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Kwaiken

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  1. Dann lässt man es eben sein. Wenn man keinen Vertrag mit Rufbereitschaft unterschrieben hat, ist der AG auf die Mitarbeit des MA angewiesen. Daher heißt es geben und nehmen. Und ein TV ist nicht ja kein Wunschkonzert. Weder Seitens des AN, noch des AG. Sondern zw. AG und AN abgestimmt und hat damit eine entsprechende Legitimation als Mittelwert. Natürlich ist es super bequem, sich mit "Wir sind doch klein!" rauszureden. Tja, dann solltet Ihr eben keine Dienstleistungen der Großen anbieten. So einfach ist das.
  2. Auf keinen Fall. Bitte trennt die Begriffe Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft. Sofern Du auf einen Ort beschränkt bist, wo Du dich aufzuhalten hast oder innerhalb von 15 Minuten "bereit" sein musst, ist es keine Rufbereitschaft mehr, sondern Bereitschaftsdienst. Sprechen wir hier von Rufbereitschaft, so dass Du a) frei in deiner Ortswahl bist und b) > 15 Minuten Reaktionszeit hast (damit Du vom Kino noch nach Hause fahren kannst), so sollte das Vergütungsmodell pauschale Vergütung für die Rufbereitschaft ohne Einsatz 100% Entgelt + Zuschläge für Einsätze (Mehrarbeit, Feiertag, Nachtzuschlag) Begrenzung der Einsätze umfassen. Ich würde mich hier nach den steuerfreien Höchstgrenzen und irgendeinem Tarifvertrag richten: Pauschale Vergütung: 25% (da Rufbereitschaft als Ruhezeit gilt) Begrenzung müsst Ihr für euch selbst was finden Regelungen zum Freizeitausgleich am Folgetag, wenn Ruhezeiten nicht eingehalten werden können, weil ein Einsatz mal zu lange gedauert hat Fahrzeit von Ort X zum Arbeitsort (auch wenn es nur das HO ist) ist Arbeitszeit bis ~30 Minuten. Wenn das nicht gewünscht ist, liegt keine Rufbereitschaft, sondern Bereitschaftsdienst (=reguläre Arbeit) vor Bei anfallenden Arbeiten: 100% plus Zuschlag für Mehrarbeit: erste 6 Stunden: 25%, danach 50%, ab 20 Uhr 60% Zuschläge für Sonntag: 50% Zuschläge für Feiertage und Silvester: 125% Zuschläge für Heiligabend: 150%
  3. Aber Achtung... Der Code-Gott kann auch ohne dich weiter vor sich hin brodeln und guten Code erzeugen, auch wenn er ihn nicht zum Bestpreis verscherbeln wird können, da ihm ein paar soziale Kompetenzen abgehen. Du hingegen hast als Lead nichts, wenn es niemanden zum leaden gibt 😉 Vergessen viele Führungskräfte ganz gerne.
  4. Sicher. Aber ca. 80% der Leute, die ich treffe haben die Einstellung "Geh mir bloß weg mit dem neuen Kram! Ich bin schon genug mit der jährlichen Fortbildung für die F5 ausgelastet!". Da kombiniert sich nix.
  5. Eine Aussage, die ich spannend finde: https://www.spiegel.de/karriere/auswandern-deutsche-gehen-laut-studie-vor-allem-fuer-den-job-ins-ausland-a-1299686.html
  6. Eben. Und wenn Du der Typ bist, fühlst Du dich in diesem Enviroment wohl. Aber ich könnte fast wetten, dass die Mehrzahl der Creativity-Worker hier anders ist und durchaus Schwierigkeiten hat, in die Zone zu kommen oder dort zu bleiben, wenn um einen herum gerade Circus ist. Mal angesehen davon, dass viele Kollegen hier überhaupt keine Hemmungen haben, die Leute aktiv zu unterbrechen. Gutes Buch zum Thema: Peopleware.
