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sylenz

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Alle erstellten Inhalte von sylenz

  1. Nur zur Klärung der Begrifflichkeiten: die ganze Diskussion dreht sich um den 3. Bildungsweg, also ein Studium ohne (Fach-) Hochschulreife. Das ist auch das Modell das Saju (in Bayern) nutzt. Deine Aussage ist somit falsch. Kurz und knapp für den TE: Es kommt darauf an. In vielen Bundesländern reicht eine Ausbildung + BE + evtl. Hochschulzulassungsprüfung (HZP).
  2. Komplette Vorleistung und Kostenerstattung dann meist ein paar Wochen später. Die Variante mit der Kreditkarte klingt doch super!
  3. Da fällt mir ein Spruch von Heiko Mell ein: "Ein guter Mitarbeiter ist jemand, den sein Chef dafür hält." Da dich dein Chef als lead sieht, scheinst du vieles richtig gemacht zu haben! Leute wie von dir beschrieben gibt es immer wieder mal, meiner Erfahrung, nach (die sich ja auch mit dem von dir beschrieben Szenario deckt) sind das aber die Ausnahmen und derjenige wäre auch ohne Studium sehr fit. Also nur Mut und mehr Selbstvertrauen!
  4. Es gibt einen Mangel in bestimmten Bereichen der IT an hoch ausgebildeten und erfahrenen Spezialisten. Ergo umso höher deine Qualifikation, desto begehrter bist du.
  5. Alternativ könntest Du Dir auch mal Zertifikatsstudiengänge ansehen. Bieten inzwischen einige Hochschulen an und die Dauer ist recht überschaubar. Hier wird halt eher in die Breite gegangen und nicht spezifisch eine Technologie behandelt. Ich selbst habe z.B. Professional Software Engineering an der Wilhelm Büchner Hochschule abgeschlossen [1] und mir die Noten dann auf das Bachelor-Studium anrechnen lassen, da gleiche Klausuren und Prüfungsleistungen, allerdings natürlich nur ein Potpourri an Modulen (2 Semester). Ist vermutlich etwas anstrengender, aber lohnt sich m.E. nach mehr. Kostenpunkt ca. 2500€. [1] https://www.wb-fernstudium.de/kursseite/professional-software-engineering.html
  6. Das ist genau die Frage was Du willst. Für mich als Familienvater war das ein Ausschlusskriterium noch zusätzlich Zeit von zu Hause weg zu sein. Daher habe ich die komplette Flexibilität der WBH sehr zu schätzen gelernt - mit 21 Jahren sieht das evtl. wieder anders aus ;-). Kommt auch immer auf den Lerntyp drauf an. Ich persönlich bin gut in der Lage mir autodidaktisch Wissen anzueignen und brauche nicht zwingend Präsenzphasen. Natürlich hat auch die Präsenz vor Ort eine ganze Reihe von schlagenden Argumenten (Kontakt zum Dozent, Netzwerkbildung, etc.). Der Informatik B.Sc. der WBH ist tatsächlich ziemlich technisch ausgelegt. Wir hatten nur ein ziemlich dickes BWL-Modul am Anfang des Studiums und der Rest waren im Grundstudium die techn. Basics (Rechnerarchitektur, etwas Programmierung, Mathe I + II, Informationstechnologie, Datenbanken, etc.). Welchen Studiengang Du wählst kommt halt auf Deine Neigungen und Stärken an. Ob der Studiengang später karriereentscheidend ist bezweifel ich. Die eigene Performance und wo einen das Glück hinverschlägt sind da m.E. nach relevanter :-).
