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Velicity

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  1. Velicity

    Karriere oder wie wichtig ist der Jobtitel?

    Den Titel finde ich persönlich erstmal auch relativ egal. Im Arbeitszeugnis sollte natürlich stehen was gemacht wurde. Der Titel sagt so oder so nix aus, dafür ist das ganze IT Feld viel zu breit um es mit einer Hand voll Titeln abzudecken und wirklich zu kommunizieren was dahinter steckt. Selbe dann eben im Lebenslauf bzw. Anschreiben kommunizieren. Gerade in kleineren Unternehmen wird das ja nicht so spezifisch auftrennt und eigentlich sind alle Mädchen für alles, sprich der Softwareentwickler ist am Ende Softwareentwickler/Datenbankentwickler/Datenbankadministrator/Projektleiter/Usersupport und macht ggf. noch was in Richtung Netzwerk oder kümmert sich um die Firmen IT. Denke ohne das vernünftig zu beschreiben kann dort kein Titel wirklich treffend sein oder ist je nach angestrebter neuer Stelle suboptimal.
  2. Velicity

    Brauche Rat: Motivationslos und depressiv

    Warum eigentlich immer diese alles Abreißen Entscheidungen. Du sagst selbst, es liegt wahrscheinlich ein wenig an der Prüfungszeit und der Job ist gar nicht so schlimm. Würde persönlich erstmal Urlaub nehmen, ein wenig runter kommen, mal beim Arzt vorbeischauen. Das muss ja nicht immer bedeuten 1 Jahr krank geschrieben und um den Job zu kämpfen. Es gibt durchaus Leute die in Therapie sind aber trotzdem noch arbeitsfähig sind. Und wenn nicht, dann bist du halt krank geschrieben, ist ja nicht so als machst du blau um Zuhause dick Party zu machen. Du zahlst für diese Leistungen in die Kassen ein und dein Arbeitgeber kriegt auch entsprechend Kohle, ist am Ende eben schlicht dein Recht, etwas für das du bezahlst, was du dann natürlich auch in Anspruch nehmen kannst. Also erstmal checken lassen ob körperlich alles in Ordnung ist und ansonsten eben mit Therapie/Medikamenten schauen wie es sich entwickelt. Kündigen kannst du dann immer noch. Den Job machst du ja inkl. der Ausbildung im selben Unternehmen schon länger, wenn das bis dato immer ok war und du sogar im Ausbildungsbetrieb geblieben bist, schien das Problem ja vorher nicht zu bestehen. Klar wenn du unbedingt weg willst, dann kannst du das machen. Frage ist natürlich ob diese Entscheidung darin begründet ist, dass du depressiv bist oder ob am Job selbst was so verkehrt ist, denn wenn das nicht der Fall ist, dann wird es mit einer neuen Stelle natürlich auch nicht besser. Ansonsten empfinde ich die Zeit nach der Ausbildung im neuen Job dann als relativ kurz und würde als neuer Arbeitgeber wohl hinterfragen warum du quasi im selben Jahr noch kündigst, was dich auf der Arbeit erwartet solltest du ja vorher gewusst haben, da du da deine Ausbildung gemacht hast. Natürlich kann man da mit Notlügen ran ala noch im Unternehmen geblieben um ein größeres Projekt abzuschließen, wo du hauptsächlich in der Materie warst, dass sich durch den Kunden verzögert hat oder sowas in der Art. Ggf. ist es dem neuen Arbeitgeber aber auch herzlich egal. Aber wie gesagt erstmal beim Arzt alles abchecken lassen usw. bevor man da was übers Knie bricht.
