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Kwaiken

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Alle erstellten Inhalte von Kwaiken

  1. Du fühlst dich nicht bereit, in einen neuen Betrieb einzusteigen und hoffst, dass ein (sehr Mathe-lastiges und wenig praxisorientiertes) Studium das ändern? Wird höchstwahrscheinlich nicht passieren. Sobald Du die Ausbildung bestanden hast, bist Du ausgebildeter Fachinformatiker. Niemand wird von Dir erwarten, dass Du alles weißt. Sicher nicht von Beginn an und vor allem nicht direkt nach der Ausbildung. Mach dich nicht verrückt. Wenn Du Krankenschwester wärst und dich nach der Ausbildung nicht zu 100% sattelfest fühlen würdest, würdest Du auch kein Medizinstudium und ne Facharztausbildung dranhängen, um sich als Krankenschwester wohler zu fühlen, oder? 😉
  2. @allesweg: ich bin hier durch jahrelanges Consulting etwas biased, aber grundsätzlich würde ich sagen: wo Du der Firma durch deine Arbeit direkt Geld einbringst und jeder unnötige Management-Eingriff in deine Autonomie Overhead generiert und deinen RoI schmälert. Muss nicht Consulting sein, obwohl es die naheliegendste Möglichkeit ist. Auch dort, wo die IT Abteilung als Profit- statt als Cost-Center geführt wird, sollten die Bedingungen besser sein. Just my 2 Cent.
  3. Wird wohl Zeit für nen neuen Job 😉
  4. Menschen sind von Natur aus faul und suchen sich den Weg des geringsten Widerstands. Wenn eine Firma irgendwelche neuen Compliance-Prozesse ersinnt, die nicht praktikabel sind und die Leute beim Arbeiten behindern, wird immer ein Weg gefunden, um sie herum zu manövrieren, was den neuen, ach so tollen Prozess komplett ad absurdum führt. Das gilt vor allem bei solchen sensiblen Dingen wie Kennwörtern. Daher ist auch u. a. Zero Trust grundsätzlich, Passwordless und Device Trust samt MFA individuell the new cools Kids on the Block. Wenn es für die Mitarbeiter einfacher gemacht wird, den sicheren Prozess einzuhalten, als sich das Admin-Kennwort zu beschaffen (z. B. Break Glass Adminkennwort in zwei Teile geteilt, die bei jeweils einer Person im Safe sind und welche beide zusammen eingeben müssen im Vergleich zu Paswordless + Device Trust + Fingerprint), siegt immer die Faulheit und der Prozess wird automatisch eingehalten. Ist das nicht der Fall, muss der Prozess überarbeitet werden.
  5. Das ist sein erster Job. Ich würde ihn jetzt vielleicht nicht direkt ins IT Strategy Consulting für CxOs werfen 😉 Zudem würde ich behaupten, dass einem mit 23, gerade aus der Ausbildung raus, das Wissen fehlt, um "komplexe Probleme" zu lösen. Diese löst man nicht nach Bestehen der FI*-Prüfung und durch Lesen des IT-Ausbildungskompendiums, sondern durch Erfahrung. Und diese muss man vorher erst einmal erwerben. Ist ja nicht nur Support. Er schreibt: Da sind viele Dinge drin, in die man durchaus tiefer einsteigen kann, wenn man daran Spaß hat. Aber dafür muss man zuerst wissen, woran mal Spaß hat. Hier ist so eine "Mädchen für Alles"-Stelle gar nicht mal so schlecht, wie ich finde, um überall einmal rein zu schnuppern. Nach ein/zwei Jahren merkt er vielleicht, dass er Spaß an MDM hat und spezialisiert sich auf Citrix oder Intune und berät später Kunden im immer größer werdenden Markt bei BYOD-Policies. Oder er findet Netzwerk total spannend und geht in Richtung CCAr? 2.000 MA, keine Probezeit, kein schlechtes Gehalt, etwas wenig Urlaub. Ist jetzt "not great, not terrible". Wie viele Stunden / Woche schreibt er leider nicht.
