carstenj

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  1. Hi, genau das sehe ich anders. Natürlich musst du nicht auf akademischem Niveau erklären können, wie Bob und Alice miteinander kommunizieren, aber man muss schon wissen, dass es sichere und unsichere Kommunikation gibt und wie man herausfinden kann, ob mein Kommunikationspartner auch der ist, der er vorgibt zu sein. Dass das Updaten von Software nicht auf die lange Bank geschoben wird, dass Standardpassworte meistens keine gute Idee sind, ja dass es sie überhaupt gibt. Natürlich ist das auch ein Problem der Hersteller, aber man sollte sich dessen bewusst sein. Ist es das was wir wollen? Soviel wie möglich einer KI überlassen? Also sehe das ehrlich gesagt als Horrorszenario.
  2. Nur mal vielleicht als Beispiel, was ich meine: Das ist ja ein Thema was so ziemlich jeden betrifft und man kann 100 Mal erklären, dass "Test1234" kein gutes Passwort ist, aber dennoch wird das vermutlich kaum jemanden interessieren. In diesem Video, so find ich, ist das sehr schön erklärt, und einen gewissen "Aha" Effekt sollte der selbst bei einigen Nichttechnikern erzeugen. Hier ist das Thema "Verschlüsselung" im weitesten Sinne didaktisch sehr gut aufbereitet, und der, der das gemacht hat, muss eben eine tieferes Verständnis haben. Man muss sowas nicht auf akademischen Niveau verstehen, um zu verstehen, was das Video aussagen will. Ich verstehe jetzt nicht ganz, was du kritisierst, Kwaiken? "Wichtiger als" habe ich gar nicht geschrieben, ich behaupte nur, dass es einfach mehr Leute geben muss, die komplexe Sacherverhalte didaktisch gut aufbereiten und verständlich erklären können und eben dass man bestimmte Regeln einfach einhalten sollte/muss, damit man Technik sowohl effektiv als auch sicher nutzen kann. "Out-of-the-Box" funktioniert eben nicht, und das sieht man quasi täglich. Und mit zunehemender IT in allen Lebensbereichen wird das immer wichtiger. So sehe ich das auch. Heise ist vermutlich auch das Beispiel, was man als gescheiterte Diskussionsform hernehmen könnte.
  3. Hi, leider falsch. Ich schätze deine Meinung ja meistens, aber hier hättest du deinen Beissreflex etwas zügeln sollen, den weder bin ich WiInf, noch habe ich das so gemeint wie du das verstanden hast. Im Grunde kritisiere ich mich eigentlich selber, denn ich bin der Techniker und ich führe auch zu wenig Diskussionen über diese Themen. Sowas meinte ich. Genau das halt ich für wichtig und wird, meiner Erfahrung nach, zu wenig gemacht. Es muss einfach jedem klar sein, dass das Benutzen von Technik völlig ohne Kenntnis und Lust sich damit zu beschäftigen einfach gefährlich ist, auch wenn die Werbung was anderes suggeriert. Natürlich ist mir auch klar, dass nicht jeder den Heise Newsticker lesen/verstehen kann/will, daher muss es eben jemanden geben, der das anschlaulich erklären kann bzw. der Diskussionen darüber erstmal anregt. Vielleicht gibt es sogar genügend, aber es fehlen eben die Schnittstellen zwischen Nerd <=> Endanwender.
  4. Hi, ich lese hier oft von irgendwelchen Prüfungsfragen, irgendwelchen konkreten technischen Problemen und sehr viel über Gehälter. Alles natürlich wichtig, aber so richtig vermisse ich in meinem Umfeld und auch in Foren wie hier allgemeine Themen, die auch von politischer Natur sind. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig Leute das Wort "Netzneutralität" kennen. Dass z.B. überhaupt keine Diskussionen über den WannCry Trojaner stattfinden und man als Kritiker von IoT als "einer von gestern" dargestellt wird. Und wie gering das Verständnis zum Thema "Verschlüsselung" z.B. ist, unabhängig von Abschluss, Note oder Tätigkeit. Und die Sicherheitsrelevanten Aspekt von IPv6, die quasi eine Anonymisierung zumindest erschweren. Kann ja auch Vorteile bieten, aber man muss das eben wissen. Ich schreibe das Thema extra in "IT-Arbeitswelt" weil ich der Meinung bin, dass genau das die Zukunft ist: Jemand, der den technischen Durchblick hat, aber den technisch unbedarften das verständllich erklären kann. Solche Jobs sind zukünftig wichtig, denn technisch unversierte Menschen darf es einfach nicht mehr geben, wenn jedes Haushaltsgerät, jedes Auto und jedes Kleidungsstück irgendwann im Internet hängt. Ist das bei euch im Unternehmen auch so? Ich finde eine Person, die solche Themen gesellschaftspolitisch einordnen kann mindestens genauso wichtig in einem Unternehmen wie jemand, der irgendwelche Kommandozeilenbefehle im Schlaf beherrscht oder irgendeinen Protokollstack runterbeten kann.
  5. Hi, bei einem Wiki wäre es ja hilfreich, den Link zu posten, damit man einfach mitmacht. Oder eben auch nicht, aber dann kann man es zumindest nutzen.
