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Kwaiken

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  1. Kwaiken

    Wechseln oder Gehaltsverhandlung

    Passt irgendwie so nicht zu Aber vielleicht bekommt ja mittlerweile jeder, der länger als ein Jahr bleibt schon ein Inventaraufkleber mit Barcode wie in UK 😉 Zunächst einmal: Glückwunsch. Schönes Gehalt für Tätigkeit, Bildungsstand, Berufserfahrung und Alter. So wie es ausschaut bewegen sich beide Angebote auf ähnlichem Niveau. Sofern Du wirklich zufrieden mit deinen derzeitigen Aufgaben und deinem AG bist bist, würde ich hier mit offenen Karten spielen, dem Chef mitteilen, dass Du ein Angebot für 65k hast und ob er mitziehen würde. Wenn er dich runterhandelt, erneute Erhöhung um ~5-10% nach 2 Jahren noch rausziehen und gut ist's. Ansonsten sind größere Firmen prinzipiell zu bevorzugen. Aber bei 500 Mann und 6 ITlern sind die Entwicklungsmöglichkeiten auch nicht unbegrenzt, da würde ich mir keine Illusionen machen. Wenn es 5.000 MA wären, würde die Sache vielleicht anders aussehen.
  2. Genau das ist mein Problem. Ich sehe wie das die Leistungsträger im Team beeinflusst. Diese retten sich ja schon ins HO, nur ist das auf Dauer keine Lösung. Sie wollen ja nicht gehen 😉 Wie bereits erwähnt ist das - mehr als ausgiebig - bereits geschehen. Nur fruchtet das nicht bei ~80% der Leute*. Die anderen 20% brauchen Schulungen nicht, sie bringen sich alles bei was sie brauchen und fragen gezielt bei Dingen, die sie nicht verstehen. Nach 3 - 6 Monaten sind sie im Soloflug. * Beispiel einer einwöchigen Session für die Support-Kollegen eines Partners von vor ein paar Monaten: Teilaufgabe war LDAP Debugging auf 636 mit Serverzertifikat, um den Traffic zu entschlüsseln. Von Installation tcpdump/wireshark bis zum laden des Zertifikats, alles haarklein erklärt. Monat später traced der Kollege bei einem Case tagelang auf 389 und wundert sich, dass da nichts ankommt. Dezenter Hinweis. Dann traced er auf 636 und wundert sich, dass er in den Logs nichts lesen kann. Hinweis auf Zertifikat. Das geht dann immer so weiter. Alles beantwortbar mit google: "wireshark ldap 636". Aber irgendwie scheint eine Mail an 10 Kollegen zu schreiben oder Tickets aufzumachen und derweil Däumchen zu drehen leichter von der Hand zu gehen. Daher... Eben leider nicht.
  3. Das ist dann die ultima ratio, sofern das überhaupt möglich ist, denn "Bin ich in dem Moment nicht drauf gekommen" als Begründung für eine mangelhafte Leistung ist weder Abmahnungs- noch Kündigungsgrund. 😉 Mal abgesehen davon versuche ich genau das zu vermeiden ...
  4. Kwaiken

    Jobsuche - Personaldienstleister??