  3. Gibt es ggf. andere stumpfsinnigere Routineaufgaben die häufiger mal anfallen, die im Moment auch deine Squirrels verrichten, die man komplett auf die Rehe auslagern könnte und anders herum? Klar wenn kein Interesse da ist, ist kein Interesse da, da kann man dann nicht viel machen, außer die Aufgaben umverteilen, die Leute entfernen oder damit leben. Fiel das Ganze während der Probezeit nicht auf oder reden wir hier von Leuten, die schon ewig an Bord sind? Wir lassen Leute die nicht arbeitsfähig sind Gottseidank mittlerweile häufiger auch mal wieder ziehen, haben aber durchaus eine größere Anzahl, die es sich im Nest sehr bequem gemacht haben. Da kann man dann eben nicht viel machen als die Aufgaben gleich richtig verteilen und zu verhindern, dass die Leute Zeit verbrennen.
  4. Velicity

    Wie beruflich PHP-Entwickler werden?

    Nun meiner Meinung nach hilft die Ausbildung oder ein Studium vor allem erstmal um an ein Bewerbungsgespräch zu kommen bzw. ist die Eintrittskarte in die Welt. Klar gibt es Quereinsteiger, in der Summe aber immer weniger und vor allem die großen schielen hierzulande sehr auf das Papier, anders kann man die Bewerber anfangs auch kaum filtern. Was das Wissen angeht, man wächst an seinen Herausforderungen. Habe in meiner Ausbildung komplett andere Sachen gelernt, als ich sie heute täglich einsetze. Wenn man sich aber 8 Stunden am Tag mit was beschäftigt, dann kommt man da relativ schnell rein. Außerdem gibt es ja durchaus gewisse Routinen und Alltag im Berufsleben. Die Sprachen und Frameworks sind eh so vierfältig, dazu gibt es noch branchenspezifisches Wissen etc. pp. Ich habe bis dato noch keine Stellenausschreibung gesehen, die auch nur im geringsten meinem Profil entspricht. Sowas würde ich aber auch nicht als Problem sehen, da in dem ganzen Bereich sehr viel Wissen transferierbar ist. Klar kommen spezifische Sachen oben drauf, die sehr wichtig sind aber verdammt viel ist meist eben schon vorhanden. Ansonsten je nach Finanzen und Alter eine reguläre Ausbildung, eine schulische Ausbildung oder ein Studium, sofern Anforderungen dafür vorhanden sind. Im Zweifel lernst du dabei überhaupt kein PHP, das ist aber auch nicht so wichtig. Habe persönlich z.B. in der Ausbildung hauptsächlich C und Assembler gelernt. Assembler habe ich im Berufsleben noch nicht zu Gesicht bekommen, C selten, die meiste Zeit verbringe ich nun in Oracle, den Websprachen und hier und da mal in Java. Am Ende sind die ganzen Konzepte in der Programmierung eh schon 40-50 Jahre alt und wir erfinden sie ständig neu mit neuen Sprachen, Frameworks oder Schlüsselwörtern. Ggf. solltest du anfangs auch über den Bereich PHP hinausschauen. Umorientieren kann man sich immer noch, damit schränkst du dich persönlich nun aber sehr stark ein.
  5. Da stellt sich am Ende die Frage, ob schlicht die Bereitschaft nicht da ist und das Interesse fehlt und man es sich bewusst einfach macht oder ob den Leuten das Handwerkszeug fehlt und es Sinn macht die Kollegen (ggf. intern) entsprechend zu schulen, wie man sich an ein unbekanntes Problem herantastet mit ein paar Beispielen. Klar kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass die Leute sowas mitzubringen haben usw. Aber woher denn. In der Schule wird sowas nicht vermittelt, in der Ausbildung sicherlich auch weniger. Meist kommt diese Fähigkeit aus spielerischen Lernen in der Kindheit. Einige hatten solche Situationen, andere nicht. Damit verbrennt man ggf. erstmal ne Woche aber wenn man viele so Leute hat, dann würde sich das wahrscheinlich relativ schnell auszahlen. Vor allem wenn man in einen Bereich tätig ist, wo man auch direkt Support für den Kunden leistet usw. Bei uns ist das z.B. die Regel, dass der Kunde anruft und sagt hier in der Mitte aller möglichen Prozesse geht was nicht. Und zu 99% muss man sich eben nach links/rechts bzw. oben/unten hangeln, um das wirkliche Problem zu verstehen bzw. lösen zu können. Da gibt es dann natürlich Kollegen die stumpf auf die Mitte starren und nicht verstehen warum das nicht funktioniert, weil in der Mitte alles in Ordnung ist. Und es gibt Leute die schauen mal drum herum und merken, dass das Problem ggf. gar nicht in der Mitte ist, wie der Kunde vermutet, sondern das nur ein Symptom bzw. Folgeproblem ist.
