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Kwaiken

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  1. Arbeitsangebot erhalten - Bedenkzeit

    Wie immer bei Personalern und Anwälten gilt: 2 Menschen, 3 Meinungen. https://www.monster.de/karriereberatung/artikel/probezeit-vermasselt-was-nun http://www.ingenieur.de/Arbeit-Beruf/Heiko-Mell/Bewerbung/2478-Falsche-Angaben-im-Lebenslauf https://arbeits-abc.de/kuendigung-in-der-probezeit-wie-machen-sie-weiter/ http://www.huffingtonpost.de/jochen-mai/kuendigung-in-der-probezeit-und-jetzt_b_5779870.html Die Literatur, das Internet, auch die Rechtsanwälte sind sich uneins. Fakt ist jedoch, dass es evtl. unterschiedlich ist, was Bewerber und AG als "relevant" ansehen. Du kannst dich beim britischen Geheimdienst bewerben und 5 Jahre KGB verschweigen; wenn Du einen guten Job machst, kräht niemand danach. Wenn man dich aber loswerden möchte, dann ist für eine Ingenieursstelle plötzlich auch das Praktikum bei Footlocker von 1990 interessant.
  2. Arbeitsangebot erhalten - Bedenkzeit

    Da wäre ich immer vorsichtig mit. Falsche Angaben im Lebenslauf sind evtl. Kündigungsgrund (wenn bei ihrer Kenntnis ansonsten eine andere Willenserklärung abgegeben worden wäre). Ansonsten gilt: Probezeit ist für beide Seiten da. Es ist nichts verwerfliches dran in der Probezeit zu merken, dass einem der AG nicht liegt und sich was neues zu suchen. Wenn man das aber ein paar Mal hintereinander macht, sieht das sicherlich nicht so toll aus.
  3. Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Diese Erkenntnis hat sich aber nicht besonders weit herumgesprochen - mich würde hier tatsächlich mal eine Umfrage interessieren, wie viele der letzten 10 Interviews der Forenmitglieder nach PBI abgelaufen sind und welche "traditionell". Edit: wobei mir persönlich auch das Fragenmuster bei PBI nicht weit genug geht. "Give an example of a time you had to make a difficult decision." stellt den Bewerber unnötig vor die Wahl aus seinen X Jahren Berufserfahrung irgendwas für den Interviewer relevantes auszusuchen. Da verbraucht er mehr Zeit mit der Suche in seinem Gedächtnis, als damit, um was es mir eigentlich geht. Hier würde ich auch lieber vorselektieren: "Warum haben Sie Ihre Thesis in Thema X geschrieben?" oder "Gab es in der letzten Zeit ein Projekt, was Ihnen besonders am Herzen lag?" und anschließend "War sicher eine schwere Entscheidung. Warum haben Sie sich hier für X entschieden?" Ein roter Faden für den Bewerber, statt zusammenhangsloses Stakkato ala "Have you ever had many different tasks given to you at the same time? How did you manage these?", "Give an example of a time you had to make a difficult decision", "Lead me through a decision-making process on a major project you’ve completed."
  4. Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Und bei uns melden sie sich nicht, wenn man ihnen eine Auftragsbestätigung schickt. Oder geben gar kein Angebot ab. Oder rufen dann an und sagen, dass sie erst in 4 Monaten Zeit haben das angegebene Angebot auszuführen - so sind die regionalen Unterschiede. Es ist nicht anmaßend dich darauf hinzuweisen, dass deine Rechnung falsch ist. Denn wie alle anderen schon geschrieben haben, interpretierst Du deine Rechnung falsch. Ist korrekterweise so: Grundgehalt Netto: 1100 EUR = 1500 EUR Brutto + Dienstwagenpauschale: 300 EUR netto = 2050 EUR Brutto in Summe + Übernachtungspauschale oberhalb des steuerfreien Betrags: 210 EUR Brutto 2360 EUR Bruttogehalt = 1581 EUR Netto / Monat. Und das auch nur, wenn Du 20 Tage / Monat unterwegs bist. Finde ich arg mau.
