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Wurmi

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Alle erstellten Inhalte von Wurmi

  1. Ja, damit verdient Kununu sein Geld. Solange die Firma keinen Vertrag hat, ist es denen sehr recht, wenn sich schlechte Bewertungen auftürmen. Das ändert sich schlagartig, wenn die betroffene Firma darunter leidet und zum zahlenden König Kunde upgraded.
  2. Ursache dafür ist der unzählige Male kritisierte Zeitgeist: Wilkommenskultur und Integration der Flüchtlinge wird gesehen als Chance, die Katastrophe des zweiten Weltkriegs und des Kolonialismus zumindest teilweise gutzumachen, sich von der Erbsünde der white guilt zu erlösen. Die schnöde Realität ist dabei sekundär. Es geht um virtue signalling, um die richtige Haltung. Aus dem gleichen Grund war ein Claas Relotius so erfolgreich. Die jungen Leute, die hinter der Aktion stehen, sind linke Idealisten. Zitat: "Während Entwickler stets bemüht sind, möglichst genau den Programmcode einzugeben und dabei keine Tippfehler zu machen, sind SozialwissenschaftlerInnen trainiert das "große Ganze" zu erkennen, die systemischen Zusammenhänge in der Welt zu überblicken. Die fruchtbare Kombination von akribischen InformatikerInnen und visionären Geisteswissenschaftlern, so scheint es, birgt in sich revolutionäres Potential.". Es steht genügend Staatsknete zur Verfügung für die jungen Leute, um sich selbst zu verwirklichen.
  3. Das Zeugnis formuliert schnörkellos und es werden explizit gute Leistungen und stets einwandfreies Verhalten bescheinigt. Kein Grund, hier etwas hineinzugeheimnissen. Aber der zitierte Satz ist merkwürdig, da nicht ganz logisch. Man kann ganz logisch das Vertrauen des Geschäftsleitung genießen, wenn man gute Leistungen erbringt. Aber andersrum kann es zu Interpretationen Anlaß geben. Ich weiss jetzt nicht, was der wirkliche Grund für das Zwischenzeugnis ist (Vorgesetzenwechsel, eigener Wechselwunsch, Wechsel vom AG nahegelegt...). Unabhängig davon sollte der zitierte Satz umformuliert werden, etwa "Zusammenfassend können die Leistungen von Herrn XXXXX stets mit gut beurteilt werden. Er genießt stets das Vertrauen der Geschäftsleitung".
  4. Es gibt eine Reihe von Standardlehrbüchern zum Thema, empfehlen kann ich etwa: http://www.dirkwhoffmann.de/TI/ Das Buch versucht, das trockene Thema anschaulich zu bringen https://www.amazon.de/Rechneraufbau-Rechnerstrukturen-Walter-Oberschelp/dp/3486578499/ref=la_B0045563XY_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1548855938&sr=1-1 Ist ein bißchen älter (2006) und ein bißchen trockener als das von Dirk Hoffmann, dafür noch tiefer. Außerdem würde ich die Bücher von Adrew Tanenbaum noch anschauen. Unterschiede zwischen den Programmiersprachen sind ein anderes Thema. Als technischer Informatiker muß man natürlich C beherrschen, da gibt es wieder Lehrmaterial en masse.
  5. Ich kennen jetzt die formalen Anforderungen an so ein Zwischenzeugnis nicht. Mir kommt es etwas sehr kurz vor. Leider ist mit dem Zeugnis kein Staat zu machen. Die Zeitformen sind nicht konsistent: die übertragenen Arbeiten "wurden erledigt" aber das Verhalten wird im Präsens beschrieben. Ohne ein stets bei der Leistungsbeurteilung waren die Leistungen regelmäßig nicht wirklich zufriedenstellend. Das Nennen der Mitarbeiter vor den Vorgesetzten beim Verhalten ist ein Standard, um auszudrücken, daß das Verhalten gegenüber Vorgesetzten regelmäßig zu wünschen übrig ließ. Als Einsteller würde ich das Zeugnis als lieblos hingerotzt empfinden, mit Hinweisen auf nicht immer voll zufriedenstellende Leistung und nicht immer einwandfreies Verhalten den Ausbildern gegenüber, und daß feststeht, daß man Dich bald los sein wird.
  6. Hier mein Senf: Auch ich meine, das ein guter Bachelor besser ist als ein "schlechter", weil zu spezieller, Master. Mit einer grundständigen Ausbildung hast Du ein Kapital, von dem Du im Idealfall ein ganzes Berufsleben zehren kannst. Natürlich sind den Unternehmen am liebsten sofort direkt anwendbare Kenntnisse, aber langfristig braucht es breiteres Wissen. Kann man analog zu der Netzwerkkompetenz so sehen: Ein Pommesbude nimmt lieber ein Master of Schnitzel als einen allgemeinen Koch.
  7. Das ist eine Standardfrage, auf die es mit Google unzählige Treffer gibt
  8. Dann liegt es vielleicht doch nicht an der formalen Ausbildung, sondern an etwas Anderem <sarkamus> Bist Du eine Frau? Schwarz? Sexuelle Minderheit? </sarkasmus>
  9. In der Schlußformel steht normalerweise eine Bedauernsfloskel, wenn ein guter Mitarbeiter geht.
  10. Was Du schilderst, klingt absolut nachvollziehbar. So eine Situation ist das normalste der Welt und kommt in den besten Lebensläufen vor. Deshalb auch nicht verstecken, vielleicht mußt Du in zukünftigen Einstellungsgesprächen dazu ein paar Sätze sagen. Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis wird auch keiner sehen wollen für eine solche Episode, es reicht ein Zeugnis ohne Beurteilungen als Nachweis.
  11. Wurmi

