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Kwaiken

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  1. Den letzten Punkt kann ich nur unterstreichen. Weniger ermüdet "die IT", meist ist es der AG. Plakativ gesprochen kann sich ein und dieselbe Tätigkeit bei unterschiedlichen AGs anfühlen wie ein Arbeitslager in Nordkorea oder ein Urlaub auf den Seychellen. Ich persönlich schaue nach einem Gebiet, wo ich Interesse dran habe und suche dann einen AG, der Rahmenbedingungen bietet, unter denen ich gerne arbeiten würde.
  2. Was genau bedeutet besser dotiert? Ich bin bei sowas recht pragmatisch. Am Ende ist es immer ein Tausch von Lebenszeit gegen Geld. Und wenn ich auf der Visitenkarte "CEO" stehen habe, aber auf den Stundenlohn umgerechnet mit weniger nach Hause gehe, als die von mir geführten Mitarbeiter, dann steht das für mich in keinem Verhältnis. Bekommst Du 100k für die 38,5 + Üst. müsste für eine ~50h-Woche min. 132k nur für den Break-even drin sein. Mal abgesehen von der unsicheren Zukunft eines ehemals insolventen Unternehmens.
  3. Kwaiken

    Dubiose Einstellung im neuen Job

    Sehe ich ähnlich. 60k ist in der Umgebung (NRW) Entry für Entwickler (nicht Junior) mit einigen Jahren BE. Für eine Führungskraft mit 12 Mitarbeitern ist das sehr, sehr mau. Es sei denn, es ist tatsächlich keine Führungsstelle (Gehaltsgespräche, Budget, Disziplinarverantwortung, Personaleinstellungen), sondern eher Richtung "Teamorganisator", um es mal nett zu formulieren. Der folgende Absatz ist nicht auf den Verfasser bezogen: Bei meinem alten AG wurden auf solche Posten immer die Jungspunde gesetzt, die hoch hinaus wollten. Die bekamen mehr Pseudoverantwortung als zusätzliche Arbeit, einen netten Titel, aber einen mickrigen Gehaltsaufschlag, der keinesfalls die Beförderung widerspiegelte. Unter'm Strich gab es mehr Stress und Arbeit für weniger Geld. Die schienen damit trotzdem sehr glücklich. 😉
  4. Kwaiken

    Schwierige Bewerbersuche

    Ich zitiere mal aus einem Angebot, dass vor kurzem an mich herangetragen wurde für eine C# Stelle (150 Developer, 5-10er Teams): Ich denke die Preise haben grundsätzlich angezogen. Aber wie Du hier auch im Forum sehen kannst, gibt es genug, die froh wären nach einer FIAE-Ausbildung für 3k+ einzusteigen. Wer mit den Kriterien da oben nicht mithalten kann, der sollte es evtl. anders angehen: bietet den Leuten doch einfach eine eingerichtete Company-Wohnung für ~3-6 Monate in der Probezeit und bezahlt denen die Anfahrt, wenn Ihr unbedingt jemanden vor Ort haben wollt. Nach 3 Monaten kann der Kollege Homeoffice machen oder Ihr helft beim Umziehen und Wohnung suchen, wenn er möchte. Aber die meisten Firmen, die meckern, können nicht über ihren Schatten springen. Sie suchen 9-5 vor Ort Leute, die für 3k Monatsgehalt eine Probezeit und einen Umzug mit Sack und Pack auf sich nehmen. Dass man (mittlerweile) mit diesen Prämissen keinen findet, wundert mich nicht.
  5. Kwaiken

    Leidiges Thema - Vorstellungsgespräch Dresscode

    Das ist mir nur passiert, als ich mal einige Zeit bei so einem "Systemhaus" gearbeitet habe. Daher meine Aussage. Mittlerweile ist Büro, Arbeitsplatz oder Meetingraum Standard. Ebenso Essen. Bei vielen Kunden bekomme ich eine bereits aufgeladene Karte für Kaffeeautomaten, sofern er nicht kostenlos ist. Noch nie wurde ich irgendwohin abgeschoben und achte auch penibel darauf, dass meine Mitarbeiter nicht in "Kabuffs" gesteckt werden. Wenn sich ein Mitarbeiter über Arbeitsbedingungen beschwert (einer musste mal mit einem "Einkaufswagen" jeden Morgen in ein anderes Büro umziehen), geht postwendend ein Anruf an den Verantwortlichen mit der Bitte dem Consultant adäquate Arbeitsbedingungen bereitzustellen, da sonst weder Zeitplan, noch eine zufriedenstellende Arbeitsqualität eingehalten werden können. Wenn das nicht geht, wird der MA nach Hause geschickt und ich berechne dem Kunden einen vollen Tag (2x passiert, bei einem Logistiker und Lebensmittelhändler). Ich habe noch nie was anderes als "Selbstverständlich!" gehört. Und ich bin ebenfalls Dax/Nikkei/S&P unterwegs.
  6. Kwaiken

