Jump to content

Velicity

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    348
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    3

Velicity hat zuletzt am 25. Juni 2019 gewonnen

Velicity hat die beliebtesten Inhalte erstellt!

Über Velicity

  • Rang
    Reg.-Benutzer

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Hätte persönlich keine Referenzen, weiß auch gar nicht wie üblich das wäre bei Entwicklern bzw. einem Mädchen für alles in einen kleinen Unternehmen. Rein vom Gedanken sehe ich sowas eher beim Berater oder reinen Projektleiter. Am Ende wäre es ja eh Cherry-Picking und ein vernünftiges Bild gibt es nur, wenn man alle fragt oder zumindest mehrere, unabhängig davon was einem der Bewerber auf dem Tisch ausbreitet. Dass Mami sagt, dass man ein guter Junge ist, sagt nun nicht so viel aus. Hat für mich alles so ein wenig den Charakter von Fragen bzgl. Schwächen mit Stärken zu beantworten oder Sachen die nix mit der Position zutun haben, hinterlässt für mich im Gedanken eher einen peinlichen Touch, sofern man nicht die Karten auf den Tisch legt und ein wirklich aussagekräftiges Bild abliefert. Zumal der Kunde ja auch nix von den Prozessen hinten rum weiß und kaum einen Überblick hat wer in einen Projektteam nun gute Arbeit geleistet hat oder nicht, sowas kann in vielen Stellen ja kaum die eigene Firma erfassen. Klar gibt es bei dem ganzen Ausnahmen aber denke bei allen wo es von Ansprechpartner in Form von Projektleiter/Berater weg geht wird das schwerer. Irgendwas Negatives gibt es wohl bei jeden größeren Projekt und der Kunde kann da kaum erfassen an wem es lag, ob nun am Mitarbeiter X, Mitarbeiter Y, vielleicht dem Gewerk davor, dem Chef oder wen auch sonst. Für ihn gab es in der Umsetzung mit Firma X ein Problem und man selbst ist Teil von Firma X. Mal davon ab, dass er z.B. aus einer Entwicklerbrille nicht weiß wie komplex oder nicht komplex sein Problem überhaupt war oder wie es gelöst wurde. Ausschließlich positiv könnten dann also nur Leute berichten, die schon Kunden waren, bevor ich Vorort war, die mich nun kennen von kleineren Erweiterungen oder vom Bereich Support usw. Da hat man ja auch nur die Rolle des Ritters in strahlender Rüstung der den Tag rettet und es ist eben eine 1:1 Beziehung. Ansonsten ist die Frage wie die Leute in der eigenen Firma über einen sprechen, wenn man weg geht, da so ein Abgang ggf. eben auch für Probleme sorgt. Ich sag ma von sich aus verziehen sich ja i.d.R. nicht faule Eier, sondern Leute die meist was auf den Kasten hatten und nach mehr streben. Sprich man reißt da natürlich auch ein Loch rein, was der Chef und ggf. auch die Kollegen wissen und ggf. auch schon merken. Das kann als Illoyal empfunden werden, der Nächste sieht Arbeit und Stress auf sich zukommen, da er vermutlich die Arbeit mit übernehmen darf usw. Würde mich aber durchaus interessieren, ob hier auch Entwickler Referenzen haben, ob das eher Kunden sind oder der Chef oder Mitarbeiter usw.
  2. Nun wir haben auch "flache Hierarchien". Aufgrund der geringen Größe, gut 10-15 MA sind die aber auch wirklich flach. Klar es gibt den Geschäftsführer und den jeweiligen Projektleiter. Details liegen bei mir, größere Entscheidungen werden mit den jeweiligen Projektleiter abgestimmt. Hat der Angst, dass ihm der Kopf abgerissen wird, wird noch einmal der Geschäftsführer ran gezogen. Aber wie gesagt bei der Größe ist das relativ unkompliziert, da lauf ich nen paar Meter weiter und kläre das eben. Da ist nix mit Anträgen stellen oder was weiß ich. Entweder habe ich meine Entscheidung instant, den Folgetag oder man möchte es beim wöchentlichen Meeting nochmal auf den Tisch bringen. Mit den Bewerbungsgesprächen haben wir auch nix direkt zutun, jedoch kriegen die fitteren Leute bei uns i.d.R. die Bewerbungsunterlagen mal in die Hand und dürfen ihren Senf dazu geben. Nachdem der neue Kollegen eingestellt ist, arbeiten wir den letztlich ein und stehen dann auch im Kontakt mit dem Geschäftsführer. Das speziell