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Velicity

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  1. Velicity

    Am produktivsten in der Nacht...

    Was du Nachts nicht kannst besorgen, verschiebe auf den Morgen. Habe früher ziemlich ähnlich gelebt bzw. war eine absolute Nachteule. Für mich hat der Tag erst in der Nacht angefangen und der Rest davor war nur nerviger Ballast um zum Abend zu kommen. Entsprechend gerädert war man am Folgetag beim Aufstehen. Hatte dann irgendwann nach einer Inbetriebnahme einen entsprechenden Rhythmus drin, dass ich relativ früh ohne Wecker aufgewacht bin und dann mal die Sachen auf den Morgen verschoben. Mittlerweile bin ich dann wohl eher ein Morgenmensch und erledige Sachen die mir wichtig sind Morgens. Das ist quasi im Wechsel Sport oder persönliche Weiterbildung/Hobbyprojekte, dafür geht es Abends nun etwas ruhiger an, was zu Essen machen, paar Episoden einer Serie oder ein Film und zeitig in die Kiste. Mittlerweile finde ich das so besser und die frühen Stunden sind nicht so anders als die Nacht Stunden. Ruhig, dunkel und friedlich. Außerdem ist man natürlich relativ erholt, sowohl körperlich als auch geistig.
  2. Velicity

    Praktikumsberichte haben keine Zeit?

    Denke hier muss man differenzieren zwischen Kurzzeitpraktika die 2-3 Wochen sind oder z.B. einjährige Praktika im Rahmen der FOS oder ähnlichem. Beim ersten kann es am Ende nur Bespaßung sein oder leichte/dokumentierte Routinetätigkeiten. Beim Zweiten reicht das wahrscheinlich nicht aus und man investiert am Ende in den Praktikanten. Das kann Sinn machen, wenn man selbst ausbildet und so ggf. an Azubis kommt und generell enger mit Schulen zusammenarbeitet, ansonsten sehe ich den Praktikanten da auch an kleineren Sachen, die einen produktiven Nutzen haben, dafür muss dann aber wohl eine gewisse Grundlage da sein. Ggf. sind die Unternehmen teilweise auch ein wenig verwöhnt, weil es immer mehr gibt, die sich sowas als Hobby nebenbei bei bringen und Ausbildung und co. eigentlich nur noch für Papiere abschließen, oft fachlich aber schon voraus sind.
  3. Velicity