  7. Das ist für mich persönlich ein guter Wert. Ich brauche z. B. ca. 20 - 30 Minuten, kann dann aber ca. 2 Stunden durchackern. Vergleichen wir unsere Werte mit 15 Min/1h und 30 Min/2h, so sind wir beide gleichauf. In der SW-Entwicklung damals gingen bei mir auch gut 3 bis 4 Stunden. Unterbrochen nur von Kopfschmerzen, da ich das Trinken vergessen habe. Stunde bis das Aspirin wirkt, Mittagessen, Meetings, Overhead. Auf mehr als 4 effektive Stunden kam ich dann also auch nicht ... Trainieren kann man wahrscheinlich nur Lärmresistenz bis zu einem bestimmten Punkt. Warst Du im Einzelbüro z. B. bei 100% und fällst auf 20% im Großraum zurück, so kannst Du den Wert wahrscheinlich auf 40% pushen. Das wäre Training. Nehme ich z. B. folgenden Artikel und gehe von einem Maximum für kreative Arbeit von 4 Stunden aus und münze das auf deinen Wert um, so haben wir bei Dir 1,5h-Arbeitsblöcke (15 Min für Tunnel, 15 Min Pause, eine Stunde Arbeit). Macht 6 Stunden am Tag. Ein anderer Artikel sagt: Die Berechnung führt dann zu 6 Stunden / Tag. Projektmanagement-Methoden rechnen ebenfalls oft mit 6. Das deckt sich - wie ich oben schon geschrieben habe - auch mit meiner Beobachtung.
  8. Wie hoch ist denn bei euch der Anteil an Arbeit, der Ihr wirklich konzentriert nachgehen müsst? Das würde mich mal wirklich interessieren. Ich kann mir kaum vorstellen, dass bei so einem Modell konzentriert an irgendwas gearbeitet werden kann. Bei Admin-Jobs kann ich mir das noch vorstellen - aber Softwareentwicklung, Architektur, Troubleshooting (tcpdumps lesen z. B.)? Genau da liegt für mich das Problem. Ich kenne das von Softwareentwicklern und als ich vor etlichen Jahren selbst noch entwickelt habe. Man braucht als Entwickler 30 bis 60 Minuten, um im "Tunnel" anzukommen. Dann kann man ~2 bis 3 Stunden wirklich sehr, sehr produktiv arbeiten, wenn man nicht raus gerissen wird. Die Kollegen, die dann etwas von einem brauchen, kommen dann einfach an den Schreibtisch und quatschen einen an oder rufen über den Monitor rüber. Dann ist man aus dem Tunnel raus und darf sich wieder eingraben. Und schon steht der nächste auf der Matte. Am Ende des Tages hat man dann 10 Leuten bei ihrer Arbeit geholfen, aber seine eigene ist liegen geblieben. Ich könnte so keinesfalls (mehr) arbeiten und würde wahrscheinlich eher kündigen. Ein guter Beitrag dazu von Spolsky oder von Alexander.
  9. Ich auch. Und ich muss sagen, dass ich im HO privat ein ganzes Stück enger an die Kollegen rangerückt bin. Im Büro hat man dann vielleicht nach Feierabend ein Bier getrunken oder Pizza gegessen. Aber mittlerweile setze ich mich auch mal 2h in den Zug und fahre zum Kollegen auf einen Whiskeyabend, mit dem ich sonst nur telefoniere oder schreibe. Was ich nie wieder machen werde, sind Großraumbüros mit mehr als 4 Leuten. Das ist die pure Hölle für mich. Vier oder fünf 3er Gruppen reden lautstark über die Kinder, den Hund, Urlaub, Halflife 3 und WoW, während Du dich konzentrieren musst, weil bei einem falschen Befehl gleich 500.000 Leute nicht mehr arbeiten können. Und alle paar Minuten kommt einer und will Brainstormen, weil er mit seinen Doings nicht weiter kommt. Bei meinem alten AG saß ein Sales mit im 4er Büro. Von 9 bis 17 Uhr am Telefon. Der hat manchmal mit Festnetz und Handy gleichzeitig telefoniert! Oder meine liebste Gegebenheit mittlerweile bei einem meiner Kunden: Morgendliche Status-Telkos im Grossraumbüro. 4 Leute gleichzeitig: Telefon auf Laut, Hörer neben die Tastatur, eigenes Mikro auf Mute ("Vom Headset bekomme ich Kopfweh!"). Und Du sitzt mittendrin und hörst Dir 4 Telkos parallel an. Konzepte schreibe ich deswegen NIE bei Kunden. Hoch lebe das HO. Und das ANC.
