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ivanovic

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  1. ivanovic

    Bewerben oder bleiben?

    Falls es noch aktuell ist: Das wäre auch mein Tipp Nr. 1! Solche Gespräche können Wunder bewirken - negativ wie positiv. Mal wirst du ernstgenommen, es ändert sich spürbar. Mal zweifelt man an deiner Kompetenz/deiner Seriösität und das wars dann endgültig. Meine Erfahrung: Perfekter Job, tolle Kollegen, saukompetente Vorgesetzte. Plötzlich gabs rechtliche Probleme für die Firma und es ging ums nackte Überleben. Chef war gar nicht mehr zu sprechen, Ausbilder hatten keine Geduld mehr, Vorgesetzte keine Lust/keine Zeit. Ein Azubi hat einen dummen, aber absolut konsequenzlosen Fehler begangen und wurde für die restlichen paar Monate der Ausbildung beurlaubt, "damit beide Seiten glücklich sind". Ein Teilzeit-Kollege durfte nach einem unwichtigen Absprachefehler keine Aufgaben mehr alleine übernehmen und brauchte für jedes Telefonat und jede Mail das JA vom Vorgesetzten. Mir persönlich wurde jegliches Vertrauen entzogen, weil ich etwas falsch gemacht hatte, was mir ein Kollege schlicht falsch beigebracht hatte. Dieser Kollege behauptete nun, das wäre nicht wahr, obwohl ichs schwarz auf weiß hatte. Ich durfte nur noch die Grütze erledigen, keine Kompetenzen mehr. Ich hab auch lange überlegt, hinzuwerfen... und leider viel zu lange gebraucht, mich zu entscheiden. Aber dann: 6 Bewerbungen geschrieben, 3 Absagen, eine Einladung inkl. späterer Zusage. Seitdem? Happy ohne Ende Die Kollegen, die dort noch arbeiten: Unglücklich. Einer will seit locker 5 Jahren wechseln, hat aber keine Eier. Der andere macht es jetzt gerade in diesen Wochen und ärgert sich die Pest...
  2. ivanovic

    Kroate IT ausbildung möglich?

    Versuchs! Lies dich in die verschiedenen IT-Berufe rein und schick Bewerbungen für Ausbildungen, bis dir der Drucker brennt. bzw bis dein Email-Postach brennt - IT und Bewerbungen per Post kenn ich nicht Um dein Alter brauchst du dich nicht zu sorgen. Meine Berufsschulklasse (ITSK) war im Schnitt glaub ich 22 oder 23, ich war ebenso 22 zum Beginn. Anscheinend ist gerade die IT sehr interessant für "ältere" Bewerber, älter im Sinne von "nicht direkt nach der Schule". In meinen recht kurzen Berufslaufbahn hab ich schon einige internationale Azubis und Neu-Kollegen kennengelernt: Russen, Syrer, und andere. In Deutsch muss man nun ja auch nicht unbedingt der größte Philologe sein, um IT zu meistern
  3. Moin alle! kurze Version: ich habe seit meiner Ausbildung als IT-Systemkaufmann nun einige Jahre Arbeit in der IT-Welt hinter mir. Nun überlege ich mit knapp 30, meinen Traumberuf Lehrer (Handelslehrer aka Berufsschullehrer für Englisch oder Gymnasiallehrer für Englisch & Philosophie) doch noch zu erfüllen. Leider habe ich kein Abitur, sondern "nur" Fachhochschulreife und auch wenig Lust, dies nachzuholen Meine Frage lautet also: Hat jemand Erfahrungen diesbezüglich, einen ähnlichen oder sogar denselben Weg zurückgelegt? Kennt sich jemand aus? Gibt es überhaupt unter den 1% aller Studierenden ohne Abitur, die "beruflich qualifiziert" sind, auch Lehramts-Menschen? Vielleicht sogar IT-Berufserfahrene oder zumindest Kaufleute? Oder gar ITSK/Informatikkaufleute? lange Version: Ich hab in meiner Arbeitswelt schon vieles erlebt: Ich war als 2nd/3rd-Level-Support tätig als Vertriebler für Software als Telefonsupporter und -Vertriebler als einfacher "EDV-Sachbearbeiter" als unterbezahltes Mädchen für Alles als (Junior-)Systemadministrator für über 20 Server als Kopf für Einkauf und Beschaffung als externer Techniker und Berater uuund so weiter. Das alles bei 10-Mann-, 50-Mann, über-500-Mann-Unternehmen alleine in DE und auch im öffentlichen Dienst einer Kommune und beim Land. Es hat (bis auf stupide 40-Stunden-Wochen am Telefon oder als der dumme Azubi, der stereotyperweise als billige Arbeitskraft ausgenutzt wird und dem man nach der Ausbildung ein unverschämtes Gehalt WEIT unter Mindestlohn anbieten kann, obwohl er schon wesentlich mehr kann als alle anderen IT-Mitarbeiter/Supporter) auch alles Spaß gemacht! Allerdings wird mir seit 1-2 Jahren immer klarer, dass ich das nicht noch weitere 30 Jahre machen möchte. Ich habe einfach keine Lust 30 von 40 Stunden am PC zu sitzen, mich über blöde Kunden aufzuregen, mich zu langweilen - und die restlichen 10 Stunden am Server zu basteln, im Auto zu sitzen oder Mails zu schreiben und zu telefonieren. Das erfüllt mich ganz einfach ganz und gar nicht, das geht soweit, dass es hin und wieder an meiner Psyche nagt. Dazu bin ich - beinahe egal als was und wo - immer nur der Idiot, der dem Chef seinen neuen Porsche oder den nächsten 80.000€-Benz erarbeitet, während Herr Hochwohlgeboren keine 100 Tage im Jahr arbeitet (true story) und drei mal im Jahr seinen Urlaub auf den Malediven, in Miami oder auf Island verbringt. Selbst wenn ich gefordert und gefördert wurde/werde - bringt nix. Ein abgebrochenes Wirtsschaftsinformatik-Studium hab ich hinter mir: es interessiert mich einfach kaum, auch wenns fast alles Spaß macht. Und es steht kein "Ivanovic, am Ende wartet dein Traumberuf!!!" über allem, der mich motiviert als gäbs keinen Morgen. Das tollste an meiner Laufbahn waren bisher immer noch Kunden, die so wahnsinnig froh darüber waren und sich endlos gefreut haben, dass ich ihnen helfen konnte oder ihnen etwas beigebracht habe - egal ob irgendwas zwischendurch, einfachste first-level-Fragen oder saukomplexe, schwierigere Themen. Aber das passiert nicht oft und als Supporter möchte ich aufgrund der überwiegenden negativen Erfahrungen keine einzige Sekunde mehr arbeiten. Daher überlege ich nun doch nochmal das Lehramtsstudium anzufangen.. Handelslehrer mit Fach Englisch wäre meine Wahl Nr. 1; für die Sekundarstufe 2 in Englisch und Philosophie gibt es im Norden kaum Bedarf, daher würde das höchstwahrscheinlich(!) ohnehin rausfallen. Nun ist es ja aber so: Ohne Abitur an Hochschulen studieren geht in einigen Bundesländern problemlos. 3 Jahre Ausbildung plus mindestens 3 Jahre Erfahrung und man hat meist zumindest eine FACHGEBUNDENE Hochschulreife. Es geht aber auch komplizierter: Wer sich bspw. durch die Seiten der Unis in Niedersachsen durchwühlt, stellt fest, dass fast jede Uni Listen bereitstellt, welche Berufserfahrene was studieren können, aber auch dass jede Uni andere Möglichkeiten bietet: Hier kann man als ITSK nur BWL studieren, dort noch (Wirtschafts-)Informatik, dort Wirtschaftsingenieurwesen, an anderen Unis einfach alles - einschl. Lehramt für alles - und an anderen auch goar nüx. Dafür kann man teilweise sogar als Metzger Lehramt, Informatik oder BWL studieren, während