Jump to content

Velicity

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    331
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    3

Alle erstellten Inhalte von Velicity

  1. In dem Kontext vermutlich jemand, der in Tabellen in diversen Blogs oben steht, wenn man nach den Jobs sucht, bei denen man am besten verdient oder Millionär werden kann.
  2. Wobei wir auch sehr, sehr viele Leute haben, die komplett falsche Vorstellungen haben. Sowohl von den Ausbildungsberufen in der IT-Branche ala ich spiele gerne Computerspiele, daher will ich Computerspiele programmieren, weil ist ja quasi das Gleiche. Während es in der Realität eben ein Verhältnis ist von morgens gern ein warmes Brötchen mit Nutella essen oder mitten in der Nacht für andere Brötchen backen. Und bei einem Studium weicht die Realität ja meist noch weiter ab von den Vorstellungen. Da hast du dann Leute die wollen Programmieren lernen und denken, dass tun sie im Studium. Träumen tun sie dann von Apps mit denen sie Millionen machen oder davon, dass nächste Facebook zu erstellen oder mit einem Blog und passiven Einkommen die Füße hochzulegen. Daher haben wir zum einen im Studium massive Abbruchquoten und die Qualität der FIAEs und co. ist auch sehr durchwachsen. Gibt eben auch sehr, sehr viele, da ist Stackoverflow Copy & Paste das Höhste der Gefühle. Im Idealfall können sie korrekt nach ihrem Problem googlen. Viele landen eben relativ blind in dem Bereich. Computernutzung und in der IT arbeiten ist heute eben weiter auseinander als zu Zeiten vor Windows 95.
  3. Genau das. Ich hatte es anfangs ebenso mit dem Gehalt. Nachdem man da quasi oft sofort die Tür gezeigt bekommen hat oder anstatt einer Frage zum Gehalt erst einmal eine Aussage bekommen hat ala bei uns ist Xy üblich für die Rolle, was gut unter der geplanten Forderung liegt, neigt man wohl eher dazu seine Ansprüche runter, statt hoch zu schrauben. Die Frage ist wie viel Selbstvertrauen und Absagen kann man sich leisten. Wenn man Vorstellung X hat und einen zehn von zehn Firmen Y sagen, dann zweifelt man eben weniger an den Zehn, sondern sich selbst. Dazu dann noch den Rotstift bzgl. Formulierungen im Vertrag ansetzen, keine Ahnung. Das Selbstvertrauen hätte ich ggf. wenn ich nicht arbeiten müsste und ausgesorgt hätte und nur des Interesse wegen dort wäre. Ich persönlich war froh überhaupt was gefunden zu haben, da das Gespräch gerade nach oder im Thema Gehalt abrupt beendet wurde. Letztlich ist da das Selbstvertrauen wohl stark abhängig von den Erfahrungen die man gemacht hat und was damit die persönliche Wahrheit ist. Davon ab ist viel in Verträgen aber auch Standard. Oft gibt es negative Sachen im Vertrag die nicht gelebt werden oder eben das Gleiche nur anders herum.
  4. Das ist wohl etwas sehr, sehr Individuelles. Einige lernen besser mit Büchern, andere mit Tutorials auf Blogs, die etwas lockerer geschrieben sind, andere mit Videos. Andere brauchen eine funktionierende Version von etwas, wo sie ein wenig an den Parametern rumspielen oder durch debuggen können usw. Anderen reicht eine API. Ich nutze ziemlich oft Youtube am Anfang und wenn ich etwas generell verstanden habe kommt eben die API hinzu. Wenn es dazu eben kein Material gibt, dann heißt es für mich rein debuggen und mal anschauen was passiert bei Beispielen. Je mehr du lernst, desto einfacher wird es. Die meisten Systeme erfinden das Rad neu und setzen sich nur ein wenig anders zusammen. Viel ist dann intuitiv.
  5. Am Ende kauft man leider immer die Katze im Sack, das Problem haben wohl beide. Ich wüsste auch nicht wo sonst hin. Ist schon eine relative Nische. Traue mir zwar zu da umzusteigen aber natürlich hab ich dann im Bewerbungsgespräch keinerlei Argumente außer fehlendes Branchen- bzw. Domänenwissen und ggf. keinerlei Erfahrung mit der Sprache und den Tools auf dem Papier. Mal davon ab, dass ich bei meinen Bewerbungen damals eben diese typischen Fragen bekommen hatte ala wo sehen sie sich in fünf Jahren, Stärken und Schwächen, warum unser Unternehmen usw. Habe absolut kein Bock drauf mir da irgendeinen Sche.. aus der Nase zu ziehen. Für mich waren diese 10 Gespräche genug fürs Leben. Wo ich mich in fünf Jahren sehe hängt davon ab, ob ich die Stelle krieg und wie der Hase außerhalb dieses Gesprächs hier läuft, echte Schwächen kann man eh nicht nennen und wie wichtig die Stärken für die jeweilige Stelle sind riecht auch keiner und warum gerade das Unternehmen? Weil man einen Job sucht und das Unternehmen Entwickler. Gerne kommen positive Erfahrungen auf kununu, ein angenehmer Arbeitsweg und vielleicht ein wenig Interesse an dem Bereich dazu. Aber in der Realität ist es ja nur eine von X Bewerbungen. Und ich glaube mit erfrischender Ehrlichkeit kommt man da wohl eher nicht weit. Realistisch bin ich für ein neues Unternehmen, in dem ich mich nicht auskenne wohl eher weniger Wert als für das aktuelle Unternehmen. Es sei denn es ist eben die gleiche Nische und bei denen brennt es.
  6. @Albi Sagte doch, dass die Verträge heute eben Pustekuchen sind und gerade das ArbZG wird gerade von kleinen Unternehmen häufig großspurig missachtet, sei es maximale Arbeitszeiten, Vergütung oder Ruhezeiten. Ist an vielen Stellen auch gar nicht anders möglich und ist ja auch kein wirkliches Geheimnis. Wir wissen ja in etwa wie viele Überstunden es gibt in Deutschland, es gibt Schätzungen wie viele davon unbezahlt sind. In der IT haste natürlich noch zusätzliche Probleme wie Bereitschaft und die Ruhezeit usw. Als Einzelner kannst du da ja eh nix machen, außer dir was anderes suchen. Da müsste entweder alle Mitarbeiter mitziehen und eine große Revolution anzetteln, oder schadest denen eher und kannst mit der Stimmung und dem verbleibenden Vertrauensverhältnis eh schon wieder weg, wie gesagt Gruppendynamik usw.
  7. Weiß nicht ob ich solche Probleme habe. War während meines Berufslebens (8 Jahre) nie groß krank. Ob es an meinem Lebensstil liegt oder Zufall ist, keine Ahnung. Ernähre mich halbwegs gesund und mache in der Woche gut 10-15 Stunden Sport. Andere die in meinen Augen ungesünder leben, sind deutlich häufiger krank aber ggf. ist das auch einfach nur Zufall. Nun ich weiß nicht, ob man sich etwas wünschen sollte, wie man zu hohe Belastung besser wegsteckt. Vermutlich sollte man eher hinterfragen, warum es diese Belastung gibt. Das meiste ist ja wie bei Codequalität nix was aus der eigentlichen Sache raus entsteht, sondern an schlechten Abläufen liegt, klar kann man da nicht immer raus und das hängt oft auch mit Geld zusammen. Ich sag mal das Konzept wie in Japan, dass der AG mit verantwortlich ist für die Gesundheit der Mitarbeiter im Sinne von Übergewicht usw. ist gar nicht mal so uninteressant. Dadurch stellen die Arbeitgeber eben gesunde Nahrung und Sportangebote und der Mitarbeiter wird da ein wenig an die Hand genommen. Dort haben sie aber natürlich andere Probleme mit massiven Überstunden usw. Das Ganze hilft natürlich nicht für alle Krankheiten und für alle Probleme. Und Stress ist wie gesagt meist etwas, das durch fehlendes Geld entsteht. Zuwenig Mitarbeiter für die Aufgabe, Druck von größeren Gewerken und dadurch massive Überstunden usw. Kleines Unternehmen, wo nicht unbedingt für jede Position Ersatzleute da sind, wo Krankheit und Urlaub die Belastung von den verbleibenden erhöht. Lässt sich ewig weiterspinnen. Ich glaube nicht, dass man gegen diese Probleme einfach ein paar mehr Zitronen essen sollte bzw. die Symptome bekämpfen sollte, sondern die Entstehung. Ist aber natürlich wesentlich schwerer. Geld regiert die Welt und Arbeitnehmer sind ersetzbar.
  8. Hab nen Absatz drin, der sagt, dass etwaiger Über- und Mehrarbeitsstunden, auch soweit diese an Sonn- und Feiertagen anfallen, mit dem Gehalt abgegolten sind. Ist ein kleines Unternehmen mit gut 15 Leuten, was wieder zu einer Gruppe gehört, in Summe knapp 50 Leute glaube ich. Eingestiegen mit den Vertrag bei 24k p.a., aktuell bei gut 33k p.a. Standard ist denke ich viel. Heutzutage hat doch so gut wie jeder Arbeitsvertrag etliche Absätze zu Gunsten des Arbeitgebers, die im Grunde ungültig sind. Aber welcher Arbeitnehmer ist schon Jurist und weiß das alles sicher. Man schnappt hier und da was im Internet auf aber ob das immer alles stimmt? Denke gerade bei Überstunden spielt auch die Gruppendynamik stark rein und wie es eben real gelebt wird, unabhängig von dem was im Vertrag steht. Könnte mir bei uns z.B. kaum vorstellen, dass sich da jemand quer stellt, zumal auch immer die Sonderzahlungen für alle am Jahresende dran hängen usw.
  9. Die Frage ist ob du wirklich große Einschränkungen hast. Ich hab diesbezüglich auch so meine Probleme, vor allem in der Jugend. Die Arbeit hat mich da eher abgestumpft, weil es Situationen gibt, denen ich nicht aus dem Weg gehen kann. Seien es Telefonate und Telkos, seien es Pflichtenheftgespräche, Präsentationen oder Nutzerschulungen. Da gab es anfangs eben gefühlt Puls 200, mir wurde warm, die Luft wurde knapp aber ich hab es überlebt. Und mit der Zeit wurde es eben immer weniger schlimm und ggf. bei einigen Sachen die ersten paar Sekunden am Anfang.