    Hat aber mit Personaldienstleistern gar nichts zu tun. HH bekommen einen Teil deines Jahresgehalts als Provision nach bestandener Probezeit und sind daran interessiert dich für gutes Geld zu vermitteln. Personaldienstleister hingegen erhalten vom Auftraggeber ein Budget für die Position vorgegeben und müssen/wollen sie zu dem Stundenlohn besetzen. Die Differenz zwischen deinem Gehalt und dem veranschlagten Budget streichen sie parasitär als Marge ein. Natürlich werden sie versuchen dein Gehalt zu drücken. Sie haben zu HH eine praktisch diametral entgegengesetzte Interessenslage.
  5. Wenn das so einfach wäre, hätte ich mein Posting nicht verfasst 😉 Die Gespräche wurden schon geführt. Es änderte sich nichts. Letztes Gespräch aus dem Gedächtnis: - "Möchtest Du ein anderes Projekt?" - " Nein!" - "Andere Aufgaben?" - "Nein!" - "Passt etwas an den Rahmenbedingungen nicht?" - "Nein, alles Ok." - "Warum hast Du denn nicht zuerst mal telnet aus Segment A gemacht, oder mal geschaut, ob überhaupt was auf dem Port läuft, bevor Du ein Ticket aufgemacht und 16h auf Reaktion gewartet hast?" - "Keine Ahnung, ist mir da ad hoc nicht eingefallen." Wie willst Du da der Ursache auf den Grund gehen?
  6. Es sind nicht 1-2, sondern 15 bis 20. Und das scheint sogar unter dem Durchschnitt zu sein. Ansonsten interpretierst Du etwas rein, was in meinem Posting nicht steht. Aber um es deutlich zu machen: zufriedene Mitarbeiter werden - meiner Erfahrung nach - deutlich weniger krank. Meistens gehen Zufriedenheit und Motivation Hand in Hand und damit auch die Leistung. Ob jetzt Zufriedenheit Motivation bedingt oder doch die Motivation die Zufriedenheit, lasse ich mal offen. In beiden Fällen wäre es spannend zu eruieren, was denn nun der Stein des Anstoßes für die initiale Zufriedenheit bzw. Motivation ist.
  7. Edit: Und wie jeder weiß sind nur gute Mitarbeiter gesunde Mitarbeiter! *fixed Eines kannst Du mir nach über 20 Jahren im Job glauben. Mitarbeiter lassen sich in der Regel nicht krankschreiben weil sie krank sind ... Ansonsten wird jeder direkt nach Hause geschickt, der morgens ins Büro kommt und schnieft oder hustet. In Kauf nehmen, dass das ganze Team sich im Domino-Verfahren ansteckt, spätestens da muss man einschreiten.
  8. Ich propagiere i. d. R. ein ungeschriebenes Gesetz: Ist der Kunde zufrieden, läuft das Projekt? Dann ist mir der Rest egal. Diese Mitarbeiter klären mit dem Kunden alles in bilateraler Absprache, PL ist nur in CC und es wird "management by exception" gefahren. Die meisten sind im HO und was sie da tun ist dem Kunden (und mir) herzlich egal, solange sie greifbar sind und die Ergebnisse stimmen. Und sie stimmen zu 150%. Bei anderen MAs bestehen die Kunden auf körperliche Anwesenheit. Aus gutem Grund. Nicht, dass man das nicht versucht hätte ... Der Krankenstand der drei Squirrels liegt momentan bei 0 Tagen innerhalb von 2 bzw. 3 Jahren. Die anderen sind im Durchschnitt 3,5 Wochen im Jahr krank.
  9. Korrekt. Aber wie gesagt: darum geht es mir nicht. Man kann auch seine Arbeit in 8 Stunden gut erledigen. Tatsächlich habe ich Leute, die machen in 2 Stunden das wofür andere 8 brauchen. 24/7 für up2date ist nicht notwendig, solange man nicht 6 Stunden auf Dinge wartet, die man schnell auch selbst hätte nachschauen können. Tatsächlich gehen erstere auch mal nach 4-5 Stunden Heim und ich habe keinerlei Schmerzen dabei. Letztere lassen nach 8h den Stift fallen (oder arbeiten laut klagend 12) und ihre geplante Tätigkeit für diesen Tag ist dann nicht einmal zu 50% fertig. Ich habe zwei Beispiele in meinem Posting gebracht und um ähnliche Sachverhalte dreht sich mein Beitrag. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn Du Netzwerkadmin für CISCO bist, gut. Bleib dabei. Wenn in der Dokumentation fälschlicherweise steht "show mac addresstable" statt "show mac address-table" dann möchte ich von den Menschen erwarten können, dass sie mal kurz googlen wenn "wrong command" auftaucht und sich nicht auf ihren Hintern ausruhen bis mal jemand kommt, der ihnen das "-" kauft. Dass Du dich zu Hause in die F5 einarbeitest, davon ist nie die Rede gewesen.
  10. Danke schon einmal für die spannenden Antworten. Das kann ich nachvollziehen. Aber bei euch ist es der Überlastung geschuldet. Bei uns saß z. B. ein Consultant mal 2 Tage bei einem Kunden herum und hat auf die Reaktion des Herstellers auf ein aufgemachtes Ticket gewartet. Am Ende war's eine Firewall-Freischaltung. Hätte man mit einem netstat und einem telnet aus zwei Netzsegmenten problemlos selbst herausfinden können. Richtig. Mache ich auch nicht. Und viele der "High performer" aus meinen Projekten auch nicht. Die achten sogar oft ganz genau auf ihr Überstundenkonto und darauf, dass sie z. B. die Pause nicht am PC mit einem Brötchen im Mund verbringen, sondern auswärts was essen und abschalten. Stellt sich mir die Frage: wie? Mittlerweile habe ich alle meine Schulungen und Workshops komplett umgebaut und erarbeite mit meinen Kunden gemeinsam am Whiteboard Lösungen für Szenarien aus der Praxis und erläutere dann nebenbei die Technologie dahinter. Ähnliches mache ich für meine Kollegen. Das zwingt sie zur Mitarbeit und klappt auch. Aber 2 Monate später starrt wieder einer Löcher in die Luft weil Schablone X um 1mm nicht passt oder der Kunde fragt Dinge per Mail, die auf der 2. Seite im Handbuch stehen. Andererseits gibt es Mitarbeiter, die baten nach ihrer Einstellung um ein Buchbudget, ein Lab samt HW + Software und Zugang zu den ganzen Dokumentationen. Seitdem waren sie nicht wieder gesehen. Alle paar Monate bekomme ich Lobeshymnen von Kunden und die Frage, ob sie den MA für die nächsten 10 Jahre mit 220 Tagen pro Jahr buchen können. Wie lässt sich intrinsische Motivation denn ans Tageslicht fördern? Ist das denn nicht die Krux an der Geschichte? Die Motivation ist eben intrinsisch und darauf lässt sich extern kaum Einfluss nehmen. Entweder ich will, oder ich will nicht. Wo Du 24/7 Vollgas aus meinem Wunsch nach Selbstständigkeit und der Anwendung von Transferwissen herausliest, erschließt sich mir nicht. Magst Du mich hier aufleveln? Edit: Dienst nach Vorschrift ist für mich kein gelber Schein, um sich vom Mitdenken befreien zu lassen. Niemand wird gezwungen sich in seiner Freizeit weiterzubilden, die IX zu lesen, oder Überstunden zu schieben. Mach deinen Job, mach ihn vernünftig und binde nicht Ressourcen nur weil Du zu faul bist selbst nach dem Port-Parameter für den tcpdump-Befehl zu googlen.
  11. Kwaiken

    Jobsuche - Personaldienstleister??

