txvc
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txvc hat auf Parser in In der Schweiz arbeitenIch weiß, dass dieses Thema bereits an anderen Stellen im Forum diskutiert wurde (die Beiträge habe ich auch gelesen). Aber ich möchte das Thema hier trotzdem nochmal aufmachen und erhoffe mir Input .
Ich spiele mit dem Gedanken in die Schweiz zu gehen. Hauptgrund ist das liebe Geld. Ich bin SINK (Abkürzung für single , no kids) und 38 J. Ausgebildeter Fachinformatiker mit einem Jahr Berufserfahrung als ERP Anwendungsentwickler. Ich mag die Schweiz auch als Land, die direkte Demokratie etc . Deutschland, in seiner derzeitigen politischen Verfassung (und ich sehe auch nicht dass sich das ändert) gefällt mir nicht.
Ich habe diverse Lohnrecherchen gemacht, und denke dass in meinem Fall 8k bis 10k CHF realistisch sind. In der Schweiz zahlt man bekanntlich deutlich weniger Sozialabgaben, sodass ich davon ausgehe 6k CHF netto zu haben. Für die Wohnung in der Schweiz plane ich 2k CHF ein, Lebensunterhalt (Essen und Co) 2k (das wird natürlich billiger wenn mein AG eine Kantine stellt), bleiben mir also 2k CHF zum Sparen.
Ich würde sagen, ich bin nicht so der Ausgeh-Typ und hab die typisch nerdigen Fachinformatiker Hobbies (man muss das Klischee auch ausleben), bei welchen die Kosten überschaubar sind ...
Nun meine Frage vor allem an Leute die bereits in der Schweiz sind: Habt ihr den Schritt jemals bereut ? Was gefällt euch in der Schweiz ? Wo liegen die Nachteile (ich sehe im Moment keine) ?
Die Alternative wäre zu einem großen IGM Konzern zu gehen, wo ich brutto sicherlich auch nicht schlecht verdienen würde, aber netto bleibt als SINK nicht so viel übrig... Um ehrlich zu sein , ab 3,3k brutto zahle ich auf jeden weiteren (hart) verdienten Euro die Hälfte an den Staat, den ich nicht leiden kann.
Hinweis: Mit Schweizer-Deutsch (verstehe ich sehr gut) und der dortigen Mentalität hätte ich keine Probleme , ich lebe bereits jetzt ca. 1 h Autofahrt von der Schweiz entfernt und bin da gelegentlich ...
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txvc hat eine Reaktion von skylake in FIAE-Umschüler am verzweifelnEs geht ja nicht um "komplett". Sondern es ist doch wohl so, wie es skylake beschrieben hat, dass eben immer mehr einfache Arbeiten von KI-Systemen übernommen werden können. Durch die höhere Effizienz werden natürlich weniger Entwickler gebraucht. In einem Team von 5 lässt sich dann vielleicht erstmal 1 Stelle einsparen, bald noch eine zweite usw. Es dauert natürlich noch, bis die neuen Systeme dann auch in der Breite verwendet werden So schlägt sich das natürlich nicht sofort auf den Arbeitsmarkt durch.
Ich denke die Situation wird von vielen Entwicklern runtergespielt, oder habt ihr z.B. nicht die aktuellen Videos zu Claude 3.7 gesehen?