  5. Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Schon alleine das Frühstück im Hotel kostet zw. 10 EUR und 15 EUR. Mittags / Abends kostet selbst das Menü bei McDonalds min. 8 EUR. Ob das in Sachsen günstiger ist ... Mal abgesehen davon: Bei 10-20 Tagen unterwegs würde ich mich nach Möglichkeit nicht permanent mit Fast Food vollstopfen wollen. So viel kann man gar nicht im Fitnessraum des Hotels (sofern Du nicht in einem Mehrbettzimmer einer Jugendherberge übernachten musst - bei deiner Kostenrechnung hätte mich das nicht verwundert) schwitzen, dass man seine Arterien wieder frei bekommt.
  6. Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Er hat seine ReiKo mit einberechnet. Bekommt sie wahrscheinlich monatlich ausbezahlt und so sieht sein Gehaltszettel entsprechend "geschönt" aus. Es gibt Beratungen, die gestehen Dir mehr zu. Da gibt es eine Firmen-CC mit Tageslimit. Daher ist es manchmal legitim dieses "Mehr" auf das Gehalt aufzurechnen, denn ob ich nun für 25 EUR pro Tag nur in der Dönerbude essen kann, um auf +- Null zu kommen oder ein Limit von 100 EUR / Tag habe und auch ruhig am Abend ein leckeres Steak verdrücken und ein paar Bier in der Hotelbar trinken kann, macht einen Unterschied. Bei dem steuerfreien Satz ist das jedoch sicherlich nicht der Fall.
  7. Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Da kann ich nur zustimmen! IT ist ein kreativer Beruf, da sind "ungerade" Lebensläufe eher von Vorteil, wie ich finde. Querdenker, Menschen, die sich organisieren können und selbstständig sind, kreativ und intrinsisch motiviert. Menschen, die man mit einem neuen, unbekannten Problem konfrontieren, alleine lassen kann und dennoch sicher ist, dass sie es lösen werden. So etwas wird gesucht. Viele MA, die ich erlebt habe, können nur in festen Mustern denken und nur Schablonenwissen anwenden. Passen ihre aktuellen Schablonen nicht auf das zu lösende Problem, geben sie auf und schreien nach Frontalunterricht, um eine neue Schablone zu erlernen. Bei dem nächsten, leicht abgewandelten Problem geht das Spiel wieder von vorne los. Anwendung von Transferwissen? Fehlanzeige. Andere kannst Du irgendwo mit einem Taschenmesser im IT-Amazonas aussetzen und in 2 Wochen kommen sie mit einem selbstgebauten Floß wieder nach Hause geschippert. Erstklassige Chefs wollen erstklassige Mitarbeiter. Zweitklassige Chefs wollen drittklassige Mitarbeiter. Und da die HR in diesem Fall mit ihrer Entscheidungsgewalt als quasi-Chef fungiert ... Es gibt Bewerber, die kommen ins Schwimmen bei den üblichen, sinnlosen Personaler-Piesackfragen ("Wie fühlen Sie sich, wenn Sie kritisiert werden?", "Wie profitiert das Unternehmen von Ihnen?"), sie wundern sich ob der Relevanz dieser Fragen und werden nervös, weil sie rational den Sinn nicht nachvollziehen können. Und so verstärkt sich der Eindruck, dass sie für die Position nicht geeignet sind. Aber das ist falsch, sie beschäftigten sich einfach nur nicht mit unsinnigen Dingen wie der Buch-konformen Beantwortung von HR-Questionaires. Alles, was hier an Antworten aus dem Rahmen fällt, ist negativ ("Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?" - "Kann ich Ihnen nicht sagen - heute ist Scrum en vouge, morgen was ganz anderes, vielleicht sitzen wir 2025 wieder an einer iSeries, who knows." = negativ!). Wenn man diese Leute aber nicht mit solchem Unsinn beledigt, sondern einfach mal eine relevante Frage stellt und sich dann an dieser entlang hangelt, um das was man wissen will herauszufinden - Beispiel - Ist Ihnen ein spannendes Projekt aus ihrer aktuellen Arbeit besonders im Gedächtnis geblieben? Keine Kundendetails, nur grob. Aha! Interessant. Wie haben Sie da denn