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Velicity

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  1. Fände ich auch schwierig. Die meisten Probleme im Arbeitsumfeld sind ja nicht, weil die Anforderungen groß komplex wären. Die kommen eher zu Stande aufgrund von Altlasten, Budgets, Fehlplanungen, Kommunikationsproblemen etc. pp. Sowohl gute Projekte, als auch schlechte haben meist mit dem eigenen Team, ggf. mit dem Kunden, weiteren Partnern usw. zutun.
  2. Nun das meiste richtet sich an Leute, die etwas schnell umsetzen wollen und totale Einsteiger. Es gibt auch Videos die Planung, Systemdesign und viele weitere Themen behandeln. Die sind aber meist nicht so beliebt, letztlich richtet sich Youtube, der Algorithmus und die Content-Creator eben nach dem Publikum. Das große Problem bei frei zugänglichen Sachen im Netz ist eben immer das Filtern. Die Amis haben halt auch kein Ausbildungssystem. Und das normale Studium bereitet einen wohl weniger auf die praktische Arbeit vor, als es ein Bootcamp oder ähnliches würde. Hierzulande lernen die Leute den praktischen Teil dann doch auch zum Großteil selbst. Auch arbeiten die meisten wohl nach der Ausbildung, wenn nicht im gleichen Betrieb in einen sehr anderen Umfeld und müssen hier auch viel selbstständig lernen. Ob das nun aus Büchern, von Kollegen, von bezahlten Weiterbildungen oder Youtube kommt. Naja was heißt das Bild, dass da vermittelt wird. Es ist eben ein anderer Markt. Wir haben ein System mit der betrieblichen Ausbildung. Das haben die dort nicht. Sollen die denn sagen, ihr sollt alle nach Deutschland fliegen und dort eine Ausbildung machen, um dann wieder in den USA zu arbeiten? Man schätzt das deutsche System doch eigentlich überall, nur will keiner den Aufwand und die Kosten tragen. Unternehmen hier auch immer weniger. Hat alles Vor- und Nachteile. Einige haben so einen leichteren Einstieg und lernen ggf. gut autodidaktisch, andere eher nicht. Ich konnte z.B. so gut wie alles, was ich später in der Ausbildung gelernt hatte schon aber habe damals meine Schule in den Sand gesetzt. Habe dann nochmal alles nachgeholt und dafür nochmal 4-5 Jahre abgesessen. Und auch das was ich heute mache, was in keinster Weise dem entspricht, was ich in der Ausbildung gelernt habe, habe ich mir selbst beigebracht. Overall denke ich aber gibt es in Summe weniger Leute, die wirklich gut selbstständig lernen können. Nix desto trotz finde ich den amerikanischen Weg selbst sehr schön, als Ergänzung, wenn man z.B. den Fachbereich wechselt oder in einer anderen Sprache weitermachen möchte, die man auf dem Papier im beruflichen Umfeld nicht genutzt hat aber mit der man z.B. innerhalb von Hobbyprojekten schon Jahre Erfahrungen gesammelt hat.
  3. Nun heute sind für uns meist die Megabyte interessant, die wir pro Sekunde bekommen. Und der Hauptgrund wird vermutlich auch das Marketing sein und die großen Zahlen. Trotzdem, wenn auch heute nicht mehr von Bedeutung, gab es durchaus Rechner und Systeme, die nicht mit einem 8 Bit Byte gearbeitet haben. Davon ab geht es ja nicht immer nur um die Dateninhalte. Unsere Protokolle haben auch unterschiedlich große Header. Klar machen die in Summe verdammt wenig aus, eine Leitung mit genau 8 Bit würde aber eben auch keine Übertragung von 1 Byte für uns relevante Daten enthalten. Kannte es eigentlich immer so, dass Datenflüsse und Geschwindigkeiten in Bit beschrieben werden und Speicherplatz und Dateiengrößen in Byte, denn auch nur da ist wirklich klar wie die Daten am Ende gespeichert sind. Wie gesagt in der Theorie muss am Ende eben nicht eine Maschine stehen die mit unseren 8 Bit großen Byte arbeitet, auch wenn das in 99,9999% der Fälle der Fall sein wird.
