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1. Versuch Projektantrag! Verbesserungsvorschläge?


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Hallo Leute,

hier mal mein 1. Versuch meines Projektantrags. Verbesserungsvorschläge erwünscht.

Danke im Vorraus Jungs (und mädels)...

1. Projektbezeichnung (Auftrag / Teilauftrag):

Implementierung eines Preboot Services-Imaging-Servers

1.1 Kurzform der Aufgabenstellung

Die Firma XXX benötigt mithilfe eines geeigneten Konzepts ein Remote Imagelösung die es möglich macht, die Images über das Netzwerk auf den Workstations zu installieren und diese zu verwalten. Diese Remote Imagelösung wird in einer Testumgebung im Labor umgesetzt.

1.2 Ist Analyse

Da sehr viele Workstations mit Abteilungsabhängigen Betriebssystemen und Applikationen in der Firma XXX in Betrieb sind, ist das installieren Dieser sehr zeitaufwendig und kostenintensiv. Derzeitig werden die Betriebssysteme, Applikationen oder Images über das CD/DVD-ROM installiert. In einigen Abteilungen werden Workstations ohne CD/DVD-ROM Laufwerke betrieben, was eine evtl. notwendige Neuinstallation zusätzlich erschwert.

2. Soll-Konzept / Zielsetzung entwickeln:

2.1 Was soll am Ende des Projekts erreicht sein?

Mit Abschluss des Projektes soll es möglich sein, mit Hilfe einer Remote Imagelösung, Images die die passenden Betriebssysteme, Applikationen und Hardwaretreiber der Workstations für Benutzer verschiedener Abteilungen, über das Firmennetzwerk zu installieren. Neuanschaffungen oder Geräte, die falsch konfiguriert oder beschädigt wurden, können ohne Datenverlust und längerer Unterbrechung für die Benutzer repariert werden. Dies soll mit geringem Aufwand, schnell und effektiv geschehen. Zusätzlich soll die Migration neuer Images und das Verwalten der Images durch den Server vereinfacht werden.

2.2 Welche Anforderungen müssen erfüllt sein?

Preboot Services verwendet PXE (Preboot Execution Environment), um zu ermitteln, ob Preboot Services-Aufgaben für ein Gerät anstehen, und um dem Gerät die Dateien zur Verfügung zu stellen, die für die Ausführung der zugewiesenen Arbeiten erforderlich sind. Die PXE Umgebung wird aus dem BIOS auf der NIC geladen. Falls einige Workstations kein PXE unterstützen müssen ggf. Imaging-Start-CDs oder –DVDs erstellt werden.

2.3 Welche Einschränkungen müssen berücksichtigt werden?

Der Produktionsbetrieb darf durch meine Projekttätigkeit nicht beeinträchtigt werden. Daher ist es notwendig, die Aktivitäten des Produktivservers wie beispielsweise Backups zu berücksichtigen. Auch sollte das Kopieren des Servers nicht während der Arbeitszeit stattfinden, um Wartezeiten für die Benutzer zu vermeiden.

3. Projektstrukturplan entwickeln

3.1 Was ist zur Erfüllung der Zielsetzung erforderlich

Zunächst muss die Verfügbarkeit von Hard- und Software sichergestellt werden, da ohne diese Ressourcen das Projekt nicht durchgeführt werden kann. Die XXX stellt für die Testreihe des Projekts die benötigte Hardware für den Versuchsaufbau. Auf Grund der vorgegeben maximalen Dauer des Projekts sind Kenntnisse zur Serverinstallation und –konfiguration ebenso wichtig, wie eine genaue Planung. Die Richtlinien des Unternehmens müssen bei der Integration des Servers in das Firmennetzwerk beachtet werden.

