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ivanovic

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  1. Bevor ich auf deine "Antwort" eingehe: Ich lese grad meine alten Posts und bin erstaunt, wie sehr ich den Betrieb in Schutz genommen habe... Das alles und auch alles andere hast du aber offensichtlich nicht gelesen. Schade. Daher finde ich deine Antwort sehr sehr dreist, eben weil du mir grundsätzlich nur das Schlechteste unterstellst. Ich verlange nicht, dass jeder zu 110% meine Seite der Story anerkennt, ohne die andere zu kennen. Aber ich erwarte eine neutrale Herangehensweise zu den gegebenen Inhalten. Keine kruden, dreisten, weithergeholten Interpertationen. 1. Krankheiten haben bei einer Arbeitsbewertung bzw. im Zeugnis NICHTS zu suchen. Gar nichts. Da gibts Fälle, dass es ab 50% der Zeit gemacht werden KANN, aber die hab ich ja im Leben nicht erreicht. 2. Dass ich "beratungsresistent gegenüber Verbesserungsvorschlägen" bin stimmt einfach nicht. Es gab keine Verbesserungsvorschläge, bzw. ausnahmslos welche von meiner Seite. Das hast du fehlinterpretiert. Der einzige "Vorschlag" des Betriebs war eine Umstellung des Arbeitsplatzes aus einem 5-6-Mann-Büro in ein eigenes. Dass das üüüüüberhaupt nichts ändern würde, habe ich mitgeteilt. Wurde wohl negativ aufgefasst^^ 3. Jeder, der gute Arbeit geleistet hat, der darf ein zu Unrecht schlecht ausgestelltes Zeugnis anfechten. Das Recht habe ich als jemand, der gute Arbeit verrichtet hat. 4. Ich habe das Unternehmen "verbessert" bzw vorangebracht. Das sahen meine beiden Ausbilder, meine Kollegen und Mit-Azubis so. Nur unser Geschäftsführer nicht, mit dem ich in 2 Jahren nahezu nichts zu tun hatte. Das habe ich - wie oben erwähnt - auch in allen Evaluationen und Gesprächen so erfahren. Ein Tipp meines Ausbilders, den ich heute auch oft weitergebe: "Du sollst den Tisch nicht neu erfinden, es reicht wenn irgendwo an der Unterseite deine Initialen stehen und Kollegen in ein paar Jahren immer noch wissen 'Stimmt, das haben wir *ivanovic* zu verdanken!". Und wenn du weniger Zeit hier bist - aufgrund von Krankheiten, Teilzeit, Elternzeit oder warum auch immer - musst du in der "minimierten" Zeit, die du hier bist, natürlich einiges aufholen und eine "jetzt erst Recht!"-Mentalität zeigen. Das machst du, das zeichnet dich positiv so aus, dass die Krankheit etc. zu vernachlässigen sind." 5. Auch zum Punkt Abschlussprojekt hast du selbst etwas hineininterpretiert. Die Änderungen, die er beim Durchgehen ansprach, hab ich selbstverständlich berücksichtigt und definitiv nicht ignoriert. Oder ihm erklärt, warum ich dies und das so und so gemacht habe und wir haben geschaut, was nun besser ist. Wie erwähnt, interpretierst du da etwas, das ich nicht geschrieben habe. 6. Ich suche nicht "weiterhin NUR die Schuld bei anderen". Ich suche meine Schuld ganz gewiss ohnehin nicht bei anderen. Ich hab sicher einiges verbockt in meinem Leben, auch beruflich. Das geb ich zu. Das hat jeder. Aber nicht in diesem Job, absolut nicht. 