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Velicity

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  1. Wusstet Ihr schon immer was Ihr werden wolltet? "Immer" ggf. nicht aber ich sage mal so in der Grundschule hat es sich manifestiert. Man hat eben auf dem Computer gespielt und brauchte damals auch Batch, ein wenig Wissen über Konfigurationsdateien usw. im Alltag. Also was mit Computer und eher auf Softwareebene stand damals für mich schon grob. Gab es Umwege? Oh ja. Ich habe die Schule nicht wirklich ernst genommen. Dachte es kommt auf das an was man kann und habe den Sinn darin nicht verstanden zu lernen wann Caeser gestorben ist oder wie viel Einwohner Bangladesh hat, vor allem da sehr viele Inhalte in der Schule nix mit Systemen und verstehen zutun hatten, sondern Stumpf wie ein dressierter Affe lernen und wiedergeben, anschließend vergessen. Hatte dadurch am Ende ein 5er Hauptschulzeugnis und habe es damit im IT-Bereich nicht einmal zu einen Vorstellungsgespräch geschafft. Hat dann geendet in ABM -> Real nachmachen -> schulische Ausbildung zum Technischen Assistenten für Informatik -> Fachabi. Dann dann entsprechend alles für das Papier, ohne Sinn und co. zu hinterfragen und den Schnitt auf 1 Komma 2 im Sport verbessert. Anschließend dann angefangen als Entwickler zu arbeiten. Nun seit 6 Jahren dabei, mit der Zeit ist ein wenig was in Bezug auf Datenbanken hinzugekommen und ein wenig Projektleitung. Seid Ihr zufrieden? Glaube das ist man nie oder zumindest bin ich dafür nicht der Mensch. Besser geht am Ende immer. Wirklich drücken tut der Schuh aber nicht aber was einen stört merkt man wohl immer mehr als Sachen die ein nicht stören bzw. die positiv sind. Was mich stört sind aber hauptsächlich Entscheidungen weit über meiner Gehaltsklasse, daher erstmal ignorieren. Würdet ihr Rückblickend etwas anders machen? Nun offensichtlich wohl die vielen Jahre in der Schule. Ggf. hätte ich aufgrund des höheren Einstiegsgehalts studiert. Interesse habe ich zwar nicht dran aber es wäre wohl eine schlaue Wahl gewesen. Wie seht Ihr eure Zukunft? Habe keine Glaskugel aber mache mir nicht so viel Sorgen bzgl. Wegrationalisierung. Gerade als ITler lernt man doch das ewige und selbständige Lernen und sich anzupassen. Sehe dem bzgl. neuer Technologien und co. eher interessiert entgegen.
  2. Nun persönlich kenne ich es neben meinem Job nun hauptsächlich von Praktika oder eben wenn man ein paar Wochen beim Kunden im Büro einquartiert ist. Klar gab es da auch andere Läden wo das alles toll lief. Eben aber auch schlechter oder mir die Abläufe generell nicht gelegen hätten, quasi jeder hochspezialisiert in einer Mininische und jeder Bleistift Strich erfordert Anträge und co. und mehre Wochen bis was passiert oder die Abteilungen giften sich gegenseitig an und schieben sich dauernd die Schuld zu, brauchen externe Moderatoren, wenn die miteinander reden usw. Alles schon erlebt. Daneben eben Erzählungen wie z.B. hier im Forum. Da liest man zwar auch Gutes aber auch Sachen, wo ich sage, so möchte ich das nicht haben. Ich sage ja auch nicht es muss schlechter werden, sehe aber eben mehr Raum zur Verschlechterung als Verbesserung. Und zumindest was die AG hier in der Nähe angeht, habe ich weder während meiner Bewerbungszeit, noch nun über Bekannte, noch über Glassdoor und ähnliche Anbieter Gehälter gesehen, die einen Wechsel wert wären. Und Umzug und co. mit höheren Lebensunterhaltskosten und co. Weg vom Freundeskreis usw. für ein paar Euro mehr muss auch nicht sein. Daneben eben ein bisschen drum rum wie lange Kündigungsfrist (6 Monate) und aktuell doch eher einer nicht so verbreiteten Nische, sowohl was die Richtung selbst angeht, als auch die Sprachen/Technologien die eingesetzt werden. Sehe zwar persönlich kein Problem mich in was Neues einzuarbeiten aber i.d.R. wird eben belegbare Erfahrung vorausgesetzt. Denke da werden mir für mehr auch die Qualifikationen auf dem Papier fehlen. Sehe es aber wie gesagt auch nicht so kritisch. Ich schaue nicht täglich aufs Geld, gebe aus was ich ausgeben möchte, kriege alle paar Monate von der Bank Kontoauszüge zugeschickt und der Kontostand erhöht sich langsam aber stetig. Ist nicht so als würde ich am Hungertuch nagen. Klar sind keine Beträge mit denen man an sowas wie ein Eigenheim denken könnte. Frage ist aber auch was ist richtig und gerecht. Die IT ist einfach so groß, dass man außerhalb des eigenen Unternehmens meist selten wen findet mit den selben Qualifikationen und Tätigkeiten. Eine wirkliche Vergleichsmöglichkeit gibt es meist nicht, vor allem nicht noch gruppiert nach Wohnort, Firmengröße, Know-How, Berufserfahrung und Branche. Ggf. noch mit verschiedenen Tätigkeiten und Qualifikationen und unterschiedlichen Gewichtungen usw. Finde das Thema Gehalt einfach verdammt schwer. Und das alles dann natürlich im Vertrag niedergeschrieben bevor man sich wirklich gegenseitig kennt.