ist aber auch gar nicht mein Thema, bin da zu sehr schwarz und weiß, sprich entweder zu nachsichtig oder ich möchte, dass derjenige eben auch für die Topleute an Bord einspringen kann, nachdem er eingearbeitet ist, letztlich besteht aber wohl kein Team nur aus Topleuten. Ich denke aber wenn ich Interesse daran hätte und zum Chef gehen würde und sagen würde er soll neuen Bewerbern mal nen Probetag andrehen und ich möchte dem auf den Zahn fühlen, dann wäre das auch kein Problem. Beim Bewerbungsgespräch gibt es aber natürlich auch viele Vertragsdetails wie Urlaub, Gehalt usw. da sehe ich uns als Kollegen eher nicht.
  3. Nun bin kein Einstellungsverantwortlicher, daher nur ne Meinung. Wenn er unparteiisch wäre, dann wäre das natürlich sehr interessant und wesentlich aussagekräftiger als ein Zeugnis. Man trennt sich aber nicht immer im Guten. Das muss gar kein großer Krach sein, sondern alleine der Wechsel kann als fehlende Loyalität ausgelegt werden oder was auch immer. Je nach Aufbau des Unternehmens weiß der Chef auch gar nicht wirklich um Leistung des einzelnen Mitarbeiters. Auf der anderen Seite ist ggf. auch in dem Kontext das Recht auf Vergessenwerden, wie wir es mittlerweile digital kennen eine Sache. Menschen durchleben verschiedene Phasen im Leben, wechseln für einen neuen AG ggf. auch die Stadt etc. pp. und auch Unternehmen, deren Kultur, die Mitarbeiter usw. unterscheiden sich massiv. Das ich gut in meinen Laden klar komme, heißt nicht, dass ich es gut in einem anderen würde oder anders herum. In Summe finde ich es damit ähnlich unangebracht, wie den umgekehrten Fall und im Bewerbungsgespräch groß über die alte Firma zu lästern. Kann natürlich für den neuen AG auch interessant sein, wenn er Leute abwerben will. Vermutlich haben bei einem Wechsel beide eher negative Gedanken an das vorherige Arbeitsverhältnis. Die meisten zieht es ja nicht woanders hin, sondern es drückt sie vom Status Quo weg.
  4. Natürlich nicht, das ändert nix daran, dass sich die Prioritäten verschieben als auch die Kosten ändern. Wenn man bei der Bewerbung gefragt wird warum gerade diese Firma antwortet man ja auch nicht, weil die Firma gerade Leute sucht, man selbst gerade eine Stelle sucht, der Arbeitsweg angenehm ist und einen die Benefits, die man auf kununu und co. gefunden hat entgegen kommen. Was an Kommunikation zwischen AN und AG stattfindet hat doch so gut wie nie etwas mit der Realität des Lebens zutun. Ich sagte auch nicht ausschließlich alle. Nix desto trotz ist es eben die Regel. Kinder, Ehe und Eigenheim ist doch häufiger vertreten bei Leuten im Alter von 30-40 als bei Leuten in ihren 20ern. Und natürlich ändern sich mit diesen Prioritäten auch die Kosten. Nachwuchs und ein Eigenheim sind nun einmal die Kosten schlecht hin. Wenn dann aufgrund der Kinder nicht beide Vollzeit arbeiten wollen, dann kommt die Unterstützung oder Finanzierung eines zweiten Erwachsenen dazu. Natürlich gibt es auch Leute die 40+ Jahre alt sind, ledig sind und kaum Kosten haben. Korrekt aber darum geht es mir nicht, sondern das was ich als Arbeitnehmer fordere und akzeptiere. Wenn der Laden hier dicht macht und ich mir was neues Suche und 20 Firmen mir sagen es gibt max. 35k dann ist das so und ich nehme eine davon. Wenn meine Kosten höher sind als diese 35k, weil ich eben nicht mehr ledig bin, Familie dranhängt, ich damit mein Haus verlieren würde usw. dann schaue ich mir eben noch 80 andere Firmen an. Es gehören eben immer zwei zu Gehaltsverhandlungen und einen Arbeitsvertrag. Das was ich brauch ist eben mit ein Thema. Das heißt nicht, dass es ein Argument im Bewerbungsgespräch ist, nix desto trotz ist es der Entscheidungsfaktor. Kann ich meine Kosten nicht decken mit dem Gehalt, habe ich ein Problem. Ich kann dann Kosten reduzieren, was in dem Fall bedeutet kein Urlaub, das Kind kann ggf. nicht mit auf Klassenfahrt, ein Auto kommt weg oder das Haus kommt weg und es geht wieder in eine kleine Mietbude oder man sucht weiter. Nicht eher nach dem üblichen Lohn in der Region und Branche, während die Berufserfahrung berücksichtigt wird, um sich halbwegs sicher zu sein, dass die Qualifikationen ausreichen? Leistungsbezogene Bezahlung ist doch eher die Ausnahme. Meist kann man Arbeitsleistung kaum erfassen. Der Rest ist Verhandlungsgeschick, wobei Leute mit Berufserfahrung und etwas auf dem Papier logischerweise auch mehr belegbare Argumente haben. Mit Leistung hat das aber alles nix zutun oder leisten Leute aus dem Norden und Osten generell wenig, in anderen Ländern noch weit, weit weniger, Frauen weniger als Männer etc. pp. Klar der AG weiß auch um die Kosten der Leute bescheid. Natürlich kann der bewusst oder unterbewusst einfließen lassen, dass Leute ihren Bedarf mit einkalkulieren. Aber wenn ich Kosten habe von sagen wir Brutto 40k, dann werde ich mich nicht für Brutto 30k verkaufen. Wenn meine Kosten Brutto um 25k liegen, dann kann das schon sein. Das heißt nicht, dass ein bestimmter Arbeitgeber dann mehr oder weniger zahlt aber dass ich länger nach einem suche, der mehr zahlt. Henne Ei usw. Der AN kriegt nicht mehr, weil er älter ist, er sucht sich etwas, wo er mehr kriegt, weil er mehr Kosten hat (in der Regel!!1). Und eben weil er es kann, Argumente hat, mehr Vergleichswerte hat, weiß was der Kunde für seine Arbeit bezahlt etc. pp.
  5. Nun wenn ich mehr Geld brauche, um meine Kosten zu decken, dann kann ich mich ja schlecht für weniger als das verkaufen, sofern ich keine Schulden machen möchte oder seinen Lebensstil verschlechtern möchte. Als Lediger, der bei Mami und Papi auszieht komme ich auch mit 1.000 Euro hin. Da sind die Gedanken eine eigene Wohnung. Mit Familie, Eigenheim und co. sind die Gedanken eher Ersparnisse, wenn die Heizung kaputt geht oder das Dach erneuert werden muss, renoviert werden muss, Kinder zur Klassenfahrt wollen, man gemeinsam in den Urlaub will, ggf. Haustiere anschaffen möchte etc. pp. Ich denke der Plan vom Leben sieht dann einfach komplett anders aus. Klar kann man ein Urlaub ausfallen lassen und ein Auto vor der Tür reicht ggf. auch. Ist aber eine andere Geschichte, wenn da eine Familie bzw. andere Leute dranhängen.
  6. Mehr Berufserfahrung, verhandeln i.d.R. aus einer festen Anstellung heraus, nicht aus Hotel Mama, wo die Eltern noch Druck machen. Wissen was sie können und haben dafür ggf. auch ein wenig Papier/Argumente und ggf. aufgrund der Lebenssituation (Familie, Eigenheim) einfach höhere Ansprüche.
  7. Man vergleicht eh immer mit sich selbst und seinem Umfeld, was ja auch normal ist. Gerade in Foren wie diesen, wo viele Leute sind, die sich für ihren Job interessieren, ggf. auch aktiv ihre Karriere pflegen, haben wir dann schon ein Publikum das im großen und ganzen in allen Belangen ein gutes Stück über dem Durchschnitt angesiedelt ist. Für alles andere haben wir größere Umfragen und Statistiken, die zeigen klar wie groß die Lücke ist, auch bei gleicher Rolle/Tätigkeit. Klar die Unternehmen müssen irgendwie die Bewerbungen filtern. Man kann schlecht alle einladen. Kleine Startups orientieren sich da ggf. am amerikanischen Markt und schauen sich gern einen Github Account an, die meisten deutschen Firmen sind da aber konservativer. Das Studium ist hierzulande nun einmal in den Köpfen etwas "Hochwertigeres", unabhängig wie gut es einen auf den jeweiligen Job vorbereitet. Klar kann jemand aus einem IT-Studium kommen, in die Entwicklung gehen und in der Praxis schlecht sein. Den Kollegen mit der Ausbildung fehlt dafür je nach Gebiet ein wenig Mathe etc. pp. Fakt ist aber die wenigsten Leute mit IT-Studium gehen anschließend tatsächlich in die Forschung oder theoretische bzw. wissenschaftliche Bereiche, auf die sie das Studium vorbereitet. Bei gleicher Tätigkeit liegen die Leute mit Studium meist leicht höher, was ich bis dato mitbekommen habe. Jedoch wandern dort subjektiv mehr Leute in andere Tätigkeiten ab. Projektleitung, Beratung etc. pp. wo es i.d.R. ein paar Euro mehr gibt.