7. Aus mir ist was geworden. Ich geh als Vater und zukünftiger Ehemann stabil auf die 30 zu, hab nen stabilen Lebenslauf und -plan, es läuft gut. Nicht perfekt, mit Anlaufschwierigkeiten, aber die liegen in der Vergangenheit - die Gegenwart ist schön und zufriedenstellend 8. Ich unternehme Verantwortung für mein Handeln, für meine Fehler und Dummheiten. Ich lerne draus, sehr viel sogar! Ich habe dank kleinster Fehler sogar pyschosomatische Magen-Darm-Probleme, weshalb ich nochmals zusätzlich verflucht interessiert daran bin, Fehler zu minimieren oder umgehend auszubessern. Nicht zuletzt haben mir etwaige Fehler einiges an Zeit, Nerven u.Ä. gekostet, weshalb ich weiß, dass ich so etwas nicht noch einmal gebrauchen kann 9. Abschleßend: Ich schiebe nicht "alles auf andere". Meine Fehler 100%ig nicht. Ich hab mir nun wirklich oft genug in diesem Thread selbst auf die Schulter geklopft, aber mindestens genauso oft mir selbst auch eingestanden, dass ich einiges hätte besser machen können. Sicher auch diesbezüglich. Aber nicht in diesem Umfang, dass ich mir so eine an den Haaren herbeigezogene Zumutung von einem Zeugnis gefallen lassen muss. Ich habe meinen Betrieb mehr gelobt, als ich irgendetwas Schlechtes erwähnt habe - mein Betrieb hat mich zweieinhalb Jahre lang gelobt, gefördert, gefordert, motiviert und mich verbessert. Kollegen und Vorgesetzte waren - mit Ausnahme des Zeugnisverfassers - IMMER zufrieden und positiv eingestellt mir gegenüber, so wie ich auch ihnen gegenüber. Wie gesagt: es war eine Ausbildung, da passieren Fehler. Aber weder habe ich mehr Fehler gemacht als andere, noch habe ich schwerwiegende Fehler gemacht, die eine solche Behandlung in irgendeiner Weise rechtfertigen würde. Das würde dir (auch heute noch!) jeder ehemaliger Kollege so bestätigen. Darauf bin ich stolz und darüber bin ich sehr froh. Dann ist es doch nur selbstverständlich, dass dieses Zeugnis mehr als inakzeptabel ist. Es geht hier abschließend auch nicht darum, Fehler zu suchen und zu finden. Es ging eingangs um eine Bewertung bzw. eine Bestätigung zum desolaten Zeugnis und bis hierhin führend nicht um "HAHAHA ICH BIN IM RECHT UND IHR NICHT AHAHAHAHA LOS FORUM BESTÄTIGE MICH!!!", sondern abschließend eben nur noch um ein kleines Update. Ich möchte auch keine Fehler von Leuten wie dir unterstellt und reininterpretiert bekommen, wenn offensichtlich die Hälfte des Threads überlesen oder bewusst ausgelassen wurde.
  2. 2 Jahre später... shame on me Ich setz dem ganzen mal einen evtl. recht interessanten Schlusspunkt, für die, die es interessiert. Ich reg mich ja selbst immer über offengelassene Threads auf Ich hoffe es amüsiert euch und bringt euch vielleicht sogar ein wenig weiter Die Antwort auf meine diese Mail war der Nagel im Sarg. Danach habe ich abgeschlossen. Zumindest menschlich mit diesem Chef... Zusammengefasst in den Quotes die Chef-Antworten, darunter meine Antworten. Als Einleitung: fehlende Tätigkeiten bitte im Zeugnis nachtragen: "Ich werde prüfen, ob wir da etwas falsch gemacht haben." später: "alles richtig so". gewisse Passagen streichen: "Nein. Wir sind ehrlich und möchten demnach auch ein ehrliches Zeugnis für zukünftige AG ausstellen." Ab die Post! Viel Spaß bei