X gemacht? Wirklich? Hatten Sie auch Möglichkeit Y in Erwägung gezogen? Sie entwickelten mit Z? Haben Sie eine Lieblingssprache? Ja, die finde ich auch super - was gefällt Ihnen am besten? Was halten Sie von Sprache B? Haben Sie vorher ein Konzept geschrieben? Grob- und Feinkonzept? Wie bauen Sie denn Ihre Konzepte auf? Haben Sie da ein bestimmtes Vorgehen oder richten Sie sich nach Kundenwünschen? Hat der Kunde das sofort abgesegnet oder mussten Sie um Details "feilschen"? Das war bestimmt viel Arbeit - sind Überstunden angefallen? Wie gehen Sie und Ihre Familie mit manchmal erhöhtem Arbeitspensum um? Wie viel Zeit verwenden Sie im Projekt normalerweise auf Dokumentation? Schreiben Sie sie nebenbei oder erst am Schluss? Warum? kommt man oft aus dem Staunen nicht heraus und würde den Arbeitsvertrag am liebsten sofort auf die nächste Serviette kritzeln und dem Bewerber rüberschieben. Daber dazu muss man sich wenigstens oberflächlich mit dem auskennen, für was der Mitarbeiter eingestellt werden soll. Die HR ist hier oft jedoch genau so weit wie der Schablonen-Mensch: man kennt nur einen Lösungsweg. Und wenn man nur einen Hammer hat, ist alles ein Nagel. Auch wenn man eigentlich eine Schraube sucht.
  8. Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Sehr beeindruckende Stellenausschreibung. Wenn auch nur die Hälfte davon tatsächlich gelebt wird, ist das mehr als nur beeindruckend. Bin gerade bisschen sprachlos.
  9. Abwerbe Angebot- Wie damit umgehen?

    Korrekt. Ich nenne das die Silvesterparty-Taktik: bei einer Einladung nicht fest zuzusagen, um sich Optionen offen zu halten, falls man doch zu einer besseren Party eingeladen wird. Du passt offensichtlich halbwegs zu der Stelle. Aber lass Dir Eines gesagt sein: auch bei Konzernen kommt schnell ein "OK" wenn Du wirklich die Granate für diese Stelle bist. Aber mindestens so Sprüche wie: "Wir wollen Sie unbedingt haben! Unterschreiben Sie keinesfalls wo anders. Wir versuchen die Prozesse bei der HR zu beschleunigen!". Beides war bei Dir offensichtlich nicht der Fall, so dass ich wie @Wuwu auch auf die Silvester-Taktik schließe. Aber das ist kein Vorwurf an den AG. Du würdest das genauso machen, wenn Du mehrere Eisen im Feuer hättest und es bei der Stelle, die Dir zugesagt wurde nicht Liebe auf den ersten Blick war. Dann ist es legitim sich etwas Bedenkzeit zu erbeten, um zu schauen, ob sich die Wunsch-Arbeitsstelle doch noch offenbart. "Wir schauen ob Ihre Gehaltswünsche bezahlbar sind" und "Ich möchte noch ein paar Tage drüber schlafen" sind hier nur freundliche Euphemismen für "Ich / Wir schauen noch ein bisschen, ob nicht noch was um die Ecke kommt. Wenn nicht, müssen wir uns halt mit Ihnen begnügen."
  10. Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Kann mich nur anschließen, ein schönes Gehalt für U30! Edit: Wobei ich für den Sprung von 70k auf 125k jetzt schon applaudiere, toll gemacht! ;-) Kann jedem hier nur ein Vorbild sein, sich nicht mit den angebotenen 4% Inflationsausgleich zu begnügen. Was das Arbeitspensum angeht: Ein höheres Gehalt bedingt nicht gleichzeitig auch einen höheren Arbeitsaufwand. Wenn das so wäre hätte jeder irgendwann eine entsprechende Grenze erreicht, denn mehr als 24h hat ein Tag nicht. Das ist jedoch nicht der Fall. In der Regel wird ab einer bestimmten Position die Verantwortung und das Ergebnis vergütet und nicht die Zeit, die man dafür aufwendet, bzw. absitzt. Ist man dann keine totale Niete im Zeit- und Selbstmanagement, kann es durchaus sein, dass man für 125.000 EUR effektiv weniger arbeiten muss, als für 60.000 EUR. Das gilt für Sales, wie auch für's klassische Consulting (außerhalb der Fleißbienchen-Ebenen).
  11. Abwerbe Angebot- Wie damit umgehen?

    Offensichtlich hat der TE eine Anfrage mit einem Angebot verwechselt, denn: Und ich hatte ja noch gefragt: Und offensichtlich gab es wohl ein erstes Gespräch und Interessensbekundungen beiderseits, aber noch nicht einmal warme Worte, da: Das ist wie in die Werbebroschüre eines Sportwagenherstellers zu schauen und schon einmal seinen alten Kombi bei Autoscout zu inserieren.
  12. Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Ich habe gesehen wie Akademiker-Stellen mit Fachinformatikern besetzt wurden weil der Kandidat 15 Jahre genau das gemacht hat, was gesucht wurde. Wäre die Bewerbung zuerst in der HR gelandet, wäre der Bewerber aussortiert worden. Der Druck, den eine Fachabteilung aus die HR ausüben kann, wenn sie einen Kandidaten will, darf nicht unterschätzt werden. Aber dazu muss die Bewerbung zuerst bei der Fachabteilung landen und nicht vorher von einem menschlichen Stichwortfilter aussortiert werden weil im Lebenslauf statt "CCNA Security", "CCIE Security" stand.
  13. Abwerbe Angebot- Wie damit umgehen?

    Hast Du was auf Papier oder nur warme Worte? Egal wie bequem es in einem Familienunternehmen sein mag: Schon rein von der Struktur stoßen diese Betriebe schnell an ihre Aufstiegs- und Gehaltsgrenzen. Lass dich daher nicht von deiner Bequemlichkeit einlullen. Und auch wenn dein Chef dein Gehalt auf das eines Großkonzerns heben würde (was er aber wahrscheinlich nicht tun wird), so hat Geld als Motivator nur eine Halbwertszeit von 3 Monaten. Danach bist Du wieder im alten Trott und unzufrieden. Denn es ist anscheinend nicht alleine das Gehalt, das dich über einen Wechsel nachdenken lässt, sondern eher deine Arbeit.
  14. Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Das gilt für viele Dinge im Bereich des HRs. Man kann sich als Personaler das Leben einfach machen und seine Suchleistung auf den Abgleich von Stichworten zw. Ausschreibung und Lebenslauf beschränken. Oder man macht wirklich seinen Job und verlangt vom Suchenden so lange eine Erläuterung der Kriterien, bis man den Unterschied zwischen Java EE und ME begriffen hat und nicht mehr Webentwickler über XING anschreibt, obwohl man Mobile-Developer sucht. Leider gehören viele Personaler der erstgenannten Gattung an und machen einen Job, der genauso gut von STRG-F erledigt werden könnte. Es gibt schon einen Grund, warum der meistgenannte Tipp für Bewerbungen lautet: Bewerben Sie sich an der Personalabteilung vorbei!
  15. Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    So ist es. Die teilweise schon schizophrenen Aussagen hast Du ja deutlich herausgestrichen. Der einzige Daseinszweck dieses Threads und den selbstdestruktiven Handlungen von @Matt84 ist sich Rechtfertigungsgründe zu suchen, warum er seine Situation eben nicht verändert sollte. Und seien sie auch noch so fadenscheinig und jeglicher Logik entbehrend; solange er etwas aus ihnen herausdestillieren kann, was ihn darin bestärkt, in seiner unkomfortablen Comfort-Zone verharren zu können, werden sie dankend angenommen. Hätte jemand schon auf der ersten Seite geschrieben: "Du hast es doch so gut! Bleib wo Du bist!" wäre der Thread sicher nicht auf 7 Seiten angewachsen. Paradebeispiel für ein arbeitstechnisches Stockholm-Syndrom.
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