  3. Da unterscheiden sich Leute eben. Ich schätze diese Abwechslung, wobei es da auch eher Phasen sind. Ist nicht so als macht man jeden Tag einen Mix aus Projektleitung, Entwicklung, DBA Tätigkeiten und Support aber man durchläuft eben alle Phasen, bis das Projekt am Ende umgesetzt ist. Vor allem hat man da auch die Möglichkeit Anpassungen zu machen und zu sehen wie sich das auf der anderen Seite auswirkt. Geht mir im Grunde ähnlich. Ich kann zwar nicht wirklich Entscheidungen treffen aber zumindest bzgl. der Entwicklung und des Programms an sich, legt man großen Wert auf meine Meinung. Zwar traut man sich leider nicht an die wirklich großen Themen ran, an die man meiner Meinung nach ran müsste aber i.d.R. habe ich das Gefühl oft die Richtung vorgeben zu können, was ich auch schätze. Das klingt nun sehr hart bzw. nach schwarz/weiß. Das ist eben ein Bereich der meiner Meinung nach aktuell sehr gut ist und die Wahrscheinlichkeit, dass sich da was verschlechtert ist einfach dadurch bedingt höher. Wenn dein Einsatz deine Zufriedenheit ist und du bereits eine 5 gewürfelt hast, dann überlegst du es dir eben zweimal ob du noch einmal würfeln willst. Das heißt nicht, dass der Würfel nur 1 und 6 hat oder das man zu bequem ist zu würfeln.
  4. Habe mich letztens mit jemanden unterhalten, der hauptsächlich über Headhunter weiter gezogen ist. Klang eigentlich ganz interessant. Die Gehaltsvorstellungen der Unternehmen schwanken teilweise doch sehr stark und viele Stellen gibt es ja nicht, wo Gehaltsangaben dabei sind. Der Headhunter weiß aber i.d.R. wie weit das Unternehmen geht. Hat man eben Vorteile, weil man eigentlich vorher schon weiß was drin ist. Gerade wenn man gegenüber den Headhunter z.B. ein höheres Gehalt in der Vergangenheit angibt, ist da wohl ein größerer Sprung deutlich einfacher bzw. der liebe HH übernimmt da viel Filterarbeit.
  5. Grundlegend am Beruf nix, bin sehr gerne Entwickler. An der Position ein für sich auch nix, mehr Entscheidungsgewalt wäre schön. Deine eigenen Antworten beziehen sich ja aber auch nicht auf den Beruf oder die Position, sondern die konkreten Vorgänge bei deinem Arbeitgeber bzw. im Unternehmen. Da hätte ich wohl eine endlose Liste. Muss aber gestehen, was mich am meisten stört ist eigentlich, dass ich sehr viel mehr Potential im Produkt sehe. Über die Jahrzehnte ist der Code bzw. das System zu einem unwartbaren Haufen mutiert und man traut sich kaum was an den größeren Sachen zu ändern und klebt Pflaster um alle stellen rum, was meist für noch mehr Chaos und unakzeptable Performance sorgt, Optik nahe Windows 95 und schlechte Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit tun ihr übriges. Würde am liebsten den ganzen Kram löschen und anhand neuerer kleinerer Projekte wieder neu hoch ziehen inkl. vernünftigen Richtlinien, damit das nie mehr so ausartet. Ebenso denke ich läuft ein wenig was im Preismanagement falsch. Hohe Stundensätze und dann werden wenige Manntage verkauft, damit der Preis trotzdem konkurrenzfähig ist. Sorgt dann natürlich dafür, dass noch zusätzlich geschlampt wird und man am Ende via Gewährleistung die Sche.. wieder auslöffeln darf. Macht wenig Spaß als Entwickler und den Kunden gefällt das sicher oft auch nicht. Geht dann wohl weiter übers Projektmanagement, wo meiner Meinung nach viele wichtige Fragen oft anfangs nicht geklärt werden oder man probiert den Kunden was zu verkaufen, was einen selbst wenig Arbeit macht, was man anschließend aber eh wieder umsonst ändern darf, weil der Kunde druck macht auf den GU und der GU auf uns als kleinsten in der Kette. Läuft eigentlich immer gleich aber scheinbar will keiner was am Status Quo ändern. Ansonsten dadurch, dass wir nen KMU sind, ist halt jeder Mädchen für alles. Supportfälle nerven natürlich hier und da, wenn man gerade mitten in etwas Komplexen drin steckt, da würde man sich manchmal ein wenig mehr Ruhe wünschen. Davon mal ab geringes Gehalt, unbezahlte Überstunden und quasi ständige Erreichbarkeit auch nach Feierabend und im Urlaub. Muss aber gestehen, dass mich das wirklich am wenigsten davon stört. Bewusst schlechte Arbeit machen oder welche, von der man weiß, dass sie ein wieder um die Ohren fliegen wird und den Kunden dann widersprechen müssen, obwohl man voll seiner Meinung ist und denkt, dass da vieles schlicht Sche.. gelaufen ist, stört mich wesentlich mehr. So Sachen ala drum herum Gelaber, wenn irgendwas nicht passt, wo sich dann verschiedene Werke die Schuld in die Schuhe schieben und man Zeit verbrennt um zu beweisen, dass man selbst nicht schuld ist oder andere auch schuld sind, anstatt dass man sich einfach hinsetzt, sagt was Sache ist und dafür die beste Lösung findet. Aber weiß auch nicht, wie das dann alles rechtlich aussieht, wenn man Fehler eingesteht oder einfach offen kommuniziert, dass die gemeinsame Planung einfach an der Realität vorbei war und man was ändern muss.
  6. Bin zwar noch ein paar Jahre davon entfernt, gehe aber stark davon aus. Bedeutet eben mehr Berufserfahrung, höhere Kosten. Dazu stehen die Leute eben eher im Leben, haben ggf. Familie, Eigenheim und andere Sachen im Kopf. Nen lediger Jungspund ist halt günstiger und hat i.d.R. mehr Freizeit, die er ggf. bei Interesse an der IT teilweise noch opfert für Sachen, die dem Unternehmen nutzen bzw. um sich wo reinzufuchsen. Da ist die IT eben auch häufiger noch ein Hobby und das Interesse an aktuellen Technologien usw. im Durchschnitt höher. Während die ältere Belegschaft eher Hobbys wie den Garten hat und das Wochenende lieber mal die Enkelkinder sieht, anstatt vorm Rechner zu hocken. Soll keine Wertung in irgendeine Richtung sein, kann es aber aus Sicht des Unternehmens dann auch verstehen, warum viele Stellen eher durch junge Leute besetzt werden, ist für das Unternehmen einfach in vielerlei Hinsicht günstiger. Soll aber auch nicht heißen, dass ein paar alte Hasen nicht häufig mehr Struktur in den Laden rein bringen und ebenfalls wirtschaftlich sinnvoll sind. Im Schnitt brauch man davon aber nicht viele.