3.2

Hauptaufgaben

- Vorbereitung

- Realisierung des Projekts

- Dokumentation und Abnahme

3.3

Teilaufgaben

- Hardware- und Software Recherche und Bestellung

- Installation und Einrichtung der Testumgebung

- Installation von Linux inklusive Sicherheitsupdates auf Server

- Konfiguration des DHCP-Servers

- Installation und Einrichtung von Zenworks Desktop Managment

- Installation und Einrichtung der Novell Clients

- Migration der Images

- Test des Projekts

- Dokumentation des Projekts

- Übergabe an den Kunden

3.4 Entwicklung einer Grafik oder einer tabellarischen Darstellung

4. Projektphasen mit Zeitplanung in Stunden

Vorbereitung (10 Stunden):

2 Stunden: Kundengespräche zwecks Anforderungen

2 Stunden: Erstellung des Pflichtenhefts in Absprache mit dem Kunden

2 Stunden: Informationsbeschaffung zu geeigneten Lösungen

4 Stunden: Evaluieren geeigneter Lösungsmöglichkeiten (mit Kosten-/Nutzenrechnung)

Realisation des Projekts (19 Stunden):

1 Stunde: Bestellung geeigneter Hard- und Software

2 Stunden: Installation der Testumgebung

1 Stunden: Installation des Servers (Linux)

2 Stunden: Konfiguration des DHCP Servers

6 Stunden: Installation und Einrichtung von Zenworks Desktop Managment

2 Stunden: Konfiguration der Novell Clients

1 Stunde: Erster Funktionstest des Imageservers und eventuelle Fehlersuche

2 Stunden: Migration der Images

2 Stunden: Abschließender allgemeiner Funktionstest und eventuelle Fehlersuche

Dokumentation und Abnahme (6 Stunden):

5 Stunden: Erstellen der Projektdokumentation

1 Stunden: Übergabe an den Auftraggeber

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Hallo

also Inhaltlich scheint mir das fast schon n bissl viel zu sein was du da alles

in 35 Stunden umsetzen willst.

Das Thema selbst ist Okay. ( und sehr sehr dankbar SW Verteilung und Remote Image Installation sind was feines )

Evtl. solltest du überlegen ob du die Testumgebung nicht als vorhanden

mit reinnimst anstatt sie komplett zu installieren und die Grundkonfiguration zu machen.

Ich denke du hast mit der Konfiguration deiner eigentlichen Umgebung genug zu tun.

Auch denke ich das 5 Stunden für die Projektdoku zu wenig sind. versuch da mal lieber auf 10 zu kommen.

Gruß basty

P.S. Nur aus Neugier hast du schon eine Idee wie du das Umsetzen willst ?

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Danke ersteinmal für die Gedanken die du dir gemacht hast.

Hmm, meinst du 10 stunden für die doku, da geht ja schon 1/3 allein dafür drauf?! Ja, viell. sollte ich das machen mit der Testumgebung, allerding ist sie nicht wirklich vorhanden und müsste sie trotzdem machen. Wie ich das umsetzen will weiß ich noch nicht 100%ig, habe aber schon einige Bücher hier zu liegen und mich ein wenig eingelesen und natürlich im Internet informiert. Ausserdem hab ich hier ein Kollegen der schon einige Erfahrung damit hat.

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Ja gut müssen vlt net unbedingt 10 Stunden sein aber 5 sieht halt n bissl wenig aus.

Thema Testumgebung die kannst du ja vor dem Projektstart schon aufbauen.

Zumindest die Hardware kann ja schon dastehen und die Software wählst du ja sowieso erst im Projekt aus so hast du da schon mal Zeit gespart. Die du im Projekt für andere Sachen verwenden kannst.

Auch der Kaufmänische teil kommt dadurch nicht zu Kurz da du ja immer noch die SW wählen und evtl. Lizensieren musst.

Auch bietet sich hier ja an die Amortisation des Projektes auszurechnen.

Sprich wann hab ich die Kosten wieder rein dadurch, dass die Installationen

jetzt fast automatisch ablaufen und die Mitarbeiter in der Zeit anderes machen können. ( oder halt ne einfache Kosten Nutzen Rechnung ).

