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  1. Wenn ich sowas sehe denke ich meistens die Firmen wollen einen (Senior) - Entwickler, jedoch nur Juniorgehalt bezahlen. Aber sowas weiß man vorher nie. Ich würde sagen bewirb dich einfach - zu verlieren hast du nichts.
  2. Wenn ich dich also richtig verstehe, funktioniert dein bereits geschriebener Code, er ist nur hier nicht an der richtigen Stelle um ihn sinnvoll einzusetzen. Wenn das so ist, pack die Authentifizierung in eine eigene Klasse und referenzier an der richtigen Stelle als Assembly/Nuget. Irgendwie habe ich aber meine Zweifel, dass du das gemeint hast. Falls nicht, wäre es gut, wenn du nochmal deine Frage ein wenig simpler stellen könntest... 😉
  3. 0x00

    Die Erste Job

    Klar, in Deutschland ist gutes Deutsch von Vorteil. Aber auch ohne Deutschkenntnisse (gerade wenn du auch des Englischen mächtig bist^^) sollte ein Job drin sein. Von dem was ich so von anderen mitbekommen hab haben diese auch teilweise 100+ Bewerbungen (wenn auch für eine Ausbildungsstelle) geschrieben. Einfach dranbleiben! Was natürlich auch sein kann, ist dass die Unternehmen deine Qualifikation nicht kennen/schätzen. Also stell klar, dass du einen gleichwertigen Abschluss besitzt (am besten direkt im Lebenslauf), aber sei auch bereit evtl. ein bisschen schlechtere Angebote anzunehmen.
  4. Die einzige Möglichkeit welche ich sehe die geboxten Typen dynamisch zu unboxen wäre folgende. //Liste von Objects erzeugen List<object> boxedList = new List<object>(); boxedList.Add(2); boxedList.Add(3); boxedList.Add(1.1415); ... foreach(object item in boxedList) { // Type bekommen. Liefert den unterliegenden typ, nicht object! string typeName = boxed.GetType().Name; // Großes Switch statement switch(typeName) { case nameof(Int16): var unboxed = (short)boxed; break; case nameof(Int32): var unboxed = (int)boxed; break; // Usw. } } Wüsste aber auch ehrlich gesagt auch nicht, wie man dass sinnvoll nutzen könnte, da der geunboxte Typ nur im Scope des Switch Statement existiert. Gut, da könnte man natürlich auch ein wenig Logik platzieren... Lass mich gerne überraschen, wenn jemand nen guten Nutzen hat^^
  5. Angenommen du hast ein Interface, welches eine Datenbankanbindung definiert: public interface IDbCommandExecuter { public void InsertInto(string tableName, object toInsert); } Im Moment hast du eine MySql-Datenbank, sodass du eine Klasse schreibst, welche dieses Interface implementiert und die konkrete Implementierung für die MySql-Datenbank aufweist. public class MySqlCommandExecuter : IDbCommandExecuter { public void InsertInto(string tableName, object toInsert) { // MySql Implementierung hier. } } Jetzt willst du die Methode benutzen und Objekte in die Datenbank einfügen. ... IDbCommandExecuter exe = new MySqlCommandExecuter(); exe.InsertInto("myTable", myObject1); exe.InsertInto("myTable", myObject2); exe.InsertInto("myTable", myObject3); ... Irgendwann später stellst du jedoch fest, dass MySql nicht mehr optimal ist und du jetzt MariaDB verwenden möchtest. Du schreibst also eine Klasse, welche dein Interface implementiert und die Implementierung für MariaDB hat: public class MariaDbCommandExecuter : IDbCommandExecuter { public void InsertInto(string tableName, object toInsert) { // MariaDB Implementierung hier. } } Wenn du jetzt MariaDB hernehmen willst, musst du alles nur an einer Stelle ändern, anstatt an vielen verschiedenen. ... IDbCommandExecuter exe = new MariaDbCommandExecuter(); exe.InsertInto("myTable", myObject1); exe.InsertInto("myTable", myObject2); exe.InsertInto("myTable", myObject3); ... Zusammenfassung: Da das Interface die Anforderungen definiert, die Klasse jedoch die Implementierung, bist du wenn du ein Interface nutzt von der Implementierung unabhängig. Dies bedeutet, wenn du später die Implementierung ändern willst (MySql -> MariaDB) musst du dies nicht mehr an vielen verschiedenen Stellen machen, sondern nur an einer. Das geht, da du weißt, dass jede Klasse, welche dieses Interface implementiert auch eine Implementierung für diese Methode haben muss. Das Interface definiert also, was getan werden muss, die Klasse wie es getan werden muss. Und wenn du von außen darauf zugreifst, kann dir das wie ja relativ egal sein.
  6. Hast natürlich recht, hab da was verwechselt. Und ich muss sagen, dein Beispiel ist auch deutlich gelungener als meins^^
  7. Zertifikate bestätigen Wissen, nicht Berufserfahrung. Wissen =/= Berufserfahrung.
  8. Worum es hier geht ist das sogenannte Boxing und Unboxing. Beim Boxing wird die Variable eines Types (FtStudent) in einen anderen Typ (von dem er ableitet, hier: Student) (implizit) konvertiert und fortan kannst du mit diesem nur noch so arbeiten wie mit dem Basistyp (Student). Die Variable ist aber trotzdem noch vom ursprünglichen Typ (FtStudent). FtStudent ft = new FtStudent(); Student boxed = ft; // boxed hat nur die Methoden von Student. Willst du nun wieder die Methoden von FtStudent benutzen musst du die Variable unboxen. Dies geschieht explizit mit einem Cast. FtStudent unboxed = (FtStudent) boxed; // unboxed enthält die Methoden des FtStudent. Wenn eine Variable also geboxt wird, wird sie fortan als Basistyp behandelt und hat nur dessen Methoden (und Properties etc.), auch wenn sie in Wirklichkeit immer noch von ursprünglichen Typ ist. Der Compiler lässt allerdings nicht zu, dass du die Methoden des unterliegenden Typen aufrufst, dazu musst du die Variable wieder unboxen. (Hoffe das macht Sinn - wenn nicht such mal nach 'Boxing and Unboxing'). Wozu man das braucht? Wenn du eine abstrakte Klasse (oder meist ein Interface) definierst, dass die Methodensignaturen hat, welche eine Klasse implementieren musst, kannst du die Methoden, wo die Klasse hergenommen wird, so schreiben, dass sie nur die abstrakte Klasse/Interface erwartet. Dies bedeutet, dass, wenn du eine andere Implementierung haben willst, du nur noch an wenigen Stellen die Klasse ändern musst, und die Parameter der Methode gar nicht anfassen musst. // Methode braucht Student public void DoSomething(Student s) { // Do something. } // Im Moment ist deine Implementierung des Studenten FtStudent. Student s = new FtStudent(); DoSomething(s); //Wenn du jetzt die Implementierung ändern willst musst du nur ein Wort austauschen. So schaut dann der neue Code aus. Student s = new PtStudent(); DoSomething(s);
  9. Wenn es dich wirklich gar nicht interessiert würde ich dir auch raten abzubrechen/umzuschulen. Die Optionen die ich sehe sind im Moment auf (angewandte) Informatik umzusatteln oder gleich ins Berufsleben einzusteigen. Dies entweder als Sysadmin oder Developer, da du meintest Softwareenwicklung wäre gerade das einzige was dir Spaß macht. Allerdings würde ich nicht erst irgendwelche Zertifikate machen, sondern dich einfach mal bewerben und dann schauen, was dabei rauskommt.
  10. Die Sache ist nur die, du überspringst ja nicht nur ein Jahr in der Berufsschule, sondern verlierst auch ein Jahr im Betrieb. Und das ist meiner Meinung nach das eigentliche Problem mit dem Verkürzen ohne die Leistung zu wissen. Du verlierst ein ganzes Jahr, wo du ordentlich lernen könntest (Im Betrieb lernst du deutlich mehr als in der Schule!). Und gerade wenn du sagst du hast Probleme mit dem Programmieren (als FIAE) solltest du das mit dem verkürzen sein lassen! Und wenn du hinterher verkürzen willst ist das i.d.R. auch kein Problem, ich habe meinen Antrag auf Verkürzung auch erst im 2. Drittel des ersten Lehrjahres gestellt. Du musst dann halt schauen, welche Klassen du besuchst, aber im Moment würde ich sagen: Abwarten und dann verkürzen, wenn du weißt, dass du gut genug bist.
  11. Ausbildungsberuf: Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung Alter: 19 Jahr 2018 - 2020 Schulbildung: Allgemeine Hochschulreife Betriebsgröße: 300 - 500 MA Bundesland: Bayern Ausbildungsgehalt: 950 / 1010 ( /1100) Ausbildung verkürzt auf 2 Jahre, deswegen der dritte Wert in Klammern.
  12. Grundsätzlich ist das "IT-Handbuch für Fachinformatiker" von Sascha Kersken sehr zu empfehlen. Egal ob FISI oder FIAE - es behandelt (fast) alle wichtigen Themen der Ausbildung. Was ich noch empfehlen kann, allerdings weniger für die IHK-Prüfung, als für das spätere Berufsleben, ist "Clean Code: A Handbook of Agile Software Craftmanship" von Robert C. Martin. Ich kenne nur die englische Version, allerdings habe ich gehört, dass die deutsche Übersetzung nicht so toll sein soll, also wenn möglich das englische nehmen 😉
  13. Klar, grundsätzlich muss man sich als Backend-developer nicht viele Gedanken über Usability machen. Aber die Ausbildung in Web/Mobile/Desktop oder Frontend/Backend(/Fullstack) zu splitten finde ich unnötig. Die Ausbildung soll ja auch dein Einstieg in den Beruf sein und dich nicht komplett spezialisieren. Und zumindest bei uns in der Firma gibt es ein eigenes UI/UX-Team was sich nur mit Sachen wie Usability beschäftigt. Klar, man sollte auch halbwegs ein Gefühlt dafür haben, was gut und was schlecht ist, aber ich finde das ist nur teilweise Aufgabe des Entwicklers.
  14. Der Betrieb könnte nein sagen. Oder es ist zu spät um noch (weiter) auf z.B. 1,5 oder 2 Jahre zu verkürzen. Oder der Azubi hat schlicht kein Abitur. Und manche Leute wollen schlichtweg nicht verkürzen. Wenn der Fisi am Ende seiner Ausbildung auch mal alleine zum Kunden fahren kann, dann kann der Fiae auch mal Homeoffice machen (beides sollte logischerweise nur bei entsprechenden Leistungen gemacht werden). Allerdings muss ich mich verbessern, die Sache mit dem Homeoffice ist etwas wahnsinnig spezifisches (Leistubgen müssen stimmen, etc.), dass man das vermutlich nicht ansprechen sollte. Aber es gibt durchaus Betriebe, welche das auch (ungefragt) anbieten.
  15. Fragen schadet nicht und es gibt durchaus Firmen welche das anbieten. Gerade gegen Ende der Ausbildung musst du ja nicht mehr 24/7 neben deinem Ausbilder hinterhereiern, sondern kannst auch eigenständige Sachen machen (Aktiventwicklung?). Desweiteren ist er ja auch nicht aus der Welt, viele Sachen können ja auch remote besprochen werden.

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