  7. This. Ein über mehrere Jahre dauerndes Studium (gerade berufsbegleitend) erfordert ein hohes Maß an intrinsischer Motivation und da macht es eine Menge aus, wenn man Spaß an (vielen) Modulen hat. Den Studiengang würde ich jetzt auch gar nicht überbewerten. Bachelor sind immer "nur" Grundlagen. Ob du nach dem Studium den Arbeitsbereich wechselst kannst du dann immer noch entscheiden, zwingt dich ja keiner. Schau dir die curricula der Studiengänge genau an und entscheide dann. Gibt ja inzwischen einige Hochschulen die Fernstudiengänge anbieten. Gerade mit Familie empfehle ich möglichst flexible Klausurtrrmine (am besten monatlich) und (je nach Lerntyp) eher weniger Präsenzphasen. Allgemein kann ich dir empfehlen das Thema intensiv mit deiner Frau zu diskutieren. Sie und deine Kinder werden in den nächsten Jahren oft auf dich verzichten müssen. Das muss die Beziehung auch aushalten können! Und für die Kids hast du auch erheblich weniger Zeit. Mach einen präzisen Lernplan pro Semester und zieh durch! Gedanken um den ROI würde ich in diesem Fall nicht machen. Monetär rechnet sich das vermutlich bei deinem extrem (!) guten Gehalt nicht mehr. Aber psychologisch musst du den Weg vermutlich gehen, sonst ärgerst du dich den Rest deines Lebens. Sieht man häufiger, ganz aktuell sogar in einem neuen Blog auf Fernstudium-Infos.de (https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/19124-was-will-der-alte-sack-noch/) Viel Erfolg!
  8. Mit den 17 Jahren BE in der IT hast du doch gerade mal Halbzeit bis zur Rente?! Ich fürchte, wenn man den aktuellen Arbeitsplatz auch weiter inne haben will muss man sich einfach kontinuierlich weiterbilden. Das ist wie beim Sport: Nach langer Pause fällt der Anfang schwer, trainiert man regelmäßig ist das einfacher.
  9. Moin Kamerad, in diesem Thread hast du ja schon einige, sehr richtige und wichtige Hinweise erhalten. Trotzdem schockt mich etwas, dass Dir offensichtlich noch überhaupt nicht klar war wie sich das Bruttoeinkommen zwischen BW und freier Wirtschaft verhält. Das herauszufinden ist eigentlich ziemlich trivial. Einfach einen brutto/netto Rechner zur Gehaltsabrechnung nehmen und ein bisschen herumspielen bis das Ergebnis zu deinen Lebensumdtänden passt. Vom Bund gibt es (bei mir noch altes Recht) ca. 1,5k netto bei SK 6, A7/4 und zwei Kindern wenn man regulär arbeitet. Macht man eine Ausbildung gibt es etwas mehr. Die Details solltest du dringend (!) mit dem Sozialdienst und BFD der BW klären um mal ein realistisches Bild zu kriegen und planen zu können. Bessere Jobchancen hättest du gehabt, wenn du dir beim Bund schon etwas IT-nahes gesucht hättest. Was für eine Ausbildung hast du denn und was für eine Verwendung bekleidet? Evtl. kann man da eine Brücke in die Privatwirtschaft bauen. Allgemein: Du konkurriert m. E. nach einer neuen Ausbildung nicht direkt mit anderen Absolventen. Du hast Lebenserfahrung, warst evtl. schon mit einer Verwendung im Ausland, bist stressresistent, hast evtl. als Feldwebel schon Führungsverantwortung gehabt. Feldwebel sind i. d. R. die Spezialisten die den Laden am laufen halten (zumindest in den IT - und technischen Bereichen die ich kenne)! Und zum Thema Klischees: Die Bundeswehr ist ein Spiegel der Gesellschaft. Da ist alles dabei. Soldaten die nur Befehlsempfänfer waren tun sich natürlich schwerer als Offiziere. Generell kann man meiner Erfahrung nach sagen, dass Offiziere und Spezialisten auch in der Wirtschaft hoch angesehen sind und weit (!) mehr verdienen als beim Bund.
  10. ILS, SGD und Konsorten sind keine (!) Hochschulen oder gar Unis! Wie die Abschlüsse angesehen sind kann ich nicht sagen, aber garantiert Welten schlechter als ein richtiges Studium an einer (Fern-) Hoschule. Wie schon gesagt ist z. B. die IUBH akkreditiert und mit dem Abschluss bist du Akademiker. Vom Niveau her dürfte zur ILS aber ein ordentlicher Unterschied bestehen!
  11. Warum nicht eine bereits vorgeschlagene Variante nutzen? Die sind einfacher und schneller. Pl/SQL nur verwenden wenn klassisches SQL nicht reicht. Und selbst dann immer per bulk und nicht zeilenweise...
  12. Ich verstehe gar nicht, warum hier auf dem angeblich schlechten AG oder den Personalern herumgeritten wird. Die vom TE genannte Ausgangslage war die letzte Runde des Bewerbungsverfahrens im lockeren Teamgespräch. Wenn sich das Team gegen einen Bewerber entscheidet kann dafür der AG rein gar nichts. Das Team hat sich gegen den TE entschieden, da dieser scheinbar nicht dazu gepasst hat. Das ist überhaupt nicht schlimm und wie schon im Thread genannt, perspektivisch für alle Seiten gut. Natürlich kann ein erster Eindruck auch täuschen, aber wenn mehrere Teilnehmer bei dem Gespräch dabei waren gibt sich doch ein ganz gutes Bild. Von der Seite her: Alles prima, nur dass die Entscheidung leider negativ dem TE gegenüber ausfiel. Ich würde Dir raten trotzdem immer authentisch zu bleiben. Das gibt sonst nur später viel Frust und Enttäuschung. Wenn man natürlich gaaanz dringend einen Job braucht um nicht arbeitslos zu werden kann man das natürlich machen, würde ich aber nicht empfehlen wenn man an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert ist. Lügen haben kurze Beine und das kommt irgendwann alles raus, was Deine Authentizität empfindlich schadet. Mein ganz persönlicher Eindruck und (hoffentlich unbewertete) Meinung: Ich persönlich würde mich auch gegen einen Bewerber entscheiden, der außer Arbeit und Netflix nichts weiter macht (Hobbys/Urlaub). Das klingt einfach nicht gesund. Es gibt sicher auch irgendwo Teams, die aus ähnlich veranlagerten Typen bestehen und die freuen sich dann über einen "Bruder im Geiste". Es muss einfach nur im Team stimmen. Meiner Erfahrung nach werden in den meisten Jobs aber eher Teamplayer gesucht die möglichst wenig anecken und "massenkonform" sind. Nochmal kurz zum Thema Finanzen. 2,5k Netto ist eine Menge als Single! Das ist nach [1] überdurchschnittlich - natürlich je nachdem wo man genau wohnt. Wofür man seine Kohle ausgibt ist natürlich jedem selbst überlassen, aber man sollte dann nicht jammern, dass man zu wenig verdient. Für eine Eigentumswohnung o.w.a.i. in Großstadtnähe reicht das Einkommen dann evtl. bei den aktuellen Immobilienpreisen doch nicht aus und wenn man sich trotzdem für den Kauf entscheidet bleibt weniger zum Leben übrig. Dafür hat man ja auch entsprechend eine Investition getätigt. Ist alles fein, kein Grund m.E. für irgendeine Diskussion ;-). [1] https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/einfach-testen-verdienen-sie-ueberdurchschnittlich-16322293.html
  13. Entscheidend ist a) die fachliche Expertise, b) die relevante BE und c) wie man sich verkaufen kann. Das denkst vielleicht du, aber ob er wirklich guten und sauberen Code schreibt beurteilen andere. Der Nachweis erfolgt über die BE oder ggf. Projekten. Die Annahme ist, dass je größer der AG ist, desto mehr qualifizierte Mitarbeiter gibt es die sich selbst fachlich befruchten. Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Zweistellige Gehaltserhöhungen sind eher selten. Vielmehr steigert man sich kontinuierlich langsam oder man wechselt den Job.
  14. Den Formularinhalt an eine statische Email Adresse zu versenden ist ein Standardfeature. Dafür braucht es keine Scriptsprache oder installierten xamp. Ein Beispiel zu finden ist recht schnell erledigt... https://www.w3schools.com/html/tryit.asp?filename=tryhtml_form_mail
  15. Die Anzahl an ähnlichen Antworten sollte ja ein ganz guter Indikator für die grobe Gehaltsspanne sein. Dein Schlagwort "450 Euro Job" passt halt überhaupt nicht zu dem von Dir geforderten Expertenwissen. Das Modell ist ja für Geringverdiener ausgelegt. Ich würde mal schätzen, der Stundensatz für einen freelancer bei einem so geringen Volumen liegt bei 100€/Stunde. Damit kannst du dann bei dem Budget maximal einen Code Review o.ä. durchführen lassen. Mich wundert etwas, dass du das so schlecht selbst einschätzen kannst, wenn du selbst Entwickler bist. Würdest du für 450€ abzüglich Steuern mehr als 4 Stunden arbeiten?