    Medieninformatiker

    Das stimmt schon, aber je nach Berufsziel könnte ein anderer Schwerpunkt u.U. besser sein (Wirtschaft, Ingenieurwesen). Und wie weiter oben schon gesagt, um als AE zu arbeiten, braucht es nicht unbedingt ein Studium.
  12. Wurmi

    Medieninformatiker

    Dann enthält der Studiengang eher zuviel Medienthemen. Berufsberatung: "Ich möchte irgendwas mit Anwendungsentwicklung machen!" Ein anwendungsbezogenes Studium umfasst immer auch Domänenwissen, ohne Wirtschaftswissen kann man nicht im ERP entwickeln, ohn physikalische Grundlagen keine Fahrzeugsysteme, ohne Grundwissen von Anatomie keine Medizinsysteme. Reine Anwendungsentwicklung gibt es da nicht, es gibt keinen Entwickler, der heute Bankensysteme entwickelt, morgen ein Bremssystem und übermorgen die Software für einen Kernspintomographen oder eine Verkehrsleitstelle. Ohne einen Domänenschwerpunkt bleibt ein reines Infostudium mit mathemtaischem Fokus auf Berechenbarkeitkeit, Komplexität und Algorithmen etc.
  13. Wurmi

    Medieninformatiker

    Anwendungsentwicklung ist weites Feld. Wenn das berufliche Ziel unklar ist, ist es logischerweise unklar, ob der Studiengang dahinführt. "Irgendwas mit Medien" und "Irgendwas mit Anwendungsentwicklung" enthält der Studiengang beides, ist also irgendwie nicht ganz verkehrt.
  14. Wurmi

    Arbeitszeugnis

    Anspruch auf ein wohlwollendes Zeugnis hat der Arbeitnehmer immer, da hast Du Dir im Vergleich nichts ausbedungen. Das Zeugnis beschreibt ("wohlwollend") jemanden, der nichts kann und mit dem man nicht konnte. Eine schlechtere Beurteilung als durchschnittlich muß der Arbeitgeber aber beweisen können, und ich kann mir vorstellen, daß er wegen einem Stück Papier den Auwand scheut. Du mußt dieses Zeugnis nicht akzeptieren und kannst mit Anwalt drohen.
  15. Ich kann mich bigvic nur anschließen. Wenn ein Zeugnis über Generator erstellt worden ist, merkt man das sofort. Die Dienstleister werden Dir natürlich ein makelloses Zeugnis aufsetzen. Ich würde an Deiner Stelle eruieren, wie gut das Zeugnis denn sein soll. Wenn das Zeugnis eine 1* ist, nach dem Motto "Schreiben Sie, was sie wollen, ich unterschreibe alles", merkt man das evtl. auch.
  16. In der Tat ist das ein natürliches Verhalten, aber gerade deshalb so verbreitet. Was den Abschluss und die Einstufung im öD betrifft, hab ich mal kurz gegoogelt und Du hast wohl recht, mit den neuen Bachelor und Masterabschlüssen gibt es formal keinen Unterschied mehr zwischen FH und Uni Abschlüssen.
  17. Die Frage kann man nur dann genau beantworten, wenn man genauer weiß, wohin Du willst. Ich wundere mich, daß im Follow-up noch keiner ausgeführt hat, daß die WBH den Makel des Schmalspurstudiums (Fachhochschule && privat) hat und z.B. für die Einstufung im öffentlichen Dienst das definitiv was ausmacht. Bei der Entscheidung kommt es außerdem auf deine finanzielle Situtation an, auf die berufliche Auslastung, auf das familiäre Umfeld und vieles mehr.
  18. Im IT-Bereich ist ja ein "saloppes" Erscheinungsbild eher geduldet als im kaufmännnischen Bereich. Man sollte aber wiedererkennbar sein im Vorstellungsgespräch, sprich wenn man auf dem Foto mit Anzug und Krawatte ist, wäre die Überraschung groß, wenn man zum Gespräch aufschlägt wie Jaron Lanier. Ganz unabhängig, welcher Habitus "zur Person passt".
  19. Lesenswert: https://www.welt.de/print-welt/article691860/Es-lebe-der-Darwiportunismus.html
  20. Mich stört folgendes an dem Zeugnis: -Die Vergangenheitsform (wurde weiter oben schon angesprochen, ist ein Formfehler, der sofort auffällt) -Im Schlußabsatz fehlt der Wunsch auf weitere Zusammenarbeit. Gerade bei sehr guter Leistungs- und Verhaltenbeurteilung wirkt ein Zeugnis in der Vergangenheitsform ohne sehr begeistert geäußerte Vorfreude auf viele weitere Jahre einfach nicht gut. Lieblos, unpersönlich, so als ob es einem ***egal wäre (vielleicht sogar recht), ob der Mann bleibt oder geht.
  21. Nein, das passt alles. Wenn auch nie etwas vorgefallen ist, wo es Streß mit den Kollegen gab und der Vorgesetzte unzufrieden war: Kein Grund zur Paranoia, es ist abwegig, hier in einem freundlichen Zwischenzeugnis zwischen den Zeilen eine schlechte Bewertung zu suchen. Auch wenn es ein Evergreen in den Medien ist, die fiesesten Zeugnisformulierungen in regelmäßigen Turnus aufzulisten. In der Praxis kommen diese fast nie vor. Das ist das gleiche Niveau wie "10 Frühwarnzeichen für Krebs" oder "7 Zeichen, daß sie bald gefeuert werden".
  22. Ich finde das als noch wichtigeres Argument gegen die PKV als daß man in Vorleistung gehen muß oder moralische Gründe wie Solidarität. Als junger Mensch hat man in der PKV mehr netto, so daß man mehr Kohle für Ausgehen und schicke Klamotten o.ä. hat. Als Familienvater und nicht mehr jung und gesund gibt es dann die Abrechnung. There is no free lunch.
  23. Danke für die Info, das hatte ich nicht gewußt. Mit der geforderten langjährigen Programmiererfahrung liegt hier das klassische Henne-Ei-Problem vor. Wenn das so ist, dann bleibt dem Kollegen nichts anderes übrug, als eine weitere Ausbildung zu beginnen.

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