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Kwaiken

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Alle erstellten Inhalte von Kwaiken

  1. Ich würde mit deinem Wunschgehalt rein gehen. Wenn die Stelle 45k her gibt, ist es egal, ob Du mit 63k oder 66k in die Verhandlung gehst. Wenn Die Stelle hingegen mit 60k dotiert ist, ist es egal ob Du mit 63k oder 66k startest. An den 3k wird es nicht scheitern und man wird Dir die 60k von alleine anbieten, wenn ansonsten alles passt. Stehen jedoch 65k oder 70k im Budget und du gehst mit 63k rein und wirst auf 60k gedrückt, hast Du viel verschenkt.
  2. Einer meiner Kunden hat seinen 1st Level nach Ungarn ausgelagert. Die haben dort so eine Art Ablaufplan und eine Checkliste, die sie abarbeiten. Sobald die im Feld "Escalate to L2" angelangt sind, leiten sie den Fall weiter. Jemand, der den Job als "Ich tue nur das, was mir aufgetragen wurde und stelle selbstständiges Denken und den Einsatz von Transferwissen vollständig ein" versteht und auch mal einen Kunden ab kann, der auf den Vorschlag "Starten Sie mal ihren PC neu" bei der reporteten Fehlermeldung "Mein PC ging plötzlich aus, aus meinem Netzteil kommt Rauch und es stinkt" leicht gereizt reagiert, der ist in einem solchen HD nicht unbedingt falsch und kann ein durchaus entspanntes Leben führen. (Mittlerweile werden Power-User anhand ihrer Nummer direkt zum 2nd durchgestellt, während Normalsterbliche sich weiterhin durch den 1st Level kämpfen müssen) Wenn ich gefragt werde, was der beste Arbeitgeber ist, sage ich immer: Geht zu einem AG, der IT nicht als Kostenfaktor versteht, sondern als Teil der Wertschöpfungskette oder wo die IT direkt das Geld nach Hause bringt. Die Wertschätzung ist hier ungleich höher, als bei einem Betrieb, wo IT zum Arbeiten zwar benötigt wird, aber man der Abteilung gerade nur so viele Ressourcen zugesteht, dass der Ofen nicht ganz aus geht.
  3. Ich nehme sie nicht als Maßstab, ich habe grundsätzlich meine "Schäfchen im Trockenen", wie man so schön sagt. Soll er machen. Wenn er sich vollends der Konsequenzen bewusst ist. Und genau das halte ich für einen Trugschluss. Bei ihrem Gehalt wird sie Aufstocker. Sie hat eine (soweit ich das noch im Kopf habe) staatlich bezahlte Ausbildung genossen, der sie befähigen soll für sich selbst zu sorgen (und dem Staat Steuern zu zahlen). Ihr Job sollte sie auch befähigen an die Zukunft zu denken und nicht später erneut von staatlichen Leistungen abhängig zu sein.
  4. Das ist korrekt. Aber hier hat DE fast ein Alleinstellungsmerkmal, denn Wechselintervalle von einem Jahr sind z. B. in GB Usus. Die wundern sich eher, wenn jemand länger als 3 Jahre irgendwo ist. Von anderen Ländern ganz zu schweigen. Wir haben z. B. Partner in Indien. Die sitzen in einem Bürokomplex in Bangalore. Gegenüber ist ebenfalls eine Softwarefirma. Die Angestellten "pendeln" zwischen den zwei Gebäuden hin und her, je nachdem wer mehr Rupien bezahlt. Durch die Kündigungsfristen von einer Woche ist das auch überhaupt kein Problem. Und das auch für unter 5% mehr Gehalt. Das ging irgendwann so weit, dass die beiden Firmen sich abgesprochen haben, sich bei den Gehältern nicht mehr hochzubieten. Kann ich zustimmen und würde noch eine Kleinigkeit mit in den Raum werfen: Wenn Du deinen Job wirklich gut machst, ist es viel einfacher einen Externen auf die höhere Position zu hieven, als dich zu befördern und dann einen adäquaten Ersatz für dich zu finden. Deswegen kommen Fleißbienchen praktisch nie nach oben und Positionswechsel sind meist nur durch AG-Wechsel zu realisieren.
