Jump to content

Kwaiken

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    2.157
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    37
  1. OpenUniversity UK IT&Computing B.Sc.

    Hat der 23-jährige auch die Berufserfahrung eines 37-jährigen? Da ich einer dieser 10-Jahre-Studenten bin, kann ich hier vielleicht einen Tipp loswerden: mach den Bachelor so schnell es geht fertig. 4.5 Jahre sind in TZ realistisch, da Dir Kurse wie Software Engineering, Datenbanken und Netzwerke zufliegen sollten. Das oft notwendige Fachpraktikum wird Dir sicher auch anerkannt, so dass man hier durch die Vorbildung gut 2 Semester abhaken kann. Bleiben also nur noch 4 und die sind in Teilzeit auch in 4 Jahren gut zu schaffen. Wenn Du dann den BSc. hast, siehst Du den Master nur noch als erweitertes Hobby und schraubst dein Pensum auf ~10-15 ECTS pro Semester runter. Das läuft dann quasi nebenbei. Und 10 ECTS sind im Semester locker drin auch ohne große Freizeiteinbußen. Irgendwann hast Du dann deine 80 ECTS und musst nur noch die Semesterarbeit + Seminar machen. Denn wann genau Du deinen MSc. auf Papier hast, ist eigentlich ziemlich egal. Sofern Du nicht nur studierst um so schnell wie möglich aus deinem aktuellen Job herauszukommen.
  2. Wechseln oder Gehaltsverhandlung?

    Und selbst da sind es keine 3%, denn diese Erhöhung spürt man mit 100k noch weniger als mit 50k. Wir haben hier im Forum eine nette Führungskraft, die uns freundlicherweise an seinem Werdegang teilhaben lässt. Seine Sprünge waren (gestartet mit 32 Jahren bei 6 Jahren BE): 82.500 EUR (2008) - 11% 92.000 EUR (2010) - 14% 105.700 EUR (2011) - 12% 124.500 EUR (2012) - 11% 139.750 EUR (2015) - 12 % 169.500 EUR (2017) Die letzte Erhöhung von 12% ist mit 30k z. B. das komplette Jahresgehalt eines Juniors. Und diese Zahlen kann ich aus den Firmen, wo ich bis jetzt unterwegs war bestätigen. Man sollte sich also nicht mit "3% ist das Maximum, sorry!" abspeisen lassen und zur Not alle paar Jahre - wenn es einem um Gehaltssteigerungen geht - konsequent den AG wechseln.
  3. Ungleichheit Beamtenpension vs. Rentner

    Stell Dir vor Du bist Arbeitgeber und hast ein Budget, welches Du an die Leute verteilen kannst, die für dich den Job erledigen. Dein persönliches Arbeitspensum und die Qualität deines Arbeitslebens hängt also direkt von deinen Mitarbeitern ab. Zudem ist es nicht dein Geld, welches Du ausgibst. Und abgesehen davon bedeutet ein Budget nicht aufgebraucht zu haben, dass Du nächstes Jahr weniger Budget zugeteilt bekommst. Wenn Du jedoch mehr Geld ausgibst, wächst dein Ministerium und somit auch dein Einflussbereich. Welchen Grund hättest Du hier zu sparen? Es wäre eher verwunderlich, wenn es diese Ungleichbehandlung nicht gäbe.
  4. Wechseln oder Gehaltsverhandlung?

    Das gilt nur für Fachkräfte. Die Gehaltserhöhungen der Führungskräfte fallen höher aus und steigen kontinuierlich.
  5. Welche Ausbildung als Grundlage?

    Bemüh doch mal die Suche nach DQR in diesem Forum. Ist eigentlich alles zu gesagt worden ;-)
  6. Das liegt eigentlich nur daran, dass wenn du bei einem Externen oder Freiberufler ins Klo gegriffen hast, der zur Not in 2 Tagen wieder raus ist. Das Risiko ist einfach geringer. Die Flexibilität erkauft man sich eben mit dem Gehalt eines Freiberuflers.
  7. Erfahrungen als Softwareentwickler mit FERCHAU?

    Hingehen anschauen. Wenn's Dir nicht gefällt, freust dich über den kostenlosen Kaffee.
  8. Wechseln oder Gehaltsverhandlung?

    Wenn Sie mir den Porsche für 2.500 EUR verkaufen, nehme ich ihn ;-)
  9. Wechseln oder Gehaltsverhandlung?

    Ach so, Du hast eine Einladung zum 2. Gespräch bekommen - das ist keine Zusage ;-)
  10. Wechsel GKV in PKV

    Du musst da nichts leisten, Du bezahlst für dieses "Privileg" an den Staat 1% des Neuwertes in Form von Bruttogehalt + 0,3% pro Entfernungskilometer. Da hat sich niemand zu schämen für, sondern ist oft sogar schlechter gestellt, als jemand der einen jungen, gebrauchten fahren kann. Aber das ist OT. Da irrst Du dich UnknownX. Die Möglichkeit dem Staat gegenüber asozial zu handeln sind für den angestellten Normalbürger sehr, sehr gering. Hier wurde an allen Schrauben gedreht, die drehbar waren, damit bloß kein Normalverdiener davon kommt. Aber Steuerlöcher wie die Cum/Ex-Deals oder Bondspendel wurden 10 Jahre lang geduldet weil sie nicht von Normalsterblichen in Anspruch genommen werden konnten. Frühstens als Selbstständiger stehen Dir daher ein paar Möglichkeiten offen, legal (aber natürlich unsozial) Steuern zu sparen. Möglichkeiten, die sich noch einmal quanti- und qualitativ deutlich erhöhen, wenn Du dein Kapital statt deiner Arbeitskraft für dich arbeiten lässt. Und da wir im Kapitalismus und nicht im Kommunismus leben, sollte man sich hier keinen Illusionen hergeben. PS: passend zur Diskussion ist heute der 200. Jahrestag des Erscheinungsdatum dieses fabelhaften Buches. ;-)
  11. Wechseln oder Gehaltsverhandlung?

    Besteht ein Arbeitsvertrag nicht im Wesentlichen aus den Komponenten Leistung und dem für eben diese Leistung zu zahlenden Entgelt? Wenn das nicht geklärt ist, zu was genau hat die Firma denn "zugesagt"? Ist ähnlich aussagekräftig wie beim Porschehändler vorbeischauen und kurz mal für den neuen 911er "zusagen".
  12. Genau das ist der Punkt, denn es ist nicht von Anfang an klar. Deswegen gibt es Zugangsprüfungen vor dem Studium, um das Basiswissen für das erste Semester abzuprüfen. Kannst Du, darfst Du. Und PS: Du hast wahrscheinlich nicht studiert, denn kein Prof "schlägt sich mit Studenten rum". Du bist nur eine Nummer. Du kommst, setzt dich, hälst die Klappe und versuchst dem Stoff zu folgen. Am Ende des Semesters gibt es die Prüfung. 3x nicht bestanden, auf Wiedersehen. Nein, denn am Ende würde es in Wirklichkeit so aussehen: Mit Zugangsbeschränkung: Studenten, die wollten: 100 Studenten, die konnten: 90 Studenten, die konnten, aber nicht durften: 10 Absolventen: 80 Ohne Zugangsbeschränkung: Studenten, die wollten: 100 Studenten, die konnten: 90 Studenten, die davon eigentlich nicht durften: 10 Absolventen: 90 Die 10, die nicht durften, aber konnten sind in ihrem Job unterfordert und unzufrieden. Ausbildung zu Ende, dann noch 3 Jahre Schulbank drücken, dann noch studieren - d. h. min 3 Jahre "für die Katz" - ist nichts weiter als verschwendete Zeit. So entgeht dem Statt evtl. ein intrinsisch Motivierter Akademiker mit entsprechendem Gehalt. Gibt es IT-Betriebe, die keine Azubis finden? Habe ich nicht von gehört. Oder meinst Du die Rosinenpickerei ala 2 im Abi-LK Mathe und 1,7er Schnitt? Wenn man die Anforderungen nur hoch genug setzt, kann man sich überall einen Mangel hineinkonstruieren.
  13. Wechsel GKV in PKV

    Da bin ich bei dir. Wenn raus, dann auch draußen bleiben und kein moralischens Weichtier sein. Ansonsten: Die PKV darf in ihrer Basisversion (d. h. die Leistungen sind = der GKV) nur maximal so teuer sein wie der Höchstsatz der GKV. Du wirst also auch in der Rente für gleiche Leistungen wie in der GKV nie mehr als in dieser bezahlen. Liegt deine Rente daher oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze, zahlst Du sowieso den Höchstbetrag in der GKV und es kann Dir egal sein, ob PKV oder GKV. Bekommst Du jedoch weniger Rente, könnte die GKV in der Rente für dich günstiger sein. Die Rechnung ist immer individuell. Aber mit der Entscheidung sollte man leben. Was mich persönlich vom Wechsel abgehalten hat: Du bist Vertragspartner des Arztes, nicht die PKV und gehst damit in Vorleistung. Die Rechnung reichst Du ein. Wenn es Streit gibt, darfst Du dich mit der PKV streiten und sitzt mit Pech monatelang auf Rechnungen von mehreren Tausend EUR. Die paar Kröten war es mir nicht wert, daher gehe ich den Weg von Carsten: GKV + Zusatzversicherungen.
  14. Warum ist das in deinen Augen ein Problem? Ein Studium wird nicht dadurch einfacher, dass alle studieren. Zugangsbarrieren haben nicht den Zweck alle Leute vom studieren abzuhalten, sondern dass nur die studieren sollten, die auch eine Chance haben das Studium erfolgreich abzuschließen. Sonst wären die Durchfall- und Abbruchquoten an den Unis jenseits der 90%. Wenn ich nun jemand habe, der z. B. Erzieher ist und nun Soziologie studieren geht und das Studium auch sehr erfolgreich packt, warum muss ich für ihn eine künstliche Barriere in Form einer Zugangsbeschränkung (Abi z. B.) bauen? Das ist im Endeffekt nur eine Zeithürde und würde ihn nicht aufgrund mangelnder Fähigkeiten vom Studium abhalten, sondern weil er keine Zeit hat vorher das Abi nachzuholen. Dann hast Du einen unzufriedenen weil unterforderten Erzieher, der ein guter Sozialarbeiter hätte werden können erfolgreich vom Studium abgehalten und in einen Niedriglohnjob geparkt. Analog geht das natürlich mit der Informatik. Für mich erschließt sich der Sinn von Zugangsbeschränkungen und das Problem daher nicht. Denn es gilt (wir nehmen an, die Zugangsbeschränkung filtert im Optimalfall alle, die nicht für das Studium geeignet sind): Keine Zugangsbeschränkung Studienanfänger: 100 Nicht für das Studium geeignet: 50 Absolventen: 50 Mit Zugangsbeschränkung Studienanfänger: 50 Nicht für das Studium geeignet: 0 Absolventen: 50 Die Absolventenzahlen bleiben gleich, die Studienanfänger erhöhen sich. Würde mich freuen, wenn Du mir deine Sicht der Dinge darlegst. Vielleicht habe ich ein paar Argumente und das Problem ja übersehen.
  15. Wechsel in die Schweiz

    Und hier bin ich nicht bei Dir. Persönliche Erfahrungen sind erst dann relevant wenn sie eine bestimmte quantitative Größe überschreiten. Davor ist dein Konfidenzniveau mehr als unterirdisch. Ich würde jeder Statistik mehr vertrauen als meinem subjektiven Gefühl.
×