  6. Wow, das ist unterste Schublade. Nicht nur, dass die oft fremdes Geld verplempern, sie enthalten fremdes Geld auch ihren ehemaligen Kollegen vor. Sie profitieren nicht einmal persönlich davon. Geschieht aus rein niederträchtigen Motiven. Das müssen charakterlich wirklich widerwärtige Menschen sein. Traurig.
  7. Sagte ich doch. Ist sicherlich auch wahr. Nur im ÖD kann man krank sein, ohne dass ein Ersatz da ist und die Aufgaben bearbeitet (habe damals oft gehört, als ich in Behörden unterwegs war: "Warum soll ich das für den machen?! Ist nicht mein Job!"). Da ergehen dann auch Versäumnisurteile weil der Vorgang auf jemandes Schreibtisch liegt und keiner sich berufen fühlt, sich dem anzunehmen. Am Ende zucken alle mit den Schultern und machen da weiter, wo sie aufgehört haben. Ist eben so, wenn es "fremdes" Geld ist, das ausgegeben wird.
  8. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich jetzt schon frage, wie der Chef - der die Wochenendarbeit als LAN-Party verkaufen und mit nem Sixpack und ner Pizza die MA abspeisen wollte - darauf reagieren würde, wenn man ihm sagt: "Hey, Chef, ich habe eine ganz tolle Idee! Ich mache jetzt DO und FR diese Woche bezahlt frei. Bestell Dir doch ne Pizza und ne Cola auf meine Kappe und mach Dir zwei schöne Tage ohne mich!"
  9. Das ist ja genau der Punkt. Der AG hat keinerlei Grund Geld in die Hand zu nehmen, wenn der Kram sowieso kostenlos von den Mitarbeitern gefixt wird, sobald die Schmerzen einfach nur groß genug sind. Das einzige was der AG lernt ist, dass er an der Schmerzschraube der MA drehen muss.
  10. Da ist die Software totaler Müll, Du verwendest deine Freizeit und Mühe darauf sie kostenlos zu verbessern und redest Dir das auch noch schön. Das sind 1.800 EUR Netto im Jahr. Davon kann man einen wirklich schönen Urlaub machen. Und den macht auch jemand. Auf deine Kosten. Grundgütiger. Das ist schon kein Stockholm mehr, das ist ein eigenes Forschungsgebiet.
  11. Hatte ich auch schon überlegt. Dann sagte mir ein Arbeitskollege Mal "Kennst Du einen Alkoholiker, der Single Malt trinkt? Ich nicht. Also alles gut". #rechthatter
  12. Warum sollte sich die Vergütung einer Stelle danach richten, welchen Abschluss die ausführende Person inne hat, sofern die Kenntnisse aus eben dieser, höherwertigeren Ausbildung zur Ausübung der Tätigkeit nicht notwendig oder mindestens hilfreich sind? Wenn ein Prof. Dr. Ing. an meinem Auto die Reifen wechselt, zahle ich sicherlich nicht mehr als wenn das von einem einfach ausgebildeten Reifenmonteur erledigt wird. Wenn Du auf Kosten des AG ein Studium machst, macht er das weil er dich noch etwas halten möchte (3 Jahre Studium + X Jahre Verpflichtung) oder er möchte dich ausbilden und auf eine neue Position hieven, wo das Studium benötigt oder vorteilhaft ist. Das Studium finanzieren und dann für die gleiche Tätigkeit, die der Absolvent auch ohne das Studium erledigen kann, mehr Geld zu zahlen ist ökonomisch nicht sinnvoll. Es sollten schon beide profitieren.
  13. Fast gegenüber unserem Office in den Staaten ist ein anderes, börsennotiertes Unternehmen angesiedelt. Die haben eine Hausbar. Von 16 bis 24 Uhr steht dort ein eigens angestellter Barkeeper und mixt Drinks, schenkt Wein und Whiskey aus. Dazu gibt es eine wöchentlich wechselnde Bierkarte und Bier vom Fass, samt Snacks. Vor 16 und nach 24 Uhr kann man sich selbst bedienen. In mir kämen die Wechselgedanken eher bei einer guten Bierkarte hoch, als bei der nächsthöheren Firmenwagenklasse. Also nix gegen Bier, bitte! Edit: Ich wette diese Bar trägt mehr zur Mitarbeiterbindung und Teambuilding - auch teamübergreifend - bei, als jedes von oben herab diktierte Zwangsevent mit Trustgames im Wald.