    Ich glaube darauf zielt das Geschäftsmodell auch nicht ab. Ist moderner IT-Sklavenhandel, mehr nicht.
  12. Guten Morgen, mich würde interessieren wie Ihr mit euch unterstellten Mitarbeitern, Kollegen oder Kunden dieser Gattung umgeht. Ich ertappe mich immer häufiger beim innerlichen Aufschrei und frage mich, ob ich dünnhäutiger geworden bin, oder ob die Qualität in der IT einfach nachgelassen hat. Aber man ist ja Kollege/Dienstleister und kann das immer weglächeln und bleibt geduldig. Wie auch immer: viele - ja, auch junge Leute - in der IT sind mittlerweile nicht mehr bereit Transferwissen anzuwenden. Sie bekommen beigebracht wie etwas funktioniert und wie man mit Werkzeug X von A nach B kommt. Sobald man aber mit einem ähnlichen Werkzeug Y von A nach B oder nur weiterhin mit Werkzeug X, aber von A nach C kommen muss, verschränken sie die Arme im Schoß, schreien "Weiß ich nicht! Brauch ich ne Schulung zu!" und setzen alle um sie herum in permanente Bringschuld. Das beginnt auch schon mit Kleinigkeiten. Fast alles ist ergooglebar und überhaupt kein Hexenwerk. Das sind Menschen mit teilweise zweistelligen Jahren an Berufserfahrung, keine Anfänger. Und es zieht sich quer durch alle Altersklassen und Bildungsschichten. Nur kann ich solche Leute dann nicht guten Gewissens alleine zum Kunden schicken. Die stoßen auf ein Problem und starren dann Löcher in die Luft bis ihnen jemand das "Händchen hält". Das nächste Mal können sie dann das Problem, sofern es 1:1 das gleiche ist, lösen. Aber hat die Fehlermeldung auch nur einen Punkt zu viel, sind sie wieder im Reh-im-Schweinwerferlicht-Modus. Andererseits gibt es Kollegen, die kannst Du in ein heruntergefahrenes Atomkraftwerk setzen und sagen "Mach!". Dauert vielleicht einen Monat oder zwei, aber irgendwann kommen die raus und das Ding läuft. Vielleicht sogar besser als vorher. Nur leider wachsen diese "Pink Squirrels" nicht auf Bäumen. Wenn es nach mir ginge, würde ich lieber 10 Rehe auf die Bank setzen, 3 Squirrels einstellen und denen das Gehalt der 10 Rehe zahlen. Aber das geht ja nicht ... Wie handhabt Ihr das? Um in der Zoo-Metapher zu bleiben: wie arbeitet Ihr mit Rehen und Squirels zusammen? Oder würdet sogar gerne ein Reh sein und habt gute Gründe dafür (das würde mich am meisten interessieren!)?
  13. Kwaiken

    Wieviele Mitarbeiter sollte das Team haben?

    Was vollkommen irrelevant ist, denn: Und was jetzt?
  14. Kwaiken

    Wieviele Mitarbeiter sollte das Team haben?

    - Ich arbeite so viel! GL will keine neuen Leute einstellen! Wir werden ausgebeutet! Hilfe! - Hör auf dich ausbeuten zu lassen und geh vielleicht nach Feierabend nicht ans Telefon - Kann ich nicht! ... - Ich arbeite so viel! GL will keine neuen Leute einstellen! Hilfe! Ich habe gerade ein Bild vor Augen wie sich einer mit einer neunschwänzigen Katze selbst auspeitscht und sich lautstark darüber beschwert, dass es weh tut. Mir scheint der TE möchte keine Lösung, er sucht nur ein Ventil zum Frust ablassen und sich beschweren. Hier irgendeine Form der Hilfestellung zu geben ist vergebene Liebesmüh. Aber auch zu Mitleid kann ich mich, angesichts der Selbstgeißelung, nicht hinreißen, sorry.
  15. Kwaiken

    Wieviele Mitarbeiter sollte das Team haben?

    An einem Strang zieht hier nur die Belegschaft, auf deren Rücken in den Sonnenuntergang geritten wird, sonst niemand. Und deswegen lässt die GL es sich weiterhin gut gehen und mauert bei Neueinstellungen, obwohl alle überlastet sind, während die Belegschaft 150% Leistung bringen muss, um "den Laden nicht gegen die Wand zu fahren". Dabei noch Schuldgefühle zu bekommen ist schon kein einfacher Masochismus mehr, sondern pures Stockholm.

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