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ivanovic

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  1. So. Hab gestern dann mal kurz telefoniert und die Antwort bekommen, dass ich einfach ne Mail schreiben soll mit den Punkten, die mir nicht passen. Ich habe direkt Formulierungen vorgeschlagen, bzw. was gestrichen und was ergänz werden soll. Frist ist gesetzt, jetzt heißt es Tee trinken
  2. Muss mich da ein wenig korrigieren: Berufsschulzeugnis war 1,7 - IHK dann 85%. Aber ich denke, das ändert nix daran, dass das Zeugnis ne Frechheit ist das ist es. Er hat ja selber eigentlich nicht so viel zu sagen, weil die Abteilungsleiter eigentlich alles regeln. Aber das wirds sein... Danke nochmals, wie bereits erwähnt werde ich da mal Rücksprache halten und dann sehen, wie ich das angehe. Stimmt, das kommt auch noch dazu! Diese offensichtlichen Formulierungen dürfen ja eh schon nicht mehr enthalten sein, aber wie du sagst: das Zeugnis kann ich niemandem zeigen, weils eben volle Kante NICHT wohlwollend ist. Danke für den Tipp. Und ja, damit hatte ich früher wirklich Probleme, sodass bei vielen der Eindruck entstand, ich sei ein narzisstisches Arschloch. Mittlerweile hab ich das allerdings gut unter Kontrolle. Denke ich Gerade bei Vorgesetzten reiß ich mein Maul natürlich nicht so.. großmäulig auf. Naja.. da war nicht wirklich was los. Bis auf die Tatsache, dass ich krank war, hab ich mir nie etwas zu schulden kommen lassen, so gut wie nie etwas falsch gemacht, keine Fristen verpasst, keinen Streit gehabt, keinen Stress gemacht, nicht aufgemuckt... Ganz im Gegenteil zu einigen Mitazubis, weshalb ich mich frage, was die für Zeugnisse bekommen... Ich war kein Mitläufer, aber ich bin nie gegenangegangen... Tjoa... you name it - und es war ok. Das Einzige, was ich mir vorstellen kann, was Scheffe nicht gefallen hat: Dass ich ihm klipp und klar gesagt habe, dass ich nicht für den angebotenen, extrem lächerlichen Hungerlohn arbeiten gehe. Netto wäre ich nicht über die sog. hiesige Armutsgefährdungsgrenze hinausgekommen. Oder auf Deutsch: Küchenaushilfen bei meiner Mutter im Betrieb und Zeitarbeiter im Handwerk verdienen mehr, weit mehr.
  3. Danke vielmals für die vielen, tollen Antworten! Wie erwähnt war ich etwa 3 Monate lang krank. Es gab aber nie Probleme deswegen, der Betrieb muss hier nochmal mein Lob für die Einsicht und das Verständnis bekommen. Wir haben meine Arbeit daher auch so umgestellt, dass durch meine Abwesenheit keine Probleme entstehen, bspw. durch verpasste Termine usw. Danke nochmals. Ich werde wohl wirklich noch bis zum (oder bis nach dem) Wochenende warten und mir dann was einfallen lassen. Ich werde auch mal mit einer Bekannten reden, die für ihren Chef die Personalangelegenheiten regelt (hat mir in der Vergangenheit schon öfter mit Bewerbungen und Zeugnissen geholfen). Recht hast du... dieses "Schüler" mag zwar richtig sein, aber irgendwie auch