektleiter, wird es darüber hinaus schon ziemlich dünn. Hier trennen sich dann die Wege und auch das Gehalt. Der Multi-PL ist dann irgendwann evtl. stellv. Geschäftsführer und der Experte ist... nunja... immer noch der Experte. Dieses Modell ist meiner Meinung nach einfach nur eine Ver*schung von fachlich guten Leuten um sie so lange wie möglich bei der Stange zu halten. Kein Wunder also, dass Menschen mit Ambitionen ihr geliebtes Betätigungsfeld verlassen und sich auf die Meta-Arbeit stürzen, obwohl sie am liebsten weiter Entwickeln würden.
  6. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Die Stammtisch-Debatten haben alle zwei Dinge gemein: 1. Es sind immer die Anderen Schuld. 2. Nie ist der Rädelsführer Teil der doch so offensichtlichen Lösung. Ist wie mit dem Kommunismus: der ist auch nur solange toll, bis man der ist, der abgeben muss.
  7. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Nicht ganz Spannender finde ich aber den verlinkten Artikel aus dem Beitrag vom 27.02.2013: Auf der einen Seite werden Stellen abgebaut, auf der anderen Seite schreit man nach Fachkräften. Ja was denn nun?! Warum sucht man Fachkräfte? Sicher nicht weil man sie wie Pogo-Chips sammeln will, sondern weil es Arbeit gibt, die erledigt werden muss. D.h. die Auftragsbücher sind entsprechend voll. Aber den Umsatz durch die vollen Auftragsbücher will man nicht (zumindest teilweise) an die weitergeben, die diese Aufträge ab und den Umsatz erarbeiten: die Fachkräfte. Noch deutlicher kann man wohl nicht sagen, dass man auf dem Rücken der billigen Fachkräfte gerne in den Sonnenuntergang reiten und gleichzeitig am Heu sparen möchte.
  8. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Naja, davon kann man aber ausgehen Für fehlende Bewerbung viel wahrscheinlicher sind 1. falsche Zielgruppe 2. Standort Zielgruppe: Wenn ich z.B. jemanden mit einem Wissen suche, dass man nur mit 10-15 Jahren Berufserfahrung haben kann, kann ich davon ausgehen, dass dieser jemand zwischen 30 und 40 Jahre alt ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Person bereits sesshaft ist, ist höher als wenn ich Leute mit Wissen suche, welches man mit Ausbildung und 5 Jahren BE hat. Diese würden eher für den Job umziehen als gebundene 30/40-jährige mit Partner und/oder Kindern. Die Erwähnung eines umfangreichen Relocation-Packages (bezahlter Umzug, Hilfe bei der Wohnungssuche oder ein möbliertes Appartement auf Firmenkosten für die Dauer der Probezeit) wirkt wahre Wunder. Ein anderer Faktor ist der Standort. Sitze ich im hinterletzten Kaff, heiße nicht SAP und suche nach 25 jährigen, habe ich ein Problem. Entweder karre ich meine Partypeople jeden Abend mit Taxen in die Stadt und wieder zurück, ändere meinen Firmenstandort, erweitere meine Zielgruppe auf ältere oder - ganz altmodisch - erlaube Home Office. Dann gibt es auch kein Problem. Das alles gilt jedoch nur unter einer Prämisse: es werden keine Pink Squirrels mit Forderungen gesucht, die niemand erfüllen kann. Wenn ich nach einer beleuchteten Kolbenrückholfeder suche, werde ich auch auf dem Mars nicht fündig.
  9. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Da meint er sicher Freiberufler, den man von einem Tag auf den anderen vor die Tür setzen kann.
  10. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Hört sich für mich schwer nach Kommunismus an
  11. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Genau das sagte ich doch Die meisten jungen Leute knüpfen ihr Netzwerk jedoch an der Uni (Ausnahmen im Golfclub bestätigen die Regel, wobei die kein Netzwerk mehr brauchen. Wer mit 18 in einem Golfclub ist, der erbst meist das Netzwerk des Papas). Mittelmaß haben wir genug, daran sollte es nicht scheitern.