der Lektüre "Ja, hatte ich auch. Diese wurde leider aufgrund von "unvorhersehbaren wirtschaftlichen Engpässen" zunächst drei mal jeweils um 2 Monate aufgeschoben und letzten Endes ganz aufgegeben. Ich wurde mit 6 Monatsgehältern und einer Stellungsnahme für zukünftige Bewerbungen außergerichtlich entschädigt." was soll der Kram, dass ich laut Zeugnissprache nicht mit Vorgesetzten klarkam? Was soll der Rest? "Was soll ich zur Besserung einer chronischen Krankheit, gegen die eigentlich nichts wirkt, denn bitte beitragen? Ich bin mal 3 Monate fit, dann wieder 3-4 Mal in 4 Wochen für ein paar Tage krank. Ich kann nichts machen. Meine Vorschläge zu Gleitzeit und/oder Homeoffice oder bspw. Verringerung der Arbeitszeit um mickrige FÜNF Stunden wurden kommentarlos oder als "nicht realisierbar" abgelehnt. Dass ich u.A. auch ein gesetzlich zugesichertes Anrecht auf eine betriebliche Wiedereingliederung hatte, wurde mir bspw. nie mitgeteilt." "Das ist mir klar. Ich wüsste aber gerne, was uns voneinander entscheidet wenn wir EXAKT DIESELBEN Aufgaben bekommen und ich - ohne mich selbst in den Himmel zu loben - 20% meiner Zeit damit beschäftigt bin, *AZUBIABC* zu helfen, was du und ehemaliger Ausbilder auch wissen. Bei unserem eh schon vorhandenen Sexismus-Problem im Betrieb wundere ich mich, ob ihr Vorteil das Geschlecht ist." "Die Unterlagen zum ProjektXY hast du erst nach 2 Monaten bekommen, weil du 4 Wochen im Urlaub warst, 2 Wochen krank und 2 Wochen auf Geschäftsreise. DIE LAGEN DORT SEIT 8 WOCHEN AUF DEINEM TISCH." "Doch, ich habe AUSNAHMSLOS positives Feedback bekommen. Punkt." [Das wurde mir später auch nochmals persönlich bestätigt, mehr dazu unten] "Dass mein Projekt unbrauchbar sei, wurde mir NIE kommuniziert. Am ersten Tag nach deinem Durchlesen bekam ich ein "Mensch, das sieht doch gut aus! Ich hab dir noch ein paar Sachen angestrichen, die du ändern kannst, aber sonst prima! " mehr nicht. Aber danke für die "Ehrlichkeit". "Eure Bezahlung ist unterirdisch utopisch. 20.000€ BRUTTO p.a. ist einfach nur dreist. 25k pa zu verlangen ist DEFINITIV NICHT utopisch. Im ö.D. bspw. [an dem sich der Betrieb angeblich immer orientiert] läge das Einstiegsgehalt bei ~33k p.a. Frisch ausgebildete Altenpfleger, Schlachter und umgeschulte KFZ-Mechaniker verdienen mehr." "Danke für das Feedback, 2-3 Monate NACHDEM wir uns im absolut Positiven sogar mit kleiner Party verabschiedet haben." Was bleibt da zu sagen? Spätestens jetzt hatte ichs mir eh vergeigt. Aber menschlich so beschissen zu werden... wow. Da kann ich nicht mit umgehen. Das frisst mich auf. Begründet? Gerne. Gerne auch mit Einlauf. Aber so etwas Dreistes... wow einfach wow. Joa. Betrieb änderte NICHTS am Zeugnis. Grundsätzlich haben sie 3-4 Wochen gewartet mit einer Antwort auf meine Schreiben. Hab mich an meine Rechtsschutz gewendet, nochn paar Schreiben vom Anwalt aufsetzen lassen, wollte es zur Verhandlung kommen lassen, HATTE SOGAR MEINEN FRÜHEREN AUSBILDER AUF MEINER SEITE. Er sagte ganz ehrlich dass nicht immer alles 100% ne glatte 1 war, keineswegs. Diesdas müsste ich verbessern, jenes auch. Aber ich war mit Abstand