Zum Inhalt springen

Wurmi

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    472
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    1

Wurmi hat zuletzt am 4. Oktober 2016 gewonnen

Wurmi hat die beliebtesten Inhalte erstellt!

Über Wurmi

  • Rang
    Reg.-Benutzer

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Meine Erfahrung ist, daß man durchaus einen höheren Grad braucht, um an kritische Themen herangelassen zu werden. Ob das gerechtfertigt ist, steht wiederum auf einem anderen Blatt. Frage: Wozu braucht ein normaler Zahnarzt einen Dr., wenn er Wurzelbehandlungen, Implantate und Brücken usw. macht und nach dem Dr. nichts mehr zur Forschung beiträgt? Antwort: Weil ohne Titel auf dem Klingelschild, meint er, daß die Patienten glauben, daß er keine guten Wurzelbehandlungen und Brücken macht.
  2. Strengenommen nicht. Und doch interpretieren wir jeden Tag tausendmal vorbewußt/unbewußt die Aussagen der anderen, greifen dabei auf "Typisierungen" zurück (Daß das öfters mal nicht klappt, wird einem etwa peinlich bewußt, wenn ein Spaß oder ein Kompliment nach hinten losgeht). Ich wollte eigentlich nur die Sorge der OP zerstreuen, daß in dem Zeugnis codiert ist, daß man mit der Mitarbeiterin unzufrieden ist und sie nicht behalten wolle. Dabei unterstelle ich eine Standardsituation: einen zufriedenen Chef, der beim Weggehen ein gutes bis sehr gutes Zwischenzeugnis mitgibt. Dabei wird der Chef wohl angekreuzt haben, welche Note er in welchen Bereich gibt und im HR wird das ganze dann per Mausklick in Text überführt haben. Das Zwischenzeugnis ist typischerweise nicht das Medium, um Unzufriedenheit oder gar Trennungswünsche auszudrücken. Was mir manchmal ein bißchen zu wenig ist, ist die Annahme, daß es eine linkseindeutige Abbildung von nummerischen Zeugnisnoten auf bestimmte Prosa gibt und man von daher ganz primitiv vom Text immer eindeutig zur Zeugnisnote zurückfindet. Selbst wenn dem so wäre, wären nummerische Arbeitszeugnisnoten viel subjektiver als Noten bei einer Prüfung. Wie sehr der Chef mit einem zufrieden ist oder auch nicht hat regelmäßig mehr mit dem Chef als mit dem Mitarbeiter zu tun. Im Arbeitsleben gibt es keine Halbnoten, es gibt Leute, die in A, B und C Mitarbeiter differenzieren und es gibt Chefs, die in Luschen, Schleimer, Arbeitsbienen, Schwätzer und Leute, die einem gefährlich werden könnten unterscheiden.
  3. Bei einer massiven Unzufriedenheitssituation wärst Du in peinliche Meetings zitiert worden, bei welchen ein Personaler dabei gewesen wäre. Erst dann hätte das HR die Unzufriedenheit überhaupt mitbekommen. Wenn Dein scheidender Chef Dir eine gute Beurteilung aufsetzt, dann gibt es aus Seiten der HR keinen Grund, daraus ein anderslautendes Zeugnis auszufertigen. Für HR ist das eine Routineaufgabe. Ich persönliche meine nicht, daß ein "absurd bombastisches" Zeugnis wirklich materiell mehr wert als ein Zeugnis, das voller Lob ist.
  4. Ich meine ja, daß man Zeugnisformulierungen nicht einzeln auf die Goldwaage legen sollte (mit Halbnoten), sonder eher "hermeneutisch" fragen sollte: Was will uns der Aussteller mit diesem Zeugnis sagen? In vorliegenden Fall: Eine sehr tüchtige und geschätzte Mitarbeiterin, mit der man immer sehr gut zusammengearbeitet hat und die man behalten möchte. Und für welche die Personalabteilung gerne ihre Pflicht getan hat und ein lesbares und realistisches Zeugnis erstellt hat. Lesenswert: https://www.felser.de/arbeitsvertragkuendigungde/geheimcode-im-arbeitszeugnis-nur-hier-die-ganze-wahrheit/