  7. Denk mal Frage ist auch immer wie sehr man sich das alles zu Herzen nimmt und in wie weit man persönlich der Typ ist, dass man sich davon entkoppeln kann. Am Ende des Tages ist es eben Arbeit, bei dir sogar ohne massive Überstunden. Oft hat man da persönlich ne Idee im Kopf, wo die Reise hingehen sollte, was wichtig ist und Priorität haben sollte usw. und ist frustriert, wenn man das "wichtige" nicht schafft, wegen diesen ganzen kleinen Störungen. Wenn das die GL aber anders sieht und man dich mit Support zumüllt, dann müssen sie damit leben, dass andere Sachen liegen bleiben oder eben anders herum. Das darf die GL dann entscheiden. Wenn die GL das einfach nicht greifen kann, dann wurde mit JIRA ja schon ne gute Möglichkeit angesprochen. Ansonsten soll man dir eben mal für ne Woche testweise wen zur Seite stellen, wenn irgendwer greifbar wäre mit Qualifikationen die deine normale Arbeit oder den Support betreffen, dann sieht man ob es besser klappt und selbst wenn derjenige nicht wirklich helfen kann, hat man quasi einen Augenzeugen für das Arbeitsaufkommen. Am Ende kannst du, sofern du nicht wechseln willst, eben nix machen als Arbeit, die Zeit hockste eh da und was du da machst, das kann sich die GL aussuchen. Zweiteilen kann man sich nicht. Glaube du lässt dir da insgesamt zuviel Stress machen. Und so dringend scheint das ja alles nicht zu sein, wenn man da keine weiteren Leute einbezieht oder die Sachen mit massiv Überstunden durchgeboxt werden. Die Sachen können ja scheinbar liegen bleiben, auch wenn keiner damit glücklich wird. Mal allgemein in die Runde, woran macht ihr eigentlich eine Burnout Gefahr fest? Ich meine Stress hat doch jeder im Dienstleistungsbereich und springen muss man da auch. Gerade in kleineren Unternehmen, vor allem in KMUs. Finde da ist der TE ohne Überstunden noch relativ gut dran. Dazu teilweise noch Homeoffice. Gibt wohl genug die nach Feierabend und im Urlaub häufig noch ran müssen. Ist nicht schön, sehe die Leute aber nicht der Reihe nach vor Erschöpfung umklappen. Die wirkliche Arbeit kann ich gemäß der Erzählung nicht unbedingt bewerten als Entwickler aber dass man auf der Arbeit arbeiten muss und die Leute ein an liebsten teilen möchten und jeder an einen andren Arm oder Bein zieht ist glaube ich in dem Bereich normal. Am Ende kann man eh nur eine Sache zur Zeit machen, egal wie viel die Leute schreien. Wäre aber generell unabhängig des Falls des TEs mal interessiert was für euch wirklich eine Burnout Gefahr ausmacht bzw. wann diese besteht, aufgrund welcher Faktoren.
  8. Nun erstmal wäre für mich die Frage, wie wohl du dich ansonsten allgemein dort fühlst und ob ein anderes Angebot, auch mit dem mehr an Gehalt letztlich passend wäre. Wegen den Krankheitszeiten würde mich mir persönlich keine großen Gedanken machen. Du hast halt Pech gehabt und wenn du neu in dem Laden bist, kennt man es von dir eben noch nicht anders. Da kann man schnell vermuten, dass das irgendwie an dir liegt und du jemand bist, der schnell mal eine Männergrippe kriegt. Denke so ein Bild kann sich aber auch schnell wieder rauswachsen und dann lacht man über das Unglück im ersten Jahr. Würde die aktuelle Krankheitssituation bei der Entscheidung gar nicht als so wichtig ansehen. Ansonsten sehe ich persönlich sowas nur bei Kollegen. Habe Gottseidank bis dato Glück was die Gesundheit angeht. Hier und da höre ich mal ein Spruch übern Flur bzgl. Krankheit und Stundenzahlen im Vergleich zu Kollegen. Ich weiß aber auch wie mein "Chef" sowas dann meint und dass das eher gut gemeint ist, weil bei uns die Weihnachtsgeld bzw. die Sonderzahlung an Sachen wie Überstunden und Krankheit hängen. Da ist dann die Frage ob man das persönlich und als Angriff nimmt ala ja, ja du A.. als kann ich da was für oder als Hinweis darauf, dass in dem Fall die Kohle ggf. flach fällt, man darauf vorbereitet ist oder im Zweifel probiert noch gegen zu steuern, wenn man drauf angewiesen ist. Darüber hinaus gute Besserung. Wie gesagt wenn es dir in deiner Firma gefällt, ich glaube dieses Jahr ist nächstes Jahr vergessen, ist halt echt nur nen blöder Start. Ansonsten eben eines der anderen Angebote wahrnehmen.