    Leidiges Thema - Vorstellungsgespräch Dresscode

    Vielleicht reden wir aneinander vorbei. Meiner Meinung nach gibt es "Berater" und "Berater". Erstere findest Du in Systemhäusern, deren Mitarbeiter an Kunden verkauft werden, um einen personellen oder technologischen Engpass zu überbrücken. Auch wenn diese ggf. im Anzug kommen, das ist bessere Leiharbeit. Sie übernehmen eher operative Tätigkeiten, Installationen, prozentual weniger Architektur, Konzeptionen und Strategie. Meist mit ~600-800 EUR/Tag vergütet. Letztere liegen dann meist bei ~1500 EUR/Tag aufwärts und übernehmen andere Aufgaben. Ich habe noch nie gesehen, dass diese in Kaffeeküchen oder unbelüftete Kammern abgeschoben wurden. Eher werden sie zum Essen eingeladen.
  7. Kwaiken

    Leidiges Thema - Vorstellungsgespräch Dresscode

    Für mich zeugt es eher von schwacher Kompetenz, wenn man sich nicht an bestimmte "Regeln" halten kann. Manche Dinge mögen einem unsinnig oder antiquiert erscheinen, aber sie sind nun einmal (noch) da. Und wenn ich die Wahl habe zwischen einem, der sich an diese Dinge halten kann, selbst wenn er es nicht will und mag, oder einem Hipster-Querkopf, der meint so wie es ihm gefällt hat es zu sein, dann wähle ich ersteren. Vor allem im Kundenkontakt möchte ich eher den, der sich an Konventionen halten kann und sich im sozialen Porzellanladen nicht wie ein Elefant aufführt. Denn fachliches kann man dem Bewerber noch beibringen, aber entsprechende Umgangsformen (in sozialen Strukturen) sind dann nur schwierig zu vermitteln.
  8. Kwaiken

    Leidiges Thema - Vorstellungsgespräch Dresscode

    IT ist ein kreativer Beruf. Vor allem Softwareentwicklung. Und wie bei jeder kreativen Tätigkeit bin ich der Meinung, dass man nur 100% leisten kann, wenn man sich zu 100% wohl fühlt. Daher ist es mehr als legitim, sich nach den Rahmenbedingungen zu erkundigen. Würde ich mich wieder als Softwareentwickler einstellen lassen, würde ich mich sofort nach folgenden Dingen erkundigen: Dresscode: Anzug oder Freizeit (ich kann z. B. nicht auf Dauer mit einer Krawatte um den Hals programmieren)? Vorhandener Klimaanlage oder Gewächshaus? Massentierhaltung oder max. 2-4er Büros? Anständige Hardware nach freier Auswahl oder C64 und 2 EUR Maus? Parkplatz, Kaffee, Getränke, Snacks inkl. oder muss ich für meinen Morgenkaffee 3,50 EUR zahlen? Überstundenregelung: Lebensarbeitszeitkonto oder Arbeitslager? Über diese Dinge würde ich mich erkundigen, bevor ich überhaupt nach dem Gehalt frage. Denn der Schmerzensgeldanteil am Salär hängt nicht unmaßgeblich von diesen externen Faktoren ab. Um meine Aussage in relative Zahlen zu fassen: ich wäre z. B. bereit problemlos auf 10-20% zu verzichten, wenn alle Rahmenbedingungen stimmen. Als Berater kann ich meine Arbeitsumgebung beim Kunden nur selten beeinflussen (obwohl die meisten Kunden ein intrinsisches Interesse daran haben, dass der teure Berater sich wohl fühlt und keinen Job vernünftig machen kann) und habe da etwas andere Auswahlkriterien, die für Inhouse-Jobs nicht relevant sind. Aber auch hier lehne ich, ohne vorher nach dem Gehalt zu fragen, bestimmte Stellen einfach von Anfang an ab.
  9. Kwaiken

    Vorstellungsgespräch mit Testaufgabe

    Sofern man nicht täglich im Job auf einer Bühne vor vor vielen Leuten programmieren muss, halte ich Programmieraufgaben beim Bewerbungstermin für nicht sinnvoll. Viele Entwickler werden schon beim Pairprogramming in einer neuen Firma nervös, da muss man das nicht auf die Spitze treiben, indem man ihn in einer Ausnahmesituation entwickeln lässt. Programmierung ist kreative Arbeit, es entstehen keine guten Ergebnisse, wenn der Protagonist im Lampenfieber-Modus ist. Besser fände ich eine Aufgabe "zum mitnehmen". Man gibt dem Bewerber die Firmen-Coding-Convetions mit, lässt ihn eine Woche werkeln und begutachtet später das Ergebnis. Dann darf er beim zweiten Termin seinen Code erklären. Ich habe in den Folgegesprächen hier schon die schüchternsten, stotternden Erstgespräch-Mauerblümchen zu Steve Ballmer mutieren sehen, wenn sie ihren eigenen Code präsentieren. Man merkt so auch problemlos, ob das selbstgeschriebener Code ist, oder nur von stackoverflow abgeschrieben wurde, ohne zu verstehen, was der Code genau macht.
  10. Kwaiken