nen faden Beigeschmack erzeugen... eben weil ich ganz normaler Azubi war. Ich nehm den Geschäftsführer mal in Schutz, weil er erstens nicht viel älter ist als ich und zweitens auch erst seit kurzem seine Position innehält Dass die Tätigkeiten fehlen stört mich ja am Meisten! Es steht im Vertrag und darüber hinaus im §16 des BBiG - ich habe das Ganze rechtzeitig gefordert! Und DENNOCH(!!!) fehlt dieser Teil komplett!!! Wenn ich mich mal auf mehrere Ausrufezeichen einlasse, dann soll das was heißen... Im ernst.. ich hatte nie Probleme mit Vorgesetzten, wie erwähnt sogar ganz im Gegenteil - auch außerhalb der Arbeitszeit wie jeder andere Kollege unserer Abteilung auch! Wie erwähnt war ich zwar lange krank. Nichtsdestotrotz hat so etwas NICHTS im Arbeitszeugnis zu suchen, auch wenns vielleicht nett gemeint ist, was ich mir sogar vorstellen kann. Wenn das beabsichtigt ist, im Sinne des deutschen Zeugnis-Sprech, dann ist das wirklich klares Nachtreten, ein absolutes No-Go wie du so schön schreibst. Und jetzt kommt der Spaß: Trotz der Krankheit und der Tatsache, dass wir uns nicht auf einen Vertrag nach der Arbeit einigen konnten (was alles immer vollkommen verständnisvoll und professionell ablief), versicherte mir unser Personalchef, mein Ausbilder und auch der Geschäftsführer immer wieder, dass ich mir wegen des Zeugnisses natürlich keine Gedanken machen muss, da ich immer sehr gute Leistungen gezeigt habe... Aber damit - richtig - kann ich mich NIRGENDWO bewerben. Meine Güte, das Zeugnis kann ich nichtmal meiner Oma zeigen Hui... mit 1,gute Frage... gemacht, also "Eins komma irgendwas", glaube es war 1,8. War einer der Klassen- und Landesbesten, leider ohne spezielle Erwähnung. Ich werde mich am Wochenende mit meiner erwähnten Bekannten hinsetzen und mal ne nette Mail verfassen. Ein selbst formuliertes Zeugnis halte ich persönlich(!) für etwas übertrieben. Ich werde aber sicher ganz deutlich machen, was ich gestrichen haben will und was dazukommen muss. Und eine 14-Tage-Frist kommt natürlich ebenfalls rein, sollte ausreichen - gerade wenn man bedenkt, dass ich schon 4 Monate warte. Wenn ich ehrlich bin: Es gab sicherlich mal Momente, die nicht perfekt liefen. Sicher bin ich auch nicht perfekt, niemand ist das. Ich will auch kein perfektes Einser-Zeugnis haben, "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" etc. Aber ich weiß, dass ich notentechnisch und auch vom Fachwissen her und von der allgemeinen Reife dank meiner Vergangenheit und meines Alters mit Abstand der fähigste und beste Auszubildende war. Das Ganze relativiert sich auch wieder ein wenig, wenn man bedenkt, dass die bisherigen Azubis - auf deutsch - alle entweder theoretische (schulnotentechnisch) oder praktische (IT? Computer und so?) Versager waren. Ehrlich. So viel Eigenlob mag stinken, ohja, ist aber die Wahrheit und ich bin mir meiner Fähigkeiten eben sehr bewusst, auch wenns arrogant rüberkommen mag.