  10. Sehe ich auch so. Der Durchschnitt in Tokyo sind ca. 2 Stunden, soweit ich das im Kopf habe. Natürlich sind Pendeln in JP und DE nicht zu vergleichen (Danke, DB). Aber vielleicht sollten wir uns davon verabschieden, alle in Ballungszentren im Umkreis von 15 Gehminuten zur Arbeit wohnen zu wollen. So viel Platz ist da nicht. Mit einer vernünftigen HO-Regelung, den entsprechenden Werkzeugen (Teams? Was ist das?) und vielleicht irgendwann mal zuverlässigen Öffis geht das.
  11. Hm. Ich kenne Change-Management als Prozessaufbau, nicht als Tätigkeit. Z. B. was gehört alles dazu, wenn Du an System X etwas veränderst. Wer muss informiert werden, wer genehmigt, welchen Impact hat welcher Change, welche Produkte sind an das System angeschlossen, welche Product-Owner müssen benachrichtigt werden und welche müssen zwingend approven, welche Downtime ist zu erwarten? Das kenne ich unter CM. Messen und tauschen ist eher an den Support angeschlossene Hardware-Wartung (festgestellt, dass ein Fehler vorliegt. Hinfahren und Gerät tauschen).
  12. Derzeit werden Zertifikate und Studienschwerpunkte im ITSEC nur so aus dem Boden gestampft. Das produziert viele Abgänger und überschwemmt mittelfristig den Markt. Ich denke, wir werden bald in vielen Bereichen des ITSEC eine Übersättigung erfahren (wenn ich meine Glaskugel bemühen müsste, würde ich u. a. auf klassisches Pentesting und Grundschutz tippen). Was weiterhin lukrativ bleiben wird, sind Nischenbereiche in der IT-Security. Sicherheit auf Basis von Machine Learning, Branchen-Fokussierung auf Zahlungsdienstleister, tiefe Netzwerktechnik mit entsprechenden (CISCO-)Zertifikaten, Kryptographie/PKI/HSM und die technische Informatik. Also Dinge, wo man wirklich Spaß dran haben und eine gewisse Leidensfähigkeit aufbringen muss; eben Dinge, die nicht jeder macht. Ist wie bei BWL. Studiert jeder. Aber das niedrigste Gehalt gibt's mit den Schwerpunkten Marketing oder Personal. Controller haben i. d. R. keine Probleme. Faustregel: Such Dir aus, was Dir am meisten Spaß macht. Und davon machst Du dann das Schwerste ;-)
  13. Das hört sich super an. Habe ja auch deinen CV hier im Forum mitverfolgt. Gönne ich Dir von Herzen! Hatte 5 Jahre lang ca. eine Stunde Oneway über Land. HO auf dem Papier, erlaubt war es aber nicht. Wenn mein damaliger Vorgesetzter HO machte, gab es bei ihm immer Telefon- oder Mailprobleme. Oder der Messenger poppte bei ihm einfach nicht auf. Ganz, ganz komische Dinge. Deswegen war HO für die Normalsterblichen nicht erlaubt.
  14. Du liest auch nur das was Du lesen willst. Lies meine Beiträge vom Januar vielleicht noch einmal aufmerksam. Von Verkaufen habe ich nichts geschrieben, von 800 Km pendeln auch nicht. Ich habe die Stellen nach ein paar Klicks rausgegraben. Düsseldorf ist Dir zu weit (wie gesagt, vielleicht geht ja 3/2), AIT magst Du nicht (Reisezeit passt Dir nicht), bei der anderen Stelle findest Du deine Skills zu dürftig. Das kann ewig so weitergehen. 5 Km um die eigene Wohnung suchen, keine (derzeit) gefragten Skills, zu hohes Wunschgehalt für den Radius; sollte Dir selbst mittlerweile auffallen, dass Du bei einem der Faktoren vielleicht erst einmal in den sauren Apfel beißen musst. Die Zeit spielt nicht für dich. Deinen Frust kann ich verstehen. Aber alles, was über dein Gehalt und deinen Tellerrand hinausgeht als unrealistisch abzustempeln beruhigt kurzfristig vielleicht nur die eigene Psyche, hilfreich ist es aber nicht.
  15. Offensichtlich welche, die gefragt sind. Und er scheint (evtl. auch durch sein Alter bedingt) recht flexibel zu sein, was Arbeitsort und -zeit angeht. Das wird entsprechend honoriert. Wir hatte ja schon einmal die Gelegenheit, uns über deine Jobsuche zu unterhalten, ich muss das also nicht nochmal aufwärmen. Such mal nach seinen Beiträgen, dann wird Dir das was klarer. Er hat zum einen Eigentum, dass er weder verlassen, noch vermieten möchte. Auch Pendeln kommt für ihn nicht in Frage. Sein Suchradius ist daher ziemlich eingeschränkt. Das, gepaart mit auf dem Markt recht verbreiteten Framework-Skills führt eben zu einer beschwerlicheren Suche.
