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cruiseac

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  1. Zukunftsangst FIAE, die 2.

    Ich rede viel mit meinem Ausbilder und er ist auch super nett, aber er versteht nicht, wieso ich nicht schon alles kann, und das ist frustrierend. Und die Zeit, mir alles Schritt für Schritt zu erklären, hat er nicht. Deswegen soll ich ja die Dokumentation durcharbeiten, aber sie ist halt für Programmierer geschrieben, nicht für blutige Anfänger, und ich verstehe maximal 20% davon. Im Internet findet sich leider auch nicht viel Arbeitsmaterial für Anfänger. Ich sitze den ganzen Tag im Büro, lese alles was ich zum Thema AS400 finden kann, und versuche irgendwie, die Strukturen etc in mein Hirn zu bekommen. So in Etwa, ja. Mein Ausbilder arbeitet dann irgendwann die Schritte mit mir durch, aber er setzt sehr viel Wissen voraus, dass ich nach zwei Wochen einfach noch nicht habe, und im Endeffekt schreibt er mir das Programm und geht dann davon aus, dass ich alles verstehe. Dann gibt er mir die nächste Aufgabe und es geht so weiter.
  2. Zukunftsangst FIAE, die 2.

    Für stupide Aufgaben wäre ich dankbar, aber es ist einfach so, dass ich den ganzen Tag im Büro rumhocke und diese Zeit gerne sinnvoll-ish nutzen würde. Alle paar Tage bekomme ich vom Ausbilder ein Programm, das ich basteln soll, aber das bekomme ich nie hin. Ich komme mir total doof vor, aber ich finde auch, dass er zu hohe Erwartungen an die Azubis hat. Immerhin hatten wir mit ihren Systemen (AS400 bzw. neuere IBM-i) bisher absolut null Kontakt. Und ich verstehe es bis jetzt nur zu einem Bruchteil und kann unmöglich eigene Programme darauf schreiben, weil mir die Entwicklungsumgebung so fremd ist. Es wäre schön, wenn wir andere Abteilungen kennen lernen würden oder ich Autos waschen könnte .. dann würde ich mich auch nicht fragen, ob das der richtige Beruf oder das richtige Unternehmen für mich ist. Ich hatte wahnsinniges Glück überhaupt so spät einen Ausbildungsplatz zu bekommen und ich bin dem Betrieb sehr dankbar, dass sie mir eine Chance geben. Ich weiß nur nicht, was ich mit meiner Zeit dort anfangen soll: ich darf beispielsweise nicht einfach am PC sitzen und mir selbst was beibringen, ich darf nicht in anderen Abteilungen oder Büros aushelfen, dem Ausbilder nicht bei seiner Arbeit über die Schulter schauen ... ich weiß einfach nicht, was sie von mir möchten. Hatte schon angefragt ob ich mich in ein anderes Büro setzen darf um mehr von der Technik und dem Support mitzubekommen (wo auch FISIS ausgebildet werden), doch das wurde mir nicht erlaubt. Klar ist das jetzt ein erste-Welt-Problem, ich kann ja froh sein, dass ich nicht den ganzen Tag gestresst bin und ein miserables Arbeitsklima herrscht. Aber trotzdem: ob das mir oder dem Betrieb in irgendeiner Weise nutzt, bezweifle ich gerade.