  6. Hi, noch ein Link: http://www.zeit.de/karriere/beruf/2017-03/fuehrungskraft-mitarbeiter-wertschaetzung-marco-nink Würde zwar genauso in andere Threads passen, aber ich denke dass der "Fachkräftemangel" auch oft durch einen "Führungsmangel" seine Ursachen hat. Der Artikel bringt viele Sachen auf den Punkt, wie ich finde.
  7. Hi, wir haben hier in unserer Firma folgende Situation: Zahlreiche Server mit eingebauten Festplatten (1 TB) Auf diesen Servern läuft jeweils XEN und darauf VMs Jede der auf den Servern befindlichen Festplatten ist im Cephcluster registriert Das hat nun zur Folge, dass jedes Ausschalten eines Servers die komplette Ceph Infrastruktur beeinträchtigt, weil dann natürlich auch mal eben 4TB aus dem Cluster entfernt werden. Meine Zweifel an diesem Konzept sind natürlich, ob das nicht ein eher suboptimaler weg ist. Ich hätte jetzt vermutlich eher ein eigenens System nur für Ceph eingerichtet, welches natürlich völlig unabhängig von den einzelnen Servern agiert. Oder verstehe ich Ceph nur falsch?
  8. Hi, interessant auch das hier: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Die-Mehrheit-der-deutschen-Entwickler-fuehlt-sich-unterbezahlt-3661355.html
  9. Hi, es ist i.d.R. so, dass Zertifikat immer gerne gesehen sind, sofern eine bestimmte Richtung erkennbar ist. Wenn du ein Cisco, Oracle, Linux, Windows und Sharepoint Zertifizierung hast, dürfte sich der Vorteil in Grenzen halten. Wenn du die Möglichkeit hast, Wissen durch Schulungen zu erlangen, dann mach das. Du wirst Wissen erlangen bzw. vertiefen, und eine Teilnehmerbescheinigung ist besser als nichts.
  10. Hi, in meiner alten Firma wurde das tätsächlich mal gemacht, aber da war die Diskrepanz zwischen Zeugnis und dem Auftreten des Bewerbers zu groß.
  11. Hi, das Video wollte ich auch posten.
  12. Das stimmt pauschal leider so nicht. Denn das, was ein Vorgesetzter in den Sand setzt, wird oft durch die Mitarbeiter aufgefangen. So wird das eben nicht so offensichtlich, was für Pfeifen da teilweise als Personen mit Personalverantwortung herumeiern.
  13. Klingt ja alles ganz toll. Aber es geht hier ja nicht darum, sich verarschen zu lassen in dem man den Vertrag annimmt der ja definitiv unterschämt ist, sondern eher darum, dass man seine Zeit verschwendet hat. Wenn ich in den Bewerbungen beispielsweise das Gehalt angebe, und mir mal eben 8000 Euro weniger geboten werden, ist das recht fragwürdig. Die Urlaubstage werden ja auch erst im VG genannt und wenn dann sowas wie 24 oder 26 etc. dabei rauskommt und/oder eine Floskel wie "Überstunden mit dem Vertrag abgegolten" oder gar Aussagen wie "pünktlich Feierabend machende Mitarbeiter werden nicht gerne gesehen" hat man sich ja vermutlich schonmal einen Urlaubstag genommen um sich dieses VG anzutun. Das ist Verarsche. Und wie willste sowas im Vorfeld klären? Manchmal wird auch erst im zweiten Gespräch das Gehalt genannt. Dann bist du zwei Mal dahingegurkt und kannst dich über nur über die verschwendete Zeit ärgern.
  14. Ja guck. Überrascht bin ich zwar, aber ich lerne auch gerne dazu.
  15. 30% mehr zu fordern ist meiner Meinung nach unrealistisch. Denn es gab ja mal irgendwann ein Angebot, was der TE angenommen hat. Das mag ja der Tatsache geschuldet sein, dass er unerfahren war, oder das Gehalt damals angemessen war oder was auch immer, aber er hat es nunmal angenommen. Nun können im Laufe der Jahre natürlich viele Dinge passieren, die ein höheres Gehalt rechtfertigen würden, und ich bin sogar ausdrücklich der Meinung, dass man Leistung gerecht entlohnen sollte. Nur, mal ehrlich, warum sollte man jemanden, wenn sich die Aufgaben und die Verantwortung nicht dramatisch geändert haben, auf einmal 30% mehr zahlen? Nur weil er "plötzlich" erwacht ist? Kann er versuchen, nur muss er eben auch bereit sein, ein Nein zu akteptieren und dann die Konsequenzen ziehen. Ich würde auch versuchen mir Argumente zurecht zu legen und auch zu versuchen, das Beste für sich herauszuholen, aber "Druck" auszuüben ist eine ganz schlechte Vorgehensweise. Und dass eine Firma sich "umguckt", wenn man Gehaltsgespräche führt, ist auch unrealistisch, wie sollte denn sowas aussehen? Die gucken sich um, wenn du kündigst, aber vorher eher nicht. Aber das ist ja nur meine Meinung, ich halte 30% für unrealistisch, aber ich mag mich irren, gerade unter dem Aspekt dass er bereits 20% bekommen hatte vor 3 Jahren. Ich halte nur Aussagen wie "ich bin schwer zu ersetzen" für einen Trugschluss.