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kylt

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  1. Jede Aktion führt zu einer Reaktion - je nach Kultur zu einer bestimmten Wahrnehmung. Würde ich mich dir gegenüber in einem Kaffee lässig dazusetzen und die Füße hochlegen, kann das in einem Berliner Szenevierte "locker lessig wirken". - Im Nahen Osten könnte das Zeigen der Fußsohle als üble Beleidigung interpretiert werden. Wir haben jetzt nur ein Teilprofil von deinen Aussagen aus einen halben dutzend Posts. In der Summe machst du teilweise sehr schlaue Teilanalysen. Dabei lässt du entweder bewusst, provokant, wichtige Aspekte bewusst außen vor oder bist dir dieser Tatsache nicht bewusst drückst dich ungenau aus, sodass reichlich Interpretationsspielraum bleibt. Jetzt stelle dir mal eine Welt ohne jegliche Medien vor. - Du würdest von einigen Dingen gar nicht erst erfahren, dass ein Problem wie Naturkatastrophen oder Hungersnot vorliegen würde. Nun hast du Informationen dazu und kannst im Rahmen deiner Möglichkeiten (Bedürfniserfüllung) entscheiden, ob du helfen möchtest oder nicht. Ich stelle dir einmal ein Beispiel Szenario auf, dass bitte nicht ernst zu nehmen ist: - Selber an den Strand nach Afrikat zu fliegen ist jetzt nicht unbedingt immer möglich (es würde ja schon reichen wenn du Flugangst hast). Du möchtes trotzdem den Walen helfen. - Du denkst: Ich bezahle meinem besten Kumpel die Flugreise und der Packt für dich mit an. Also gehst du zu ihm. - Jetzt hat dein Bester Freund aber auch Flugangst, der kennt aber nen Kumpel , der wieder einen Kumpel kennt , der fliegen kann. - Dein Nachbar hat die Diskussion mitbekommen und will auch dabei helfen, hat aber auch Fluganst und drückt dir noch mehr Geld in die Hand. - Jetzt kommst du und dein Freund auf die Idee "hey, wir könnten doch wirklich von allen Leuten die Flugangst haben einfach Geld sammeln und anderen Leuten den Flug bezahlen." > Schon hast du deine erste Primitive Hilfsorganisation. - Alle 10 Wale die gestrandet waren wurden gerettet *hurra* >>>> Die Hilfsorganisation ist super, ihr gratulliert euch! ==== Nun führt das Überleben der Wale aber dazu, dass mehr Fische vor der Küste gefressen werden und die lokalen Fischer keine Fische mehr fangen. Deshalb die Familien Hunger leiden (Auchtung wir reden immer noch von einem gemalten Szenario). - Ist dann die Hilfsorganisation plötzlich böse? - Ja oder Nein, in deinen nicht, in denen der Fischer wahrscheinlich schon. (Stichwort Bedürfnisse) - Sind dann die Fischer, die statt der Fische dann deine geretten Wale jagen schlechte Menschen? - Es kann nicht moralisch geklärt werden, dass kommt wieder auf die Sichtweise an. - Du hast den Bericht nicht korrekt zu Ende gelesen. Der Bericht endet damit, dass Tobias keine Spenden bekommt, sondern tatsächlich Geld für seine Vorträge (Geld gegen Leistung) - aber eben nur soviel wie er "braucht". Er bricht also mit dem System innerhalb seiner Möglichkeiten. Dennoch sagt er selbst, dass nicht alle Menschen wie Tobias leben können, es können also nicht alle ausbrechen. ====== Versuche bei deinen Ausagen einfach nicht nur die eine (gute) oder die andere (schlechte) Seite zu sehen. Es gibt fasst immer beide Seiten zu einer Aussage.
  2. Ich empfehle dir diesen Beitrag: http://www.spiegel.de/spiegel/unispiegel/minimalist-ein-leben-ohne-geld-und-besitz-a-1173665.html lies Ihn bitte ganz bis zum Ende durch.
