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AGP


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Moin...

also ich hab das zum AGP...

is zwar nicht viel aber vieleicht hilfts...

AGP: Accelerated Graphics Port

  • der AGP Slot wird mit externem CPU Takt angesprochen
  • der AGP kann auf den RAM des Mainboards zurückgreifen
  • der AGP besitzt eine getrennte Adress- und Datenleitung
  • in jeder Taktphase können zweimal Daten übertragen werden
  • Theoretisch 4x so schnell wie der PCI Bus (4x33MHz)

<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 26. November 2001 10:43: Beitrag 1 mal editiert, zuletzt von AVEN ]</font>

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3 AGP

steht für Accelerated Graphics Port (übersetzt: "beschleunigte Grafikschnittstelle") und bezeichnet einen weiteren Einschub auf dem Mainboard, in den eine Graphikkarte eingesteckt wird. Das besondere am AGP ist, dass er der Grafikkarte den Hauptspeicher zur Auslagerung an Grafikdaten zur Verfügung stellt.

4 AGP Bus

Der Acceleratet Graphics Port (AGP) ist ein von Intel entwickelter Hochgeschwindigkeitsbus für Grafikkarten. Vereinzelt wird er auch Advanced Graphics Port genannt.

4.1 Hier ein paar technische Infos

AGP wurde von Intel entwickelt, um die MMX Technologie der Pentium Prozessoren besser zu unterstützen. Dabei arbeitet die AGP Grafikkarte mit dem MMX Prozessor so zusammen, dass die Daten parallel abgearbeitet werden und somit eine viel höhere Übertragungsgeschwindigkeit erreichen als herkömmliche VGA- Karten.

Die Geschwindigkeit mit der die Daten übertragen werden liegt bei bis zu 532 MB/s bei 64 Bit (Modus 2). Das liegt daran, dass der Bus statt bei PCI mit 33 MHz mit 66MHz getaktet ist. Im Modus 1 liegt er bei der Hälfte (nur 32Bit)

4.2 Die Vorteile sind:

Die AGP Karte nutzt den Speicher besser, da nicht alles erst in den Arbeitspeicher muss und dann auf die VGA Karte. AGP macht alles direkt im RAM

(Dime =Direct Memory Execute) Dadurch braucht man natürlich auch mehr Arbeitsspeicher! Aber da die heutigen modernen Rechner ohnehin mit wesentlich mehr Arbeitsspeicher ausgerüstet werden wie früher, ist das kein Problem mehr.

Vorrausetzung ist allerdings mindestens Windows95 OSR 2.1 oder höher mit USB Unterstützung, da nur hier der entsprechende Treiber für den Speicher dabei ist und zusätzlich noch Direkt X ab Version 5.0. Ab den Versionen WIN98 ist AGP kein Problem mehr.

Der AGP-Bus ist momentan doppelt so hoch getaktet (66 MHz) wie der PCI-Bus, kann aber bis zu maximal 133 MHz getaktet werden, sobald dies vom Betriebssystem und der Hardware unterstützt wird.

AGP wurde und wird ständig weiterentwickelt. Die aktuelleren Systeme erlauben Bilddarstellungen wie sie vor Jahren nur auf sündhaft teueren Grafik Maschinen möglich war. Durch das DIME (Dime =Direct Memory Execute) System wird bekanntlich der Arbeitsspeicher des PC mit zur Grafikaufbereitung genutzt.

Heutige modernere AGP Grafikkarten verfügen über Speicherangaben von 64 MB bis hin zu über 128 MB. Sehr leicht erkennt man die Güte solcher Karten auch am Preis. Die unten abgebildete Grafikkarte von ELSA beispielsweise ist eine sehr leistungsstarke Karte für den Profi, wenn Sie ein paar große braune Scheine haben können Sie diese erwerben.

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hier noch einige AGP-Spezifikationen

AGP ist nicht gleich AGP. In den Spezifikationen sind verschiedene Modi definiert, mit denen unterschiedlich große Bandbreiten erreicht werden. Für die erreichbare Geschwindigkeit des Grafik-Subsystems ist diese Bandbreite ganz entscheidend.

AGP 1x: Allein der auf 66 Megahertz verdoppelte Bustakt liefert mit 266 MB/s einen doppelt so hohen Datendurchsatz wie PCI. Zu beachten ist dabei, daß es sich bei dieser Angabe - wie bei allen hier dargestellten Modi - um einen Peak handelt. Die in der Praxis erreichten Werte liegen darunter.

AGP 2x: Hier wird nicht nur die aufsteigende, sondern auch die abfallende Flanke des 66-MHz-Clock-Signals dazu benutzt, einen Datentransport zu initiieren. Das Resultat: eine maximale Übertragungsrate von 528 MB/s.

Ob der schnellere 2fach-Modus unterstützt wird, hängt vom Hersteller der Grafikkarte ab. Außerdem konnte der AGP 2x-Moduls lange Zeit gar nicht doppelt so schnell sein wie der 1fach-Modus, da 528 MB/s bereits die maximale Bandbreite des Arbeitsspeichers waren, auf den aber auch die CPU zugreift.

AGP 4x: Den Engpaß beim Speicherzugriff könnte der 4x-Modus beseitigen. Voraussetzung dafür ist eine Erhöhung des AGP-Bustakts von 66 auf 100 Megahertz. Damit wird rein rechnerisch ein Peak von 800 MB/s erreicht.

AGP 8x: Intel hat Ende 2000 eine Spezifikation des neuen Schnittstellenstandards für Grafikkarten "AGP 8x" veröffentlicht. Die Version "Rev. 0.9" ist zwar noch nicht endgültig verbindlich, gibt Herstellern allerdings schon klare Richtlinien, wie die Technologie aussehen wird.

Intel betrachtet AGP 8x als "natürliche Evolution" der bisherigen Standards AGP 2x und AGP 4x. Das Unternehmen glaubt, dass die neue Generation, die nicht vor 2002 in Geräten erwartet wird, den Bandbreitenbedarf "für mindestens zwei Grafikkartengenerationen abdecken wird". Der theoretische Datendurchsatz von AGP 8x liegt bei 2,1 Gigabyte je Sekunde. Der Leistungsfähigkeit des neuen AGP-Ports werden allerdings durch die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers Grenzen gesetzt. Denn der Datendurchsatz am AGP-Port kann höchstens so hoch sein wie der des Arbeitsspeichers. Beim 1600er DDR-RAM sind somit maximal 1,6 Gigabyte Datenübertragung pro Sekunde möglich.

Die ersten greifbaren Produkte mit dem neuen Steckplatz-Standard sollen im vierten Quartal 2001 erscheinen. Sowohl Pentium 4 wie auch Athlon sollen jeweils mit SDRAM und DDR-RAM unterstützt werden.

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