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carstenj

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  1. Hi, ich nutzte tatsächlich nur Excel bzw. Numbers (Ist das Mac Pendant). Es mag gute Programme geben, ist mir aber immer zu kompliziert und unflexibel. Excel und Numbers habe ich sowieso und sind zu 100% customizeable.
  2. Hi, warum nicht 50k? Als Consultant ist das durchaus eine Größenordnung die nicht übertrieben ist, vor allem dann nicht, wenn du dich mit den Produkten schon auskennst. Und du hast einen großen Vorteil: Du kennst die Auftragslage der Firma und du weisst dass da dringend Bedarf herrscht. Da würde ich schon selbstbewusst in die Verhandlung gehen, runterhandeln können die dich immer noch.
  3. Hi, damals (ca. 1998) lohnten sich kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen noch. Allerdings wurde der Garantiezins (war damals bei 4%) immer geringer, so dass es immer zahlreiche Aktionen gab nach dem Motto: "Jetzt noch eine Rentenversicherung abschließen und Garantiezins sichern." Das habe ich dann auch gemacht. Aber irgendwann habe ich gefühlt einfach zu viel für Versicherungen ausgegeben, sodass ich die Ausgaben senken musste. Beim Garantiezins muss man immer wissen, dass die Versicherung das garantiert (Captain Obvious), es aber u.U. bis zu 3% obendrauf gab, je nach Wirtschaftslage. Also 7% waren durchaus möglich. Das ist natürlich heute nicht mehr der Fall. Daneben hatte ich auch diverse Bausparverträge, die ich auch genutzt habe sowie eine Unfallversicherung mit Kapitalbildung, die ich mir jetzt auszahlen lasse und das Geld lieber selber in Aktien anlege. Natürlich ist das eher ein Verlustgeschäft, aber die würde auch noch 20 Jahre laufen, und dann investier ich das Geld lieber selber. Zeitgleich senkt das auch meine monatlichen Ausgaben. Daneben hatte ich noch Rechtsschutzversicherung für alles mögliche. Ob man die braucht muss jeder selber entscheiden, aber wenn man ein paar Rücklagen gebildet hat und selber mal analysiert, wie oft man tatsächlich mit Anwälten zu tun hat, habe ich entschieden dass sich das nicht lohnt für mich.
  4. Hi, ich habe 2001 Versicherungskaufmann gelernt und damals etliche Versicherungen abgeschlossen. Die meisten sind gekündigt. Aber meine Rentenversicherung läuft noch, und die damaligen Verträge lohnen sich von den Zinsen her. Heute würde ich allerdings keine mehr abschließen. Ansonsten: - Private KV-Zusatzversicherung - Haftpflicht und Hausrat - KFZ Ich habe eine Eigentumswohnung in der ich selbst wohne, eine habe ich geerbt. Zur Vorsorge spare ich immer einen Teil von meinem Mehrververdienst (durch einige Jobwechsel ist sind das ca. 600 Euro im Monat). Davon gehen 200 Euro auf ein Tagesgeldkonto, auf dem mittlerweile knapp 3 Netto Monatsgehälter liegen, und ein Teil in Bitcoins, P2P Krediten (Bondora & Mintos) sowie ETF und Aktien. Allerdings macht es mir auch viel Spaß, mich mit Aktien zu beschäftigen. Und ich habe festgestellt, dass ich enorme Verlustphasen (durch Corona) recht locker aussitze. Freuen tu ich mich natürlich auch nicht, allerdings bieten sich dadurch natürlich viele Möglichkeiten, "günstig" an Aktien zu kommen. Und Diversifizierung ist hier das Zauberwort. Ansonsten halte ich meine Ein- und Ausgaben penibel nach, sammle jeden Bon und schreibe auf wofür ich Geld ausgebe. Dabei kauf ich viel Bio und versuche nicht das billigste Zeugs zu kaufen. Funktioniert ganz gut bisher. Habe auch mehrere Versuche gebraucht, bis ich das durchgehalten habe. Jetzt klappt es ohne Problem. Mittlerweile bin ich 44 und arbeite seit 2005 in der IT-Branche.