  8. Was jemand anderes verdient kann dir auch relativ egal sein. Du verhandelst dein Gehalt, von deinen jetzigen Standpunkt, mit deinen Argumenten. Ob ein anderer nun das fünffache kriegt hat nix mit dir und deinen Vertrag zutun. Natürlich sagt kein Chef, nein das möchte ich dir nicht geben und du wirst niemals eine Chance kriegen in diesen Bereich zu kommen, sondern es wird gesagt geht nicht, aktuelle Situation blabla. Klingt nach einen Versäumnis. Ihr habt den Punkt nicht geklärt und seid beiden von unterschiedlichen ausgegangen. Hast du denn als einer der Besten dort konkrete Sorgen deine Ziele nicht zu erreichen, so dass dir der variable Anteil flöten geht? Variable Anteile sind nun einmal da um die Motivation zu halten. Finde nix verkehrt daran Geld für Leistung zu kriegen, anstatt für Anwesenheit. Draus lernen für das nächste Gespräch, sei es in dem Unternehmen oder einem anderen, in diese Details zu gehen. Rest liegt an dir. Wenn das ein Grund für dich ist weiterzuziehen, dann ist das so. Ansonsten klingt das für mich nach einer normalen Verhandlung, wo beide im Gedanken als Gewinner rausgehen können und man sich irgendwo in der Mitte trifft.
  9. Seid doch nicht so giftig. Link lässt sich nicht öffnen, wegen den vorgestellten http://
  10. Nein, bei uns ist gar nix dokumentiert. Es ist eine riesige PL/SQL Legacy Codebase, die in den letzten 20 Jahren angewachsen ist und vom Stil C nachempfunden ist, da die Leute, die damals damit angefangen haben sich nicht mit den Sprachfeatures von PL/SQL auseinander gesetzt haben. Eine wirkliche Einarbeitung hatte ich auch nicht. Man hat mir gezeigt wo mein Platz ist, wie ich mich mit der Entwicklungsdatenbank verbinde, mir gesagt dass ich da eigentlich nix kaputt machen kann und mir das System anschauen soll und rumprobieren soll. Bin dort auch als Webentwickler eingestiegen, wobei das Web da nur das Frontend ist und sämtliche Business Logik in der Datenbank abgelegt ist. Habe dann eben geguckt, was die einzelnen Webmasken aufrufen und mir die Packages und Funktionen angeschaut. Waren dann alles so 1.000-2.000 Zeilen Monster, die oft komplett verschiedene Sachen gemacht haben, je nachdem was für Flags übergeben wurden etc. pp. Dachte zu der Zeit auch ich werde da nie reinkommen und sicher die Probezeit nicht überstehen und die merken, dass ich quasi kein Plan von nix habe, davon ab, dass ich von der Branche/Domäne auch nix wusste. Ich habe Gottseidank relativ schnell in dem Programm den Profiler gefunden, was mir ermöglicht hat einfach mal Sachen auszuführen, den Profiler laufen zu lassen, mir das Ergebnis in Notepad++ zu kopieren und alles außer INSERTs und UPDATEs rauszufiltern, so dass ich mir dann eine Liste machen konnte welcher der großen Funktionen was an der Datenbank ändert, um das System ein wenig zu verstehen. Für Applikationen, wo ich kein Source zu hatte (haben auch andere Sachen als Web), habe ich dann mal WireShark mitlaufen lassen und geguckt, was die so auf der Datenbank machen. Hatte da aber auch 2-3 Wochen Zeit rum zuspielen, ohne dass jemand groß was gefordert hat. Während der Zeit habe ich dann nur Aufgaben gehabt ala hier und da was in CSS ändern oder wo ne Spalte hinzuzufügen, dazu gab es viele Meetings, weil gerade eine große Inbetriebnahme anstand. Danach hat das Tempo aber fix angezogen, weil ich für das Projekt dann auch zwei Aufgaben bekommen hatte, die dann vier Wochen später stehen mussten, wo es zur Inbetriebnahme ging. Eine Host-Schnittstelle zwischen dem Kundensystem und unseren System und ein Prozess für das Regalbediengerät. Letztlich habe ich mir schon vorhandene Projekte angeschaut und eine Menge gegooglet. Die ersten Monate waren damit insgesamt sehr stressig und ich habe mich auch nach Feierabend und am Wochenende mit nix anderes beschäftigt. Bin dann mit der Zeit aber doch sehr gut rein gekommen. Das alles ist weit, weit, weit entfernt von einer optimalen Situation aber Mittel und Wege gibt es eigentlich immer. Klar sind standardisierte Schnittstellen mit schönen APIs und Manuals inkl. Beispielen und co. wesentlich komfortabler. Hat man sowas nicht, heißt es eben Trial and Error, den Kram mitloggen, debuggen, tracen, profilen, was auch immer, um die Arbeitsweise zu verstehen. Ansonsten ist entsprechende Informationen finden bei Google für viele auch eine Kunst.