  3. Zukunftsangst FIAE, die 2.

    Hallo liebe Community, zum 1.8. habe ich meine Ausbildung zur FIAE in einem Logistik-Unternehmen begonnen. Herangegangen bin ich mit Motivation, aber nach einer guten Woche ist die Luft raus. Natürlich hat eine Logistik-Gruppe keine IT, die beispielsweise mit einem Software-Unternehmen mithalten kann, dessen bin ich mir bewusst. Trotzdem hatte ich erwartet, zumindest Grundlagen dort erwerben zu können, die mir nach den 3 Jahren Ausbildung auch die Tore für andere Branchen öffnen könnten. Natürlich kann ich jetzt dort die 3 Jahre absitzen, mich langweilen und Verwaltungskram erledigen. Ist ja nice, dafür bezahlt zu werden. Aber ich wollte Programmieren lernen, bzw. meine vorhandenen Kenntnisse ausbauen und Neues dazulernen, um mir eine Karriere aufbauen zu können. Stattdessen werde ich lediglich in firmeneigener Software geschult - soll heißen: Tutorials folgen, 8 Stunden am Tag bisher zur Einarbeitung in ein System, das sehr veraltet ist und mit dem ich außerhalb der Branche keinen Kontakt haben werde. Das Betriebssystem ist aus den 80ern und wird mir sonst nirgends begegnen. Bisher wusste ich nicht einmal, dass es überhaupt existiert ... Die Inhalte der Ausbildung, also den Rahmenplan, sollen wir Azubis in Schulungen bzw stundenlangen Vorträgen beigebracht bekommen. Während der Arbeitszeit kümmert man sich wenig um uns. Es herrscht zwar ein gutes Klima im Büro, aber bei Fragen bekomme ich keine Hilfestellung da keine Zeit ist und ich weiß echt nicht, was ich da den ganzen Tag tun soll. An Motivation mangelt es mir nicht, aber wenn ich nachfrage, was ich tun kann um mich nützlich zu machen bekomme ich nur gesagt, dass ich mich weiter in das Betriebssystem einarbeiten soll. Tatsächlich wurde mir gesagt, dass dies in den kommenden Monaten und Jahren auch der Hauptinhalt der Ausbildung sein wird. Ich soll ja schließlich mit ihrem System vertraut sein und dafür programmieren, nicht mit so Sachen wie C++ oder Ähnlichem, das sei ja für die Firma bedeutungslos. Jetzt seh ich gerade ein bisschen meine Felle schwimmen. Ich wollte mich zum Full-Stack Developer hocharbeiten, so viel lernen wie möglich. Stattdessen muss ich meine Zeit damit verbringen, eine Doku durchzuarbeiten, die selbst die Programmierer dort nie gelesen haben. Würdet ihr mir raten, den Ausbildungsbetrieb zu wechseln? Ist dies überhaupt möglich? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
  4. Er meinte beim Gespräch, dass die Berufsschule in der Stadt keine FIAEs ausbilden würde, nur FISIs, und alle in die weiter entferntere Berufsschule gehen würden aus ihrem Betrieb. Aber ich habe mich informiert und dies stimmt nicht. Er gab dann zu, es nicht genau zu wissen. Will ja kein A*loch sein, aber für mich wäre es halt wichtig, weil ich dadurch 2 Stunden Fahrzeit pro Tag spare. Die Zeit werde ich für's Lernen brauchen ... Nein, Fahrtkosten werden nicht übernommen.
  5. So, Statusbericht - ich habe tatsächlich äußerst kurzfristig eine Ausbildungsstelle als FIAE bekommen! Bin ein bisschen überrumpelt, aber glücklich. Es ist nicht mein Wunschunternehmen, aber sie geben mir eine Chance, die ich nutzen werde. Heute geht es zum Vertragunterschreiben, aber einige Dinge sind noch ungeklärt, wie das Thema Berufsschule. Bin davon ausgegangen, dass ich bei uns in der Stadt aufs Berufskolleg kann (der Betrieb zählt auch zum Einzugsbereich der Stadt, eigentlich ...) und musste dann erfahren, dass ich laut Betrieb auf eine andere Berufsschule muss, die weitaus weiter entfernt ist, einen schlechteren Ruf hat und ich noch nicht so ganz weiß, wie ich den Weg dorthin ohne Auto bewerkstelligen soll, vor allem im Winter. Der Personalmanager hält das für zweitrangig und ist der Meinung, es sei egal, ich soll doch einfach auf die von ihnen vorgeschlagene Schule gehen und gut ist, könnte man ja später noch klären. Für mich ist das jedoch wichtig und ich möchte den Vertrag nur unterzeichnen, wenn sie mich auf der Berufsschule in der Stadt anmelden. Haltet ihr das für unnötig?
  6. Well, yes. Weil ich davor nicht mal wusste, ob ich mich überhaupt bewerben soll. Deswegen ja meine Nachfrage hier. Natürlich bin ich spät dran, aber die Stellen sind noch nicht besetzt, also kann ich mich doch bewerben ... Was soll ich mir denn da verbaut haben?
  7. Puh, hier war ja was los Bei der Frage "Schulabschluss/Motivation" dürften sich wohl ewig die Geister scheiden. Für mich selbst kann ich nur sagen, dass ich mich inzwischen gegen ein Studium entschieden habe, trotz der Vorteile. Ich denke, dass es für mich nicht gut passen würde. Stattdessen war ich fleißig und habe ein Dutzend Bewerbungen abgeschickt, alle auf ausgeschriebene Ausbildungsplätze für August Leider habe ich inzwischen (nach ca. 14 Tagen) noch keine einzige Rückmeldung erhalten. Was ist denn da los? Dauert es auch außerhalb von Bewerbungsfristen etc. wirklich so lange, Bewerber auszusortieren und zu kontaktieren? Von einem Betrieb bekam ich immerhin eine Eingangsbestätigung per Mail, aber das war bisher die einzige Rückmeldung. Meine Bewerbungsunterlagen waren vollständig und entsprachen allen Anforderungen. Eine Woche wollte ich noch warten und mich dann mit den Betrieben in Verbindung setzen um nachzufragen, ob sie überhaupt noch Bewerber suchen. Wenn nicht ist ja gut, aber wäre schön, irgendeine Bilanz daraus ziehen zu können ... finde es seltsam, dass ich bis jetzt noch absolut gar nichts gehört habe.
  8. Hab auch eine Freundin, die gerade ihren FISI mit Realschulabschluss macht. Sie denkt auch, dass ich keine Probleme haben werde, auch was Mathe betrifft. Aber mich hat wirklich abgeschreckt, dass alle Unternehmen trotzdem gute Mathekenntnisse fordern. Ist halt die Frage, ob meine schlechten Noten da nicht hinderlich sind. Aber versuchen werde ich es. Mich wundert das genauso. Hatte es mir nicht so schwierig vorgestellt, aber bei ca. 30 Unternehmen war keines dabei, dass mich auch nur Kabel hätte sortieren lassen - und das, obwohl der Bedarf ja da ist. Pflichtpraktika hätte ich machen können, aber kein freiwilliges. Oft gab es die Begründung, dass sie dann Mindestlohn zahlen müssten und sich das nicht leisten könnten. Danke für's Mutmachen Das scheint mir bisher wirklich das zu sein, was am meisten abschreckt - viele scheinen sich zu denken: "Altenpflege? Das kann nicht funktionieren!" Da ist es dann auch egal, was ich an Projekten und Erfahrungen aufzähle. Ohne Zertifizierung komme ich nicht weiter. Die Absagen habe ich ja nur für Praktika bekommen. Für die Ausbildung habe ich mich noch nicht beworben, weil ich mir nicht sicher war, ob ich überhaupt eine Chance habe. Aber ja, sämtliche Firmen hier fordern mindestens gute Mathekenntnisse/Naturwissenschaftskenntnisse für die Ausbildung zum FIAE. Privat bilde ich mich im Rahmen des Möglichen seit einigen Monaten weiter, aber etwas Offizielles, was mir meine Kenntnisse bescheinigt, kann ich ja trotzdem nicht vorweisen. Das scheint das Größte Problem zu sein. Niemand möchte mich ohne Qualifikationen anstellen. Bewerbungstrainings habe ich bereits einige gemacht und schätze mich da als recht fit ein, aber bisher ist es nicht einmal bis zum Vorstellungsgespräch gekommen. @Sullidor Vielleicht ist das hier (NRW) anders geregelt als in Niedersachsen? Neben des Studiums könnte ich ja dann auch in einer IT-Firma arbeiten, aber soweit ich weiß, berechtigt mich das Fachabitur nur zum Studium an einer Uni/Fachhochschule in dem Bereich, in dem das Fachabitur gemacht wurde (Stichwort fachbezogener Studiengang).