  4. Danke vorweg für die schnellen Antworten! Ebenfalls vorweg: Was kann ich von meinem ehemaligen Vorgesetzten erwarten? Dass z.B. diese gesundheitlichen Anspielungen gestrichen werden und Tätigkeiten bzw. Fähigkeiten hinzugefügt werden, werde ich auf jeden Fall anmerken. Kann ich also einfach ne Mail schreiben und sagen "hey, ich möchte, dass meine Leistung hier und da besser beurteilt wird und dass auch erwähnt wird, dass ich zu Vorgesetzten ein gutes Verhältnis hatte"? Ansonsten würde ich direkt zum Anwalt rennen, Rechtsschutz ist ne gute Sache und ich hasse es, wenn ich wie Dreck behandelt werde, vor allem wenn man mich vorher noch dreist belügt (Sorry, bin gerade sauer wie nie ) Vielleicht sollte ich dazu noch erwähnen, dass mein Ausbilder den Betrieb verlassen hat - genauso wie seine Vertretung - 1 Jahr bevor meine Ausbildung endete. Das Zeugnis schrieb der Geschäftsführer, mit dem ich maximal bei Besprechungen oder beim Abschlussprojekt was zu tun hatte. Ich denke eigentlich genauso, danke für die Antwort. Obwohl die Firmengeschichte ja eigentlich auch drin bleiben könnte, ist ja nix negatives über mich Ich habe meinen ersten Betrieb verlassen, weil ich dort absolut nichts gelernt habe, außer am Telefon alles nachzubrabbeln, was mir meine Kollegin sagte, während sie per Lautsprecher mithörte Zu 1.: In meinem Vertrag mit dem letzten Unternehmen, um das es hier geht, steht ausdrücklich: zu 2.: sehe ich genauso wie du, über einiges bin ich aber noch nicht gestolpert. Mich nervt absolut eben dieses "Während seiner Anwesenheit" und "beruflich, persönlich und gesundheitlich"... Da denkt sich doch jeder sofort "aha! wenn er denn mal da war bzw. scheint ja als wäre er 90% krank oder zu spät...". Auch dieses "bei seinen Kollegen und auch bei Kunden" - ich hatte niemals Stress mit Vorgesetzten, ganz im Gegenteil, das habe ich auch in jeder Evaluation, also 3 mal, so vom Ausbilder erfahren. Nur eben waren diese ja das letzte Jahr nicht mehr anwesend... Des Weiteren: "Er dachte bei der Arbeitsvorbereitung mit" - soll das heißen, dass ich nur MITarbeiten kann und nicht selbstständig? Und dass ich nicht GUT (mit)arbeiten kann?
  5. Moin. ich hab gerade (nach viermonatiger Wartezeit...) mein Arbeitszeugnis zur Ausbildung erhalten und bin stinksauer. Im Ausbildungsvertrag steht klar und deutlich, dass ich Anspruch auf ein qualifiziertes Zeugnis habe - das habe ich meinem ehemaligen Chef auch nochmal deutlich gesagt und ich sollte auch eines bekommen, nachdem dies vorher abgelehnt wurde. Nun bekomme ich ein kurzes, sehr einfaches Zeugnis, in der die Beschreibung des Unternehmens fast genauso viel Platz einnimmt wie die Worte zu mir. Das Zeugnis: Die Unternehmensbeschreibung hab ich ausgelassen, da diese sehr spezifisch ist inkl. Gründer, Geschichte und genauen Produkten. Sie umfasst 7 Zeilen auf Papier - die Worte zu mir schlagen inkl. Schlussformel mit 11 Zeilen zu buche... Dass die letzten Worte zu mir alles andere als prickelnd sind, ist klar. Ansonsten stimmt mich die Kürze und generell der Inhalt sehr sauer... was meint ihr so? Frage noch zum Anspruch: Da ich nur 2 statt 3 Jahre in diesem Unternehmen war und dort auch 3 Monate krank war; ist dadurch etwa mein Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis verwirkt? Das zumindest (oder so ähnlich) meint das Unternehmen Das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen... Danke für Anregungen und Kritik.
  6. Damit ich und die anderen das richtig verstehen... 1. Du wurdest NICHT drauf hingewiesen, Equipment selbst mitzubringen 2. Du hast nachgefragt, ob Equip vorhanden ist - was bejaht wurde 3. Beamer etc. war vorhanden und dur DURFTEST es nicht benutzen, weil... der Prüfer grimmig war(?) 4. Du bist durchgefallen, weil deine Doku zu oberflächlich war Das sind so viele Punkte, die ich absolut nicht nachvollziehen kann.
  7. denken ist aber nicht gleich wissen. Ich hab für meine Doku 87% bekommen und weiß wovon ich rede, ich kanns auch. Dennoch hab ich nachdem ich mir die Bewertungsschemata angeguckt hab, doch noch ein paar Punkte geändert - eben darauf angepasst.
  8. Ich glaub dann bin ich einfach zu alt... Ich hab mich immer schon aufgeregt, wenn Leute fragen "was kommt in der Klausur draaan?" wie die Kinder Naja aber wie du sagst. Das sind Infos, die man 3 Tage vor der Prüfung(!!!!!) schon 100 mal gehört haben SOLLTE. Wenn nicht, ist das irgendwas schiefgelaufen und ich wunder mich, warum der TE vorher nicht auf die Idee kommt, mal in Unterlagen zu gucken (oder sich eben zu fragen, warum er keine Unterlagen hat - man will ja nichts unterstellen). Aber gut. Gibt auch Leute, die am Tag der Projektabgabe noch fragen "Muss ich das nur einmal abgeben oder reicht auch als Datei?"
  9. genau das meinte ich. Mein kaufm. Ass. hätte ebenfalls mit 12 Monaten angerechnet werden können, selbes hab ich eben von TAIs aus unserer Berufsschulklasse/Betrieb und von Bekannten erfahren. Wer will kann dann ja zusätzlich noch die Prüfung vorziehen.
  10. Ich frag mich immer wieder, wie es im dritten Berufsschuljahr noch solche Fragen geben kann. 3 Tage vor der Prüfung kann ich dann gar nicht mehr nachvollziehen. Du hast - genau wie jeder andere Azubi - 100 mal von Lehrern die Info bekommen, 10 mal von deinem Betrieb. Und mindestens ein mal von der IHK. Wenn das nicht reicht, weiß ich auch nicht. Solltest du keine offiziellen Unterlagen dazu haben, hättest du mal nachfragen sollen.
  11. so weit ich von Kollegen und Freunden sowie eigenen Erfahrungen weiß tut sich zumindest schulisch(!) vom TAI zum FISI/FIAE nicht viel. Er dient den meisten wohl viel mehr genau wie der kaufm. Assistent dem Erlangen der Fachhochschulreife. Auch dort gibts schulisch beinahe nichts Neues zu lernen - aber die Praxis ist natürlich das, was zählt. Man kann nach einem TAI (analog auch nach einem kaufm. Ass.) die Ausbildung problemlos verkürzen, bei entsprechender Leistung sicherlich auch um mehr als 6 Monate.
  12. ivanovic

    Nichts mehr zu tun

    Nix zu tun, wie geil Und meine Vertretung der Vertretung der Ausbildungsleitung möchte nicht, dass ich meine Zeit fürs Abschlussprojekt nutze, weil ich das ja auch zu Hause machen kann und "hier schließlich noch nen Job zu erledigen" habe Wenn es nichtmal iiirgendwas kleines gibt: Weiterbilden, gelber Schein, Poker. Gibt genug Möglichkeiten. Weiterbilden oder Lernen heißt ja nicht gleich die wissenschaftlichsten Texte und bücher zu büffeln - es reichen schon gut geschriebene Wikis, Turorials und Dokus.
  13. Moin mal wieder! Lang ists her, dass mir das Forum hier geholfen hat, doch dafür gings mir danach umso besser! Neue Probleme tauchen auf... Ich fasse zusammen und bemühe mich, mich kurz zu fassen (EDIT: F**k, das ist definitiv der längste Beitrag ever.) Vorweg das Übliche: Alter: 25 Wohnort: nahe Hamburg letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): IT-Systemkaufmann, Juni 2014 Berufserfahrung: 3 Wochen? Vorbildung: schulische Ausbildung als kaufm. Assistent, 3 volle Semester Wirtschaftsinformatik Arbeitsort: nahe Hamburg Größe der Firma: ca. 120 MA Branche der Firma: Software-Entwicklung/Verlagswesen (Marktführend) Arbeitsstunden pro Woche: 40 + 3-5 Überstunden Gesamtjahresbrutto: 19.5000€ Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: 25 Sonder- / Sozialleistungen: VWL Also. Nach 3 Semestern Wirtschaftsinformatik habe ich