Alle Beiträge von sylenz
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Lebenslauf / Bewertung & allg. Fragen
Grundschule raus, das glaubt dir jeder, dass du auf einer warst. Spezifischere Tätigkeiten definieren, die bestenfalls zur neuen Stelle passen. Das ist für den Bewerbungsempfänger Prio 1. Was MS Office ist weiß auch jeder, dass muss man nicht ausführen. SQL/Pl/Sql Expertenkenntnisse glaube ich dir nicht (mit selbst >10 Jahren BE). Solche Selbsteinschätzungen besser lassen, damit macht man sich selbst lächerlich (ein "Experte" würde das nicht schreiben, sondern anhand von Projekten belegen) Sozial Kompetenzen raus, den Platz der Buzzwords kann man sich sparen
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Absage erhalten - wie reagieren?
Finde die Mail absolut in Ordnung und würde genauso antworten vor einem Erstgespräch. Dadurch, dass sich immer wieder Bewerber beschweren und versuchen in Unternehmen einzuklagen gibt es eben nur noch generische Absagen. Ist schade für den Bewerber aber das ist purer Selbstschutz der AG.
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Bewerbung nach Ausbildung - Absicht auf nebenberufliches Studium erwähnen?
Auf diese Frage gibt es keine Universalantwort. Ich selbst habe mein nebenberufliches Studium vor Start mit meinem Chef abgesprochen. Ich war da aber auch schon über ein Jahr im Konzern und habe über 10 Jahre BE. Das (inzwischen abgeschlosene) Studium hat meinem AG signalisiert, dass ich Aufstiegsambitionen und Durchhaltevermögen habe. War also eine super Sache. Denn ein nebenberufliches Studium ziehen wirklich wenige durch. Als mittlerweile Führungskraft würde ich aber eher abraten das direkt nach der Ausbildung und bei der Bewerbung anzugehen. Ein AG will hier erstmal sehen, dass du auch praktisch das Erlernte anwenden kannst und dich ins Team integrierst. Würde ich in der Situation eher kritisch sehen (und ich bin als Alumnus definitiv pro nebenberuflichen Studium 😄)
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Nach dem Bund zurück in die IT
Okay, FHR ist sicher eine solide Grundlage, mit dem Ziel eines Informatikstudiums hätte aber auch ein Crashkurs Mathe in einem Bruchteil der Zeit gereicht. Aber okay, deine Entscheidung und wurde ja auch genannt. Ein Bachelorstudium ist quasi eine erste Berufsausbildung. Würde ich immer einem Bootcamp vorziehen. Ist kein Vergleich. Vg HptFw d. R., M. Sc.
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Was tun um 3500 Netto oder mehr zu verdienen nach der Ausbildung als FISI
Klare Empfehlung, allerdings dann bestenfalls berufsbegleitend. Also nach der Ausbildung min. 4-7 Jahre. Dann hat man auch die BE für das gewünschte Salär. Nach der Ausbildung: Keine Chance. Selbstständig ist hier keine Argumentation, da tauscht man entsprechend Zeit und Risiko gegen Geld. Auch ein frischer Master kriegt bei uns im Konzern keine 65T€
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Bleiben oder gehen?
Ja, eine Psychotherapie kann unterstützen, ist aber kein Allheilmittel. Die Aussage ist mir zu plump um sie kommentarlos stehen zu lassen. Muss man zwar nicht angeben, bei einem gewissen GdB kann aber ab einer bestimmten Firmengrösse die Bewerbung nicht mehr einfach abgelehnt werden, sondern muss zur Schwerbehindertenvertretung im Betriebsrat. Kann ein Vorteil sein. Welche Gefahr sollte das sein? Dass der MA nicht zur Arbeit erscheint? BTT: Würde die Depression nicht erwähnen, das dürfte extrem abschreckend für AGs sein. Die meisten AG dürften mit depressiven MA schon Erfahrungen gesammelt haben. Gehalt ist schwer zu beurteilen, kommt auf viele Faktoren an. Grundsätzlich kommt mir das relativ wenig vor mit der BE.