  5. Ich finde beides unangemessen. Eine Firma, die einen FI für die Arbeit einstellt und den FI, der diese Arbeit macht. Es spricht nichts dagegen "glücklich" mit seinem Job zu sein. Und mal abgesehen von der Tatsache, dass jeder FI, der so etwas annimmt allen anderen FIs einen Bärendienst ("Senior Developer? 60k? Als FI?! Ihr Kollege da hinten pustet für Mindestlohn und 24 Tage Urlaub PCs durch und hat den gleichen Abschluss!") erweist, bin hier ganz klar bei @Rienne. Denn irgendwann geht der glückliche FI in Rente und dann schaut er spätestens beim ersten Rentenscheck nicht mehr so glücklich. Sofern der FI das alles bedacht und für seine Rente entsprechend vorgesorgt hat (entweder selbst oder durch einen Versorger, der mit ihm die Rentenpunkte später teilt): gut. Dann will ich nichts gesagt haben. Aber in den meisten Fällen hat er das nämlich nicht.
  6. Mir ist bewusst, dass Firmen als Kistenschieber auch gerne Dr. Ing. einstellen, diese aber am liebsten knapp über dem Mindestlohn bezahlen würden. Macht diese Sache aber nicht weniger unangemessen. Das Problem für mich ist, dass der TE ihr Job gefällt und sie die schlechte Bezahlung hinnimmt, obwohl ihre Ausbildung sie zu höherem befähigen würde. Leider sehe ich sowas meist bei den Damen, weniger bei den Herren in der IT. Und kaum später schreien alle wieder Gender Pay Gap!
  7. Sehe ich nicht so. Dass jemand etwas "freiwillig" macht, macht einen Umstand nicht plötzlich sittenkonform.
  8. Dafür braucht man aber niemand mit einer dreijährigen Ausbildung.
  9. Egal welche Umstände es sein mögen, sie rechtfertigen meiner Meinung nach von Arbeitgeberseite keine sittenwidrige Bezahlung.
  10. Sie verdient 9,79 EUR / Stunde. Das sind knapp 0,5 EUR über dem Mindestlohn und 0,2 EUR über einem Gehalt bei McDonalds. Das ist hart.
  11. Eine andere Möglichkeit wäre eine (nebenberufliche) Dozententätigkeit. Voraussetzungen sind bei der jeweiligen Anstalt zu erfragen.
  12. Wünsche viel Erfolg. Meine Erfahrung sagt aber, dass das bei solchen Firmen zum Geschäftsmodell gehört und die das bewusst so aufbauen. Weder auf langanhaltende Kunden- noch auf Mitarbeiterbeziehungen wird hier Wert gelegt. Geregelt werden die Auftragsgewinne alleine über den Preis. Der wird niedriger, die Mitarbeiter frustrierter, die Arbeit schlechter, der Kunde unzufriedener, was zu noch niedrigeren Preisen und geringeren Umsätzen führt. Das dann wiederum zu niedrigeren Gehältern und anderen Gängeleien ala Fahrzeit = Freizeit, obwohl Reisezeit beim Kunden abgerechnet wird, etc. Und dann wundert man sich, warum keine Tagessätze mehr über 450 EUR erzielt werden ...
  13. Blöde Frage an die Allgemeinheit: ist sowas bei euch üblich? Fahrzeit zum Kunden nur zur Hälfte als Arbeitszeit?! D. h. Du fährst zur Arbeit, setzt dich dann ins Auto und fährst ggf. als Fahrgemeinschaft zum Kunden und die Hälfte der Zeit geht auf deine Kappe?!
  14. Warum? Wenn Du am 1. Arbeitstag dort antanzt und deinem Chef gefällt dein Körperschmuck nicht, kannst Du halt direkt nach Hause. Ist im Endeffekt nur dein Problem.
  15. Ich finde die jetzt nicht schlimm - der AG muss ja wissen, ob er seinen Betrag kürzen darf, weil der ehemalige MA eine anrechenbare Tätigkeit aufgenommen hat. Da ist ein monatlicher Hinweis bei Veränderung über die berufliche Tätigkeit doch eigentlich Voraussetzung für. Und wenn sich 2 Jahre lang nichts verändert, muss er auch nichts mitteilen. Aber der Satz ist wirklich unglücklich formuliert. "In Kenntnis setzen" oder "Benachrichtigen" wäre meine Wortwahl. "Bericht erstatten" hingegen klingt etwas, nunja, sagen wir militärisch.
  16. Wie ich oben schon geschrieben habe, gibt es Leute, die sind bereits in Stufe 5. Denen fehlen zwar noch ein paar Jahre für Stufe 6, aber beileibe nicht 15.
