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tkreutz2

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  1. Sehe ich ähnlich. Maniska hat ja gerade einen allgemeinen Thread geöffnet zu dem Thema.
  2. Nein, das war nicht der Ansatz, auf den ich hinaus wollte. Ich nutze Intranets und Wikis schon sehr lange und bin immer ein Verfechter von guter Dokumentationen gewesen. Meine Erfahrung aus dem realen Leben sah jedoch beispielsweise so aus, dass ein Abteilungsleiter die Nutzung eines Repositorys vom Quellcode "untersagt" hatte, zu dem ein Berater zuvor sagte, dass dieses Werkzeug absolut "lebenswichtig" ist. Es gibt Leute mit Verantwortung, die eine solche "Entscheidungsmacht" im Unternehmen haben. Also bitte mich jetzt nicht so hinstellen, als ob ich gegen Dokumentation wäre, wenn ich organisatorische Schwierigkeiten aus dem wirklichen Leben einmal thematisiere. Man kann natürlich auch seine Augen vor der Realität verschließen und Erfahrungen anderer einfach mal abtun. Ich finde es übrigens, dass dieses Forum bisher beispielhaft daran vorbei geht, was vermutlich der eigentliche Kern der Frage war. Der Kern der Frage war nämlich nicht was das 23ste Tool zur Dokumentation ist, nämlich genau die ganze Palette an menschlichen und zwischenmenschlichen Dingen, die auch dazu beitragen können, ob überhaupt dokumentiert wird oder nicht. Selbstverständlich gehören in dieses Thema auch Verhaltensmuster von Vorgesetzten. Und wenn es Prüfer hier in dem Forum gibt, die es nicht schaffen, dieses schwierige Thema auch einmal zu thematisieren, sollten sie sich schämen. Das ist meine Meinung und das wollte ich an dieser Stelle auch mal sagen.
  3. Dann werde ich das mal etwas spezifizieren. Das Thema Wissensdokumentation kann man doch nicht ohne das Thema Kommunikation betrachten. Die "Erfahrungen", zu denen ich etwas geschrieben habe sind auch Erfahrungen aus gescheiterten Dokumentationsprozessen in Form von Intranets, die nie mit Leben gefüllt worden sind oder Prozessen, die zu Überorganisation geführt haben. Ein Thema kritisch zu betrachten, bedeutet nicht, dass man es für unwichtig hält, sondern dass man mehr als eine Seite zu einem Thema betrachtet. Um wieder zu dem eigentlichen Thema zurück zu kommen. Ein guter Ansatz zu Dokumentationen sind ja Intranets, Prozesslandkarten und Organigramme (elektronisch), bei denen man sowohl Zuständigkeiten, als auch Aufbau- und Ablaufprozesse dokumentieren kann. Wenn jetzt ein solches Instrument nicht richtig genutzt wird, sollte man doch auch kritische Fragen einmal zu diesem Thema erlauben. Das Problem vieler Organisationen ist, dass Stellenbeschreibungen schwammig sind und Kompetenzen nicht eindeutig, es gar zu Überschneidungen kommen kann, die aus organisatorischer Sicht sogar Probleme verursachen.
  4. Kein Mensch ist unverzichtbar und unersetzlich. Unternehmen werden verkauft, Veränderungsprozesse sind Teil unseres Lebens. Im Prinzip müssten wir uns dann hier einmal über das Thema interne- und externe Kommunikation unterhalten - sicher auch ein nicht unwichtiges Thema, was vieles zu einem guten oder schlechtem Betriebsklima beitragen kann. Wie ein Unternehmen funktioniert hängt nicht nur vom Organigramm ab. Es gibt viele Prozesse, die auch auf kurzen Wegen kommuniziert werden. Das ist auch ein wichtiger Punkt. Wenn man erkennt, dass etwas schief läuft, sollte man auch selbst handeln und nicht warten, dass andere das Eisen aus dem Feuer holen. Außerdem ist ein Unternehmen auch ein Geflecht aus Beziehungen, die nunmal auch aus menschlichen Stärken- und Schwächen bestehen. Trotzdem ist bei dem Thema Kommunikation auch eine gewisse Vorsicht geboten. Als ITler - und da zähle ich einfach mal alle dazu, unabhängig ihrer Profession- Position- oder ihrer Rolle, ist man sicher gut beraten, wenn man erst mal zuhört. Eine voreilige Information gegenüber einem Kunden (egal ob intern- oder extern), kann auch fatale Folgen haben. Das ist in dem Sinne kein zurückhalten von Wissen, sondern eine gut überlegte Abwägung und Prüfung. Eine gute Kommunikation im Team setzt einfach bestimmte Abstimmungsprozesse voraus.
