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  1. @maestro impostor Nun ist aber so. Ist ja auch "nur" angestellter Geschäftsführer. Vertriebsleiter und Geschäftsführer/Entwicklungsleiter liegen beide bei 75k. Der Rest hängt zwischen 29k und 43k. Gab durchaus Entwickler in den 60k rum, die waren aber beide 30 Jahre in der Firma und sind mittlerweile in Rente.
  2. Keine Ahnung, hab hier im Forum durchaus bei normalen Entwicklern schon höhere Werte gelesen als die 75k, die mein Chef macht. Und der kloppt mit Abstand die meisten Stunden und hängt eigentlich 7 Tage die Woche hier etc. pp. Also auf die Stunden gerechnet verdient er vermutlich auch eher bescheiden. Absolut ist das natürlich ein ganzes Stückchen mehr als die kleinen Entwickler. Das eine war das Thema Inbetriebnahmen, wo wir unter Druck gestellt werden von den größeren Gewerken bzw. dem GU. Das andere ist die Rufbereitschaft. Die sorgt maximal dafür, dass der Kunde mit Regressansprüchen kommt und man schauen muss wie das aussieht, wenn wir fahrlässig nicht unseren Verträgen nachkommen. Für uns Mitarbeiter wird sich sicherlich nix verbessern, wenn wir das Boot auf dem wir schwimmen anzünden. Ist glaube ich ein Unterschied ob man das neben dem Tagesgeschäft macht und mehrere Leute da rausnimmt oder ob man von einen neu eingestellten Kollegen redet, der aktuell noch gar nix anderes zutun hat, wenn in der Kombination meine einzige Aufgabe ist, den zu schulen. Davon ab, habe ich durchaus schon probiert daran ein wenig was zu ändern. Quasi ne Knowledge Base (ebenfalls in der Freizeit) aufgebaut bzgl. den Kundenprojekten, wo häufiger Support anfällt. Generell gibt es sowas bei uns leider gar nicht und Dokumentation kommt auch zu kurz. Aber auch da gucken Leute dann entweder nicht rein, sind sich nicht sicher genug, haben Angst was kaputt zu machen oder es fehlt einfach an Ideen sich an das Problem ranzutasten. Ist aber auch immer eine Operation am offenen Herzen. Wohl ist mir da bei vielen, was man machen muss auch nicht.
  3. @Rienne 1. Nun was ich bis dato gemacht habe, sollte ich doch wissen oder? Und was gesucht wird, das steht in der Stellenbeschreibung. Da könnte ich meist sagen, ich habe vorher nicht beruflich gemacht, was gesucht wird. Ich hab ggf. einen Teil davon schon privat bei Hobbyprojekten und co. benutzt. Und ja beworben habe ich mich bis dato nicht. Wenn ich denke, dass ich die Anforderungen nicht mitbringe oder nicht untermauern kann (und nein damit meine ich nicht 100% aber eben die wichtigsten Faktoren), dann motiviert mich das natürlich nicht zu einer Bewerbung. Gerade weil mir das 0 liegt, da bräuchte ich eher was, was ich vorweisen kann. So kann ich nur zusichern, dass es mich interessiert und das ich mich reinhänge. In die Zukunft sehen, ob ich die Arbeit gut machen werde oder nicht und wie ich mich da reinfinde weiß ich nicht. Und Imposter Syndrom glaube ich weniger. Ich weiß was ich kann und was ich nicht kann. Ich weiß eben auch, dass ich viele Sachen nicht nachweisen kann, weil ich sie nicht beruflich gemacht habe oder mir über Zertifikate angeeignet habe. Ich mag da auch keinen die Katze im Sack versprechen. Gibt z.B. Sachen mit den hab ich dann nur 1-2 kleine Projekte im Job umgesetzt. Da hab ich selbstverständlich nicht das Know-How von jemand der damit seit Jahren Tag ein, Tag aus arbeitet. Kann dann nur sagen, interessiert mich aber nein, groß Erfahrung bring ich nicht mit. Und nein, ich bin keine 20 Stunden am Tag eingespannt, das waren Extrembeispiele bzw. absolute Ausnahmen. Klar zu Inbetriebnahmen gibt es immer mal mehr Stunden. Durchschnitt ist normal aber auch irgendwas an 45-50 Stunden und ich denke das haben viele. Sicher je nach Rufbereitschaft gibt es da mal Ausreißer.