  12. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Sicher, die Aussage war aber: Und das ist - so pauschal gesprochen - schlicht falsch. Wenn ich mich festlegen müsste, was ich als Garant für eine gute Position sehe (IMHO gibt es aber nicht "den" Garant) wäre das nur eines: Vitamin B. Und je mehr davon, desto besser. Das Netzwerk eines Sprösslings aus einer Unternehmerfamilie an einer teuren, privaten Hochschule sticht das geknüpfte Netzwerks eines Arbeitersohns an einer staatlicher Uni. Denn die Unigebühren sind vielleicht kein Indikator für eine qualitativ hochwertige Lehre, dienen aber durchaus als passabler als Filter für das "Prekariat", welches sich ein Studium an der teuren Uni nicht würde leisten können. D.h. Du hast an den teuren Hochchulen das allgemein hochwertigere Klientel. Wobei diese "Hochwertigkeit" vererbt und selten durch eigene Leistung errungen wurde. Und keinesfalls mit "Besser" gleichgesetzt werden sollte. Die Chance ist damit höher, dass Papas Liebling am Ende dann ein Netzwerk aus CTOs, CFOs, Head ofs oder UFOs hat während der Arbeitersohn vielleicht nur mit Abteilungsleitern oder Startup-Gründern klüngeln muss, als dass es anders herum ist. Oder ich habe dich einfach nur falsch verstanden. Bitte Adresse per PN damit ich direkt eine Bewerbung ablassen kann Anyway: Glückwunsch zu so einem guten AG. Ist eher die Ausnahme als die Regel, wie ich tagtäglich bei Kunden und Kollegen miterlebe.
  13. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ja, bigvic. Gibt es. Aber sicherlich nicht genügend. Es gibt einfach so kritische Anwendungen/Unternehmen, da muss der Firewall-Admin auch mal richtig tiefe Ahnung von Netzwerken haben. Wenn bei einem Systemausfall dann die 450-EUR-Kraft mit ihrem KnowHow von Firewall XY nicht weiterkommt und keine Zeit ist einen spezialisierten Netzwerker zu holen, dann gibt man lieber 60k p.a. für einen Netzwerk-Guru. Die Komplexität der IT-Landschaften erlaubt es (noch) nicht, dass sich 100 Studenten um das Rechenzentrum einer Bank oder eines Krankenhauses kümmern. Es ist einach eine Gewinn/Verlust-Rechnung. Wenn mich die paar Stunden Ausfall mehr kosten als das Jahresgehalt des Gurus, weiß ich wo ich zu investieren habe. Aber die Mode ist es seine Arbeitnehmer nach SOA-Prinzip aufzuteilen und bei Bedarf neu zu orchestrieren. Die einzelnen Dienste (Kenntnisse der AN) werden dann so günstig wie möglich eingekauft oder ausgelagert. Nur bei sehr kritischen Sachen setzt man noch auf echte und entsprechend zu bezahlende Profis. Wenn man auf seinen Ruf achten will, muss man beim in die Tasche greifen nicht mit den Zähnen knirschen. Wenn die Zähne knirschen ist man dazu gezwungen worden. Jede Wette: Tarif abschaffen und den Unternehmen völlige Gestaltungsfreiheit bei einem riesigen Ressourcenpool geben: was meinst Du wie egal deinem Unternehmen dann plötzlich sein Ruf wäre?
  14. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Das sehe ich anders. Ich bin viel unterwegs und unterhalte mich projektbedingt mit Kollegen, Kunden, Personalern, Freelancer-Vermittlern, etc. Es wird immer die Stelle bezahlt und nicht deine Ausbildung, dein Engagement, dein Auftreten oder deine Krawatte. Das lässt höchstens das Zünglein an der Waage zu deinen Gunsten ausschlagen wenn es mehrere passende Bewerber für die Stelle gibt. Und evtl. bekommst Du auch auch die 100 EUR mehr im Monat über Budget, die Du im Gespräch gefordert hast. Da bin ich auch nicht bei Dir. Wenn ich eine Firma habe und Lohnkosten mein größter Faktor sind, versuche ich sie zu senken. Suche ich jemanden für eine eng umrissene Aufgabe, z.B. "Administration Firewall Typ XY + SLESxx" anstatt "(Super-Senior) Netzwerkadmin für 999 Zertifikaten von