  5. Na, wenn man das richtige Buch kauft, bekommt man auch eine passendere Einführung z.B. Grundlagen und OOP vor GUI-Themen. https://www.rheinwerk-verlag.de/c-8-mit-visual-studio-2019_4699/ Aber an ein Fertiggericht für 3.40 EUR darf man auch nicht die gleichen Anforderungen stellen, als an das Stück Fleisch in einem guten Restaurant auf dem Teller. Deswegen ist das Thema "Arbeitsmethoden" ja wohl auch ein Bestandteil einer Ausbildung - würde ich vermuten. https://www.hanser-fachbuch.de/buch/Visual+C+2019+Grundlagen+Profiwissen+und+Rezepte/9783446458024 Unbedingt die englischen Titel durchstöbern, die sind meistens besser also im Pearson Verlag z.B. https://bookshop.pearson.de/starting-out-with-visual-c-global-edition.html https://bookshop.pearson.de/visual-c-2014-how-to-program-global-edition.html
  6. Also Bewerbungen schreiben kann man immer. Man kann dies auch in der Form argumentieren, dass man seinen Marktwert testet. Das ist zwar nicht schön für die Sachbearbeiter im HR-Bereich, aber die machen es ja teilweise genauso - Stellen ausschreiben, obwohl die Stelle längst intern vergeben sind oder es die Stellen überhaupt nicht gibt, nur eine entsprechende "Präsenz" zu generieren in den Medien oder um gesetzliche Vorschriften zu erfüllen. Außerdem sollte man immer in erster Linie an sich selbst und seine eigene Situation denken. Kein Unternehmen der Welt ist Loyal gegenüber Mitarbeitern, wenn es hart auf hart kommt. Ich würde allerdings die Stelle auch erst kündigen, wenn definitiv ein neuer Vertrag unterschrieben ist. Denn dass es Stellen gibt, heißt ja noch nicht, dass man eine von den genannten Stellen tatsächlich auch in der Tasche hat. Außerdem sollte man berücksichtigen, dass man sich in dem Umfeld auch wohl fühlt. Was nützt es, wenn Eckdaten von einer Stelle noch so toll sind, aber man sich überhaupt nicht wohl fühlt. Das ist ein Punkt, den viele Leute unterschätzen und deswegen voreilig Entscheidungen treffen. Natürlich sieht man als Außenstehender zunächst einmal nie hinter die Kulissen. Die Ernüchterung kann dann auch sehr schnell kommen. Aber nichts im Leben ist auch ohne Risiko und wer nichts riskiert, kann auch nichts gewinnen.
  7. Mir ist auch nicht ganz klar, ob die Fragestellung in technische Richtung geht, oder ob es eigentlich um informelle Strukturen geht, die es in jeder Organisation gibt. Wäre gut, wenn man dass etwas konkretisieren könnte. Denn entsprechend unterschiedlich sind auch mögliche Lösungsansätze bei Problemen. Und die Diskussion geht sonst an der Problemstellung vorbei. Ich fürchte, dass wir nur helfen können, wenn mal auf den Tisch kommt, worum es eigentlich geht. Also Butter bei die Fisch bitte.