  10. Nun ich kann nicht in andere Leute reinschauen und bin kein Personaler. Mich würde schon mal ein wenig nerven, dass der Lebenslauf so groß und auseinander gezogen ist vom Layout her. Schriftgröße ist groß, Bild ist mehrfach in den Unterlagen, die Grundschule ist eigentlich nicht mehr wirklich relevant, sondern nur der letzte Schulabschluss. Das Anschreiben ist ein wenig eine Wall of Text, hier wären Absätze ggf. ganz hilfreich. Die Aufgaben im Lebenslauf sind auch ein wenig kurz gefasst. Was du da wirklich gemacht hast kann ich da wenig raus lesen bzw. um wie große oder kleine Aufgaben es sich handelt. VB.NET Programme in C# übersetzt sagt mir erstmal nicht viel. Da kann man sinnvolle Features von C# nutzen aber sicherlich auch irgendwie den Code nur halbwegs 1:1 portieren. Auch kann ich mich natürlich fragen, ob du überhaupt irgendwelche Abläufe und co. jemals selbst in Code überführt hast. Hier hab ich nur einen Punkt der letztlich Übersetzung heißt. In wie weit dein logisches Verständnis für eigenständige Aufgaben ausreicht, kann ich daraus nicht erkennen. Ebenso Entwicklung von Datenbank und Web-Applikationen. Das kann ein Wordpress kopieren und den Installer durchklicken sein, das kann aber auch eigenes Design der Datenbank sein, eine komplett selbst erstellte Applikation mit separaten Frontend und Backend, einer API dazwischen etc. pp. Einiges wird zwar mit den Anhängen klar, ich weiß aber nicht ob ein Personaler an der Stelle soweit kommt. Das Anschreiben und der Lebenslauf sollte schnell erstmal einen kompletten Eindruck vermitteln. Der Rest ist imo nur ein Stempel, eine Bestätigung des darin verkauften. Ansonsten ist erstmal Fuß fassen im Zweifel in kleineren Läden einfacher, als in Größeren ohne Studium oder aussagekräftiger Berufserfahrung.
  11. Nun denke mal das kommt auf viele Sachen drauf an. Vor allem z.B. die Firmengröße und der Bereich. Ich sage mal sowas ala Web entwickelt sich wohl mit seinen Frameworks, Build-Tools und Best Practices und massiven Änderungen in den Browsern mit am schnellsten. Da kann man selbst, wenn man jede freie Minute da reinsteckt nicht wirklich überall am Ball bleiben. Hat ggf. einen groben Überblick, muss für weiteres aber priorisieren. Jemand der sich auf Cobol spezialisiert hat und irgendwelche 60 Jahre alten Systeme betreut, um es mal zu übertreiben, für den dreht die Welt sich natürlich wesentlich langsamer. Gleiche mit Firmengrößen. In einen KMU wo jeder Mädchen für alles ist, da muss sich dann irgendwer in neue Anforderungen reinfuchsen. In einer großen Firma nimmt man dafür ggf. einen Freelancer oder stellt wen neuen ein, wenn es eine dauerhafte Anforderung ist. Autodidaktisch lernen sollte man als Entwickler definitiv können. Da muss man aber auch raus finden, was einen liegt. Der eine kommt besser klar mit Tutorials in Text, sei es Blogs oder eher Bücher, der nächste kommt eher mit Videos klar. Der nächste brauch Schaubilder und muss optisch ein Array gezeigt bekommen mit Animationen, wo sich welcher Wert hinbewegt usw. und andere müssen einfach mehr probieren. Großer Teil ist dabei auch raus zu finden, was einen davon liegt. Wie das Verhältnis zwischen lernen und praktischer Umsetzung sein muss, damit sich das festigt und man es nachvollziehen kann usw. Manche kommen besser klar mit der Umschreibung, manche müssen Code sehen und schauen wo der Programmfluss da wirklich lang geht, was in welcher Reihenfolge von welcher Komponente aufgerufen wird usw. Viel passiert auch innerhalb der Unternehmen automatisch. Junge Leute kommen rein, haben die Entwicklung ggf. auch als Hobby und definieren sich ein wenig über ihre Leistungen diesbezüglich und wollen "gut" werden. Dann hast du ältere Semester, die waren mal da, hatten dann Kinder und haben ein Häusle gebaut und verbringen mittlerweile die Wochenenden lieber mit ihren Enkeln, als auf Youtube oder Leetcode. Die sind für ein Unternehmen nicht weniger wichtig, sie haben meist sehr viel mehr Erfahrung, bringen Ruhe rein etc. pp. Genauso sind aber auch Leute wichtig, die technisch eben stärker sind. Im Idealfall ergänzt sich das eben gut im Team. Davon ab wird vieles mit der Zeit leichter. Je mehr du lernst und kannst, desto mehr Konzepte kommen dir vertraut vor. Oft wiederholen sie sich wirklich 1:1 oder eine neue Sprache vereint Konzepte von zweien, die du schon kennst oder du kennst zumindest schon die Hälfte usw.
  12. Mich würde da vor allem bei _Sly mal die Branche interessieren. Weil Systemhaus kann sich ja trotzdem auf Branchen festlegen. Die Gehälter in einem Systemhaus, das Lösungen für die Logistik anbietet sehen sicherlich anders aus als die, welche Lösungen für die Finanzbranche entwickelt usw. Ansonsten ein beachtliches Sümmchen, wären sicher so einige Leute in der Geschäftsführung anderer Unternehmen neidisch.
  13. Ist doch soweit alles korrekt. Es mangelt an gut ausgebildeten Leuten, die für wenig Geld arbeiten. Ergo muss man dafür sorgen, dass deutlich mehr junge Menschen in die Branche kommen, so kann man die Preise dann nach unten korrigieren, wenn der Bewerber weiß, dass noch 20 andere dort sitzen, die das im Zweifel für weniger machen. Innerhalb diesen Kontext ist der Mangel ja durchaus vorhanden. Sicher auch durch das Internet, da Leute heute besser informiert sind und man was von den Topgehältern der großen mitbekommt usw. War davor sicher einfacher für die Arbeitgeber.
  14. Ggf. wäre das Ganze Thema Testing auch einen eigenen Thread wert. Muss gestehen die Beispiele und Folgen, die @Whiz-zarD erwähnt hat sind so ziemlich die genauste Beschreibung meines Alltags, die ich bis dato gelesen habe. Testen generiert natürlich kein Geld, spart es aber auf der anderen Seite. Meist rächt sich das eben, da sowohl das Finden von Bugs, als auch die Dauer von Erweiterungen und das neue Hinzufügen von Bugs kosten verursacht, die den Kunden oft auch nicht in Rechnung gestellt werden. Am Ende kommt es dann raus ala die Entwicklung von Feature X ist durch nicht Schreiben von Tests 3 Stunden schneller, dafür gibt es hinten rum 10 Stunden Fehlerbehebung auf Gewährleistung und alle Erweiterungen darum dauern mal eben ein paar Stunden länger. Klar ist das schwer hier und jetzt zu beziffern. Ist eben dieses Instant Gratification Monkey verhalten. Es geht um Geld das jetzt verdient wird und für den Kunden um Geld das jetzt gespart wird, später ist später.. So endet man eben gerne da, wo es @Whiz-zarD beschrieben hat. Manuelles Testen ist ewig aufwendig, keiner mag mehr die heiklen Stellen anpassen. Es gibt Triggert, Events und Jobs, die oben drauf kommen, die Performance runterreißen, Fehler werden nicht an den Stellen behoben, wo sie entstehen, sondern es gibt Jobs, die kaputte Daten korrigieren usw. Am Ende hat man einen gefühlt unwartbaren Haufen Code, wo nur noch ganz wenige wirklich durchsteigen. Man schwerer Leute findet die damit arbeiten können, Arbeitsbelastung für einige wenige förmlich explodiert etc.pp. Hängt imo ein riesen Rattenschwanz dran. Aber immerhin hat man vorher ein paar Stunden gespart. Das Unternehmen will die Tests natürlich nicht zahlen, dann landen sie ggf. als einzelner Punkt im Angebot. Der Kunde setzt da den Rotstift an und möchte gerne manuell selber testen, tut er natürlich nicht und am Ende knallt es. Tests im Sinne von es gibt keine Fehler und es kommen keine Fehler rein gibt es nicht aber zumindest weiß man, dass die definierten Fälle funktionieren. Man entkoppelt gezwungenermaßen ein wenig, was Erweiterung vereinfacht und man traut sich an den Code, was auch wieder die Qualität besser hält. Ich kann leider dem System geschuldet i.d.R. nur Integrationstest und Simulatoren für die Gegenseite schreiben aber alleine das hat mir so unendlich viel Arbeit gespart und viele Features erst möglich gemacht, die ich mir so ohne definitiv nicht zugetraut hätte, davon ab dass alleine das manuelle Testen das Budget um ein Vielfaches überschritten hätte und mir Cheffe den Kopf abgerissen hätte. Ist eben was anderes ob man hunderte Situationen automatisiert innerhalb einer Stunde testen kann oder alleine ein Test aufbauen Stunden dauert und man das mit hundert multiplizieren darf. Und bei komplexen Anwendungen passiert das fix. Stammdaten in die Datenbank, Aufträge in die Datenbank, zig Prozesse hintereinander ausführen, die alle den Datenstand von den vorherigen Prozessen brauchen etc. pp. Klar skippen viele so auch das manuelle Testen, da es nicht ins Budget passt. Dann macht man kleine Änderungen mal einfach so... wird schon nix passieren etc. pp. Edit. Bzgl. Thread kapern, da es eben Bezug hat auf Antworten davor, die das gleiche Problem haben. Müsste man generell im Idealfall eh mal kurz mit der Schere ran. Mal als Edit, da nicht noch mehr nach unten spammen möchte
  15. Das ist normales Handwerkszeug in der Entwicklung. Kommt auf die Firma drauf an. Gibt Firmen die haben gar keine Unit Tests und es gibt Firmen da strebt man nach einer relativ hohen Testabdeckung. Bei uns wird z.B. offiziell gar nicht wirklich automatisiert getestet und es bleibt den Entwicklern überlassen je nach Gusto da was zu machen, sofern es nicht viel Zeit kostet.
