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sylenz

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  1. Alternativ könntest Du Dir auch mal Zertifikatsstudiengänge ansehen. Bieten inzwischen einige Hochschulen an und die Dauer ist recht überschaubar. Hier wird halt eher in die Breite gegangen und nicht spezifisch eine Technologie behandelt. Ich selbst habe z.B. Professional Software Engineering an der Wilhelm Büchner Hochschule abgeschlossen [1] und mir die Noten dann auf das Bachelor-Studium anrechnen lassen, da gleiche Klausuren und Prüfungsleistungen, allerdings natürlich nur ein Potpourri an Modulen (2 Semester). Ist vermutlich etwas anstrengender, aber lohnt sich m.E. nach mehr. Kostenpunkt ca. 2500€. [1] https://www.wb-fernstudium.de/kursseite/professional-software-engineering.html
  2. Das ist genau die Frage was Du willst. Für mich als Familienvater war das ein Ausschlusskriterium noch zusätzlich Zeit von zu Hause weg zu sein. Daher habe ich die komplette Flexibilität der WBH sehr zu schätzen gelernt - mit 21 Jahren sieht das evtl. wieder anders aus ;-). Kommt auch immer auf den Lerntyp drauf an. Ich persönlich bin gut in der Lage mir autodidaktisch Wissen anzueignen und brauche nicht zwingend Präsenzphasen. Natürlich hat auch die Präsenz vor Ort eine ganze Reihe von schlagenden Argumenten (Kontakt zum Dozent, Netzwerkbildung, etc.). Der Informatik B.Sc. der WBH ist tatsächlich ziemlich technisch ausgelegt. Wir hatten nur ein ziemlich dickes BWL-Modul am Anfang des Studiums und der Rest waren im Grundstudium die techn. Basics (Rechnerarchitektur, etwas Programmierung, Mathe I + II, Informationstechnologie, Datenbanken, etc.). Welchen Studiengang Du wählst kommt halt auf Deine Neigungen und Stärken an. Ob der Studiengang später karriereentscheidend ist bezweifel ich. Die eigene Performance und wo einen das Glück hinverschlägt sind da m.E. nach relevanter :-).
  3. This. Ein über mehrere Jahre dauerndes Studium (gerade berufsbegleitend) erfordert ein hohes Maß an intrinsischer Motivation und da macht es eine Menge aus, wenn man Spaß an (vielen) Modulen hat. Den Studiengang würde ich jetzt auch gar nicht überbewerten. Bachelor sind immer "nur" Grundlagen. Ob du nach dem Studium den Arbeitsbereich wechselst kannst du dann immer noch entscheiden, zwingt dich ja keiner. Schau dir die curricula der Studiengänge genau an und entscheide dann. Gibt ja inzwischen einige Hochschulen die Fernstudiengänge anbieten. Gerade mit Familie empfehle ich möglichst flexible Klausurtrrmine (am besten monatlich) und (je nach Lerntyp) eher weniger Präsenzphasen. Allgemein kann ich dir empfehlen das Thema intensiv mit deiner Frau zu diskutieren. Sie und deine Kinder werden in den nächsten Jahren oft auf dich verzichten müssen. Das muss die Beziehung auch aushalten können! Und für die Kids hast du auch erheblich weniger Zeit. Mach einen präzisen Lernplan pro Semester und zieh durch! Gedanken um den ROI würde ich in diesem Fall nicht machen. Monetär rechnet sich das vermutlich bei deinem extrem (!) guten Gehalt nicht mehr. Aber psychologisch musst du den Weg vermutlich gehen, sonst ärgerst du dich den Rest deines Lebens. Sieht man häufiger, ganz aktuell sogar in einem neuen Blog auf Fernstudium-Infos.de (https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/19124-was-will-der-alte-sack-noch/) Viel Erfolg!
  4. Mit den 17 Jahren BE in der IT hast du doch gerade mal Halbzeit bis zur Rente?! Ich fürchte, wenn man den aktuellen Arbeitsplatz auch weiter inne haben will muss man sich einfach kontinuierlich weiterbilden. Das ist wie beim Sport: Nach langer Pause fällt der Anfang schwer, trainiert man regelmäßig ist das einfacher.
