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sylenz

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  1. Selbstständig neben Studium

    3 Jahre Regelstudienzeit ist vermutlich an dem meisten Fern-FHs berufsbegleitend absolut möglich, wenn man sich reinhängt und Vorwissen mitbringt. Finanziell dürfte das trotz hoher Studiengebühren weitaus lukrativer sein und man sammelt weiter Berufserfahrung. Es sei denn du willst an die FU Hagen, da dauert es vermutlich länger :P.
  2. Welche Ausbildung als Grundlage?

    Mit Grundausbildung meinte ich nicht die Vorbereitungskurse, sondern eine IT-Ausbildung. Selbst ein Bachelor-Studium vermittelt dir nur Grundlagen. Diese Grundlagen sind aber elementar wichtig für das ganze weitere Berufsleben. Ich kenne das Curriculum des staatl. gepr. Wirt.-Inf. nicht, habe aber Bedenken, dass man in einer schulischen Mischweiterbildung (Wirtschaft, Informatik) nach 2 Jahren dicke Bretter bohren kann. Die Weiterleitung passt auch nicht so recht zu dem angestrebten Tätigkeitsfeld "Security". Versteh mich nicht falsch: Möglich ist vieles mit genug Eigeninitiative, aber der Weg sollte möglichst geradlinig zum Ziel führen, sonst braucht man entsprechend länger - oder verirrt sich. Lass dich nicht von dem DQR blenden, entscheidend sind die Skills.
  3. Welche Ausbildung als Grundlage?

    Hi Fragrschlumpf, 3 Monate bis zum DZE sind natürlich für solche weitreichende Planungen extrem knapp. Gerade weil die Bw extrem viel zur Weiterqualifizierung anbietet (monetär und an Lehrgängen). Du schreibst ja schon einiges zur Spezialisierung auf bestimmte Themen. Davor kommt allerdings erst die "Grundausbildung" um mal im militärischen Duktus zu bleiben. Je qualifizierter diese ist, desto besser sind später die Chance seine Wünsche und Vorstellungen zu verwirklichen. Insofern sollte ein Studium an erster Stelle stehen. Ja, ein Studium ist nicht für jeden etwas und kein Zuckerschlecken. Aber es ist machbar! Auch an den Hochschulen wird nur mit Wasser gekocht. Mit verschüttetem Realschul-Mathe wird es nicht leichter, aber auch das klappt! Hier wären sicher die kostenlosen (!) und während der Dienstzeit belegbaren Kurse des BFDs Gold wert gewesen. Ich würde probieren auf jeden Fall noch einen zu belegen, sofern möglich und noch nicht geschehen (Mathe zur Studienvorbereitung, Meisterschule, etc.). Dann zum Thema DQR /EQR: 1. Das System ist für die internationale Vergleichbarkeit von Abschlüssen gedacht. Für den Arbeitsmarkt hat das kaum eine Relevanz. Im besten Fall kann man sich nach einem Abschluss auf Niveau 6 ein paar Credit Points für ein Studium anrechnen lassen. 2. Ich bezweifle, dass der staatlich geprüfte Wirtschaftsinformatiker auf Stufe 6 angesiedelt ist. Diese Stufe erreicht man erst nach (!) einer Erstausbildung + 1Jahr Praxiserfahrung. Möglicherweise wird dein alter Job durch den Wirtschaftsbezug angerechnet - aber lohnt sich das dann? Finden konnte ich die Bezeichnung beim DQR übrigens nicht [1], nur den staatlich geprüften Informatiker. Der rangiert auf DQR Stufe 4 und somit unterhalb der FI Ausbildung mit Stufe 5. Aber wie gesagt, das ist eh für Arbeitgeber unspannend. Mein Tipp: Nutze die Möglichkeiten des BFD maximal aus und gönne dir das Studium. So eine Chance kommt nie wieder. [1] https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.dqr.de/media/content/2016_DQR_Liste%20der%20zugeordneten%20Qualifikationen_01.08.16.pdf&ved=0ahUKEwjLlcGKo6zWAhUPfFAKHTpLD8oQFgg5MAI&usg=AFQjCNH8va64iSgYCiTNOFIWMAiDtO7h0Q
  4. Erfahrungen als Softwareentwickler mit FERCHAU?

    Diese Aussage wurde mir gegenüber auch getätigt und ich vermute in Ballungsgebieten hat man da weniger ein Problem. Ich habe mich vor ein paar Monaten auch kurzzeitig für Ferchau interessiert und ein paar interessante Projekte in der Region bei Konzernen vorgeschlagen bekommen. Vom Gehalt her war es auch das was ich mir vorgestellt habe. Meine Wahl fiel dann aber doch auf eine andere Firma. Für Leute, die projektbezogen arbeiten wollen stelle ich mir das aber durchaus interessant vor. Der Haken an deiner Situation: Du kriegst erst einen Vertrag bei Ferchau, wenn Du Dich für Dein erstes Projekt entschieden hast. Aufgrund der knappen Zeit leidet da evtl. die Auswahl.
  5. Das Studienfach würde ich primär von den eigenen Interessen abhängig machen, denn es wird ansonsten richtig hart sich mehrere Jahre zu motivieren. Bei W-Inf hat man meistens so 50% Wirtschaftsthemen... Muss man mögen. Dafür ist der Matheanteil meist geringer :-). Zur WBH aus eigener Erfahrung: Am Anfang hat man einen (!) Tag Einführungsveranstaltung, und gegen Ende des Studiums einen Tag Projektbeginn, einen Tag Projektpräsentation und einen Tag Kolloquium. Das wars. Klausuren kann man extern in vielen Städten schreiben.
  6. Elektrotechniker (DV) als IT Supporter

    Das ist nicht korrekt, es gibt zumindest in Bayern den Informatiktechniker als 2-jährige Weiterbildung. Ich denke, dass ich dazu mal einen Blogpost schreibe um etwas Licht ins Dunkel zu bringen :-). Mit einem Studium ist die Weiterbildung schwer vergleichbar, da der Fokus ein ganz anderer ist. Die Gleichwertigkeit halte ich aber - aus persönlicher Erfahrung - durchaus für angemessen. Besonders im Informatik Bereich ist der Abschluss aber ähnlich unbekannt wie der OP, da so selten.
  7. Was mir spontan auffällt: Rechtschreibfehler ("Fehlender") Was hat sich an Deiner alten Ausgangslage geändert? Die mittlere Reife hast Du ja noch immer nicht - hast Du dafür die Ausbildung sehr gut abgeschlossen? Wie sieht es mit dem Führerschein aus? Kenntnisse zu grob beschrieben; Hardware? Betriebssysteme? Was hast Du damit bereits gemacht? Flexibel, teamfähig, ... alles blabla; Kannst Du das auch irgendwie konkret untermauern? Null Bezug zum Unternehmen In Summe: Viel Text, wenig Aussage
  8. @tTt Und du pendelst dann jeden Tag von Nbg nach IN mit dem Firmenwagen? Oder ziehst du um? Ich bin 5 Jahre lang mit der Bahn diese Strecke gependelt und würde das nicht wieder machen. Auch mit dem auto ist das nicht angenehm (bei einem Firmenwagen braucht dich der Verschleiß von 50k Km+ ja nicht zu stören). Die Mieten sind in IN wesentlich höher als in Nbg, da ist das Gehalt imho nicht angemessen.
  9. Einstieg Projektleitung / IT Management - SGD / ILS?

    Man sieht ja auch im PSE-Curriculum, dass Projektmanagement gerade einmal 2 CP ausmacht. Das ist quasi nichts. Insgesamt muss man für das Teil-Modul auch nur zwei Studienhefte durcharbeiten (die obersten beiden im Screenshot)
  10. Einstieg Projektleitung / IT Management - SGD / ILS?

