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Winter-Wiki 2012/2013


Empfohlene Beiträge

Datenbank

Primärschlüssel

Eindeutiges Identifikationsmerkmal eines Datensatzes in einer relationalen Datenbank.

Attribut - Datenbank

DatenbankTypisierung gleichartiger Eigenschaften, z. B. Nachname, Vorname und Eintrittsdatum für den Entitätstyp Angestellter. Das Attribut oder die Attributkombination, deren Wert(e) die Entität eindeutig beschreiben, d. h. diese identifizieren, heißen identifizierende(s) Attribut(e),

Anormalie

Griechisch = Unregelmäßigkeit

• In der Informatik bezeichnen Anomalien in relationalen Datenbanken Fehlverhalten der Datenbank.

• Im Einbenutzerbetrieb können Anomalien durch nicht normalisierte bzw. denormalisierte Datenstrukturen entstehen und führen zu Inkonsistenzen. Man unterscheidet Einfüge-, Änderungs- und Lösch-Anomalien.

• Im Mehrbenutzerbetrieb einer Datenbank treten Anomalien durch unzulässigen parallelen Datenbankzugriff auf.

Anomalie (Informatik)

Beziehungstyp

Typisierung gleichartiger Beziehungen; z. B. Angestellter leitet Projekt

Denormalisierung

• findet ausschließlich auf der internen Ebene statt und entbindet nicht von der Forderung, zuvor die konzeptionelle Ebene zu normalisieren.

• Unter Denormalisierung versteht man die bewusste Rücknahme einer Normalisierung zum Zweck der Verbesserung des Laufzeitverhaltens einer Datenbankanwendung.

• Die Ausführung eines Joins ist für das DBMS meistens zeitaufwändiger, als der Zugriff auf eine einzige Tabelle. Die zweite oder dritte Normalform wird meistens zurückgenommen mit dem Ziel, einen Join zu vermeiden.

• Nachteilig ist oft der zusätzliche Aufwand, der getrieben werden muss, um die redundanten Daten konsistent zu halten. Es besteht die Gefahr von Datenanomalien auf Grund der redundanten Speicherung.

• Verbessert die Leistung, aber erhöht den Speicherbedarf

Entität (Entity) – reelles Objekt

Substantive = ENTITY („Informationsobjekt“)  werden immer in Singular und in Großbuchstaben geschrieben.

• individuell identifizierbares Objekt der Wirklichkeit;

• der Angestellte Müller, das Projekt 3232

• Entity – Liste: KUNDE, AUFTRAG, ARTIKEL

Kardinalität - (Datenbanken)

Die Kardinalität einer Menge ist die Anzahl der Elemente in dieser Menge.

Die Kardinalität einer Datenbanktabelle (Relation) ist die Anzahl der Zeilen in dieser Tabelle.

Die Kardinalität einer Spalte (Attribut) einer Datenbanktabelle ist die Anzahl der verschiedenen Attributwerte in dieser Spalte.

Mengenangabe in Beziehen Beispiel: MITARBEITER arbeitet in ABTEILUNG (n : 1)

Jeder Mitarbeiter arbeitet in 1 Abteilung; in jeder ABTEILUNG können n MITARBEITER arbeiten

Konsistenz – Konsistent – Datenbank

Als Konsistenz bezeichnet man bei Datenbanken die Korrektheit der in der Datenbank gespeicherten Daten. Inkonsistente Datenbanken können zu schweren Fehlern führen, falls die darüberliegende Anwendungsschicht nicht damit rechnet.

Referentielle Integrität

(RI) ist ein Begriff aus der Informatik. Man versteht darunter Bedingungen, die zur Sicherung der Datenintegrität bei Nutzung relationaler Datenbanken beitragen können. Nach der RI-Regel dürfen Datensätze (über ihre Fremdschlüssel) nur auf existierende Datensätze verweisen.

Danach besteht die RI grundsätzlich aus zwei Teilen:[1]

• Ein neuer Datensatz mit einem Fremdschlüssel kann nur dann in einer Tabelle eingefügt werden, wenn in der referenzierten Tabelle ein Datensatz mit entsprechendem Wert im Primärschlüssel oder einem eindeutigen Alternativschlüssel existiert.

• Eine Datensatzlöschung oder Änderung des Schlüssels in einem Primär-Datensatz ist nur möglich, wenn zu diesem Datensatz keine abhängigen Datensätze in Beziehung stehen.