  11. Da wird dir keiner helfen können. Bei uns ist es ähnlich. Wer sich da nicht selbst reinfuchsen kann, bleibt auf der Strecke. Das ist natürlich nicht ideal oder gut, ist aber etwas, dass es durchaus häufiger gibt, vor allem bei kleinen Läden. Wirklich helfen tut da wohl nur ein Wechsel, sofern man sich damit nicht abfinden kann und möchte. Gibt Leute denen macht das wenig Probleme, gibt Leute, für die ist sowas purer Stress. Andere schätzen die Abwechslung, wenn sie ständig in Berührung kommen von Sachen, von denen sie nix wissen.
  12. Bezweifel ich nicht, es gibt wenige Leute, die wirklich gut selbstständig lernen können oder sich auch nur dazu motivieren können. Gute Quereinsteiger sind wohl die Ausnahme. Wer aber wirklich motiviert ist und Spaß daran hat, der kommt so ggf. sogar deutlich schneller voran, zumal es sonst ziemlich viele Faktoren gibt, die ordentlich Bremsen. Klar gibt es auch Leute, die es in der normalen Ausbildung lernen UND noch Zuhause ordentlich Zeit investieren. Und die Suche nach Stellen ist i.d.R. so gut wie immer einfacher mit entsprechendem Papier.
  13. Quereinsteiger gibt es glaube ich hauptsächlich in kleinen Betrieben, Startups und den amerikanischen Raum. Da dann aber auch meist indem man anderweitig was vorzuweisen hat in Form von Hobbyprojekten auf Github und co. Wir haben bei uns auch einige Quereinsteiger, ist aber ebenfalls ein kleiner Laden. Von den Fähigkeiten würde ich tatsächlich einen der Quereinsteiger am besten einschätzen, wobei das hauptsächlich an der Einstellung liegt. Generell ist das für eine Einstellung aber der schwierigere Weg. Ggf. ist sowas als Freelancer auch gut möglich, wenn man der Typ Mensch dafür ist.
  14. Nun denke, dass man vor allem in kleineren KMUs Mädchen für Alles hat ist normal, sonst hättest du doch gar keine Redundanzen. Beim anderen sagte ich bewusst oft, nicht immer und überall. Zum Einstieg liegen die meisten da. Mit entsprechender BE landen die meisten doch etwas höher und inkl. der Rufbereitschaft ist es wohl im Durchschnitt. Ist auch nicht "so schlimm". Davon sagte ich ja nicht, dass daran was falsch wäre, dass man im KMU nicht 20 verschiedene Titel hat, ebenso bin ich gerne eher Generalist als Spezialist und habe ein wenig Abwechslung. Läuft alles perfekt? Nein. Das wird es aber nirgendwo.
  15. Ist in einem KMU auch relativ normal, wobei das bei dir dafür schon höhere Mitarbeiterzahlen sind. Man ist eben häufiger Mädchen für Alles. Bei uns ist auch jeder "Softwareentwickler". Auch wenn der eine sich mit um das Netz kümmert und die IT im Haus, viele fürs Datenbankdesign verantwortlich sind, Support machen, DBA Tätigkeiten übernehmen oder Projektleitung machen. Da könnte man auch je nach Kollegen die Schwerpunkte ermitteln und was anderes dran schreiben. Klar in größeren Firmen hast du das hierarchisch aufgebaut, es gibt bestimmte Stellen, die als höherwertig gelten, innerbetrieblich Aufstiegschancen usw. was sich dort auch meist im Gehalt widerspiegelt. Im KMU fallen halt Sachen an und wer gerade etwas Luft hat, dessen Baby ist es dann, oft ohne Einfluss aufs Gehalt und die Weiterbildung diesbezüglich darf gerne Privat am Wochenende erfolgen. Bin auch seit 8 Jahren "nur" Softwareentwickler. Mache heute aber eine Menge anderes/zusätzliches als damals. Nur weil der Titel konstant bleibt, muss es das Wissen oder die Tätigkeiten nicht tun.

Fachinformatiker.de, 2020 SE Internet Services

fidelogo_small.png

if_icon-6-mail-envelope-closed_314900.pnSchicken Sie uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App


Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder senden Sie eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung