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carstenj

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  1. Hi, sehe ich zwar auch so, aber es hängt natürlich immer davon wie du dich selber einschätzt und welche Forderungen du stellen kannst. Wenn du weisst, dass 300 andere Leute in der Warteschlange für diese Stelle hängen dann wird man weniger verhandeln, egal ob es ums Gehalt oder sonstige Goodies geht. Und gerade jetzt, wo die "Angst" der Arbeitslosigkeit bestimmte Höhen erreicht, ist man vermutlich etwas weniger gewillt zu verhandeln.
  2. Hi, ich bin 43 Jahre und seit ca. 20 Jahren in der IT-Branche (inkl. Ausbildung). Mittlerweile habe ich 7 Jobs hinter mir und werde demnächst wieder wechseln. Manche finden das befremdlich, andere respektieren das. Ich tue das nicht, weil ich einen 4-seitigen Lebenslauf anstrebe, sondern es gibt immer für mich triftige Gründe. Ein Grund sind "Flache Hierarchien", wie sie quasi überall als Goodie verkauft werden. Ich denke es gibt da relativ wenig Interpretationsspielraum, weil mehr oder weniger klar sein sollte, was damit gemeint ist. Allerdings frage ich mich mittlerweile, ob ich das zu wörtlich nehme und solche Begriffe einfach ignorieren sollte, oder ob ich die Sternchen in den Stellenanzeigen meistens überlese. Z.B. würde ich mal behaupten, eine klassische IT-Abteilung sieht so aus: Fußvolk < Teamleiter < Abteilungsleiter < Center/Bereichsleiter < Geschäftsführer/Vorstand Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass selbst einfachste Entscheidungen oft durch alle Instanzen laufen (müssen): Haben wir schon immer so gemacht. Das nervt mich tierisch, weil das natürlich dann alles auch entsprechen dauert. Weiterhin sind wir als Team oft überhaupt nicht in Entscheidungen involviert, die ausschließlich uns betreffen. Z.B. suchten wir einen externen Kollegen für eine Übergangsphase. Niemand hat vorher den Lebenslauf gesehen, niemand war bei irgendeinem Gespräch dabei. Wir haben ihn erst an seinem ersten Arbeitstag kennengelernt. Und er war ungeeignet für diese Position. Hätten wir mitentscheiden können wäre er gar nicht eingestellt worden. In meiner aktuellen Firma habe ich zudem mehr Vorgesetzte als direkte Kollegen. Wie sind die Erfahrungen bei euch? Stört euch das auch so extrem? Ich weiss, dass das Wechseln mit zunehmendem Alter vermutlich schwieriger wird und ich das wohl oder übel akzeptieren muss.
  3. Hi, sehe ich genauso wie Charmanta. Meine Erfahrung ist (leider), dass man die Tätigkeiten bei der Arbeit nur selten als Sinn stiftend empfindet. Oder auch Meetings, die zu nix führen, sind an der Tagesordnung. Oder "flache Hierarchien", wo aber eine Standard Schulung durch 6 Instanzen durchgeprügelt werden muss. An sowas zerschelle ich auch ständig. Ich habe bisher immer gewechselt, wenn ich solche Symptome langfristig hatte wie du sie beschreibst. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache, gerade wenn man älter (und damit auch teurer) wird. Umschauen und bewerben schadet allerdings nicht, wobei ich bei dir auch empfehle die Schwerpunkte Familie und/oder Hobbys mehr in den Fokus stellen.
  4. Hi, die Zukunft zu planen ist zwar immer prima und auch lobenswert, aber gerade in der IT ist das eigentlich schwer bis unmöglich. Abgesehen davon wird man in nichts wirklich gut, wenn man keine wirkliche Lust darauf hat. Ich interpretieres das jetzt zwar nur rein, aber du hast eigentlich gar keine Lust auf Anwendungsentwicklung, machst das notgedrungen um irgendwann in 10 Jahren eine Fortbildung im Bereich Security zu absvolieren? Mein Tipp: Mach deine Ausbildung fertig, konzentriere dich auf deinen Job, sei immer neugierig und schau dann irgendwann mal, was es da für Fortbildungen gibt. Security ist sicherlich immer ein heisses Thema und wird zukünftig auch nicht weniger wichtig werden, aber warte erstmal ab wie sich deine Interessen und deine Motivation zukünftig entwickeln wird.
  5. Hi, klar, das sind ja keine Vorschläge, sondern Vorgaben. Ich fand es sehr mathelastig. Man benötigt sehr viel Durchhaltevermögen und man muss sich immer wieder selbst motivieren können. Ich konnte das nicht und habe das Studium erstmal auf Eis gelegt, aber de facto werde ich es nicht wieder aufnehmen. Spaß gemacht hat es mir persönlich weniger, aber auch deswegen nicht, weil es (für mich) schwierig war das mit allen anderen Freizeitaktivitäten zu koordinieren.
  6. Hi, ich stimme zu. Leider ist das so, und das habe ich schon oft erlebt. Auch wenn das ganze Thema mittlerweile OT wird, zeigt es eben doch, dass es sehr viele Kriterien gibt, die das Erleben in der Arbeitswelt prägen. Manchmal ist es auch gut, darüber zu reden, weil "eigentlich arbeite ich hier sehr gerne" ja schon ein Art Einschränkung ist, deren Grund man nicht immer sofort erkennt. Man muss nur aufpassen, dass man nicht von einem Extrem (20-30 Jahre in der gleichen Bude) ins andere (Alle 2 Jahre wechseln) wechselt, wobei ich auch sagen muss, dass das Wechseln am Ende immer gut getan hat, wenn man das auch nicht immer sofort gemerkt hat.