der erfahrenste und weiteste Azubi, würde als einziger eine volle Kraft ersetzen, wäre ein potentieller Kandidat für innerbetriebliche Weiterbildungen für höhere Stellen. Das teilte mein Anwalt dem Betrieb mit - kommentarlos kam das nächste Schreiben zu ganz anderen Themen Hab dann aber irgendwann keine Zeit/keine Kraft mehr gehabt, weiter gegenanzulaufen, weil ich genügend andere Sachen im Leben zu tun hatte. Also ises im Sand verlaufen... Lediglich ein kleines "Zeugnis" ohne jede Bewertung hab ich bekommen, damit ich "die Sache endlich ruhen lasse"(sic!). Eher eine "Bestätigung", dass ich von da bis da hier und dort beschäftigt war und die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hab. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass ich es nicht durchgezogen habe - aber ich bin mir sicher, dass es das beste für meine Gesundheit und mein weiteres (bisher sehr erfolgreiches) Berufsleben war Ich meld mich die Tage nochmal mit nem neuen Thread wegen einer neuen Arbeitsstelle Danke nochmals für alle Beteiligten und Helfenden! <3
  3. So. Hab gestern dann mal kurz telefoniert und die Antwort bekommen, dass ich einfach ne Mail schreiben soll mit den Punkten, die mir nicht passen. Ich habe direkt Formulierungen vorgeschlagen, bzw. was gestrichen und was ergänz werden soll. Frist ist gesetzt, jetzt heißt es Tee trinken
  4. Muss mich da ein wenig korrigieren: Berufsschulzeugnis war 1,7 - IHK dann 85%. Aber ich denke, das ändert nix daran, dass das Zeugnis ne Frechheit ist das ist es. Er hat ja selber eigentlich nicht so viel zu sagen, weil die Abteilungsleiter eigentlich alles regeln. Aber das wirds sein... Danke nochmals, wie bereits erwähnt werde ich da mal Rücksprache halten und dann sehen, wie ich das angehe. Stimmt, das kommt auch noch dazu! Diese offensichtlichen Formulierungen dürfen ja eh schon nicht mehr enthalten sein, aber wie du sagst: das Zeugnis kann ich niemandem zeigen, weils eben volle Kante NICHT wohlwollend ist. Danke für den Tipp. Und ja, damit hatte ich früher wirklich Probleme, sodass bei vielen der Eindruck entstand, ich sei ein narzisstisches Arschloch. Mittlerweile hab ich das allerdings gut unter Kontrolle. Denke ich Gerade bei Vorgesetzten reiß ich mein Maul natürlich nicht so.. großmäulig auf. Naja.. da war nicht wirklich was los. Bis auf die Tatsache, dass ich krank war, hab ich mir nie etwas zu schulden kommen lassen, so gut wie nie etwas falsch gemacht, keine Fristen verpasst, keinen Streit gehabt, keinen Stress gemacht, nicht aufgemuckt... Ganz im Gegenteil zu einigen Mitazubis, weshalb ich mich frage, was die für Zeugnisse bekommen... Ich war kein Mitläufer, aber ich bin nie gegenangegangen... Tjoa... you name it - und es war ok. Das Einzige, was ich mir vorstellen kann, was Scheffe nicht gefallen hat: Dass ich ihm klipp und klar gesagt habe, dass ich nicht für den angebotenen, extrem lächerlichen Hungerlohn arbeiten gehe. Netto wäre ich nicht über die sog. hiesige Armutsgefährdungsgrenze hinausgekommen. Oder auf Deutsch: Küchenaushilfen bei meiner Mutter im Betrieb und Zeitarbeiter im Handwerk verdienen mehr, weit mehr.