  16. Frage ist auch was bedeutet gut? Ist gut besser als durchschnittlich für den Zeitaufwand im Vergleich zu Kollegen oder ist gut besser als der normale Mensch der nix damit zutun hat.
  17. Läuft bei uns genauso wie du es kennst. Hotelbuchungen usw. laufen im voraus, spontan anfallende Kosten usw. werden vorgestreckt und kommen dann eben mit der nächsten Abrechnung. Funktioniert hier auch relativ problemlos. Würde es aber auch überleben, wenn ich zur Not nen Monat länger auf das Geld warten muss. Strecke da keine Millionen vor.
  18. Relativ normal. Der Bereich ist einfach zu groß um alles zu können und Nachschlagen gehört dazu. Keiner kann alles aus dem Effeff. Letztlich muss man wissen wie man Probleme zerlegt und sich rantastet. Das reicht in einen Großteil der Fälle vollkommen aus. Oft hat eine entsprechende Unsicherheit auch damit zutun, dass etwas zu groß ist oder schlecht wartbar ist usw. woran dann oft auch andere Schuld sind und nicht man selbst. Bzw es ist einfach so "historisch gewachsen" und man zieht sich dann diesen Schuh an, dass man es vollkommen beherrscht und kontrollieren können müsste. Zum einen wirst du immer wen finden, mit dem du dich vergleiche kannst gegen den du in irgendeiner Form abstinkst. Davon ab verabschiede dich vom Naturtalent. Meistens ist es einfach Zeit, Zeit, Zeit und noch mehr Zeit. Es gibt halt Leute die haben Spaß an Tutorials, sind schon länger dabei und quasi damit aufgewachsen, machen selbst Tutorials oder pflegen einen Blog zum Thema oder Programmieren als Spaß bei irgendwelchen Challenges. Damit musst du dich aber auch nicht vergleichen und das ist nicht die Norm. Oft liegt sowas auch an verschiedenen Hobbys, der eine ist Single und verbringt mit sowas sein Wochenende, der andere mit der Freundin oder der Familie usw. Das soll auch gar nicht wertend sein in irgendeiner Form aber wir sind eben verschieden. Das jemand in die eine Richtung raus sticht heißt nicht, dass jeder der es nicht tut schlecht ist oder unfähig. Je mehr man in der IT kann desto leichter fallen neue Sachen, weil sich vieles wiederholt oder sehr ähnlich aufgebaut ist, das kommt ebenfalls hinzu. Dann gibt es natürlich noch den Faktor ob man sich für das unter der Haube interessiert. Es gibt Leute die verdrahten ein paar Bibliotheken und das wars und es gibt Leute die wollen immer wissen wie es unten drunter funktioniert, die wollen bei Fehlern nicht den Code Copy & Pasten der funktioniert, sondern wollen wissen warum sie bei ihrem Code dieses Fehlerbild bekommen haben usw. Sowas summiert sich mit der Zeit zu einem unglaublichen Werkzeugkasten aus dem man schöpfen kann. Big-O hab ich mir auch letztens erst mal angeschaut. Habe es noch nie im Leben gebraucht. Letztlich ist es nur die Notation zu vorhandenen Sachen die man kennt. Wenn ich es aber nicht benennen können muss und darüber reden muss, dann brauch ich es auch nicht. Selbe mit den Sortieralgorithmen. Alle mal gelernt aber spontan wüsste ich nicht welcher wie genau gearbeitet hat. Könnte sie vermutlich nach Beschreibung aufsetzen aber am Ende hast du das eben mittlerweile in jeder Sprache fertig drin. Das sind so Sachen die lernt man ggf. für irgendwelche Übungsaufgaben bei hippen Unternehmen während der Bewerbung. Oder mal ganz platt gesprochen, eigentlich hast du deine Variablen, Arrays, Funktionen, Verzweigungen und Schleifen und so gut wie alles was da noch drauf kommt ist doch nur zur Codeorganisation und dafür das Menschen es lesen können, erweitern können, der Compiler nicht nochmal rüber muss usw. Mag Ausnahmen geben und ich hab sicher auch was ganz Elementares vergessen aber eben im groben. Das heißt nicht dass die Sachen unwichtig wären. Sie sind mit das Wichtigste und was einen guten Entwickler von einem Einsteiger meist unterscheidet. So ging es mir als ich in meinen Unternehmen angefangen habe. Riesen Codebase, keinerlei Dokumentation, keine Einarbeitung. Quasi ins kalte Wasser geworfen. Ich habe auch das Gefühl gehabt ich werde das alles nie können. Hätte damals mein letztes Hemd verwettet, dass man während der Probezeit bemerken wird, dass ich überhaupt nix kann und mich vor die Tür setzt. Ich hatte da wirklich panische Angst, weil es mir unangenehm war, ich noch Zuhause gewohnt hatte und nicht gewusst hätte wie ich das meinen Eltern erkläre, ich hab quasi schon ein riesiges Problemkonstrukt gesponnen und vor 1000 Sachen Angst gehabt, völlig umsonst. Mittlerweile würde ich mich bei