  9. Nun erstmal Gratulation zum super Gehalt. Was Finanzierungen angeht, tickt glaube ich jeder anders. Sei es aufgrund von persönlichen Erfahrungen, Leute im Umfeld die man dabei beobachtet hat oder erlernten Werten. Ich für mein Teil würde niemals etwas kaufen, von Geld das ich aktuell nicht habe. Es sei denn es geht ums Überleben und wir reden hier von Essen oder ein Dach übern Kopf im Winter, sofern es keine andere Möglichkeit gibt. Ich persönlich spare da eher ein Weilchen und kaufe dann auch genau das was ich möchte und gehe keine großen Kompromisse ein oder nehme etwas, was gerade im Angebot ist, nur weil es im Angebot ist. Was man sich da leisten kann ist meist eh eher abhängig von den Prioritäten. Zum Anfang wäre das für mich immer ein finanzielles Polster um im Fall des Falles davon nen Jahr leben zu können. Das gilt auch für größere Ausgaben, dann warten die eben mal 1-2 Jahre, wobei es da ja eh nicht so viele Sachen gibt, neben Eigentum oder eine Statuskarre, alles andere ist fix angespart. Klar gibt es Leute die rechnerisch einfach nix zurücklegen können, wenn sowas wie Familie und Alleinverdiener bei schlechten Gehalt zusammenkommen. Meistens wird aber eben einfach finanziert, weil Leute alles auf einmal wollen. Das kann gut laufen und einige haben die Willensstärke vernünftig mit Geld umzugehen. Andere gewöhnen sich daran und verlieren schnell den Überblick. Ich gehe dem daher für mich persönlich bewusst aus dem Weg, gekauft wird mit Geld das bereits da ist, gerne auch in Bar, damit man sieht was man weg gibt.
  10. Nun was Lob angeht, ich glaube unser Chef hat irgendwann mal dazu irgendwas gelesen und hat es sich dann angewöhnt ab und an mal zu loben oder sich für die Arbeit zu bedanken. Hört man dann meist, wenn einem die Sche.. um die Ohren fliegt und ein Projekt droht Baden zu gehen und das durch massive Überstunden noch gerettet wurde, klingt bei ihn außerdem irgendwie künstlich und erzwungen, keine Ahnung. Fühlt sich für mich dann in dem Moment aber nicht unbedingt positiv an, da denke ich mir im Kopf eher leck mich am A.. und plant euren Scheiß endlich vernünftig. Brauch persönlich aber auch kein Lob, mich motiviert es mehr wenn (in meinen Augen) richtige Entscheidungen getroffen werden und ich in meiner Arbeit einen Sinn sehe oder eine Aufgabe herausfordernd ist. Was das Büro angeht, insgesamt ist unsere Einrichtung ziemlich bescheiden und teilweise durch Auflösung von anderen Geschäftsstellen der Firmengruppe bunt zusammengewürfelt. Sprich da ist mir mein Arbeitsplatz Zuhause schon technisch, organisatorisch und ergonomisch lieber. Einen Kicker haben wir, der ist aber eher Deko. Ggf. wird da einmal im Monat drauf gespielt. Ist glaube ich eher so nen Ding, dass Kunden und Partnern nen gewisses Bild vermitteln soll. Extra Sozialräume gibt es nicht, ist nen KMU mit nicht so viel Fläche. Kann es auch schwer einschätzen, was ich davon halten würde. Kenne es eben nicht, bin auch nicht so der Pausenmensch und arbeite i.d.R. durch. Glaube aber nur ein sozial Raum macht da wenig aus, da würde es mich schon eher reizen, wenn die ganze Firma entsprechend getrimmt ist wie die großen Amifirmen. Sprich viel Fläche und verschiedene Plätze wo man arbeiten kann, mal alleine, mal in kleinen Themengruppen, gemeinsames Essen usw. Glaube das kann man mit einen kleinen Sozialraum schlecht kopieren. Groß steril ist es aber nicht, wir haben keine riesigen Tische, die man mit etlichen Müll vollladen könnte, nen paar Leute haben ein wenig Deko oder ihre Bilderchen da stehen, hier und da könnten wir eher noch ein paar Tische gebrauchen für Endgeräte, Ladestationen usw. Nen bisschen einrichten tut sich da aber jeder, paar Leute haben ihre Ventilator da stehen, ich hatte mal ne Musikanlage mitgebracht. Groß Poster an der Wand hat hier keiner, denke mal zu wild sollte es aber auch nicht werden, sind eben keine Inhouse IT und bei uns sind auch mal Kunden im Haus, sprich etwas seriös sollte es wohl aussehen. Ansonsten ist es locker, Musik im Hintergrund, man unterhält sich relativ viel, sowohl im Bezug auf die Arbeit als auch ein wenig Smalltalk nebenbei. Und was die Kollegen angeht, es sind eben Menschen mit Ecken und Kanten. Insgesamt sind aber alle nett, hat eben jeder so seine Macken, damit muss man dann eben umgehen können.