  4. Nun die entstehen an zwei Stellen. Inbetriebnahmen, wo ich schlecht sagen kann, so ich lauf nun ins Hotel, wir kommen einfach nochmal nächste bzw. eine Woche auf eigene Kosten her oder eben mehrere Wochen. Oder eben bei der Rufbereitschaft, wo man eben unterstützt. Das könnte ich ja in der Theorie genauso in Anspruch nehmen. Ist eben normal dass bei kundenspezifischen Lösungen, 10-15 MA und mehrere Fachbereichen nicht jeder alles überblicken kann oder schlicht einfach mal auch Tools und Software fehlt. Ich kann z.B. bei einem Fehler im C# Bereich bei uns zwar in den Source via Git reingucken und den Fehler lokalisieren. Ggf. auch auf der Datenbank umschiffen, dass der Kunde weiterarbeiten kann aber was ändern am Source kann ich nicht. Kann dann, wenn daraus ein dauerhafter Fehler entsteht auch nur einen Kollegen aus dem Bereich anrufen und ihn sagen, was er da kompilieren bzw. sich anschauen soll. Trifft mich wohl einfach mehr, aufgrund des Fachbereichs. Und eben teilweise, weil einige jemanden brauchen der Händchen hält. Ich weiß nicht mal wie das rechtlich aussieht, zumal die Rufbereitschaft nirgends im Detail beschrieben ist, wenn man sich da schlicht weigert und eben in Kauf nimmt, dass der Kunde entsprechenden Schaden nimmt. Aber ich fände es auch schon gut asozial seine Kollegen generell so im Stich zu lassen. Ist halt auch ne Sche.. Situation, wenn der Kunde bei dir alle zwei Minuten anruft, das Telefon alle paar Minuten ne Instanz höher geht und du nicht weißt, was du machen sollst und keinen ans Telefon kriegst. Kann der ja im Zweifel auch nix für. Auszahlen gibt es bei uns eh nicht. Laut Vertrag erstmal eh pauschal mit dem Gehalt abgegolten. Klar nicht gültig, glaube ich zumindest, bin ja kein Jurist, nur im Netz sowas gelesen, wie es halt bei so viele Klauseln in Arbeitsverträgen ist. In der Theorie halt Gleitzeit. Aber sowas zahlt man dann quasi mit seinem Boni selbst. Wobei das natürlich am anderen Ende auch wieder eine Auszahlung der Überstunden ist, anstatt wirklich ein Boni. Wüsste auch nicht was an Papier so groß relevant ist für Arbeitgeber bzgl. Zertifikate oder was weiß ich. War bei mir bis dato eben immer Learning by Doing und freie Ressourcen. Da gibt es in der Freizeit abgesehen vom Papier ja durchaus Synergien. Und in der Zeit, wo die Überstunden entstehen ist das ja eh nicht relevant. Werde ja kaum während der Inbetriebnahme beim Kunden irgendwas Privates machen.
