Kwaiken

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  1. Und welche davon greifen, wenn man die Frage so stellt, wie sie auch initial gestellt wurde und nicht die Hälfte der Fragestellung weglässt? Das ist so, als ob jemand fragt "Welchen Grund habe ich das Auto zu putzen, wenn ich es vor 5 Minuten geputzt habe?" und Du liest nur bis zum ersten Komma und kommst mit "Welchen triftigen Grund kann es geben das Auto nicht zu putzen? Es ist sauber, riecht gut, ..." Ganz langsam nochmal für dich: Welchen triftigen Grund gibt es, eine AHR innerhalb von 3 Jahren nebenberuflich nachzuholen, wenn man schon vorher (siehe mein Posting) oder direkt nach 3 Jahren Berufserfahrung studieren kann (der Einfachheit halber nehmen wir einfach mal den üblichen FI-Draufsattel-Info-Studiengang an einer Uni ohne NC an)? Mehr Planungssicherheit? Ne. Bessere Studienchancen? Ne. Jobchancen? Gibt es jemanden, der mit einem Bachelor / Master im VG nach seinem fehlenden AHR gefragt wurde?
  2. Sory, aber das finde ich nun sehr weit hergeholt. Welchen Grund hätte man FHR und AHR grundsätzlich zu verteufeln? Ich finde sie sind der effizienteste Weg für ein Studium direkt nach der Schule. Ich kaschiere hier nichts. Jeder sollte keine Optionen und die damit einhergehenden Vor- und Nachteile kennen. Bestimmte Dinge hätte ich anders gemacht, wenn ich ob dieser schon damals wüsste. Ich persönlich messe "gut" immer als effizient oder effektiv. Wenn man fragt, was ist der beste Weg, um nach der Ausbildung zu studieren, dann sage ich, dass das Nachholen einer FHR oder AHR nicht gut - im Sinne von effizient - ist. Sofern ein Studium nach der Ausbildung das Ziel ist! Und bin auch bereit meine Argumente vorzubringen, gegenteilige anzuhören und meine Meinung ggf. zu revidieren. Aber bis jetzt kam da nicht viel außer "muss jeder selbst entscheiden" und "40 Plätze für alle verteilt auf 129 Bewerbungen bei 4% für beruflich qualifizierte" (wobei letzteres sogar ein Vorteil sein kann, wenn von den 40 Plätzen ~2 extra für beruflich qualifizierte reserviert sind und sich aber niemand davon für entscheidet, kommt man trotz überlaufenem Studiengang dennoch zum Zug). Wenn jemand jedoch fragt, wie er direkt nach der Schule am schnellsten ein Studium an einer Uni anfangen und beenden kann, dann führt für Normalsterbliche kaum ein Weg an einer AHR vorbei.
  3. Alle Diskussion wird geführt nach Angaben des TE. Er hat eine Ausbildung und will sich weiterbilden. Von "vor einer Ausbildung die FHR nachzuholen" hat niemand - außer Dir - gesprochen. Du musst schon passende Prämissen einsetzen, dann klappt es auch mit dem Nachvollziehen des Ergebnisses. Und meine "Ehrenrettung" bezog sich eben auf die Prämisse, dass diese nach einer Ausbildung nachgeholt wird. Wenn man das mit einbezieht, passt der Schuh wieder. Wenn Du diesen Fakt, dass der TE das nach der Ausbildung macht und nicht vor, weg lässt, kommst Du natürlich zu einem anderen Ergebnis. Was nicht verwundert.
  4. Dann bleiben wir bei 1 Jahr für FH und 2 für Uni. Sind also (1+6) für FH in Teilzeit oder (2+6) für Uni in Teilzeit. Aber noch was zur Ehrenrettung der FHR / AHR: sobald man unbedingt so schnell wie möglich nach der Ausbildung Vollzeit an eine Präsenzhochschule möchte und den Weg über ein Probestudium ala FU partout nicht gehen will - gibt Leute, denen ist Fern-lernen ein Graus - ist die FHR / AHR ein guter Weg. Viele entscheiden sich gegen Ende der Ausbildung, dass sie studieren wollen. Und das möglichst direkt angeknüpft an die Ausbildung, ohne zunächst BE zu sammeln. Hier würde ich tatsächlich schnell noch die FHR aufsatteln, den Bachelor an der Präsenz-FH machen und zum Master an eine Uni gehen und dort evtl. Aufbaukurse absolvieren. Nebenberuflich würde ich, wie gesagt, den anderen Weg deutlich in der Favoritenrolle sehen.