  5. Danke vielmals für die vielen, tollen Antworten! Wie erwähnt war ich etwa 3 Monate lang krank. Es gab aber nie Probleme deswegen, der Betrieb muss hier nochmal mein Lob für die Einsicht und das Verständnis bekommen. Wir haben meine Arbeit daher auch so umgestellt, dass durch meine Abwesenheit keine Probleme entstehen, bspw. durch verpasste Termine usw. Danke nochmals. Ich werde wohl wirklich noch bis zum (oder bis nach dem) Wochenende warten und mir dann was einfallen lassen. Ich werde auch mal mit einer Bekannten reden, die für ihren Chef die Personalangelegenheiten regelt (hat mir in der Vergangenheit schon öfter mit Bewerbungen und Zeugnissen geholfen). Recht hast du... dieses "Schüler" mag zwar richtig sein, aber irgendwie auch nen faden Beigeschmack erzeugen... eben weil ich ganz normaler Azubi war. Ich nehm den Geschäftsführer mal in Schutz, weil er erstens nicht viel älter ist als ich und zweitens auch erst seit kurzem seine Position innehält Dass die Tätigkeiten fehlen stört mich ja am Meisten! Es steht im Vertrag und darüber hinaus im §16 des BBiG - ich habe das Ganze rechtzeitig gefordert! Und DENNOCH(!!!) fehlt dieser Teil komplett!!! Wenn ich mich mal auf mehrere Ausrufezeichen einlasse, dann soll das was heißen... Im ernst.. ich hatte nie Probleme mit Vorgesetzten, wie erwähnt sogar ganz im Gegenteil - auch außerhalb der Arbeitszeit wie jeder andere Kollege unserer Abteilung auch! Wie erwähnt war ich zwar lange krank. Nichtsdestotrotz hat so etwas NICHTS im Arbeitszeugnis zu suchen, auch wenns vielleicht nett gemeint ist, was ich mir sogar vorstellen kann. Wenn das beabsichtigt ist, im Sinne des deutschen Zeugnis-Sprech, dann ist das wirklich klares Nachtreten, ein absolutes No-Go wie du so schön schreibst. Und jetzt kommt der Spaß: Trotz der Krankheit und der Tatsache, dass wir uns nicht auf einen Vertrag nach der Arbeit einigen konnten (was alles immer vollkommen verständnisvoll und professionell ablief), versicherte mir unser Personalchef, mein Ausbilder und auch der Geschäftsführer immer wieder, dass ich mir wegen des Zeugnisses natürlich keine Gedanken machen muss, da ich immer sehr gute Leistungen gezeigt habe... Aber damit - richtig - kann ich mich NIRGENDWO bewerben. Meine Güte, das Zeugnis kann ich nichtmal meiner Oma zeigen Hui... mit 1,gute Frage... gemacht, also "Eins komma irgendwas", glaube es war 1,8. War einer der Klassen- und Landesbesten, leider ohne spezielle Erwähnung. Ich werde mich am Wochenende mit meiner erwähnten Bekannten hinsetzen und mal ne nette Mail verfassen. Ein selbst formuliertes Zeugnis halte ich persönlich(!) für etwas übertrieben. Ich werde aber sicher ganz deutlich machen, was ich gestrichen haben will und was dazukommen muss. Und eine 14-Tage-Frist kommt natürlich ebenfalls rein, sollte ausreichen - gerade wenn man bedenkt, dass ich schon 4 Monate warte. Wenn ich ehrlich bin: Es gab sicherlich mal Momente, die nicht perfekt liefen. Sicher bin ich auch nicht perfekt, niemand ist das. Ich will auch kein perfektes Einser-Zeugnis haben, "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" etc. Aber ich weiß, dass ich notentechnisch und auch vom Fachwissen her und von der allgemeinen Reife dank meiner Vergangenheit und meines Alters mit Abstand der fähigste und beste Auszubildende war. Das Ganze relativiert sich auch wieder ein wenig, wenn man bedenkt, dass die bisherigen Azubis - auf deutsch - alle entweder theoretische (schulnotentechnisch) oder praktische (IT? Computer und so?) Versager waren. Ehrlich. So viel Eigenlob mag stinken, ohja, ist aber die Wahrheit und ich bin mir meiner Fähigkeiten eben sehr bewusst, auch wenns arrogant rüberkommen mag.