  5. Hi, natürlich ist klar, dass die Region ein wichtiger Faktor ist. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass man entsprechend gut verdienen kann, wenn man in bestimmten Phasen seines Berufslebens ein paar Entscheidungen trifft und evtl. ein bisschen Glück hat. Trifft nicht auf jeden zu, aber möglich ist es. Mehr wollte ich gar nicht sagen. Und natürlich ist es in einer schwächeren Region auch schwieriger generell einen Job zu finden, und falls man nicht umziehen kann/will, dann muss man u.U. Abstriche machen. Zum einen ist ein hohes Gehalt keine Garantie für ein unbeschwertes Rentnerleben. Man wird sich auf jeden Fall einschränken müssen, denn man hat normalerweise weniger Geld zur Verfügung, wenn man überhaupt keine Vorsorge getroffen hat. Ein Eigenheim ist da auch keine Garantie, denn da fallen auch Kosten an, die mitunter nicht mal eben so "einfach" zu begleichen sind. Einfacher ist es natürlich, aber kein Selbstläufer. Und wenn man in jungen Jahren anfängt zu sparen, kann man mit 25 Euro schon ne Menge erreichen, wenn man konsequent ist und diesen Beitrag regelmäßig erhöht. Am Anfang 25 Euro, dann irgendwann 50, dann 75 etc. Wenn man das 30-40 Jahre macht, kommt ein hübsches Sümmchen raus. Nach 20 Jahren in der Arbeitswelt kann man locker 100 Euro monatlich sparen behaupte ich mal. Und ja, es gibt Ausnahmen. Dass jemand der grundsätzlich mehr verdient auch mehr sparen KANN steht ja völlig außer Fragen, aber ob er das TUT steht auf einem anderen Blatt. Aber auch der der weniger verdient KANN sparen, man muss sich nur drum kümmern. Und 25 Euro haben ja wohl die meisten Arbeitnehmehr*Innen über.
  6. Da wir uns hier in einem Informatikforum befinden bin ich mal implizit davon ausgegangen, dass jeder versteht dass es um die entsprechenden Berufsgruppen geht. Es gibt auch angestellte Ärzte oder Architekten, da sind meine Summen auch unpassend.,
  7. Hi, reich wird man durch Gehalt sowieso nicht, zumindest nicht mit normalen Gehältern. Ich behaupte mal, dass alles bis 120k mehr oder weniger normal ist. Klingt zwar für die, die jetzt gerade mal 30k bekommen wie Hohn, aber durch geschicktes Wechseln und entsprechende Weiterbildung und nicht zuletzt das "Netzwerken" sind 60-80k für einen "normalen" Angestellten aber drin, zumindest bis Mitte 40. Natürlich wird das nicht jeder erreichen, und manche werden auch viel mehr bekommen, aber diese Summen sind so meine Erfahrung. Worauf man aber achten sollte, ist die Ausgabenkontrolle und die Vorsorge. Klingt zwar auch selbstverständlich, aber ich kenne viele Leute die aus Bequemlichkeit noch die teuersten Verträge haben, irgendwas nicht kündigen was sie gar nicht mehr brauchen usw. Dadurch kann man das eigentliche Netto noch "aufpimpen". Und zur Vorsorge kann ich nur Aktien und ETF empfehlen, auch und gerade in Krisenzeiten, denn da gibts "günstige" Kaufkurse. Sparbuch und Tagesgeld sind eher Verlustgeschäfte, denn durch die Inflation und die nicht vorhandenen Zinsen wird der Kaufwert quasi aufgefressen.
  8. Hi, kurz: Leave it. Lang: Was für Optionen hast du denn noch in einer so kleinen Firma? Für mich war Arbeit immer Arbeit, Verbundenheit habe ich selten gespürt. Gute Kollegen gibts woanders auch. Aber das ist bei jedem anders. Wenn ich die Arbeit so unerträglich finden würde, so wie du das beschreibst, und es keine Möglichkeit auf eine andere Position in deinem Unternehmen gibt, was soll man dir anders raten als zu gehen? Und Micromanagement ist für mich eins der grausamsten Dinge die es in der Arbeitswelt gibt. Da wäre mir das Gehalt sowas von egal, die Kollegen ebenso. Wenn jeder Schritt vorgegeben und dokumentiert werden muss (so wie ich Micromanagement verstehe) ist das ein absolutes NO-GO und gleichzeitig in Misstrauensbeweis meiner Vorgesetzten.
