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Kwaiken

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Alle Beiträge von Kwaiken

  1. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Man kann es ja mal versuchen. Stellt sich nur die Frage, ob das kalkuliert ist, oder der Recruiter einfach nur keine Ahnung von seinem Metier hat. Hatte schon die ein oder andere Anfrage, die sich auf Tätigkeiten während meiner Ausbildungszeit bezieht. Und nein, ich habe sie nicht vor kurzem abgeschlossen ;-) Ein anderer Recruiter hat einem Kollegen eine Junior-Stelle angeboten, obwohl er fast 20 Jahre BE und "Principal Consultant" im Profil stehen hat. Und wenn ich von den Damen und Herren aus co.uk anfange, wird das hier ein Brandbrief. Zum Thema Fachkräftemangel: Wenn sich auf eine COBOL-Entwickler-Stelle in Passau pro Woche nur drei Leute bewerben, steht morgen in den Schlagzeilen: "Eklatanter IT-Fachkräftemangel bedroht deutsche Metropole". Einfach lächeln, mit dem Kopf schütteln und weiter scrollen.
  2. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Hier bitte auch in Betracht ziehen, dass die breitere Datenbasis durch eine Vielzahl an Kunden auch zur Folge hat, dass es hier höhere Sicherheitsstandards gibt. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Dienstleister, die Kundendaten bearbeiten, achten sehr darauf, dass sie auch gewisse Standards einhalten und übererfüllen. Das ist den regelmäßigen Audits geschuldet, den Ausschreibungen, die dies verlangen und z. B. auch Sicherheitsklassifizierungen (Ausstattung Fenster, Gebäude, Zugang, Rechenzentrum, ...) , die vor allem im Behördenbereich verlangt werden. Das gleicht das Risiko durch das prall gefüllte Datenbecken mit den Kundendaten wieder aus. Ob nun vollständig oder nicht, darüber lässt sich sicherlich streiten. Meiner Meinung nach, ja. Wem ich nichts abgewinnen kann, ist dem Trend zum Outsourcing an Dienstleister außerhalb eigener Landesgrenzen. Die Nachteile liegen auf der Hand und haben sich seit dem Hype vor ~12 Jahren bei vielen Firmen deutlich bemerkbar gemacht. Mehrere meiner Kunden haben ihre "Service Desks" und andere Teilgebiete ihrer IT wieder nach Deutschland geholt, weil die Erwartungen am Ende nicht erfüllt werden konnten. Weder qualitativ, was die Arbeit betrifft, noch finanziell.
  3. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Beziehst Du dich auf den Umstand, dass bei den Dienstleistern mehrere Kunden ihre Daten haben und das Gefahrenpotential und ein evtl. Schaden dadurch höher ist, oder geht es Dir darum, dass der spezialisierte Dienstleister seine Teilaufgabe schlechter im Griff hat, als der Auftraggeber?
  4. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Gestern gesehen. Man muss sich die Perversität einfach mal auf der Zunge zergehen lassen, wie die Zahl der 87.000 Fachkräfte zustande kommt: Man geht also einfach davon aus (aufgrund von Befragungen, soso), dass auf jede gemeldete Ingineursstelle bei der AA die Betriebe 6 Stellen zu besetzen haben, die nicht ausgeschrieben werden. Also multiplizieren wir einfach mal jede gemeldete Stelle mit diesem Faktor und schon haben wir uns einen Mangel gezaubert. Und dieses hohe Gehalt, was die Bewerber davon abhält nach Deutschland zu kommen! Das muss unbedingt von 66.000 EUR auf 36.000 EUR runter. Denn wer für ein hohes Gehalt nicht nach Deutschland kommt, der kommt bestimmt für ein geringeres. Die Gleichung ist also: Zu viele Aufträge bei zu wenig Fachkräften -> wir brauchen mehr Fachkräfte, die die Aufträge abarbeiten. Daraus folgt: Mehr abgearbeitete Aufträge = mehr Umsatz und mehr Gewinn. Wer mehr Umsatz und Gewinn macht, kann dann aber nur einen geringen Lohn an den zahlen, der den Gewinn erwirtschaftet? Bitte was?! Um es mit den Worten des Statistikers aus dem ARD-Beitrag zu sagen: "Das ist total verrückt!"