CISCO, TISP, RHCE, MCSE, ORACLE und EMC", so schaue ich mich auf dem Arbeitsmarkt um wer mir diese Leistung bieten kann. Und dann prüfe ich wieviele sich melden und was ich in den Vorstellungsgesprächen an Gehalt/Benefits bieten muss um jemanden für diese Aufgabe zu begeistern. Da kannst Du noch so gut auftreten und engagiert oder ausgebildet sein: wenn sich daraufhin ein Student meldet, der sich für 5,50 EUR/Stunde auf 450EUR-Basis prostituiert, zufällig vorher eine Ausbildung gemacht und 3 Jahre lang mit der Firewall und SLES gearbeitet hat, wäre ich blöd ihn nicht einzustellen. Und wenn der Firewall-Typ und SLES gerade so hip sind/waren, dass sich viele Arbeitnehmer diese Skills angeeignet haben und der Markt damit überschwemmt ist (ich denke da an MCSE-Zertfikate damals, Schweinezyklus)? Dann habe ich auch einen entsprechenden Bewerberpool um mir meine Hungerlöhner auszuwählen. Denn wovon ich fast ganz sicher ausgehen kann ist, dass sich diese aufgrund von Überangebot bei ihren Gehaltsforderungen alle gegenseitig unterbieten. Und wenn ich die Aufgaben eines 60k-Vollzeit-Admins so aufteilen kann, dass ich daraus 4x450 EUR Stellen schaffe und mir dafür Billiglöhner hole statt eine eierlegende Wollmilchsau zu bezahlen, wäre ich dumm es nicht zu tun. Zumindest wenn es mir um Gewinnmaximierung und um das Zufriedenstellen meiner Aktionäre geht. Und ich denke da sind wir uns einig: den wenigsten Firmen geht es um soziales Wirtschaften, sondern um Gewinnmaximierung und Profit. Nein. Er rüttelt auf und sagt den Lesern in klaren und unbeschönigten Worten, dass der Fachkräftemangel nur einem dient: dem Drücken der Lohnkosten und der Gewinnmaximierung der Unternehmen. Und dass die Firmen sich einen Dreck um die arbeitslosen und gut ausgebildeten (aber meist älteren) Informatiker in diesem Land scheren wenn sie für weniger Geld einfach Leute aus dem (EU-)Ausland bekommen. Ich wünschte, das würde auch den Weg in die Mainstream-Medien abseits des Internet finden. Diese klaren Worte sind das Mindeste, was ich angesichts der von Politik und Wirtschaft immer wieder wiederholten Lügen zum Thema "Fachkräftemangel" erwarte. Denn wir wissen ja: wenn man eine Lüge nur oft genug wiederholt, wird sie irgendwann schon geglaubt.
  15. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich würde gerne an deiner Darstellung der Dinge teilhaben. Auch wenn sie nicht repräsentativ sein sollte.
  16. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Generation Y: Wollen die auch arbeiten? | Karriere | ZEIT ONLINE Sehr schöner Artikel!
  17. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Praktisch wortwörtliche Übersetzung von: Don't Hire the Perfect Candidate - Lance Haun - Harvard Business Review (moderne Wiederverwertung)
  18. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Deswegen sollten Leute, die seit 10 Jahren in einer Firma sind, alle ~3-4 Jahre einen Positionswechsel im Lebenslauf drin haben. Meistens haben sich Aufgabenfelder über die Zeit geändert, dann ist das nicht einmal geschwindelt. Ich habe einige gesehen, die gliedern Ihren Lebenslauf nun nach Datum/Position/Unternehmen statt Datum/Unternehmen/Position. Also in etwa so: statt
  19. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Selber Schuld würde ich sagen. Wer nutzt als Technik-affiner ITler den auch ein iPad? SCNR
  20. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Adblock. Blockt alle Angebote von Volkshochschulen.
  21. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Nein, nein. Anschaffungspreis den Handys. Es sind keine Smartphones erlaubt, nur Basis-Telefon-Schlagstöcke aus dem Supermarkt. Wer mehr haben und ggf. surfen will, darf privat draufzahlen. Polo? Eher den Preis eines ausgebrannten Dacias.