  16. Diese Argumentation verstehe ich nicht, zumindest monetär verhält sich vielmehr genau diametral. Wenn man berufsbegleitend studiert hat man ein festes Einkommen, sammelt BE und steigert entsprechend im Lauf der Jahre sein Gehalt. Natürlich sind die Studiengebühren nicht unerheblich, die Kosten lassen sich jedoch steuerlich absetzen, evtl. beteiligt sich der AG und Stipendien gibt es auch noch. Mein Tipp: Wenn Du die geistigen Kapazitäten über hast: Machen! Wenn natürlich die Ausbildung leidet macht eine Zusatzbelastung keinen Sinn und ist kontraproduktiv. Aber umso jünger man ein Studium abschließen kann, desto besser. Das Leben wird nicht einfacher :-).
  17. Interessiert, aber mit Erfolg anwenden konntest Du sie nicht?! Auch hier fehlen wieder die Erfolge. Der Rest klingt ganz gut, weshalb ich mal vermute, dass das kein böser Wille war.
  18. Ich sag mal so, wenn du kein Troll bist, dann liegen deine fehlgeschlagen Bewerbungen vermutlich a) an der Region und/oder b) an deinen Unterlagen / Lebenslauf oder (vermutlich am wahrscheinlichsten) an deinem Auftritt /Persönlichkeit. Mit so einem Abschluss keinen Job zu finden ist m. E. in der aktuellen Wirtschaftslage nahezu ausgeschlossen. Gehaltstechnisch schlackern bei einem vernünftigen AG die meisten anderen studuenabsolventen mit den Ohren. Eine Ausbildung wäre ein Rückschritt der nur kontraproduktiv wäre.
  19. Der mir bekannte (in Bayern) Informatiktechniker ist definitiv keine Spezialisierung für Techniker, sondern eine Weiterbildung für Berufserfahrene, welche auch von Fachinformatikern (selbst in aktuell wirtschaftlich guten Zeiten) in Anspruch genommen wird. Das sehe ich auch so: wer die Technikerschule mit einem guten Abschluss verlässt, schafft auch ein Studium. Aber lange nicht jeder Absolvent hat einen guten Abschluss ;-). Korrekt, im öD oder Konzern bringt der Abschluss formell nicht viel. Meine Erfahrug ist, dass der Informatiktechniker gut für Praktiker passt, die evtl. keine reine Informatik Ausbildung genossen haben und sich noch spezialisieren wollen und die sich ein Studium nicht zutrauen oder es ihnen zu theoretisch ist. Oder alternativ als Vorbereitung für ein Studium, da man sich sicher einige CP anrechnen lassen kann, in Mathe recht fit gemacht wird und Fachhochschulreife in 2 Jahren + den Abschluss erhält. In dem Anwendungsfall m. E. nach sehr zielführend. Das Niveau war auf meiner städtischen Fachschule hoch, in der Tiefe nicht mit dem Studium vergleichbar, aber von der Wertigkeit ähnlich. Der Bekanntheitsgrad ist aber tatsächlich recht niedrig.
  20. Du hast dich da sicher gut drüber informiert, dennoch: meines Wissens nach fordern viele Hochschulen einen "guten" Bachelor Abschluss. Das entspricht einer 2,5. Deine Herangehensweise ist mir nicht verständlich. Warum macht man eine Ausbildung und lässt diese dann für ein Fernstudium schleifen? Entweder man tut sich so leicht, dass ein Studium parallel möglich ist und man einen spitzen Abschluss in der Ausbildung schafft, oder man macht eines nach dem anderen, bzw. studiert langsamer. Diese Frage werden sich wohl alle Bewerbungsempfänger stellen. Mit einem erfolgreichen Master-Abschluss sieht die Sache dann wieder anders aus, momentan klingt das alles nicht so gut. Zur aktuellen Situation, mein Tipp: Mache den gleichen Fehler nicht noch einmal. Fokussiere dich auf das was du willst. Wenn Studium dann richtig. Einen Job auszuwählen, der die maximale Zeit / Ressourcen für ein Studium verfügbar hält wird dich vermutlich weder beruflich, noch im Studium befriedigen. Wenn dies finanziell nicht möglich ist: Job first. Studium dann im Rahmen freier Kapazitäten. Dauert dann länger, ist aber substanzieller
  21. Da sehe ich absolut keinen Grund für. Wie gesagt, in großen Unternehmen (Siemens z. B.) gibt es eine gläserne Decke wo man ohne Studium nicht weiter kommt. Ansonsten wird mit jedem Jahr BE der Abschluss weniger relevant. Wichtig ist was du kannst und wie deine Arbeutszeugnisse aussehen. Deine Endnote ist lediglich ein Indikator für die Leistungsfähigkeit und das Studium nur die Eintrittskarte ins Berufsleben. Abitur ist später nur noch um Kontext der Leistungsentwicklung interessant. Ich empfehle als Lektüre die Kolumne von Heiko Mell auf ingenieur.de für einen Einblick. Der Mann ist spitze. https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/heiko-mell/
  22. Das war ja aber bevor Du Dein Studium begonnen bzw. in naher Zukunft abgeschlossen haben wirst. Ein fehlendes Abitur sollte mit abgeschlossenem Studium nicht mehr allzu stark ins Gewicht fallen. Mit Deiner Lebens- und Berufserfahrung gibt es in der Zwischenzeit so viele Hard- und Softskills mehr, die wesentlich gewichtiger sind als Abitur. Ein solches Argument würde ich eher als vorgeschoben wahrnehmen und den AG für den AN disqualifizieren - nicht umgekehrt. Das dagegen ist ein absolut übliches Vorgehen bei Bewerbungsempfängern. Damit wirst Du Dich vermutlich noch ein paar Jahre rumärgern müssen, bevor es ausreichend weit in der Vergangenheit liegt. Kommt natürlich immer auf den AG und Interviewer an, aber das ist eine Steilvorlage. Der AG will ja wissen, ob das eine einmalige Geschichte war, oder ob auch zukünftig mit dererlei Ausfällen zu rechnen ist. Mit dem erfolgreichen Studium kannst Du da aber m.E. nach entspannt kontern. War bei mir beim abgebrochenen Fachabi auch so. Das ist dann besonders in Konzernen die berühmte gläserne Decke. Da hilft wirklich nur der formale (Master)-Abschluss. Zur Ausgangsfrage: Der letzte Schulabschluss wird i.d.R. immer angegeben und nie anonymisiert. Alles andere ist verdächtig und birgt das Risiko, dass der Bewerbungsempfänger die Bewerbung wegen Ungereimtheiten beiseite legt. Ein Risiko, welches ich nicht eingehen würde. Gehe doch mit diesem negativen Kapitel Deines Lebenslaufs offen und transparent um - er gehört nun mal dazu. Und Dein Leistungspotential wirst Du durch den Studienabschluss kenntlich machen. Also keine Angst! Dazu sind das wichtigste ja die Kontakte in die Firmen, da bist Du mit Deinem Netzwerk und Aktivitäten doch schon ganz gut dabei, oder?
  23. Um das Thema für mich abzuschließen noch folgender Nachtrag: Es liegt in der Natur der Sache, dass jeder seine Hochschule und Studiengang verteidigt und sich als Nabel der Welt sieht. Genau aus diesem Grund gibt es unabhängige, staatliche Instanzen die den Lehrstoff validieren und den Studiengang akkreditieren. Mit einem akkreditieren Studiengang kann man also gar nichts verkehrt machen und "Schnalspur" ist damit auch ausgeschlossen. Wenn man sich in einem (vermeintlich) elitären Umfeld wähnt kann man sich natürlich so herablassend äußern. Das ist aber rein subjektiv und diskreditiert nur einen selbst.
  24. Bei mir war das fast alternativlos, denn eigentlich hatte ich gar nicht vor "richtig" zu studieren. Auf der Suche nach einer Weiterbildung hatte ich mich für das Zertifikatsstudium "Professional Software Engineering" angemeldet (Dauer 9 Monate). Nach dessen Beendigung hatte ich ein Gespräch mit der Studienberatung und da die Klausuren des Zertifikats identisch mit denen des Bachelorstudiums waren, konnte ich mir fast alles anrechnen lassen (etwas über ein Semester). Das hat die Entscheidung dann leicht gemacht und ich konnte bereits in das Fernstudienleben einmal reinschnuppern (mit Familie und Kind). Zusätzlich gab es damals für ein "reines" Informatik-Studium außer die FUH keine Alternative. Die meisten Fernhochschulen bieten nur Wirtschafts-Informatik an. Seit kurzem gibt es allerdings auch von der IUBH ein Informatik-Studium, vllt. kommt das für Dich auch noch in Betracht. Ansonsten habe ich die WBH durch ihre große Flexibilität sehr zu schätzen gelernt. Man muss dort im Laufe des Studiums eigentlich nur 4x persönlich erscheinen. Zur Klausurvorbereitung gibt es dort jedoch auch (oft) am Vortag Repetitorien, die den Stoff nochmal aufbereiten und man mit dem Dozenten sprechen kann. Ist aber freiwillig. Für mich als berufstätiger Familienvater ein ziemlich ansprechendes Studienmodell. Viele Präsenz-FH bieten ja auch schon berufsbegleitende Studiengänge an, dann aber meist mit Präsenzphasen von ein paar Tagen. Das würde für mich nicht in Frage kommen. Um noch ganz kurz hierauf einen etwas anderen Blickwinkel zu legen um einen Diskurs zu ermöglichen: Ein Vollzeit Studium ist ein komplett anderer Anwendungsfall als ein berufsbegleitendes Studium. Der Bachelor ist eine erste "Berufsausbildung" und geht sehr in die Breite und weniger in die Tiefe. Wenn man erst einmal im Berufsleben steht ist wieder ein Wechsel zurück zu Bafög für viele finanziell undenkbar. Wenn man natürlich die Chance dazu hat und sich dieser Herausforderung stellt, Respekt! Man ist aber dort dann (vermutlich? Korrigiere mich wenn ich da falsch liegen sollte!) ein Exot. "Kostenlos" ist das Vollzeitstudium ja in keinster Weise, da man in dieser Zeit nicht berufstätig ist. Das sind dann locker 40-50T € x 3 Jahre. Harte Vorwürfe die ich als Absolvent so natürlich nicht bestätigen kann. Das Studium ist lang und zäh und eine extrem hohe Motivation ist essentiell für den Abschluss. Geschenkt wird einem nichts, aber die Dozenten sind (größtenteils) sehr nett, hilfsbereit und reagieren schnell auf Anfragen. Und genau dafür bezahlt man auch. Viele Dozenten machen den Job bei der WBH tatsächlich nur nebenberuflich und sind entweder als Prof. an Präsenzhochschulen tätig oder in exponierten Stellungen in der freien Wirtschaft. Wer berufsbelgeitend studiert hat i.d.R. ja bereits eine Ausbildung und mehrere Jahre BE. Da ein Bachelorstudium bei Null anfängt hat man so schon einiges an Vorwissen in vielen Modulen parat. Klar z.B. in Mathe muss man ordentlich aufholen, aber dafür spart man sich viel Zeit an anderer Stelle. Es ist also möglich in 6 Semestern abzuschließen, wenn man entsprechend Zeit neben dem Beruf investiert. Das sei dir unbenommen. Wenn man später einen Job in Forschung&Entwicklung haben will (wobei ich dann eher an einer Uni als an einer FH studieren würde) ist das auch genau der richtige Weg. Für (mal eine sportliche Schätzung) 90% der Jobs als Absolvent braucht man maximal 10% des vermittelten Wissens aus der Hochschule. Klar ist es super wenn man die genauen Zusammenhänge kennt, das kann einem im Berufsleben helfen, aber der Großteil des Stoffs braucht man nie wieder. Und für einen AG zählen viel mehr Faktoren als der Ruf der Hochschule ;-). Zum Beispiel, dass man nach Feierabend sich noch hinsetzt und ein Studium durchzieht. Das ist ein extrem starkes Argument.
  25. Ich habe an der WBH meinen Bachelor gemacht und bin aktuell am Master dran. Hast du konkrete Fragen? Ansonsten kann ich dir die Blogs auf Fernstudium-Infos.de. empfehlen. Sehr detailliert, da solltest du einen guten Eindruck gewinnen können.

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