Beispiel anhand zweier Tabellen

• Angenommen man hat eine Tabelle "Angestellte" in der sich der Fremdschlüssel "Projekt" befindet. Dieser Fremschlüssel referenziert also auf eine Tabelle "Projekte" und gibt an, in welchem Projekt der Angestellte arbeitet.

• Wenn in der Tabelle "Angestellter" das Projekt "5" als Fremdschlüssel eingetragen ist, muss in der Tabelle "Projekte" diese "5" auch als Primärschlüssel auftauchen.

Relationale Datenbank

In den relationalen Datenbanken werden keine Objekte, sondern Fakten und die Relationen dieser Fakten untereinander gespeichert.

Relation - Datenbank

Eine Beziehung zwischen mehreren Mengen.

Eine Relation ist gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

• Einen eindeutigen Namen

• Mehrere Attribute (Spalten)

• Keine bis viele Datensätze (Tupel bzw. Tabellenzeilen)

• Einen einzigen Wert pro Attribut in einem Datensatz

• Einem Primärschlüssel, der einem oder mehreren Attributen besteht und der eindeutigen Identifizierung des Datensatzes dient.

Redundanzen- Datenbank

(mehrfaches Festhalten des gleichen Sachverhalts), Wiederholung

Eine Informationseinheit ist dann redundant, wenn sie ohne Informationsverlust weggelassen werden kann. Das Identifizieren und Entfernen solcher Redundanzen heißt Deduplizierung.

Redundanzfreiheit gilt als Grundprinzip für ein logisches Datenmodell.

Prozeduren (SQL)

Eine gespeicherte Prozedur oder Stored Procedure beschreibt eine Folge von Anweisungen.

• Geringere Netzwerklast, da nur das Ergebnis zum Client übertragen wird

• Schnellere Ausführung als vergleichbare Einzelanweisung

• Ergebnisse werden vom Datenbankserver im Cache gespeichert. Erneute Abfragen werden dadurch zusätzlich beschleunigt

• Bei Veränderungen am Datenbankdesign müssen nur die Prozeduren am Server und nicht etwa Abfragen in Programmen geändert werden

Trigger (SQL)

Datenbanktrigger stellen eine Sonderform von gespeicherten Prozeduren dar. Trigger werden automatisch ausgeführt, wenn ein Ereignis auf dem Datenbankserver eintritt. Es werden DML-Trigger (Data Manipulation Language) und DDL-Trigger (Data Definition Language) unterschieden. DML-Trigger werden für INSERT, DELETE oder UPDATE Anweisungen auf Tabellen oder Views eingesetzt. DDL-Trigger werden bei CREATE, DROP, GRANT, DENY, REVOKE, ALTER und UPDATE STATISTICS Anweisungen, sowie bei einigen Systemprozeduren ausgelöst.

Views (SQL)

Der View stellt eine virtuelle Tabelle in einem Datenbanksystem dar. Datenbankabfragen können als Views gespeichert und später wie andere “echte” Tabelle angesprochen werden. Da die Daten in normalisierten Datenbanken auf mehrere Tabellen verteilt sind, stellt der View eine echte Erleichterung für all jene dar, die das Datenbankschema nicht exakt kennen.

Ein Vorteil von Sichten ist, dass das DBMS keinen zusätzlichen Aufwand zur Vorbereitung der Abfrage benötigt. Die Sicht-Abfrage ist vom Parser bereits bei der Erstellung syntaktisch zerlegt und vom Anfrageoptimierer vereinfacht.

Ein Nachteil von Sichten kann sein, dass die Komplexität der dahinter liegenden Abfrage unterschätzt wird. Der Aufruf einer Sicht kann zu sehr aufwändigen Abfragen führen und der unbedachte Einsatz solcher dann zu erheblichen Performanceproblemen.

Transitive Abhängigkeit

Funktionale Abhängigkeit über mehrere Attribute einer Tabelle.

3. Normalform

Die dritte Normalform ist genau dann erreicht, wenn sich das Relationenschema in 2NF befindet, und kein Nichtschlüsselattribut von einem Schlüsselkandidaten transitiv abhängt.

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durchlesen kann trotzdem nicht schaden...man muss es doch net komplett auswendig wissen

Danke!

Ziel war es, wenn auch was kurzfristig, stichpunktartig zu jedem Thema etwas zu schreiben, sodass man sich alles mal in Ruhe durchlesen kann und vielleicht etwas für heute hängen bleibt. Nun isses ja vorbei. :D

Keiner hat gesagt "Das sind die Themen die ihr lernen müsst!".

Ziel war es allerdings auch nicht komplette Wiki-Einträge per Copy Past hier einzufügen. ;)

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