  22. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich hatte mal eine Stellenausschreibung gesehen, wo maximal 2 Jahre Berufserfahrung gefordert waren. Ich habe mich ob des "maximal" gewundert, aber es war tatsächlich kein Tippfehler. Die Firma war bereit nur einen bestimmten Betrag zu zahlen und ging davon aus, dass jemand, der über 2 Jahre BE hat nicht für den geforderten Betrag arbeiten will. Ähnliches gilt für Absolventen mit zu guten Noten. Da wird gesagt, dass der doch eh von Beraterfirma McSuperduper ein besseres Angebot bekommt oder bereits bekommen hat und man sowieso nicht mithalten kann. Also einfach direkt Absage senden. Klar wundert sich der Absolvent dann, dass er trotz des immensen Aufwands im Studium von einer C-Berater-Klitsche eine Absage kassiert hat. Ähnliches weiß ich von einem Abteilungsleiter, der keine Absolventen annimmt, die eine Note besser als 3 in theoretischer Informatik haben (O-Ton: "Wa sind das denn für Freaks?!" - das ist kein Witz) oder von einem Teamleiter in der PHP-Entwicklung mit einem Uni-Bachelor, der beinahe allergisch auf Master-Absolventen bzw. alle mit einem höheren Abschluss als er reagiert. Gab es. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Und ob sie vorbei sind? Wahrscheinlich leider ja. Kannte von damals nur einen AG, der Leute ohne Urlaubs- und fixer Arbeitszeit einstellt. Es gibt Gewinnbeteiligung und keine Arbeitsplatz-Bindung. Hauptsache die Arbeit ist getan und es gibt keine Beschwerden. Ansonsten höre ich derzeit nur von Knechtschaft und "Optimierungen" Seitens des AG nach dem Motto: wie kann ich meine Mitarbeiter noch weiter schröpfen. Ein Kollege verliert pro Monat durch diese Optimierung knapp 3 Tage pro Monat an Arbeitszeit. Bei einem anderen Kollegen wird die Fahrzeit seit kurzem garnicht erst in die Arbeitszeit eingerechnet. Bei uns spielt die GL mittlerweile auch verrückt und hat private Zuzahlungen für Mobiltelefone oberhalb eines best. Preislimits eingeführt. Kein Wunder, dass die Mitarbeiter häufig das Weite suchen. Zustimmung. Loyalität und massive Aufopferung außerhalb des Arbeitsvertrags bekommt von mir kein AG mehr als Vorschuss. Bin einige Male damit auf die Nase gefallen und habe das irgendwann sein gelassen. Lebt sich deutlich bequemer. Erst wenn der AG in Vorleistung geht, bin ich bereit mich auch außerhalb des Vertragsrahmens zu engagieren. "Wer nur Peanuts bezahlt, braucht sich nicht zu wundern wenn für ihn nur Affen arbeiten" - hat zwar ein Banker gesagt, aber Unrecht hat er damit nicht.
  23. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Man sollte sich oder seine Vorstellungen nicht zur Grenze für andere machen. Dass Du nach 4 Jahren nur ein paar Hundert mehr hast, ist nicht seine Schuld. Ich kenne Leute, die sind mit 55k eingestiegen. Und? Glück. Andere steigen mit 16k ein. Und? Pech. Sich informieren, was man für die Tätigkeit bekommt, auf den Arbeitsmarkt schauen und selbstbewusst verhandeln (PS: fragt die Headhunter, die euch abwerben wollen ob ihr sie als Kontakt aufnehmen könnt. Die freuen sich wenn sie ihr Netzwerk erweitern können und ihr habt ggf. einen Ansprechpartner, der den Markt um einiges besser einschätzen kann als ihr). Das Gehalt liegt a) an der Position, an der Region c) am Personalangebot und am wichtigsten: d) an euch selbst! Glaubt mir, wenn euch der Abteilungsleiter unbedingt haben will, dann wird auch der Höchstbetrag überschritten, der Arbeitsvertrag an eure Wünsche angepasst und zur Not bekommt ihr euch eine private Kaffemaschine ins Büro. Vorausgesetzt die Leute wissen, was sie tun. Und wenn nicht, dann wolltet ihr da sowieso nicht arbeiten. Mir sagte mein damaliger Vorgesetzter einmal: "Wenn ich beim Vorstellungsgespräch sehe, dass jemand wirklich 'brennt', geht alles! Da gibt es kein 'zu teuer' oder sonstwas". Das stimmt. Ja. Und ebenso berechtigt. Du hast einen Berufsanfänger (wissbegierig, unerfahren), der von einer Firma (mittelprächtiger Arbeitgeber, zahlt für den Berufsanfänger aber eher Peanuts) eingestellt wird. Das Zünglein an