  6. Danke vorweg für die schnellen Antworten! Ebenfalls vorweg: Was kann ich von meinem ehemaligen Vorgesetzten erwarten? Dass z.B. diese gesundheitlichen Anspielungen gestrichen werden und Tätigkeiten bzw. Fähigkeiten hinzugefügt werden, werde ich auf jeden Fall anmerken. Kann ich also einfach ne Mail schreiben und sagen "hey, ich möchte, dass meine Leistung hier und da besser beurteilt wird und dass auch erwähnt wird, dass ich zu Vorgesetzten ein gutes Verhältnis hatte"? Ansonsten würde ich direkt zum Anwalt rennen, Rechtsschutz ist ne gute Sache und ich hasse es, wenn ich wie Dreck behandelt werde, vor allem wenn man mich vorher noch dreist belügt (Sorry, bin gerade sauer wie nie ) Vielleicht sollte ich dazu noch erwähnen, dass mein Ausbilder den Betrieb verlassen hat - genauso wie seine Vertretung - 1 Jahr bevor meine Ausbildung endete. Das Zeugnis schrieb der Geschäftsführer, mit dem ich maximal bei Besprechungen oder beim Abschlussprojekt was zu tun hatte. Ich denke eigentlich genauso, danke für die Antwort. Obwohl die Firmengeschichte ja eigentlich auch drin bleiben könnte, ist ja nix negatives über mich Ich habe meinen ersten Betrieb verlassen, weil ich dort absolut nichts gelernt habe, außer am Telefon alles nachzubrabbeln, was mir meine Kollegin sagte, während sie per Lautsprecher mithörte Zu 1.: In meinem Vertrag mit dem letzten Unternehmen, um das es hier geht, steht ausdrücklich: zu 2.: sehe ich genauso wie du, über einiges bin ich aber noch nicht gestolpert. Mich nervt absolut eben dieses "Während seiner Anwesenheit" und "beruflich, persönlich und gesundheitlich"... Da denkt sich doch jeder sofort "aha! wenn er denn mal da war bzw. scheint ja als wäre er 90% krank oder zu spät...". Auch dieses "bei seinen Kollegen und auch bei Kunden" - ich hatte niemals Stress mit Vorgesetzten, ganz im Gegenteil, das habe ich auch in jeder Evaluation, also 3 mal, so vom Ausbilder erfahren. Nur eben waren diese ja das letzte Jahr nicht mehr anwesend... Des Weiteren: "Er dachte bei der Arbeitsvorbereitung mit" - soll das heißen, dass ich nur MITarbeiten kann und nicht selbstständig? Und dass ich nicht GUT (mit)arbeiten kann?
  7. Moin. ich hab gerade (nach viermonatiger Wartezeit...) mein Arbeitszeugnis zur Ausbildung erhalten und bin stinksauer. Im Ausbildungsvertrag steht klar und deutlich, dass ich Anspruch auf ein qualifiziertes Zeugnis habe - das habe ich meinem ehemaligen Chef auch nochmal deutlich gesagt und ich sollte auch eines bekommen, nachdem dies vorher abgelehnt wurde. Nun bekomme ich ein kurzes, sehr einfaches Zeugnis, in der die Beschreibung des Unternehmens fast genauso viel Platz einnimmt wie die Worte zu mir. Das Zeugnis: Die Unternehmensbeschreibung hab ich ausgelassen, da diese sehr spezifisch ist inkl. Gründer, Geschichte und genauen Produkten. Sie umfasst 7 Zeilen auf Papier - die Worte zu mir schlagen inkl. Schlussformel mit 11 Zeilen zu buche... Dass die letzten Worte zu mir alles andere als prickelnd sind, ist klar. Ansonsten stimmt mich die Kürze und generell der Inhalt sehr sauer... was meint ihr so? Frage noch zum Anspruch: Da ich nur 2 statt 3 Jahre in diesem Unternehmen war und dort auch 3 Monate krank war; ist dadurch etwa mein Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis verwirkt? Das zumindest (oder so ähnlich) meint das Unternehmen Das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen... Danke für Anregungen und Kritik.