  11. Das sind wohl meist schlicht persönliche Erfahrungen und Erfahrungen aus dem Umfeld, mehr kennt man persönlich halt nicht. Die können natürlich je nach Region, Firmengröße, Branche, Unternehmen und Person stark variieren. Da gibt es kein falsch und richtig. "Normal" ist dabei erstmal gar nix, dafür haben wir alleine in unseren Land viel zu große Schwankungen, teilweise aufgrund der erwähnten Faktoren, teilweise ggf. auch unabhängig davon, weil z.B. einzelne Unternehmen schlecht bezahlen. Heißt nicht, dass "niedrige" Gehälter toll sind, trotzdem gibt es sie. Zusammen mit dem Kontext, kann jemand der was Neues sucht oder einsteigt daraus doch wertvolle Schlüsse ziehen und ggf. gleich in ein Gebiet ziehen, wo mehre große Arbeitgeber sind bzw. generell die Gehälter höher sind oder um KMU oder Startups ggf. einen Bogen machen. Dazu hat @PVoss auch noch weitere sehr zutreffende Sachen geschrieben, wie das dieses Forum wohl eher von Leuten besucht wird, die ein stärkeres Interesse an ihrer Arbeit und Karriere haben und ihr Leben wohl auch dementsprechend ausrichten. Da wird dann als Durchschnitt der Durchschnitt der oberen Unternehmen betrachtet usw. Sagte ja jeder gerne so hoch wie möglich. Ich bin auch nicht mit 24k in die Verhandlung gegangen und hab dafür gleich nen Zuschlag bekommen, sondern habe die 30k zum Einstieg angepeilt bin immer zwischen 32k und 35k in die Verhandlung rein, habe bei gut einem Drittel sofort die Tür gezeigt bekommen und beim Rest war eben nix über 24-26k rauszuholen. Je nachdem ob man da ein gewissen Druck hat und eine Stelle brauch hat man dann auch keine Zeit noch ein Jahr weiter zu suchen. Vor allem mit welcher Hoffnung? Bewirbst dich gut 10 mal, kriegst 2-3 mal die Tür gezeigt und 7-8 Angebote um 24-26k. Ergo ist die persönliche Erfahrung, dass 30k wohl für die Unternehmen deutlich zuviel war, wenn einige um diese Summen die Gespräche quasi relativ unfreundlich abbrechen. Welches Argument hat denn da der Berufseinsteiger, wie er daran was ändert? X hat im Forum Y gesagt, man sollte sich nicht unter 30k verkaufen? Sofern ich kein massiven Mangel hätte oder es sich nicht um was sehr Spezielles handelt, würde ich als AG doch auch nicht groß mehr zahlen als die anderen und hier kriegt man eben zuhauf Leute unter 30k, selbst mit Berufserfahrung. Ob man das nun als "normal" bezeichnen will oder nicht, es ist schlicht die Realität. Oder weg vom Berufseinsteiger, was hier einige Entwickler auch ohne leitende Position bekommen macht bei uns nicht der Geschäftsführer. Frage mich wie der im Gespräch reagieren würde, wenn man im Bewerbungsgespräch fünfstellig mehr Kohle verlangt, als er bekommt. An seiner Stelle würde ich dem Bewerber wohl ähnlich schnell die Tür zeigen.
  12. Denke am Ende lässt sich sowas eh schwer vergleichen und Leute sind verschieden. Homeoffice und eine Inbetriebnahme beim Kunden Vorort mit schlechten ergonomischen Gegebenheiten, während man im Hotel schläft, das Bett ggf. nicht passt usw. Sowas sind einfach Unterschiede wie Tag und Nacht. Selbe wenn man Spaß bei der Arbeit hat oder nicht. Habe schon häufiger Privat an Hobbyprojekten quasi bis tief in die Nacht an Sachen gesessen und die Zeit verging und man ist irgendwann schlafen gegangen, weil man realisiert hat, dass es schon mitten in der Nacht ist und man sich seinen Rhythmus nicht kaputt machen will. Während dessen haben die stressigen Inbetriebnahmen mit entsprechenden Stundenzahlen beim Kunden massiv an einen gezehrt und man fühlte sich hundsmiserabel, inkl. Wehwehchen ala Kopfschmerzen, Wadenkräfte usw. Was Bezahlung vs. Freizeit angeht ist natürlich auch immer die Frage was für Wünsche man im Leben hat. Ob man eine Familie alleine ernähren möchte, ob man Eigentum möchte, ob man gerne verreist usw. Für mich wäre vom Geld auch erstmal das wichtig, was ich brauche um meinen Lebensstandard zu sichern. Bis zu diesen Punkt steht Geld quasi an erster Stelle, danach wendet sich das sehr fix und es müsste schon viel mehr Geld her, wenn ich als Alternativ mehr Freizeit hätte. Wo dieser Punkt ist, das unterscheidet sich eben. Das kann ich 100% unterschreiben. Habe ansonsten auch schon mit den Gedanken gespielt. Akquise wäre da aber auch meine größte Sorge. Und da es der selbe Bereich wäre wie beim AG und man den keine Konkurrenz machen darf, ist nicht mit nebenbei ausprobieren.
  13. Genau davon rede ich ja. Hier wird der Durchschnitt und Standard gerne gewählt als der Durchschnitt der oberen X%. Das ist dann aber nicht mehr der Durchschnitt, sondern weit darüber. Das ist super, dass viele in den Bereich landen und wie gesagt ich wünsche es jeden. Das dann aber als Standard oder Durchschnitt zu verkaufen ist für mein Empfinden schlicht falsch, daher orientiere ich mich soweit es geht an Fakten, da ist in dem Fall nur der Mindesturlaub für mich greifbar. Alles andere inkl. meinem Urlaub sind nur Meinungen und Erfahrungen. Nix was ich aber jemals mit den Worten Standard oder Durchschnitt verbinden würde. Und selbst wenn man hundertprozentige Durchschnittswerte hätte, wäre natürlich die Frage in wie weit man das auf eine spezielle Situation anwenden könnte und ob der Bereich nicht generell von dem Durchschnitt abweicht. Gerade KMUs sind doch bei so Sachen wie Kununu überhaupt nicht drin. Aus dem IT-Bereich sind für meine Stadt gerade mal knapp über 10 Unternehmen überhaupt gelistet und das sind Überraschung die größten Arbeitgeber in der Region. Bin ja gespannt was mein Chef sagt, wenn ich sag ich möchte fünfstellig mehr als er haben, weil jemand anders das verdient bei einem Unternehmen, dass bei Kununu gut bewertet ist, immerhin wollen wir ja auch gut sein oder? 100% korrekt. Der Arbeitnehmer hat meist eben mehr Druck, sei es beim Einstieg durch eigene Wünsche, Familie oder dem Amt oder später durch entsprechende Rechnungen. Gerade wenn er dann mit einem niedrigen Gehalt eingestiegen ist, hat er meist auch nicht unbedingt ein großen Puffer. Oder hat ggf. schon entsprechende familiäre Verpflichtungen, dass man eh auf Nummer sicher geht. Auch korrekt und ein weiteres Problem dieser "Durchschnittswerte". Da gibt es dann Durchschnittswerte für IT-Stellen von Portalen die sich auf Stellen spezialisieren, wo das Gehalt ausgeschrieben ist, die ja i.d.R. doch deutlich höher liegen. Die werden dann nicht verwendet als Durchschnitt innerhalb von Plattform Xy, sondern sind dann plötzlich die Durchschnittsgehälter für Entwickler auf entsprechenden IT-Newsseiten, die diese Plattformen dann als Quelle nehmen usw. Frage ist dann in wie weit diese Werte, ebenso die Werte dieses gehobenen Forums sich auf den Berufseinsteiger projizieren lassen. Wobei das für mich nicht zwangsweise zusammengehört. Denn Interesse am Job bis hin zu den Fähigkeiten ändert meist wenig am Gehalt (mal Extreme ausgeschlossen ala führende Spezialisten in den neusten heißem Thema), sind dann eben Sachen wie Firmengröße, Standort und Branche. Da würde ich dann ggf. eher in Foren der einzelnen Städte hocken und schauen welche Stadt mir denn gefällt und was die Stadt so mitbringt außer Kohle. Wie dem auch sei, letztlich suchen Leute hier nach Erfahrungswerten, da sind dann sowohl die positiven, am oberen Ende relevant, als auch die am unteren Ende. Kann ja ggf. auch gleich schon der Anreiz sein für eine größere Stadt oder nicht bei einem KMU anzufangen. Muss ja kein negativen Effekt auf den Fragesteller haben wenn ich sage bei uns zahlen die KMUs bescheiden oder bei uns im Unternehmen gibt es wenig Kohle und viele Überstunden.
  14. Und wer bestimmt diesen "standard". Der Durchschnitt in .de, auch die Leute mitgerechnet, die mehr als eine 5 Tage Woche haben, liegt bei 27 Tage. Was das Minimum angeht, das ist nun einmal das einzige was halbwegs in Stein gemeiselt ist und woran man sich wirklich orientieren kann oder zumindest sind es Fakten, keine selbst definierten "Standards". Zumindest kenne ich keine repräsentative Statistik für Urlaub für Entwickler in KMUs für kleinere Städte in der Nähe von Daun. Ansonsten gibt es sowohl beim Urlaub, als auch beim Gehalt immer untere Enden, soll man die nun totschweigen. Weil andere mehr Gehalt oder Urlaub haben gibt es das andere nicht oder zumindest sollten wir nicht laut darüber sprechen? Die Realität wird für die meisten eben irgendwo dazwischen liegen. Gerne das obere Ende fordern und ich wünsche jeden, dass er da landet. Trotzdem ist das für viele am Ende nicht die Realität bzw. das Ergebnis. Auch wenn einige es gerne als Fakt oder die Wahrheit darstellen wollen.
  15. Am Ende sind das doch alles nur Durchschnittswerte von mehr oder weniger brauchbaren Datensätzen. Sei es durch irgendwelche gemeldeten Stellen oder Benutzerumfragen. Das alles lässt sich meist auch sehr schwer übertragen auf die persönliche Situation und Stelle. Und auch diese ganzen Durchschnittswerte kann es nur geben, weil es sowohl Leute darüber, als auch darunter gibt. Je nach Region und Firmengröße gibt es diese Werte aber halt. Damals haben die meisten Seiten und co. ein Einstiegsgehalt um 30k angegeben. Ich war in die Gespräche meist mit 32-35k rein. Einige haben mir dann quasi relativ schnell die Tür gezeigt und mir deutlich gemacht, dass wir uns ganz bestimmt nicht einig werden. Die anderen haben sich alle wo bei 24-26k eingeschossen. Wäre halt Norden und alles KMU. Sprich zumindest in der Kombination kommen diese Werte durchaus gut hin. Will nicht bezweifeln, dass es nicht auch hier Stellen geben würde mit mehr Kohle, ebenso bei der Firmengröße, ist mir aber bis dato nicht untergekommen. Weder persönlich noch bei Partnerunternehmen und Kollegen oder den Aussagen von alten Mitschülern. Am Ende schwankt es einfach massiv, jeder kann nur nach eigenen Erfahrungen urteilen und empfindet das jeweils andere Extrem, sofern er nicht genau in der Mitte landet als fast schon unwirklich. Entweder als Ausbeutung und viel zu wenig oder als kaum zu glaubende Mondzahlen, weil im persönlichen Umfeld der Chef nicht mal das macht, was der Entwickler auf der anderen Seite macht. Werte haben am Ende eben wenig mit Leistung und Fähigkeiten zutun, sondern mit dem was der AG in der Region für die Arbeitskraft hinlegen muss. Natürlich kann sich der Berufseinsteiger auch nur an solche Werte orientieren, nicht an persönliche Erfahrungen oder seine vorherigen Gehälter und das einzige Argument ist eben auch, dass Summe X das Durchschnittsgehalt ist, denn groß was vorweisen kann man beim Berufseinstieg eben nicht.

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