der Waage schlägt nicht aus. Jeder hat positive und negative Seiten, die sich die Waage halten. Nun vergeht etwas Zeit, der Berufsanfänger mausert sich zum 2. Wozniak und die Firma? Tja, die ist immernoch nur ein mittelprächtiger Arbeitgeber und zahlt immernoch Peanuts. Hier hat sich der Mitarbeiter weiterentwickelt, die Firma aber nicht. Drehen wir den Spies um. Berufsanfänger: wissbegierig, unerfahren. Firma: mittelprächtig, zahlt Peanuts. Firma entwickelt sich nun aufgrund von zufällig eingefangenen 150 purple Squirrels nun zu Apple Nr. 2 und zahlt mittlerweile Bomben-Gehälter. Der Mitarbeiter ist zwar immernoch wissbegierig, aber geistig zu untalentiert um das Wissen zu speichern und anzuwenden. Er ist also nach 4 Jahren immernoch auf Junior-Niveau und produktiv wie ein Laib Brot. Und was nun? Was sein müsste ist, dass sich der Mitarbeiter und die Firma zusammen entwickeln und sich der Erfolg der Firma auf den Erfolg des Mitarbeiters auswirkt, das gegenseitige Vertrauensverhältnis wächst, der MA sich in der Firma und die Firma sich mit dem MA wohl fühlt. Und genau hier ist das Problem. Das findet eben nicht mehr statt. Die Firmen züchten sich einen guten MA heran, meinen dann weiterhin Peanuts bezahlen und die MA dann mit Anwesenheitszeiten von 9-17 Uhr, 20 Tagen Urlaub und 80h-Wochen ohne Homeoffice-Regelung + Bereitschafts-Handy, wo man die 2 Privatgespräche im Monat noch selbst bezahlen darf halten zu können. Oder ihre purple Squirrels, die dem Unternehmen bis in den Ruin treu ergeben waren und spitzen-Angebote aus Loyalität ausgeschlagen haben, in etwas holprigen Zeiten dann plötzlich rauswerfen zu können. Die größte Frechheit ist, dass die dann bei ihrer raus geworfenen Belegschaft wieder anklopfen wenn er der Firma besser geht. Tja, Pech für die Firmen, dass auch Nagetiere ihren Stolz haben.
  24. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Kannst Du nicht wissen. In jeder Beziehung ist es ein Geben und Nehmen. Jung, schön und dumm angelt reich, klug und alt. Sie profitiert vom Geld/der Klugheit und er von der Jugend/Schönheit. Ändern sich die Prämissen zum positiven oder negativen und kommt es so zu einem Missverhältnis, so hat einer der beiden keinen Grund mehr an der (Geschäfts-)Beziehung festzuhalten: wird die junge und schöne plötzlich klug, so muss sie sich nicht mit reich, klug und alt zufrieden geben und kann sich jemand suchen, der reich, klug und selbst jung ist. Wird die schöne und dumme plötzlich alt, tauscht der alte, reiche, kluge Kerl die Schrumpelrosine direkt gegen ein strafferes Exemplar, denn er muss sich auch nicht mit alt, schön und dumm abgeben wenn er problemlos wieder jung, schön und dumm haben kann. Sind das irgendwelche weltbewegenden Erkenntnisse? Nope. Das war in der Steinzeit nicht anders und wird im Jahr 4012 (so denn wir uns nicht vorher selbst ausrotten) nicht anders sein. Kannst das gerne auf Arbeitnehmer übertragen. Warum ist man bei einem AG, der Überstunden mit dem Gehalt abgilt, ein mickriges Gehalt zahlt und einen 60h+ bei 21 Tagen Urlaub malochen lässt? Weil man eben nicht jung, schön und klug ist (oder es derzeit genug junge, schöne und kluge im Angebot gibt). Im übertragenen Sinn natürlich
  25. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Man muss die Kuh nicht nur mesten, sondern sie auch adäquat unterbringen, anstatt sie auf 1x1qm mit 30 x 24/7 Saugern am Euter in eine dunkle Ecke zu stellen. Wenn ich irgendwo gemolken werden kann, wo ich über 12 Hektar grüne Wiese hüpfe und auf das Alpenpanorama schaue anstatt in einem dunklen Hinterhof in Neuendettelsau mein Dasein zu fristen, dann wäre ich blöd das nicht zu tun. Dann solltest Du deiner Freundin vielleicht auch was bieten, anstatt sie nur unter's Messer zu legen um sie zu einer zweiten Scarlett Johansson zu machen und sie anschließend jeden Abend mit deiner Anwesenheit vor der Sportschau im Fernsehsessel in dreckigem Muskelshirt, einer Sporthose und einem Oettinger in der Hand zu beglücken.

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