  3. Genau, das soll er ja. - aber gerade wenn man viel Pendelt und ohnehin schon viel Zeit hat, dann tritt folgende Aussage nach spätestens einem Jahr in Kraft: - Schon alleine wenn er dann z.B. mal eine Inspektion bei seinem Auto durchführen will, wird es schon alleine Zeitlich eng, von dem Fall dass sein Auto mal dann einen Deffekt haben kann ganz zu schweigen... ===== Ich habe jetzt nicht mehr alle Kostenrechnungen der letzten Beiträge im Kopf, aber für mich nochmal gerade durchgerechnet: Bei 27,4 K Jahresgehalt, komme ich auf 2.283,33 € Brutto im Monat. Das sind laut online Rechner bei Klasse 1 etwa 1.528 Euro Netto Spritt -200 € Leasing/Kauf -200 € Versicherung Auto & Steuer -100 € Wohnung - 350 € (mal was niedriges geschätzt) Versicherung Hausrat/Haftpficht und weiteres - 100 € Lebensmittel (Arbeit Mittags & Privat ) - 200 € Dann bleiben knapp 380 € jeden Monat, für alle weiteren Ausgaben. Alle extra Posten, wie GEZ, Strom, Heizung, Rücklagen Reparaturkosten für das Auto, Kleidung, Haushaltsgegenstände habe ich noch nicht mit hinzugenommen, weil ich die Kenngrößen dazu nicht habe. Heißt also, dass er dann statt Wohnung - 350 € (mal was niedriges geschätzt) Spritt -200 € Leasing/Kauf -200 € In München weiterhin die Kaufkosten hätte (oder aber verkauft das Auto). Blieben dann noch 500 € (weil 50€ sprit würde dann ja auch weiterhin anfallen). - Mal davon abgesehen, dass auch alle weiteren Lebenshaltungskosten ansteigen. ==== Wir können klein klein weiterrechnen, fakt ist aber dass ihm jeder Euro mehr bei dem Gehalt schon merkbar mehr Spielraum gibt. Wenn man dann statt 380 schon von vornherein 500 Euro jeden Monat zur Verfügung hat, auch wenn er weiterhin pendeln will.
  4. Denk immer nur daran, dass du für die min. 2 Stunden auch arbeiten gehen könntest, was bei einer 5 Tagewoche knapp 10 Stunden wären, im Monat 40 bei 40 Arbeitswochen 400 Stunden, oder aber 16,5 komplette Tage (oder 50 Arbeitstage à 8 Stunden). - Ich möchte es dir nicht schlecht reden, es soll nur den Gegenwert unterstreichen. Überlege und rechne eine Summe für dich selber durch, wie man am besten sein Gehalt verhandelt soll jeder für sich selber entscheiden. In deinem Konkreten Fall könenn wir dir auch nur Werte aus der Glaskugel nennen.... in meiner steht gerade 31250 Euro.
  5. Nein, tut es nicht. Wir reden hier nicht von Steigerungen von 27 K auf 36K. Sondern dass bei einem Wert von 27 K ohne Einarbeitung durchaus 30K min. angemessen sein sollten als festgelegte Steigerung, wenn die Probezeit bestanden ist. - Für München ist das Gehalt immer noch niedrig, aber darum geht es nicht. Es geht darum einfach die erheblichen finanziellen Kosten vernünftig zu decken. Und genau mit diesem Argument würde ich auch losgehen, aber eben nicht bei der von dir genannten Zahl, sondern bei dem Wert mit dem du min. 1,5 Jahre leben können musst, nachdem du die Probezeit bestanden hast. Bei deinem Einstiegsgehalt kannst du durchaus mal fragen, ob 33 K bis Ende 2019 irgendwie erreicht werden können. Mehr als nein sagen tuen die nicht, den Vertrag hast du ja schon -zu den für dich finanziell eher schlechten Konditionen, oder?
  6. Das mit den Kindern und den Süßigkeiten war ein Beispiel. Könntest du auch auf 16-18 jähriges Kind anpassen, dass einen "Stufen-Party" bei den Eltern feiern darf - aber kein Alkohol und wenn nur Bier ;-) ... Aus familären Hintergrund (Selbsständigkeit) im privaten Umfeld, wurde mir ständiges Arbeit vorgelebt. Ich habe mir deshalb weit vor dem 18 Lebensjahr fest vorgenommen in eine Richtung zu gehen, um dann doch mit der IT anzufangen. - Ohne weiteres Praktika, nur mit einem Wissensstand aus der Schule. Siehe auch das Thema: Um es mal drastisch zu formulieren, ich habe mich seit meiner Kindheit auf einen Beruf vorbereitet und hatte einfach danach bei der berufswahl schlichtes Glück, dass ich meinen Beruf nicht abgrundtief ablehne, so wie viele andere Bekannte es tun. Das Problem ist also an sich nicht neu. Jedoch mit G8 noch mehr Menschen noch früher entscheiden zu lassen und dann innerhalb des neuen Studiensystems nur eingeschränkte Wahlmöglichkeiten zuzulassen gibt der Generation "du darfst alles" einfach kein Leidbild, was am Ende beruflich rauskommt. Je länger ich darüber nachdenke, wäre das wohl die erträglichste Möglichkeit. Relativ feste Anzahl von Arbeitsstunden, durch den öffentlichen Tarif festgelegte Besoldung und thematisch eben häufig nur "das bestehende am Laufen halten". Suche dir mal ein Praktikum in dem Bereich.
  7. Und genau hier liegt ja quasi der Kernkonflikt. Wenn du ein Kind alleine in den Süßigkeitenladen stellst und sagst, "Ich gehe mal raus, entscheid dich mal für ein Teil, ABER NUR EINS NEHMEN!" - Das kann doch nicht gut gehen. *sarkasm* Wir haben ein Bildungskonzept, dass darauf angelegt ist die Wahl zu treffen >> Entweder tuen das in der Praxis aber die Helikoptereltern oder es machen die Kinder selber. Ohne Vorbilder wäre es aber genau so, als man sie blind einen Dart auf die Scheibe werfen lässt. Es kann ein Volltreffer sein, häufig genug kommt dabei aber nichts passendes raus. Passend dazu hast du die Lücke im System selber genannt. Der Dialog in der Praxis sieht folgendermaßen aus: Erwachsene: Was möchtest du werden? Kind: Keine Ahnung Erwachsene: Was interessiert dich denn? Kind: Keine Ahnung Erwachsene: Ok, was machst du denn gerne als Hobby? Kind: Pff, ... keine Ahnung..., zocken. Erwachsene: Was mit Computern, gute Idee, dann studiere doch Informatik. ===== Hier Endet dann meistens erstmal das Gespräch, denn "man kann dann ja immer noch kucken was man macht". ===== Es geht nicht weiter bzw. es wird nicht darauf festgesetzt, dass du dann einen Beruf weiter verfolgst, wenn du erstmal ein Ziel für ein paar Jahre hast, Hauptsache es geht einen Schritt weiter. Wer dann noch keinen Masterplan hat, kommt in genau so einen Situation wie der TA.
  8. Tatsächlich stelle ich fachunabhängig fest, dass ein Fall wie jannis95 inzwischen immer häufiger vorkommt. Ein junger Mensch von knapp 17 Jahren ( Abitur G8 NRW ) soll sich bereits entschieden haben, was er nach dem Abitur Studiert. Probiert 1 oder 2 Semester was aus, findet nicht das richtige - muss sich dennoch schnell Entscheiden, weil ansonsten Exmatrikuliert. Und schon studiert man etwas, oder macht eine Ausbildung in einem Fach, die einem nicht liegt. Dabei ist die Suggestion einfach eine falsche, alias "du kannst alles machen wenn du es willst." - Dies unterstellt, das JEDER IMMER seinem Traumberuf nachgehen kann und es im Prinzip für JEDEN den passenden Job gibt. Dem ist aber eben nicht so. Die Mehrheit der Bevölkerung macht einen Job, der da ist um Geld zu verdienen und den Sie nicht mag. Ein paar wenige können zumindest sagen, dass Sie den Job "ok" finden. Nur wenige sagen wirklich sie haben Ihren Traumjob gefunden. Besonders konzentriert sich das hier im Forum auf das Thema Informatik, kann man aber auf beliebige andere Berufsgruppen 1:1 kopieren. Jura... Geschichte ... Biologie usw. Also @jannis : Ja du bist ein Opfer des Systems, indem du eine Wahl des für dich geringsten Übels gewählt hast. Nun hast du zwei Optionen. Leb damit oder fange nochmal von Vorn in einem ganz neuen Bereich an. ==== Und bevor du dir eine Meinung darüber machst, ob und wie ein Informatiker in der wirtschaft arbeitet, ob dieser gesucht wird und was du alles machen könntest, empfehle auch ich dir: Mach ein Langzeitpraktikum in einem IT Unternehmen oder such dir eine Werksstudentenstelle, oder wenn du schon fertig bist, suche nach Junior Stellen. So lange du nicht in eine Agentur gehst, oder Frontend Entwicklung machst bist du auf jeden Fall davor bewart jeden Trend mit zu gehen, dass heißt aber nicht das du dich jedes Jahr nicht doch irgendwie weiterbilden musst.
  9. Wir suchen einen Job, der bei einem relativ zukunftssicheren Bereich hat, mit einer absehbaren Anzahl an Themengebieten auskommt, möglichst Teilzeit und meist eher maue finanzielle Konditionen herrschen können, solange man ein einfaches Leben führen kann... - Da kommen mir gerade spontan die Quereinsteiger als Teilzeitlehrer in den Sinn. > Nicht verbeamtet , meist nur 20 - 30 Stunden und die Themengebiete kriegst du alle paar Jahre vom Land vorgegeben.
  10. Also hast du nur dein Startgehalt festgelegt. - Wenn du immer noch unbedingt hin willst, es aber am Gehalt liegt, dann sag ganz offen, dass du nochmal darüber geschlafen hast und an sich dir vorstellen kannst dort anzufangen und die Einarbeitung explizit auch in der monetären Planung berücksichtigst hast - Lediglich bei einem Gehalt nach der Probezeit eben etwas mehr finanziellen Spielraum brauchst, um langfristig planen zu können und ob man hier noch Spielraum sehe. Fragen kostet ja nix.
  11. Bewerte für dich, was erst einmal wichtiger ist: Annehmen und die Möglichkeit in einem Unternehmen Erfahrung zu sammeln, mit dem Preis wenig Freizeit zu haben und dir auf min. 2 Jahre kaum nennenswerte finanzielle Rücklagen für Urlaub oder Alter aufzubauen. Oder ablehnen mit dem Risiko etwas inhaltlich nicht so passendes zu finden. Einerseits verstehe ich deine Ansicht und Motto "ein Job ist immer noch besser als kein Job", andererseits wurde vom Unternehmen dir quasi schon mitgeteilt, dass du mindestens auf 1 Jahr hin deutlich unter 30K bleiben wirst. Überspitzt könnte man sagen, du nimmst reichlich Aufwand auf dich und das Unternehmen hat dir schonmal vorab einen feuchten Händedruck in Aussicht gestellt. - Das prägt sich schon in den Kopf ein und kann dann doch dazu führen, dass du schneller unzufrieden wirst.
  12. Wurde dir das Angeboten, oder hast du das eingefordert? - Bei 75 KM ist der Pendelradius zu einer anderen kleineren oder größeren Stadt in der Region auch nicht mehr weit. Augsburg, Ingolstadt, Salzburg, Ulm. Das du weiterhin auf dem Land leben möchtest in allen Ehren, aber gerade dann solltest du dich schon entscheiden, ob dir die Großstadt wirklich liegt. Selbst in den erweiterten Einzugsgebieten ist München schon sehr teuer und ein krasser Gegensatz zum Landleben.
  13. Streit nach Kündigung

    Jetzt mal unabhängig von der fehlenden Bonuszahlung: Das hängt nicht mit einer kleinen Bude zusammen, sondern kann dir in einem Unternehmen belibieger Größe passieren. In deinem konkreten Fall eines kleinen Unternehmens - in dem meist mehr Improvisiert und nur auf Bedarf Investitionen getätigt werden - stellt sich eher die Frage, warum du das gemacht hast. Du hast freiwillig etwas genutzt. Stattdessen hättest du dich einfach nach einem Monat hinstellen sollen "Du Chef, mein privates Notebook ist die Festplatte nicht mehr i.O. ich glaub die ist Virenverseucht.... naja , ich kann morgen damit glaube ich nicht zum Kunden fahren." -Wäre zwar ne kleine Notlüge, aber dann hättest du schon schnell Arbeitsmittel bekommen - oder wärst eben nicht mehr beim Kunden arbeitsfähig gewesen.
  14. Wann erneut nach Gehaltserhöhung fragen?

    Auch 45 K sind (aus AG sicht) 10K mehr,also knapp 30% mehr. Wenn du planst dies in wenigen Jahren bei der Branche und allem zu erreichen, solltest du dir genau überlegen , was du tust, wenn dein AG sagt das bei 39k die Luft dünn wird (nach den nächsten Jahren). Tendenziell würde ich daher wirklich sagen, nehme dir die Zeit und schaue dich in jedem Fall auf dem Markt um. Edit:und bewerte dann ob du bleibst oder gehst.
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