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sylenz

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Alle Beiträge von sylenz

  1. Ist ja ein sehr interessanter Thread hier. Vielleicht kann ich den Spekulationen und Mutmaßung die hier im Thread / Forum zum Thema Meister / Techniker vorherrschen ein bisschen entgegentreten: Ich selbst befinde mich gerade in der Vollzeitausbildung zum staatlich geprüften Techniker für Informatiktechnik (oder auch schlicht "Informatiktechniker") an einer städtischen (kostenfreien) Schule. Der ständige Vergleich: Operative Professional <-> Techniker hinkt gewaltig. Die Zielrichtung bei beiden Weiterbildungen ist ja doch recht verschieden. Während es (zumindest nach meinem Kentnisstand) beim OP eher um organisatorische Dinge geht, steht beim Techniker die praktische Umsetzung im Mittelpunkt. Zumindest an unserer Schule ist es so, dass die Informatik auch für Quereinsteiger geöffnet ist, somit haben wir neben Fachinformatikern auch IT-Systemelektroniker, techn. Asisstenten, uvm in der Klasse. Der Leistungsanspruch war im ersten Jahr noch für die Meisten gut schaffbar, Mathe war erwartungsgemäß das "Angstfach" (nach zwei Jahren TS ist man auf Fachabi-Niveau). Den aktuellen, bayrischen Lehrplan findet der Interessierte unter: https://www.isb.bayern.de/fachschule-fachakademie/lehrplan/fachschule/lehrplan-lehrplanrichtlinie/1586/ Zum Thema Jobchanchen: Hier kann ich mich natürlich vorerst nur auf die Erfahrungen der Vorjahresklasse und Kommentare unseres Studiengangleiters berufen. Demnach sieht es aber durchaus positiv auf dem Arbeitsmarkt für Absolventen aus. Wenn man vernünftig abschließt kann man durchaus mit 45k-50k p.a. in Berufsleben (neu) starten. Es stimmt, dass der Informatiktechniker nicht allzu bekannt ist, das ist definitiv ein großer Nachteil. Deshalb hilft der DQR zumindest etwas um das Leistungsvermögen grob abschätzen zu können. Einige Stellenanzeigen habe ich auch schon gefunden, in welchen entweder Bachelor oder Techniker gefordert war. Das macht m.E. auch absolut Sinn, denn das fachlich relevante Wissen beim Techniker ist ungleich höher als bei einem theorielastigen Studium. Beim Thema öffentlicher Dienst ist es natürlich korrekt: Ein Hochschulabschluss ist für bestimmte Gehaltsgruppierungen unumgänglich. Warum man aber bei EG 7 landen sollte, erschließt sich mir nicht. Ich hoffe ich konnte mal eine (kleine) Lanze für den Techniker brechen: Ich bin durchaus bisher nicht enttäuscht worden. Mein Fazit: Wer sich fachlich weiterbilden / umorientieren will und sich ein Studium nicht zutraut, für den ist der Techniker absolut eine mögliche Alternative zum OP. PS: Ein (Fern-)Studium sollte man vorher dennoch in Betracht ziehen: Auch das ist für viele machbar!
  2. sylenz hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Jobsuche, Bewerbung und Zeugnisse
    1. Wie schon angesprochen, fehlt der direkte Bezug zum neuen potentiellen Arbeitgeber: Warum gerade er, was bringst Du faktisch für verwertbares Wissen / Interessen aus der Ausbildung mit? Was hebt Dich von anderen Bewerbern ab? 2. Der Arbeitgeber will Stärken in der Bewerbung genannt kriegen? Warum bombst Du ihn dann mit Deinen Schwächen zu? Das kann man imho ansprechen, wenn man in der Bewerbung explizit danach gefragt wird (man nehme eine "vertretbare" Schwäche - z.B. Respekt vor neuen Programmiersprachen - und begründet diese dann entsprechend). Auch wenn Du gerade "frisch" ausgelernt bist, würde ich mit wesentlich mehr Selbstbewusstsein in die Bewerbung gehen (ohne arrogant zu wirken - liest man hier im Forum ja auch des Öfteren). Als "Stärken" würde ich eher Dein Engagement / Interesse einbringen, weil Du schon xyz auf die Beine gestellt hast / Dir Fachwissen autodidaktisch angeeignet hast / sozial engagiert bist / jung, dynamisch, erfolgsverwöhnt / etc pp. 3. Rechtschreibung kontrollieren! 4. Sehr flapsig formuliert 5. " Sowohl während meiner Ausbildung, als auch im privaten Umfeld, habe ich festgestellt, dass ich ein Händchen für Projektmanagment und Organisation habe" - Eine Aussage ohne Beleg. Woran hast Du das festgestellt? Was für Projekte / Gruppen / etc. hast Du betreut? Liest sich in Summe nicht wirklich "rund".
  3. Es gibt nicht nur das Akademiestudium der FernUni, sondern auch von (gefühlt) jeder zweiten Fernhochschule Zertifikatsstudiengänge, bei welchen keine FHR notwendig ist. Diese kosten i.d.R. natürlich entsprechend, aber man kann sie sich (abhängig von der FH) auch später auf ein Studium anrechnen lassen.
  4. Ein (Fern-)Studium (besonders an der FU Hagen) ist halt kein Geschenk und kostet viel, viel Zeit und Motivation. Einen konkreten Rat, wieviel Du pro Woche lesen sollst, kann Dir keiner geben - das ist individuell bei jedem Studenten anders. Um eine Zusammenfassung / Karteikarten / Mindmaps kommt man in einem Fach wie BWL nicht herum, dafür sind es einfach viel zu viele Informationen. Zeitmanagement ist (besonders) bei einem Fernstudium extrem wichtig, versuche Dir soviel Freiraum wie möglich zu schaffen, arbeite die Hefte konzentriert durch und schreibe die Zusammenfassungen. Sonst wird es noch schwerer. Wie gesagt: Ein Fernstudium ist kein Klacks und kostet einen Großteil der Freizeit - dessen sollte man sich von Anfang an bewusst sein.
  5. Das klingt ja wirklich nach einer sehr interessanten Initiative. Allerdings ist der Informationsgehalt der Homepage der "Offenen Hochschule" noch extrem dünn und es finden sich (oder liegt es an mir?) keine konkreten Informationen über eine Immatrikulation. Wie schon angesprochen sind die Studiengänge nicht (!) akkreditiert, bedeutet ein Abschluss ist (auf dem Papier) kaum etwas "wert". Ob eine Akkreditierung erreicht wird ist nicht absehbar. Ich habe mich intensiv mit dem Thema Fernstudium auseinandergesetzt (bin selbst Fernstudent) und es gibt meines Wissens nach keine seriöse Hochschule die einen OP als Bachelor-Equivalent anerkennt. Ein Master-Studium ist somit ausgeschlossen. Je nach Hochschule können aus dem OP ein paar Module auf das Studium angerechnet werden und es ist keine zusätzliche Hoschulzulassungsprüfung erforderlich. Thats it. Der DQR / EQR ist btw. lediglich als Einstufungshilfe für ausländische Einrichtungen konzipiert (damit diese abschätzen können was ein "Meister" ist). In Deutschland selbst hat er für die Hoschulen keinerlei Relevanz - aber vielleicht ändert sich das in ein paar Jahren ja noch durch solche Initiativen. Wer weiß.

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