    Rufbereitschaft - der Diskussionsthread

    @ErB777 Nun erstmal ist man natürlich in gewisser Weise örtlich gebunden bzw. muss fix Einsatzbereit sein. Das schränkt natürlich ein, 8-24 klingt aber noch human, bei mir ist die "Anspannung" eher, ob ich in Ruhe schlafen kann, da es bei uns dann 24/7 geht in der Woche, wo man dran ist. Reaktionszeit ist natürlich auch so ein Thema, die ist bei uns je nach Kunde auch 1-2 Stunden. Natürlich gibt es dann Kunden, die das schnell eskalieren lassen. Sprich man steht 10 Minuten unter der Dusche und anschließend hat man einen Anruf vom Kunden, einem vom Chef, warum keiner an den Support geht und ggf. eskaliert das hoch bis zum GU. Ebenfalls gibt es natürlich Wellen. Mal ist nix los, mal hat man 2-3 Fälle auf einmal, erreicht ggf. gerade einen Kollegen des Fachbereichs nicht, kann selbst wenig machen usw. Mal hat man ne Woche da ist so gut wie gar nix los, mal hat man ne Woche wo man quasi 2-3 Tage hintereinander so gut wie nicht geschlafen hat, das fällt bei dir dann ja Gottseidank weg. Overall ist es gutes Geld für die Zeit, die man wirklich arbeitet. Eine gewisse Anspannung ist bei mir zumindest aber immer da. Denke das hängt aber auch stark von der Persönlichkeit ab. Der eine hat da ggf. die Ruhe weg, der nächste ist leicht gestresst und der nächste verfällt wieder in totale Panik in einigen Situationen. Ansonsten finde ich auch morgens die Zeit, wo alle langsam Richtung Büro aufbrechen als stressig, wenn denn Fälle anstehen. Man selbst ist gerade unterwegs und häufig betrifft das auch so gut wie alle anderen Kollegen. Einiges kann man dann hier und da kurz mit dem Handy machen, oft geht das aber natürlich nicht. Je nachdem was dann steht und wie groß das Problem ist, hat man dann Kunden dann halt im zwei Minuten takt am Telefon. Aber auffällig sind wohl immer die "schlimmeren" Situationen. Wie gesagt overall ist es gutes Geld für wenig Arbeit. Frequenz und was für Probleme und ob du jedes alleine lösen kannst, ob du andere Kollegen erreichst usw. kann natürlich stark abweichen von meinen Erfahrungen. Generell sind das bei mir dann auch die "faulen" Wochen. Wo ich ggf. ne Staffel einer Serie am Abend schaue und auch mal eine Tiefkühlpizza in den Ofen oder Konserve in den Topf kommt, anstatt dass ich jeden Tag im Supermarkt stehe und den Kunden an der Kasse dran hab. Wenn es feste Abläufe gibt durch Hobby und co. z.B. einen Verein, dann gibt es meist auch nen Kollegen mit den man sich den Ball da ein wenig hin- und herschieben kann. Sprich an den Tag schanzt man ihn im Fall des Falles eben was zu und er hat ggf. auch so einen Tag.
  4. Velicity

    Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Nein hauptsächlich Entwicklung im Oracle Umfeld, wo auch sämtliche Businesslogik liegt, von der Tätigkeit geschätzt 70%, sagte ja in der Reihenfolge absteigend. Web, Java, C# sind nur Views die aufsetzen, dazu eben paar Kommunikationsprozesse in C++ und die Projektleitung bevor es an die Implementierung geht. Gehört eben i.d.R. alles zusammen und man begleitet das Projekt von vorne bis hinten. Und auch wenn die Webentwicklung immer gebasht wird, empfinde ich es teilweise als schwersten Punkt, da wir teilweise noch alte Geräte bis runter auf IE5 supporten müssen, das trotzdem in aktuellen Browsern laufen muss und da teilweise 300 MHz Gurken involviert sind, sprich jQuery reinkopieren und gib ihn ist da nicht, da beträgt die Parse Time alleine ~20 Sekunden. An clientseitiges Rendering ist gar nicht zu denken. Bin froh, wenn ich Sachen auf Serverebene programmieren kann, wo ich mich nicht um verschiedene Clients kümmern muss, die alle unterschiedlich reagieren und für die ich ggf. nicht mal Möglichkeiten zum Testen und Debuggen habe. Gottseidank macht Web realistisch gesehen nur ggf. 10-15% aus.
  5. Velicity

    Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Natürlich lernt man immer dazu, das sind dann aber meist kleine Details und man lernt sie, weil man sie gerade brauch oder weil man persönlich sich dafür interessiert eher privat als Hobbyprojekte, was dann natürlich auch in die Arbeit einfließen kann. Es gibt aber denke ich keine Aufgaben, die ich nach 6 Monaten nicht hätte übernehmen können, die ich nach 6 Jahren übernehmen könnte. Klar kennt man nun einiges auswendig oder fühlt sich sicherer, weil man es schon mehrfach gemacht hat. Ewiges Lernen ist denke ich in unseren Bereich selbstverständlich und man sollte sich an jedes Problem rantasten können mit entsprechenden Grundwissen. Von den eigentlichen Anwendungen ist halt was im Bereich Logistik, sprich grobe Oberthema ist Warehouse Management, wobei ich persönlich auch viel involviert bin in Richtung Materialfluss. Ist ein kleiner Laden daher ist man Mädchen für alles. Mal in der Reihenfolge wovon man tatsächlich am meisten macht, Oracle DB, von PL/SQL Entwicklung, Datenbankdesign über DBA Tätigkeiten, Webentwicklung, hauptsächlich PHP/JS, Frameworks und Libraries halt was Sinn macht, meiste aber eher Vanilla, aufgrund von Kompatibilität und Performance (ist da aufgrund der Firmengröße natürlich auch nicht unterteilt, also Frontend/Backend + etwas Grafikdesign), Projektleitung, paar Prozesse zu Fremdsystemen und entsprechenden APIs hier auf C++ Basis (Schnittstellen zu SAP oder zu Hardware, sei es über Telegramme/SPS Bausteine) und hier und da etwas Java/C#, aber hauptsächlich in unterstützender Form für einen anderen "Fachbereich", wenn man das so nennen kann. Dazu kommt eben der User-Support und Fehleranalysen usw. Ich sag mal am Ende muss man halbwegs fit sein von der Anwendung selbst, über dem was auf der Datenbank passiert bis runter aufs Netzwerk (da eben mehre externe Fremdsysteme und Maschinen angebunden sind) und Wireshark usw. um zu schauen, ob auf der untersten Ebene, die wir noch verwalten, alles passt. Ansonsten halt noch etliche andere Kleinigkeiten aber das ist dann so ca. 90% von dem, was ich täglich mache. Denke am Ende ist aber auch das Problem, dass die IT ziemlich spezifisch ist und groß. Wenn ich mit den was ich so gemacht habe mal Stellenbeschreibungen lese, da gibt es keine Stelle wo ich sagen würde, das passt. Klar kann man sich in alles einarbeiten aber warum soll mir jemand anders mehr Geld zahlen für etwas, dass ich noch nicht kann bzw. wo ich noch keine Erfahrung habe.
  6. Velicity

    Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    @TooMuchCoffeeMan Nun jeder kann nur seine Meinung anhand seiner Erfahrungen kundtun. Das bedeutet bei mir eben mein jetziges Gehalt, die Gehälter die mir in meiner Bewerbungsphase in 8-10 Unternehmen geboten wurden, das Gehalt meiner Kollegen. Gehälter von früheren Mitschülern/Azubis oder Partnerfirmen. Das ist in dem Fall eine ziemlich klare Linie ohne große Ausreißer, wobei wir hier immer von Firmen < 50 MA reden. Natürlich gibt es auch noch Millionen von anderen Gehältern und Firmen. Dabei geht es eben nicht um richtig oder falsch. Das sind nun einmal alles Werte die es so gibt. Während das was ich kenne vielen als niedrig vorkommt, kommt mir vieles astronomisches vor, der nächste ist wieder in der Mitte davon und empfindet keins von beiden so weit weg. Ja ggf. sollte ich egoistischer sein, mehr Ellenbogen haben, wer weiß. Ich probiere mich eben auch in die andere Seite rein zu denken, dann ist man eben schnell an einen Punkt, wo man beide Seiten rechtfertigen kann bzw. seine nicht mehr als Einzige oder Richtige sieht. Ich mein mal ehrlich, wenn ich nun z.B. morgen zu Cheffe gehen würde und mehr Gehalt fordern würde, das einzige was ich als Argument anbringen könnte wäre, dass Leute im Internet sagen ich sollte mehr verdienen. Das macht ggf. nach der Probezeit einmal Sinn, bis dahin hat man i.d.R. aber alles drauf und wenn es Möglichkeiten für höhere Rollen gibt, sei es Teamleitung oder Projektleitung. Aber gerade Berufserfahrung, wie viel ändert sich denn bei euch an der Arbeit? Man hat seine Hand voll Sprachen und Tools, ein wenig Grundwissen über alles andere, da ist man in ein paar Monaten drin, komplexere Sachen die man selten oder einmalig brauch, werden eh nachgeschlagen. Und auch wenn was Neues kommt, wie eine neue Sprache, neue Framworks oder Tools, dann fällt eben meist was Altes weg und wirklich viel Wandel haben wir am Ende auch nicht, ist dann eben das selbe in grün oder blau. Hier und da ein paar Features weniger, dafür welche, die man schon woanders her kennt ggf. auch ne Kleinigkeit die echt neu ist aber wirklich wild ist es nicht.
  7. Velicity

    Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Jo das steht jedem frei und am Ende wohnen wir alle in München oder BaWü und arbeiten für eine Hand voll Konzerne. Am Ende weiß der AN doch meist nicht, was in dem Unternehmen ansonsten gezahlt wird und wo wirklich die Grenze ist, ergo orientiert er sich meist an entsprechenden Gehaltsvergleichen im Netz und auch hier sind durchaus Werte um 40k zu finden für die mittleren 50%. Ja jeder möchte überdurchschnittlich verdienen, so funktioniert aber ein Durchschnitt auch nicht oder? I.d.R. gibt es eben genauso viele darunter wie darüber. Jeder scheint den Durchschnitt aber als das absolute Minimum anzusehen. Für mich ist da absolut verständlich das je nach Branche und Firmengröße eben viele darunter liegen, es werden nun einmal nie alle über den Durchschnitt liegen können.
  8. Velicity

    Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Sind das denn wirklich schlechte Konditionen? Bei einer 5-Tage Woche, welche die meisten wohl haben ist der gesetzliche Mindesturlaub ja 20 Tage, ergo gibt es hier 5 Tage zusätzlich und 45k für jemanden der noch nicht wirklich lang dabei ist? Klar in einer großen Bank in Frankfurt wird vermutlich mehr drin sein aber in kleineren Läden oder Firmen die nicht in Branchen wie Automobile, Finanzen oder Chemie arbeiten? Am Ende wird eben nicht jeder Arbeitnehmer bei den großen Unterkommen, kleine Firmen können ggf. hier und da nicht anders zahlen oder müssen es nicht, weil andere in der Größe/Branche das genauso machen. Dann ist beim Arbeitnehmer eben die Frage nimmt er ein schlechteres Angebot oder möchte er ggf. lieber umziehen/pendeln. Bei uns könnte man nochmal 10 Jahre BE oben drauf legen, um auf so Summen zu kommen und wenn wir wen suchen rennen uns die Leute trotzdem die Bude ein. Würde hier wohl viele mit Kusshand nehmen und soviel günstiger sind bei uns die Mieten usw. im Norden auch nicht im Vergleich zum Rhein-Main-Gebiet.
  9. Velicity

    Ausbildung+Berufserfahrung ist weniger Wert? Wieso?

    Nun Frage ist erstmal, was Verantwortung bei euch bedeutet und was es für eine Firma ist. Reden wir hier von einen Dienstleister der für Kunden arbeitet, wo mehr Verantwortung Themen die Projektleitung und co. umfasst? Da kann man dann natürlich je nach Projektgröße drüber reden ,ob man da mal mit einem Bachelor/Master dazu als Team auftritt bzw. nen Projekt als Assistenz begleitet und sich von da aus steigert. Generell klingt das aber wie hier schon einige erwähnt haben nach einen generellen Problem in der Firma und ein Wechsel wäre ggf. gut. Ich kann dir zumindest sagen, dass es nicht überall so ist. Wir haben auch alles durch die Bank, haben aber genauso Leute mit Ausbildung, die mehr Verantwortung haben, als auch Leute mit Studium mit weniger. Fachlich würde ich sogar zwei Kollegen mit Ausbildung deutlich an der Spitze sehen. Sofern man nicht 1:1 das macht was im Studium oder der Ausbildung gelehrt wurde ist das am Ende eh nur schall und rauch bzw. Qualifikation auf dem Papier. Denke mal gerade in der Entwicklung ist eben halbwegs logisches Denken und große Probleme in kleinere zerteilen und Ansätze finden, wie man sich diesen nährt in Kombination mit Google benutzen können das Maß der Dinge. Wir hatten auch schon Masterabsolventen, von denen wir uns nach ein paar Wochen getrennt haben, weil ersichtlich war, dass sie praktisch schlicht nicht einsetzbar waren. Das alles soll nun auch nicht das Gegenteil heißen ala Ausbildung ist besser und Leute mit Studium haben nix auf dem Kasten, sondern schlicht dass es in der Praxis meist relativ egal ist und durchaus anders herum laufen kann, als sich deine Firma das denkt. Persönlich denke ich, dass mehr Verantwortung und co. vor allem in kleineren Firmen relativ leicht zu erreichen ist. Da ist am Ende eigentlich jeder Mädchen für alles. Die Bezahlung ist da dann aber auch meist unterdurchschnittlich. Dafür lernt man alle Abläufe kennen und kann fix Rollen wie Projektleitung einnehmen, die man dann auch als Qualifikation für einen nächsten Job, sofern man wieder wechseln möchte, vorweisen kann. Unabhängig des Abschlusses sind es eher Leute mit großem Interesse die fit sind. Leute die privat an den Sachen Spaß haben, hier und da ne Website umgesetzt haben, an ihren Raspberry Pi rumbasteln usw. Die einfach regelmäßig mit IT-Problemen in Kontakt kommen/kamen und sich da rantasten mussten.
  10. Velicity