es als IT-Mensch nicht erlaubt ist. Kein Scherz. Hamburger und Schleswig-Holsteiner Unis halten sich da allerdings sehr bedeckt: Entweder es git keine Infos oder es heißt "Eignungsprüfung"; aber nur wenn der Beruf passt. Oder nur wenn man entsprechende Inhalte im Beruf bearbeitet hat. Obs passt, weiß keiner und kann keiner sagen Und inwiefern man seine Inhalte darstellen kann, ist auch fraglich. Pädagogik wohl gar nicht, Englisch brauchte ich so richtig nur in einem Jahr als "Head of foreign communications - Microsoft EMEA/Ireland" *. Wirtschaftswissenschaften (Erstfach als Handelslehrer) dafür ja umso mehr. * = sorry, dass ich "prahle". Aber als "der einzige, der hier vernünftig Englisch spricht, musst du die Idioten immer anrufen, hier los, dafür darfste dich jetzt auch so nennen" find ich immer noch Weltklass Mein Termin bei der ersten Studienberatung ist erst in ein paar Wochen... telefonisch und per Mail gabs keine geradlinigen Antworten, weil man "sich ja vorher auch erstmal belesen müsste". In Foren, auf Facebook und co. gibt es (Überraschuuung!) vollkommen gegensätzliche Aussagen. Einzelhandels- oder Großhandelskaufleute haben wohl keine Probleme bei Lehramt - egal welche Fächer. Büro- und Marketingkaufleute und andere aber wohl schon... Und bevor jemand fragt: Alle anderen Voraussetzungen wie Sprachzertifikate erfülle ich Sorry, dass meine Themen immer wie wissenschaftliche Ausarbeitungen aussehen Wenn jemand Fragen hat: Schießt los. Wenn jemand Antworten hat: Schießt schneller! Danke an alle, die sich die Mühe geben und alles lesen
  4. Muss mich da ein wenig korrigieren: Berufsschulzeugnis war 1,7 - IHK dann 85%. Aber ich denke, das ändert nix daran, dass das Zeugnis ne Frechheit ist das ist es. Er hat ja selber eigentlich nicht so viel zu sagen, weil die Abteilungsleiter eigentlich alles regeln. Aber das wirds sein... Danke nochmals, wie bereits erwähnt werde ich da mal Rücksprache halten und dann sehen, wie ich das angehe. Stimmt, das kommt auch noch dazu! Diese offensichtlichen Formulierungen dürfen ja eh schon nicht mehr enthalten sein, aber wie du sagst: das Zeugnis kann ich niemandem zeigen, weils eben volle Kante NICHT wohlwollend ist. Danke für den Tipp. Und ja, damit hatte ich früher wirklich Probleme, sodass bei vielen der Eindruck entstand, ich sei ein narzisstisches Arschloch. Mittlerweile hab ich das allerdings gut unter Kontrolle. Denke ich Gerade bei Vorgesetzten reiß ich mein Maul natürlich nicht so.. großmäulig auf. Naja.. da war nicht wirklich was los. Bis auf die Tatsache, dass ich krank war, hab ich mir nie etwas zu schulden kommen lassen, so gut wie nie etwas falsch gemacht, keine Fristen verpasst, keinen Streit gehabt, keinen Stress gemacht, nicht aufgemuckt... Ganz im Gegenteil zu einigen Mitazubis, weshalb ich mich frage, was die für Zeugnisse bekommen... Ich war kein Mitläufer, aber ich bin nie gegenangegangen... Tjoa... you name it - und es war ok. Das Einzige, was ich mir vorstellen kann, was Scheffe nicht gefallen hat: Dass ich ihm klipp und klar gesagt habe, dass ich nicht für den angebotenen, extrem lächerlichen Hungerlohn arbeiten gehe. Netto wäre ich nicht über die sog. hiesige Armutsgefährdungsgrenze hinausgekommen. Oder auf Deutsch: Küchenaushilfen bei meiner Mutter im Betrieb und Zeitarbeiter im Handwerk verdienen mehr, weit mehr.