  17. Der Stufenaufstieg ist Erfahrungsgebunden. Jemand, der jetzt ohne Studium EG12 ist, wird in X Jahren Stufe 6 sein. Der hier war 2015 in EG12 und nach eigenen Angaben seit 8 Jahren im ÖD, wobei er Berufsjahre angerechnet bekam. Man müsste ihn also mal fragen, in welcher Stufe er ist. Könnte 5 oder sogar schon 6 sein. Unt @tTt ist E12/3. Verstehe nicht, warum Du dich an etwas aufhängt, was durch bloßes Absitzen der Zeit erreichbar ist.
  18. Oha. Ungeplant, gehe ich von aus? Will nicht zu neugierig sein. Ansonsten halte ich das, wenn ich ehrlich bin, als durchaus positiv für dich. Du scheinst jemand zu sein, der noch "irgendwo hin will", dem aber der allerseits viel beworbene "Tritt in den Hintern" fehlt. Vielleicht ist er das jetzt. 2-3 Jahre durchbeißen und dann aus einer ganz anderen Perspektive in einen Job starten, der Dir auch von den Rahmenbedingungen zu 100% liegt.
  19. Das ist leider falsch. Aber das bekommst Du schon selbst noch mit 😉
  20. Du nutzt auch jeden Thread, um dich über deine Situation zu beklagen, oder? 😉 Damit kein falsches Bild entsteht: Details können diesem Thread hier entnommen werden. Also bitte verfallt nicht der irrigen Annahme, dass die Situation von @Ulfhednar die Norm ist. Er beklagt sich über seine Situation, ändern will/kann er daran aber nichts (Familie, Immobilie, Überstunden, Fahrzeit, fehlende Kenntnisse, ...). Fakt ist: Nicht jede Firma hat ein Median (!) von 120.000 EUR p. a.-Gehältern wie Facebook, aber auch nicht jede Firma zahlt wie die von @Ulfhednar. Wobei ich hier die These vertrete, dass dein AG ganz genau um deine Comfortzone weiß und das bewusst nutzt! Aber das ist jetzt OT. Der Punkt ist: man kann mit jedem Abschluss gut verdienen. Ich nehme immer gerne @goepp als Beispiel, der derzeit bei 180k ohne Studium liegt, was schon sehr bemerkenswert ist (Danke für das Posten deines Gehalts, so nebenbei). Aber es gibt auch eben Beispiele, wo Leute mit 21k pro Jahr nach Hause gehen, was für goepp nur knapp der Inflationsausgleich wäre. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Als Benchmark dienen eben ganz gut die Gehaltslisten. Bist Du drunter? Dann gibt es wohl Verbesserungspotential. Bist Du drüber? Freu dich. Aber sich mit Peers in einer eigenen, kleinen Blase zu vergleichen, bzw. seine Situation "Schönzureden", nur um vor sich selbst rechtfertigen zu können, dass man nicht aus der Comfortzone steigen will ("Ich kann daran sowieso nichts machen!"), das finde ich falsch. Auch wenn wir derzeit einen relativ guten IT-Arbeitsmarkt haben, 100.000+ EUR werden einem auch jetzt nicht hinterher getragen.
  21. https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__74.html Wenn nichts steht, gilt soweit ich weiß das HGB. Wenn Du also 50% deines Gehalts bekommst, darfst Du noch 60% dazu verdienen, ohne dass der Betrag Dir angerechnet wird. D. h. 2 Jahre lang eine ~25h Woche bei gleichem Gehalt. Fände ich nicht schlecht 😉
  22. Etwas OT, aber solche Beiträge lese ich immer mit einem Schmunzeln. Edit: erinnert mich an das hier: Für viele Menschen sind sie selbst der Mittelpunkt der Welt, meist sogar egal um welchen Bereich des Lebens es sich handelt. Verdienen ihre Peers zu wenig, sind die allesamt Minderleister, die ihren A**** nicht hochkriegen! Verdienen sie zu viel, ist es die Ausnahme, oder es kann nicht mit rechten Dingen zugegangen sein! Das eigene Sein wird nicht reflektiert. Einfach weiterscrollen 😉
  23. Sehr gewagte These. Aber vielleicht kann uns der TE sagen, welch angemessener Beitrag ihm nach diesem aufwändigen Bewerbungsverfahren geboten wurde ...

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