  5. Dafür brauch man als Ratte erst einmal eine Alternative. Mal davon ab, dass ein Abgang sicher nicht den Laden in die Insolvenz treibt. Halten kann sich der Laden vermutlich auch ganz alleine über die Wartungsverträge und Features für Bestandskunden. Ist nicht so als nagt die Firma am Hungertuch aber Neuprojekte sind eben auch ein großer Faktor. Wenn einer der Know-How Träger gehen würde, dann wird eben wer neues eingestellt und das halbe Jahr eingelernt, bis dieser weg ist. Zumindest für die Basics wird es reichen, wenn man vorher sicherstellt, dass derjenige was auf dem Kasten hat. Wobei mein Chef hier auch Entwicklungsleiter ist und vermutlich den Großteil des Wartung und viele Erweiterungen selbst in Eigenregie abarbeiten könnte. So plötzlich vor dem nix und Laden zu halte ich für sehr, sehr unwahrscheinlich. Im Zweifel stößt man halt bestimmte Felder ab, wo kein Know-How mehr da ist. Davon ab ist das quasi eine Gruppe, wo auch noch andere Läden zugehören. Der Softwaredienstleister ist in dem Setting immer klein und bekommt den Druck ab. Ein Logistikcenter kümmert sich halt i.d.R. eher um teure Anschaffungen wie Fördertechniken, Regalbediengeräte, Shuttlesysteme, Kompaktlager, Stahlbau und Regale selbst. Der Softwaredienstleister ist da immer der Kleinere, der machen kann, was ihm diese Firmen sagen, egal wie. Wir sitzen da ja Nachts nicht alleine auf der Baustelle und das betrifft in dem Fall genauso andere Gewerke, daher wirkt das alles für mich auch gar nicht so extrem, weil ich es bei jeden Projekt das schlechter läuft, genauso bei anderen Firmen sehe. Ja ggf. darf es dann das Geschäftsmodell nicht geben, so wie auch viele andere. Nix ist relativ. Immerhin mehr als das Doppelte von mir. Was am Ende für Vorstand, Aufsichtsrat usw. über bleibt, keine Ahnung. Ich kenne nur die Zahlen von hier, ist aber eine Gruppe, wo noch andere Läden zugehören und ich weiß, dass da viel hin- und hergeschoben wird, wenn die anderen Läden nicht performen, wie es hier vor 10-15 Jahren auch mal eine Zeit lang war. Ja hier läuft sehr viel falsch. Ich bringe aber auch nicht mit, was der Markt sucht und das hier kann ich. Bzw. eigentlich hört es bei mir schon bei Bewerbungsgesprächen auf, was die Fähigkeiten angeht bzgl. einer potentiellen neuen Stelle. Beste Voraussetzungen also. Wie gesagt, ich will das eigentlich auch gar nicht schön reden. Es ist aus meiner Sicht immer nur Kontext, um es zu verstehen und ggf. auch ein wenig meine Sicht zu verstehen. Das ist eben die Welt die ich kenne und bis dato auch nur die, so wie ihr eine andere kennt. Die Diskussion fing ja an, ob man mal für ne Pizza und ein Bier optionale Arbeiten ausführen würde, die sonst nicht teil des Hauptgeschäfts sind und das würde ich. Alles andere ist schon wieder sinnloses nebenschauspiel.
