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carstenj

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  1. Was willst du dir denn für Ziele setzen? Gerade im Zeitalter von KI und Big Data sowie der daraus resultierenden Veränderung etlicher Berufe ist das heutzutage ungewisser als jemals zuvor. Es gibt heute gutbezahlte Jobs die es vor 5 Jahren noch nicht gab, und so mancher heute noch vermeintlich sicherer Job wird in 10-15 Jahren gar nicht mehr benötigt. Ich sehe es wie BigVic, man kann sich selber das Leben zur Hölle machen und sich immer treiben lassen. Natürlich sollte man sich ab und zu mal Gedanken machen, wie es weitergehen kann/soll, aber einen Zeitraum von 10-15 Jahren kann man heute gar nicht mehr planen. Sobald man in der Lage ist, über den Tellerrand zu blicken und sich über verschiedene aktuelle Themen (Hypes) informiert, ist man ganz gut dabei denke ich.
  2. Hi, mal eine andere Frage: Gibt es bei euch bereits Azubis? Was haben die denn bisher so gemacht? Es muss doch irgendeine Art von Konzept geben (speziell in eurem Unternehmen), oder ist das bisher komplett Neuland für euch?
  3. Hi, das Thema ist interessant und bildet meiner Meinung nach aber auch ein grundsätzliches Problem ab: Nach einer Ausbildung oder eines Studiums weiss man erstmal von allem ein bisschen aber nichts richtig. Es gibt ja genügend engagierte Leute, die bereits während der Ausbildung/Studium arbeiten, sich interessieren, weiterbilden etc. Die kommen i.d.R. schneller weiter als die, die sich nur auf ihr vorhandenes Wissen verlassen. Ich glaube das muss einfach klar sein bzw. deutlich gemacht werden, sonst bringt auch eine reformierte Ausbildung nichts. Zum Beispiel bin ich sehr mit dem Thema Datenbanken befasst. Was ich in der Schule darüber gelernt habe war eigentlich mehr oder weniger Basic SQL. Für die Datenbankadministration ist das natürlich notwendig, aber reicht bei weitem nicht aus. Dann ist natürlich das Datenbankprodukt selber entscheidend (MySQL, Oracle, MSSQL, PostgresSQL,....), und da MUSS man sich einfach später reinarbeiten. D.h. ohne etwas Glück und Eigeninitiative würde das nicht funktionieren. Was ich darüber im Studium erfahren habe ging natürlich viel tiefer, war aber auch eher theoretischer Kram, sehr mathematisch. Ist teilweise nützlich, aber hilft auch nur bedingt. Wie auch immer, ich glaube auch, dass die Ausbildung dringend reformiert gehört, allerdings darf man es nicht zu komplex machen (Kryptographie ist ein wichtiges Thema, aber wie schon angesprochen wurde sehr komplex und umfangreich), aber man sollte zumindest Wissen was Hashwerte sind, wie Public-Key Authentifizierung oder SSL Zertifikate funktionieren. Für ein richtig tiefes Verständnis der Mathematik muss man halt das Studium wählen.
  4. Hi, meiner Beobachtung nach ist es wie folgt: Falls dein direkter Vorgesetzter gut ist und überhaupt weiss was du tust, muss er aber deine Leistung mit denen der anderen vergleich und bewerten. Falls er das macht und zu dem Schluss kommt, dass du echt ein "Macher" bist, muss natürlich sein Vorgesetzter sich dafür interessieren und ihm zuhören. Spätestens da wirds meiner Erfahrung nach eng, denn der ist dann meist Abteilungs-/Fachbereichs-/Centerleiter und der hat soviele Leute unter sich, dass er sich um Details nicht kümmern kann/will. Und selbst wenn der noch weiss was du tust und sich für dich einsetzt, muss das noch die Personalabteilung und der Vorstand/Geschäftsführung/Oberbabo zustimmen und spätestens da ist oft Ende: "Jeder ist ersetzbar", "Wenn wir dem das zahlen müssen wir anderen auch....", "Mometan viele andere Dinge die unsere Aufmerksamkeit erfordern...", "Wie hiess der nochmal?" etc. usw. u.ä. Das ist natürlich nicht immer so und manchmal klappt das auch. Aber Geld wird nicht glücklich machen, selbst wenn man 100% seiner Forderungen durchsetzen kann, wird man, solange die Rahmenbedinungen nerven, mmer wieder in diese Situation kommen. Und ja, es kommt leider immer wieder durch, aber mein naives Bild einer einigermaßen fairen Arbeitswelt ("Leistung lohnt sich") ist mittlerweile dahin. Meine Erwartungen habe ich schon ziemlich tief nach unten angepasst, aber das funktioniert dann auch erstaunlich gut. Falls mal etwas besser klappt als erwartet, geht man schon wieder mit einem Lächeln ins nächste Meeting.
  5. Hi, sag ihm einfach, er soll dir seine Dokumentation zeigen. Ansonsten wie Errraddicator und allesweg beschrieben haben, allerdings nicht bis zur letzten Woche warten, sondern zeitnah, denn viele Fragen treten erst auf wenn man sich intensiver mit der Materie beschäftigt hat.
  6. Hi, natürlich nicht. Aber zwischen "Berufung", "Interesse" und "hauptsache ich bin pünktlich hier raus" gibt es ja auch viele Zwischenstufen. Mir ist bewusst, dass sogar ein bestimmtes Mischverhältnis von Nerds, Normalos, Bremsern und Entscheidungsträgern notwendig ist, denn ausschließlich mit kreativen und innovativen Leute ist auch nichts zu gewinnen. Es gibt genügend Beispiel, wo der Spieltrieb mehr Schaden als Nutzen verursacht. Und natürlich sieht die Situation auch anders aus, wenn man Kinder, zeitintensive Hobbys o.ä. hat. Kinder habe ich zwar keine, aber meine Freizeit ist mir auch wichtig, doch ich kann durchaus beides super miteinander vereinbaren (meistens zumindest ). Das ist ein ganz entscheidender Punkt wie ich finde. Dazu mal folgendes Video: Das muss meiner Meinung nach ein guter Vorgesetzter erkennen. Es gibt nunmal die Leute, die einfach nur Standardaufgaben machen wollen, und die machen das ja auch gut. Wenn ich 929329 Mal das gleiche machen müsste, würden sich vermutlich mehr Fehler einschleichen als bei einem der Routine liebt. Naja, nerven tut es schon. Empathie ist kein einseitiges Schwert, das sollte man sowieso grundsätzlich haben. Aber das ist, was mir durchaus bewusst ist, Wunschdenken. Wie auch immer, mir gehts jetzt nicht darum, dass jemand für ne Aufgabe länger braucht weil er veraltete Tools oder Mechanismen benutzt, da würde ich mal nen Tipp wenn ich da ne Idee hätte, aber das wars. Mein Problem sind die Leute, die grundsätliche neue Technologien vermeiden wollen. Beispiel: Man hätte durch bestimmte Maßnahmen Bereitschaftseinsätze zumindest minimieren können. Aber der Kollege, der für diesen Bereich zuständig ist, hat sich geweigert (natürlich offiziell immer zu beschäftigt) diese Maßnahmen umzusetzen. D.h. es kamen immer wieder mal Anrufe, die vermeidbar gewesen wären. Und das Witzige daran: Der besagte Kollege hatte nichmal Bereitschaft mitgemacht (aus privaten Gründen). Die Vorgesetzten wussten das zwar auch, aber gingen eher den bequemen Weg. Hier beeinflusst SEINE Arbeitseinstellung ganz enorm meine, und das sind Dinge die ich dann eben nicht mehr durch Empathie entschuldigen kann. Das nervt nicht nur, sondern sorgt für Unfrieden und Konflikte, die, weil man ja Mensch ist, durchaus auch mal mit nach Hause nimmt. Und auch das scheint Gang und Gäbe zu sein. Alleine was einem Kunden alles als "Hochverfügbar" verkauft wird, dürften einen Admin eigentlich nachts nicht schlafen lassen. Das sind nunmal keine Dinge, für die man Verständnis haben kann/darf. Und das sind Dinge die ich in verschiedensten Firmen erlebt habe, von daher ist "kündigen" auch keine wirklich Option mehr. Für mich scheint das auch so langsam die letzte Option zu sein.
  7. Zum Glück gibts Ikonen die einen darauf hinweisen. Ich verstehe aber auch den Sinn deines Beitrages gar nicht. Wenn der TE schreibt, alles was drauf ist, wird vermutlich auch der Name gemeint sein. Weiterhin werden sämtliche Treiber vom alten System werden auf das neue übertragen. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Zumindest ist das keine saubere Lösung. Vermutlich hängt das auch stark davon ab, inwieweit sich die neue Hardware von der alten unterscheidet. Was Rman damit zu tun hat, verstehe ich auch nicht. Aber nun gut, vielleicht erfahren wir ja noch, obs gutgegangen ist.
  8. Hi, nein, aber ich glaube eher dass Windows das größere Problem darstellt. Wenn Windows läuft, sollte im Grunde auch Oracle laufen. Aber ein Wagnis ist das natürlich.
  9. Hi, in den letzten 2 Jahren erlebe ich immer wieder seltsame Verhalten von Unternehmen, von denen ich teilweise hier schon gelesen habe, die mich aber intensiv beschäftigen. Denn das Thema "Fachkräftemangel" ist ja in aller Munde, daher erscheint mir das alles noch unverständlicher. Ich hatte es jetzt wiederholt selbst erlebt, und ein Kollege von mir ebenfalls, dass man sich bewirbt, eingeladen wird, im Grunde alles positiv gelaufen ist, die Stelle aber dann plötzlich nicht mehr besetzt werden kann, weil die Firma sich erstmal überlegen muss, ob überhaupt Bedarf da ist. D.h. es gibt keine Absage, sondern man wird quasi hingehalten ("Ja alles super, aber wir müssen das mit unserem Geschäftsführer/Vorstand/Oberlurchi klären, weil wir gerade umstrukturieren und nicht ganz klar ist wo die Position aufgehangen werden soll."). Oder die Position müsse erstmal neu definiert werden. Oder solch seltsamen Aussagen..... Klar, sowas kann mal passieren, aber wenn ich eine Stellenausschreibung in die Welt setze, habe ich mir doch vorher darüber Gedanken gemacht? Ich rede hier ja nicht über Absagen, das hinterfrage ich gar nicht mehr, auch nicht, dass die Stelle ein halbes Jahr später dann noch in den gängigen Jobportalen vorhanden ist, aber warum ist das Bewerben heute so kompliziert? Klar, ich habe auch schon ein VG gehabt und 3 Tage später die Zusage bekommen, aber ich habe so den Eindruck, dass in letzter Zeit nicht mehr auf diese Formel (Bewerbung -> VG > Ab- oder Zusage) runterzubrechen ist. Ich hatte auch schon zwei Mal eine Absage erhalten und der Personaler fragte, ob er meine Daten an eine Personalvermittlung weiterleiten dürfte. Ist das auch Gang und Gäbe, dass sich Personaler jetzt noch ein paar Euro nebenbei verdienen (dürfen)? D.h. für die eigene Firma ist man nicht gut genug, aber um an meiner Situation noch ne schnelle Mark zu machen sind die sich nicht zu schade? Wie sehen eure Erfahrungen aus?
  10. Hi, und überhaupt: Das Leben ist ungerecht. Ich behaupte mal zu wissen, wie dieser Thread ablaufen wird, da er zwangsläufig sehr emotional geführt werden wird, von daher rate ich einfach nur: Lebe damit.
  11. Meiner Erfahrung nach ist das nicht so. Kann an mir liegen oder an meinen Firmen, aber das Thema Geld wurde entweder von der Gewerkschaft, irgendwelchen Firmen KPIs oder meinem Gehandlungsgegschick geregelt. Aber in allen Fällen waren es immer so um 2-3%, was einem aber schon als "absolut oberste Grenze" verkauft wurde. Das ist ja auch ok, solange sich das Aufgabenfeld nicht dramatisch ändert, nur spätestens dann muss eine Firma Farbe bekennen und dann siehst du, wieviel "Wert" du als Mitarbeiter der Firma bietest. Dramatische Sprünge von 20% oder gar 50% sind ohne Aufgaben- und/oder Verantwortungswechsel sehr sehr selten.
  12. Auch wenn es schon erwähnt wurde, wie quasi alles hier, aber warum will er denn zurück?
  13. Eben nicht, asozial ist genauso definiert: Ich behaupte auch nicht, dass du asozial bist oder dich verhälst, aber sich in jungen Jahren in der PKV zu versichern (wo es günstiger ist und man Vorteile geniesst) und im Alter, wenn es teuerer wird und durch irgendwelche schlauen Tricks in die GKV zurückmogeln würde ich sogar als Anschaungsbeispiel wählen um "asozial" zu erklären.
  14. Hi, vielleicht noch ein Gedanke von mir: Ich habe mittlerweile viele Fisis kennengelernt, die mit Programmierung nichts am Hut haben/wollen. Und auch genügend Entwickler, die absolut kein Gefühl für die Systemadministration haben bzw. haben wollen: "Ist nicht meine Aufgabe." Das funktioniert in Zukunft nicht mehr. Programmierung bzw. Automatisierung ist zwingend erforderlich meiner Erfahrung nach, man kann nicht mehr das eine ohne das andere betrachten. Und man muss einfach wissen, was passiert, wenn man später einfach nur "irgendwas irgendwohin deployed", sprich einen "Knopf drückt". Wenn alles gut geht, reicht das Drücken des Knopfes, falls nicht, steht man da. Und das ist, zumindest meiner Erfahrung nach, unabhänging vom Alter, Abschluss oder Berufserfahrung, sondern hier ist schlicht und ergreifend das Interesse entscheidend. Das gleiche kann man bei Projektleitern und sonstigen "führendem" Personal beobachten: Da wird was geplant und entschieden, und ja viele Fachbegriffe benutzen, ohne dass man die richtig einzuordnen weiss. Ich behaupte von mir, tatsächlich sehr interessiert an vielen Dingen zu sein, was nicht immer ein Vorteil ist, aber mich bisher immer nach vorne gebracht hat. Daher glaube ich, dass man die Ausbildung zum Fachinformatiker reformieren muss, d.h. Zusammenlegung von Anwendungsentwicklung und Systemintegration, etwas mehr theoretische Kenntnisse mit rein (man mag über vieles im Studium den Kopf schütteln, aber beispielsweise O-Notation und Vergleiche von verschiedenen Algorithmen und Datenstrukturen halte ich schon für wichtig*), was dann sowohl den Anspruch als auch die Einsetzbarkeit von Auszubildenden erhöht. Und dieses Interesse und der Wille sich in verschiedene Themen einzuarbeiten, bekommt man weder beim Studium noch in der Ausbildung automatisch mitgeliefert. * Hier wird natürlich jeder was anderes als wichtig empfinden, aber etwas mehr als im aktuellen Ausbildungsplan dürfte man schon erwarten
  15. Dir ist aber schon klar, dass das asozial ist, im besten Sinne des Wortes? Du zahlst quasi nicht in die Solidargemeinschaft ein, nutzt aber dann später die Vorteile. Also wenn du wechseln willst, dann mach das, aber dann bleib auch gefälligst da drin. Ich bin auch in der GKV und habe eine private Zusatzversicherung (Kranktagegeld, Brille, Zahnersatz etc.).

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