  6. Glaube wichtiger als die Zufriedenheit ist da ein wenig das Bild, dass man von sich selbst hat. Die Motivation mit seinem Selbstbild konform zu sein ist glaube ich meist wesentlich höher als die, welche durch Zufriedenheit mit der Arbeitssituation oder Geld ausgelöst wird. Sicherlich selbe mit der Krankheit und blau machen. Wobei das ggf. auch alles ein wenig zusammenhängt. Man kann auf seine Wehwehchen reagieren. Sei es Sport bei Rückenproblemen oder Nasenduschen, wenn man zu Nasennebenhöhlenentzündungen neigt und man Schnupfen kriegt usw. Klar gibt es Sachen wo man nix machen kann aber ein wenig auf sich achten kann einen Unterschied von Tag und Nacht machen. Klar hier spielt dann auch wieder das Alter mit rein. Oft deckt sich sowas ein wenig. Zumindest bei uns im Laden achten die Leute, die auf ihre Arbeit achten auch eher auf sich usw. und definieren sich eben auch ein wenig über gute Arbeit, andere Trennen die Arbeit wohl stärker von ihrem Selbstbild. Am Ende funktioniert es aber eben auch mit einem gesunden Mix der verschiedenen Charaktere.
  7. Nun gemäß deiner Metapher bin ich auch fast ausschließlich von Rehen umgeben, wobei ich nicht in der Position bin zu delegieren, sondern mittlerweile ein Großteil meiner Arbeit darin besteht, dass ich Händchen halte oder Leute mit jeden Mist zu mir kommen und sie Angst haben selbst etwas zu machen. Das sind manchmal wirklich ganz banale Sachen. Auch gibt es da Kollegen die ihre Arbeit durchaus hinkriegen aber immer noch einmal eine Bestätigung wollen. Anfangs hat mir das ein wenig geschmeichelt, mittlerweile ist es teilweise sehr nervig. Gerade in kleinen Unternehmen, wo ggf. an Schulungen, Dokumentationen usw. gespart wird, brauch es schon Leute die sich reinfuchsen können. Ich denke das Hauptproblem ist, dass viele mit den falschen Erwartungen in die IT gehen und nur buntes Klicki Klicki kennen, während man früher mit der Konsole aufgewachsen ist, Programme aus Zeitschriften abgetippt hat und mit Basic und Batch rum gespielt hat. Der Background ist heute einfach meist anders. Viele kommen durchs Zocken zur IT und träumen davon mal Spieleentwickler zu werden und stellen sich das von der Tätigkeit ähnlich dem Spielen vor. Wenn ich daran denke was für Leute wir während meiner Ausbildung auf den Arbeitsmarkt losgelassen haben. Aber wahrscheinlich fällt das Negative nur mehr auf, während man das Positive als selbstverständlich nimmt. Probleme in kleine Teile zerteilen und sich Stück für Stück herantasten scheint aber auch bei uns eine sehr rare Fähigkeit. Ich sage mal hier gibt es auch so 2-3 Leute von knapp über 10, ohne hier überhaupt nix mehr laufen würde und die Kunden uns wohl die Bude einrennen würden, da man ihr System nicht mehr Online kriegt. Problem für die Leute ist dann natürlich auch, dass der Laden auf sie auch während des Feierabends oder Urlaubs angewiesen ist, hält sich zwar in Grenzen, ganz abschalten ist aber nie. Und ja Berufserfahrung oder Abschluss scheint damit wenig zutun zu haben, eher der Typ Mensch und die Hobbys. Sind dann eben die Leute, die auch Zuhause an Minicomputern und co. für Hobbyprojekte arbeiten, ein paar Websites basteln, sich eben ständig neuen Problemen stellen und lernen wie man intuitiv auf sowas reagiert. Wie man damit umgeht, keine Ahnung. Kann dir nur sagen hier ist es nicht anders. Solange es klappt wird es wohl von allen ignoriert, toleriert oder gar nicht bemerkt.