  5. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Du bist Freelancer, nicht? Das ist bei Dir noch was anderes. Aber als Angestellter sucht man ja i. d. R. keinen Job, wo man sich im Gehalt verschlechtert... Da ist der dezente Hinweis darauf, dass man z. B. nicht über Stellen reden braucht, die unter 50k angesiedelt sind, beiderseits der Zeitersparnis dienlich. Mich kannst Du mittlerweile mit denen jagen. Vor kurzem hat mich einer angerufen und ich habe die Stelle abgelehnt. Dann kam zwei Tage später eine Mail mit dem gleichen Inhalt, als ob wir nie telefoniert hätten. Als ich hier auch ablehnte, bekam ich eine Woche später eine XING-Nachricht... also wenigstens eine Excel-Liste sollten die führen, wen sie schon mit ihrem Zeug genervt haben, um peinliche Doppelanfragen zu vermeiden. Bei einem anderen musste ich seinen AG anschreiben, damit er meinen CV aus seiner DB nimmt... ich blocke mittlerweile alle Anfragen aus UK. Zeitverschwendung.
  6. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Genauso soll es sein. Sonst ist ein HH ja nutzlos. Wahllos Leute in XING/Linkedin anschreiben kann auch das Unternehmen. Er hat mich angesprochen, nicht ich ihn. Wenn er sich zurücklehnt und sagt: "Und nun erzählen Sie mal, warum wollen sie den Job und warum meinen Sie, der Richtige für meinen Auftraggeber zu sein?", würde ich mich für das Gespräch bedanken und ihm viel Erfolg bei der weiteren Suche wünschen. Es ist ein beidseitiges Vorstellungsgespräch! Das Unternehmen stellt sich vor, man sich selbst auch. Das Unternehmen erzählt, was sie suchen und Du erzählst im Gegenzug von deinen Wünschen an die neue Position. Wenn beide Ansichten halbswegs übereinstimmen, gut. Und wenn nicht, dann ist es besser, wenn man das im VG herausfindet und nicht hinterher. Je offener man miteinander umgeht, desto erfolgsversprechender ist die zukünftige Zusammenarbeit. Es nützt niemandem was, wenn der MA kurz nach der Einarbeitungsphase flüchtet oder das Unternehmen sich ob der Qualitäten des MA getäuscht sieht und die Person noch in der Probezeit entlässt... zudem wirft es ein sehr schlechtes Licht auf den HH. Auch Sicht des MA und auch den Unternehmens. Meine Güte... das ist ja fast schlimmer als die Headhunter aus UK. Aber alles abschreiben würde ich nicht. Dann höflich nachfragen, wieviele Teammitglieder die Abteilung hat. Evtl. ist das Team im Aufbau und man sucht eine gute Persönlichkeit für den Lead. Wenn man merkt, dass das einzige, was man leitet die vertrocknete Topfpflanze im Büro ist, kann man immer noch absagen. Das ist wiederum normal. Es bringt ja nichts über eine Position zu sprechen, derer Limit 50k ist und Du aber bereits bei 75k p. a. liegst. Zeitverschwendung für dich und den HH. Dann lieber im Vorfeld abklären, ob es sich lohnt, weiter über die Stelle zu sprechen.
  7. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    8 Angebote? Das ist kein HH, das ist eine Lebenslauf/Stellenbeschreibungs-Abgleichsstation... daher auch die nichtssagenden Stellenbeschreibungen. Wie die Positionen, so auch der HH. Ich habe die besten Erfahrungen mit HHs gemacht, die das Unternehmen wirklich kennen und evtl. auch schon Leute dorthin vermittelt haben. Der verschweigt dann auch nicht die negativen Aspekte, wie z. B. evtl. starre Strukturen oder konzernbedingte, längere Entscheidungswege. Im Endeffekt hat er ein gesteigertes Interesse daran, den MA nicht nur zu vermitteln, sondern dafür zu sorgen, dass dieser die Problezeit übersteht und weder er sich selbst, noch das Unternehmen sich getäuscht fühlt weil der MA nicht ins Unternemen oder das Unternehmen nicht zum MA passt. Wenn mir die angebotene Position nicht gefällt und der HH meint, der hätte noch 8 weitere Angebote für mich, ist das Gespräch schon vorbei. Dass im Vorfeld keine genauen Daten veröffentlich werden ist jedoch normal. Aber spätestens der HH sollte einem zu den Eckdaten etwas sagen können. Kann er das nicht, so wäre mir meine Zeit für alles Weitere zu schaue.
  8. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Wie konnte das denn passieren? Hatte der ÖR Zensor Urlaub?!
  9. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Vielleicht liegt es daran, dass deine Kollegen seltener in Konzernen unterkommen. Zum anderen ist hier auch eine Spanne angegeben: 0-2. Und du gehst immer nur von 0 BE aus. Warte mal ab, was passiert, wenn deine Kollegen das erste Jahr voll haben. In den ersten ein bis drei Jahren sind die größten Gehaltssprünge bei Einsteigern in der selben Firma drin. Danke! Der Durchschnittswert eurer Exemplare liegt (wie auch bei meinem Posting) bei ~36,2k. Und schon haben wir den Wert aus dem Artikel (0-2 Jahre Berufserfahrung: 35-45k) getroffen. Das sagt uns, dass hier Leute wohl ein Problem damit haben, zu verstehen was Durchschnittswerte sind. Bei 3 Konzernen verdient man 55k, bei den 100 KMUs jedoch nur 30k. Während man pro Konzernen evtl. 100 Sysadmins hat, hat man pro KMU vielleicht 3. Man rechnet aber nicht den Durchschnitt pro Firma (30,72k im Duchschnitt), sondern pro Mitarbeiter (~42,5k). Nur weil man sich selber entweder oberhalb oder unterhalb der Statistik wiederfindet, muss sie nicht zwangsläufig falsch sein.
  10. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich wollte gerade eine Antwort auf dein Posting formulieren und habe dann deinen zweiten Post gelesen... ne, hier bin ich raus. Ich lasse dich dann doch lieber mit deiner interessanten Definition von Durchschnittsgehältern allein.
  11. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass in dem Thread *alle* Einstiegsgehälter drin sind. I. d. R. geht man mit seinen Gehaltsdaten eher zurückhaltend um; vor allem wenn man mit dem Gehalt zufrieden ist. Daher kann man den Schnitt dort durchaus als tief gestapelt betrachten. Ich habe mir jetzt dennoch die Mühe gemacht und 40 Exemplare von 0-2 Jahre BE der letzten Seiten des Threads hergenommen (ohne Schweizer) und komme auf knapp 37k im Schnitt. Da ich bis 2012 runter bin, kann man den Betrag auch auf 2014 münzen und davon ausgehen, dass dieser noch ein paar Cent höher liegt. Wie gesagt: Für mich scheinen die Zahlen - denkt man an Tarifgehälter und Konzerne - plausibel.
  12. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Alle die mehr verdienen als ich, haben einfach nur Glück gehabt. Alle die weniger verdienen, sind Minderleister. Evtl. bist es ja Du, der im Vergleich einfach nur zu wenig verdient... Man sollte sich nie als Maßstab nehmen. Ich bin im Mittelstand und in Konzernen unterwegs und kann Dir bestätigen, dass die Admins mit >10 Jahren Erfahrung (bedenke: 40 Jahre iOS oder DB2/Oracle-Admin ist auch ein Admin) i. d. R. in diesem Bereich - >20 auch deutlich höher - liegen. Die Klitschen sind in der Minderheit und die "Mädchen für alles"-Stelle ist kein Admin-Position. Das kommt darauf an, ob Du es witzig findest. Ich würde mir eher Gedanken um mein Gehalt machen.
  13. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Nunja, das bei der Stelle geforderte Thema beackere ich seit über 10 Jahren von allen Seiten, bin zertifiziert und die "nice to have"-Erfahrung in einem absoluten Nischenprodukt erfülle ebenso. Ich denke also schon, dass ich durchaus auf die Stelle passen könnte ;-) Nur bin ich nicht mehr bereit, Firmen einen Namensbonus ("Wir sind die Big4, es ist eine Ehre für uns zu arbeiten! Eig. ist es schon ein Hohn, dass Sie überhaupt Gehalt wollen!") zu geben; ich bin kein Berufsanfänger und brauche auch keinen Blickfang im Lebenslauf. Für plus/minus Null bei Projekten, Rahmenbedingungen und Gehalt wechsle ich nicht nur des Namens wegen den AG...
  14. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Bestätige ich so. Wurde letztes Jahr im Juni von einem HH angeschrieben und es kam zu den üblichen Vorstellungsrunden, die sich bis ins 2014 hinein zogen. Am Ende konnte man sich bei Details nicht einigen. Die Stelle ist immer noch vakant.
