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kylt

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  1. Wie wohnt ihr?

    Genau, der Immobilienbesitzer, der in der Stadt z.B. schon 10 große (Teure) Mitobjekte besitzt, kann sich das nächste Eigenheim leisten und wieder vermieten. Um hiermit noch mehr Einkommen zu generieren, sodass sich die Investition in wenigen Jahren amotisiert. Gut und schön das freie Gesetz des Marktes... Das Problem ist, wir reden nicht von Manhatten. Das hier normalverdiener nichts zu Holen haben sollte ja wohl klar sein. Sondern von 'normalen' Stadtteilen wie 'Brooklyn', wie 'New Jersey' und co. und die Leute aus diesen Vierteln noch weiter Rausgedrückt werden. Ist halt auch ein Gesetz des Marktes, dass durch die Nachfrage 'Standard' versucht wird auf 'Luxus' zu heben und damit die Preise steigen. Ich finde das dennoch dramatisch, wenn mir ein Bekannter sagt, 'Unsere beiden Vollzeitjobs reichen leider für Brooklyn nicht, wir müssen in die Blechhüttencamps ziehen' (leichte Übertreibung).
  2. Wie wohnt ihr?

    Es ist zwar eine tatsache, dass die Preise steigen. Mit der Tatsache dies als Luxis zu bezeichnen, ist es aber ein akzeptierter Zustand. Das sehe ich sehr problematisch. - Andere Stadt in NRW, gleiches Problem: Auch hier eine Wohnung in einem normalen viertel. Entweder hat man die "Asistraßenzüge" oder aber die Villen nebenan stehen. Ganz krass ausgedrückt (aus Erfahrungen in der Bekanntschaft) wird dir entweder dein Motorad vor der Tür geklaut oder die Scheibe des Autos im Suff eingeschlagen, oder aber du wirst von den Professor Dr. Dr. X und Baronin von-und-zu aus dem viertel gemoppt aka 'deine-Mittelschicht-Gehaltsarmut-macht-mich-krank'. Ich würde dir zustimmen, dass der Besitz einer Wohnung in welchem Viertel auch immer durchaus ein Luxusgut aktuell ist. Wenn du aber nicht in einer IT Metropole arbeitest, sondern einfach in einer wachsenden Stadt mit z.B. vielen Studenten usw. sind die Mieten für eine 4 Zimmer Wohnung (für eine dreiköpfige Familie) außerhalb des IT Sektors in min 2 von 4 fällen unerschwinglich geworden. Obwohl beide Vollzeit arbeiten. Dadurch drängt man die Mittelschicht komplett aus den Städten bzw. konkreten Stadtteilen hinaus. Für viele lokale Ehrenamtliche Aufgaben in einem Stadtgebiet fehlen diese Leute. > Ehrenamtliche Trainer in Vereinen, Helfer in Gemeinden, freiwillige Feuerwehr. Das kann doch wohl kein akzeptabler Luxuszustand sein?
  3. Gehalt nach Ausbildung

    Natürlich war das ernst gemeint, denn DU bist DER Auserwählte!! > Sie warten bereits im Flughafen auf dich mit der Urkunde zur Steuerbefreiung und lebenslanger kostenloser Versicherung in sämtlichen Sozial-Arbeits und Rentenversicherungen. Und die 5K Netto sind dir auch schon für die Rente garantiert. ------ Back to Reality ------ - Jep 'leider' ist man nicht direkt nach der Ausbildung bei einem Gehalt von 60K und Aufwärts (abhängig von Region usw. leicht anderer Wert). Diese Zeiten sind leider schon seit über 15 Jahren vorbei. Du musst aber auch bedenken, dass du noch recht Jung bist. Du kannst also durch Wechsel von Unternehmen / Erfahrungen mit viel Reisetätigkeit dir Fachwissen aufbauen. Mit Expertenwissen kannst du dann dir gezielt Positionen erarbeiten. Wenn du abhängig von deinem Wohnort mit 30 dann ein gutes Gehalt erreicht hast und dass dann über 20 Jahre so hälst wird es auch mit der Eigenheimfinanzierung deutlich einfacher.
  4. Alter Alleine ist kein Maßstab. Und für Ffm Zentrum ist das Gehalt auch nur solala. Aber ich gebe dir Recht darin, dass in diesem Fall tatsächlich derart viele Faktoren atypisch sind, wodurch es evtl. auch schon an der Obergrenze des aktuellen AG liegt. Dein Problem wird konkret sein, dass deine Karrieremöglichkeiten begrenzt sind. Die klassische Kette kannst du nicht mehr hinauf steigen. Weiterbildungen im Management machen dich vielleicht zu einer besseren Führungskraft - was aber meistens nicht zu mehr Gehalt führt. Auf der ebene geht es eher darum durch diverse übererfüllungen von Jahreszielen eine Überperformance zu erreichen. So wie es @celticwife beschrieb, geht es dir ja vermutlich um "mehr". >> Ganz klar: Wechselempfehlung in 2-3 Jahren zu einem größeren Konzen / Unternehmen und dann reden wir von ganz anderen Gehaltsklassen. Evtl. wird dort dann aber auch ein Studium betriebswirtschaftlicher Art verlangt. Daher wäre vielleicht eine Maßnahme über ein Studium nebenberuflich nachzudenken.
  5. Gehaltsanstieg wegen Reisetätigkeit