uns in der reinen Entwicklung als Stärksten bezeichnen, was das Domänen bzw. Branchenwissen angeht sicherlich auch vorne mit dabei, dafür habe ich noch andere Schwächen aber das ergänzt sich dann gut mit anderen Kollegen. Ich konnte mir auch nie vorstellen das alles mal zu wissen aber es ist schon erstaunlich was wir uns alles merken können. Am Ende brauch es meist nur Wiederholung und Zeit. Dafür muss man nicht besonders schlau sein, nur offen und interessiert und sich natürlich dem aussetzen und den Sachen nicht aus dem Weg gehen. Dann wird das wohl das normale Level sein. Ggf. geht es denen genauso und sie denken sich, dass du nicht mal ein Studium hast und trotzdem auf ihrem Level oder teilweise mal stärker dabei bist. Du hast nun ein Kollegen gehabt, für kurze Zeit, der mal raus gestochen hat, ohne Hintergründe zu kennen usw. Mach dich da mal nicht verrückt. Dann scheinen deinen Chef stärken an dir aufgefallen zu sein, die du nicht siehst oder für selbstverständlich hältst. Ggf. kannst du gut mit deinen Kollegen, ggf. hast du hin und wieder mal was delegiert oder die Tatsache, dass du nun aus Unsicherheit hier und da fragst lässt darauf schließen, dass du kommunikativer bist und Sachen vernünftig organisierst und abstimmst. Das was du da als Angst wahrnimmst sind vielleicht schlicht nötige Absprachen, die bei anderen ohne diese Angst ggf. mal fehlen, wo ggf. auch mal was in die Hose geht. Dein Text zeigt ja, dass du dir sehr viele Gedanken machst. Ist ja nicht so als könnte man sagen du hast nix auf dem Kasten und dir ist eigentlich alles Sche.. egal. Ich lese da raus, dass du mit deinen Kollegen mithalten kannst, die ein Studium haben, was ja meist als höherwertig angesehen wird und dass du dir eine Menge Gedanken machst und wohl auch noch an dir arbeiten möchtest, wenn du dir entsprechende Themen noch angesehen hast. Ggf. brauchst du fachlich ja wirklich noch ein wenig Handwerkszeug. Das ist aber nix Negatives. Finde raus womit du gut lernen kannst, seien es Bücher, Tutorials von bestimmten Leuten auf bestimmten Blogs oder Youtube. Zieh mal ein kleines Hobbyprojekt auf wo du Themen einbeziehst wo du Defizite siehst und meinst das wirst du bei der Arbeit auch benötigen und gut ist. Aber vor allem, mach dich nicht so fertig, weil du dich mit den Stärken eines anderen vergleichst. Wie gesagt gerade in unserer globalen Welt mit dem Internet, Social Media usw. kann man sowas ja endlos weiterspinnen. Das jemand im eigenen Kreis mal groß raus sticht gibt es eher selten.
  19. Das sind halt zwei verschiedene Probleme. Wenn er aber das Gefühl hat, dass es viel gibt, was er auf der Arbeit nicht lernt, es aber lernen möchte, dann läuft das eben meist privat. Gerade wenn es ggf. niemals Anwendung finden wird im Arbeitsumfeld aber auch sonst, wenn es erstmal keine Priorität hat seitens des AGs und da ist meist eher Status Quo gewünscht. Aber auch gerade, wenn es ggf. mal Anwendung finden sollte, so ist es natürlich gut, wenn man Praxis Erfahrungen z.B. aus Hobbyprojekten mitbringt und nicht das Produkt des Unternehmens das Hobbyprojekt wird, an dem man lernt und experimentiert. Jein. Ich würde schon sagen, dass in der IT sehr viel wissen übertragbar ist und das oft das verstehen von A, es vereinfachen kann B zu verstehen. Klar auf der Arbeit haben erstmal andere Sachen Priorität. Da muss er sich dann erstmal in die bestehenden Abläufe einarbeiten und oft ist es eben auch gewünscht, dass es nicht zu hip wird, sondern der Kollege kurz vor der Rente die Sachen auch noch weiterhin pflegen kann und nicht alles auf den Kopf gestellt wird, unabhängig ob es technisch besser oder sinniger wäre. Korrekt, ist aber wohl in vielen kleinen Läden so. Da brauch es dann eben auch entsprechende Mitarbeiter, die in so einem Umfeld arbeiten können. Ändern tut sich sowas meist erst mit einer gewissen Größe, wenn entsprechende Schichten reinkommen bzw. Mitarbeiter dazwischen. Ein Chef der sowas nicht lebt ggf. ein paar Jahre vor der Rente, der wird nicht ändern was er 30 Jahre gemacht hat. Da wird der TE auch nix dran ändern können. Entweder eine neue Stelle suchen oder er muss eben lernen sich selbstständig in Sachen reinzufuchsen. Und auch diese Fähigkeit zu lernen bietet sich in Kombination mit dem Lernen Zuhause an. Man wird eben auch besser darin Probleme zu zerlegen und sich an Unbekanntes ranzutasten. Das ist keine Fähigkeit die Gottgegeben ist, sondern auch zum großen Teil einfach Übung.
  20. Die Frage ist ob es darum geht. InTheVoid ging es ja um Sachen wie Design Patterns lernen. Sich an Konzepte, Sprachen, Frameworks, Libraries oder andere Sachen zu wagen benötigt eben nix außer ein paar Installationen. Wie gesagt bzgl. der IDEs usw. hat man da als Privatperson meist sogar mehr Möglichkeiten. Es geht ja nicht darum das Arbeitsumfeld zu simulieren aber je nach Firmengröße und co. ist sicher auch das möglich oder Zugang via VPN usw. Ich kann zumindest alles machen, was ich auf der Arbeit kann und eben einen Haufen mehr. Hab für vieles virtuelle Maschienen oder Container, ein paar PIs etc. pp. Aber gerade bei anderen Sachen die man lernt, gibt es das Umfeld so ja auch nicht auf der Arbeit. Da setzt man sich selbst Services auf, nutzt ggf. eine ganz andere Sprache, andere Tools etc. pp. Will ich was im Arbeitsumfeld testen, dann via VPN im Entwicklungssystem, ansonsten eben komplett auf meiner Maschine privat. Keine Ahnung, Urlaub, Wochenenden, ansonsten Kleinkram ggf. auch vor der Arbeit. Schiebe Sachen die mir wichtig sind generell eh erstmal davor. Danach ist die Luft raus, daher gibt es Morgens mal was für den Geist oder eben ne Portion Sport vor der Arbeit.
  21. Keine Ahnung, bei mir war es im Job dann hauptsächlich Domänenwissen der Branche. In der Entwicklung kam da nicht soviel hinzu, andere Sprache, IDE usw. was halt bei der Nutzung kam aber am Ende das Gleiche in grün. Sonst kam da bei mir nur ordentlich was bzgl. Datenbanken hinzu. Aber ich sag mal alles was die Softwareentwicklung angeht, nach den ersten paar Monaten, war eher privat. Die FISIs haben es hier sicherlich schwerer, wobei man auch eine Menge virtualisieren kann und einzelne Sachen immer testen kann. Klar sich eine riesige Serverlandschaft aufzubauen ist eher problematisch. In der Softwareentwicklung sind dem aber privat eigentlich so gut wie keine Grenzen gesetzt. Vor allem nicht wenn wir von Sachen reden wie sich andere Paradigmen, Konzepte oder Design Patterns anzuschauen. Da bin ich vermutlich privat besser ausgestattet als mein AG, alleine durch die Software, die ich kostenlos nutzen kann als Privatanwender für viele Sachen, wo in der Firma keine Lizenzen da sind usw.
  22. @InTheVoid Mal zu den Thema mit dem Design Patterns. Glaube diesen Weg haben viele bestritten. Gerade logisch orientierte Menschen, wie wir sie häufig in der IT haben suchen nach den richtigen Weg. In der Entwicklung ist aber tatsächlich vieles kreativ, hat Vor- und Nachteile und sehr viel nach der Umsetzung geht dann nur noch darum den Code verständlicher/wartbarer zu machen. Design Patterns lernen führt nicht selten dazu, dass man denkt es wäre der richtig Weg und man probiert sie auf Probleme zu forcieren, wo sie eigentlich gar nicht hingehören. Die meisten Design Patterns beruhen auch immer wieder auf den gleichen Techniken. Wenn man lernt diese Anzuwenden, dann entstehen viele der Design Patterns von selbst, ohne dass man sie beim Namen nennen könnte oder sie explizit einsetzen wollte. Hatte mich damit anfangs auch eine Zeit verrückt gemacht und wollte die "lernen", war aber meiner Meinung nach schlicht der falsche Weg. Das ist auch normal. Auf der Arbeit gibt es eben eher Routine. Sicher kommen da noch neue Inhalte zu aber man springt nicht auf jede Neuerung oder ist ständig massiv am Lernen von neuen Sachen. Sowas passiert eher privat. Im Idealfall nicht indem man stumpf probiert eine bestimmte Technik in einem Tutorial umzusetzen, sondern indem man sich immer wieder mal ein kleines Hobbyprojekt ausguckt. Etwas das man selbst umsetzen möchte und da immer mal wieder neue Techniken einfließen lässt.
