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SoL_Psycho

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  1. Ausbildereignungsprüfung möglich?

    Ich habe den Schein 4 (oder 5?) Monate nach meiner Ausbildung in den Händen gehalten... Von daher ist das reine Ermessenssache. Dass der Schein außerhalb des Ausbilder-Daseins wenig bringt, steht auf einem anderen Blatt - Haben ist besser als brauchen
  2. Wie viel verdient ihr?

    Update von meiner Seite Alter: 28 31 Wohnort: Wolfsburg, Niedersachsen letzter Ausbildungsabschluss: Operative Professional, Februar 2012 Berufserfahrung: 4 7 Jahre Vorbildung: Abitur, abgebrochenes Wirtschaftswissenschaftenstudium (2 Semester) Arbeitsort: Wolfsburg Größe des Konzerns: 500.000 MA weltweit Tarif: IG Metall Branche der Firma: Automobilhersteller Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 35 Arbeitsstunden pro Woche real: vermutlich 35-36 40-42 Überstunden werden ausgezahlt, alles über 40Std / Woche mit Aufschlag Gesamtjahresbrutto: 47130 58746 (+ Überstunden) Variabler Anteil am Gehalt (zusätzlich): 960€ (garantiert) - 1.440€ / Jahr Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: 30 (+ 24. und 31.12. sind komplett frei) Sonder- / Sozialleistungen: • Betriebsrente • VWL • Urlaubsgeld • Bonuszahlung (garantierte Zahlung von 1.450€, letztes Jahr ~ 6.500€) • besondere Leasing- / Kaufangebote für Neuwagen und Jahreswagen • Weiterbildung und Schulungen nach Wunsch Verantwortung, Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): Dienstleistersteuerung im Application Management Bereich für PDM System Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des PDM Systems Prozessdesign
  3. was ist ein IT Service Manager?

    Change Manager planen und evaluieren Änderungen am von ihren betreuten System / Bereich und stimmen diese im Vorfeld mit allen Beteiligten ab. Somit wird schon im Vorfeld ein Blick auf Risiken, Aufwände, Nebenwirkungen, Potenziale, etc. Dieser Änderungen geworfen. Bei uns muss beispielsweise jeder Change auch einen Fallback Plan haben, falls etwas nicht klappt. Wichtiger Begriff im Umfeld Change Management ist das CAB (Change Advisory Board) in welchem die Changes dann besprochen und freigegeben oder abgelehnt werden. Beim Risiko Management geht es darum, Risiken im Umfeld des eigenen Systems oder Bereichs möglichst frühzeitig zu erkennen und zu bewerten. Hier ist zu unterscheiden zwischen proaktivem und reaktivem Risiko Management. Die gefundenen Risiken werden dann bzgl. Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen bewertet und anhand dieser Bewertung kategorisiert. Im Anschluss können dann Maßnahmen getroffen werden, um die Risiken zu eliminieren oder die Eintrittswahrscheinlichkeit / Auswirkungen zu minimieren. Wie schon gesagt sind das jeweils nur Bruchstücke der Themengebiete. Das komplette Thema ITIL belegt nicht umsonst 5 dicke Bücher Wenn Ihr aber wirklich nur nach Admin, Entwickler und IT Service Manager unterscheidet und nicht noch nach den einzelnen Rollen (Change Manager, Incident Manager, etc.) werdet ihr auf lange Sicht Schiffbruch erleiden mit der Bewerberauswahl. Viele Grüße SoL
  4. was ist ein IT Service Manager?