  7. Hi, das ist, so denke ich, auch nicht das Ziel. Ich muss nicht mit jedem Kollegen befreundet sein, aber ich muss zumindest darauf Vertrauen können, dass er oder sie bestmöglich arbeitet und wir ein gemeinsames Ziel verfolgen. Z.B. muss ich im Rahmen meines Jobs (DBA) die Dienste eines anderen Teams in Anspruch nehmen. Aber leider klappt das sehr oft nicht reibungslos, sodass wir immer wieder Mehrarbeit haben. Dass Fehler passieren ist an sich nicht das Problem, wenn es aber immer wieder der gleiche ist und wir das andere Team quasi darauf aufmerksam machen müssen, erzeugt das Unzufriedenheit. Warum gibt es z.B. keine Überwachung? "Können wir nicht überwachen.", Diskussion beendet. Ich glaube schon, dass man das beurteilen kann ob jemand gut arbeitet. Technisch kann ich das oft auch nicht, aber kommunikativ und organisatorisch gibt es extrem viele drittklassige Leute, gerade in Führungspositionen. Die Frage die ich mir immer wieder stelle, wie hoch ist der Anteil an diesen Leuten in einer Firma? Sitzen die an so wichtigen oder für mich relevanten Positionen, dass ich täglich mit denen arbeiten muss und meine Arbeit (und meine Motivation) darunter leidet, oder kann ich denen aus dem Wege gehen? Falls nicht: Love it or leave it. EDIT: Natürlich können Leute, die von Kwaiken als drittklassig bezeichnet werden, von anderen als erstklassige wahrgenommen werden, das steht außer Frage. Aber so eine Wertung wird ja jeder hier für sich vornehmen, so dass es natürlich subjektiv, aber für einen selber sehr relevant ist.
  8. Also quasi Chef. Da find ich Wissenschaftler schon konkreter. Seis drum, eine Tendenz ist jedenfalls erkennbar.
  9. Hi, da würde ich auch eher zum Studium raten, was man nebenbei machen kann. Nicht, dass das einfacher wäre, aber das ist darauf ausgelegt, z.B. in der Fernuni Hagen. Das dauert aber natürlich länger.
  10. Wo siehst du das? Ich kann das Wort "Informatiker" nichtmal auf der Seite finden. EDIT: Ok, mit einem anderen Browser zeigt der mir die Tabelle an. Berufswunsch "Manager" find ich auch lustig, was soll das sein?
  11. Hi, oder das: https://www.hackerrank.com/ Da kannst du richtig knobeln, der Lerneffekt ist meiner Meinung nach enorm.
  12. Hi, was hast du denn vorher gemacht? Hat vermutlich keinen Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg, aber interessiert mich.
  13. Hi, das Leben ist voller Risiken. Ich kenne das Gefühl, und je älter man wird, desto schwieriger werden solche Entscheidungen. Denn die Abhängigkeiten sind i.d.R. größer und man findet im Zweifelsfall auch nicht mehr so leicht einen neuen Job, falls man in der Probezeit gehen muss. Aber: Das Gefühl wird sich vermutllich nicht einstellen, wenn du es nicht versuchst. Da der Markt momentan sehr gut ist und du mit 31 ja eigentlich die Mischung aus Jung und Erfahrung mitbringst, wie sie sich die meinsten AG wünschen, würde ich das Risiko als gering einstufen. Aber man sollte natürlich IMMER ein paar finanzielle Rücklagen haben, falls es doch anders kommt man als erhofft, das gibt zumindest ein wenig Sicherheit. Dann könnte man auch ein paar Wochen/Monaten Arbeitslosigkeit überstehen, ohne auf alles verzichten zu müssen. Letzten Endes wird dir diese Entscheidung niemand abnehmen können, aber ich bin auch schon gewechselt weil ich was Neues sehen wollte, obwohl ich nicht unzufrieden war. Aber ich kenne auch etliche Leute die eben unzufrieden sind, aber sich dann doch nicht trauen, was ich wiederum gar nicht verstehen kann. Also nur Mut, du wirst auf jeden Fall Erfahrung gewinnen, sei es fachlich oder menschlich, und davon wirst du zumindest mittelfristig profitieren.
  14. Hi, learning by doing, oder explorativ, wie manche es nennen, ist denke ich auch die beste Vorgehensweise. Ich komme zwar nicht aus der Programmmierung, muss/darf/kann aber auch regelmäßig neue Dinge lernen. Eine Schulung in einem Bereich dient für mich eigentlich nur dazu, einen groben Überblick zu bekommen, alle Dinge mal angesprochen zu haben und die Möglichkeiten grob kennenzulernen. Entweder hat man sich vorher schon intensiv mit dem Thema beschäftigt, dann hat man i.d.R. auch konkrete Frage und Ziele, oder das Thema ist komplett neu, dann nimmt eh nur einen Bruchteil mit. Der eine mehr, der andere weniger, aber grundsätzlich bleibt selten alles hängen. Immer wenn ich etwas neues mache, egal ob es das Schreiben eines neuen Skriptes ist, ein neues Programm benutze oder eine neue Datenbanktechnologie einsetze, ist das IMMER mehr oder weniger amateurhaft. Wir wollen jetzt beispielsweise Ansible einsetzen, da waren die ersten Skripe echt suboptimal. Funktionieren zwar, aber waren weder leicht zu lesen noch und zu warten. Aber mit der Zeit ersetzt man schlechte Konstrukte durch weniger schlechte und irgendwann wirds dann sogar gut. Das dauert eben, daher sind Grundlagen wichtig, Interesse und Durchhaltevermögen.
  15. Softwaretester, oder in den QA Bereich. Nicht, dass man da nicht logisch denken müsste, aber da kann man gut andere auf Fehler hinweisen.

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