  5. Sobald man 3 Jahre BE hat. Ich hatte mehr - da kam die Regelung gerade in Mode. Aber Daten sind mit 0 BE. Damit habe ich im Posting auch die Rechnung aufgestellt. Schau noch einmal drauf. Ja, es war schwieriger ohne Abi-Mathe. Aber auch wenn es 5x so schwer wäre, rechtfertigt es keine 3 Jahre Zusatzaufwand für die FHR. Siehe meine Rechnung. HR + Teilzeit-Studium = 8-9 Jahre (2-3 Jahre HR + 6 Jahre TZ Studium). Wenn Du an der FU mit 0 BE direkt nach Ausbildung startest, bist Du in 5,5 - 6 Jahren fertig. Quelle? Ich finde dazu nichts auf den Seiten, nur eine 20-20-60 Regelung. Ansonsten hat der Studiengang 40 Plätze und 130 Bewerber letztes Semester. Wie gesagt: es ist pro Hochschule geregelt. Es gibt genug Unis / FHs ohne NC. Sofern ich mir jetzt nicht unbedingt SuperDuperHyperExoten-Studiengang - wo es nur 40 (!) Plätze gibt - geben möchte, habe ich damit kein Problem. Es gibt keinen Grund, sich 3 Jahre lang ein Abendkurs zu geben, nur weil man studieren möchte. Nichts wiegt diesen riesen Zeitverlust wieder auf. Hochschulen gibt es genug. Auch mit den Schwerpunkten, die man gerne belegen will. Wenn man aber, wie gesagt, unbedingt an Uni X, Extra-Studiengang Y mit nur 40 Plätzen studieren möchte .... da hilft auch der FHR kaum, wie man sieht.
  6. Offensichtlich teilst Du diese Meinung nicht. Dann: ich lasse mich immer gerne eines besseren belehren und lerne auch immer gerne dazu. Was sind die Argumente, die für ein nebenberufliches Abitur innerhalb von 3 Jahren sprechen, wenn man nach 3 Jahren Berufserfahrung sowieso ohne Abitur hätte studieren dürfen? Was genau habe ich am Ende auf der HABEN-Seite stehen, wenn ich auf der SOLL-Seite 3 Jahre für ein Abitur investiert habe, das ich für meinen Zweck - das Studium der Fachrichtung, in der ich meine Ausbildung gemacht habe - nicht gebraucht hätte? Ich bin gespannt! (PS: Ich habe hier noch einen Betrag rausgesucht, warum das Nachholen eines Abiturs Zeitverschwendung ist. Am Beispiel der FU kannst Du in 5,5 Jahren auf Teilzeit - ohne jegliche Berufserfahrung vorab - durch die Zugangsprüfung und Scheinklausuren deinen Bachelor haben. Weitere Spielereien mit später an einer Präsenzuni einschreiben, etc. sind auch möglich.) Man kann auch den Vorschlag machen, dass man sich doch mit einem Stock ins Auge pieksen soll und bei der Frage nach Relevanz irgendwas von "Sinn und Zweck bleibt jedem selbst überlassen", um von der fehlenden Sinnhaftigkeit des eigenen Vorschlags abzulenken und dem Gegenüber fehlendes Mitdenken zu unterstellen. Ja klar ... das geht natürlich auch.
  7. Er soll die Zeit, die er braucht um zum Studium zugelassen zu werden mit Abendkursen verbringen, die er nach den 3 Jahren Berufserfahrung am Ende gar nicht braucht, um zum Studium zugelassen zu werden? Wow. Diese Art von Zeitverschwendung wäre mir tatsächlich nie in den Sinn gekommen.
  8. So wie ich den TE verstanden habe, möchte er der FIAE Ausbildung kein Theologie-Studium anschließen, sondern sich im Informatik-Bereich weiter bewegen. Und selbst wenn er Theologie studieren wollte, ist es vom Outcome wahrscheinlich sogar sinnvoller in 3 Jahren den Bachelor in Wirtschaftsinformatik / Informatik zu machen, statt 3 Jahre für's Abi zu investieren. Danach hat er automatisch die allgemeine Hochschulreife. Der Promotion in Genderstudies steht dann auch nichts mehr im Weg.
  9. Jungs, das erinnert mich immer an die akademischen Fragestellungen, die mit Elan und Ehrgeiz so gerne diskutiert werden. Alles toll und so, aber keinerlei Praxisrelevanz ;-) Also: Butter bei de Fische: Z. B. Hochschule Osnabrück im wunderschönen Niedersachsen: Im Endeffekt: Studiengang auswählen, Hochschule aussuchen, Zugangsvoraussetzungen auf der Hochschulseite prüfen. Studienberatung anrufen, mündlich alles verifizieren, Unterlagen absenden, immatrikulieren und das köstliche Mensaessen genießen.
  10. Richtig. Hatte damals das Gespräch kurz vor dem Abschluss. Würde mich im nachhinein aber nicht wundern, wenn die Dame das auch mit dem Bachelor-Zeugnis in der Hand gefragt hätte. Ne, das war eine andere. Aber cool, dass Du dich erinnerst ;-) Ich glaube ich bringe vielleicht ein Buch raus: "Spaß beim VG - was tun, wenn einem mal langweilig ist! Ein Leitfaden"
  11. Ja, vielleicht. Aber wie so oft geht es hier um Wahrscheinlichkeiten. Wenn man mich fragen würde, wie ich die Wahrscheinlichkeit einschätze, dass man im VG außerhalb vom F&E Matheleute sitzen hat oder nicht, so würde ich auf 1:10 tippen. Alles drüber wäre für mich eine immense Überraschung. ;-)
  12. Richtig. Hatte bis jetzt einmal einen Personaler im VG, der es auch mal an der FU versucht hat (und gescheitert ist). Da kamen dann Lobeslieder wie hart das doch war und wie viel Respekt er hat, etc. Bei einem anderen hat die damalige Geschäftsführerin gemeint "Ah, Sie sind an einer FernUni. Ist das sowas wie die Volkshochschule?". Fakt ist: es ist die einzige, staatliche Universität, die so voll-umfänglich ein Fernstudium anbietet. Sie ist über 40 Jahre alt, hat 80.000 Studenten und kann - im Gegensatz zu den (meist privaten) Fern-FHs wie FOM und Co. - , selbstständig Promotionsgrade verleihen. Mit einem nebenberuflichen Fernstudium verbindest Du die Nachteile eines Präsenz- (Lernpensum) und Fernstudiums (kaum Kontakt mit Komillitonen) mit dem Nachteiles eines Berufslebens (40h-Woche). Quasi das schlechteste aus allen Welten. Das Einzige, was Du aus dem Studentenleben mitbekommst ist der Hörsaal einer Fremduni, wo Du am Ende des Semesters deine Klausur schreibst. Oder erwecken den Anschein eines "Sonderlings", wenn das Gegenüber ein Mathe-Hasser in Schule / Studium war ("Hat er sie noch alle?! Er belegt freiwillig Mathe-Kurse? Weirdo!"). Und die Mehrzahl im Studium sieht Mathe nur als ein notwendiges Übel. Wenn Du nicht gerade in F&E wilderst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Du genau so einen Mathe-Feind im VG sitzen hast. Würde mir Mathe-Kursen also nicht hausieren gehen, sondern auf Nachfrage sowas wie "Ich habe gemerkt mir fehlt für einige Konzepte bei XY das mathematische Fundament, daher ..." sagen. Da würde ich Widersprechen. Unfertig hat immer den Beigeschmack von "Nicht geschafft". Würde das nur erwähnen, wenn ich kurz vor dem Abschluss stehe oder die bestandenen Vorlesungen genau in die Kerbe schlagen, wo ich mein Zelt im Berufsleben aufbauen möchte. Ansonsten würde ich nicht erwähnen, dass ich versucht habe zu studieren und gescheitert bin.
  13. Glaube Du hast da was missverstanden. Es geht nicht um neue oder alte Konzepte, sondern dass das Lernen im Alter, bedingt durch die altersbedingten biochemischen Abbauprozesse im Gehirn schwieriger wird. Man braucht für die gleiche Lernleistung mehr Aufwand, wie es bei einem Jungspung der Fall wäre.
  14. Du verstehst wohl selbst nicht genau, was Du sagst. Effektivität: Schwieriger bedeutet Du hast mehr Aufwand für ein Ergebnis, d. h. die Effektivität wird geringer. Aber jetzt glaube ich, ich bin einem Troll aufgesessen. So resistent kann einfach niemand sein.
  15. Ich muss wohl an meiner Artikulation arbeiten. Doch, Du kannst lernen so viel Du willst. Auch lebenslang. Nur nicht mehr so effektiv. Darum geht's. Und das habe ich Dir schon zum 3. Mal geschrieben. Das steht auch so in deinem verlinkten Text: Ältere Menschen sind nur durch ihre Erfahrung bei der Analyse besser.