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kleine Hürden bei doku und Projekt


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Hallo Folks ;)

Habe hier dieses schöne Forum entdeckt und will mich hierzu gleich mal mit euch über einige Probleme unterhalten, die aufgetaucht sind, als ich mir Gedanken über das Erstellen einer Dokumentation für mein baldiges Projekt gemacht habe. Da ging mir nämlich schon einiges durch den Kopf.

Außerdem soll in meinem Projekt, eigentlich einer Teststellung, bei der meine Firma herausfinden will, ob ein solches Projekt für einen Kunden zufriedenstellend und zuverlässig in der vorgegebenen Zeit realisierbar ist, außerdem bereits eine probeweise Angebotserstellung auftauchen, sprich die Kosten, die der Kunde zu entrichten hat. Keine Sorge, die Berechnung laste ich mir selber auf, ihr sollt mir lediglich bei der Auswahl der Hard- und Software helfen, die ich ins Angebot mit einfließen lasse - kenne mich da leider nicht so sehr aus - dazu später mehr ;).

Wer dann noch Zeit hat, kann mir mal Tipps geben, ob der Umfang meines Projekts richtig gewählt ist, der Antrag ist gerade mal noch nicht abgegeben, aber ich werde ihn wahrscheinlich morgen schon persönlich einreichen und unterschreiben lassen.

Für jede Hilfe in egal welcher Frage wäre ich sehr dankbar.

Das Projekt - richtiger umfang oder abspecken / was drauf legen?

Beschreibung

Eine Teststellung soll herausfinden, ob für die typischen Kundenkreise im Umkreis der XXX GmbH ein für die Kunden zufriedenstellendes und für die Firma wirtschaftlich lohnenswertes Firmennetzwerk integriert werden kann. Das System ist dabei mit entsprechenden Softwarelösungen abzusichern.

In dieser Teststellung werden durch einen Windows 2003 Server die Zugriffsrechte der Nutzer zur Datenablage von Dokumenten in einem Datensicherungsarchiv und die Zugriffe auf mögliche Faxgeräte, Kopierer und Drucker geregelt. Desweiteren soll dabei der möglich Wunsch eines Kunden berücksichtigt werden, anstelle des bisher genutzten Microsoft SQL-Servers einen MySQL-Server mit SSL-Verschlüsselung als Alternative zu nutzen. Dabei soll der ausgewählte MySQL-Server 5.0 installiert und die Berechtigungen für die Nutzer einer Datenbank gesetzt werden. In einer abschließenden Bewertung und einem Funktionstest mit einem Windows XP Client-PC soll entschieden werden, ob die ausgearbeitete Serverlösung für künftige Aufträge einsatzfähig ist.

Zeitplan

1 h Ist-Analyse

+1 h Soll-Konzept

+2 h Projektplanung

+8 h Installation Konfiguration Server

+5 h Installation Konfiguration Clients

+3 h Einrichten der Dokumentsicherung

+4 h Fehlerbehebung und Bewertung des Projekts

+3 h Testphase

+8 h Dokumentation (so hieß bei uns in der IHK, ich ahbe aber gehört dass die Doku nicht länger als 6 h gehen soll, was stimmt jetzt? :D)

= 35 h Projektarbeit

kurze Zusammenfassung

Also, wie wahrscheinlich aus dem Projekt ersichtlich:

- 1 Win 2003 Server Rechner mit Active Directory und Konfiguration für eine Datensicherung

- Konfiguration für die Verwendung mit einer USV (ob ich eine bekomme, um das praktisch zu testen, darüber lies mich mein Praktikumsbetrieb noch im dunkeln)

- Konfiguration für die über den Server gesteuerte Verwendung von netzwerkfähigem Kopierer, Drucker, Faxgerät

- WSUS zum Updaten der CLients

- Remotedesktopverbindung zum Verwalten der Clients über den Server

- MySQL-Server mit SSL-Verschlüsselung und Berechtigung für einige Testuser zum Zugriff auf testdatenbanken

- TCP/IP-Konfiguration der Clients über DHCP

- Testen des Ganzen mit einem XP-Client

- Doku mit Netzwerkplan eines imaginären Kundennetzwerks, Entity-Relationship-Modell für die Testdatenbanken, Organigramm einer imaginären Kundenfirma zur Veranschaulichung, Begründung warum keine Virtual Machine, warum gewisse Hardware, warum Windows und kein Linux, warum MySQL und kein Microsoft SQL, kaufmännische und technische Bewertung etc. und einem Auftragsangebot an den Kunden für die zu entrichtenden Kosten für Installation, Hardware und Softwarelizenzen

Zu wenig, zu viel?

Doku - Probleme

ich hab mir mal Gedanken gemacht, wie ich für dieses Proejkt eine Doku machen könnte. Dabei fiel mir ein wenig was auf, als ich mir einen Vordruck angesehen habe, wie so eine Doku aussehen soll:

Sowohl bei der Vorstellung des Projekts am Anfang, wenn ich begründe was das Projekt überhaupt ist, sprich eine Teststellung zur Implementierung eines Kundennetzwerks, und bei der Beschreibung des Soll-Konzepts, muss ich ja praktisch die Ziele des Projekts erwähnen, und zwar doppelt. Kommt wahrscheinlich irgendwie blöde, oder?

Beim ist-Zustand tue ich mich ein bisschen schwer, denn es:

- existiert keine alte Hardware, da es eine Teststellung ist und die Firma zurzeit auch keine Aufträge in der Richtung hat

- existiert kein altes Netzwerk, da für das Projekt davon ausgegangen wird, dass ein Kunde eine komplette Neuinstallation eines Netzwerks will

- existiert kein Problem, welches verbessert werden muss. Also ein "das soll mit dem Projekt nun besser werden" - weil es vorher ja nichts _gab_ und das lediglich die Zufriedenstellung eines Kundenauftrags darstellt.

- existiert lediglich ein Win 2003 Server, der wahrscheinlich nicht mal die selbe Hardware haben wird wie sie im Angebot steht, und ein Client-Rechner, mit dem selben problem, und dann noch eventuell ein FAx, ein Drucker, ein Kopierer (jeweils mit integriertem Netzwerkadapter) und eine USV sowie Switch/Router.

Ich muss außerdem zwei verschiedene Ist-Zustände angeben: Einmal den Ist-Zustand der Teststellung, sprich das ich im Ist-Zustand mir zwei REchner bastle, die aufsetze und dann n kleines Netzwerk draus mache, udn einmal den Ist-Zustand für das Angebot, sprich:

- Kunde

will

- Hardware

und

- Software

mit

- Netzwerk

und dabei muss ich wahrscheinlich bei dem Ist-Zustand für dieses Angebot nochmal hinschreiben, welche Hardware und Software wir ausgewählt haben, und zwar fein säuberlich aufgelistet, damit es ja keine abweichungen geben kann. sollet ich das aber nicht eigentlich erst später begründen müssen, und zwar bei der Projektplanung? für diesen Ist-Zustand muss ich aber die Hardware erwähnen, sonst weiß man ja im Vornherein nicht bescheid, wenn es dann zru Planung kommt. Oder genügt da ein kurzer Verweis auf die Planung?

Auswahl von Hardware für das Angebot

das editiere ich gegen frühen Nachmittag nochmal rein, muss mir erst nochmal sammeln, was der Kunde alles brauchen könnte. Schonmal danke für jede Hilfe bis jetzt.

Bearbeitet von charmanta
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Hallo,

im Grunde ist das für mich nur eine Installation. Ich sehe absolut nicht, wo die eigenständigen Entscheidungen sind. Ist das Projekt schon so genehmigt?

Ich lese dort "mach mal ne Testumgebung von XX Systemen, guck ob's läuft, wenn ja, installier es beim Kunden". Des Weitern ein ERD gehört meiner Ansicht nicht in den Bereich des FISI, sondern FIAE der ein Datenbankkonzept entwirft, vor allem geht dabei nicht klar, wofür ein DBMS benötigt wird.

Ebenso die Ausführung von RDP und SSL, das sind generelle Mechanismen, die würde man nicht explizit aufführen. Beim jetzigen lesen stellt sich mir schon die Frage, warum mySQL anstatt MS SQL (Express => keine Lizenzkosten), wenn Du doch eh eine Windowslösung hast.

LG Phil

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Die Entscheidungen liegen 1. wohl bei der Auswahl der Hard- und Software, wie du eben schon sagtest, z. B. MySQL, welches wir nehmen würden weil wir es als Alternative zum Microsoft SQL-Server den Kunden in künftigen Aufträgen anbieten wollen, denn es erhält unabhängig davon, ob der Kunde später einmal auf Server 2008 umsteigen will, regelmäßig Updates und verbraucht im Kommandozeilen-Betrieb sehr wenig Ressourcen und kann gezielt das Datenaufkommen jedes einzelnen Users über eine Konfigurationsdatei steuern.

Dabei steht also die Wartungsqualität des Entwicklers eher im Vordergrund als die Kostenbetrachtung (denn z. B. früher bei Win Server 2000 hatte der MS SQL lange Zeit kein SSL, wo man es sich bei MySQL dann über die Quelltext-Version mit Hilfe von Zertifikaten implementieren konnte). wenn allerdings die Erfahrung gezeigt hat, dass der Prüfungsausschuss lieber die kostengünstigere Alternative im Projekt haben will (oder ich vielleicht mit den ARgumenten sogar Unrecht habe), dann sagt mir das bitte auch, dann stellen wir das Projekt dementsprechend auf MSSQL um.

2. gilt es, über die im Abschluss folgende kaufmännische Bewertung die Entscheidung zu fällen, ob diese Alternative sowohl für den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebes als auch für die Zufriedenheit des Kunden die beste Alternative gewesen wäre, sprich: Ob z. B. die verfügbare Software für Linux für den Kunden nicht nur billiger, sondern auch sicherer und einfacher zu konfigurieren wäre (denn je einfacher, desto zeit- und somit kostensparender ist die Lösung) oder welche lösung den besten Kompromiss aus Allem gehabt hätte. Desweiteren wie viel Zeit das konfigurieren des Win03-Servers am Ende tatsächlich in Anspruch genommen hat, um zu sehen, wie sich so ein Auftrag für den Betrieb lohnt, denn pro Arbeitsstunde kommt zwar auch Geld rein, wenn man in der selben Zeit aber 3 andere Aufträge wahrnehmen kann, bei dem man durch den Verkauf von Hardware oder software + kürzere Installation mehr Profit erhält, ist diese Lösung noch nicht ausgereift. Wenn man dieses Projektziel auch anders erreichen kann, bin ich offen für Vorschläge oder gar alternativen ;)

Nein, das Projekt ist nicht genehmigt, der Antrag wird morgen unterschrieben und abgegeben, also wenn jemand Vorschläge für Änderungen hat, immer her damit ;). Soll ich z. B: eher weniger nur mit server 2003 machen (also z. b. Integration von Fax, Drucker, Kopierer und dem Müll raus machen) und dafür neben der S03-Lösung noch eine Linux-Distribution testen und dann einen direkten Vergleich anstellen? Wie sieht es eigentlich aus, wenn mein Betrieb die kommerzielle Lizenz einer Linux-Distribution nicht hat, ich aber für diese Teststellung die kostenlose Version für Privatnutzer verwende, um daraus eine kaufentscheidung abzuleiten?

Bearbeitet von Gromsy
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Vielleicht einfach generell: Was ist das Problem beim Kunden? (max. 2 Sätze)

Die Entscheidungen liegen 1. wohl bei der Auswahl der Hard- und Software, wie du eben schon sagtest, z. B. MySQL, welches wir nehmen würden weil wir es als Alternative zum Microsoft SQL-Server den Kunden in künftigen Aufträgen anbieten wollen...

Was haben Aufträge mit einem DBMS zu tun?

... denn es erhält unabhängig davon, ob der Kunde später einmal auf Server 2008 umsteigen will, regelmäßig Updates und verbraucht im Kommandozeilen-Betrieb sehr wenig Ressourcen und kann gezielt das Datenaufkommen jedes einzelnen Users über eine Konfigurationsdatei steuern.

Kann man einfach so das DBMS wechseln? Wenn ja, wo ist der fachliche Beleg dafür? (hier sei mal der Hinweis, dass jedes DBMS durchaus Unterschiede im SQL Dialekt aufweist)

Wieso musst Du Datenvolumen (was meinst Du überhapt im Sinne des DBMS damit) beschränken, wenn ein Server eh im LAN betrieben wird. Du kannst nicht einfach nach 10 GB Traffic die Daten nicht mehr übertragen, dann kann die Software nichts mehr mit den Daten anfangen

Dabei steht also die Wartungsqualität des Entwicklers eher im Vordergrund als die Kostenbetrachtung (denn z. B. früher bei Win Server 2000 hatte der MS SQL lange Zeit kein SSL, wo man es sich bei MySQL dann über die Quelltext-Version mit Hilfe von Zertifikaten implementieren konnte).

Was hat die "Bequemlichkeit" des Entwicklers mit dem Kunden zu tun? Der Entwickler hat kein Produktivsystem auf dem er arbeitet. Wenn beide Systeme SSL in den aktuellen Versionen beherrschen, dann ist diese Argumentation nicht relevant, denn Du installierst ein neues System, da Spielt was einmal in alten Versionen war, keine Rolle.

wenn allerdings die Erfahrung gezeigt hat, dass der Prüfungsausschuss lieber die kostengünstigere Alternative im Projekt haben will (oder ich vielleicht mit den ARgumenten sogar Unrecht habe), dann sagt mir das bitte auch, dann stellen wir das Projekt dementsprechend auf MSSQL um.

Es geht um Wirtschaftlichkeit und die damit verbundene fachliche Entscheidung. Wenn ich bei einer OpenSource Variante zunächst das KnowHow "einkaufen" muss, kann das durchaus teurer sein, als wenn ich ClosedSource verwende und auf den Support des Produktes zurückgreife. Ebenso kann bei OpenSource, wennd as KnowHow da ist, dies günstiger sein, wenn ich dies gegenüber den Lizenz- und Folgekosten (Support) stelle.

Nein, das Projekt ist nicht genehmigt, der Antrag wird morgen unterschrieben und abgegeben, also wenn jemand Vorschläge für Änderungen hat, immer her damit ;). Soll ich z. B: eher weniger nur mit server 2003 machen (also z. b. Integration von Fax, Drucker, Kopierer und dem Müll raus machen) und dafür neben der S03-Lösung noch eine Linux-Distribution testen und dann einen direkten Vergleich anstellen? Wie sieht es eigentlich aus, wenn mein Betrieb die kommerzielle Lizenz einer Linux-Distribution nicht hat, ich aber für diese Teststellung die kostenlose Version für Privatnutzer verwende, um daraus eine kaufentscheidung abzuleiten?

So wie ich das sehe, geht aus der Formulierung das Problem nicht hervor !

Vor allem ich sehe keine Entscheidung. Du sagst "ich nehme einen Windows, ein mySQL und gucke wie es läuft und ob das gut ist". Wie lautet die Fragestellung des Kunden? Warum machst Du ein Projekt (ja, weil es in Deiner Ausbildung vorgeschrieben ist)? Ich habe auch den Eindruck es ist ein fiktives Projekt, weil der Zusammenhang fehlt, warum Du dies alles machen willst.

Lies Dir doch bitte hier einige Anträge einmal durch und versuche Deinen Antrag einmal präzise zu formulieren und vor allem wo Du Probleme siehst. Vor allem ordne Deine Gedanken ganz klar auf der Basis Deines Antrages. Wenn Du den Antrag einmal (so wie Du ihn abgeben willst) einstellst, dann sollte man die Problemstellung erkennen und kann Dir dann für die Doku helfen. Grenze vor allem Antrag, Ist und Soll (Ziel des Projektes) exakt ab.

Da Du im ersten Post schreibst "existiert kein Problem", dann wird wohl Dein Antrag eben aus diesem Grund auch abgelehnt werden. Denn wo kein Problem existiert, muss man auch kein Projekt machen, denn es wäre wirtschaftlich ein Verlust. Aus diesem Grund vermute ich auch, dass Dein Projekt fiktiv ist, denn in allen Deinen Beschreibungen geht das Problem nicht wirklich hervor

HTH Phil

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ja das stimmt das Projekt ist fiktiv, es ist eine Testellung, weil der Betrieb zurzeit einfach keine Aufträge hat, die er mir für ein Projekt anvertrauen könnte. Zurzeit hat die Firma keine größeren Aufträge in dem Umfang. Das Firmennetzwerk funktioniert zur Zeit auch reibungslos und die Firma hat kein Interesse daran, es zu ändern. Also muss etwas Fiktives her. Da hab ich mir eben was aus den Fingern gesaugt. wenn die Firma keine Aufträge hat und firmenintern nichts ändern will, was soll ich denn sonst machen? Da geht eben nur so etwas. Ich kann mir ja jetzt auch auf die Schnelle keine Weltuntergangsgeschichte ausdenken und dann den großen Retter spielen.

Projektanträge durchlesen etc. ist ja schön und gut, aber die Vordrucke die man bekommt sind nur Formsachen ohne konkrete Beispiele, das was man hier im Forum findet ist eben auf Fallbeispiele und konkrete Probleme bezogen (dieses Glück habe ich ja leider nicht) oder hat laut Userschaft die selben Mängel an Entscheidungsfreiheit wie bei meinem Projekt. Und wenn man sich Projektdokus runterlädt, z. B. auf begga.de, um mal in so ein Projekt reinzuschnuppern, dann findet man Projekte wie "Installation von WSUS" oder "Aufsetzen eines Domänencontrollers in Linux mit Samba", deshalb ging ich bis jetzt auch davon aus, dass Projekte in dieser Art und Weise in die richtige Richtung gehen würden. Ohne diesen Thread wäre ich vielleicht sogar in ein prüfliches Desaster reingestolpert. Jedenfalls brauche ich Alternativen oder Hinweise dazu, was einem Projekt wie diesem noch fehlen würde. Wenn dem Projekt eigenständige Entscheidungen fehlen, über was soll ich denn Entscheidungen fällen? Hard-, und Software hatten wir ja schon, dass es dabei um die Wirtschaftlichkeit geht ist jetzt auch geklärt.

In einer doku, die ich als orientierung genommen habe, werden diese Entscheidungen in der Projektplanung getroffen. Dabei wird aufgelistet, welche Anforderungen das System erfüllen muss, etwa frei im Internet verfügabr sein, oder eine Maximalgrenze an kosten oder das Bereitstellen ebstimmter Funktionen, und dann wird aus den zuvor in dei Auswahl aufgestellten Möglichkeiten eine ausgewählt.

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ja das stimmt das Projekt ist fiktiv, es ist eine Testellung, weil der Betrieb zurzeit einfach keine Aufträge hat, die er mir für ein Projekt anvertrauen könnte.

Deine Prüfungsordnung besagt, dass der Betrieb Dir eine Projektarbeit im Rahmen Deiner Ausbildung zugestehen muss und fiktive Projekt letztendlich zu einer nicht bestanden Prüfung führen!

Wenn ich schon aufgrund Deines Posts herauslese, dass es ein fiktives Projekt ist (was nicht wirklich schwer war), dann werden das die Prüfer der IHK ebenfalls und Dein Projekt wird abgelehnt.

[sarkasmus an]

Weiterhin kann ich mir nicht vorstellen, dass alles zu 100% perfekt funktioniert, was macht ihr denn den ganzen Tag, Kaffee trinken? Womit verdient ihr Euer Geld? Mit rumsitzen und Däumchen drehen?

[sarkasmus aus]

Sprich mit Deinem Ausbilder / Kollegen / ggf auch IHK, um ein vernünftiges Projekt zu bearbeiten. Mit allem anderen wirst Du letztendlich Schiffbruch erleiden und dann ist das "Geschrei" groß.

Phil

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Tja da gibts ein Problem, die Ausbildung ist eine zivil anerkannte Weiterbildung der Bundeswehr, und mein Bildungsträger ist die IHK Halle-Dessau: Der Betrieb in dem ich bin hat mich als Praktikant für 3 Monate eingestellt (durch einen Vertrag zwischen mir, der IHK und dem Betrieb), und der Betrieb meinte _ich_ sei für die Gestaltung meiner Projektarbeit zuständig. Ich habe keinen Ausbildungsvertrag unterschrieben und habe wahrscheinlich dementsprechend auch nicht die gleichen Rechte wie ein normaler Azubi. Naja, jetz steh ich halt da. Heute kommt der Projektbetreuer der IHK mal vorbei, vielleicht lässt sich mit dem Etwas deichseln. im Moment sehe ich aber schwarz, wenn das stimmt was du sagst. Aufträge dieser Art wird die Firma bis zum Abgabetermin des Antrags nämlich wohl nicht mehr bekommen. Meine Projektbetreuerin im Betrieb war die letzten zwei Wochen im Urlaub, da ging also auch nichts.

Bearbeitet von Gromsy
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[...] und der Betrieb meinte _ich_ sei für die Gestaltung meiner Projektarbeit zuständig.

Das sehe ich generell als völlig korrekt an, denn Du musst als angehender FI in der Lage sein Probleme zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten, nichts anderes sollst Du in Deinem Abschlussprojekt beweisen

Ich habe keinen Ausbildungsvertrag unterschrieben und habe wahrscheinlich dementsprechend auch nicht die gleichen Rechte wie ein normaler Azubi.

Das ist in Deinem Vertrag, den Du hoffentlich gelesen hast, fest gehalten. Wenn dies letztendlich mit dem Abschluss des FI bewertet wird, denke ich nicht, dass sich das zu einem normalen FI unterscheidet. Aber dafür musst Du Deinen Vertrag kennen

Naja, jetz steh ich halt da. Heute kommt der Projektbetreuer der IHK mal vorbei, vielleicht lässt sich mit dem Etwas deichseln. im Moment sehe ich aber schwarz, wenn das stimmt was du sagst. Aufträge dieser Art wird die Firma bis zum Abgabetermin des Antrags nämlich wohl nicht mehr bekommen. Meine Projektbetreuerin im Betrieb war die letzten zwei Wochen im Urlaub, da ging also auch nichts.

Ich frag mich ganz ehrlich, warum das generell immer alles auf den letzten Drücker sein muss. Ich habe mich schon mind 6 Monate bevor überhaupt mein Antrag abgegeben werden musste, hingesetzt und mal geschaut was ich machen kann. Es ist für mich nicht nachvollziehbar warum a) ein fiktives Projekt, bei dem allgemein bekannt ist, dass das zum nicht bestehen führt B) man erst kurz vor der Abgabe anfängt sich überhaupt mal Gedanken, um ein Projekt zu machen und c) mit dem Argument kommt, es gibt 1000 andere Gründe warum das jetzt nicht so geht, wie man sich das vorgestellt hat (Deine Projektbetreuerin hat ihren Urlaub genommen und der ist auch genehmigt worden, warum hast Du Dich nicht vor 6 Wochen mit ihr mal hingesetzt. Dann hättest Du 2 Wochen Zeit gehabt über ein Projekt nach zu denken und 2 Wochen einen Antrag zu formulieren)