  16. Korrekt. Wollte das gerade scheiben. Meist geht nie irgendwas, bis die Kündigung auf dem Tisch liegt. Dann geht das plötzlich doch. Wenn das der Fall sein sollte, ist das oft die Endstation, was Arbeitsverhältnis und Vertrauen angeht. Das ist dann nicht selten die letzte Haltestelle vor dem Absprung. Für beide Seiten. Mein ehemaliger Chef hatte mir damals z. B. gesagt, dass ab hier nichts mehr geht, bis die Kündigung auf dem Tisch liegt. Erst dann hat er ein Druckmittel nach oben. Davor bewegt sich nichts. So eine Aussage rechne ich hoch an und hätte hier keine Schmerzen, die Counteroffer auch anzunehmen. Wenn dann irgendwann wieder ein gutes AN auf dem Tisch liegt, würde ich das nicht mehr countern lassen. Das Spiel spiele ich nämlich nur 1x.
  17. Muss er gar nicht. Wenn seine Darstellung stimmt - ich habe zumindest keinen Grund zu zweifeln; die Zahlen decken sich mit meinen Marktanalysen -, kann er sich die Jobs aussuchen.
  18. Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Die Big4 zahlen erst ab Senior Manager vergleichbar (~120k). Davor heißt es mit den anderen um die wenigen Managerpositionen in der Tretmühle strampeln; mit viel Arbeit und wenig Geld. Das können die sich leisten, weil ein weiterer Gehaltsbestandteil der Name im CV und die Kontakte zur Industrie sind. "Gehaltlicher Jackpott" bei den Big4 erst ab Director/Partner mit Gewinnbeteiligung. Teilweise. Wenn ich einen Experten für ein Thema suche und weiß, dass ich ihn voll auslasten kann und der Kunde Summe Y dafür bezahlt, kann ich Ihm kein Gehalt > Y zahlen. Da gibt der Markt für dieses Thema eben nicht den Stundensatz her, den der Bewerber gerne hätte. So einfach ist das. Meist sieht es jedoch anders aus. Da ist der Wasserkopf im Unternehmen so groß und die parasitären Nutznießer so zahlreich, dass der Kunde mit Summe Y dafür herhalten muss. D. h. Summe Y muss > Gehalt + Wasserkopf + Kosten für "Leistungsträger" sein. Da der Wasserkopf fix ist und das eigene Gehalt die Wichtigkeit der eigenen Person und nicht die Leistung widerspiegelt, dreht man eben an der einzig verbliebenen Variable in der Gleichung: dem Gehalt des Fließbienchens. Und wenn das Fleißbienchen es nicht einsieht, am Ende des Monats nur 25% des eigens erarbeiteten Umsatzes auf seinem Gehaltszettel wiederzufinden, dann nennt man das Fachkäftemangel!
  19. Hat er doch gesagt: Machen die Damen bei den Mädelstreffen meiner Frau auch immer (und einige Männer natürlich auch ;-)). Von der Beschwerdeführerin abweichende Meinungen und das Vorbringen einer Lösung - vor allem einer Lösung (!) - ist grundsätzlich unerwünscht und wird mit irritiertem Blick getadelt. Auf der sicheren Seite ist man bei permanentem, verständnisvollem Nicken und einem mitleidigen "Oh je!" alle 30 Sekunden. Am Ende geht man dann auseinander, die Probleme sind zwar immer noch da, aber alle fühlen sich besser.
  20. Heiko Mell scheint ein Personalberater vom VDI zu sein. Von dem Verein, der nicht müde wird, den nicht vorhandenen Fachkräftemangel zu beschwören. Meiner Meinung nach ist diese Denkweise genau das, was in der Arbeitswelt schief läuft. Oft werden nämlich die größten Blender befördert. Die Leute, die sich permanent in den Vordergrund drängen. Da würde ich zum TE lieber folgendes sagen: "Try never to be the smartest person in the room" (das müsste von Michael Dell stammen). Es ist super, wenn Du Kollegen hast von denen Du lernen kannst. Andersherum wäre es nämlich deutlich problematischer und meist nur noch durch einen Firmenwechsel zu lösen. Jetzt hast Du die Gelegenheit, von deinem Kollegen zu lernen. Nutz die Möglichkeit. Ich finde, Du bist in einer sehr guten Ausgangsposition. PS: BigO-Notation lernt man nicht in der Ausbildung. Habe das auch erst im Studium gelernt. Es ist also kein Wunder, dass er Dir ein wenig voraus ist.
  21. Meine Firma hat auch keine Parkplätze (bis auf 5 für Gäste). Daher hat sie Parkplätze von einem angrenzenden Hotel in deren Parkhaus angemietet, wo jeder Angestellte parken kann, wenn er im Office ist. Und wenn keiner frei ist, erstattet der Empfang auf Vorlage der Quittung die Parkgebühren. Das wird ja noch besser. Das muss ich mir unbedingt notieren: Stelle keine Parkplätze bereit, so dass der MA entweder vor 7 kommen muss, oder 12 EUR / Tag fürs Parken zahlen darf Propagiere dabei aber Gleitzeit, erzeuge jedoch Druck, so dass der MA Angst hat vor 17 Uhr Feierabend zu machen Ergebnis: der MA muss vor 7 anfangen und kann nicht vor 17 Uhr aufhören Profit Und für diesen Umstand gibt der MA sich auch noch selbst die Schuld.
  22. 6:00 - 14:00 Uhr sind für mich 40h. Mittagspause wird keine gemacht, da man eh um 14 Uhr geht. 😉 Nicht schlecht. D. h. du arbeitest 8,5h (Stullenpause kann man ja nicht von abziehen) und sitzt dann von 14:30 bis 17 Uhr 2,5h abrufbereit rum? Das macht 11h am Tag oder 55h pro Woche, d. h. ca. 40% mehr. Weil der AG für seine MA nicht genügend Parkplätze bereithält, zusammen mit fehlender Akzeptanz für Gleitzeit und HO erzeugt quasi eine beeindruckend ausweglose Situation für den AN, die ihn dazu zwingt entweder ~40% Mehrarbeit zu leisten, oder im Stau zu stehen und ~264 EUR für ein Parkhaus zu zahlen. Und das machen die AN freiwillig mit? Wow. Ich bin echt beeindruckt. Du bist ein Paradearbeitnehmer! Hut ab vor so viel Selbstausbeutung.
  23. Aber bitte nicht in der Form: "Ich habe bei Kunuu gelesen, dass Sie ein riesen ***** sind!". Den Inhalt der Bewertungen nicht ansprechen, da das Gegenüber sonst in den Rechtfertigungsmodus schaltet. Einfach nach den Gegebenheiten fragen, neutral nickend die Aussagen quittieren und still seine Schlüsse daraus ziehen.
  24. Sag das mal den Damen der Schöpfung. 😉 Bei meiner alten Firma gab es beim reinkommen ins 23°C warme Büro zunächst einmal ein verächtliches "Brrrrrr", gefolgt von einer eingeübten und zielsicher fließenden Handbewegung, die den Thermostat auf kuschelige 27°C drehte, bevor sie in Rock und ärmelfreier Bluse an ihrem Tisch Platz nahm und sich bis zum erreichen der Wohlfühltemperatur in ihren Alpakaschal hüllte. Herrliche Zeiten. Hoch lebe das HO 😉
  25. Ich lese meist nur die Antworten der Arbeitgeber auf die schlechten Bewertungen, sofern vorhanden. Wenn dort nur Textbausteine sind, bin ich eher geneigt Abstand zu nehmen (oder erhöhe meine Gehaltsforderung um Schmerzensgeld). Ansonsten sind die Beiträge grundsätzlich ein super Hinweis auf Dinge, die man im VG dann ansprechen kann. Wurde viel über Großraumbüros und schlechte Hardware gemosert, frage ich nach HO und Wahl bzw. Budgetvorgaben für Ausstattung. Wird die Carpolicy bemängelt, frage ich gezielt nach Car Allowance oder Herstellerbindung. Was man jedoch nicht tun sollte, ist die Anzal der Bewertungen als Metrik zu nehmen. Es ist wie bei Produktbewertungen: wenn jemand zufrieden ist, ist ds Mitteilungsbedürfnis relativ gering. Anders sieht es aus, wenn jemand unzufrieden ist.

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