    Den Zertifikatsstudiengang habe ich 2015 erfolgreich abgeschlossen und direkt den Bachelor angehängt. Vorteil: Wenn Du Dir kein Studium zutraust, ist das ein ziemlich guter Einstieg. Die Klausuren sind identisch mit denen des Informatik B.Sc. Studiums und können 1:1 angerechnet werden. Lediglich das Modul Projektmanagement nicht (welch Ironie in Deinem Fall), da es nicht Teil des Informatik-Curriculums ist. Mathe ist nicht Bestandteil von PSE und würde ich definitiv erst danach angehen. Geht aber auch so, bei mir war die Realschule 12 Jahre her. Sehr mühsam das Ganze, aber machbar! Zum Thread passt das aber weniger. Wirklich auf Projektmanagement wird man nicht getrimmt. Sind aber interessante Einblicke dabei. @Chief WiggumDa der Stoff auf Hochschulniveau ist, ist er wohl kaum mit BS-Unterricht vergleichbar. Definitiv ein Mehrwert.
  11. Ich würde die Wahl zwischen Ausbildung und Studium jetzt nicht vom Endalter abhängig machen (aber klar: 40 ist schon ziemlich alt!), sondern von Deiner eigenen Interessenlage und Fähigkeiten. Wenn eine realistische Möglichkeit besteht Abitur und Studium gut (!) zu bestehen, dann würde ich definitiv trotz des zu erwartenden Endalters diese Option wählen. Da Du allerdings vermutlich schon einige Jahre aus der Schule raus bist, wird das ein extrem anstrengender Weg. Eine Ausbildung ist da (mutmaßlich!) einfacher und die Fallhöhe ist nicht so hoch, als wenn man auf dem Weg zum Studienabschluss noch Zeit durch Ehrenrunden und verhauene Klausuren verliert. Den Luxus kann man sich in dem Alter nicht mehr leisten. Persönlich würde ich eher zu einer Ausbildung raten, und versuchen diese möglichst gut abzuschließen um die Jobchancen zu erhöhen, bzw. privat noch intensiver mit informatikbezogenen Themen beschäftigen und versuchen Referenzen aufzubauen. Viel Glück!
  12. Datenbanken, BI, und Big Data

    Meiner Erfahrung nach ist (Berufs-)Erfahrung das absolut entscheidende Kriterium. In den meisten Stellenausschreibungen steht mittlerweile ja auch "Studium oder vergleichbar ...", insofern würde ich nicht sagen, dass das jetzt zwingend erforderlich ist wenn es "nur" um Datenbankentwicklung geht. Bei BI und Big Data sieht die Sache (besonders beim Einstieg) anders aus, denn in der Ausbildung wirst Du nur an relevantes Wissen kommen, wenn Du ohnehin in einer entsprechenden Firma lernst. Da hat man als Student natürlich ganz andere Möglichkeiten (Schwerpunktsetzung im Studium, Werkstudenttätigkeiten, etc.). Mich selbst interessiert BI und Big Data auch sehr und habe einige Jahre Erfahrung als Datenbankentwickler auch mit Auswertungen großer Datenmengen zugebracht. Trotzdem hatte ich bei Bewerbungen in diese Richtung keinen Erfolg (zugegeben, es waren nur wenige Bewerbungen bei großen Unternehmen). Auch mit Studium ;-).
  13. Bin ich so wenig wert?

    Stimmt, das ist schon ziemlich mager. Aber du gehst auch nicht näher auf die Region, Betriebsgröße, Noten, etc. ein. Das ist so ziemlich ausschlaggebend. Tröste dich: Der Aufgabenbereich ist zukunftträchtig. Sammle Berufserfahrung und bewerbe dich in ein paar Jahren weiter. Da ist noch extrem viel Luft nach oben.
  14. Dann kann ich Dir nur raten, die aufgekommene, negative Kritik hinsichtlich Deiner angegeben Skills ernst zu nehmen. Ein solches Übermaß an angegebener Kompetenz macht sicher nicht nur Leser dieses Forums stutzig. Man muss nicht unbedingt so weit gehen wie es die Skill-Definition von Google tut, aber ein Experte ist landläufig schon jemand der sich extrem gut in seinem Metier auskennt. Eine solche Vielzahl von Schwerpunkten kauft man schlicht niemanden ab. Aber wenn Du entsprechende Projekte / Arbeitsproben als Beleg hast, geht das sicher so in Ordnung. Das Feedback der Bewerbungen wird Dir dann Deinen Marktwert zeigen.
  15. Bayern ist nun ja auch recht groß, aber besonders in den Ballungsgebieten wird eigentlich recht gut bezahlt. Wenn du so gut bist wie du schreibst solltest du locker 60k+ kriegen. Kommt natürlich auch auf die Firmengrösse und Branche an. Dein aktuelles Gehalt ist völlig indiskutabel. Ein Wunder, dass du da nicht früher aktiv geworden bist...
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