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Al.Thani

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  1. Al.Thani

    Auswahl des Ausbildungsbetriebs

    Ich persönlich würde mich überall bewerben, wo ich kann. Als ich mich beworben habe, stellte ich fest, dass sowieso alle Firmen sich nach einem sehr ähnlichen Muster präsentieren und die Firmengröße spielt nicht immer eine Rolle. Ich bin von einem 30 Mann Unternehmen zu einem 600 Mann Unternehmen gewechselt und die Ausbildung in dem 30 Mann-Betrieb war wirklich super und ist jetzt eine Katastrophe. Daher rate ich dir zu einigen wichtigen Punkten: 1. Nimm so viele Vorstellungsgespräche mit, wie du kriegen kannst 2. Frage nach was die Firma konkret macht im Tagesgeschäft 3. Frag nach ob sie alle (oder zumindest die meisten) Inhalte des Ausbildungsrahmenplanes auch vermitteln 4. Achte darauf dass sie sich auf das Kerngeschäft konzentrieren, was auch Kern der Ausbildung ist. Frag da GANZ KONKRET NACH und lass dich nicht mit Floskeln abspeisen. Sag ihnen ganz konkret "WAS ICH WIRKLICH WILL IST ENTWICKELN/NETZWERKE etc." Viele Unternehmen suchen Fachinformatiker um sie dann "nur" als Bürokraft oder Kaufmann einzusetzen, weil sie der Meinung sind es ist einfacher einen ITler zu nehmen und ihm BWL beizubringen, als einem Kaufmann etwas IT. Das wäre für dich in der Ausbildung ein großer Nachteil, weil deine Firma dann was ganz anderes von dir will, als die Berufsschule und die IHK. 5. Denke nicht in zu langen Zeiträumen. Wenn die Firma für die Ausbildung gut ist, danach die Konditionen aber nicht passen ist das JETZT und die nächsten 3 Jahre erst mal kein Problem für dich. Sobald deine Ausbildung beendet ist hast du einen Abschluss und kannst nochmal komplett neu mit deiner Firma verhandeln. Wenn du für sie interessant bist und sie für dich arbeitet ihr weiter zusammen. Wenn nicht dann nicht.
  2. Hallo zusammen, ich habe gegen Ende der Ausbildung leider ein paar Probleme bekommen und würde mich darüber gern mal mit ein paar Leuten austauschen. Ich bin Shahid 23, habe bereits eine Ausbildung gemacht, wollte dann Wirtschaftsinformatik studieren habe aber relativ schnell gemerkt, dass ich das auf dem Niveau nicht packe. Darum habe ich mich dazu entschieden die Ausbildung als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung zu machen. Die ersten beiden Lehrjahre habe ich in einer kleinen Firma in Hamburg mit JavaScript gearbeitet. Aus familiären Gründen musste ich zum September 2018 meinen Wohnort und auch meinen Betrieb wechseln. Leider hat sich seit dem vieles massiv verschlechtert. In der Berufsschule sind wir eine Klasse mit 24 FiSis und 3 FiAs und alles ist zu 99% auf FiSi gemünzt. Jedes Thema wird quasi nur Netzwerktechnisch betrachtet, Anwendungsentwicklung ist massiv abgespeckt weil das "ja nicht unsere Kernkompetenz" sei. Ich habe mir auch erlaubt dort nachzufragen wie die Schule sich das vorstellt, weil für FIAs ist das sehr wohl Kernkompetenz. Nach einigem hin und her hieß es dann, dass die Schule leider einfach fast nur personal für Netzwerk- und E-Technik hat, Lehrer mit Haupt- oder gar Nebenfach Programmierung seien einfach keine verfügbar. Ich fand es fair dass es so offen gesagt wird, aber geändert hat das natürlich nichts. Mein neuer Betrieb macht das Problem leider noch viel schlimmer. Programmiert wird eigentlich garnicht, dafür soll ich jede Menge Postfächer überwachen und E-Mails weiterleiten. Als ich nach fachlichen Tasks gefragt habe habe ich Excel-Tabellen zum auswerten (händisch durchgehen) bekommen um dann unsere Geschäftsstellen anzuschreiben, ob sie gerne neue ihre IT umstellen möchten. Über die vergangenen 4 Monate im Unternehmen war ich bestenfalls IT-Kaufmann, eher Kaufmann für Bürokommunikation, aber mit Sicherheit kein Anwendungsentwickler. Wenn ich Fragen zu Programmierthemen habe, etwa mit Hinblick auf die Abschlussprüfung hieß es immer dass es dafür leider keinen wirklichen Ansprechpartner gibt, man könnte ab und an mal einen Kollegen fragen der sei aber egtl immer sehr beschäftigt. Und selbst diese Personen sind bei den angesprochenen Themen oft total blank. Ich hatte vor Weihnachten mal eine fachliche Frage zu Objektorientierung, Vererbung und Polymorphie in den Raum geworfen, beruhend auf einer alten Prüfung, und mit den Begriffen wusste keiner so recht was anzufangen. Es wurde dann etwas gegoogelt und am Ende gesagt ich könne mir ja beim Verlag die Lösung zur Prüfung selbst kaufen. Einen richtigen Ausbilder gibt es aktuell (noch) nicht, was mich bei einer Unternehmensgröße von über 600 Leuten doch sehr wundert. Ich habe mir konkret aufgeschrieben, was ich wann von Unternehmensseite vermittelt bekommen habe und in 4 Monaten hatte ich an knapp 5 Tagen (wohl gemerkt an, nicht 5 volle Arbeitstage) an denen ich etwas eingearbeitet wurde und 0 Tage wo ich etwas ausbildungsrelevantes vermittelt bekommen habe. Ich habe aktuell schon begonnen alte Abschlussprüfungen zu machen und stelle leider fest, dass ich wichtige Ausbildungsinhalte eher wieder verlerne, als mein Wissen zu festigen oder gar auszubauen. Ich versuche aktuell in der Freizeit noch Lernen und etwas Programmierung unterzubringen, viel Zeit ist allerdings nicht da Nebenjob relativ weites pendeln etc.. Ein Azubi von uns hat vor wenigen Monaten die Winter-Prüfung IHK geschrieben und hatte im Teil I (Fachquali) massive Probleme, da er vielen Bereichen wie Programmieraufgabe, Interfaces, Objektorientierung etc. einfach total blank war. (Fairer weise muss man sagen er hat trotzdem gut abgeschnitten,m weil er WiSo etc. einfach SEHR viel gelernt hatte). Auch wenn ich es ungern so hart formuliere, in meinem neuen Unternehmen scheint einfach wenig Kompetenz in Sachen Anwendungsentwicklung vorhanden zu sein, selbst bei den absoluten Grundlagen. Den Ausbildungsbetrieb nochmal zu wechseln scheint mir so kurzfristig keine gute Idee. Ich wäge aber ab, ob ich einfach meinen Vertrag auflösen und als "Externer" an der Prüfung teilnehmen kann. Prüfungsrelevanten Input bekomme ich ja leider ohnehin nicht und so könnte ich bis dahin auf meinem alten Ausbildungsberuf arbeiten, bis ich die Prüfung extern machen kann und würde dadurch mehr als das dreifache verdienen, als ich es jetzt tue (leider ist die Ausbildungsvergütung auch unterdurchschnittlich). Hat jemand Erfahrungen mit diesem Vorgehen und kann mir dazu ein paar Tipps geben? Auch sonstiger, produktiver Input ist gern gesehen VG Shahid
  3. Al.Thani

    Schlechte Noten

    Zum Thema konkret: Nein du kannst nicht sitzen bleiben. Es wirkt sich ggf auf dein Abschlusszeugnis der Berufsschule aus (das rechnet jede aber anders zusammen). Das wichtigere hier ist aber deine IHK-Prüfung und auf die hat die Note (zumindest rechnerisch) keinen Einfluss. Ein guter Ausbildungsbetrieb kann und sollte in dem Fall natürlich mal nachhaken. Nachhilfe würde ich hier nicht als "aufgedrückt" sehen, sondern fände ich ein sehr positives Angebot der Firma, zumal das nicht mal deine Arbeitszeiten überschreiten dürfte rein rechtlich. Zum Thema zu viel E-Technik allgemein: Das Argument "kann nicht schaden" finde ich hier tückisch. Einerseits beschweren sich Firmen und Berufsschule oft, dass in 3 bzw. 2,5 Jahren nur sehr wenig Zeit ist die Fülle an komplexen Themen für Fachinformatiker zu schaffen, die alle relevant sind und es auch immer schwerer wird mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten weil sich das Wissen für Fachinformatiker sehr schnell erweitert. Gleichzeitig wird aber sehr viel Zeit darauf verwendet Themen zu unterrichten die nur am Rande interessant sind und quasi einen "Blick über den Tellerrand" darstellen. Das passt leider überhaupt nicht zusammen, da diese Themen oft nicht mal Prüfungsrelevant sind. Hier sollten definitiv erst mal die Kern- und Fachkompetenzen priorisiert werden und wenn dann noch Zeit ist (die es ja angeblich nicht gitb) noch etwas "Nice to know".
  4. Al.Thani

    Kündigung nach Ausbildungsende

    Ich finde du hast das vollkommen richtig gehandelt, denn auf die Möglichkeit einer Übernahme würde ich mich nicht verlassen, wenn du bis jetzt nicht mal ein Gespräch oder gar einen Vertrag hattest. Mancher Arbeitgeber verlässt sich ja darauf, dass die Leute auch erst mal ohne Vertrag erscheinen und arbeiten, aber das würde mir im Traum nicht einfallen, denn auch wenn es für sowas gesetzliche Regelungen gibt, gibt es für dich als Arbeitnehmer da viele Fallstricke angefangen von Versicherung bis hin zu wie viel verdienst du egtl ? Manche Betriebe haben auch Betriebsvereinbarungen zur Übernahme, aber du sagtest dein Betrieb ist klein und hat dann wohl keinen Betriebsrat, also halte ich das für sehr unwahrscheinlich. Fakt ist jedenfalls, so lange du keinen neuen Vertrag unterschrieben hast musst du nach Bestehen der Abschlussprüfung nicht mehr dort "antanzen", so du das nicht mehr willst. Es wäre allerdings dienlich dich dann vorher beim Arbeitsamt zu melden, damit du Geld bekommst falls deine neue Firma dich erst einen Monat später einstellt oder so.

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