  23. Denke der Chef hat da gar nicht immer so den Blick für, das fällt dem selbst in unseren 10-15 MA Laden, wo der Chef noch stark in die Entwicklung involviert ist nicht auf. Selbst da gibt es dann verschiedene Abteilungen, Programmiersprachen etc. pp. Den direkten Mitarbeitern fällt sowas sicherlich eher auf. Da ist dann aber sicher auch oft die Frage wie es menschlich aussieht, wie sehr das fachlich nicht passt und ob man jemanden in die Pfanne hauen will. Wie schnell der sich ggf. noch einarbeiten kann usw. Ich kann das heute nach 7+ Jahren in dem Laden z.B. auch schwer einschätzen. Halte heute ggf. vieles für selbstverständlich was es nicht ist oder sich entwickeln muss. Weiß nicht wie fit ich zu der Zeit war und mir fehlt Vergleichsmöglichkeit. Klar wenn überhaupt nix da ist, dann merkt man das und kommuniziert das auch. Wenn man bei uns in der Entwicklung z.B. merkt, dass jemand keine einfache Schleife aufbauen kann. Ohne entsprechende Tests bei der Einstellungen fällt sowas eben auch erst im Verlauf auf. Gibt ggf. auch Randfälle, wo man weiß das ist keiner der High Performer aber er kann gewisse Arbeiten übernehmen. Da muss man dann abwägen in wie weit dadurch mehr Arbeit bei anderen hängen bleibt usw. Ist sicher auch bei vielen Kollegen der Fall, die schon länger wo sind. Habe z.B. einen Kollegen den ich theoretisch mit als einer der stärksten Zählen würde, was Verständnis/Logik usw. angeht. Einer der Wenigen den man jede Aufgabe geben kann und er kann sich da reinfuchsen. Leider arbeitet er oft sehr schlampig oder setzt bewusst Sachen um, von denen er weiß, dass sie so nicht funktionieren können, lässt sich da auch nix sagen oder fühlt sich überlegen wenn er Sachen möglichst kompliziert zusammenbastelt und damit auf langer Sicht arbeit erzeugt. Würde aber auch da nie auf die Idee gekommen ihn deswegen beim Chef anzuschätzen. Ärgert mich zwar hin und wieder und finde es gerade, weil er sonst so stark ist sehr schade aber naja, bin ggf. zu nett was sowas angeht. Am Ende bleibt sowas als Arbeit an einem selbst hängen.
  24. Moin, mal rein aus Interesse am Thema würden mich mal eure Erfahrung bzgl. dem Homeoffice interessieren. Angefangen davon ob ihr soviel Homeoffice in Anspruch nehmt wie ihr könnt oder nur in seltenen Fällen, wo ihr daheim sein wollt, über Arbeitsmittel und ob eigener Raum dafür bis hin zur zeitlichen Organisation. Ist Homeoffice bei euch gleich der Arbeitszeit im Betrieb? Also eure 8 Stunden mit ggf. einer Pause und nur der Weg fällt weg? Macht ihr geplant mehr Pausen? Verschmilzt Freizeit und Arbeit und ihr schaut auf in etwa gleiches Arbeitspensum zu kommen trackt aber gar nicht wirklich und arbeitet ggf. am Ende über einen Zeitraum von 12 Stunden, mit mehreren kleinen Breaks? Habt ihr das Gefühl in Summe produktiv mehr oder weniger zu arbeiten? Und wie sieht es aus mit Kommunikation? Skype oder ähnliches? Telefonate mit Kollegen? Etwas ala Slack? Oder hauptsächlich Mail? Wie sieht es technisch aus? Ein Notebook das auch in der Firma zum Einsatz kommt? Fester zusätzlicher Rechner, eine bestimmte Remotelösung? Gibt es technisch konkrete Limitierungen und Probleme? Und von den konkreten Fragen mal weg, gerne auch weitere Erfahrungen die ihr gemacht habt, Vorteile die ihr vorher nicht auf den Schirm hattet oder eben Nachteile und Probleme.
  25. @Ulfhednar um mich persönlich geht es nicht, sondern Situationen die ich von hier kenne und Kollegen eben auch. Das jeder einzelne als Ausnahme was ändern kann ist klar. Das ändert aber nicht im Gesamtkontext den Markt. In wie weit meine Ausbildung reinspielt bei mir? Keine Ahnung, im Vergleich zu meinen Kollegen in meinem Betrieb überhaupt nicht. Habe Leute mit Bachelor/Master im Gehalt unter mir, Leute mit fachfremder Ausbildung über mir, natürlich auch anders herum. Da zählt eher Tätigkeit und Firmenzugehörigkeit. Da die anderen Firmen zum Einstieg das Gleiche geboten haben, nehme ich nicht an, dass es da groß anders wäre, wobei das Gehalt in der Region eben nicht wirklich schlecht ist. Nur für nen Papier nochmal aufsatteln, darauf habe ich aber auch kein Bock. Bin eben generell nicht so interessiert an der Ausrichtung bzgl. Karriere, sei es in Form auf Weiterbildungen für das Gehalt, Umzüge oder Bewerbungsgespräche. Interessiere mich eben eher für die IT selbst, mal davon ab dass es hier ja offensichtlich keinen Unterschied macht und ich nicht das Gefühl habe mir fehlt hier fachlich was, im Vergleich zu meinen Kollegen mit Studium. Und nein C# und co. mache ich wirklich nur ganz, ganz selten. Über 80% ist wohl Oracle PL/SQL und Web und da eher Vanilla als die gängigen Frameworks, auch wenn ich mir das alles schon privat angeschaut habe. Das ich mir von außen betrachtet keinen Gefallen tue ist mir schon klar. Glaube mir geht es hier aber ganz gut. Hänge mich nur gerne an Negativen auf, was positiv ist versteht man eben fix für selbstverständlich.

Fachinformatiker.de, 2020 SE Internet Services

fidelogo_small.png

if_icon-6-mail-envelope-closed_314900.pnSchicken Sie uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App


Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder senden Sie eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung