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Kwaiken

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  1. Persönlich nutze ich die Recruiter auf beiden Plattformen primär für Gehaltsanalysen. Wenn man höflich fragt, kommt auch oft die Salary range vor einem Telefongespräch. Und ich gebe dann zurück, ob es (signifikant) zu wenig ist. Beide bekommen eine Sicht auf den Markt aus der jeweils anderen position. Win-Win. Für Vorstellungsgespräche nutze ich sie jedoch nur wenn mich das Recruiting der Firma direkt anschreibt und die Firma als sowohl auch die Position spannend klingen (nachdem die "hard facts" abgeklopft wurden). Ausnahmen bestätigen die Regel.
  2. Du kannst davon ausgehen, dass deine Vorgesetzten die sechsstellige Marke auch im Kopf haben und auch mit dieser als Karotte vor deiner Nase rumwedeln werden ("Sie sind sechsstellig!!!"). Sobald Du sie erreicht hast, ist sie nur noch eine Nummer. Davor ist es ein (gefühlter) Meilenstein. Lass dich also von 100k nicht einschüchtern. Daher würde ich mich hier nicht so sehr darauf versteifen, nur den Sprung über die Marke zu vollziehen, sondern die neue Position adäquat zu bewerten. Fachliche + disziplinarische Führung, strategische Vorgaben und echtes Budget? Geh ruhig offensiv rein. Pseudoverantwortung ohne echte Führung (Entscheidungen müssen immer weiter oben abgesegnet werden, kein Budget, ...) mit nettem Titel auf der Visitenkarte: nur, wenn Du vor hast bald zu wechseln und statt Admin "Head of IT" im CV brauchst.
  3. Würde zweistufig vorgehen und die Tatsache, dass Du die Arbeit bereits (unentgeltlich) machst als Hebelpunkt nutzen: Jetzt hoch auf ~95k und ab disziplinarischer Verantwortung auf ~105k.
  4. Jetzt ins Blaue geschossen, aber evtl. ist das einfach eine unglückliche Formulierung seitens des AG? Vielleicht meint er damit, dass die Fahrkosten erstattet werden (0,3 EUR / Km, Bahntickets, etc.). Mal abgesehen davon würde ich mich für Außendienst niemals komplett auf ÖPNV verlassen wollen. Oft genug sind (vor allem) z. B. Krankenhäuser am Stadtrand, wo Du mit dem Auto vielleicht 30 Minuten bräuchtest, während ÖPNV dich dazu zwingt 6x umzusteigen. Oder Du kommst gar nicht hin, weil die DB wieder vom jährlich wiederkehrenden Sommer- und Wintereinbruch überrascht wurde.
  5. Nicht ganz. Spritgeld impliziert ja, dass es nur bezahlt wird, wenn Du auch fährst. Das ist aber auch der Fall, wenn Du es nicht tust (HO). Wenn Du einen Firmenwagen hast mit 1% + Entfernungs-Km wird er ja mit 1% versteuert, egal ob er in der Garage steht (Corona) oder tatsächlich bewegt wird. Bei der Car Allowance bekommst Du ebenfalls das Geld unabhängig davon, was für einen Wagen Du fährst und ob Du tatsächlich fährst. Das "Sprintgeld" wäre zusätzlich dann eher die 0,3 EUR / Km bei Dienstfahrt. Daher wird bei Verhandlungen ja gesagt: "Fixgehalt von X mit Y Bonus und CA/Firmenwagen on Top", was so viel bedeutet wie: Im Falle von CA: Gehalt X + Bonus Y + CA Z + 0,3 EUR / Km bei Dienstfahrt Im Falle von Firmenwagen: Gehalt X + Bonus Y + Bruttobetrag Z um die Versteuerung von 1% + EntfernungsKm auszugleichen. Hier gibt es dann keine 0,3 EUR / Km mehr. Hoffe das ergibt jetzt etwas mehr Sinn 🙂
  6. Weil das auch eines der Benefits ist Ist halt einfach ein Teil des Gehaltspakets. Denn die CA ist letztendlich nur ein voll zu versteuernder Bruttobetrag auf deinem Lohnzettel, nicht mehr, nicht weniger.
  7. @Maniska: what @Fitschi said. Der AG bestimmt nichts*. Kannst auch nen rostigen Opel haben. Wobei ich bezweifle, dass jemand, der mit einer vierstelligen CA so wenig common sense hat, dass er das tun würde. * eine meiner Firmen hat mir aufgetragen, dass eine Vollkasko für mein KFZ abgeschlossen werden muss. Und Wagen muss auf mich zugelassen sein, d. h. bei der Beantragung der CA musste ich Kopie vom Fahrzeugschein vorzeigen. Also Business-Class für unter 4h ist nicht reasonable. Mit der Bahn oder dem Auto von Frankfurt nach Madrid ist auch nicht reasonable. Leihwagen nehmen, obwohl man vom Flughafen mit dem Taxi / ohne Umstieg mit der Bahn günstiger und schneller beim Kunden ist, ist ebenso wenig reasonable. Ne Woche in Abu Dhabi arbeiten, aber in Dubai wohnen und jeden Tag ein Taxi nehmen ist ganz und gar nicht reasonable (hat einer mal tatsächlich gebracht). You get the idea. 😉 Je nach Kunde ging bei mir sogar das Motorrad ("Bitte kommen Sie demnächst ohne Anzug!"). Cabrio nehme ich nur, wenn ich sicher (!) weiß, dass es nicht regnet. Schlechte Erfahrung mit der geplanten Obsoleszenz von Seilzügen bei Cabriodächern ...
  8. Drei Beispiele von mir: Firma n: Firmenwagen bis Senior nicht Bestandteil des Gehaltspakets. Wurde vom Brutto abgezogen. Führte dazu, dass Junior Consultants im 7er oder 535d in Voll-M zum Kunden fuhren und das Gerät nach der Arbeit bei den Eltern auf dem Hof abstellten, bevor sie es sich im Kinderzimmer gemütlich machten, weil das Gehalt zu 75% auf's Auto drauf ging. Betrag wurde dann gedeckelt, um sowas zu unterbinden. Firma n+1: Firmenwagen ab Stufe nach Junior (+20% der Rate durch Bruttoumwandlung). Auf Wunsch Allowance. 99% hatten Firmenwagen. Rate abhängig von Versicherungs-SB (O-Ton Fuhrparkleiter: "Durch zu viele Unfälle der Mitarbeitergattinen und -gatten", die den Wagen auch nutzen durften). Wählst Du also eine niedrige VK-SB, gibt's nur nen 3er. Ab ~1k SB reichte es schon für nen mittelmäßig ausgestatteten 5er. Firma n+2: Nur Allowance, da US-Unternehmen keine Lust hat sich um einen Fuhrpark in jedem Land zu kümmern, wo es Leute hat. Bei Dienstreisen freie Wahl des Untersatzes, solange es reasonable ist. Beim Auto gibt's Entfernungs-KM. Ich bin persönlich ein großer Freund der Car Allowance, da ich mir gerne ganz genau aussuche was ich fahre (Auto- und Motorrad-Fan) und nicht immer das neuste Modell haben muss. 1% des Neupreises für ein "altes" Auto zu versteuern, wäre ökonomisch recht unsinnig. Außerdem habe ich nur Spaß am Fahren, wenn es "mein" Auto ist. Bei den ganzen Firmenwagen sprang der Funke nie über, obwohl ich sie selbst zusammengestellt und bestellt habe. Keine Ahnung warum.
  9. Wenn Du's richtig machst, viel Freizeit 😉 Meiner Erfahrung nach besteht ein Großteil der Arbeitszeit von Admins, also von denen, die nicht 9to5 bis zum Ende ihres Lebens die gleichen, monotonen Dinge tun möchten (gibt auch solche, ist ja nicht schlimm), darin die wiederkehrenden Aufgaben so weit wie möglich zu automatisieren. Der Spruch, der mir damals von meinem Ausbilder bzgl. Administration mitgegeben wurde war: "Nur ein fauler Admin ist ein guter Admin". Die neu gewonnene Zeit wird dann in spannendere Dinge gesteckt.
  10. Einfach sagen: "Sind wir noch in der emotionalen Phase, oder arbeiten wir schon lösungsorientiert?" - klappt auch zu Hause mit dem eigenen Partner vorzüglich 😉 Im ernst: Ich persönlich würde mir solche Probleme - also die, die ich nicht lösen kann; Du kannst weder den Drucker kalibrieren noch darfst Du wohl ihren Monitor einstellen, um beim Druckerbeispiel zu bleiben - nicht ans Bein binden. Meist wird bei sowas der Messenger erschossen, egal wie die Message lautet. Verständnis zeigen, Ticket beim Hersteller / Service Provider aufmachen. Bei erneutem Nachfragen sagen, dass der Hersteller sich noch nicht gemeldet hat, Du aber gerne nochmal nachhaken und auf die Dringlichkeit hinweisen kannst. Wenn der Hersteller da war, die Techniker die Botschaft überbringen lassen. Wenn das immer noch nicht fruchtet, Angebot einholen für die Aufgabe (Monitorkalibrierung / Beschaffung eines farbgetreuen Monitors + passenden Photodrucker inkl. Kalibrierung des Farbraums), so dass das der Beschwerdeführer freigibt oder sich um die Freigabe kümmern darf. Warum in fremden Kriegen kämpfen?
  11. Du fühlst dich nicht bereit, in einen neuen Betrieb einzusteigen und hoffst, dass ein (sehr Mathe-lastiges und wenig praxisorientiertes) Studium das ändern? Wird höchstwahrscheinlich nicht passieren. Sobald Du die Ausbildung bestanden hast, bist Du ausgebildeter Fachinformatiker. Niemand wird von Dir erwarten, dass Du alles weißt. Sicher nicht von Beginn an und vor allem nicht direkt nach der Ausbildung. Mach dich nicht verrückt. Wenn Du Krankenschwester wärst und dich nach der Ausbildung nicht zu 100% sattelfest fühlen würdest, würdest Du auch kein Medizinstudium und ne Facharztausbildung dranhängen, um sich als Krankenschwester wohler zu fühlen, oder? 😉
  12. @allesweg: ich bin hier durch jahrelanges Consulting etwas biased, aber grundsätzlich würde ich sagen: wo Du der Firma durch deine Arbeit direkt Geld einbringst und jeder unnötige Management-Eingriff in deine Autonomie Overhead generiert und deinen RoI schmälert. Muss nicht Consulting sein, obwohl es die naheliegendste Möglichkeit ist. Auch dort, wo die IT Abteilung als Profit- statt als Cost-Center geführt wird, sollten die Bedingungen besser sein. Just my 2 Cent.
  13. Wird wohl Zeit für nen neuen Job 😉
  14. Menschen sind von Natur aus faul und suchen sich den Weg des geringsten Widerstands. Wenn eine Firma irgendwelche neuen Compliance-Prozesse ersinnt, die nicht praktikabel sind und die Leute beim Arbeiten behindern, wird immer ein Weg gefunden, um sie herum zu manövrieren, was den neuen, ach so tollen Prozess komplett ad absurdum führt. Das gilt vor allem bei solchen sensiblen Dingen wie Kennwörtern. Daher ist auch u. a. Zero Trust grundsätzlich, Passwordless und Device Trust samt MFA individuell the new cools Kids on the Block. Wenn es für die Mitarbeiter einfacher gemacht wird, den sicheren Prozess einzuhalten, als sich das Admin-Kennwort zu beschaffen (z. B. Break Glass Adminkennwort in zwei Teile geteilt, die bei jeweils einer Person im Safe sind und welche beide zusammen eingeben müssen im Vergleich zu Paswordless + Device Trust + Fingerprint), siegt immer die Faulheit und der Prozess wird automatisch eingehalten. Ist das nicht der Fall, muss der Prozess überarbeitet werden.
  15. Das ist sein erster Job. Ich würde ihn jetzt vielleicht nicht direkt ins IT Strategy Consulting für CxOs werfen 😉 Zudem würde ich behaupten, dass einem mit 23, gerade aus der Ausbildung raus, das Wissen fehlt, um "komplexe Probleme" zu lösen. Diese löst man nicht nach Bestehen der FI*-Prüfung und durch Lesen des IT-Ausbildungskompendiums, sondern durch Erfahrung. Und diese muss man vorher erst einmal erwerben. Ist ja nicht nur Support. Er schreibt: Da sind viele Dinge drin, in die man durchaus tiefer einsteigen kann, wenn man daran Spaß hat. Aber dafür muss man zuerst wissen, woran mal Spaß hat. Hier ist so eine "Mädchen für Alles"-Stelle gar nicht mal so schlecht, wie ich finde, um überall einmal rein zu schnuppern. Nach ein/zwei Jahren merkt er vielleicht, dass er Spaß an MDM hat und spezialisiert sich auf Citrix oder Intune und berät später Kunden im immer größer werdenden Markt bei BYOD-Policies. Oder er findet Netzwerk total spannend und geht in Richtung CCAr? 2.000 MA, keine Probezeit, kein schlechtes Gehalt, etwas wenig Urlaub. Ist jetzt "not great, not terrible". Wie viele Stunden / Woche schreibt er leider nicht.

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