  8. Damit ich und die anderen das richtig verstehen... 1. Du wurdest NICHT drauf hingewiesen, Equipment selbst mitzubringen 2. Du hast nachgefragt, ob Equip vorhanden ist - was bejaht wurde 3. Beamer etc. war vorhanden und dur DURFTEST es nicht benutzen, weil... der Prüfer grimmig war(?) 4. Du bist durchgefallen, weil deine Doku zu oberflächlich war Das sind so viele Punkte, die ich absolut nicht nachvollziehen kann.
  9. denken ist aber nicht gleich wissen. Ich hab für meine Doku 87% bekommen und weiß wovon ich rede, ich kanns auch. Dennoch hab ich nachdem ich mir die Bewertungsschemata angeguckt hab, doch noch ein paar Punkte geändert - eben darauf angepasst.
  10. Ich glaub dann bin ich einfach zu alt... Ich hab mich immer schon aufgeregt, wenn Leute fragen "was kommt in der Klausur draaan?" wie die Kinder Naja aber wie du sagst. Das sind Infos, die man 3 Tage vor der Prüfung(!!!!!) schon 100 mal gehört haben SOLLTE. Wenn nicht, ist das irgendwas schiefgelaufen und ich wunder mich, warum der TE vorher nicht auf die Idee kommt, mal in Unterlagen zu gucken (oder sich eben zu fragen, warum er keine Unterlagen hat - man will ja nichts unterstellen). Aber gut. Gibt auch Leute, die am Tag der Projektabgabe noch fragen "Muss ich das nur einmal abgeben oder reicht auch als Datei?"
  11. genau das meinte ich. Mein kaufm. Ass. hätte ebenfalls mit 12 Monaten angerechnet werden können, selbes hab ich eben von TAIs aus unserer Berufsschulklasse/Betrieb und von Bekannten erfahren. Wer will kann dann ja zusätzlich noch die Prüfung vorziehen.
  12. Ich frag mich immer wieder, wie es im dritten Berufsschuljahr noch solche Fragen geben kann. 3 Tage vor der Prüfung kann ich dann gar nicht mehr nachvollziehen. Du hast - genau wie jeder andere Azubi - 100 mal von Lehrern die Info bekommen, 10 mal von deinem Betrieb. Und mindestens ein mal von der IHK. Wenn das nicht reicht, weiß ich auch nicht. Solltest du keine offiziellen Unterlagen dazu haben, hättest du mal nachfragen sollen.
  13. so weit ich von Kollegen und Freunden sowie eigenen Erfahrungen weiß tut sich zumindest schulisch(!) vom TAI zum FISI/FIAE nicht viel. Er dient den meisten wohl viel mehr genau wie der kaufm. Assistent dem Erlangen der Fachhochschulreife. Auch dort gibts schulisch beinahe nichts Neues zu lernen - aber die Praxis ist natürlich das, was zählt. Man kann nach einem TAI (analog auch nach einem kaufm. Ass.) die Ausbildung problemlos verkürzen, bei entsprechender Leistung sicherlich auch um mehr als 6 Monate.
  14. Nichts mehr zu tun

    Nix zu tun, wie geil Und meine Vertretung der Vertretung der Ausbildungsleitung möchte nicht, dass ich meine Zeit fürs Abschlussprojekt nutze, weil ich das ja auch zu Hause machen kann und "hier schließlich noch nen Job zu erledigen" habe Wenn es nichtmal iiirgendwas kleines gibt: Weiterbilden, gelber Schein, Poker. Gibt genug Möglichkeiten. Weiterbilden oder Lernen heißt ja nicht gleich die wissenschaftlichsten Texte und bücher zu büffeln - es reichen schon gut geschriebene Wikis, Turorials und Dokus.
  15. Technischen Aspekt in kaufm. Projekt vertiefen

    das sind schonmal gute Vorschläge, danke dafür! (da freut man sich ja schon auf die Standardfragen im Fachgespräch )
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