  5. Danke vielmals für die vielen, tollen Antworten! Wie erwähnt war ich etwa 3 Monate lang krank. Es gab aber nie Probleme deswegen, der Betrieb muss hier nochmal mein Lob für die Einsicht und das Verständnis bekommen. Wir haben meine Arbeit daher auch so umgestellt, dass durch meine Abwesenheit keine Probleme entstehen, bspw. durch verpasste Termine usw. Danke nochmals. Ich werde wohl wirklich noch bis zum (oder bis nach dem) Wochenende warten und mir dann was einfallen lassen. Ich werde auch mal mit einer Bekannten reden, die für ihren Chef die Personalangelegenheiten regelt (hat mir in der Vergangenheit schon öfter mit Bewerbungen und Zeugnissen geholfen). Recht hast du... dieses "Schüler" mag zwar richtig sein, aber irgendwie auch nen faden Beigeschmack erzeugen... eben weil ich ganz normaler Azubi war. Ich nehm den Geschäftsführer mal in Schutz, weil er erstens nicht viel älter ist als ich und zweitens auch erst seit kurzem seine Position innehält Dass die Tätigkeiten fehlen stört mich ja am Meisten! Es steht im Vertrag und darüber hinaus im §16 des BBiG - ich habe das Ganze rechtzeitig gefordert! Und DENNOCH(!!!) fehlt dieser Teil komplett!!! Wenn ich mich mal auf mehrere Ausrufezeichen einlasse, dann soll das was heißen... Im ernst.. ich hatte nie Probleme mit Vorgesetzten, wie erwähnt sogar ganz im Gegenteil - auch außerhalb der Arbeitszeit wie jeder andere Kollege unserer Abteilung auch! Wie erwähnt war ich zwar lange krank. Nichtsdestotrotz hat so etwas NICHTS im Arbeitszeugnis zu suchen, auch wenns vielleicht nett gemeint ist, was ich mir sogar vorstellen kann. Wenn das beabsichtigt ist, im Sinne des deutschen Zeugnis-Sprech, dann ist das wirklich klares Nachtreten, ein absolutes No-Go wie du so schön schreibst. Und jetzt kommt der Spaß: Trotz der Krankheit und der Tatsache, dass wir uns nicht auf einen Vertrag nach der Arbeit einigen konnten (was alles immer vollkommen verständnisvoll und professionell ablief), versicherte mir unser Personalchef, mein Ausbilder und auch der Geschäftsführer immer wieder, dass ich mir wegen des Zeugnisses natürlich keine Gedanken machen muss, da ich immer sehr gute Leistungen gezeigt habe... Aber damit - richtig - kann ich mich NIRGENDWO bewerben. Meine Güte, das Zeugnis kann ich nichtmal meiner Oma zeigen Hui... mit 1,gute Frage... gemacht, also "Eins komma irgendwas", glaube es war 1,8. War einer der Klassen- und Landesbesten, leider ohne spezielle Erwähnung. Ich werde mich am Wochenende mit meiner erwähnten Bekannten hinsetzen und mal ne nette Mail verfassen. Ein selbst formuliertes Zeugnis halte ich persönlich(!) für etwas übertrieben. Ich werde aber sicher ganz deutlich machen, was ich gestrichen haben will und was dazukommen muss. Und eine 14-Tage-Frist kommt natürlich ebenfalls rein, sollte ausreichen - gerade wenn man bedenkt, dass ich schon 4 Monate warte. Wenn ich ehrlich bin: Es gab sicherlich mal Momente, die nicht perfekt liefen. Sicher bin ich auch nicht perfekt, niemand ist das. Ich will auch kein perfektes Einser-Zeugnis haben, "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" etc. Aber ich weiß, dass ich notentechnisch und auch vom Fachwissen her und von der allgemeinen Reife dank meiner Vergangenheit und meines Alters mit Abstand der fähigste und beste Auszubildende war. Das Ganze relativiert sich auch wieder ein wenig, wenn man bedenkt, dass die bisherigen Azubis - auf deutsch - alle entweder theoretische (schulnotentechnisch) oder praktische (IT? Computer und so?) Versager waren. Ehrlich. So viel Eigenlob mag stinken, ohja, ist aber die Wahrheit und ich bin mir meiner Fähigkeiten eben sehr bewusst, auch wenns arrogant rüberkommen mag.
  6. Danke vorweg für die schnellen Antworten! Ebenfalls vorweg: Was kann ich von meinem ehemaligen Vorgesetzten erwarten? Dass z.B. diese gesundheitlichen Anspielungen gestrichen werden und Tätigkeiten bzw. Fähigkeiten hinzugefügt werden, werde ich auf jeden Fall anmerken. Kann ich also einfach ne Mail schreiben und sagen "hey, ich möchte, dass meine Leistung hier und da besser beurteilt wird und dass auch erwähnt wird, dass ich zu Vorgesetzten ein gutes Verhältnis hatte"? Ansonsten würde ich direkt zum Anwalt rennen, Rechtsschutz ist ne gute Sache und ich hasse es, wenn ich wie Dreck behandelt werde, vor allem wenn man mich vorher noch dreist belügt (Sorry, bin gerade sauer wie nie ) Vielleicht sollte ich dazu noch erwähnen, dass mein Ausbilder den Betrieb verlassen hat - genauso wie seine Vertretung - 1 Jahr bevor meine Ausbildung endete. Das Zeugnis schrieb der Geschäftsführer, mit dem ich maximal bei Besprechungen oder beim Abschlussprojekt was zu tun hatte. Ich denke eigentlich genauso, danke für die Antwort. Obwohl die Firmengeschichte ja eigentlich auch drin bleiben könnte, ist ja nix negatives über mich Ich habe meinen ersten Betrieb verlassen, weil ich dort absolut nichts gelernt habe, außer am Telefon alles nachzubrabbeln, was mir meine Kollegin sagte, während sie per Lautsprecher mithörte Zu 1.: In meinem Vertrag mit dem letzten Unternehmen, um das es hier geht, steht ausdrücklich: zu 2.: sehe ich genauso wie du, über einiges bin ich aber noch nicht gestolpert. Mich nervt absolut eben dieses "Während seiner Anwesenheit" und "beruflich, persönlich und gesundheitlich"... Da denkt sich doch jeder sofort "aha! wenn er denn mal da war bzw. scheint ja als wäre er 90% krank oder zu spät...". Auch dieses "bei seinen Kollegen und auch bei Kunden" - ich hatte niemals Stress mit Vorgesetzten, ganz im Gegenteil, das habe ich auch in jeder Evaluation, also 3 mal, so vom Ausbilder erfahren. Nur eben waren diese ja das letzte Jahr nicht mehr anwesend... Des Weiteren: "Er dachte bei der Arbeitsvorbereitung mit" - soll das heißen, dass ich nur MITarbeiten kann und nicht selbstständig? Und dass ich nicht GUT (mit)arbeiten kann?
  7. Moin. ich hab gerade (nach viermonatiger Wartezeit...) mein Arbeitszeugnis zur Ausbildung erhalten und bin stinksauer. Im Ausbildungsvertrag steht klar und deutlich, dass ich Anspruch auf ein qualifiziertes Zeugnis habe - das habe ich meinem ehemaligen Chef auch nochmal deutlich gesagt und ich sollte auch eines bekommen, nachdem dies vorher abgelehnt wurde. Nun bekomme ich ein kurzes, sehr einfaches Zeugnis, in der die Beschreibung des Unternehmens fast genauso viel Platz einnimmt wie die Worte zu mir. Das Zeugnis: Die Unternehmensbeschreibung hab ich ausgelassen, da diese sehr spezifisch ist inkl. Gründer, Geschichte und genauen Produkten. Sie umfasst 7 Zeilen auf Papier - die Worte zu mir schlagen inkl. Schlussformel mit 11 Zeilen zu buche... Dass die letzten Worte zu mir alles andere als prickelnd sind, ist klar. Ansonsten stimmt mich die Kürze und generell der Inhalt sehr sauer... was meint ihr so? Frage noch zum Anspruch: Da ich nur 2 statt 3 Jahre in diesem Unternehmen war und dort auch 3 Monate krank war; ist dadurch etwa mein Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis verwirkt? Das zumindest (oder so ähnlich) meint das Unternehmen Das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen... Danke für Anregungen und Kritik.
  8. Damit ich und die anderen das richtig verstehen... 1. Du wurdest NICHT drauf hingewiesen, Equipment selbst mitzubringen 2. Du hast nachgefragt, ob Equip vorhanden ist - was bejaht wurde 3. Beamer etc. war vorhanden und dur DURFTEST es nicht benutzen, weil... der Prüfer grimmig war(?) 4. Du bist durchgefallen, weil deine Doku zu oberflächlich war Das sind so viele Punkte, die ich absolut nicht nachvollziehen kann.
  9. denken ist aber nicht gleich wissen. Ich hab für meine Doku 87% bekommen und weiß wovon ich rede, ich kanns auch. Dennoch hab ich nachdem ich mir die Bewertungsschemata angeguckt hab, doch noch ein paar Punkte geändert - eben darauf angepasst.
  10. Ich glaub dann bin ich einfach zu alt... Ich hab mich immer schon aufgeregt, wenn Leute fragen "was kommt in der Klausur draaan?" wie die Kinder Naja aber wie du sagst. Das sind Infos, die man 3 Tage vor der Prüfung(!!!!!) schon 100 mal gehört haben SOLLTE. Wenn nicht, ist das irgendwas schiefgelaufen und ich wunder mich, warum der TE vorher nicht auf die Idee kommt, mal in Unterlagen zu gucken (oder sich eben zu fragen, warum er keine Unterlagen hat - man will ja nichts unterstellen). Aber gut. Gibt auch Leute, die am Tag der Projektabgabe noch fragen "Muss ich das nur einmal abgeben oder reicht auch als Datei?"
  11. genau das meinte ich. Mein kaufm. Ass. hätte ebenfalls mit 12 Monaten angerechnet werden können, selbes hab ich eben von TAIs aus unserer Berufsschulklasse/Betrieb und von Bekannten erfahren. Wer will kann dann ja zusätzlich noch die Prüfung vorziehen.
  12. Ich frag mich immer wieder, wie es im dritten Berufsschuljahr noch solche Fragen geben kann. 3 Tage vor der Prüfung kann ich dann gar nicht mehr nachvollziehen. Du hast - genau wie jeder andere Azubi - 100 mal von Lehrern die Info bekommen, 10 mal von deinem Betrieb. Und mindestens ein mal von der IHK. Wenn das nicht reicht, weiß ich auch nicht. Solltest du keine offiziellen Unterlagen dazu haben, hättest du mal nachfragen sollen.
  13. so weit ich von Kollegen und Freunden sowie eigenen Erfahrungen weiß tut sich zumindest schulisch(!) vom TAI zum FISI/FIAE nicht viel. Er dient den meisten wohl viel mehr genau wie der kaufm. Assistent dem Erlangen der Fachhochschulreife. Auch dort gibts schulisch beinahe nichts Neues zu lernen - aber die Praxis ist natürlich das, was zählt. Man kann nach einem TAI (analog auch nach einem kaufm. Ass.) die Ausbildung problemlos verkürzen, bei entsprechender Leistung sicherlich auch um mehr als 6 Monate.
  14. ivanovic

    Nichts mehr zu tun

    Nix zu tun, wie geil Und meine Vertretung der Vertretung der Ausbildungsleitung möchte nicht, dass ich meine Zeit fürs Abschlussprojekt nutze, weil ich das ja auch zu Hause machen kann und "hier schließlich noch nen Job zu erledigen" habe Wenn es nichtmal iiirgendwas kleines gibt: Weiterbilden, gelber Schein, Poker. Gibt genug Möglichkeiten. Weiterbilden oder Lernen heißt ja nicht gleich die wissenschaftlichsten Texte und bücher zu büffeln - es reichen schon gut geschriebene Wikis, Turorials und Dokus.
  15. Moin mal wieder! Lang ists her, dass mir das Forum hier geholfen hat, doch dafür gings mir danach umso besser! Neue Probleme tauchen auf... Ich fasse zusammen und bemühe mich, mich kurz zu fassen (EDIT: F**k, das ist definitiv der längste Beitrag ever.) Vorweg das Übliche: Alter: 25 Wohnort: nahe Hamburg letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): IT-Systemkaufmann, Juni 2014 Berufserfahrung: 3 Wochen? Vorbildung: schulische Ausbildung als kaufm. Assistent, 3 volle Semester Wirtschaftsinformatik Arbeitsort: nahe Hamburg Größe der Firma: ca. 120 MA Branche der Firma: Software-Entwicklung/Verlagswesen (Marktführend) Arbeitsstunden pro Woche: 40 + 3-5 Überstunden Gesamtjahresbrutto: 19.5000€ Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: 25 Sonder- / Sozialleistungen: VWL Also. Nach 3 Semestern Wirtschaftsinformatik habe ich eine Ausbildung als IT-Systemkaufmann angefangen. Nach einem Jahr den Betrieb gewechselt (super Kollegen, Chef wollte mich aufgrund riesiger finanzieller Probleme allerdings loswerden, hat Versprechungen von heute auf morgen umgedreht, Ausbildung lt. Rahmenplan leider 0% hilfreich, sollte schnellstmöglich Ersatz für Vollzeitmitarbeiter werden, 10 nicht-ausgeglichene Überstunden/Woche usw.) und nun 2 Jahre im noch besseren, fast perfekten Betrieb zuhaus. Habe nun meine Ausbildung abgeschlossen (Notenschnitt 1.7 , Prüfung mit 80% bestanden, Projekt 2, Präsentation 1, Fachgespräch 3, Arbeitszeugnis übersetzt glatte 1 – im Sinne von immer, stets zur vollsten Zufriedenheit etc.) und werde auch übernommen – Allerdings kam es in der „Gehaltsverhandlung“ zum Beinahe-Eklat wegen der Unterschiede bei Gebot und Vorstellung. Schwerpunkt 1. Lehrjahr (alter Betrieb): Vertrieb, Marketing, Einkauf 2. Lehrjahr (neuer Betrieb): 1st & 2nd-Level-Support, Controlling 3. Lehrjahr: 2nd & 3rd-Level-Support, Entwicklung Die letzten Azubis wurden allesamt übernommen. Einer mit Abschluss 2011 ist nach einem Jahr 1st-Level-Support nun um 2nd Level; der andere ist (dank 3 Semestern BWL) direkt Produktmanager geworden, leitet heute die Entwicklung. Die beiden aus 2012 kamen in den 1st-Level-Support und sind heute immer noch da. Von denen mit Abschluss 2013 ist einer im 1st-Level, einer im Vertrieb. Ich soll ebenfalls im 1st-Level eingesetzt werden. „Nach 1-2 Jahren“ soll es dann „eventuell“ in den 2nd-Level gehen. Ich habe mich dagegen ausgesprochen, da ich aufgrund meiner Vorbildung und meiner Ausbildung im 2nd/3rd-Level und in der direkten Entwicklung, der einzige bin, der tatsächlich den einzigen 3rd-Level-Supporter unterstützen kann. Zwar ist der 1st-Level auch unterbesetzt, jedoch geht der 3rd-Level vor, da hier derzeit Termine 14 Tage im Voraus gebucht werden müssen. Dafür sollen aber neue(!) fertig ausgelernte FISI/FIAEs kommen(!), die ja ganz bestimmt nicht erstmal monatelang unsere Software auswendiglernen dürfen... naja. Der Vertrieb braucht momentan keine Verstärkung. Zusätzlich dazu sind die vorigen Azubis alle… naja… Ich sag mal sie haben gerade so bestanden mit 4, 4 und 5. Die Arbeitszeugnisse, die Moral und auch die Bildung lässt zu wünschen übrig. Sorry, dass ich gerade verflucht eingebildet klinge… Aber die Damen und Herren sind super Kollegen, wirklich! Jedoch merkt man in diesen Fällen doch den Fakt, dass ich der einzige bin, der einen höheren Abschluss als Haupt-/Realschulabschluss vorzuweisen hat und der nicht direkt mit 16 eine Ausbildung angefangen hat. Klar hat das grundsätzlich nichts zu sagen. Aber in diesem Fall macht es tatsächlich einen gewaltigen Unterschied. Und nur nochmal um das zu verdeutlichen: Ich bin neben dem Support-Leiter derjenige, zu dem 90% der Supporter kommen, wenn sie eine Frage haben… Kommen wir zu dem, was mich beschäftigt (ja, endlich!) Die Einstiegsgehälter – 12 Gehälter, 25 Urlaubstage (erhöht sich pro Jahr um 1 Tag) (kenne ich alle dank des Verhandlungsgesprächs und vor allem dank meiner 6-monatigen Tätigkeit im Controlling) 1st-Level-Support (der auch mir angeboten wurde, trotz Vorbildung): 19.500€ brutto/Jahr 2nd-Level: 24.000€ 3rd-Level: 29.000€ Der Azubi, der 2011 Abschluss hatte und direkt Produktmanager wurde: 35.000€ - mittlerweile sind es 40.000€ Vertrieb: 31.000€ Alle 2 Jahre gibt es eine Erhöhung zwischen 5% und 10% - je nachdem wie gut das Jahr lief. Davon abgesehen, dass das 1st-Level-Gehalt einfach nur lächerlich ist, frage ich mich, warum meine Vorbildung nicht honoriert werden sollte? Ich weiß von Freunden und Verwandten, dass selbst Freenet und co. besser bezahlen. Dank guter Kontakte zu Ingram, Microsoft und Google kenne ich die Gehälter dort und hatte auch schon Vorstellungsgespräche – dort würden meine Vorstellungen MINDESTENS erfüllt, meist übertroffen (min. 30.000€). In der Berufsschulklasse habe ich den Hardliner gemimt, á la „unter 2.500€ brutto/Monat geh ich nicht arbeiten!“ – das wurde von den meisten belächelt, hat sich jedoch nun als gar nicht unrealistisch herausgestellt, da jetzt niemand(!) unter 24.000€ p.A. verdient. Ich habe mit meinem AG die Vereinbarung getroffen, dass ich bis zum 31.9. (Ursprungsdatum vom Ausbildungsabschluss lt. Vertrag) zum normalen 1st-Level-Gehalt weiterarbeiten kann. Aufgrund von „Gleichheit und Fairness“ kommt ein höheres Einstiegsgehalt „auch danach nicht in Frage“. Ich könnte (und müsste auch eigentlich…) sofort wechseln – mehr Gehalt, mehr Möglichkeiten (Aufstiegschancen habe ich nahezu Null – abgesehen von der Support-Leitung, wenn Cheffe in 5 Jahren in Rente geht). Allerdings weiß ich nicht ob ich dieses traumhafte Wunschumfeld verlassen möchte… Denn bis aufs Gehalt stimmt hier ALLES: Kollegen (Freunde!), Organisation, Erfolg, Abwechslung… Meine eigentlichen Fragen… 1. Was würdet ihr empfehlen? (Asozial, so zu pauschalisieren, wa? ) 2. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht bzgl. AG/Gehaltsvorstellungen/Einstieg nach Ausbildung/Vorbildung etc? 3. Was haltet ihr generell von „großen“ AG wie Microsoft, Google etc. im Vergleich zu kleinen wie meinem Betrieb? 4. Empfindet ihr diese nicht vorhandene Gesprächsbereitschaft des AG auch als „Engstirnigkeit“ oder wie sollte man seine Kompromisslosigkeit sonst betiteln? 5. Sind meine Vorstellungen zu hoch gegriffen? Ich weiß, dass gerade erst nach der Ausbildung keine Forderungen gestellt werden können. Aber zumindest IRGENDETWAS(!) sollte doch möglich sein… 6. Anregungen/Kritik? 7. Wie könnte ich noch an dieses Thema herangehen? Mein AG weiß z.B. auch, dass ich diverse Angebote annehmen könnte. Er weiß aber auch, dass ich sehr gerne hier bleiben würde… -.- Wer sich bis hier durchgequält hat: Sei gewiss, ich liebe dich. Danke dir <3

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