  5. Moin Kamerad, in diesem Thread hast du ja schon einige, sehr richtige und wichtige Hinweise erhalten. Trotzdem schockt mich etwas, dass Dir offensichtlich noch überhaupt nicht klar war wie sich das Bruttoeinkommen zwischen BW und freier Wirtschaft verhält. Das herauszufinden ist eigentlich ziemlich trivial. Einfach einen brutto/netto Rechner zur Gehaltsabrechnung nehmen und ein bisschen herumspielen bis das Ergebnis zu deinen Lebensumdtänden passt. Vom Bund gibt es (bei mir noch altes Recht) ca. 1,5k netto bei SK 6, A7/4 und zwei Kindern wenn man regulär arbeitet. Macht man eine Ausbildung gibt es etwas mehr. Die Details solltest du dringend (!) mit dem Sozialdienst und BFD der BW klären um mal ein realistisches Bild zu kriegen und planen zu können. Bessere Jobchancen hättest du gehabt, wenn du dir beim Bund schon etwas IT-nahes gesucht hättest. Was für eine Ausbildung hast du denn und was für eine Verwendung bekleidet? Evtl. kann man da eine Brücke in die Privatwirtschaft bauen. Allgemein: Du konkurriert m. E. nach einer neuen Ausbildung nicht direkt mit anderen Absolventen. Du hast Lebenserfahrung, warst evtl. schon mit einer Verwendung im Ausland, bist stressresistent, hast evtl. als Feldwebel schon Führungsverantwortung gehabt. Feldwebel sind i. d. R. die Spezialisten die den Laden am laufen halten (zumindest in den IT - und technischen Bereichen die ich kenne)! Und zum Thema Klischees: Die Bundeswehr ist ein Spiegel der Gesellschaft. Da ist alles dabei. Soldaten die nur Befehlsempfänfer waren tun sich natürlich schwerer als Offiziere. Generell kann man meiner Erfahrung nach sagen, dass Offiziere und Spezialisten auch in der Wirtschaft hoch angesehen sind und weit (!) mehr verdienen als beim Bund.
  6. ILS, SGD und Konsorten sind keine (!) Hochschulen oder gar Unis! Wie die Abschlüsse angesehen sind kann ich nicht sagen, aber garantiert Welten schlechter als ein richtiges Studium an einer (Fern-) Hoschule. Wie schon gesagt ist z. B. die IUBH akkreditiert und mit dem Abschluss bist du Akademiker. Vom Niveau her dürfte zur ILS aber ein ordentlicher Unterschied bestehen!
  7. Warum nicht eine bereits vorgeschlagene Variante nutzen? Die sind einfacher und schneller. Pl/SQL nur verwenden wenn klassisches SQL nicht reicht. Und selbst dann immer per bulk und nicht zeilenweise...
  8. Ich verstehe gar nicht, warum hier auf dem angeblich schlechten AG oder den Personalern herumgeritten wird. Die vom TE genannte Ausgangslage war die letzte Runde des Bewerbungsverfahrens im lockeren Teamgespräch. Wenn sich das Team gegen einen Bewerber entscheidet kann dafür der AG rein gar nichts. Das Team hat sich gegen den TE entschieden, da dieser scheinbar nicht dazu gepasst hat. Das ist überhaupt nicht schlimm und wie schon im Thread genannt, perspektivisch für alle Seiten gut. Natürlich kann ein erster Eindruck auch täuschen, aber wenn mehrere Teilnehmer bei dem Gespräch dabei waren gibt sich doch ein ganz gutes Bild. Von der Seite her: Alles prima, nur dass die Entscheidung leider negativ dem TE gegenüber ausfiel. Ich würde Dir raten trotzdem immer authentisch zu bleiben. Das gibt sonst nur später viel Frust und Enttäuschung. Wenn man natürlich gaaanz dringend einen Job braucht um nicht arbeitslos zu werden kann man das natürlich machen, würde ich aber nicht empfehlen wenn man an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert ist. Lügen haben kurze Beine und das kommt irgendwann alles raus, was Deine Authentizität empfindlich schadet. Mein ganz persönlicher Eindruck und (hoffentlich unbewertete) Meinung: Ich persönlich würde mich auch gegen einen Bewerber entscheiden, der außer Arbeit und Netflix nichts weiter macht (Hobbys/Urlaub). Das klingt einfach nicht gesund. Es gibt sicher auch irgendwo Teams, die aus ähnlich veranlagerten Typen bestehen und die freuen sich dann über einen "Bruder im Geiste". Es muss einfach nur im Team stimmen. Meiner Erfahrung nach werden in den meisten Jobs aber eher Teamplayer gesucht die möglichst wenig anecken und "massenkonform" sind. Nochmal kurz zum Thema Finanzen. 2,5k Netto ist eine Menge als Single! Das ist nach [1] überdurchschnittlich - natürlich je nachdem wo man genau wohnt. Wofür man seine Kohle ausgibt ist natürlich jedem selbst überlassen, aber man sollte dann nicht jammern, dass man zu wenig verdient. Für eine Eigentumswohnung o.w.a.i. in Großstadtnähe reicht das Einkommen dann evtl. bei den aktuellen Immobilienpreisen doch nicht aus und wenn man sich trotzdem für den Kauf entscheidet bleibt weniger zum Leben übrig. Dafür hat man ja auch entsprechend eine Investition getätigt. Ist alles fein, kein Grund m.E. für irgendeine Diskussion ;-). [1] https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/einfach-testen-verdienen-sie-ueberdurchschnittlich-16322293.html
  9. Entscheidend ist a) die fachliche Expertise, b) die relevante BE und c) wie man sich verkaufen kann. Das denkst vielleicht du, aber ob er wirklich guten und sauberen Code schreibt beurteilen andere. Der Nachweis erfolgt über die BE oder ggf. Projekten. Die Annahme ist, dass je größer der AG ist, desto mehr qualifizierte Mitarbeiter gibt es die sich selbst fachlich befruchten. Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Zweistellige Gehaltserhöhungen sind eher selten. Vielmehr steigert man sich kontinuierlich langsam oder man wechselt den Job.
