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Fitschi

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  1. Ich finde es echt immer wieder interessant (und auch traurig), dass ihr da komplett andere Erfahrungen gemacht habt als ich. Seit meiner ersten Stelle im Consulting war es, bis auf eine Ausnahme bei PWC (allerdings mit deutlich weniger BE damals), nie ein Thema ob ich studiert habe oder nicht. Auch Firmen wie Oracle oder Siemens war das komplett egal. Vermutlich spielt der Tätigkeitsbereich, in dem man unterwegs ist, doch eine große Rolle dabei.
  2. Bei mir ähnlich. All-in Vertrag mit jährlichen, neuen Handy. Kann damit ganz gut leben. Allerdings ist meine Situation ein wenig anders. Im Pre Sales (und bei meinem AG) habe ich mich bewusst für völlig flexibles Arbeiten entschieden und will das auch so haben (ständiges Home Office z.B.) - mit allen Vor- und Nachteilen. Dazu gehört auch mal am Abend / Wochenende eine Mail zu beantworten usw. Trotzdem wird auf Feierabend und Urlaub großen Wert gelegt. Niemand erwartet, dass ich abends um 20 Uhr eine Mail beantworte. Wenn ich damit einen möglichen Deal positiv beeinflussen kann, der mir mein Monatsgehalt verdoppelt, antworte ich auch noch um 22 Uhr. Ganz alleine meine Entscheidung.
  3. Darf ich fragen wieso der Anteil für das Tagesgeldkonto so hoch ist? Wird auf etwas Bestimmtes gespart oder eine gewisse Summe angehäuft, die schnell verfügbar sein soll?
  4. Etwas OT, aber ja du hast vollkommen recht. Gerade in den letzten Wochen und Monaten hätte man (ich) sicher deutlich mehr Gewinn machen können, dann hätte ich aber jede Regel und jeden Vorsatz ignorieren müssen. Kann gut gehen, muss es aber nicht. Gier und Ungeduld sind sicher die härtesten Gegner in dem Bereich. Aber mal ein Beispiel zum Autokauf: 15k Kredit auf 4 Jahre bei 2,99% sind rund 950€ Zinsen. Also 237,5€/Jahr oder rund 20€/Monat. Das sollte mit 15k Kapital machbar sein 😉
  5. Habe mich bewusst für einen Kredit entschieden. Grüde sind relativ einfach: Ich betreibe seit mehreren Jahren (Day-) Trading - das Geld bleibt also als Kapital auf dem Tradingkonto (welches letztendlich meine Positionsgrößen und somit den möglichen Gewinn und natürlich auch Verlust bestimmt). Der Gewinn, den ich mit diesem Kapital erwirtschafte, steht in keinem Verhältnis zu den Zinsen, so dass sich die Frage eigentlich gar nicht stellt. Naja das ist wohl eher eine generelle Sache. Was machst du dann mit der Rate für dein Haus oder der Miete? Die Faustformel, sich das 2 bis 3-fache Nettoeinkommen zur Seite zu legen, ist schon mal ein guter Anhaltspunkt. Davon abgesehen stehst du ja auch im Falle des Jobverlustes nicht komplett ohne Hilfe da. Und andere sehen es als Hobby oder es macht ihnen einfach Spaß. Alles eine Frage der persönlichen Vorliebe.
  6. Das ist vermutlich bezogen auf die IT-Systeme in seiner Firma.
  7. Wird es doch: Ansonsten werden Meilen natürlich nur für Upgrades auf Dienstreisen genutzt und sind somit Steuerfrei...
  8. Unter solchen Voraussetzung würde ich mir den ÖPNV Zwang zumindest überlegen, ansonsten ist das ein absolutes no go. Wenn ich eine Stelle mit höheren Reiseanteil habe, muss mir der Arbeitgeber auch vertrauen, dass ich selbst in der Lage bin das beste (Preis / Leistung / Zeit) Transportmittel auszuwählen (dass eine Firma die üblichen 30 cent/km nicht bezahlt, kenne ich so auch nicht). Selbiges mit den Hotels. Diskussionen wieso man nicht das 10€ günstigere Hotel genommen hat, welches aber 20min weiter entfernt vom Kunden ist, sind einfach nur stressig. Ich mache das tatsächlich ganz gerne so und habe die Firmenkarte bewusst nicht genommen. Das Meilenkonto freut sich über "kostenlose" Umsätze 😉
  9. Naja, das ist schon ziemlich schwarz/weiß. Wenn ich mir die Beiträge im Forum so ansehe, gibt es genügend die nicht im Consulting/Außendienst sind und eben nicht jeden Abend pünkltich Zuhause sein können - und das nicht zu den besten Konditionen. Davon abgesehen soll es auch Menschen geben, denen diese Art von Job gefällt. Prinzipiell würde ich es machen, wenn ich perspektivisch später besser dastehen könnte (egal ob jetzt Gehalt, Arbeitsbedingungen oder Aufgabenbereich) und die Zeit absehbar ist. Man geht natürlich eine Wette ein, da man nie 100%ig weiß, ob sich das Erhoffte auch so erfüllt. Die Rahmenbedingungen muss jeder für sich selbst festlegen. Und bei 10-15k Netto mehr im Jahr, würde ich nicht von "bestenfalls" reden.