  4. Muss zugeben bei den Sonder- / Sozialleistungen musste ich dann doch leicht schmunzeln, wobei ich dich um eigenes Büro und Klimaanlage beneide. Ansonsten liege ich beim Grundgehalt ähnlich, wobei Bremen vermutlich ein günstigeres Pflaster ist als Stuttgart. Das die Leute noch so massiv interessiert, wie die Erstausbildung aussieht verwundert mich aber ein wenig. Wobei das vermutlich keine Gedanken sind ala dem fehlt was, sondern da ist ein Argument für weniger Gehalt, ohne dass es nun für den Berufsalltag Relevanz hätte.
  5. Die Frage ist halt ob der AG bewusst mit sowas spielt oder ob das wirklich nahe seinem Budget für die Stelle liegt und der Anker durchaus richtig und rational ist. Und welche Auswirkung das anders herum hat. Ob der AG dann bereit ist so viel mehr zu zahlen oder ob er denkt, er wird den Bewerber nicht deutlich runter kriegen und dann sagt, ich denke das wird nix mit uns beiden, da ist die Tür. Gerade wenn man Berufseinsteiger ist und nicht Spezialist in einer Cutting Edge Technologie und es wirklich einen Mangel an Arbeitskräften dieser Art gibt.
  6. Das meiste hatte ich damals nicht erlebt. Gehalt war nicht im Anschreiben gefordert, daher war es Thema im Gespräch. Probeaufgaben gab es nirgendwo. Friss oder stirb bedingt. Die Unternehmen waren sich halt klar, was sie zahlen wollten. Einige haben dann quasi instant das Gespräch abgewürgt, mehr oder weniger freundlich, andere sind von sich aus schon mit dem gekommen, was sie zahlen. Rückmeldungen gab es so gut wie überall und bei den meisten damals auch Einladungen zum Gespräch und danach auch ne Rückmeldung. Waren aber alles auch kleinere Unternehmen und mein Berufseinstieg. Da war eigentlich immer wer zugegen, der auch in der Materie steckt und es war eher ein wenig Smalltalk ums Fachliche herum. Sprich was ich so gemacht habe, was genau das Unternehmen macht, welche Technologien zum Einsatz kommen, größe der Projektteams und so Sachen.
  7. Ein wirkliches internes Wiki oder etwas Ähnliches haben wir nicht. Auch die Dokumentation von den meisten Sachen sind eher mangelhaft und werden nicht aktuell gehalten und es fehlt dafür generell Zeit. Mündlich läuft da aber sehr viel. Zum einen bin ich bemüht bei uns etwas zu verbessern und setze mich privat auch mit vielen Themen auseinander und bringe die dann quasi ins Unternehmen ein. Zum anderen kenne ich viele Projekte bei uns und bin für Kollegen bei den meisten Themen der Ansprechpartner. Sprich es kommt am Tag durchaus bis zu zehn mal vor, dass nen Kollege mich mal kurz rüberruft oder rüberkommt und Hilfe brauch, sei es bei einen aktiven Supportfall oder bzgl. einer Erweiterung oder Umsetzung oder einfach meine Meinung wissen will zu der Lösung, ob ich das auch so gemacht hätte, ob man das besser machen könnte usw. Helfe da auch sehr gerne und irgendwo schmeichelt es mir auch. Leider klingelt daher aber auch das Telefon nach Feierabend, während des Urlaubs usw. und die Leute sind es gewohnt, dass sie immer mal von mir Feedback kriegen können oder ich ihnen helfe. Und je nachdem woran man gerade selbst arbeitet reißt einen das natürlich auch ein wenig raus. Mal davon ab, dass ich mich auch frage was mein AG davon hält, dass meine halbe Zeitverschreibung die Unterstützung anderer Kollegen ist. Kriege meine Arbeit aber trotzdem noch fertig, vermutlich auch, weil ich mir angewöhnt habe für viele Sachen entsprechende Templates, Snippets und co. in der IDE zu hinterlegen, was den Alltag deutlich beschleunigt. Die Verteile ich auch bereitwillig. Bzgl. einem Wiki, das habe ich bei einem Projekt schon einmal von mir aus ausprobiert. Das auch relativ ausführlich, vernünftig gegliedert und verlinkt etc. pp. Da bestimmte Problemsituationen zur Entstörung beschrieben, teilweise sogar mit gifs oder kurzen Videos usw. Das hauptsächlich, da der Kunde 24/7 arbeitet und Rufbereitschaft hat und letztlich bei jedem Supportfall die Kollegen mit bei mir angerufen haben. Hat aber exakt überhaupt nix gebracht. Die Leute sind sich trotzdem noch unsicher und wollen nochmal, dass man mit draufguckt. Ist aber auch ein Unternehmen mit knapp über 10 MA an dem Standort. Da gibt es nicht groß Konkurrenz oder Aufstiegschancen. Da gibt es eine gewisse Loyalität und man schaut eher, dass man den gesamten Laden, die Kunden und seine Kollegen voranbringt.
