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Kwaiken

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  1. Ich bin der Meinung, dass das nicht rechtes ist. Wie gesagt: Ohne explizite Nennung im Arbeitsvertrag, dass die Gratifikation ist eine Belohnung für Firmentreue ist, sollte eine Rückerstattung nicht verlangt werden können. Hier würde es sich wohl lohnen 50 EUR für einen Arbeitsrechtler zu investieren.
  2. Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Und u. a. damit habe ich negative Erfahrungen gemacht. Oft fallen hier fachlich sehr gute Leute durchs Raster weil sie einfach zu nervös sind. Viele gute Leute wechseln eher selten den Arbeitgeber, so dass sie diese Bewerbungsgespräche einfach nicht gewohnt sind. Spätestens nach dem Zweitgespräch votieren dann 2 von 3 Leuten aus dem Bauch heraus für "Nein". Wenn man den Bewerber dann trotzdem einstellt, stellt er sich nach 4 Wochen Eingewöhnung als Pink Squirrel heraus ... been there, seen that. Mal abgesehen davon finde ich es leicht unverschämt Leuten, die man gerne einstellen würde auch noch einen oder zwei ganze Urlaubstage zu rauben. Maximal 2 Gespräche á 1.5 Stunden müssen reichen. Am besten eines telefonisch und dann mit dem persönlich.
  3. Hier bitte trennen zwischen Belohnung der Betriebstreue oder Gratifikation für Leistungen im vergangenen Jahr. Je nachdem wie die Klausel formuliert ist, muss man hier nichts zurückzahlen, selbst wenn es dort steht. Hier sind gute Beispiele, woran man sich orientieren kann: Entgelt: Betriebstreue: Mischformen gibt es auch. Diese dürfen zwar gekürzt werden, wenn man früher geht, das bedarf aber unbedingt eines entsprechenden Passus im Arbeitsvertrag.
  4. Gleichberechtigung in der Firma (Gehalt)

    Umso mehr würde ich hier einfach die Klappe halten. Bringt doch dann noch weniger, wenn man sowieso gar kein Interesse mehr am Ex-Unternehmen hat. Und hier ist auch egal welche Form von Kritik. Das ist wie seiner Ex-Frau und Ex-Schwiegermutter noch haarklein erklären, wie sie sich dem neuen Ehemann gegenüber verhalten sollten, damit er nicht auch noch abhaut. Who cares anymore?
  5. Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Meiner Meinung nach liegt hier das größte Problem. Es ist das Mitdenken und die Anwendung von Transferwissen, die irgendwie verloren gegangen sind. Wenn man jemandem gezeigt hat, dass man eine Schlitzschraube mit einem Schlitzschraubendreher einzudrehen hat, geht man davon aus, dass er beim Anblick einer Kreuzschlitzschraube den Kreuzschlitzschraubendreher aus dem Werkzeugkasten nimmt. Aber Fehlanzeige: Er erwartet erneut Frontalunterricht zum Thema Kreuzschlitzschraube. Und morgen das Selbe für Torx. Dabei gewesen bei der Montage von Rauchmeldern: Vorgehen bei jedem gleich: Leiter, Schlitz, Batterien, Bohrer, Kreuz. Und auch nach dem 5. muss der Geselle dem Azubi immer noch von der Leiter runter rufen: "Jetzt den Schlitz!" - "Batterien bitte!" - "Bohrer" ... weder das Arbeitsmuster, noch die Werkzeuge waren sonderlich schwer zu begreifen. Und auch der Junge schien nicht blöd zu sein. Aber dennoch: Mitdenken? Nein, danke. Ähnliches bei meinem Zahnarzt: seit 2 Jahren ausgelernte Helferin, insg. 5 Jahre in der Praxis. Jeden Schritt musste man ihr benennen: "Spritze" - "Sekunde!" - "Saugen Sie ab?" - "Oh, ja!" - "Zement angemischt?" - "Ups. Moment!". Beim nächsten Mal eine ältere Helferin, die erst seit kurzem in der Praxis ist: die reicht das Werkzeug quasi auf telepathische Anweisung, "Füllun.. " - "Hier" - "Aushär..." - *Bzzzz* Das ist im Handwerk so und auch in der Medizin. Und natürlich auch in der IT. Sehe ich täglich bei meinen Kunden, denen ich Dinge immer und immer wieder neu erklären muss. Es gibt Leute, die sind geistig auf der Höhe, motiviert und im Leistungsprozess aktiv mit dabei. Und andere sind, sagen wir mal, weniger live mit dabei. Die Kunst ist es, den einen vom anderen bereits im Bewerbungsgespräch unterscheiden zu können. Aber auch ich habe hier kein Patentrezept. Habe aus Verzweiflung sogar schon daran gedacht, statt klassischen Vorstellungsgesprächen die Leute einfach eine Runde Zelda ohne Lösungsbuch spielen zu lassen und ihnen dabei zuzusehen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass wenn man Freunden beim Lösen der Rätsel zuschaut, sich da so einige Abgründe auftun, sage ich euch ...
  6. Haftpflicht, Hausrat, ReiseKV halte ich für unentbehrlich. Alles andere halte ich für weniger sinnvoll. Selbst Rechtsschutz: Deckungszusage gibt es oft nur, wenn man zu 100% auf der sicheren Seite ist. Aber dafür brauche ich dann keine RS, zahlt ja am Ende der Gegner. Nur für das gute Gefühl gegen Gutachterkosten abgesichert zu sein, die man sonst vorschießen müsste... da halte ich lieber einen Betrag X auf dem Tagesgeldkonto für sinnvoller, als 250 EUR Selbstbeteiligung bei 20 EUR Monatsgebühren für eine RS über Jahre hinweg ins Nirwana zu schicken. Für Arbeitsrecht würde es Sinn machen, zahlt ja jeder selbst. Aber wer nur alle 5 Jahre den AG wechselt, kann sich ausrechnen wie viel er für die RS bezahlt hat, bis es zum potentiellen Streitfall kommt.
  7. Gleichberechtigung in der Firma (Gehalt)