  9. Hi, ja, so kann man denken. Tu ich auch. Aber es gibt viele Mitarbeiter, die ihr Wissen nicht teilen wollen. Aus Frust oder Angst, oder weil sie schlicht asozial sind. Natürlich kann man nicht jedes Fitzelchen dokumentieren und bestimmtes Wissen muss man auch voraussetzen, aber z.B. der Netzwerkaufbau, Servernamen und Infos zu Kunden gehören dokumentiert, und jegliche Sonderlocken die vom Standard abweichen. Es gibt etliche spezielle Dokumentationssysteme für einzelne Zwecke (CRM oder CMDB), aber am einfachsten finde ich persönlich ein Wiki. Wenn das vernünftig strukturiert ist, kann das Gold wert sein.
  10. Hi, ich habe sowohl die Gehaltsverhandlungen erlebt als auch das Nicht-Zurückmelden. Gerade auf Xing was gelesen: https://www.xing.com/home/stories/4536530401 Das ist auch deswegen nicht uninteressant, weil da nicht nur ITler zu Wort kommen wie meistens hier, sondern eben auch Personaler, Geschäftsführer und Abteilungsleiter. Bei einem meiner alten Arbeitgeber habe ich die Bewerbung eines Bekannten eingereicht, und selbst diese Firma hat es nicht geschafft, diesem eine Absage zu erteilen. Selbst nach mehrmaliger Nachfrage meinerseits (man darf ja damit auch nicht übertreiben wenn man selber noch dort angestellt ist ) ist das nicht passiert, bis heute nicht, und es ist ein gutes Jahr her. Das hat meiner Meinung nach mit fehlendem Respekt zu tun. Genau wie das Herunterhandeln um mehrere tausend Euro, das Gehaltsgefüge in vielen Firmen und und und. Eine Absage ist das aller aller mindeste, was man von einem Unternehmen erwarten kann. EDIT: Um nicht nur zu meckern: Ich glaube dennoch, die überwiegende Mehrheit an Unternehmen hat ein funktionierendes Personalmanagement, wo sowohl der Bewerbungsprozess als auch das spätere Arbeiten fair ist, nur leider wird das Bild sehr verzerrt, weil gerade die, die an ein schlechtes Personalmanagement geraten, sich häufiger zu Wort melden.
  11. Hi, ist das so? Ich kenne diese Zeiten auch und dass die nicht gefragt waren kann ich nicht bestätigen. Zum einen benötigt ein MS Goldpartner eine gewisse Anzahl von zertifizierten Mitarbeitern und zum anderen war das zumindest ein (günstiger) Einstieg. Wenn du aber was kannst und dich weiterentwickelst, wirst du über kurz oder lang auch dein Gehalt nach oben hin anpassen können, allerdings vermutlich überwiegend durch Jobwechsel. Viele sind eben bequem, haben Angst, oder sind, auch wenn sich das nicht jeder vorstellen kann, mit 30k p.a. oder gar darunter zufrieden. Ich finde es nur sehr bedenklich, jemand anderen anzugreifen wenn der für vermeintlich wenig Geld arbeitet, weil der ja mitverantwortlich für die niedrigen Löhne sei. Nur weil man "irgendwas mit Computern" gelernt hat zu denken, unter Summe XYZ p.a. zu arbeiten sei unter der eigenen Würde, find ich schon ziemlich anmaßend.
  12. Hi, sehe ich zwar auch so, aber es hängt natürlich immer davon wie du dich selber einschätzt und welche Forderungen du stellen kannst. Wenn du weisst, dass 300 andere Leute in der Warteschlange für diese Stelle hängen dann wird man weniger verhandeln, egal ob es ums Gehalt oder sonstige Goodies geht. Und gerade jetzt, wo die "Angst" der Arbeitslosigkeit bestimmte Höhen erreicht, ist man vermutlich etwas weniger gewillt zu verhandeln.
  13. Hi, ich bin 43 Jahre und seit ca. 20 Jahren in der IT-Branche (inkl. Ausbildung). Mittlerweile habe ich 7 Jobs hinter mir und werde demnächst wieder wechseln. Manche finden das befremdlich, andere respektieren das. Ich tue das nicht, weil ich einen 4-seitigen Lebenslauf anstrebe, sondern es gibt immer für mich triftige Gründe. Ein Grund sind "Flache Hierarchien", wie sie quasi überall als Goodie verkauft werden. Ich denke es gibt da relativ wenig Interpretationsspielraum, weil mehr oder weniger klar sein sollte, was damit gemeint ist. Allerdings frage ich mich mittlerweile, ob ich das zu wörtlich nehme und solche Begriffe einfach ignorieren sollte, oder ob ich die Sternchen in den Stellenanzeigen meistens überlese. Z.B. würde ich mal behaupten, eine klassische IT-Abteilung sieht so aus: Fußvolk < Teamleiter < Abteilungsleiter < Center/Bereichsleiter < Geschäftsführer/Vorstand Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass selbst einfachste Entscheidungen oft durch alle Instanzen laufen (müssen): Haben wir schon immer so gemacht. Das nervt mich tierisch, weil das natürlich dann alles auch entsprechen dauert. Weiterhin sind wir als Team oft überhaupt nicht in Entscheidungen involviert, die ausschließlich uns betreffen. Z.B. suchten wir einen externen Kollegen für eine Übergangsphase. Niemand hat vorher den Lebenslauf gesehen, niemand war bei irgendeinem Gespräch dabei. Wir haben ihn erst an seinem ersten Arbeitstag kennengelernt. Und er war ungeeignet für diese Position. Hätten wir mitentscheiden können wäre er gar nicht eingestellt worden. In meiner aktuellen Firma habe ich zudem mehr Vorgesetzte als direkte Kollegen. Wie sind die Erfahrungen bei euch? Stört euch das auch so extrem? Ich weiss, dass das Wechseln mit zunehmendem Alter vermutlich schwieriger wird und ich das wohl oder übel akzeptieren muss.
  14. Hi, sehe ich genauso wie Charmanta. Meine Erfahrung ist (leider), dass man die Tätigkeiten bei der Arbeit nur selten als Sinn stiftend empfindet. Oder auch Meetings, die zu nix führen, sind an der Tagesordnung. Oder "flache Hierarchien", wo aber eine Standard Schulung durch 6 Instanzen durchgeprügelt werden muss. An sowas zerschelle ich auch ständig. Ich habe bisher immer gewechselt, wenn ich solche Symptome langfristig hatte wie du sie beschreibst. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache, gerade wenn man älter (und damit auch teurer) wird. Umschauen und bewerben schadet allerdings nicht, wobei ich bei dir auch empfehle die Schwerpunkte Familie und/oder Hobbys mehr in den Fokus stellen.
  15. Hi, die Zukunft zu planen ist zwar immer prima und auch lobenswert, aber gerade in der IT ist das eigentlich schwer bis unmöglich. Abgesehen davon wird man in nichts wirklich gut, wenn man keine wirkliche Lust darauf hat. Ich interpretieres das jetzt zwar nur rein, aber du hast eigentlich gar keine Lust auf Anwendungsentwicklung, machst das notgedrungen um irgendwann in 10 Jahren eine Fortbildung im Bereich Security zu absvolieren? Mein Tipp: Mach deine Ausbildung fertig, konzentriere dich auf deinen Job, sei immer neugierig und schau dann irgendwann mal, was es da für Fortbildungen gibt. Security ist sicherlich immer ein heisses Thema und wird zukünftig auch nicht weniger wichtig werden, aber warte erstmal ab wie sich deine Interessen und deine Motivation zukünftig entwickeln wird.

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