  14. Ist definitiv nicht normal, liegt aber leider meist eher an der Projektion der Vorgesetzten und hat nichts mit den tatsächlichen Gegebenheiten zu tun. Es wird noch ein wenig dauern, bis sich die Mikromanager daran gewöhnt haben. Wir sind z. B. ein Team, das weltweit verteilt ist und hatten wöchentliche Team Meetings, wo jeder erzählte, was er in der Woche so getrieben hat. 80% der Infos sind für die Peers nie relevant, die anderen 20% wurden schon längst über Slack, Mail, Zoom ad hoc verbreitet, so dass (fast) jeder eig. nur wartete ins WE starten zu können. Unser VP war dann für knapp 4 Wochen in Urlaub und hat uns die freie Wahl gelassen, ob das Team in der Zeit ein wöchentliches Meeting machen will, oder nicht. Gab keins. Das Team hat sich über relevantes vorher im Slack upgedatet und alle konnten ne Stunde vorher ins Wochenende starten. Seitdem gibt es nur noch monatliche, informelle Meetings mit Bier, Wein, Drinks auf Firmenkosten oder wenn einem Teammitglied etwas unter den Nägeln brennt und er das gerne in größerer Runde besprechen will. Ist jetzt etwas über 2 Jahre her. Das jährliche Unternehmens-Survey zeigte im darauffolgenden Jahr für unseren Bereich eine deutlich verbesserten Wert "Work-Life-Balance", niedrigere Wert für "I'm planning to leave the company within the next 2 years" und ebenfalls Steigerungen bei "I feel properly recognized for my work". Disclaimer: Die Ergebnisse sind nicht auf alle Teams 1:1 übertragbar. Hier muss sich jeder an die Arbeitsweise halten. Nur ein knob wobbler im Team bringt das Modell für alle anderen ins wanken.
  15. Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich mittlerweile der Annahme anheim gefallen bin, dass @Velicity ein Forentroll ist. Der Beste, den ich je gesehen habe.
  16. Bin ich bei Dir. Deswegen schreibe ich ja will. Die Bereitschaft erhöht sich entsprechend, wenn der AG ansonsten seinerseits auch mal Fünfe gerade sein lässt (z. B. für nen Arztbesuch keinen halben Tag Urlaub eintragen müssen). Da setze ich mich auch mal am WE ungefragt hin und schreibe das Design fertig. Was ich jedoch vermeiden wollen würde, ist dass so ein Verhalten Erwartungshaltungen setzt. Auf beiden Seiten.
  17. Ja, der Unterschied ist aber, dass ich das mache weil ich das will (aus welchen Gründen auch immer). Und nicht weil jemand es anordnet und unbezahlte Wochenendarbeit als LAN-Party zu verpacken versucht.
  18. Die meisten haben ja schon quasi alles gesagt, aber ich würde gerne bei diesem Satz kurz einhaken. Persönlich bin ich der Meinung, dass Arbeit eben Arbeit und Freizeit auch Freizeit sein sollte. Eine Vermischung (in Form von Überstunden) sollte für angestellte Mitarbeiter nur in Ausnahmefällen erfolgen, wenn es nicht anders geht. Ein UI-Brainstorming-Event am Wochenende fällt für mich definitiv nicht in diese Kategorie. Eine Firma, der Teambuilding wirklich wichtig ist, stellt sie den Teams das Geld und die Zeit auf ihre Kosten zur Verfügung. Das Team entscheiden wie und was. Forced events, die in die sowieso schon wenige Freizeit Einzelner eingreifen, bewirken in der Regel meist nur das Gegenteil. Jeder ist da, würde aber lieber wo anders sein.
  19. Vielleicht haben wir ihn ja missverstanden und er bekommt 30k in den ersten 6 Monaten und in den anderen 6 Monaten dann 32.4k, was mit 62.4k p. a. wiederum in Ordnung wäre. SCNR.
  20. Niemand weiß, was der IT-Markt in Zukunft bringt und welche Sau X durch das Dorf getrieben wird, um eine Schwemme von Absolventen in Fachrichtung X zu produzieren. Die dann, wenn sie nach 5 Jahren fertig sind, feststellen müssen, dass seit 4 Wochen Sau Y durch die Vorgärten rennt. Und Du weißt auch nicht, ob Dir das was Du gerade so spannend findest auch die nächsten 45 Jahre Spaß machen wird. Meiner Meinung nach ist es in unserem Bereich nicht möglich, die Weichen selbst für einen so kurzen Zeitraum von > 5 Jahren zielsicher zu stellen. Dafür ist in der IT alles zu volatil. Was aber möglich ist, ist sich potentielle Haltestellen nicht zu verbauen, wenn Du die Möglichkeit und die Zeit hast. Ob Du diese dann irgendwann anfährst, oder doch mit deiner aktuellen Streckenführung zufrieden bist, bleibt Dir überlassen. Ich bin da eher bei "Besser haben als brauchen".
  21. Jeder, der das bewusst macht, weiß was nach einer Firstsetzung kommt. Oder eben nicht. Das muss man nicht speziell betonen, finde ich. Hat ein wenig was von "... aber sonst! Ja, sonst!!!" Und das würde ich auch nicht in den Brief schreiben. Platzverschwendung. Wenn dem AG am "früheren guten Arbeitsverhältnis" etwas liegen würde, hätte er seine ausstehenden Schulden ohne Hinterherlaufen schon längst ausbezahlt. Wenn ich aber das höre: Glaube ich, dass das einfach nur die übliche ÖD-Schulderei ist. Liegt bei jemandem auf dem Tisch, der ist krank, kein Ersatz, etc. Hier wird Dir weder gutes Zureden, noch Drohungen helfen, da das dem Bearbeiter u. U. vollkommen egal ist. - Einschreiben oder GV mit Fristsetzung - Nach Ablauf der Frist: Mahnung und Mahnverfahren wäre mein Vorschlag, da ohne Rechtschutzversicherung vor dem Arbeitsgericht jeder seine Kosten selber tragen muss. Die Chance ist hoch, dass die auf die Mahnung auch nicht reagieren Du so kostengünstig den ausstehenden Betrag eintreiben kannst.
  22. Mich nervt mittlerweile fast schon viel mehr, dass die meisten LI und Xing mit Facebook verwechseln. Selbst Corona-Leugner oder Mondlandungs-Skeptiker scheuen sich nicht, da was an die Wand zu sprayen. Habe mittlerweile ein Template in DE und ENG ala "Lieber X, vielen Dank. Um Ihre Zeit nicht verschwenden, möchte ich Sie bitten mir folgende Informationen zukommen zu lassen: Y, Z. Wenn das vom Ansatz her passt, können wir gerne alsbald einen Telefontermin vereinbaren". Klappt, überraschenderweise, ganz gut.
  23. Was ich persönlich als hochgradig fahrlässig einstufen würde, sofern es wirklich um Abwesenheit geht. In diesem Fall billigt es der Arbeitgeber nicht nur, nein, er honoriert es sogar noch, wenn Mitarbeiter schniefend und hustend ("Ich kann noch arbeiten!!!") zur Arbeit kommen und ihre Kollegen anstecken. Für mich grenzen diese Modelle an Körperverletzung.
  24. So mache ich das auch. Spart unheimlich viel Zeit. Letztes Mal haben 2 Recruiter für die gleiche Position angefragt. Und beide haben mir auf Anfrage eine ganz andere Salary Range genannt.
  25. Würde ich nicht machen. Grippe, Schnupfen und gebrochenes Bein kennt jeder und kann einordnen, ob man damit noch arbeiten kann oder nicht. Diese schlecht greifbaren und zum Glück doch eher selteneren Krankheiten haben jedoch den Nebeneffekt, dass die Einordnung für die Normalsterblichen mangels Kontakt mit den Krankheitsbildern eher schwierig ist. Im Hinterkopf schwirrt dann bei dem ein oder anderen der subjektive und unberechtigte Gedanke der HO-Erschleichung mit. Krank ist krank. Wenn etwas "brennt" wird der Chef dich schon von alleine Fragen, ob Du das nicht im HO erledigen könntest. Wenn Du dann im HO daran arbeitest, denkst keiner mehr "Der hat sich wieder HO erschlichen!", sondern freut sich über Deine Hilfsbereitschaft.

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