  15. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Nach dem Studium weiß man, wie und warum etwas funktioniert und hat es evtl. auch mal in einem Seminar oder einer Hausarbeit gemacht. Man versteht. In der Ausbildung macht man etwas die ganze Zeit, versteht aber (im Detail) nicht, wie es funktioniert und warum es so funktioniert und nicht anders. Man nutzt. Wenn ich verstanden habe, wie eine Stichsäge funktioniert und dann irgendwann an eine Kreissäge gesetzt werde, kann ich mir Dank diesem Verständnis die Handhabung der Kreissäge besser zusammenreimen, als wenn ich jahrelang nur eine Stichsäge genutzt habe, ohne zu verstehen warum sie so funktioniert. Ich kann das Prinzip durch fehlendes Verständnis also schwerer übertragen. Und darum geht's. Wenn ich in meinem Betrieb nur Stichsägen habe und auch die nächsten 20 Jahre haben werde, werde ich einen Teufel tun und jemanden einstellen, der meine Stichsäge versteht. Sondern nehme lieber jemanden, der drei Jahre lang - Tag ein, Tag aus - eine Stichsäge genutzt hat.
  16. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ja, das kann man fast* so gelten lassen. *Es gibt Leute/Personaler, die sehen einen Uni-Master höherwertiger an als einen FH-Master. Das liegt daran, dass sich der Stoff an der FH und der Uni ja kaum vom Inhalt her verändert hat und allgemein (Ausnahmen gibt es sicherlich, wie überall) der Stoff von der Uni als theoretischer und damit schwerer angesehen wird. Auch gibt es manchmal Probleme einen Master an der Uni zu machen wenn man einen Bachelor von der FH hat, da der konsekutive Master evtl. eine bestimmte Punktzahl in Mathe als Voraussetzung hat und der Bachelor an der FH zu wenig Mathematik beinhaltete. Mit etwas Pech, darfst Du vorab noch ein oder zwei Semester lang Mathevorlesungen an der Wunsch-Uni besuchen. Das gleiche Problem gibt es bei der Promotion wenn man einen FH-Master hat: Promovieren kann man i. d. R. nämlich nur an einer Uni. Hier könnte es sein, dass Du mit einem FH-Master noch 1-2 Semester sog. "promotionsvorbereitende Studien" durchlaufen musst, bevor Du promovieren darfst. Wenn Du überhaupt einen Doktorvater von einer Uni findest, der dich mit einem Master einer fremden FH nimmt. Die geliebten und gelebten Ressentiments zwischen FH/Uni(-Profs). sind mit der Bologna-Reform nämlich nicht verschwunden... Diese Sichtweise ist darin begründet, dass man mit einem Diplom einen Master machen konnte/kann. So quasi als das i-Tüpfelchen auf dem i-Tüpfelchen. Über Sinn oder Unsinn kann man nun lang und breit diskutieren.
  17. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Diplom mit Bachelor schon einmal gar nicht. Master wird zum Uni-Diplom als gleichwertig angesehen (siehe ÖD-Tabellen), das FH-Diplom gleichwertig zum Bachelor. Dann lass dich erleuchten ;-) Behaupten kann man nämlich so einiges.
  18. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Du meinst Diplomanden einem Master, oder? Und selbst da: doch, doch. Kann ich mir gut vorstellen. Der ältere Vorgesetzte hat meist ein Diplom und kein Master und zieht natürlich das Bekannte dem Unbekannten i. d. R. vor.
  19. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Also ich musste mir mein Studium an der FU schon selbst organisieren. Was im ersten Semester dazu führte, dass ich einen Kurs belegt habe, wo ich die Vorkenntnisse nicht für hatte und schieben musste. Abgehalten hat mich niemand von. Ebenso die Anmeldungen für Seminare/Klausuren/Prüfungen: Frist verpasst? Kommen Sie nächstes Semester wieder. Ist so manch einem Kommilitonen passiert. Das zum Thema Selbstorganisation. Interdisziplinäre Wissensvermittlung? Sechs (!) beliebige Wahlfächer und ein Nebenfach (z. B. Grundlagen BGB, wem's Spaß macht) aus dem Modulhandbuch. Sind alles anrechenbare Leistungen bereits im Informatik-(nicht Wirtschaftsinformatik!) Studium. Zudem hindert dich niemand daran sich auch noch Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik aus einem anderen Studiengang reinzuziehen. Wird halt nur nicht auf die Informatik angerechnet. Wurde beim Diplom aber auch nicht... Und im Master hast Du noch mehr Wahlfreiheit. Und das Attestieren einer fehlenden wissenschaftlichen Arbeitsweise bei den Bologna-Studenten steht aufgrund der verpflichtenden Hausarbeiten, der Seminararbeiten, der Praktikumsarbeit und der Bachelor- sowie Master-Thesis auf sehr, sehr dünnem Eis. Master sind ebenfalls 10 Semester. Wurde hier gerade erwähnt, also gehe ich nicht näher darauf ein. Die Argumente, warum das Diplom schwerer, besser, schöner, funkelnder und hipper war, haben bei näherer Betrachtung kaum Substanz. Ändert nichts daran, dass ich ein Master trotzdem jederzeit gegen ein Diplom tauschen würde: Ein Diplom-Ingenieur wird immer mehr Flair haben als ein Master of Engineering. Punkt. Der Grund, warum man etablierte Abschlüsse auf Teufel-komm-raus amerikanisieren muss, bleibt mir wohl auch zukünftig verborgen.