    Selbst davon rate ich ab. Bringt Dir außer vermeintlichem Seelenfrieden nichts. Und auch wenn Du durch evtl. Sachlichkeit (Kritik ist Kritik, egal wie sachlich sie vorgetragen wird) keine Brücken verbrannt hast, so hast Du sie zumindest angesenkt. Auch wenn die Kritik auf fruchtbaren Boden fallen sollte, hast Du davon nichts (mehr). Wozu sich also überhaupt die Mühe machen jemandes Unternehmen verbal sanieren zu wollen, obwohl man da nicht mehr beschäftigt ist? Meist kann dein Gegenüber sowieso nichts an den von Dir gescholtenen Bedingungen ändern, die wahrscheinlich von oben diktiert werden. Und wenn doch, dann ist er für deine Kritik umso weniger empfänglich und nimmt es vielleicht sogar persönlich. Kündigung abgeben, alles auf "Ich bekomme wo anders mehr Geld" schieben und sich nett für die gemeinsame Zeit bedanken. Die IT-Welt ist klein, vielleicht kreuzen sich wieder die Wege. Dann wäre es besser wenn man sich an dich erinnert als jemanden, der nachvollziehbar wegen höherem Gehalt gewechselt ist, denn als dem Typen, der im Kündigungsgespräch seinen Frust raus gelassen hat ...
  8. Kryptowährungen - Meinungen?

    Wenn Du wirklich Interesse am Thema hast, dann empfehle ich Dir sich einfach mal einzulesen. Würde mich wundern, wenn Du - auch wenn Du eher konservativ gesinnt zu sein scheinst (ich habe schon viele gute Beiträge von Dir gelesen) - den Gedanken hinter den Kryptowährungen nicht nachvollziehen könntest. Aber abgekürzt: Der Wert von irgendwas ist immer subjektiv! Es gibt keinen objektiven Wert. Der Wert von Fiatgeld misst sich im Endeffekt an dem, was der Staat ihm zuschreibt. Wirft der Staat die Gelddruckmaschine an, ist dein Papiergeld wertlos. Der Wert von Kryptowährungen jedoch an dem Wert, dem ihn die Mehrheit der Nutzer ihm zuspricht. Beispiel: Birma. Ich war vor etlichen Jahren - noch in der Militärzeit - da. Der Wert der lokalen Papierwährung war 500% über dem tatsächlich Wert. Hättest Du also legal deine Dollar gegen Kyat getauscht, wäre dein Geld nur 1/5 von dem Wert, was es vorher war. Und hier vertraue ich dann eher den Menschen, die keine Gelddruckmaschine haben und mit einer Währung auskommen müssen. Wir einigten uns damals auf materielle werte und tauschten 10 Eier gegen ein Laib Brot. Um es handlicher zu machen einigten wir uns später auf Gold. Dann auf Münzen. Anschließend garantierte der Staat für Papier. Und einige Nationen haben gesehen was diese Garantie wert ist. Und jetzt ... tja, jetzt gehen wir wieder zurück auf Los. Aber dieses Mal mit besseren Startbedingungen. Schnell noch ein Edit, bevor ich nicht mehr darf: http://ef-magazin.de/2017/09/26/11646-bitcoin-und-co-als-zahlungsmittel-der-zukunft-sind-kryptowaehrungen-fiat-geld 20%? Teilweise 50%!
  9. Gleichberechtigung in der Firma (Gehalt)

    Du hast geschrieben im Februar. Jetzt haben wir Dezember. Wenn Dir das deine Frage nicht beantwortet, dann weiß ich auch keinen Rat mehr.
  10. Kryptowährungen - Meinungen?

    Du meinst das System, dass in Zypern (Mitglied der EU!) für die Restrukturierung der Banken Anleger ohne ihre Zustimmung mit über 100.000 EUR um 50% ihrer Forderungen gebracht hat? Wohlgemerkt ohne gesetzliche Grundlage? Die dann jedoch mit dem BRRD geschaffen wurde und auch Anleger in Deutschland mit über 100.000 EUR Vermögen betrifft? Oder Systeme, deren unsachgemäßes Wirtschaften zu Inflationsraten von 254,3% (Venezuela) geführt hat? Oder Argentinien in 2002 mit 25% oder 1991 mit 257%! Mexiko in 1996 mit 35%. Das verstehe ich nicht unter "irgendwie funktionieren (muss)". Wenn Du mich also fragst, ob ich lieber einem gemeinschaftlichen und globalen Wertesystem, welches auf Dezentralisierung und Mathematik (die von jedem überprüft werden kann) basiert, vertraue, statt einem Staat mit einer Gleddruckmaschine im Keller: Ja, durchaus. Bitfinex Sitz ist Hong Kong, Binance glaube in Shanghai. Muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. Ich halte die derzeitige Volatilität für Geburtswehen eines neuen Systems. Am Ende werden sich 2-3 Coins (+ spezialisierte Alts) durchsetzen und durch die Öffnung für den Massenmarkt wird sich Pendel weniger zur einen oder anderen Seite schwingen. Vorher ist das definitiv nicht massentauglich.
  11. Kryptowährungen - Meinungen?

    Bitcoin-Transaktionsgebühren sind exorbitant hoch mittlerweile. Hat aber eher wat mit Bitcoin zu tun, als mit Kryptowährungen (Mining teuer). Daher gibt es ja IOTA und Ether ;-)
  12. Kryptowährungen - Meinungen?

    Die Leute, die ich kenne pumpen meist ~50-100 EUR / Monat in Coins, deren System sie gut finden. Das gleicht die Volatilität gut aus. Und man muss ja keine Bitcoins kaufen, sondern kann auf kleinere Währungen setzen. Auch wenn man keine Unsummen in ein System pumpt: Ich würde zumindest einfach empfehlen sich das mal anzuschauen. Wenn da nur Schulterzucken bei rum kommt , dann kann man immer noch bei ETFs bleiben :-) Mal abgesehen davon: Bitcoin ETF
  13. Kryptowährungen - Meinungen?

    Ist also nichts anderes als das Geld, dass von der Zentralbank gedruckt wird. Hier garantiert Dir der Staat den "Wert", aber siehe Venezuela oder Simbabwe. Sogar bei unseren Nachbarn gab es teilweise ~50% Inflation. Da würde ich mich doch lieber auf den Wert verlassen, der global von den Nutzern einem Gut zugewiesen wird. Und genau da sollen die Kryptos ja gegensteuern. Wäre wie ein Tesla mit Dieselmotor im Kofferraum. Aber denke für deine Meinung. Spannend auch mal negative Stimmen zu lesen. Edit: von Bitfinex wird derzeit abgeraten. Auch kann man sich keine Werte unter 250$ auszahlen lassen, was ich schon arg frech finde. Ich probiere gerade binance - dort kann man IOTA kaufen und damit handeln, aber nicht ins Cold Wallet auszahlen lassen (Netzwerkprobleme). Sehe ich jetzt kein zu großes Problem drin.
  14. Kryptowährungen - Meinungen?

