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Wie sieht die Zukunft aus ?


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Hi

Ich schildere kurz mal meine Situation. Ich glaube hier gibts genung helle Köpfe die mir weiterhelfen können...

Zur Zeit studiere ich WirstchaftsPädagogik im 1. Semester an einer UNI. Das ganze ist aber doch ziemlich theoretisch. Wollte eigentlich Informatik studieren, aber da ich jetzt nich so der begeisterte Mathematiker bin, hab ich das dann doch lieber gelassen. Aber wenn das mit der UNI nix werden sollte hab ich vor eine Ausbildung zum Fachinformatiker zu machen !

Jetzt zu den Fragen...

- Was verdient man im Schnitt Netto im Monat (Pi mal Daumen)

- Muss man gut in Mathe sein, um die Ausbildung erfolgreich absolvieren zu können ? ( Fachinform. bezügl. Medien&Kommunikation )

- Gibt es sowas wie eine Liste aller Berufsschulen bzw. Berufskollegs in BadenWürttemberg ?

- Wie ist der Job ? Hat man nach 10 Jahren einen kaputten Rücken oder ne Brille ? Oder hat man den Job überhaupt noch ? ( techn. Fortschritt usw ). Kann mir nich vorstellen, dass man den Job bis zur Rente halten kann ? Wer will schon einen >50 Jährigen ? Ich glaube da peilt man das doch alles nicht mehr ( ohne jetzt jemanden beleidigen zu wollen )

Das wars vorerst mal. Danke ! :-)

Wesp :P

<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 12. November 2001 00:16: Beitrag 1 mal editiert, zuletzt von Wesp ]</font>

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Um Klarzustellen: Du redest von "Fachinform. bezügl. Medien&Kommunikation" und vorher von Informatik. Ich gehe deshalb davon aus, daß Du den Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung meinst.

Wegen den Gehaltsfragen -> Suchfunktion benutzen. Aber es hängt natürlich davon auch ab, was Du am Ende kannst und wie man Dich produktiv Einsetzen kann. Nicht jeder Fachinformatiker hat dieselbe Leistung. Viele können nach der Ausbildung überhaupt nix programmieren und wenn, dann sind die Unterschiede in den Fähigkeiten oft fatal! Es hängt natürlich auch von Deinem Verhandlungsgeschick und Zusatzqualifikationen ab!

Das Mathe kannst Du abhaken. Sobald Du die 4 Grundrechenarten und vielleicht noch Prozentrechnen (Kettensatz o.ä.) beherrschst kannst Du den Anwendungsentwickler problemlos bestehen. Um jedoch auf die UNI zu dürfen mußt Du schon ein wenig überm Realschul-Mathe-Standard sein und das reicht dann auch bestimmt für die meisten Programmierprojekte aus. Ansonsten kann man sich ja noch selber weiterbilden und -lernen.

Von einer Liste weiß ich nix, aber es gibt ja Suchmaschinen und wenn eine Berufsschule nicht im Internet ist, dann taugt sie meist auch nichts. Das beste ist aber nicht die betriebliche Ausbildung zu machen, sondern die Verkürzte Vollzeit-Umschulung. Bei uns waren auch viele UNI-Abbrecher und die hatten auch bisher noch keinen anerkannten Beruf. Halt mit den Leuten reden, denn mit FH oder Abi ist die verkürzte Ausbildung kein Problem.

Ich programmiere schon seit über 20 Jahren und hänge wohl mehr an der Kiste als ein Durchschnittlicher EDV-Arbeitnehmer (sagen wir zwischen 6-12 Stunden am Tag). Also ich habe keine Rückenschmerzen (höchstens wenn ich mal nachts schlecht liege). Man muß halt einen einigermaßen durchtrainierten Rücken haben, dann passiert da auch nix - halt etwas Sport und Bewegung (täglich). Was eher ein Problem ist, das sind die Augen. Arbeite ich sehr sehr lange nonstop am Bildschirm kann sich tatsächlich eine zeitweise sehunschärfe auf Entfernung einstellen. Doch schon nach 1-2 Tagen ohne Computer (wochenende) ist das Problem behoben und wieder auf normalsicht. Das könnte man bestimmt noch unterbinden, wenn man regelmäßig alle 1-2 Stunden für 5 Minuten so weit wie möglich in die Ferne schaut um die Augenmuskeln zu entspannen. Ein gelegentlicher Parallelblick mit Sichtschärfe auf den Monitor kann man das auch im Rahmen halten. Das kann leider nicht jeder - aber fürs Schnelllesen habe ich das vor 2 Jahren gelernt, da braucht man halt ein wenig Augenübung. Das ist um eine Seite oder einen großen Textausschnitt gleichmäßig scharf in einem vergrößerten Sichtfeld zu erfassen. Alle haben bei mir gesehen, wie sich die Leistung dadurch trotz weniger (fast 0) Lernen bei mir dramatisch gut und schnell entwickelt hat - aber keiner konnte sich aufraffen das selber zu lernen. Ich empfehle das immer wieder jeden den ich treffe, weil durch Schnelllesen: 1) Viele Fehler beim Lernen ausgemerzt werden können. 2) Der Stoff und vor allem das Wesentliche schneller erkannt und erfaßt wird. 3) Unheimlich viel Zeit insgesamt eingespart wird. 4) Die Augen sich beim Photo-Reading und Speed-Reading prima entspannen (kein Zentralblick). 5) Das Wissen schneller miteinander in Verbindung gebracht werden kann und somit langsamer vergessen wird. Aber jetzt schweife ich zuviel vom Thema ab.

Mit dem technischen Fortschritt: Die Computertechnik führt überall in ALLE nur denk- und vorstellbaren Bereiche Einzug. Es gibt fast NICHTS was nicht schon oder sehr bald von Programmen abhängig ist. Die Programmierer werden die einzigen sein, die noch überhaupt "verstehen" was da vor sich geht und damit umgehen können. Ich weiß, daß die Anzahl der guten Programmierer immer ein Problem sein wird, weil (wie viele während der Ausbildung erkennen) nicht jeder zum Programmiererdasein geboren ist. Ein Programmierer, der schon seit Jungen Jahren Erfahrung hat ist mit 50 schon ein wandelnder Computer und dieses Wissen kann durch keinen Frischling so schnell ersetzt werden. Außerdem hält es einen geistig fit. Die Menschen vergessen gerne und leicht, daß das Gehirn auch ein Muskel ist (oder sich jedenfalls so verhält): Trainiert man es steigert es ungleich seine Leistung besser als jeder Körpermuskel und zwar bis ins hohe Rentenalter - es sei denn man hat Alzheimer oder halt was physiologisches - doch dann ist jeder Beruf im Eimer bei dem man das Gehirn einsetzen muß - und wenn man am der Kreissäge steht ist es dann auch nur eine Frage der Zeit bis man sich die Hand absäbelt.

Ob man etwas "peilt" oder auch nicht hängt halt auch sehr vom eigenen Engagement ab. Viele Programmierer kommen z.B. in die Datenbankprogrammierung rein und machen dann nur sowas - ihr Leben lang - und denken gar nicht daran in der Freizeit was anderes zu lernen oder zu programmieren, weshalb die auch irgenwann nur noch Fachidioten sind. Man sollte niemals geistig irgenwo einfach stehen bleiben - selbst wenn man halt ein geistiges Tief hat - man kann sich immer mit etwas beschäftigen, was einen weiter Vorwärts bringt und vielleicht auch noch interessant ist. Und ich glaube es gibt kaum etwas interessanteres als das Programmieren, wenn ich da an die vergangenen und zukünftigen Entwicklungen in Hard- und Softwarebereich blicke ...

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Vielen Dank für Deine Antwort. Da es jetzt schon spät ist und ich morgen zur UNI muss ( Mathe um 8 lol ) kann ich jetzt leider nicht ins Detail gehen. Ich komme aber auf Dein Posting zurück...

Besonders das mit dem "Schnell-Lesen" ist interessant. Auch wenns wirklich nicht zum Thema passt.

Bis Bald

mfg

Wesp

Ich freue mich über jeden Beitrag!

<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 12. November 2001 00:16: Beitrag 1 mal editiert, zuletzt von Wesp ]</font>

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