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Fernstudium IU
Zeit definitiv, wobei man mit solidem Vorwissen einen guten Kickstart hat. Von den Kosten würde ich mich nicht blenden lassen - das ist nebenberuflich durch die steuerliche Absetzbarkeit wesentlich geringer. Zusätzlich kommt ja ggf. auch ein Stipendium oder Förderung des AG in Frage. Die Restkosten hat man mit moderatem Gehaltsplus in wenigen Jahren wieder drin. Vergleiche mal die Studiengebühren deutscher Hochschulen mit bspw. angelsächsischen. Da kommen Dir die Tränen und Du weißt erstmal wie Du die deutschen Gebühren einordnen musst.
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Fernstudium IU
1. Ein Bachelor ist so gut wie immer die Voraussetzung für ein Masterstudium. 2. Inhalte und Zielrichtung von Ausbildung und Studium sind ziemlich verschieden. Klar, wenn du "nur" operativ arbeitest bringt ein Studium nichts. 3. Würde mal schätzen, dass die meisten nach einem Fernstudium noch locker 30 Jahre arbeiten müssen. Wer weiß welche Optionen sich mit zusätzlichem Studium bieten. Investition in Bildung lohnt sich immer 🙂
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Fernstudium IU
Verstehe ich nicht. Gerade der Bachelor lohnt sich, damit man ein Hochschulstudium vorweisen kann. Der Master dann allgemein eher weniger, es sei denn man will in den höheren Dienst. Kosten sollten Bachelor und Master ziemlich ähnlich. Kenne die IU vom Niveau nicht, aber Grundlagenfächer wie Mathe, Rechnerarchitektur, Datenbanken o. ä. Haben fast nichts mit Schul/Ausbildungsstoff zu tun. Da helfen die Vorkenntnisse sicher ein bisschen, aber das ist eine völlig andere Nummer. Selbst bei einer FH, an der FernUni dann nochmal stärker.
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Fernstudium IU
War mal als Fernstudium gestartet, haben die dann aber direkt wieder eingestellt. Ist nur noch Präsenz.
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Fernstudium IU
Zu dem Punkt: Ist das bei der IU nicht der Fall? Soweit mir bekannt bietet die WBH auch (noch) Open Book Klausuren an, die kann man Remote ablegen. Auch das Kolloquium war dieses Jahr noch virtuell. Allgemein war auch schon vor Corona der Präsenzanteil super niedrig bei ca. 3 Terminen. Das dürfte jetzt nochmal gesunken sein ;-). Noch ein Tipp: egal wischte HS: lass dich werben, das bringt den Werbenden meist nochmal um die 500€ ein.
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Fernstudium IU
Leider keine Erfahrungswerte zur IU, aber generell ist m. E. nach Bildung immer die beste Investition. Solche spezifischen Studiengänge sind häufig nur der Versuch von Hochschulen ihr Curriculum etwas prominenter zu verpacken. Vergleiche einfach mal die Inhalte von beiden Studiengängen. Die Grundlagenmodule sollten recht ähnlich sein. Aus Führungskraftsicht: selbstverständlich ist das klar, ob es sich um ein Studium oder "nur" um eine Weiterbildung handelt. Bachelorurkunde mit Modulübersicht hängt der Bewerbung ja an. Keine Angst, das sollte jeder Personalverantwortliche verstehen. Und: Weiterbildungen sind nach meiner Wahrnehmung - gerade ein HS Studium - eher selten bei Entwicklern. Das ist immer ein riesiges Plus weil es zeigt, dass man mehrere Jahre an einem selbst gestreckten Ziel festhalten kann. Allein für Softskills ein großes Plus. Also egal welche HS oder Studiengang: machen! Edit: Zu den Kosten: Klingt erstmal viel, aber mit Stipendium und Steuerrückerstattung (wenn du das Studium nebenberuflich machst) wird es deutlich weniger
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Wirtschaftsinformatik Master als Fernstudium?
Völlig egal welchen master du machst, gehe hier am besten nach deinen Interessen und Stärken vor. Jeder Studiengang hat einen eigenen Fokus, überlege einfach in welche Richtung du später gehen willst und welches Curriculum dazu am besten passt. Master würde ich generell immer empfehlen, wenn die Rahmenbedingungen passen. Den nimmt die keiner mehr weg und das Berufsleben ist sehr lange.
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Gehaltssteigerung durch steigende Verantwortung
Was bedeutet denn, Du hast die Verantwortung? Bist du disziplinar vorgesetzt? Schreibst du die Beurteilungen? Oder bist du nur der Kollege der ihn einarbeitet? Direkt offensiv das als Argument zu verwenden halte ich für schwierig.
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Empfehlung Fernstudium/Berufsbegleitend
Fernstudium ist ein Marathon. Sinnvoll m.E. nach bereits vorher ein Zertifikatsstudium mit Möglichkeit der Anrechnung abzulegen. Dann sieht man ob man genug Selbstdisziplin hat. Als Informationsquelle kann ich die Blogs von fernstudium-infos.de empfehlen. Da sollte so ziemlich alles dabei sein 😀
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Nicht auszuschließen, dass solche Gehälter für Entwickler in DE möglich sind, das sind dann aber gem. Gaußscher Normalverteilung die obersten 0,x%. Mit solchen Aussagen schafft man eher Konfusion und Irritation bei allen Lesern, welche realistische Gehälter noch nicht einschätzen können. Über 100T€ Brutto als Entwickler sind selbst bei Großkonzernen (bspw. Siemens) die Ausnahme - egal ob mit Studium oder ohne und 30+ Jahren BE.
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Lohnt sich staatlich geprüfter Informatiker?
Die spezifische Aus-/Weiterbildung kenne ich jetzt nicht, nur den Informatiktechniker. Allgemein aus meiner Erfahrung: Weiterbildung lohnt immer! Möglich, dass genau diese nicht ganz so effizient ist wie direkt ein Studium zu starten, aber besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. Wenn du mit einem sehr guten Schnitt abschließt und Blut geleckt hast geht ein Bachelor und Master immer noch. Gerade ohne Abi kann es ja gut sein, dass man sich ein Studium direkt bucht zutraut. Der Zusatz "Bachelor Professional" ist grausam, aber am schlimmsten ist, wenn die Absolventen dann das "Professional" weglassen und den Unterschied gar nicht verstehen. Damit macht man sich m.E. nach lächerlich. Und zumindest ein Techniker braucht sich nach meinen Erfahrungen eh nicht verstecken. In dem Sinne: einfach machen und ausprobieren, ob dir das fachlich einen Mehrwert liefert 😀
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Umschulung oder Bootcamp als Quereinsteiger. HIIIIIIIILFE!!!!
Sehe ich auch so: Nur ein Bootcamp mit dem Lebenslauf und keinen IT-Background wäre für mich ein KO-Kriterium, sofern die Bewerbung überhaupt den Fachbereich erreicht und nicht vorher sussortiert wird. Auch wenn wir einen Bewerbermangel haben, müssen die Bewerber qualifiziert sein. Bei einem Bootcamp sind mir die Grundlagen zu dünn. Nichts gegen deinen Lebenslauf, aber wenn du eine Chance haben willst, musst Du so richtig reinhauen und aufholen. Mit "nebenbei" remote wird das nichts. Und ob dir das coden überhaupt liegt weißt du auch noch nicht, oder?
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Wie habt ihr eurem Chef vermittelt, dass ihr nebenberuflich als Freiberufler arbeiten wollt?
Halte ich für einen schlechten Rat. Immer "den Dienstweg" beachten und nicht den direkten Vorgesetzten übergehen. Das ist massiv despektierlich.
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Wie habt ihr eurem Chef vermittelt, dass ihr nebenberuflich als Freiberufler arbeiten wollt?
Weiterbildung und ein Nebengewerbe sind doch zwei Paar Schuhe. Dass ein AG das nicht positiv sieht wenn der AN seine Zeit zum Erholen und Pflege der Arbeitskraft für andere Arbeiten aufbraucht ist doch total nachvollziehbar. Spätestens wenn es Probleme im Job gibt kann die Karte von AG dann immer gezogen werden ("... für nebenberufliche Projekte hat Du Zeit, aber im Hauptberuf performst Du nicht richtig!"). Back2Topic: 1. Herausstellen, dass kein Bezug zum normalen Job besteht 2. Erklären, dass es keine Implikationen zu dem normalen Job gibt (Anzahl Studenten, etc.) 3. Evtl. Synergien für den AG kommunizieren 4. Ggf. nochmal herausstellen, dass der Nebenjob jederzeit unterbrochen werden kann, wenn es der Dienstbetrieb es erfordert (eigentlich selbstverständlich)
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Fachinformatiker Weiterbildung
Ein Bachelor ist auch "nur" eine Grundlagenausbildung. Spezialisierung kommt dann erst im Master. Mit 29 ist man sicher nicht zu alt, man kann auch bspw. berufsbegleitend studieren. Einfach mal googeln. Ansonsten spezialisieren auf den Bereich in dem man beruflich weiterkommen will.
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Ein Äpfel/Birnen-Vergleich. Bei steigenden Rohstoffpreisen müssen die Kosten natürlich umgelegt werden, sonst macht das Unternehmen mit jedem Verkauf Verlust. Schlagwort bzgl. Lohnentwicklung wurde ja schon genannt (Lohn-Preis-Spirale). Ich bin da bei Sol_Psycho, nur was dem AG einen Mehrwert bietet rechtfertigt auch Gehaltssteigerungen. Das ist unser globales Wirtschaftssystem.
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Meine Aussage war korrekt, es sind knapp 7T€ pro Monat (oder eben die 84T€ pro Jahr). Und bis du die erreichst brauchst Du i.d.R. viele, viele Jahre BE - wenn man da überhaupt hinkommt. Die maximal mögliche Rente erreichen wohl nur die wenigsten. Für den Inflationausgleich sorgen m.E. nach eher die Gewerkschaften. Man selbst hat alleine da ganz schlechte Karten. Denn so einfach wie das hier dargestellt wird ist es für Unternehmen auch nicht die Preise zu erhöhen. Und als Chef kann ich sicher nicht jedem Mitarbeiter mal schnell 7% mehr Lohn geben. Da kriege ich dann ein Thema mit meinem Chef und der mit seinem.
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Deshalb sind die Renten ja auch an die Lohnsteigerungen gekoppelt. Stimmt so also natürlich nicht. Deine Gehaltsstatistik haut nach meiner Erfahrung auch nicht hin. Die Gehaltsangaben hier im forum halte ich zum Teil eher für Wunschdenken, auch bei den genannten Plattformen ist der Eintrag anonym und schwer einzuordnen. Über 100T€ bis zur Rente zu kommen ist als Entwickler nach meiner Erfahrung schwierig, selbst in großen Konzernen. Die Beitrsgsbemessungsgrenze liegt btw bei ca. 7T€. Das gibt dann ca. 2 Rentenpunkte. Mehr zu verdienen bringt dir also nix für die gesetzliche Rente. Theoretisch kannst du innerhalb bestimmter Fristen noch Geld "nachschießen", um die max. Mögliche Rente zu erreichen. Das müsste man aber recht früh tun.
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Bewertung Arbeitszeugnis
D'accord, das "falls erforderlich" scheint hier der Standard zu sein und die Arbeitsergebnisse waren wohl schnell und sehr gut. Was ich meinte war der Satz: "Dabei überzeugte er in guter Weise sowohl in qualitativer als auch quantitativer Hinsicht [...]". Unter der Prämisse, dass "stets sehr gut" die 1 ist, "sehr gut" die 2, wäre ein "gut" nur noch Mittelmaß. Diese Aussage passt für mich nicht zum Rest. Wie können seine Lösungen so gut sein, wenn er sowohl qualitativ, als auch quantitativ nur Mittelmaß ist.