    Moin, Über was für Perioden reden wir hier? (wie lange bist du schon PL und wie lange dauert diese Reisephase schon an?) Hast du das schriftlich? / am besten im Vertrag?
  6. Stimme ich dir vollkommen zu, selbst wenn die andere Seite einen Steine in den Weg legt, sollte man professionell das ganze sauber beenden. [....] Dennoch lag mir schon der ein oder andere Satz auf der Zunge, wenn sich wiederholt der Gesprächspartner massiv im Ton vergriffen hat.
  7. Immerhin eine (typische) aber noch nachvollziehbare Begründung. Nicht ganz ernst gemeint: Je nachdem, ob du "im Guten" auseinander gehen möchtest, kannst du ja ein wenig nachstechen. "Mir hat man gesagt ich bekomme nur mit einem Studium mehr Geld, also komme ich nach meinem Master in Ernährungswissenschaften wieder zurück" oder "Wo ich hingehe? - Ich habe bei der lokalen Baufirma als Maurer eine Stelle gefunden. Ich wusste gar nicht dass die den gleichen Haustarif bezahlen wie in der IT bei uns. "
  8. Am Wochenende arbeiten, wie würdet ihr handeln?

    Genau Graustein volle Zustimmung. Dennoch würde ich es als Chef Entwickler nicht anders machen und weder auf die KrankheitsKarte noch oder auf die Eskalation setzen, wenn ich es vermeiden kann. EDIT: Es gibt nur wenige Fälle von Konstellationen wo ich trotz aller vorhandenen Mittel auf eine strategische Eskalation setzen würde. -Wenn dann dazu die Rahmenkonditionen sich aber nicht ändern, würde ich aber auch einfach gehen. Im Zweifel auch die Region / Themenbereich wechseln. (Was der TO aus privaten Gründen eben nicht kann oder will)
  9. Am Wochenende arbeiten, wie würdet ihr handeln?

    Die folgende Aussage lässt alle zutreffenden Aussagen der Vorredner außer Acht: Gesetzt den Fall, dass eine kurzfristig dringend notwendige Arbeit ansteht - und wir reden von einem Ausnahmefall - würde ich schauen, ob meine privaten Aktivitäten die Arbeit zulassen. Gerade bei KMU kann das Branchenübergreifend immer mal wieder passieren (Handwerk usw.). Natürlich ist es dann unglücklich, wenn der GF genau dann nicht da ist. Das ist dann sehr demotivierend. Gerade in einem solchen Fall sollte der Chef bei Rückkehr auf die Wochenendarbeit hingewiesen und eine einvernehmliche Lösung an Zeitausgleich gefunden werden.
  10. Zeitpunkt für Gehaltsverhandlung

    *sarkasm* Natürlich wird man mit absoluter Begeisterung dir Antwort "Selbstverständlich sind wir vollends begeistert, dass auch du nun als dritter uns neue Forderungen stellst. Wir werden zu diesem feierlichen Anlass ab jetzt einen Feiertag nach dir bennen und dir auch noch zusätzlichen Urlaub on top anbieten" - NOT ^^ Du wirst definitiv mit etwas Reibungen leben müssen wenn du das Thema ansprichst, denn dein Chef hat da bestimmt aktuell total den Nerv zu. Aber wenn du dich auf ein "Friedensangebot" einlassen willst, spricht nichts dagegen es genau jetzt zu machen.
  11. Zeitpunkt für Gehaltsverhandlung

    Ich würde immer mit einbeziehen, wie die sonst übliche Fluktuation im Team war. Wenn dein Bauchgefühl zutrifft, dann kann die Stimmung im Team dann auch komplett kippen und das Arbeitsklima stark negativ beeinflussen. Alla "die Ratten verlassen das sinkende Schiff". Im Zusammenhang mit den oberen Ausssagen würde ich auf keinen Fall irgendeinen erkennbaren Bezug zu den gehenden Kollegen herstellen. Stattdessen Sachlich auf deine Stärken Hinwesen und auf dein seit 2 Jahren nahezu gleich gebliebenens Endgelt (Annahme von mir). Eine Erhöhung auf 55 K auf einen Streich halte ich auf Grund deiner genannten Firmenpolitik für sehr unwahrscheinlich. In dem Falle würde ich versuchen mit dem AG auf 55K Perspektivisch (z.B. nächsten 2 Jahre) hinzuarbeiten.
  12. Guten Abend, ursprünglich wollte ich eine andere Branche einschlagen, in der (inzwischen ) sowohl vom Gehalt, als auch von den Arbeitszeiten i.d.R. schlechtere Konditionen vorliegen. Die Umstellung erfolge quasi erst kurz vor Knapp vorm Schulabschluss. Mehrere Jahre später würde ich aus rein finanzieller sicht die Entscheidung als alternativlos bezeichnen. Hätten wir in anderen Berufen ähnliche Konditionen wie Teilweise im Ausland wäre die Entscheidung nicht so leicht gefallen.
  13. Berufsmöglichkeiten nach Informatikerausbildung

    Ich möchte mich jetzt bewusst von der Diskussion lösen wann und in welchem Abstand man wechseln kann und sollte. ;-) - So. Jede Veränderung in eine (dir nicht bekannte) Branche / Softwarelösung heißt auch für den AG, dass er in dich investieren muss. Nicht immer aber leider häufig genug bedeutet dies auch ein geringeres Jahresendgeld. Mir würden spontan drei mögliche Karriere Richtungen einfallen: - Als Vertriebler / Sales Manager ein Produkt zu verkaufen. Spannende Arbeit rund um Technik und Anforderungen der Kunden. Oft provisionsbedingt gutes Geld, meist aber sehr reiselastig. - Als Projekt Manager / Projektleiter ein Team von Entwicklern Koordinieren usw. - Als Consultant z.B. im SAP Bereich (oder eines anderen großen ERP System Herstellers) als Junior anfangen und auf einen Bereich spezialisieren. Da arbeitet man auch viel mit und oft beim Kunden. Programmierwissen ist da nur rudimentär notwendig.
  14. Es mag in einem Kleinunternehmen vielleicht anders sein, aber im schlimmsten Fall kann es dir passieren: - Das du nicht mehr zur Berufsschule gehen "darfst". - Die Zeit doch pro Woche bei nur 2-4 Stunden zum Lernen bleibt, wenn du das nicht in deiner Freizeit tust. - Du am Ende keine Gehaltserhöhung bekommst. Wenn du dann sagst, "na dann mache ich das nicht", kann es so rüber kommen, dass du eigentlich nur wegen mehr Geld (und kein Bock auf die BS) das Angebot gemacht hast. Und entweder bist du für Projekte unerlässlich und hast viel und gut darin zu tun, oder aber die Projekte würden auch ohne dich funktionieren. Dann ist das eben 8 Monate noch so. Dafür bist du dann vernünftig ausgebildet und kannst vernünftig in den Beruf einsteigen. Wenn eine Firma nur mit dir überleben kann als Azubi im 2. Lehrjahr und sobald du 1. Monat fehlst geht gar nix mehr, dann läuft etwas falsch. EgaL aus welchem Grund du fehlst. Sei es Urlaub, Krankheit oder eben die Berufsschule. -Punkt. Und es ist dann nicht deine Sache diese Suppe auszulöffeln. Aus familiärer Erfahrung: Wer sich Selbstständig macht muss und sollte in den ersten 5 Jahren mit einer 60 bis 80 Stunden Woche rechnen. Das ein Azubi mal fehlt wird er einkalkuliert haben.
  15. Hi Ramms+ein ich bin jetzt nicht im Landeskontext Bayern ganz im Gesetzestext, aber ich gehe davon aus, dass es nach Absprache mit deinem Ausbilder, der IHK und der Berufsschule genau wie in anderen Bundesländern (z.B. NRW) möglich ist, dich von der Berufsschule zu befreien. Deine selbstlose Haltung zum Erfolg von Projekten beizutragen in allen Ehren. - Dennoch: Was du dir überlegen solltest, ob es wirklich für dich ratsam ist. Für den erfolg der Firma etwas zu tun (und in übermaßen vielen Projekten zu hängen) und gleichzeitig effektiv " während der Arbeitszeit immer mal " sich vorzubereiten stehen in einem zeitlichen Konflikt. Wenn dich das auch noch finanziell schlechter Stellt, eure Firma wirtschaftlich nicht auf rosen gebettet ist, glaube ich auch nicht, dass du 100 Euro mehr bekommst (effektiv sind das dann ja auch nur 70 Euro mehr für dich). === Was mir noch dazu einfällt als Alternative: So wie ich dich verstanden habe, arbeitest du in der Firma nahezu vollzeit effektiv an Projekten mit, wie ein ausgelernter FI, richtig? - Nun, was spricht dann dagegen zu verkürzen und nach 2,5 Jahren in der Firma dann als ausgelernte Kraft anzufangen. Du verdienst mehr Geld (was du ja auch benötigst) und kannst dich voll und ganz auf deinen Job konzentrieren.
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