    Was für ein Gehalt kann ich verlangen?

    Das mit der Katze im Sack war aus Augen des Arbeitgebers gemeint. Der Arbeitgeber weiß doch gar nicht was ich leisten kann oder was nicht. Wie kann da das richtige Gehalt in einen Bewerbungsgespräch ermittelt werden. Und die Vorbildung und die Papiere sagen da auch wenig drüber. Wir hatten sowohl schon mehre Bewerber die frisch aus Schule/Ausbildung sind, die fachlich sehr, sehr stark waren und sich fix in Sachen einarbeiten konnten, als auch Leute mit einem Studium im IT-Bereich, die kaum den PC bedienen konnten, sehr langsam waren und nur komplett vorgekaute Sachen umsetzen konnten. Gibt es auch so mit Wechseln von großer zu kleiner Firma usw. Wo man dann Mädchen für alles ist und mehr Aufgaben und Verantwortung hat und nicht in seiner kleinen Fachnische hängt. Persönlich glaube ich auch nicht, dass man einen Arbeitnehmer, an den man sich schon gewöhnt hat, der viel leistet und eingearbeitet ist mal eben raus kickt weil er 5-10k teurer ist nach seiner Probezeit als ein Anderer. Das mit der Probezeit sehe ich aber auch nur als nächste Option, wenn das gewünschte Zielgehalt aktuell nicht drin ist, dann ist das eben so, dann schreib ich doch lieber fest, dass es in Zukunft mehr gibt, als das in den Sternen zu lassen. Sehe das eher als etwas in der Verhandlung. Man will 40k, Arbeitnehmer ist nur bereit für 32k. Möchte sich auch nicht auf die Mitte einigen, dann eben etwas ala 32k in der Probezeit und 40k bei gefallen, so kauft der Arbeitgeber nicht die Katze im Sack, das fällt ggf. leichter als gleich 40k zu zahlen für keine Ahnung was.
  11. Velicity

    Was für ein Gehalt kann ich verlangen?

    Nun versuchen kann man alles. Würde mich persönlich als Cheffe aber fragen warum du dich erst kurz vorher für 32k verkauft hast und nun schon mehr möchtest. Keine zusätzlichen Tätigkeiten, die nicht in der ursprünglichen Stellenbeschreibung standen, keine zusätzliche Verantwortung wie Projektleitung oder Teamleitung und dann gleich nen Drittel mehr. Mittelgroß sagt nun auch nicht wirklich viel, Mittelgroß im Vergleich zu welchen Zahlen? Da wäre doch eine grobe Mitarbeiteranzahl interessanter, ebenso ob der B2B Bereich ein wenig eingegrenzt werden kann. Sprich Anwendungen und Apps für kleine Läden oder was Spezifischeres für gut zahlende Branchen wie Automobile, Finanzen, Chemie oder Medizin oder eben ein wenig was von allen, ohne Fokus. Komme ebenfalls aus Bremen. Würde dir wünschen, dass es klappt, wenn du es versuchst. Kenne hier persönlich, vom eigenen Unternehmen, von Partnerunternehmen und alten Mitschülern/Azubis aber eher bescheidende Löhne, da sind die 32k schon im oberen Bereich bei den Leuten unter 10 Jahren Erfahrung aber hängt wieder davon ab, wie groß Mittelgroß ist, das sind halt alles Unternehmen im Bereich bis 50 Leute. Per se finde ich persönlich auch, dass ein Gehalt nach der Probezeit geklärt werden sollte, vorher kauft man ja quasi die Katze im Sack, üblich ist das aber wohl nicht oder man sollte es zumindest im Bewerbungsgespräch festlegen. Sprich klären wer in Vorleistung geht. Ob man sagt ich will mich für 40k verkaufen, Unternehmen will nur 32k zahlen, also ok, 32k in der Probezeit, im Anschluss 40k bei gefallen bzw. Übernahme. Da ist dann der AN in Vorleistung. Ansonsten ist es ja eher anders herum ala wir zahlen die 32k in der Probezeit und geben damit ein Vertrauensvorschuss, bei nicht gefallen trennt man sich eben.
  12. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Nicht für diesen. Die Stunden fallen so oder so an. Kleines Unternehmen, dass als Dienstleister tätig ist. Wenn da was nicht läuft, dann ist das nur mit mehr Stunden zu regeln, im kleinen Unternehmen kannste da keine Leute umplanen ergo mehr Stunden. Der "obskure Bonus" ist da aber natürlich ganz nett, so fühlt sich das nämlich nicht nach umsonst an, sondern wird sogar besser vergütet als der Rest. Und da die Gehälter hier oben eh relativ tief sind, merkt man davon doch deutlich was. Würde mich nicht wundern, wenn einige dieses fest einplanen.
  13. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Naja zumindest der eine Monat an Überstunden wird ja deutlich besser vergütet, als die restliche Arbeitszeit, wenn entsprechende Ergebnisse erreicht wurden. Krass ist das Gehalt aber eher im negativen Sinne, zumindest im direkten Vergleich.
  14. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Wie weit sich jemand dazu in der Lage fühlt oder nicht variiert ja auch und bei vielen Sachen ist man leicht vorher/leicht nachher auch ansteckend, auch wenn einem die Symptome selbst nicht wirklich zu schaffen machen. Der eine hat bei einer leichten Erkältung ein wenig die Nase voll, beim nächsten spielt da gleich die chronische Nasennebenhöhlen-Geschichte mit rein usw. Ansonsten eine Woche krank sein ist bei den meisten da drin. Im Schnitt haben die Leute bei uns am Ende des Jahres gut 200-300 Überstunden. Damit kann man also über ne Woche krank sein und kriegt noch den maximalen Bonus. Bei Sachen die an 3-4 Wochen gehen oder länger geht das aber relativ schnell gegen 0.
  15. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Gute Frage nächste Frage. Würde es auch noch verstehen, wenn es 1:1 wäre, sprich schlicht die gearbeiteten Stunden betrifft, wobei auch das nicht immer mit Leistung oder dem Ergebnis zutun haben muss. Warum die da doppelt zählen, weiß der Kuckuck. Ggf. ist derjenige, der sich das ausgedacht hat gebrandmarkt bzgl. Leuten die blau gemacht haben in der Vergangenheit. Krankheit bzw. längere Abwesenheit kann natürlich auch wieder Zeit schlucken, um die Person auf stand zu bringen, wenn sie wieder da ist oder eben bei Ausfall wen anderen an die Themen zu setzen. Also geht per se ja wirklich mehr Zeit verloren als die eigentlich ausgefallene Zeit des Kollegen.

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