    Außerhalb der IT-Branche, nein, selbst innerhalb der IT-Branche gibt es kaum jemanden, der sich wirklich dafür begeistern kann. Ich lerne ja recht viele Leute kennen, aber außer "Ja, Bitcoin. Ist das nicht wieder gestiegen?" kommt da selbst bei eingefleischten IT-lern nicht viel bei rum. Mich würde mal die Meinung der FIs hier interessieren: wie steht Ihr zu den Kryptowährungen? Persönlich muss ich sagen, dass ich mit dem Thema schon seit einem halben Jahr schwanger gehe. Ganz unabhängig von der Spekulation finde ich den Gedanken dahinter absolut faszinierend. Alleine die Vorstellung, dass Du Landesgrenzen überschreiten und quasi alle deine Devisen mitnehmen kannst (sofern Du Dir den Private Key oder Seed im Kopf merken kannst) und diese innerhalb von Sekunden umgetauscht und transferiert bekommst. Völlig unabhängig von Banken, Devisensteuerung durch den Staat oder Inflation. Der Wert ist und bleibt das, was die Allgemeinheit dem Gut beimisst und nicht das, was z. B. die EZB denkt dieser sein sollte. Mittlerweile existieren sogar Kreditkarten, mit denen man mit Landeswährung zahlen kann und das Konto aber in Bitcoin geführt wird. Bitcoin einzahlen, EUR im Aldi oder Yen im Convinience Store raus. Und selbst wenn man Bitcoin zu gehyped und die Transaktionskosten zu hoch findet, steht im Ethereum eine neue Währung bereit, die mit ihren Smart Contracts, den dezentralisierten Apps auf der Chain und der Anonymität faszinierende Möglichkeiten bietet. Bei geringsten Transaktionskosten und kaum 3 Minuten pro Transaktion. Während wir uns freuen, wenn die Banken uns innerhalb von 2 Werktagen den Überweisungsbetrag gutschreiben... Und wenn man der Blockchain nichts abgewinnen kann, steht mit IOTA eine dezentrale und anonyme Währung bereit, die über einen Tangle arbeitet und damit unendlich skalier- und beschleunigbar ist. Nun ist auch BOSCH da eingestiegen und möchte IOTA wohl für das nutzen, wofür es gedacht ist: Micro Payment zwischen Maschinen (z. B. Auto bezahlt im Parkhaus selbstständig, etc.). Es ist zwar noch nicht Mainstream, aber ich habe hier ein ähnliches Gefühl in der Bauchgegend wie damals beim Aufkommen des Internet für die Allgemeinheit. Ich weiß, hört sich alles etwas euphorisch an. Aber als ITler finde ich solche Entwicklungen höchst spannend. Es geht mir weniger um eine Gewinnerzielungsabsicht, das ist mir egal - aber an etwas Neuem teilzuhaben, dass das Potential hat, ähnliche Wogen zu schlagen kann, wie die Erfindung des Mobiltelefons. Das finde ich schon äußerst faszinierend. Wie ist das bei euch? Haltet Ihr Kryptocoins? Wenn ja, welche und warum? Wenn nein, wieso nicht?
  15. Angebot während des Praktikums bekommen.

    Höflich fragen, ob man 3k nicht nach der Probezeit fix in den Vertrag nehmen kann. Wenn er davon absehen möchte, würde ich (wenn das Dir reicht) auch für 2.6k starten. Nach 6 Monaten kannst Du immer noch gehen, wenn er Dir das Gehalt nicht erhöht. Mit einem Führerschein und erster Berufserfahrung sucht es sich leichter. Nur darauf achten, dass er dich nicht außerhalb der Probezeit binden will oder Du eine Rückzahlungsvereinbarung für längere Zeit unterzeichnest.
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