  5. Wie soll man dann eine bessere Beurteilung schreiben? "Allein die Vorstellung, daß diese Übermitarbeiterin unser Unternehmen verlassen könnte, würde den Aktienkurs schlagartig dramatisch einbrechen lassen. Die Geschäftsführung betet stets, immer, und jeden Tag in der Firmenkapelle, daß dieser Super-GAU niemals eintreten wird".
  6. >Ich bin nicht sicher, ob der Laden mich an der Nase herumführt. "Wir danken für die stets sehr gute, langjährige Arbeit ... wünschen ... weiterhin viel Erfolg" Da steht doch, daß Deine Arbeit sehr geschätzt wird und man dich unbedingt behalten will. Der Grund für die Ausstellung ist genannt: Vorgesetzenwechsel (und nicht, daß man nahegelegt hat, sich weguzubewerben und zu dem Zweck ein Gefälligkeitszeugnis mitgibt). Die Beurteilungen weiter oben sind auch in keinem Widerspruch dazu, sind ein klares "gut" bei der Leistung und ein uneingeschränktes Lob für das Verhalten. Zuviele Superlative verhunzen ein Zeugnis stilistisch. Sorry, das hört sich nach tiefer Unsicherheit an. Es gibt keinen Grund für paranoide Zeugnisinterpretation. Warum um alles in der Welt sollte man Dir in einem Zwischenzeugnis heimlich eine reinwürgen?!?
  7. Vielleicht war die Position eine Nummer zu groß. Sie waren wohl unzufrieden mit Fachwissen, Leistung und Eigenständigkeit und mit Ablauf des xx.xx.xxxx sind sie Dich losgeworden. Bedaure keinen besseren Bescheid geben zu können. Die Anforderungen an die Stelle werden deutlich beschrieben (Spezialkenntnisse im IT-Bereich, konzeptionelles Arbeiten, abstrahierendes Denken, kommunikative Fähigkeiten), aber nicht erreicht. Von Fachkenntnissen ist erst gar nicht die Rede und die anderen Anforderungen wurden offensichtlich auch nur unzureichend erfüllt. Zum Beispiel: "Darüber hinaus ist die zufriedenstellende Qualität und Quantität der Arbeitsleistung, die Zweckmäßigkeit des Arbeitsmitteleinsatzes sowie auch die Eigenständigkeit bemerkenswert". In der Zeugnissprache mit ihren Steigerungsformen bedeutet eine "zufriedenstellende Qualität und Quantität der Arbeitsleistung" ohne den Zusatz "immer" gerade mal ein ausreichend bzw. regelmäßig nicht zufriedenstellend. Das als "bemerkenswert" zu bezeichnen, gibt zu Spekulationen Anlaß. Solche Zweideutigkeiten/Ironie in Arbeitszeugnissen muß man sich nicht gefallen lassen, das ist schlicht nicht erlaubt. Wenn Dir daran gelegen ist, ein vorzeigbares Zeugnis für den Lebensabschnitt zu haben, dann reklamiere es.
  8. Man kann sich kostenlos ein Mini-Basis-System vonder SAP-Homepage herunterladen. Läuft unter Linux und man kann es auch auf einem Windows-Rechner mit ordentlich Speicher in einer virtuellen Maschine betreiben. Datenbank wird mitgeliefert, ist m.W. Sybase. Man muß alle 3 Monate einen Lizenschlüssel erneuern, dauert nur 5 Minuten. Auf so einem System hat man eine komplette ABAP-Laufzeitumgebung mit Data Dictionary. Auf diese Weise kann man z.B. auch RFC-Bausteine anlegen und auch Webservices (z.B. OData für SAPGUI5-Oberflächen). Alles was der Entwickler braucht zum Herumspielen und sich mit der Technik vertraut zu machen. Die Module gibt es nicht, aber man kann Z-Tabellen anlegen und füllen. So ein kleines Spielsystem auf dem privaten Computer zu haben ist m.E. praktischer als die Untermiete in einem IDES-Demo-System.
  9. Ja, damit verdient Kununu sein Geld. Solange die Firma keinen Vertrag hat, ist es denen sehr recht, wenn sich schlechte Bewertungen auftürmen. Das ändert sich schlagartig, wenn die betroffene Firma darunter leidet und zum zahlenden König Kunde upgraded.
  10. Ursache dafür ist der unzählige Male kritisierte Zeitgeist: Wilkommenskultur und Integration der Flüchtlinge wird gesehen als Chance, die Katastrophe des zweiten Weltkriegs und des Kolonialismus zumindest teilweise gutzumachen, sich von der Erbsünde der white guilt zu erlösen. Die schnöde Realität ist dabei sekundär. Es geht um virtue signalling, um die richtige Haltung. Aus dem gleichen Grund war ein Claas Relotius so erfolgreich. Die jungen Leute, die hinter der Aktion stehen, sind linke Idealisten. Zitat: "Während Entwickler stets bemüht sind, möglichst genau den Programmcode einzugeben und dabei keine Tippfehler zu machen, sind SozialwissenschaftlerInnen trainiert das "große Ganze" zu erkennen, die systemischen Zusammenhänge in der Welt zu überblicken. Die fruchtbare Kombination von akribischen InformatikerInnen und visionären Geisteswissenschaftlern, so scheint es, birgt in sich revolutionäres Potential.". Es steht genügend Staatsknete zur Verfügung für die jungen Leute, um sich selbst zu verwirklichen.
  11. Das Zeugnis formuliert schnörkellos und es werden explizit gute Leistungen und stets einwandfreies Verhalten bescheinigt. Kein Grund, hier etwas hineinzugeheimnissen. Aber der zitierte Satz ist merkwürdig, da nicht ganz logisch. Man kann ganz logisch das Vertrauen des Geschäftsleitung genießen, wenn man gute Leistungen erbringt. Aber andersrum kann es zu Interpretationen Anlaß geben. Ich weiss jetzt nicht, was der wirkliche Grund für das Zwischenzeugnis ist (Vorgesetzenwechsel, eigener Wechselwunsch, Wechsel vom AG nahegelegt...). Unabhängig davon sollte der zitierte Satz umformuliert werden, etwa "Zusammenfassend können die Leistungen von Herrn XXXXX stets mit gut beurteilt werden. Er genießt stets das Vertrauen der Geschäftsleitung".
  12. Es gibt eine Reihe von Standardlehrbüchern zum Thema, empfehlen kann ich etwa: http://www.dirkwhoffmann.de/TI/ Das Buch versucht, das trockene Thema anschaulich zu bringen https://www.amazon.de/Rechneraufbau-Rechnerstrukturen-Walter-Oberschelp/dp/3486578499/ref=la_B0045563XY_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1548855938&sr=1-1 Ist ein bißchen älter (2006) und ein bißchen trockener als das von Dirk Hoffmann, dafür noch tiefer. Außerdem würde ich die Bücher von Adrew Tanenbaum noch anschauen. Unterschiede zwischen den Programmiersprachen sind ein anderes Thema. Als technischer Informatiker muß man natürlich C beherrschen, da gibt es wieder Lehrmaterial en masse.
  13. Ich kennen jetzt die formalen Anforderungen an so ein Zwischenzeugnis nicht. Mir kommt es etwas sehr kurz vor. Leider ist mit dem Zeugnis kein Staat zu machen. Die Zeitformen sind nicht konsistent: die übertragenen Arbeiten "wurden erledigt" aber das Verhalten wird im Präsens beschrieben. Ohne ein stets bei der Leistungsbeurteilung waren die Leistungen regelmäßig nicht wirklich zufriedenstellend. Das Nennen der Mitarbeiter vor den Vorgesetzten beim Verhalten ist ein Standard, um auszudrücken, daß das Verhalten gegenüber Vorgesetzten regelmäßig zu wünschen übrig ließ. Als Einsteller würde ich das Zeugnis als lieblos hingerotzt empfinden, mit Hinweisen auf nicht immer voll zufriedenstellende Leistung und nicht immer einwandfreies Verhalten den Ausbildern gegenüber, und daß feststeht, daß man Dich bald los sein wird.

Fachinformatiker.de, 2020 SE Internet Services

fidelogo_small.png

if_icon-6-mail-envelope-closed_314900.pnSchicken Sie uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App


Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder senden Sie eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung