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IHK: Über 90 Prozent bestehen die IT-Prüfung


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IHK: Über 90 Prozent bestehen die IT-Prüfung

Horrormeldungen über das schlechte Abschneiden der Auszubildenden bei den Prüfungen für IT-Berufe haben sich nach Mitteilung der IHK Bochum nicht bestätigt.

Über 90 Prozent der Auszubildenden in den Berufen Fachinformatiker/-in, IT-System- und Informatikkaufmann/-frau sowie IT-Systemelektroniker/-in im mittleren Ruhrgebiet legten erfolgreich Ihre Prüfung ab. Dabei wurde gleich zweimal die Traumnote „sehr gut“ erzielt. Eine Leistung, die von hoher Motivation, aber auch von qualifizierter Ausbildung zeugt.

Mit diesem Ergebnis liegt die Bestehensquote für die Auszubildenden in den IT-Berufen bisher höher als bei den Lehrlingen in den übrigen von der IHK betreuten Ausbildungsbe-rufen, die seit Jahren rund 80 Prozent beträgt.

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ist ja wirklich schön, daß das Ergebnis im mittleren Ruhrgebiet so ist. Wird jedoch wohl kaum repräsentativ sein können. Bei uns in Berlin sind aus meiner Klasse (Umschulung Inforamtikkaufleute) 8 von 21 Teilnehmern durchgefallen. Das ist mehr als ein Drittel und lag übrigens überwiegend daran, daß die IHK das enstprechende Projekt als unzureichend bewertete, und zwar inhaltlich (und obgleich sie es genehmigt hatten!).

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  • 2 Wochen später...

>>die IHK das enstprechende Projekt als unzureichend bewertete<<

Unzureichend heißt aber auch, mangelnde Vorbereitung. Vielleicht sollte man sich zusammenschließen und die Präsentationen vorher mit seinen Komolitonen ansehen und beraten. Ein kleines Beispiel:

Unser Komolitone hatte die Projektarbeit "SMS-Enterprise-Server installieren und in ein bestehendes NT-Netzwerk integrieren" oder so ähnlich. Bei seiner ersten Präsentation beschrieb er alle Vor- und Nachteile des SMS, sowie, was der SMS-Server alles kann. Das war keine Projektpräsentation sondern eine Produktvorstellung.

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Also in wie weit dieser Traumwert etwas mit guter Ausbildung zu tun hat ist fraglich.

Das in der Ausbildung noch große Mängel sind (auch in der Prüfung) das ist wohl ein Fakt.

Wenn nun die Prüfungen "hochgewertet" werden, kann man doch daraus nicht auf eine gute Ausbildung schliessen.

IMHO versuchen da nur wieder ein paar IHK'ler ihren Kopf zu retten indem aus zurechtgedeichselten Werten Schlüsse auf die Ausbildung gezogen werden.

In Zeiten wo wir von Greencards und von globalem Wettbewerb reden wäre es sinnvoller wenn die Jungs sich nicht auf "schön geredeten" Prüfungsergebnissen ausruhen würden sondern jetzt erst recht mit oberster Priorität an einer Verbesserung der IT-Ausbildung gearbeitet würde.

Schliesslich der globale Wettkampf in dieser Branche nicht nur die IT-Branche sondern die weltweite Stellung hätte auch großen Einfluß auf andere Branchen.

TheFirst

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Hallo zusammen,

wenn die IHK einem Projekt zustimmt, heißt dies noch lange nicht, das es auch positiv bewertet werden muß. Da kommt es schon erheblich auf den Inhalt der Dokumentation und der Präsentation an. Insbesondere werden dort bewertet:

Präsentation

1. Aufbau und inhaltliche Stuktur

- sachliche Gliederung

- Logik

- Zielorientierung

(40%)

2. Sprachliche Gestaltung

- Ausdrucksweise

- Satzbau

- Stil

(20%)

3. Zielgruppengerechte Darstellung

- Medieneinsatz

- Visualisierung

- Körpersprache

(40%)

Fachgespräch

1. Beherrschung des für die Projektarbeit relevanten Fachhintergrundes

(40%)

2. Problemerfassung, Problemdarstellung und Problemlösung

(30%)

3. Argumentation und Begründung

(30%)

Nun solltet Ihr Eure mündliche Prüfung noch mal in Ruhe analysieren. Es hat ganz sicher keinen Sinn, die Prüfungsanforderungen herunterzuschrauben, damit auch noch der letzte (ich möchte damit keinem zu nahe treten) die Prüfung besteht. Ein Prüfung hat den Zweck zu überprüfen, ob die Leistungen ausreichen, um in der freien Wirtschaft zu bestehen. Leider sind da einige noch ziemlich weit von entfernt. In einigen Punkten gebe ich Euch natürlich Recht, die Ausbildung muß noch einen riesen Sprung nach oben machen. Allerdings sollte man sich schnell von der Meinung lösen, dass einem immer etwas beigebracht wird. Gerade in unserer Branche kommt es auf eine ständige Weiterbildung an, auch wenn die Lehre lange abgeschlossen ist. Das allerdings könnt Ihr nur selbst in die Hand nehmen und lernen, lernen, lernen. Das Wissen von heute ist morgen bereits überholt.

Gruß EGTEB

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