  10. Den Formularinhalt an eine statische Email Adresse zu versenden ist ein Standardfeature. Dafür braucht es keine Scriptsprache oder installierten xamp. Ein Beispiel zu finden ist recht schnell erledigt... https://www.w3schools.com/html/tryit.asp?filename=tryhtml_form_mail
  11. Die Anzahl an ähnlichen Antworten sollte ja ein ganz guter Indikator für die grobe Gehaltsspanne sein. Dein Schlagwort "450 Euro Job" passt halt überhaupt nicht zu dem von Dir geforderten Expertenwissen. Das Modell ist ja für Geringverdiener ausgelegt. Ich würde mal schätzen, der Stundensatz für einen freelancer bei einem so geringen Volumen liegt bei 100€/Stunde. Damit kannst du dann bei dem Budget maximal einen Code Review o.ä. durchführen lassen. Mich wundert etwas, dass du das so schlecht selbst einschätzen kannst, wenn du selbst Entwickler bist. Würdest du für 450€ abzüglich Steuern mehr als 4 Stunden arbeiten?
  12. Diese Argumentation verstehe ich nicht, zumindest monetär verhält sich vielmehr genau diametral. Wenn man berufsbegleitend studiert hat man ein festes Einkommen, sammelt BE und steigert entsprechend im Lauf der Jahre sein Gehalt. Natürlich sind die Studiengebühren nicht unerheblich, die Kosten lassen sich jedoch steuerlich absetzen, evtl. beteiligt sich der AG und Stipendien gibt es auch noch. Mein Tipp: Wenn Du die geistigen Kapazitäten über hast: Machen! Wenn natürlich die Ausbildung leidet macht eine Zusatzbelastung keinen Sinn und ist kontraproduktiv. Aber umso jünger man ein Studium abschließen kann, desto besser. Das Leben wird nicht einfacher :-).
  13. Interessiert, aber mit Erfolg anwenden konntest Du sie nicht?! Auch hier fehlen wieder die Erfolge. Der Rest klingt ganz gut, weshalb ich mal vermute, dass das kein böser Wille war.
  14. Ich sag mal so, wenn du kein Troll bist, dann liegen deine fehlgeschlagen Bewerbungen vermutlich a) an der Region und/oder b) an deinen Unterlagen / Lebenslauf oder (vermutlich am wahrscheinlichsten) an deinem Auftritt /Persönlichkeit. Mit so einem Abschluss keinen Job zu finden ist m. E. in der aktuellen Wirtschaftslage nahezu ausgeschlossen. Gehaltstechnisch schlackern bei einem vernünftigen AG die meisten anderen studuenabsolventen mit den Ohren. Eine Ausbildung wäre ein Rückschritt der nur kontraproduktiv wäre.
  15. Der mir bekannte (in Bayern) Informatiktechniker ist definitiv keine Spezialisierung für Techniker, sondern eine Weiterbildung für Berufserfahrene, welche auch von Fachinformatikern (selbst in aktuell wirtschaftlich guten Zeiten) in Anspruch genommen wird. Das sehe ich auch so: wer die Technikerschule mit einem guten Abschluss verlässt, schafft auch ein Studium. Aber lange nicht jeder Absolvent hat einen guten Abschluss ;-). Korrekt, im öD oder Konzern bringt der Abschluss formell nicht viel. Meine Erfahrug ist, dass der Informatiktechniker gut für Praktiker passt, die evtl. keine reine Informatik Ausbildung genossen haben und sich noch spezialisieren wollen und die sich ein Studium nicht zutrauen oder es ihnen zu theoretisch ist. Oder alternativ als Vorbereitung für ein Studium, da man sich sicher einige CP anrechnen lassen kann, in Mathe recht fit gemacht wird und Fachhochschulreife in 2 Jahren + den Abschluss erhält. In dem Anwendungsfall m. E. nach sehr zielführend. Das Niveau war auf meiner städtischen Fachschule hoch, in der Tiefe nicht mit dem Studium vergleichbar, aber von der Wertigkeit ähnlich. Der Bekanntheitsgrad ist aber tatsächlich recht niedrig.

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