  8. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Würde mich über mehr nicht beschweren aber wie gesagt ich wüsste nicht wie ich das rechtfertigen bzw. fordern sollte, einfach fürs länger da sein massiv hoch ist halt argumentativ sehr schwach. Ist ja im Durchschnitt 2.300 Euro mehr im Jahr geworden. Klar mit einen Arbeitgeberwechsel ist das drin, weil man da Leistung von Gehaltssteigerung entkoppeln kann und dir keiner sagen kann, wieso du machst doch das selbe, was du immer schon gemacht hast. Wobei ich auch weniger glaube, dass mein "Chef" da groß abblocken würde, sondern er es aus diesen Gründen nicht beim Vorstand umsetzen könnte. Man kriegt halt in so einem kleinen Laden schon mit, dass er sich da bemüht, vor allem bei den Sonderzahlungen bzw. Weihnachtsgeld am Jahresende, die der Vorstand hier am liebsten ganz wegkürzen würde. Kann wie gesagt eigentlich jeden Monat 1/3 weglegen bzw. hab mittlerweile ein ganz nettes Polster und nage nicht am Hungertuch. Hier im Stadtteil lag das durchschnittliche Bruttoeinkommen z.B. vor ein paar Jahren (vor dem Mindestlohn) auch gerade mal bei der Hälfte von meinem Gehalt. Für die Rente wäre es interessant und bei entsprechenden Gehaltsvergleichen zwickt es einen ein bisschen aber da werden eh selten alle Faktoren wie Wohnort, Firmengröße usw. eingerechnet. Da wäre aber der Hauptgrund mehr Geld zu haben, um mehr Geld zu haben, weil ggf. wer anders mehr Geld hat, nicht weil ich mehr bräuchte. Wenn ich es wirklich brauchen würde, würde ich aber wohl eher nebenbei noch was machen. Man kriegt doch am Ende nie auch nur im entferntesten das von dem, was man erwirtschaftet. Was sein Gehalt angeht, er leitet halt den Laden alleine, sprich gibt den Ton in der Entwicklung vor, koordiniert die Projekte, macht mit dem Vertriebler die ganzen Angebote, kloppt am meisten Stunden (würde tippen dass er sehr selten unter 60 Stunden liegt + Telefon/Remote), entwickelt auch noch aktiv, macht ebenfalls Bereitschaft usw. Ist halt so der Typ Duracell Hase und quasi 24/7 für jeden erreichbar. Würde bei ihm eher verstehen wenn er das Doppelte kriegen würde. Da würde ich aber auch gar nicht mit tauschen wollen. Würde dabei wahrscheinlich mit 40 nen Herzinfarkt bekommen. Ggf. würde ich das alles anders sehen, wenn unser Vorstand bei uns im Büro sein würde und die Füße hochlegen würde aber wie gesagt für mich ist mein Chef der Entwicklungsleiter und von dem fühle ich mich sicherlich nicht ausgenutzt oder ungerecht behandelt und abgesehen von den wirklich stressigen Wochen macht mir die Arbeit immerhin Spaß und ich kann aufgrund der flachen Strukturen ein wenig mehr Einfluss auf den Laden nehmen. Klar gibt es vieles was einen nicht gefällt, hier kann ich aber was dran ändern und mich vernünftig einbringen, das wäre in einen größeren Laden wohl weniger möglich. Hat am Ende alles seine Vor- und Nachteile.
  9. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Die Reisetätigkeiten sind nicht dazu gekommen, sondern waren von Anfang an da. Die Bereitschaft wird gesondert vergütet.
  10. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Was ich dann persönlich eher traurig finde, wenn das Hoppen die einzige Möglichkeit ist für mehr Gehalt und ob ein neuer Job vom Arbeitsklima besser ist oder nicht und wie da die Abläufe sind das sieht man auch alles nicht vorher. Im Zweifel verschlechtert man sich eben, in Aspekten die wichtiger sind. Und damit Netto merkbar mehr da ist, müsste das Brutto schon massiv hoch, was wohl eher mit einen Umzug usw. möglich wäre, was mir auch nicht unbedingt schmecken würde.
  11. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Korrekt, da wurde ebenso 25-27k angegeben von jemand mit selber Vorbildung, auch sagte ich bestätigt wurde nicht als gut oder optimal betitelt wurde, war aber eben nix, was als groß zuwenig beschrieben wurde. Ist bei mir dann nach der Probezeit knapp über der Mitte gelandet. Als groß unnatürlich oder zu wenig wurde das da in keiner Weise betitelt. Und selbst wenn es 30k geworden wäre, es heute sicher nicht massiv mehr. Wie gesagt meiner Meinung nach gibt es für mehr Gehalt zwei Gründe. Zusätzliche, mehr oder schwerere Tätigkeiten oder mehr Verantwortung. Ohne groß Hierarchien gibt es sowas nicht. Am Ende selbes Thema, versetze mich da eben rein. Wenn jemand das selbe macht, dann zahle ich ihn dafür nicht das Doppelte, weil er Geburtstag hatte oder nen paar Jahre länger in der Firma ist. Und inkl. Reisekosten, Bereitschaft, ggf. Boni lande ich mittlerweile gut 14k über meinen Einstieg.
  12. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Finde übrigens sehr lustig, dass mir das als Einstiegsgehalt hier im Forum vor 6 Jahren bestätigt wurde für Ausbildung + kleine Firma in der Lage, nun ist es aber massiv zuwenig. War der Gedanke dahinter, dass man bei gleicher Verantwortung und Tätigkeiten je Jahr 10k mehr kriegt, weil Arbeitgeber generell zuviel Geld haben oder das jeder in kleinen Unternehmen nach durchschnittlich 3 Jahren Chef der Firma ist? Ich wüsste zumindest nicht wie ich mehr rechtfertigen würde, außer ich bin nun halt schon länger da. Zumindest nicht über die Steigungen, die eh schon stattfinden hinaus. Ansonsten gebe ich dir da aber recht, ich probiere Hintergründe zu verstehen und warum etwas so ist, wie es ist. Gerade in einer kleinen Firma kriegt man das auch alles mit. Bevor ich urteile ob mich wer schlecht behandelt, überlege ich wie ich handeln würde/könnte. Und ja so kommt der AG besser weg, als wenn man sagt AG böse, AG an allen schuld.
  13. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Das ist schön und gut. Wenn die Kunden 24/7 arbeiten werden die aber nicht sagen, dass sie auf eine Rufbereitschaft verzichten und im Zweifel 2/3 des Tages Ausfall haben. Die Kunden benötigen entsprechende Supportverträge und das wird ja auch vergütet. Gehalt ist eben Arbeitsort + Firmengröße. Ich habe damals glaube ich fünf zusagen gehabt, alle um 24-26k, einige andere haben bei 30k als Forderung direkt abgewunken. Habe mich für den Laden entschieden, da das Klima mit Abstand am sympatischsten schien, obwohl es nur 24k gab aber 26k dann entsprechend für nach der Probezeit festschreiben lassen. Ist hier aber auch nicht unbedingt wenig Geld, kann trotzdem gut 1/3 jeden Monat bei Seite legen. Ansonsten ist die Frage wie man große Gehaltssprünge rechtfertigen will, wenn die Tätigkeiten die selben bleiben. Bei rund 10 MA gibt es eben nicht viele Hierarchien und Stufen, sofern ich nicht Chef oder Vertriebler werde, können da eben keine zusätzlichen Aufgaben oder Verantwortungen drauf kommen, sprich es steigt langsam mit der Betriebszugehörigkeit. Gleitzeit haben wir auch. Am Ende rechnet sich die Sonderzahlung bzw. das freiwillige Weihnachtsgeld aber auch über die Überstunden, womit die dann für mich i.d.R. am Ende mehr wert sind als reguläre Arbeitszeit. Und wenn mal wirklich nen Projekt ausufert und 3-4 Kollegen ordentlich Stunden kloppen, können die natürlich nicht alle zwei Monate Gleitzeit nehmen aber denke die meisten ziehen die Kohle eh vor. Mehr Geld ist für mich damit also wenn dann nur interessant für eine höhere Rente. Ansonsten stören wie gesagt nur die stressigen Zeiten. Klar die zu minimieren daran arbeiten wir und das ist wünschenswert, lässt sich aber aufgrund der Situation eben nicht immer realisieren. Ich habe kein Patentrezept dafür. Wie gesagt konkretes Beispiel Projekt mit drei Leuten, was sich über gut nen halbes Jahr bewegt. Von uns aus alles ok, laut Schnittstellenpartnern läuft auch alles und das was nicht läuft ist an Tag X definitiv fertig. Tag X vier Wochen vor dem Go-Live tritt ein, Schnittstellenpartner eröffnet, dass man doch nicht fertig ist und noch zwei Wochen brauch. Wir brauchen aber auch unsere vier Wochen. Jemanden zusätzlichen nun einzuarbeiten ist schlicht unmöglich, riechen hätte das keiner können. Jemanden anderen nun komplexe Prozesse zu vermitteln, die über Monate entstanden sind ist so kurzfristig nicht drin, vor allem da man nun eh nonstop zutun hat, ergo verdoppeln sich für die letzten zwei Wochen die Stunden. Hätte man nun, falls irgendwas passiert jeden Bereich doppelt besetzen sollen? Das wäre die einzige Möglichkeit gewesen, um das über Manpower abzufangen. Der Kunde will sicher nicht den doppelten Preis als Sicherheit bezahlen, man würde ja auch kein VW Golf für 40k statt 20k kaufen mit selber Ausstattung, für den Fall dass er am Tag X nicht in der gewünschten Farbe da wäre. Klar kann man sagen ihr habt es verkackt, wir brauchen nun auch zwei Wochen länger. Dann sagt der Planer oder GU, wenn wir das Projekt verkacken, war es das Letzte was wir zusammen machen und tata. Wie gesagt ich wüsste nicht wie ich es anders löse. Aber am Ende sind das alles wie eben schon erwähnt Extremsituationen, nicht der Alltag.