  6. Nun erstmal ist "knapp 400 Stunden" um genau zu sein in beiden Fällen knapp 10 Stunden drunter. Ansonsten stimmt die Zahl. Da wurden teilweise Wochenenden mitgenommen, wobei nicht alle. Dazu gab es auch den ein oder anderen All-Nighter, der dann alleine schon mit 30-40 Stunden rein haut. War eben wie gesagt eine Extremsituation. Man hat uns an die Wand gestellt. Der Kunde hatte sein festen Termin und seinen alten Standort gekündigt, das Gewerk über uns, das eigentlich verkackt hat, hat gesagt macht irgendwie oder gibt keine Aufträge mehr. Zu dem Zeitpunkt war das der Laden, der uns quasi die Hälfte der Neuaufträge zugeschanzt hat. Und nein das soll das nicht schön reden, das ist nur Kontext. Zu der Inbetriebnahme gingen eine Menge Sachen ab, die überhaupt nicht gingen. Das dass das alles weit weg ist vom ArbZG ist ebenso klar. Das Projekt generell zu retten, dafür hat man sich aber auch gemeinsam entschieden, weil jeden auch klar war, dass das ansonsten 1-2 Jahre mit Durststrecke werden, ohne Boni, ggf. mit Kurzarbeit etc. Da zaubert man halt nicht gleich Ersatz aus dem Hut. Klar, was das genau heißt hat da auch keiner überblicken können, zumal uns ein Gewerk dann auch noch während unserer Arbeiten dauernd reingegrätscht hat usw. Aktuell sind wir Gott sei Dank ein wenig breiter aufgestellt und ggf. haben auch die Leute, die dort beteiligt sind daraus gelernt und würden sich heute anders entscheiden. Da trenne ich auch ganz klar die Tätigkeit an sich und das Arbeiten im Unternehmen. Ich denke mal auf der Arbeit wird es immer Punkte geben, die einen stören. Entscheidungen aufgrund Deadlines, Budgets, Status Quo, Altlasten usw. Da wird es immer Sachen geben, die einen nicht schmecken und die dafür sorgen können, dass das Hobby zum Beruf machen auch dafür sorgen kann, dass einen der Beruf den Spaß am Hobby verdirbt. Ich glaube echt glücklich und zufrieden wäre ich da auch nirgendwo.
  7. War eben im Threadverlauf eines der Themen. Die Rufbereitschaft rotiert bei uns. Bei mir kommt aber auch ziemlich viel rein von Kollegen, während ich keine Rufbereitschaft habe, weil die Kollegen dann nicht weiter kommen, das Problem nicht verstehen, sich nicht trauen eine bestimmte Änderung zu machen, sich nicht sicher genug sind um zu sagen, das Problem liegt nicht an uns etc. pp. Und ich weiß auch nicht ob es immer besser ist, wenn sie es dann doch alleine probieren. Hatte letztens z.B. einen Anruf von einem Kollegen, wo der Kunde gesagt hat, er möchte dass ich ihn anrufe und mit meinen Kollegen will er nicht mehr sprechen. Weil er sich wohl nicht so sicher war, ob das Problem an uns liegt, an dem anderen Gewerk und sich da irgendwie widersprochen hat usw. Sowas hab ich teilweise hier auch während der Arbeitszeit bzgl. Problemen aus der anderen Abteilung, wo der Kunde dann anfängt mit, ich weiß ist nicht ihr Bereich aber ich hab schon mit den und den gesprochen und da passiert nix oder er sagt er kann das Problem nicht nachvollziehen usw. Zum Großteil sind diese Probleme eben vom schrecklichen Code getrieben.
  8. Tut er ja. Und wir kriegen eben unsere Pauschale dafür. Je nach Supportaufkommen ist das dann pro Stunde auch deutlich mehr als die normalen Bürostunden. Vom Geld her ein schlechter Deal ist das glaube ich auch für mich nicht. Da geht es meist auch um Notfälle. Für unwichtigen Kleinkram ruft i.d.R. kein Kunde außerhalb der Bürozeiten an. Aber man muss eben auch ein wenig über den Tellerrand schauen bei vielen Problemen. Sich nicht zu schade sein mal in Code reinzugucken, der nicht aus der eigenen Abteilung kommt oder wenn man sich damit nicht auskennt mit einem Fall vergleichen, wo es das Problem nicht gab usw. Das kann mal was am Webserver sein, was an der Datenbank, was bei Verbindungen zwischen Clients und diesen, Anbindungen anderer Hardware, dass die ganze Kommissionierung steht oder Probleme bzgl. der Fördertechnik, Regalbediengeräten etc. pp. Oft sind es auch gar nicht Probleme, die durch uns entstehen, sondern einem Schnittstellenpartner oder es war schlicht eine fehlerhafte Entstörung usw. Dann kommt gar keines rein. Wir haben sehr, sehr, sehr wenige Kunden die nur zu den Bürozeiten arbeiten. Und ich glaube keiner von denen kann es sich leisten da häufiger über Nacht den ganzen Standort stehen zu lassen und das regelmäßig.
  9. Da kommt es imo auf den Rahmen an. Gibt eben eine 24/7 Rufbereitschaft, auch gar nicht anders möglich, wenn man Kunden haben möchte in dem Bereich. Wie gesagt, für mich kommt es da drauf an was das für Probleme sind. Wenn es was kompliziertes ist, wo ich stark involviert war und der Kollege, der Rufbereitschaft hat nicht, dann kann er nur wen hinzuziehen. Wenn es nur das wäre, dann wäre das auch kein Problem. Ich sag mal so, wir hatten ein Projekt was quasi kurz davor war komplett gegen die Wand zu fahren. Nicht unsere Schuld, sondern von einem Gewerk oben drüber, das den Druck weitergeben kann und die Partner wie uns eher mit rein holt. Sprich der Kunde stellt sich einen Standort für zig Millionen hin, kauft dort Maschinen und co. für paar Millionen ein und die ziehen i.d.R. das entsprechende Softwarehaus mit rein. Wenn die dann Probleme haben, heißt es dann eben, macht es irgendwie möglich oder es gibt keine Aufträge mehr von uns. Das waren dann zwei Monate mit knapp 400 Stunden pro Monat, das fand ich dann auch nicht mehr angenehm, keine Ahnung ob ich sowas noch mal mitmachen würde bzw. im Anschluss das Weite suchen würde. Habe eben auch absolut kein Bedarf auf Umzug oder Pendeln und 100% Remote wäre auch nicht meins, auch wenn ich eine Homeoffice Möglichkeit durchaus schätzen würde. Damit ist der Kreis natürlich schon relativ klein. Dazu kenne ich mich auch zu gut und weiß, dass ich mich nicht verkaufen könnte, gerade wenn ich einen größeren Wechsel machen müsste bzgl. Branche, Tech-Stack usw. Das ist zwar erstmal so für mich kein Problem, als dass ich sage ich könnte mich da nicht reinfuchsen. Aber natürlich hat man wenige gute Argumente für sich, wenn man sagen kann ich hab 9 Jahre was anderes gemacht, als das was ich hier machen würde. Über 50% von dem was ich heute mache sind Kommissionierlösungen und Materialflussrechner in PL/SQL. Dazu wie das in einem kleinen Laden so ist, ist man auch Mädchen für alles. Den Rest teilen sich dann DBA-Tätigkeiten, Projektleitung, Support, Webentwicklung (und da auch eher uralt Technologien), Design und etwas Java und C, wobei das beides langsam ausstirbt hier. Klar privat hat man sich etliche andere Sachen angeguckt aber da hat man natürlich kein Papierchen für. Kurz mir fehlt da auch der Glaube wirklich was zu finden, ich wüsste nicht mal wonach ich suchen soll, gerade wenn der Stack wechselt, eine Seniorstelle weil generell Erfahrung? Eine Juniorstelle, weil keine in dem Stack. Und wenn ich mir unabhängig der Branche und des Stacks mal die Unternehmen der Umgebung bei kununu usw. angucke, dann klingt da vieles auch nicht rosiger. Klar miese Bewertungen hat man da meist von Leuten, wo es eben nicht gepasst hat, was genau an denen gelegen haben kann usw. Letztlich ist das ganze Theme Bewerbung auch überhaupt nicht meins, also jetzt nicht Unterlagen fertig machen, sondern sich verkaufen in einem Bereich, wo man noch nix vorzuweisen hat usw. Vermutlich wird sich bei mir also erst was ändern, wenn es das muss. Chef geht auch in paar Jahren in Rente, keine Ahnung. Ggf. wird hier einiges besser mit einem Nachfolger, ggf. ist hier Feierabend, keine Ahnung was geplant ist.