  10. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher meine aber, dass das steuerrechtlich nicht so einfach ist, da er öfter ins Büro fahren würde. Glaube das geht nur wenn man tatsächlich selten bis nie im Büro ist und sonst nur beim Kunden.
  11. Ich bin einige Zeit auch recht viel mit dem Auto unterwegs gewesen (nicht gependelt - dafür viele Kundentermine). Ich fahre generell ganz gerne Auto aber irgendwann war es nur noch anstrengend und nervend. Die Zeit im Auto ist einfach verloren. Bis auf Musik / Hörspiel / Podcast kann man nicht wirklich was machen. Auch konzentriertes telefonieren ist nicht gerade förderlich für die Konzentration aufs Auto fahren. Mittlerweile fahre ich lieber mit der Bahn, kann die Dinge machen, die man auch im Auto macht (die Probleme mit dem Netz hat man überall 😬) und zusätzlich arbeiten, etwas Lesen / Schauen oder einfach die Augen zu machen. Ich nehme übrigens auch fast immer einen Zug vorher, um den Anschlusszug nicht zu verpasssen (wie gesagt, muss aber nicht täglich pendeln). Bzgl. der Steuern (nagel mich bitte nicht fest): Die BahnCard100 vom Arbeitgeber ist eine Sachzulage, die seit 2019 steuerfrei ist wenn sie für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genutzt wird. Dafür entfällt aber die Pendlerpauschale. Ansonsten können für Bahnfahrten bis 4500€ Werbungskosten in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Für Fahrten mit dem Auto gibt es keine Höchstgrenze. Bei 132 Tagen (220 / 5 * 3) und 125KM einfach wären das 4950€, die du weniger versteuern müsstest.
  12. Habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir ein Cabrio zuzulegen. Unsere Car allowance wurde angehoben und ich bin meist mehr mit Bahn / Flugzeug unterwegs bzw. fahre nur noch zu den näheren Kunden mit dem Auto oder eben zum Spaß. Angebot war top und bei dem Wetter konnte ich nicht widerstehen 😅 Hersteller: Audi Modell: RS5 Fahrzeugtyp: Cabrio Baujahr: 2015 Leistung: 450PS Farbe: Gletscherweiß Laufleistung: 40.000 KM
  13. Das sollte nicht auf dich bezogen sein und ich weiß auch, dass man das einfach sagen kann, wenn man in einer komfortablen Situation ist. Es ging eher allgemein darum, weil vorher ja darüber gesprochen wurde, dass man das bewusst macht und "lieber" pendelt, als sich z.B. eine Wohnung zu suchen (aus unterschiedlichsten Gründen). Übrigens... ...meine Frau ist, bei diesen unregelmäßigen Arbeitszeiten, ganz anderer Meinung ? Spaß beiseite - auf diese Traumbedingungen habe ich kontinuierlich hingearbeitet. Späße wie 75.000km / Jahr auf der Straße, 18 Stunden Tage mit mehreren Kundenterminen, von einem Kunden zum nächsten Fliegen innerhalb einer Woche, usw. kenne ich zu genüge und weiß wie "toll" das ist. Daher würde das nicht (mehr) für mich in Frage kommen. Das war von Anfang an nie als Dauerzustand geplant und hat letztendlich auch funktioniert. Und auch Heute sitze ich nicht jeden Tag Zuhause, nur stimmt jetzt eben die Balance.
  14. Moment, ich habe mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Ich meinte mit Büro buchen eher eines irgendwo in Deutschland (Regus z.B.), wo man sich einen oder mehrere Tage trifft, wenn einem danach ist. Nicht im eigenen Büro. Das wäre z.B. ein No go für mich. Extra früh anfangen, in der Hoffnung, dass ich dann wenigstens ein paar Stunden ungestört arbeiten kann. Aber gut, da ist jeder anders und jeder kann anders für sich am Besten arbeiten. Ich brauche beispielsweise diese Freiheiten und möchte das für mich frei gestalten können. Morgens mit den Kids frühstücken, sie in den Kindergarten bringen, eine Runde joggen und dann vor dem Kamin in meiner Wohlfühlatmosphäre arbeiten. Da fühlt sich die Arbeit gleich garnicht mehr so nach Arbeit an.
  15. Naja ganz so schwarz / weiß ist es ja dann doch nicht. Bei uns kann man z.B. jederzeit ins Büro fahren und dort bleiben (inkl. Hotel natürlich falls man das möchte) wenn einem danach ist. Oder man verabredet sich und mietet sich eines der gängigen Büros wo es eben passt. Kommt garnicht so selten vor. Ich bin mittlerweile extrem verwöhnt vom Home Office. Wenn ich mir vorstelle jeden Tag um 5 Uhr aus dem Haus zu gehen um den Berufsverkehr zu umgehen oder eben in diesem stehen zu müssen, graust es mich.

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