Phil

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du verstehst das falsch - das Praktikum begann vor 4 Wochen (vor 6 hatte ich mich beworben und wurde angenommen) und dort wurde bereits in der ersten Woche ein Projekt ausgemacht (vorher ging es ja gar nicht) - ich sollte mir ja eines ausdenken. Also habe ich mir eins ausgedacht - eine teststellung, weil ja keien realen Aufträge existieren. Auf eine Testellung bin ich gekommen, weil ich mal so eine Doku gesehen habe, bei der auch eine durchgeführt wurde. Dass es sich hierbei aber um reale Aufträge der Firma handeln muss, wusste ich nicht. Und da ich nie und ich wiederhole nie einen Ausbildungsvertrag unterschrieben habe, gibt es auch keinen Vertrag, den ich kennen könnte. Der Praktikumsvertrag, wenn du den meinst, der regelt lediglich die Arbeitsstunden, dass es eine betriebliche Projektarbeit gibt und der Betrieb sie durchführen muss (nicht aber, wer dafür zuständig ist und wie dies geschehen muss, die IHK hat uns vorher lediglich Beispiele für eine Projektarbeit vorgezeigt, aber für den Fall, dass keine Aufträge vorliegen, gab es eben keine Musterbeispiele). Also gingen wir daon aus, dass eine derartige Projektarbeit i. o. ist. Als bereits nach der ersten Woche das Projektthema feststand, schrieb ich bereits die erste Ausfertigung des Antrags und gab sie in der 3. Woche dem Projektbetreuer der IHK zum korrekturlesen. Aber abschicken konnte ich ihn nicht weil ab der 2. Woche die Projektbetreuerin im Betrieb, die den Antrag für die Firma unterschreiben soll, im Urlaub war. Letzte Woche Freitag ist sie wiedergekommen und ich hab ihr den Antrag hier gelassen. Heute freue ich mich, dass ich den Antrag morgen abgeben kann und schreib hier rein. Und jetzt erfahre ich das hier. Naja, mal sehen was ehute raus kommt, jeden falls hast du mir auf jeden Fall geholfen und ich hoffe dass aufgrund dessen jetzt was Anständiges bei der Sache rauskommt.

Vor dem Praktikumsvertrag konnten wir uns mit dem Betrieb gar nicht über das Thema Projekt unterhalten, weil wir zuvor innerhalb der Kaserne theoretischen Unterricht mit Dozenten der IHK hatten - erst dann kamen wir zu einem Betrieb.

Bearbeitet von Gromsy
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Kläre es wirklich mit der IHK ab. Nur ich kann aus meiner Ausbildungszeit sprechen und fiktive Projekte, haben immer zum durchfallen geführt. Wenn man Glück hatte schon beim Antrag, d.h. er wurde abgelehnt und man musste sich etwas neues suchen. Ganz schlecht trifft die Leute, bei denen der Antrag durch geht und das fiktive Projekt im Fachgespräch auffliegt, dann gilt die Prüfung direkt als nicht bestanden und man kann ein halbes Jahr später noch mal machen.

Generell ist eine Teststellung absolut in Ordnung, wenn das Projekt / Problem dahinter erkennbar ist. Aber man merkt, wenn ich das mal so formulieren darf, dass Du mit ein X für ein U vormachen willst und vor allem dass Du auf sehr sehr wackeligen dünnen Beinen stehst

Phil

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Ich werde mit meinem Projektbetreuer abklären, wie weit ich mit dieser "Teststellung" gehen darf und ab wann die Grenze zum fiktiven Projekt beginnt. Ich will auf jeden Fall im legalen Rahmen bleiben. Der Betreuer der IHK ist ziemlich kompetent und der kann mir bei der Sache bestimmt weiterhelfen. wcihtig für mich war aber ein Grundgerüst für die Umstellung des Projekts und ob das Projekt für dass ich mich jetzt volle 3 Wochen lang geistig vorbereitet habe irgendwie noch zu retten ist. Das weiß ich jetzt dank deiner hilfe, mehr wollte ich erstmal gar nicht. Ich werde jetzt mal sehen was man davon noch retten kann - das wird schon werden.

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Danke flashpixx es hat sich was getan, die IHK und der Betrieb haben sich jetzt abgesprochen (da gab es teilweise einige Abspracheprobleme) und ich werde nun wohl oder übel ein anderes Projekt bekommen. Inwiefern ich da jetzt mein Wissen zur Vorbereitung auf das alte verwenden kann, werden wir ja sehen. Jedenfalls ist es besser als gar Nichts. Ohne die Unterhaltung hier wäre es zu der Unterredung jedenfalls nicht gekommen (weil ich nicht auf die Idee gekommen wäre, da nachzuhaken), wenn ich einen neuen Antrag und ein neues Konzept habe komme ich wieder, sollte noch rechtzeitig hinhauen ;)

Vielen Dank für die Hilfe.

Bearbeitet von Gromsy
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