eine Ausbildung als IT-Systemkaufmann angefangen. Nach einem Jahr den Betrieb gewechselt (super Kollegen, Chef wollte mich aufgrund riesiger finanzieller Probleme allerdings loswerden, hat Versprechungen von heute auf morgen umgedreht, Ausbildung lt. Rahmenplan leider 0% hilfreich, sollte schnellstmöglich Ersatz für Vollzeitmitarbeiter werden, 10 nicht-ausgeglichene Überstunden/Woche usw.) und nun 2 Jahre im noch besseren, fast perfekten Betrieb zuhaus. Habe nun meine Ausbildung abgeschlossen (Notenschnitt 1.7 , Prüfung mit 80% bestanden, Projekt 2, Präsentation 1, Fachgespräch 3, Arbeitszeugnis übersetzt glatte 1 – im Sinne von immer, stets zur vollsten Zufriedenheit etc.) und werde auch übernommen – Allerdings kam es in der „Gehaltsverhandlung“ zum Beinahe-Eklat wegen der Unterschiede bei Gebot und Vorstellung. Schwerpunkt 1. Lehrjahr (alter Betrieb): Vertrieb, Marketing, Einkauf 2. Lehrjahr (neuer Betrieb): 1st & 2nd-Level-Support, Controlling 3. Lehrjahr: 2nd & 3rd-Level-Support, Entwicklung Die letzten Azubis wurden allesamt übernommen. Einer mit Abschluss 2011 ist nach einem Jahr 1st-Level-Support nun um 2nd Level; der andere ist (dank 3 Semestern BWL) direkt Produktmanager geworden, leitet heute die Entwicklung. Die beiden aus 2012 kamen in den 1st-Level-Support und sind heute immer noch da. Von denen mit Abschluss 2013 ist einer im 1st-Level, einer im Vertrieb. Ich soll ebenfalls im 1st-Level eingesetzt werden. „Nach 1-2 Jahren“ soll es dann „eventuell“ in den 2nd-Level gehen. Ich habe mich dagegen ausgesprochen, da ich aufgrund meiner Vorbildung und meiner Ausbildung im 2nd/3rd-Level und in der direkten Entwicklung, der einzige bin, der tatsächlich den einzigen 3rd-Level-Supporter unterstützen kann. Zwar ist der 1st-Level auch unterbesetzt, jedoch geht der 3rd-Level vor, da hier derzeit Termine 14 Tage im Voraus gebucht werden müssen. Dafür sollen aber neue(!) fertig ausgelernte FISI/FIAEs kommen(!), die ja ganz bestimmt nicht erstmal monatelang unsere Software auswendiglernen dürfen... naja. Der Vertrieb braucht momentan keine Verstärkung. Zusätzlich dazu sind die vorigen Azubis alle… naja… Ich sag mal sie haben gerade so bestanden mit 4, 4 und 5. Die Arbeitszeugnisse, die Moral und auch die Bildung lässt zu wünschen übrig. Sorry, dass ich gerade verflucht eingebildet klinge… Aber die Damen und Herren sind super Kollegen, wirklich! Jedoch merkt man in diesen Fällen doch den Fakt, dass ich der einzige bin, der einen höheren Abschluss als Haupt-/Realschulabschluss vorzuweisen hat und der nicht direkt mit 16 eine Ausbildung angefangen hat. Klar hat das grundsätzlich nichts zu sagen. Aber in diesem Fall macht es tatsächlich einen gewaltigen Unterschied. Und nur nochmal um das zu verdeutlichen: Ich bin neben dem Support-Leiter derjenige, zu dem 90% der Supporter kommen, wenn sie eine Frage haben… Kommen wir zu dem, was mich beschäftigt (ja, endlich!) Die Einstiegsgehälter – 12 Gehälter, 25 Urlaubstage (erhöht sich pro Jahr um 1 Tag) (kenne ich alle dank des Verhandlungsgesprächs und vor allem dank meiner 6-monatigen Tätigkeit im Controlling) 1st-Level-Support (der auch mir angeboten wurde, trotz Vorbildung): 19.500€ brutto/Jahr 2nd-Level: 24.000€ 3rd-Level: 29.000€ Der Azubi, der 2011 