  8. Moin, habe quasi das gleiche Problem wie der Kollege ein paar Threads weiter unten. In der Sidebar auf den Link für Discord geklickt (vor ca. einer Stunde) und bestätigt, nun krieg ich über den Link die Meldung "Du bist bereits Mitglied des Fachinformatiker.de Discord-Servers.". Im Discord ist jedoch nix vom Server zu sehen, auf verschiedenen Rechnern, im Web und auch nach Neuanmeldung nicht. Im Zweifel auch einmal runterschmeißen, wenn das beim Kollegen zuvor geholfen hat. Angezeigter Name könnte auch was ala Alpilein sein, stand zumindest bei der Bestätigung mit drin, wohl vom letzten Server übernommen.
  9. Nix motiviert einen dazu. Das Unternehmen selbst wird weiter so zahlen aber beschäftigt ggf. zwei Leute, statt einen, wenn es sich lohnt. Frage ist aber, ob das Unternehmen seine Meinung ändert, wenn einer mal mehr fordert, nachdem man problemlos über Jahre oder Jahrzehnte Leute für viel weniger gefunden hat. Der AG weiß, was ihm eine Arbeitskraft wert ist und was er zahlen muss. Sofern man da nicht organisiert sagt, wir fordern alle mehr und wenn wir nix finden, dann leben wir halt von Luft und Liebe, solange hat er kein Grund sein Verhalten zu ändern. In der Realität sucht halt der, der dort zu teuer war woanders weiter und findet was anderes oder auch nicht und der AG findet eben wen anderen. Es wird immer Leute geben, die bereit sind für Geld zu arbeiten, dass ihren persönlichen Bedürfnissen oder Anforderungen entspricht. Unabhängig was ein anderer in der gleichen Branche verdient. Und vor allem hat es keinen Einfluss auf andere Stellen und Firmen, die keine Ahnung haben, was die Person im Unternehmen nebenan oder viel weiter oder innerhalb einer anderen Branche bekommt, mal davon ab, dass in der IT kaum eine Stelle der anderen gleicht und die Profile sich eh immer unterscheiden. Direkt vergleichen kann man eh so gut wie nie in der IT. Gleicher Techstack, gleiche Verantwortung darüber hinaus, gleiche Branche, gleiche Region, gleiche Firmengröße, da kann ich mich schon schlecht innerhalb des eigenen Unternehmens vergleichen, da es durchaus Variation gibt und der AG hätte wohl das gleiche Problem, sofern er überhaupt alle Gehälter um sich rum kennen würde. Der künftige AN kann trotzdem sagen, ist ja schön und gut das Hans Wurst drei Straßen weiter innerhalb einer anderen Branche mit anderen Techstack und ohne Kundenkontakt 10k weniger verdient, als ich forder aber was interessiert das mich für diese Stelle? Weil wenn wir so argumentieren, dann brauchen wir uns auch nicht woanders bewerben. Denn demnach kann das alles ja schon längst vorüber sein und alle anderen haben sich schon angepasst, weil das Unternehmen wenig zahlt, dann zahlen ja eh alle gleich schlecht.. Entweder hat es Auswirkungen auf alle drum rum, dann ist ein anderes Angebot genauso uninteressant oder es hat diese nicht, dann brauch man sich um sowas aber auch keine Sorgen machen und sein Gehalt bzw. das was der AG zahlt interessiert nur da und keinen sonst.
  10. ergänzend: "Aber machen Sie die bitte woanders, wir bilden nicht aus."
  11. Hab ich per se gar nix gegen. Haben bei uns nen paar fachfremde, mit unter die stärksten Leute, weil sie ein starkes Interesse für die IT haben und viel ihrer Freizeit damit verbringen. Aber so Leute meint man damit sicherlich nicht, sondern eher Leute, wo kein intrinsische Interesse an der IT besteht, die man dann via Umschulungen oder anderen Förderungen und Tamtam in den Bereich lotsen will.
  12. Klingt schön aber gerade in Deutschland mit seinen vielen kleinen und mittelgroßen Unternehmen lebt das nicht wirklich. Wir haben nicht umsonst knapp ne Milliarde Überstunden, wovon die Hälfte unbezahlt sind. Und als die EU mit der Zeiterfassung kam, gab es auch gleich einen riesen Shitstorm, unteranderem auch von Verbänden wie Bitkom. Die fordern dann eher Änderungen an den Ruhezeiten und den täglichen erlaubten Arbeitsstunden, da es nicht mehr zeitgemäß sei und man zu schnell gegen diese verstößt. Bin auch gespannt wie das dann läuft, ob man dann einfach bestimmte Stunden nicht mehr aufschreibt oder quasi eine doppelte Stundenerfassung hat oder was daraus wird. Wir erfassen jetzt schon alles, so darf man das aber sicherlich niemanden zeigen.
  13. Das muss aber bei Gleitzeit nicht unbedingt anders sein und ggf. gibt es dann viele Stunden aber schlicht keine Möglichkeit diese abzufeiern oder andere Reglungen, die Leute davon abhält ala Mehrarbeit dient als Index für das "Weihnachtsgeld" usw. Gleitzeit kann meiner Meinung nach genauso nach hinten losgehen, auch wenn man da theoretisch Stunden zum abfeiern hat.
  14. Das wieder rum wäre einer der wenigen Sachen, die mich durchaus reizen würden. Ich arbeite zwar gerne aber ich bin auch niemand, dem ohne die Arbeit die Decke auf dem Kopf fällt und es gibt durchaus viele Sachen, für die ich gerne mal mehr Zeit hätte. Lässt sich aber glaube ich nicht so gut mit dem zusammen bringen, was mich sonst reizt. Sprich eher kleines Unternehmen mit flachen Hierarchien, wo man über den Tellerrand gucken kann und Abwechslung hat. Und da sind selbst, zumindest bei uns, Sachen wie Urlaub, Gleitzeit, Kurzarbeit oder Feierabend oft, nennen wir es mal schwierig. Ob sich mit viel Geld was am Lebensstandard ändern würde, kann ich nicht sagen. Habe anfangs Netto um 1.300 Euro rausgekriegt, aktuell mit variablen Posten knapp 2.200 Euro. Zumindest in dem Bereich hat sich bei mir nix geändert und die Ausgaben sind noch knapp unter 1.300 Euro (sah sowohl damals so aus, als auch im Schnitt über die letzten 5-6 Jahre), wovon knapp über 50% die Miete sind. Ob das mit 3.000 Euro oder 4.000 Euro anders aussehen würde, ich glaube nicht aber sagt vermutlich jeder vorher.
  15. Leute im Norden und Osten sind generell schlechter als Leute im Süden. Genauso Leute in kleineren Firmen oder mit Branchenbezug zu Erziehung, Bildung, Wissenschaft, Tourismus oder Gastronomie. Oder eben genau anders herum. All diese Sachen, ebenso wie Verknappung, Verhandlungsgeschick, wenn es mehrere große Arbeitgeber gibt in der Region, je nachdem ob es ein Universitätsstandort ist etc. pp. haben doch weitaus größere Einflüsse als ob man "gut" ist. Meist kann der Arbeitgeber das doch nicht einmal messen, gerade bei Sachen wie der Softwareentwicklung, die durchaus auch eine gewisse Kreativität beinhaltet. Ist ja nicht so als wenn der Chef beim Fixen eines Bugs einen Git-Verlauf über Jahre verfolgt um festzustellen, wer da schlechte Arbeit geleistet hat, ob man sein eigenen Mist aufräumt oder den von jemanden anderen. Gerade das, was ich schnell feststellen kann ist ja eher irreführend, gerade im Projektgeschäft. Neue Sachen umsetzen ist meist leichter aber wird dem Kunden berechnet. Fehler innerhalb des Gewährleistungszeitraums fixen erfordert meist vorhandene Abläufe zu verstehen, Fehler nachzuvollziehen, geht aber für lau an den Kunden. Hast also weniger Geld rangeschafft und bist schlechter. Also woran messen? An faktorierten Stunden? An loc? Anhand von Lintern, weil der Code einfacher ist und ggf. einfacher zu warten ist und bugfreier sein könnte? Selbst in einen kleinen Unternehmen wäre das sehr schwer objektiv festzustellen. Mal davon ab, dass man das Gehalt i.d.R. verhandelt anhand von Qualifikation auf dem Papier und Berufserfahrung, bevor man in dem Laden arbeitet und sich davon überhaupt jemand eine fundierte Meinung bilden könnte. Und große Sprünge innerhalb des Unternehmens, sofern kein Konzern mit etlichen Stationen, sind auch meist nicht möglich.

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