    Leidiges Thema - Vorstellungsgespräch Dresscode

    Sehe das wie bigvic. Mit Anzug ist man nur in einem Startup vielleicht overdressed, andersrum könnte das in einer unangenehmen Situation enden: selbst im Anzug, während das Gegenüber Jeans und Hemd trägt ist deutlich besser, als selbst in Jeans und Hemd und der zukünftige Vorgesetzte sitzt einem im Anzug am Tisch.
  11. Kwaiken

    Wechseln oder Gehaltsverhandlung

    Passt irgendwie so nicht zu Aber vielleicht bekommt ja mittlerweile jeder, der länger als ein Jahr bleibt schon ein Inventaraufkleber mit Barcode wie in UK 😉 Zunächst einmal: Glückwunsch. Schönes Gehalt für Tätigkeit, Bildungsstand, Berufserfahrung und Alter. So wie es ausschaut bewegen sich beide Angebote auf ähnlichem Niveau. Sofern Du wirklich zufrieden mit deinen derzeitigen Aufgaben und deinem AG bist bist, würde ich hier mit offenen Karten spielen, dem Chef mitteilen, dass Du ein Angebot für 65k hast und ob er mitziehen würde. Wenn er dich runterhandelt, erneute Erhöhung um ~5-10% nach 2 Jahren noch rausziehen und gut ist's. Ansonsten sind größere Firmen prinzipiell zu bevorzugen. Aber bei 500 Mann und 6 ITlern sind die Entwicklungsmöglichkeiten auch nicht unbegrenzt, da würde ich mir keine Illusionen machen. Wenn es 5.000 MA wären, würde die Sache vielleicht anders aussehen.
  12. Genau das ist mein Problem. Ich sehe wie das die Leistungsträger im Team beeinflusst. Diese retten sich ja schon ins HO, nur ist das auf Dauer keine Lösung. Sie wollen ja nicht gehen 😉 Wie bereits erwähnt ist das - mehr als ausgiebig - bereits geschehen. Nur fruchtet das nicht bei ~80% der Leute*. Die anderen 20% brauchen Schulungen nicht, sie bringen sich alles bei was sie brauchen und fragen gezielt bei Dingen, die sie nicht verstehen. Nach 3 - 6 Monaten sind sie im Soloflug. * Beispiel einer einwöchigen Session für die Support-Kollegen eines Partners von vor ein paar Monaten: Teilaufgabe war LDAP Debugging auf 636 mit Serverzertifikat, um den Traffic zu entschlüsseln. Von Installation tcpdump/wireshark bis zum laden des Zertifikats, alles haarklein erklärt. Monat später traced der Kollege bei einem Case tagelang auf 389 und wundert sich, dass da nichts ankommt. Dezenter Hinweis. Dann traced er auf 636 und wundert sich, dass er in den Logs nichts lesen kann. Hinweis auf Zertifikat. Das geht dann immer so weiter. Alles beantwortbar mit google: "wireshark ldap 636". Aber irgendwie scheint eine Mail an 10 Kollegen zu schreiben oder Tickets aufzumachen und derweil Däumchen zu drehen leichter von der Hand zu gehen. Daher... Eben leider nicht.
  13. Das ist dann die ultima ratio, sofern das überhaupt möglich ist, denn "Bin ich in dem Moment nicht drauf gekommen" als Begründung für eine mangelhafte Leistung ist weder Abmahnungs- noch Kündigungsgrund. 😉 Mal abgesehen davon versuche ich genau das zu vermeiden ...
  14. Kwaiken

    Jobsuche - Personaldienstleister??

    Hat aber mit Personaldienstleistern gar nichts zu tun. HH bekommen einen Teil deines Jahresgehalts als Provision nach bestandener Probezeit und sind daran interessiert dich für gutes Geld zu vermitteln. Personaldienstleister hingegen erhalten vom Auftraggeber ein Budget für die Position vorgegeben und müssen/wollen sie zu dem Stundenlohn besetzen. Die Differenz zwischen deinem Gehalt und dem veranschlagten Budget streichen sie parasitär als Marge ein. Natürlich werden sie versuchen dein Gehalt zu drücken. Sie haben zu HH eine praktisch diametral entgegengesetzte Interessenslage.
  15. Wenn das so einfach wäre, hätte ich mein Posting nicht verfasst 😉 Die Gespräche wurden schon geführt. Es änderte sich nichts. Letztes Gespräch aus dem Gedächtnis: - "Möchtest Du ein anderes Projekt?" - " Nein!" - "Andere Aufgaben?" - "Nein!" - "Passt etwas an den Rahmenbedingungen nicht?" - "Nein, alles Ok." - "Warum hast Du denn nicht zuerst mal telnet aus Segment A gemacht, oder mal geschaut, ob überhaupt was auf dem Port läuft, bevor Du ein Ticket aufgemacht und 16h auf Reaktion gewartet hast?" - "Keine Ahnung, ist mir da ad hoc nicht eingefallen." Wie willst Du da der Ursache auf den Grund gehen?

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