7. Februar 200521 j Hallo Leute, vielleicht kann mir einer von euch helfen: Ich muss zwischen zwei Büro-Bereichen eine Datenverbindung aufbauen. Diese beiden Gebäude stehen allerdings etwa 15km auseinander (keine Sichtverbindung). Die Kosten dafür sollen sich selbstverständlich in Grenzen halten. Meine erste Überlegung war natürlich, ein VPN übers Internet aufzubauen. Allerdings soll das System auf keinen Fall mit dem Internet in Kontakt kommen! Was kann man denn noch machen? Ein Kabel quer durch Berlin zu verlegen dürfte etwas schwierig werden... Hat denn jemand Erfahrung mit Standleitungen usw.? mfg, KaZaK
7. Februar 200521 j Wieso kein VPN ? Was spricht dagegen? VPN 128Bit verschlüsseln und dann denk ich mal kann da absolut nix passieren. Allerdings wenn da heikle Daten transferiert werden sollte man sich ins Thema schon einlesen, nicht das die VPN Verbindung dann offen ist wie ein Scheunentor...
7. Februar 200521 j "Was spricht dagegen?"...nun ja, ein massiver Grund: "Chef" Das System hat bis jetzt absolut keine Verbindung zur Außenwelt, und das soll seiner Ansicht nach auch so bleiben. Ich werde es ihm auf jeden Fall vorschlagen, aber ich sehe dafür irgendwo in Richtung dunkelgrau bis schwarz... mfg, KaZaK
7. Februar 200521 j Im grunde bleiben dir da nicht viele möglichkeiten 1. VPN tunnel durchs netz (demnach welche daten darüber fliesen gibt es da rechtliche bzw. Kundenvertrags bedingte einschränkungen ) 2. Leitung vom Rosa T (kosten vermutlich ein heiden geld) 3. Richtfunkverbindung (Fällt aber vermutlich wegen der entfernung bzw. des felendem sichkontaktes weg)
7. Februar 200521 j moin moin, also wir haben ein paar standleitungen um aussenstandorte anzubinden. sone ISDN standleitung kostet bei uns monatlich ca. 300-400euro. ich sehe es nicht als die beste lösung, aber wohl als die sicherste.
8. Februar 200521 j bei uns machen das die telekomiker... haben ein paar standleitung mit doppelter isdn geschwindigkeit...
11. Februar 200521 j Ein VPN ist bei richtiger Konfiguration meist sicherer als eine Standleitung da alle Daten verschlüsselt übertragen werden. Günstiger ist ein VPN allemale - es müssen nur die anteiligen Kosten an den Internetanschluss und die Kosten für die zwei VPN-Gateways + Installation und Konfiguration addiert werden. Als VPN-Gateways können Hardware-Lösungen oder Linux-Distris wie IPCop die auch auf alter Hardware laufen verwendet werden. Es ist an dir dem Chef die Sicherheitsmerkmale der verschiedenen Lösungen zu erklären und den Kosten gegenüberzustellen... mfg cane
17. Februar 200521 j also ich würde auch am ehesten zu VPN tendieren. kostet keine unmengen von geld und is eine einfach aber auch absolut sichere sache wenn mans richtig macht. wir nutzen bei uns auch VPN um einige standorte in aussen bezirken ans Netz anzubinden.
17. Februar 200521 j Ein Kabel quer durch Berlin zu verlegen dürfte etwas schwierig werden... Wieso? Außerdem denke ich mal das es sowas eh schon gibt, mehr oder weniger Telekom anrufen, fragen obs n Glasfaserkabel zwischen Geböuden a und b gibt und was man machen muss um es nutzen zu können. Notfalls schnallst dir ne kleine kabelrolle auf den rücken und besuchst die kanalisation von Berlin
24. Februar 200521 j nimm vpn und dazu gibts noch einen token oder mehrere je nach bedarf. mit dieser methode ist es relativ sicher eine vpn verbindung aufzubauen. unsere firma (naja kann man im öffentlichen dienst ja nicht wirklich davon sprechen) benutzt diese methode zur fernadministrierung. und es scheint eine sichere methode zu sein da be iusn datenschutz sehr hoch angerechnet wird.
24. Februar 200521 j Wenn dein Chef kein VPN will dann ist das seine Sache. Einfach wärs damit. Performance ist ne andere Sache. Ansonsten mal bei der Telekom anrufen und mal Infos anfragen, was es für Leitungen gibt die in Deiner Ecke liegen und ob man die mitnutzen kann. Oder halt doch Richtfunk. Direkter Sichtkontakt ist ja -eigentlich- nur bei einem "Richtlaser" erforderlich. :confused: Hier zB http://www.pandacom.de/richtfunk/ findest Du ein paar Infos über Richtfunk.
25. Februar 200521 j also ich würde auch am ehesten zu VPN tendieren. kostet keine unmengen von geld und is eine einfach aber auch absolut sichere sache wenn mans richtig macht. wir nutzen bei uns auch VPN um einige standorte in aussen bezirken ans Netz anzubinden. Wenn man zwei Standorte verbinden will und sich ein wenig mit VPN beschäftigt ist das ganze auch im Eigenbau realisierbar. Eine Möglichkeit wäre der Einsatz von einem Rechner mit installiertem IPCop pro Standort. Mehr zu IPCop: http://ipcop.org/ http://ipcop-forum.de/ nimm vpn und dazu gibts noch einen token oder mehrere je nach bedarf. mit dieser methode ist es relativ sicher eine vpn verbindung aufzubauen. Für eine net2net-Verbindung ist der Einsatz von Token oder Smartcard als Zertifikatsspeicher IMHO nicht unbedingt nötig. Die Authentisierung und Verschlüsselung per x509 Zertifikat oder PSK (Primary Shares Key = Passwort) sollte auf jeden Fall ausreichend sein. mfg cane
25. Februar 200521 j Wie schnell soll die Leitung denn sein? Wieviele Daten gehen über die Leitung ? Wenn dein Chef keine I-Net Verbindung will, dann wirst du kaum um das Mieten der Telekom (oder welcher Provider auch immer) -Leitung rumkommen. Hier in dieser Region kostet eine 2 MBIT-Leitung (S2M) ca. 500 Euro im Monat. Die gemieteten Leitungen haben auch den Vorteil, dass du in beide Richtung garantierte 2 MBIT hast. (Um noch weitere Kosten zu sparen könnten mit dieser Lösung auch interne Telefonate über die Leitung per VOIP gehen)
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