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carstenj

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Über carstenj

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  1. Hi, sehe ich nicht so. Die Frage ist dabei natürlich, wie tief man KI verstanden haben muss. Aber grundlegend sollte man schon wissen, wie das funktioniert, wie das MEINEN Alltag beeinflusst bzw. was KI nicht kann. Letzten Endes ist es meiner Meinung nach auch empfehlenswert, einen Schwerpunkt zu setzen, und sich zumindest rudimentär für andere Themen zu interessieren. Blockchain, KI, Security z.B. sind meiner Meinung nach Themen, die heutzutage mindestens im Ansatz von IT-Fachkräften erklärt werden können sollten. Wie auch immer, du kannst unmöglich in allem ein Experte sein, aber Wissen in anderen Themen als deinem Spezialgebiet wird dich eigentlich so gut wie immer nach vorne bringen. Nur solltest du dich auch nicht verrückt machen, wenn du deine Neugier behälst, bist auf dem richtigen Weg.
  2. Hi, wie Kwaiken schon sagte, man muss die Philosophie der Firma entweder mitmachen oder mitertragen. Oder eben gehen. Ich selber bin ein Mittelding, mag es recht locker, aber würde auch gerne was geschafft bekommen bzw. (mit)bewegen. Allerdings ist das in der Tat sehr schwierig zu finden. Diese ganze Kicker und Dart-Mentatlität ist nicht mein Ding. Das kann ich mit Freunden in meiner Freizeit machen, allerdings bin ich auch kein Freund davon, immer unter Zeitdruck arbeiten zu müssen und schon gar nicht auch in der Mittagspause ständig über Arbeit reden zu müssen (was sich auch nicht immer vermeiden lässt). Du scheinst da wirklich zwei Extreme erlebt zu haben.
  3. Hi, was heisst denn "Scheitern"? Fehler machen, oder bestimmte Sachverhalte gar nicht verstehen? Und wie lange bist du schon im Beruf? Ich kann mir kaum vorstellen, dass man als Informatikstudent mit der Branche komplett überfordert sein kann. Natürlich gibt es immer welche, die das ein oder andere bessser können, aber grundlegend sollte jeder, der ein Info- und Mathestudium erfolgreich abgeschlossen hat, logische Sachverhalte verstehen und in die Praxis umsetzen können. Und Routine kommt eben mit der Zeit. Evtl. setzt du dich zu sehr unter Druck, und bist der Meinung alles "perfekt" machen zu müssen? Wie gesagt, hängt davon wie lange du jetzt schon im Berufsleben stehst. Und Programmieren an sich ist eine Sache, dazu gibt es etliche (überladene) IDEs, mehr oder weniger gute Dokumentationen, Style Guides und eigenen Libs, die verstanden und richtig eingesetzt werden wollen. Das dauert seine Zeit.
  4. Hi, gehört die Fehlermeldung zu dem Statement? Weil du eine Tabelle "times" referenzierst, die Fehlermeldung aber " REFERENCES `user` (`id`) " beklagt.
  5. Gibts außer der dogmatischen Einstellung auch argumentbasierte Gründe? Zeit? Es schreibt ja "ich", und ich würde das auch nicht machen. Wenn jemand anders da machen möchte bzw. muss, ist das ja auch ok. Es soll ja auch Leute geben, die fahren gerne Auto oder mit der Bahn, zu denen ich aber nicht gehöre.
  6. Hi, sowas passiert und kann in jedem Job vorkommen. Je nach Größe deines Betriebs könntest du natürlich als Ausbildungsverantwortlicher arbeiten und dann hättest du u.U. weniger mit der operativen Tätigkeit zu tun. Ich habe damals in einer Berufsschule eine AG "gegründet", was zwar kein Geld bringt, aber auch Spaß gemacht hat. Das konnte ich gut nach der Arbeit machen und konnte meine Wissen und meinem Drang, Wissen zu vermitteln, nachgehen. Weiterhin könntest du auch in der VHS Kurse anbieten. Was ohne Studium vermutlich schwierig sein dürfte, ist in einer Schule zu unterrichten, zumindest als Vollzeitkraft. In meine Firma gibt es aber quasi unendliche viele unterschiedliche Jobs, die alle unter "IT" angesiedelt sind. In einem großeren Konzern düfte eigentlich so gut wie immer die Möglichkeit bestehen, etwas anderes zu machen und dennoch seine Erfahrung und sein Wissen weiter mit einzubringen.
  7. Hi, TV-V ist meiner Meinung nach ein sehr guter Tarif, ich wurde damals in EG 9 eingruppiert, aber mit Berufserfahrung in Stufe 3. Allerdings würde ich heute unter EG 10 auch nicht mehr anfangen. Und es steht ja auch in der Definition, dass die Eingruppierung aufgrund des Abschlusses erfolgt. https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=2ahUKEwiflcWkjvDgAhUyM-wKHZBDAeUQFjABegQIBRAC&url=https%3A%2F%2Fwww.vka.de%2Fassets%2Fmedia%2Fdocs%2F0%2FTarifvertr%C3%A4ge%2FTV-V.pdf&usg=AOvVaw1I6Ujf7-y51UJ2GAABDgRO Hier steht, dass man mit Bachelor mindestens in EG 9 einzusufen sei.
  8. Ja, auf Zeit oder Spiegel hätte ich so einen Artikel erwartet, aber eben nicht auf einer Seite eines Fachmagazins. Ich stimme dir zu, dass es natürlich Personen geben kann, die in 3 Monaten mehr lernen können als manche in 5 Jahren, aber es ist eben doch die Ausnahme. Was mich an diesem Artikel stört, ist eben die fehlende kritische Sichtweise, tatsächliche Erfahrungsberichte von den Firmen und eben der Tenor der mitschwingt, dass sowohl der Fachkräftemangel als auch das Integrationsproblem damit mal eben so gelöst werden können. Denn hier werden auch wieder Fördergelder investiert, und ob die Kosten im Verhältnis zum Nutzen stehen würde ich doch ganz gerne mal wissen. Das erinnert mich an die "zertifizierten Weiterbildungseinrichtungen" und Umschulungen, die das Arbeitsamt bezahlt, welche aber sehr oft nicht ansatzweise das leisten was sie leisten sollen.
  9. Hi, hier mal wieder ein Heise Artikel: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Missing-Link-Migration-in-die-Industrie-4-0-Fluechtlinge-als-Software-Entwickler-gegen-4310106.html Ich hab erst überlegt, ob ich das posten soll, vermutlich haben viele das sowieso schon gelesen. Es geht auch nicht darum, gegen Flüchtlingen zu hetzen, aber ich denke der Artikel zeigt doch, wie wenig "wertgeschätzt" die Arbeit von Experten und erfahrenen (Fach-)Informatikern wird. Als würde ein 3-monatiger Kurs, in dem man 4-5 Sprachen lernen, irgendwas bringen. Untertitel: Das empfinde ich schon fast als Frechheit gegenüber jedem unterbezahltem und arbeitslosem Informatiker.
  10. Hi, terrashop oder booklooker sind Quellen, wo du mal Bücher suchen könntest. Verstehe ich das richtig, dass du eine Weiterbildung bezahlst bzw. bezahlt kommst, bei der du keinerlei Literatur zur Verfügung gestellt bekommst? Wo bekommst du denn dann die Infos, Aufgaben etc. her?
  11. Was hast du denn vorher gemacht? Wenn du 30 Jahre lang programmiert hast, aber erst jetzt den formalen Abschluss nachholst, sind die Karten wieder komplett neu gemischt. Wenn du allerdings jetzt erst bei Null anfängst, treffen die o.a. Aussagen leider zu. "Ordentliches Gehalt" ist zudem sehr dehnbar, aber das wird vermutlich die Stellschraube sein, an der du am ehesten drehen kannst.
  12. carstenj

    Ansible Verzeweiflung

    Hallo, ich schau mir gerade mal Ansible an, allerdings muss ich gestehen dass ich etwas verzweifle. Ich habe es installiert, einen Remotserver eingetragen den ich auch erreichen kann, aber offenbar schein ich mit der Syntax absolut nicht klarzukommen. Ich habe folgendes Playbook erstellt: Das habe ich unter playbook-install-httpd.yml abgespeichert und führe es dann so aus: Ich verstehe nicht, was hier falsch ist? Die Meldung "did not find expected '-' indicator" kann ich nicht nachvollziehen. Hat jemand eine Idee?
  13. Hi, welche Oracle Zertifikate genau meinst du? Die die ich kenne sind quasi der Inbegriff des Auswendigslernens.
  14. Was willst du dir denn für Ziele setzen? Gerade im Zeitalter von KI und Big Data sowie der daraus resultierenden Veränderung etlicher Berufe ist das heutzutage ungewisser als jemals zuvor. Es gibt heute gutbezahlte Jobs die es vor 5 Jahren noch nicht gab, und so mancher heute noch vermeintlich sicherer Job wird in 10-15 Jahren gar nicht mehr benötigt. Ich sehe es wie BigVic, man kann sich selber das Leben zur Hölle machen und sich immer treiben lassen. Natürlich sollte man sich ab und zu mal Gedanken machen, wie es weitergehen kann/soll, aber einen Zeitraum von 10-15 Jahren kann man heute gar nicht mehr planen. Sobald man in der Lage ist, über den Tellerrand zu blicken und sich über verschiedene aktuelle Themen (Hypes) informiert, ist man ganz gut dabei denke ich.
  15. Hi, mal eine andere Frage: Gibt es bei euch bereits Azubis? Was haben die denn bisher so gemacht? Es muss doch irgendeine Art von Konzept geben (speziell in eurem Unternehmen), oder ist das bisher komplett Neuland für euch?

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