Wie gesagt das ist ein gutes Thema wo in viele Verschiedene Richtungen

denken kann um zum Ziel zu kommen.

Gruß Basty

P.S. Ich mach sowas beruflich ( SW Verteilung Image Server etc. )

Damit lässt sich gutes Geld verdienen.

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Danke für deine Tipps, werde die Doku dann denke auf 7 std. hoch setzen. Hab ich denn deiner Meinung nach noch irgendwas vergessen in meiner Realisierung des Projekts? Mehr server o.ä. brauch ich doch eigentlich nicht für die Umsetzung oder irre ich mich?

1 Stunde: Bestellung geeigneter Hard- und Software

2 Stunden: Installation der Testumgebung

1 Stunden: Installation des Servers (Linux)

2 Stunden: Konfiguration des DHCP Servers

6 Stunden: Installation und Einrichtung von Zenworks Desktop Managment

2 Stunden: Konfiguration der Novell Clients

1 Stunde: Erster Funktionstest des Imageservers und eventuelle Fehlersuche

2 Stunden: Migration der Images

2 Stunden: Abschließender allgemeiner Funktionstest und eventuelle Fehlersuche

Ausserdem habe ich schon überlegt was ist wenn die Prüfer fragen warum ich mich nicht für z.B. Acronis entschieden habe, da das wesentlich kostengünstiger ist und die Installation nicht so umfangreich.

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Ich würde an deiner stelle im Antrag nicht unbedingt schreiben

was du da genau für Software auf den Servern Konfigurierst.

Das gehört eher in die Doku ist mir jetzt erst mal noch aufgefallen.

Und ich glaube ehrlich gesagt nicht das ein Acronis die Anforderungen deines Projektes erfüllen würde. Außerdem müssten ja dann trotzdem wieder händisch PCs inst. werden um dann die Images zu ziehen ( Auch bei jeder Änderung ).

Kurzer tip zu einer Lösung für deine Aufgabe:

Du erstellst mit SW X eine Grundinstallation mit den Einstellungen die für alle

PCs gleich sind und je nach Einsatzgebiet werden dann nach der Grundinstallation die Rechner mit SW Bestückt punkt aus. EDIT: oder eben für jede Abteilung ein IMAGE geht auch.

Gruß basty

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Ja, das hatte ich auch schon überlegt. Aber das ganze so zu schreiben ohne die eigentlich software zu erwähnen ist garnicht so einfach! :D

Mit Zenworks muss man die Imageinstallation doch auch händisch vornehmen, also am der Workstation selbst, oder irre ich mich da! Man muss doch im Bios PXE aktivieren damit die Workastation vom netz aus bootet und anschließend an der Workstation das Image auswählen oder!?

Könnte ich dir mal eine Grafische Darstellung zukommen lassen die ich in meinen Projektantrag einfüge?

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Mit Zen Works kenn ich mich da ehrlich gesagt net so aus.

Ich kenn es so ( allerdings Windows Welt ).

Die Installation wird "scharf" geschaltet für einen bestimmten Rechner.

Und der Rechner muss dann nur noch neu gestartet werden ( PXE muss natürlich aktiviert sein und als erstes in Bootreihenfolge stehen )

Und dann läuft das alles.

Ob das mit Zen Works auch geht weiß ich leider nicht.

Wie gesagt die beste Lösung wäre wohl Grundinstallationsimage machen was wirklich nur das BS enthält sprich den Teil der auf allen Rechnern gleich ist.

Und dann mit einem Anderen SW Paket die Abteilungsspeziefische SW Installieren. So musst du die Grundinstallation genau einmal machen.

Gruß basty

So ich fahr jetzt erst mal nach hause ( ist n bissl weiter ) genug gearbeitet für diese Woche. Bin dann heute Abend wieder ereichbar am besten per PN.

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