  14. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Sorry das war missverständlich ausgedrückt, war glaube ich im Gesamtpost anders. Das Supporthandy, wo der Kunde anruft, geht bei uns wöchentlich rum, sprich grob alle zwei Monate haste mal 24/7 Dienst. Man muss aber auch ansonsten erreichbar sein um Kollegen zu unterstützen, da vieles sehr kundenspezifisch ist und es viele Bereiche gibt. Ansonsten muss man "Chef" dabei auch relativieren. Chef ist für mich der Entwicklungsleiter, mit dem ich täglich zutun habe, der bei uns im Büro das sagen hat. Frei über das Geld oder ähnliches verfügt er nicht. Darüber ist eben der Vorstand, der aber mit dem operativen Geschäft nix zutun hat, der kommt einmal im Jahr vorbei um über einen möglichen Jahresboni zu reden, hat aber wenig Ahnung von sonst was und ist quasi schon Jahrzehnte im "Ruhestand" Drohende Insolvenz ist das sicher nicht, den Laden gibt es schon 40 Jahre und die Zahlen sind nicht schlecht. Problem ist eben nur, wenn Projekte drohen an die Wand zu laufen, dass man dann mit den wenigen Leuten nix groß machen kann also mehr Stunden zu kloppen. Das ist aber am Ende kein Alltag, sondern etwas was einen eben pro Jahr ggf. 5 Wochen betrifft. Problem ist sowas kommuniziert natürlich auch keiner, erst wenn es zu spät ist, dann lässt sich da nix mehr schieben und Leute neu einarbeiten ist dann auch zu spät und vorsichtshalber immer mit doppelter Kapazität ran, falls was passiert ist auch alles andere als wirtschaftlich. Support ist eben je nachdem was ansteht, sowas lässt sich auch schlecht planen. Was die Projekte dann angeht, da müssen wir als schwächstes Glied ran. Wir kommen mit der Software an letzter Stelle, da steht schon Hardware, Stahlbau, Fördertechniken usw. Sprich die Aufträge kommen zum Großteil über Planer und Partner im Fördertechnikbereich. Wenn die dann Mist bauen und nen Monat länger brauchen, dann müssen wir eben nen Monat schneller werden. Die wissen einen dann eben unter Druck zu setzen, sprich es heißt, dann und dann muss es laufen, ansonsten suchen wir uns beim nächsten Projekt wen anderen. So schon bei so gut wie allen dieser "Partner" erlebt. Und durch diese 4-5 Partner kommen am Ende 80% der Projekte rein, der Rest dann über Ausschreibungen und Kundenempfehlungen, sprich die kann man nicht wegbrechen lassen, würden dann wahrscheinlich nur durch das selbe in grün ersetzt werden. Hier laufen sicher viele Sachen nicht optimal aber habe es so wie gesagt von so gut wie allen Firmen dieser Größe mitbekommen mit oder für die wir bis dato gearbeitet haben, scheint nicht so außergewöhnlich zu sein. Und wie gesagt mein "Chef" sehe ich da nicht als Buhmann im Hinblick auf Ausnutzen oder ähnliches, der leistet selbst mit Abstand am meisten Stunden, ist immer erreichbar, fährt ggf. bei Kunden in der Nähe auch mitten in der Nacht raus, hat seine Sonderzahlung schon auf Mitarbeiter gesplittet, wenn die nen Jahr unter großen Einsatz nen Projekt gerettet haben usw. Ist nicht so als dreht der Däumchen und legt die Füße hoch und behandelt die anderen als Sklaven. Wird mit 75k auch weit, weit unter dem liegen, was er kriegen sollte. Wie gesagt das alles sind eher Extremsituationen. Daneben gibt es natürlich auch Dienst nach Vorschrift, normale 40 Stunden Wochen, mal ist auch nen paar Wochen nix an Support außerhalb der Bürozeit usw. Sowas lässt sich eben nicht vorhersagen. Es gibt entspannte Projekte, es gibt normale Bürozeit, es gibt Supportwochen, wo außerhalb der Bürozeit nix los ist und ja hin und wieder läuft nen Projekt fast gegen die Wand oder das Scheiß Handy klingelt jede Nacht, das ist im Zweifel nicht einmal selbst verschuldet, sondern liegt an Schnittstellenpartnern, Hardwaredefekten die für Softwarefehler gehalten werden, groben Bedienerfehlern bzw. an ungeschulten Personal, dass probiert hat was zu entstören und dabei noch viel mehr Chaos gemacht hat usw. Ist eben Support.
  15. Velicity

    Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread

    Nicht das ich wüsste. Nehme an man wird einfach prozentual geguckt haben was hoch genug ist, um Leute zu motivieren Tag und Nacht ans Telefon zu gehen und trotzdem noch in einem Verhältnis zum Gehalt zu halten. Ggf. hat auch Vorstand oben drüber da abgekappt. Unser "Chef" bzw. Entwicklungsleiter schaut schon, dass er immer das Beste für uns raus holt.

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