  8. Wir haben ja noch nicht darüber gesprochen, was "Wissen" alles beinhalten kann. Dieser Begriff muss in Organisationen ja durchaus weitläufiger betrachtet werden. Geht es nur um technische Dokumentation, fehlt die organisatorische Komponente. Aus dem Grund setzen Berater gerne Tools ein, die nicht nur technische sondern auch organisatorische Sachverhalte sowie Geschäftsprozesse dokumentieren. Die Einführung solcher Tools ist ein komplexes Thema, kann aber Kommunikationsprozesse verbessern (z.B. viflow). Ein ehemaliger Chef von mir sagte immer, dass Wissen immer auch eine Holschuld Komponente beinhaltet. Meine Erfahrung ist, dass regelmäßige Abteilungsbesprechungen ein wichtiges organisatorisches Element sein können. Man muss bei dem Thema immer darauf achten, dass es ein gesundes Verhältnis zwischen Team-Meetings, Tools und der eigentlichen Kernarbeit gibt. Zu wenig Absprachen kann genauso schädlich sein, wie zu viel davon. Ich hatte im Laufe meiner Erfahrung in der Produktion schon Kontakt mit sehr vielen Prozessen und Tools. Das Modell der High Speed Lean Autofabrik (Toyota-Modell, später auch bei Ford eingesetzt) bündelt einen ganzen Katalog von Tools- und Maßnahmen, die in diese Richtung gehen. Ab einem gewissen Punkt besteht aber die Gefahr einer Überorganisation. Dann geht die Produktivität eines Betriebes deutlich zurück, weil die Leute nur noch mit Dokumentationsaufgaben beschäftigt sind, anstatt sich um die eigentlichen Kernaufgaben zu kümmern. Was das Ergebnis unserer super organisierten High-Speed Lean Autofabrik ist, haben wir gesehen bei dem Zusammenbruch von Lieferketten. Unter hohem Kostendruck wurde immer weiter optimiert und heute steht die gesamte Autoindustrie vor einem sehr großen Kahlschlag, weil man nicht rechtzeitig genügend "Brain" in zukunftsfähige Konzepte gesteckt hat. Na, der eigentlich Punkt, auf den ich hinaus wollte ist doch der, dass zu dem Thema mehr als eine technische Dokumentation zählt und in diesem Zusammenhang wird immer gern vergessen, dass eine Organisationsstruktur ein lebendes Gebilde ist, dass auch aus unterschiedlichen Typen von Individuen besteht. Diesen Punkt darf man - glaub ich - nicht vernachlässigen.
  9. Schwierige Frage, die man sicher aus unterschiedlichen "Perspektiven" beleuchten muss und bei der es auch um so etwas wie Loyalität, Kollegialität, Betriebsklima, Ehrlichkeit, Umgang Mit- und Untereinander geht. Leider kann der Faktor Mensch ein sehr großes Enttäuschungspotential mitbringen. Meine Eltern hatten diesbzgl. immer die Kernaussage, dass niemand in den Kopf seines Gegenübers "sehen" kann. Man muss ein "Gefühl" für sein Umfeld entwickeln und daraus entscheiden, was passend oder angemessen oder was falsch oder unangemessen sein kann. Wenn man merkt, dass ein Gegenüber einen betrügt oder nicht ehrlich ist, sollte man Vorsicht walten lassen. Es wäre natürlich schön, wenn es immer offene und ehrliche Strukturen geben würde. Aber leider wissen wir ja von der Realität, dass dem nicht immer so ist und in diesem Fall sollte man sich angepasst verhalten. Na wenn der Kollege sich mit den Erfolgen brüstet, die er nicht erzielt hat, braucht er auch kein kollegiales Verhalten seiner Mitkollegen erwarten. Für das Arbeitsklima sind solche Situationen Katastrophal und auch für einen persönlich kann dass zu einer psychischen Belastung werden. Deswegen sollte man sich in betroffenen Personen rechtzeitig Rat holen und ggf. auch schnell Entscheidungen treffen können, ob man in einem solchem Umfeld Weiterarbeiten kann oder will. Was die reine technische Dokumentation angeht, denke ich dass es hierzu vielfältige Möglichkeiten gibt, angefangen vom Intranet über Ticketsysteme bis zu speziellen Lösungen.
  10. Ja, ich glaube, in diesen Punkt können sehr viele individuelle Entscheidungen eine Rolle spielen. Der beste Weg ist es natürlich, eine Wahl zu treffen (Arbeitgeber / Technologie), die einem auch immer langfristige Perspektiven öffnet - wie auch immer das dann im Einzelfall ausgeprägt ist.
  11. Gerne, zu Adempiere gibt es auch ein recht umfangreiches deutschsprachiges Wiki, in dem die Funktionen der einzelnen Module in Tutorien beschrieben wird und wie man das Entwicklungssystem einrichten muss. https://wiki.adempiere.net/Startseite
  12. Da würde ich mir nicht so viel Gedanken drum machen, denn schließlich wirst Du in das Thema dann ja auch eingearbeitet. ProAlpha ist eines der Ur ERP-Systeme. Ich gebe zu, dass es schwierig ist, überhaupt mal in solche Systeme rein zu schnuppern, wenn es einen interessiert und man Zeit und Lust hat, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Also von SAP gibt es ein System, welches man sich zum Üben- oder Anschauen installieren kann. Dazu findet man auch YT Videos, die die einzelnen Schritte erklären. Im Opensource Bereich gibt es Adempiere (Compiere). https://en.wikipedia.org/wiki/Adempiere Durch die Installation solcher Systeme kann man auch schon eine Menge lernen. (z.B. wie man eine Postgre-SQL Datenbank erstellt, die Tabellen erzeugt und den Client anschließend verbindet sowie die Testfirma zum Laufen bekommt). Wer den Installationsaufwand nicht machen möchte, kann auch in Demo-Versionen online einen Blick in solche Systeme werfen. http://demo.testadempiere.com/webui/ Login-User / Passwort: (GardenAdmin / GardenAdmin) Leider habe ich von ProAlpha keine Demo. Viel Erfolg !