    Hu! Ganz grausam aus meiner Sicht. Ein Change Manager hat (als Rolle) eine völlig andere Funktion und völlig andere Themengebiete zu bearbeiten, wie ein Incident-, Problem- oder eben Service Manager. Die alle miteinander in einen Topf zu werfen und kräftig umzurühren, wird die Bewerberauswahl schwierig machen. Ich empfehle hier die ITIL v3 2011 Foundation zu machen, die gibt einen guten Überblick und dauert nicht zu lang (2 oder 3 Tage). Mal aus meiner Sicht gesprochen (da ich Service Manager bin), wie es bei uns funktioniert: Es gibt einen Service, der dem Kunden (Fachbereich) in einer gewissen zugesicherten Qualität (Durchlaufzeit, Performance, Verfügbarkeit, etc.) angeboten wird. Die Aufgaben des Service Managers sind bei uns nun folgende: - Sicherstellung, dass die zugesicherte Qualität (Service Level) eingehalten wird - Sicherstellung, dass der Service die Anforderungen der Fachbereiche erfüllt - Definition von Serviceprozessen - Eskalationsinstanz bei Prozessproblemen (Störung zu lange vorhanden, etc.) - Steuerung der Servicemitarbeiter (Incident Manager, Problem Manager, Change Manager, Problem Analyst, etc.) - ... Kurzum: Ich bin dafür verantwortlich, dass der Service dem Fachbereich zur Verfügung steht, egal was passiert. Steht der Service nicht zur Verfügung, bin ich derjenige, der dafür sorgt, dass sich das ändert. Hierfür delegiere ich Aufgaben und steuere die Servicemitarbeiter und kommuniziere mit Drittstellen. Jetzt als Beispiel die Aufgaben unseres Incident Managers (auszugsweise): - Zentraler Ansprechpartner für alle Belange im Incident Management unseres Services - Delegation von Störungsmeldungen an die technischen Spezialisten - Durchführung von qualitativen und quantitativen Ticketanalysen und dadurch: - Erkennen von Störungshäufungen zu Themengebieten Vielleicht macht das etwas klarer, dass man nicht alle diese Rollen in einen Topf werfen und gleichsetzen sollte... Viele Grüße, SoL
  5. Letzteres. Dafür sorgt auch das Projekt
  6. Mal ein kurzes Feedback von mir : Ich mache selber nichts mehr in der Technikschiene. Ich bin nur noch am Planen, Kontrollieren, etc. Macht mir persönlich noch mehr Spaß und ich arbeite auch sicher nicht weniger als vorher
  7. Was soll ich nur tun?

    Wie die anderen schon geschrieben haben: Such Dir ein Hobby, das dich ablenkt. Möglichst etwas ohne Computer und / oder verwandter Technik. Bei mir hilft beispielsweise gärtnern
  8. Moin Ich habe den Certified IT Business Manager 2012 abgeschlossen und kann mich anschließen: Es ist wirklich viel Stoff und viel zu lernen. Wenn man den "Nicht-Technik-Kram" interessant findet, ist die Weiterbildung prima, ansonsten lass es. Mich hat es auf jeden Fall weitergebracht und ich habe viele Dinge durch die Weiterbildung besser verstanden... Der Erfolg hängt allerdings auch von dem Weiterbildungsinstitut ab, bei welchem Du die Vorbereitung durchführst. Dort steht und fällt es mit der Qualität des Instituts, also vorher informieren. Das ganze auf eigene Faust ohne Hilfe zu machen halte ich für deutlich (!) schwieriger... Bei Interesse, stell weitere Fragen, gerne auch per PM. Viele Grüße, SoL
  9. Was ist man eigentlich von Beruf?

    Ich antworte auf so etwas mit "Industrie-Schauspieler", kürzt Diskussionen ab und kommt dem Ganzen schon recht Nahe: Service Manager ist soweit nicht davon entfernt
  10. MS-Zertifizierung oder ITIL?

    Hey, das kommt darauf an, was Du später machen möchtest... ITIL Foundation bringt sicherlich etwas für Anwendungssupport, für reine "Schrauberthemen" eher nicht. Wo möchtest Du in 3 oder 5 Jahren stehen, was möchtest Du machen? Viele Grüße, SoL
  11. Wieviel Mitarbeiter hat "euer" Unternehmen?

    Mitarbeiter Marke: 285.147 MA Mitarbeiter Konzern: 549.763 MA Automobilunternehmen
  12. Lies seinen zweiten Kommentar Zum Thema: Zur Zeit durchschnittlich etwa 8-9 ohne Aussicht auf Besserung... Abbummeln geht theoretisch, aber dann hat man in der Woche danach entsprechend mehr Arbeit Daher bleibt eigentlich nur das Auszahlenlassen P.S.: Kurze Relativierung: Meine normale Arbeitswoche hat "nur" 35 Stunden...
  13. FISI und dann BWL oder Wirtschaftsinformatik?

    Dienstleistersteuerung im AMS Umfeld Dafür brauchst Du a) BWL Verständnis und technisches Verständsnis. Hier hilft sicher ein Studium, aber auch anders kann man dort rein kommen. Sprich doch mal mit Deinem ABA darüber
  14. Anschreiben FISI 2013

    Hey, nur kurz drübergeschaut: Ansonsten finde ich aber auch nichts.
  15. Anschreiben FISI 2013

    Prinzipiell ok, aber eher ein Standardsatz. Verfeiner das durch bspweise eines der gesteckten Ziele, damit das Unternehmen sieht, dass das keine Retorten Bewerbung ist. Außer in der Betreffzeile steht der Beruf noch nirgends. Hierbei würde ich durch "In dieser Ausbildung" ersetzen. Ist vielleicht ein bisschen dick aufgetragen. Ich würde "Mit Freude" in "Gerne" ändern, aber das ist Geschmackssache. Generell ist die Bewerbung schon weit stimmiger. Schau aber trotzdem noch einmal drüber, da ist noch der ein oder andere Rechtschreibfehler drin. Viele Grüße, SoL
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