  10. Das betrifft dann aber im Zweifel nicht nur mich, wenn das Ergebnis schlechter ist und es deshalb keinen Boni oder einen Niedrigeren gibt, sondern genauso meine Kollegen. Mal davon ab schlage ich mich dann immer noch mit Problemen rum, die es meiner Meinung nach nicht geben soll. Auch wenn ich dafür dann an anderer Stelle ein paar Stunden weniger mache, ein paar Euro weniger kriege und ein anderer im Zweifel ein paar Stunden mehr machen muss.
  11. @Kwaiken wir reden doch bei dem ganzen um optionale Sachen, die vielleicht die Anwendung verbessern oder das Leben der Entwickler angenehmer machen. Wo soll der AG da lernen, dass er Geld in die Hand nehmen muss. Die Alternative kann genauso sein, dass man die Sachen belässt wie sie sind. Das tut dem AG nicht weh. Und wenn die Entwicklungszeit sich bei einigen Sachen erhöht, dann kommt eben noch mehr Pfusch rein oder andere Sachen die kaum Aufwand machen werden höher bepreist, so dass es am Ende egal ist. Der Kunde hat eh keine Ahnung was wie viel Aufwand im System bedeutet. Solange man genug Kunden ranschafft, die vorhandenen fleißig für Erweiterungen zahlen, für Anwenderfehler, die aufgrund schlechter Benutzerfreundlichkeit entstehen oder für Fehler der Anwendung, die man ihnen als solche verkauft, passt das aus Sicht des AG doch alles. In der Theorie kann ich sowas abfeiern, wobei das zum einen zeitlich oft nicht möglich ist, als auch dann natürlich das Ergebnis schmälert. Schneide mir also ins eigene Fleisch bzgl. möglicher Boni. Davon ab geht es mir ja nicht um das Thema an sich, sondern um Probleme die überhaupt unnötigerweise entstehen oder Sachen, die meiner Meinung nach ein Kollege, der mich hinzuzieht selbst hätte lösen können sollen. Ich wüsste nicht wie man sowas großartig unterschiedlich bepreisen möchte.
  12. der dann weg, hab den übertragen, wobei es mir bei der diskussion durchaus um sein ein event wie oben beschrieben ging, was arbeiten für umme ist oder?
  13. @OkiDoki wie gesagt, mir geht es darum, dass man die Sachen eben nicht riechen kann und bestimmte Situationen dafür eben eine höhere Wahrscheinlichkeit bieten. Bei Inbetriebnahmen die weiter weg sind gehen schon mal 5-7 Stunden für die Anreise drauf. Die liegt man i.d.R. dann aber auch so, dass man trotzdem möglichst früh da ist und Montags arbeiten kann und fährt Freitags erst später weg. Und groß im Hotel hocken und viele Wochen zusätzlich da sein bringt auch keinen was, ergo kommen bei sowas fix Stunden zusammen. Der Kunde muss am Tag irgendwie arbeiten, wo man ihn betreut, einige Änderungen wo das System nicht läuft können aber nicht gemacht werden und verschieben sich in die späten Stunden etc. pp. Und auch die Rufbereitschaft ist ja bei kundenspezifischen Sachen eben an gewisses Know-How gebunden. Nicht jeder ist in jeden Projekt tief drin, Leute sind unterschiedlich gut in Themen wie Fehleranalysen usw. Ich glaube nicht, dass es da in anderen Firmen nicht auch Know-How Träger gibt, die durch sowas stärker belastet werden. Gleiche mit Kundenkontakt und generell Support. Und die Vergütung ist wieder das Thema Geld, die das Problem an der Stelle eben nicht löst. Ich möchte kein Schmerzensgeld, sondern weniger Schmerzen. Also das sicherste ist damit Sachen, die zu diesen Schmerzen führen aus dem Weg zu gehen. Am Ende wirbt eben keiner mit den Sachen, die nicht richtig laufen, oft kriegt man die auch nicht während der Probezeit mit usw. @Graustein man kann es auch komplett übertreiben. Aber ja, ich hatte hier z.B. auch einen privaten Monitor mit dran, der Zuhause in der Abstellkammer gegammelt hat. Ich habe mir eine andere Tastatur und Maus geholt, ich hab mir hier einen Ventilator hingestellt und die Musik dödelt aus meinen alten Boomblaster aus den 90ern, der Zuhause nicht mehr genutzt wurde. Das alles erzeugte nun aber keine großen Mehrkosten und erhöht meine Zufriedenheit. Nicht weil die Bedingungen unmenschlich wären, wie in deinen überspitzen Beispiel, sondern weil ich mich dafür entschieden habe und es mir das wert ist.
  14. Korrekt, das ist immer die Lösung. Aber irgendwelche Probleme wird es doch überall geben, das Szenario würde für mich immer noch das Gleiche bleiben. Sind dann eben ggf. nur andere Probleme. Für mich bleibt auch dann der Spaß and er Arbeit weit über 150 Euro im Monat an Geld und das war schon der worst case mit zwei Tagen je Monat. Davon ab weiß man im Vorfeld eben auch nicht, ob das Gras auf der anderen Seite wirklich grüner ist. Habe genug bei Partnerunternehmen und co. mitbekommen, wo vieles gleich oder sehr ähnlich lief. Ggf. liegt es auch mit an der Branche, der Firmengröße, was weiß ich. Ich glaube so verkauft wurde das in den Bewerbungsgesprächen auch niemanden. Klar kann ich aus Erfahrungen lernen, schauen wie und wo Überstunden anfallen, was für Unzufriedenheit sorgt usw. und dann im Bewerbungsgespräch sagen eine Rufbereitschaft mache ich nicht mit, Inbetriebnahmen beim Kunden Vorort auch nicht, da dort auch oft Überstunden anfallen können und wenn etwas sche.. gelöst ist, dann möchte ich das man das Problem angeht und da nicht drum rum baut oder die Finger davon lässt, weil man Angst hat, dass alles auseinander fällt. Oder eben einfach die Branche wechseln in einem Bereich, wo es sowas einfach nicht gibt, wobei ich da natürlich viel an Know-How aufgeben würde. Und bei einem Wechsel vermutlich der Tech-Stack ein anderer sein würde. Btw mal ein anderer Gedanke. Wie steht ihr eigentlich OpenSource gegenüber, zumal es da häufig das gleiche Setting gibt. Leute arbeiten in ihrer Freizeit an einer Lösung, sei es weil es ihnen einfach Spaß macht, um ihre Fähigkeiten zu verbessern in bestimmten Bereichen, was häufig auch umsonst dem Arbeitgeber zugute kommt. Dazu werden die Lösungen dann häufig von anderen in kommerziellen Produkten verwendet, wovon dann quasi wieder ein anderer in den Urlaub fährt..
  15. Ist sie, das ist ja das Problem. Das ändert sich aber nicht von alleine. Und ja kostenlos aber nicht umsonst. Wie gesagt für mich steht der Spaß an der Arbeit und Reduktion von unnötigen Stress und Unzufriedenheit deutlich, deutlich, deutlich über Geld. Ja, da haben wir wieder das Geld. Erstmal reizt mich Urlaub nicht groß, das zusätzliche Geld würde stumpf auf dem Konto gammeln, sind dann eben nur 1.800 Euro mehr im Jahr. Wenn ich in den Urlaub fahren wollen würde, dann hab ich genug Geld dafür. Was ist so schwer daran zu verstehen, dass es mir nicht an Geld fehlt, sondern mein Problem ist, dass mir die Arbeit nicht wirklich schmeckt, obwohl ich die Tätigkeit sehr gerne ausführe und das man das mit so einer Aktion z.B. deutlich verbessern könnte.

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