  20. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Wie breit und tief der Stoffumfang ist, wie die didaktische Aufbereitung des Materials ist, wieviel Betreuung/Unterstützung man bekommt und wieviel man in absoluter Eigenregie leisten/organisieren muss, kommt immer darauf an, wo man studiert. Bitte nicht alles über einen Kamm scheren. Tipp: Trotzdem bewerben und im Anschreiben erwähnen, dass man bedauert keine ausgeschriebene Junior-Stelle beim Unternehmen gefunden zu haben, aber Interesse an der Materie hat und sich zügig einarbeiten würde. Verwette einen Kasten Bier, dass Du trotz fehlender Kenntnisse zum VG eingeladen wirst.
  21. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Das wäre eine falsche Implikation. Wie oben bereits geschrieben, gibt es einfach Pink Squirrel-Ausschreibungen. Die bleiben Monate oder Jahre als ausgelegte Falle online, ohne dass es einen tatsächlich einen akuten Bedarf gibt. Daraus dann einen Fachkräftemangel folgern zu wollen wäre falsch. Richtig. Wer einen .NET-Junior sucht, der ist i. d. R. auch mit einem frischen FIAE besser beraten, als mit einem Akademiker. Wer jemanden für F&E sucht im Bereich DBMS, Protokolle, etc., der wird besser mit einem Akademiker fahren. Das verstehen nur viele Leute nicht, suchen dann den Prof. Dr. Ing. MaschBau für die CNC Fräse und wundern sich dann, dass ihr ausgelernter Azubi schneller an der Maschine ist. Muss ich Tempest zustimmen. Diese Herangehensweise ist sehr blauäugig. Lieber in die Richtung, die man möchte gezielt weiterbilden. Und wenn ein Studium in 99% der Fälle gefordert ist, dann ist die Wahl der Waffen offensichtlich. Bei allem anderen verlässt man sich zu sehr auf das "Glück", welches einem erst in den Schoß fallen muss...
  22. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Kann ich praktisch so bestätigen. Bin gelernter FIAE und habe alles, was ich in der Ausbildung über Security beigebracht bekommen habe innerhalb von ein/zwei Kurseinheiten, d. h. 2-4 Wochen Stoff eingetrichtert bekommen. Ab dann ging es breit (Prinzipien, Verschlüsselung, WLAN, ...) in die Tiefe (Detailbesprechung Algorithmen, Beweis der Primfaktorzerlegung, ...). Das Wissen um die Existenz von Verschwiegenheitsklauseln ist für dich einer expliziten Erwähnung im Zusammenhang mit IT Sicherheit wert? Ich halte so etwas für ziemlich selbstverständlich. Auch für Leute, die nicht im Bereich der IT Sicherheit tätig sind. Macht man bei uns auch. Offiziell Einstellungsstopp in Bereich X. Aber wenn jemand kommt, der einen super Job (Purple) für Peanuts (Squirrel) machen würde, für den ist immer noch Budget übrig...
  23. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Das muss nicht so sein. Es gibt evtl. Vorgaben von der Führung, dass in jedem Fall ein Studierter einzustellen ist. Diese Entscheidung ist oft darin begründet, dass in der zu füllenden Abteilung z. B. nur Akademiker angestellt sind und man gerne jemand auf (subjektiver) Augenhöhe hätte um vermeintliche Klassenkämpfe zu vermeiden. Oder man sucht z. B. einen Sales/Consultant für die Ebene oberhalb der IT Leiter. Dort wird häufig noch mehr wert auf ein Studium gelegt und eine Visitenkarte mit wenigstens Dipl. Ing./Master ist schon ein nicht zu unterschätzender Bonus für den ersten Eindruck. Mag der auch noch so subjektiv und unbegründet sein... Da hätte ich sofort gefragt, ob er mir eine E13/14-Stelle nennen kann, wo ich mich ohne Studium erfolgreich drauf bewerben könnte.
  24. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Die Polemik kam von mir. Dass Polemik eine Überspitzung des Sachverhalts ist, sollte einleuchten. Ändert aber nichts am wahren Kern der Aussage. Und ja, auch ich spreche aus Erfahrung. Leute, die bei uns das erste Gespräch überstehen, scheitern beim Zweitespräch weil sie für ihr Wissen entsprechend entlohnt werden möchten. Leute, die das erste Gespräch nicht überstehen, werden auch nicht nach ihrem Gehalt gefragt. Es ist immer wieder müßig der GL zu erklären, warum man die geforderten Kennnisse nicht (mehr) für 45k p. a. bekommen wird. Versucht wird es dennoch. Erfolglos seit über 6 Monaten. Ganz klar ein Mangel. Zumindest für die GL. Wir vom Fachbereich schütteln nur noch den Kopf. Wann ist dein Vorgestetzter quer eingestiegen und wann hast Du dein Studium abgebrochen? Was damals ging, geht heute kaum noch. Das ist korrekt. Aber nicht zweckdienlich. Wenn ich sage, dass es einen "Mangel an erfahrenen Fachkräften" gibt, so impliziert es auch eine der Erfahrung entsprechende Bezahlung. Möchte man also erfahrene Fachkräfte, so muss man auch ein konkurrenzfähiges Gehalt zahlen und passende Rahmenbedingungen bieten. Eine erfahrene Fachkraft wird sicher nicht für das Gehalt einer unerfahrenen Fachkraft arbeiten. Genau das ist aber gewollt. Sieht man an der Herabsetzung der Bluecard-Gehaltsgrenze für Arbeitskräfte aus dem Ausland. - Wir haben einen Mangel an Fachkräften! - Hier ist eine! - Ja, aber die ist unerfahren! - Okay, hier ist eine erfahrene Fachkraft! - Ja, aber die will aber nicht für das Gehalt einer unerfahrenen Arbeiten! = Mangel. Nach welchen Kriterien der Mangel attestiert wird, wird aber tunlichst verschwiegen.
  25. Kwaiken hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ist der Azubi i. d. R. auch. Ich wurde damals auch nur genommen weil ich bereits in BASIC und PERL programmieren konnte. Der erste Tag lief dann nach dem Motto "Hier ist dein Platz, dein Kollege sagt Dir was im Projekt zu tun ist". Ist oft bei Kleinbetrieben so. Mittelstand und Konzerne gehen da jedoch ganz andere Wege. Die Erwartungshaltung darf nicht sein, dass man qualifiziertes Personal haben muss, jedoch bereit ist nur für unqualifizierte Angestellte zu bezahlen. Wenn ich mir keinen Audi leisten kann, wird es eben ein Skoda. Kleinbetriebe gehen meist einfach nur ihr Hardware-Inventar durch und schreiben alle Buzzwords in die Stellenbeschreibung. Am Ende kommem dann "Suchen habilitierten 20 jährigen IT-Gott mit 30 Jahren Erfahrung für befristete Position"-Stellenanzeigen heraus. Die Anforderungen werden dann solange zusammengestrichen, bis sich mal einer bewirbt. Nach dem ersten Herinfarkt des Personalers ob der unverschämten Gehaltsforderung des Bewerbers von mehr als 25k p. a. werden weitere Anforderungen aus der Anzeige entfernt: der Bewerber muss nun nicht mehr ABAP Senior Entwickler sein, Ruby und COBOL können. Und Promotion statt Habilitation müsste auch gerade noch so genügen. Gehalt bleibt aber bei 25k p. a.. Nach zwei weiteren Bewerbungsgesprächen beklagt man sich dann Hände-über-dem Kopf-zusammenschlagend über den eklatanten Fachkräftemangel, der uns spätestens 2015 wieder in die Steinzeit befördert. Einfach so Bedarf proklamieren und vom Umfeld erwarten, sich meinen Bedürfnissen anzupassen, anstatt dass ich mich an meine Bedürfnissen oder meine Bedürfnisse an mich anpasse, funktioniert nicht. Sollte es zumindest nicht. Aber mittlerweile hat sich bei uns die Haltung durchgesetzt, dass wenn jemand etwas nur laut genug und oft genug wiederholt, diesem irgendwann geglaubt wird.

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