  13. Ich habe die Erfahrung gemacht, wobei ich nicht ausschließen kann, dass dies mit meinem persönlichen Background zusammen hängt. Möglicherweise spielen auch regionale Faktoren eine große Rolle und die Präsenz von Zeitarbeitsfirmen, die entsprechende Angebote hatten. Natürlich ist das Thema Zeitarbeit ein eigenes Thema und es ist grundsätzlich einem selbst überlassen, ob man sich auf das Modell einlässt oder nicht. Regional ist in unserer Gegend die Industrie auf der grünen Wiese eher ein Trend, der in den 2000er Jahren stark gewachsen ist - auch durch Förderprogramme für ländliche Regionen. Ansonsten ist unsere Region (Rhein/Mosel) eher von Tourismus, als von Industrie geprägt. Unternehmen, die in den 2000er Jahren auf die grüne Wiese gegangen sind, haben Teile ihrer Produktion zwischenzeitlich wieder gen Osten verlagert. (Kosten- und Preisdruck durch Wettbewerber wurden als Grund genannt). Ob man ein befristetes Angebot in einer durch Industrie weniger stark geprägten Region annimmt, oder die Region wechselt, oder pendelt, sind natürlich alles Dinge, die man in die persönliche Waagschale werfen muss. Im Raum Frankfurt oder Bonn sieht es natürlich anders aus, allerdings muss man dann auch Arbeitswege oder höhere Lebenshaltungskosten in Kauf nehmen. In unserer Region gab es den Fall "Lion Electronics" falls sich noch jemand daran erinnert - um mal ein Beispiel zu nennen.
  14. Möglicherweise muss der Arbeitnehmer sich auf wechselnde Systemlandschaften innerhalb kürzerer Zyklen einstellen, was ja zunächst einmal nicht verkehrt ist, da dass Spektrum an Erfahrung dadurch wächst. Wenn veraltete Technologie eingesetzt wird (z.B. im ERP-Bereich), bedeutet dass auch einen Rückschritt in der Entwicklung, selbst wenn die Technologie vergleichbar ist mit dem Angebot der Marktführer. Im ERP Softwarebereich im Mittelstand wurde in den 90er Jahren als Alternative zu SAP bei vielen Unternehmen Infor LN (BaaN) eingesetzt. System- Landschaft und Geschäftsprozesse sind in etwa vergleichbar mit SAP. Auch der Handel (z.B. Lidl) hat sich dazu entschlossen, nicht SAP einzuführen und stattdessen die eigene Warenwirtschaft weiter zu entwickeln. Es kann von Vorteil sein, Kompetenzen in diesem Bereich zu sammeln aus Sichtweise eines Arbeitnehmers, es kann aber auch vom Nachteil sein bei Jobwechselabsichten. Aber auch die langfristige Planungsperspektive für den Arbeitnehmer kann sich dadurch verändern. Durch kürzere wechselnde Arbeitsverhältnisse verkürzt sich auch die Betriebszugehörigkeit und damit drehen sich Ansprüche zum Nachteil im Falle eines Sozialplanes. Die Mitarbeiter, die zuletzt gekommen sind, sind die ersten die wieder gehen müssen, wenn Personal wieder abgebaut wird.
  15. Das tut mir leid, dass lag nicht in meiner Absicht. Vielleicht gelingt es ja noch, die Diskussion in die richtigen Bahnen zu lenken. Möglicherweise habe ich die Argumentation nicht richtig aufgenommen. Ein Kündigungsschutz setzt doch eine gewisse Beschäftigungsdauer voraus. Viele Unternehmen bieten Stellen aber nur über befristete Arbeitsverträge an. Meine Erfahrung ist, dass unbefristete Stellen heute seltener geworden sind, als z.B. in den 90er Jahren. Dieser Umstand hat durch Leiharbeit auch in der IT Einzug gehalten.

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