Abschluss hatte und direkt Produktmanager wurde: 35.000€ - mittlerweile sind es 40.000€ Vertrieb: 31.000€ Alle 2 Jahre gibt es eine Erhöhung zwischen 5% und 10% - je nachdem wie gut das Jahr lief. Davon abgesehen, dass das 1st-Level-Gehalt einfach nur lächerlich ist, frage ich mich, warum meine Vorbildung nicht honoriert werden sollte? Ich weiß von Freunden und Verwandten, dass selbst Freenet und co. besser bezahlen. Dank guter Kontakte zu Ingram, Microsoft und Google kenne ich die Gehälter dort und hatte auch schon Vorstellungsgespräche – dort würden meine Vorstellungen MINDESTENS erfüllt, meist übertroffen (min. 30.000€). In der Berufsschulklasse habe ich den Hardliner gemimt, á la „unter 2.500€ brutto/Monat geh ich nicht arbeiten!“ – das wurde von den meisten belächelt, hat sich jedoch nun als gar nicht unrealistisch herausgestellt, da jetzt niemand(!) unter 24.000€ p.A. verdient. Ich habe mit meinem AG die Vereinbarung getroffen, dass ich bis zum 31.9. (Ursprungsdatum vom Ausbildungsabschluss lt. Vertrag) zum normalen 1st-Level-Gehalt weiterarbeiten kann. Aufgrund von „Gleichheit und Fairness“ kommt ein höheres Einstiegsgehalt „auch danach nicht in Frage“. Ich könnte (und müsste auch eigentlich…) sofort wechseln – mehr Gehalt, mehr Möglichkeiten (Aufstiegschancen habe ich nahezu Null – abgesehen von der Support-Leitung, wenn Cheffe in 5 Jahren in Rente geht). Allerdings weiß ich nicht ob ich dieses traumhafte Wunschumfeld verlassen möchte… Denn bis aufs Gehalt stimmt hier ALLES: Kollegen (Freunde!), Organisation, Erfolg, Abwechslung… Meine eigentlichen Fragen… 1. Was würdet ihr empfehlen? (Asozial, so zu pauschalisieren, wa? ) 2. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht bzgl. AG/Gehaltsvorstellungen/Einstieg nach Ausbildung/Vorbildung etc? 3. Was haltet ihr generell von „großen“ AG wie Microsoft, Google etc. im Vergleich zu kleinen wie meinem Betrieb? 4. Empfindet ihr diese nicht vorhandene Gesprächsbereitschaft des AG auch als „Engstirnigkeit“ oder wie sollte man seine Kompromisslosigkeit sonst betiteln? 5. Sind meine Vorstellungen zu hoch gegriffen? Ich weiß, dass gerade erst nach der Ausbildung keine Forderungen gestellt werden können. Aber zumindest IRGENDETWAS(!) sollte doch möglich sein… 6. Anregungen/Kritik? 7. Wie könnte ich noch an dieses Thema herangehen? Mein AG weiß z.B. auch, dass ich diverse Angebote annehmen könnte. Er weiß aber auch, dass ich sehr gerne hier bleiben würde… -.- Wer sich bis hier durchgequält hat: Sei gewiss, ich liebe dich. Danke dir <3
  14. okay Leute, danke für die Antworten! Hat sich wie folgt erledigt: Ich fange ganz normal im ersten Lehrjahr an. Und überspringe dann das zweite Jahr. Rektor, Zitat: "Also bei Ihrer Vorbildung wirds furzegal sein, ob Sie das erste oder zweite Jahr verpassen. Dies und das ein wenig aufarbeiten und gut is mit 2,0. Dann ziehen Sie die Prüfung 6 Monate vor und kriegen ne Auszeichnung für eine besonders schnell durchgezogene Ausbildung." Danke aber nochmal!
  15. ivanovic

    Berufsschulpflicht erfüllt?

    Generell kannst du deine Ausbildung auf jeden Fall mit so einer Vorbildung um ein Jahr verkürzen. Zumindest, wenn Cheffe, IHK und Schule keinen Einwand haben.

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