  9. @Gottlike Das stimmt. Aber wann hast du denn deine Ausbildung gemacht? Hab das Gefühl, dass die Anforderungen (oder zumindest die Wunsch-Anforderungen ^^) in den letzten Jahren gestiegen sind. Vor 8 Jahren hätte ich ohne Probleme überall Praktika machen können, Ausbildung wahrscheinlich auch. Aber jetzt ... Mein Fachabi ist ja auch nur in der Fachrichtung Gesundheit/Soziales. Hat also rein gar nichts mit Informationstechnik zu tun. Musste feststellen, dass es von potenziellen Arbeitgebern bisher deshalb eher belächelt wurde.
  10. Hallo liebe Community, meine derzeitige Situation lässt mich etwas verzweifeln, und deshalb bin ich nun hier, um euch um Rat zu fragen. Seit über 6 Monaten bin ich arbeitslos. Bin gelernte Altenpflegehelferin, 25 Jahre alt, und musste aus gesundheitlichen Gründen meinen eigentlich guten Arbeitsplatz verlassen, denn ich kann nicht weiterhin in diesem Berufsfeld arbeiten. Da ich seit meiner Kindheit gerne mit Computern arbeite und seit Jahren hobbymäßig Websites erstelle, CMS pflege und mich leidenschaftlich mit Front End Development beschäftige und mir auch im Multimedia-Bereich einiges an Kenntnissen angeeignet habe wollte ich über die ARGE einen Bildungsgutschein beantragen, einen Web-Development Kurs über eine Fernuniversität machen (zwecks Vorzeige-Zertifikat) und mich damit selbständig machen oder in einer Firma arbeiten. Doch es ist schwieriger als erwartet. Erstmal bekomme ich keinen Bildungsgutschein, und kann ein Zertifikat nicht selbst bezahlen. Das, was mir die ARGE bisher anbietet, ist eine Umschulung. Doch in welcher Richtung können sie mir noch gar nicht sagen, und auch diese Umschulung übernehmen sie erst, wenn ein Gutachten des Amtsarztes vorliegt mit dem mir bescheinigt wird, dass ich gesundheitlich nicht mehr in der Lage bin, meinen bisherigen Beruf auszuüben. Die Erstellung dieses Gutachtens dauert jetzt bereits 2 Monate. Natürlich bin ich in den letzten Monaten nicht untätig gewesen und dachte mir okay, dann suchst du dir eben irgendwo ein Praktikum, um Erfahrung auf professioneller Ebene zu bekommen. Aber auch das hat sich als unmöglich erwiesen. Als Quereinsteiger aus der Altenpflege scheint mir einfach das Potenzial zu fehlen. Egal wie sehr ich meine Erfahrungen hervorgehoben habe und beteuert habe, dass ich den Anforderungen eines Praktikanten in verschiedenen Betrieben absolut gewachsen bin - niemand wollte mir eine Chance geben. Entweder sollte ich mich in 2 Jahren noch einmal bewerben oder vorher mehr Erfahrungen sammeln, sodass sie sich nicht nur auf meine Worte verlassen müssen. Aber es ist unmöglich Erfahrungen zu sammeln, wenn ich nichtmal ein Prakttikum irgendwo machen kann ... Dann hatte ich versucht, mich auf Stellen zu bewerben in denen studentische Hilfskräfte gesucht wurden. Hat auch nicht geklappt, weil ich ja kein Student bin. Anfoderungsprofil zu 150% erfüllt, aber trotzdem nicht angenommen. Als letzten Weg sehe ich jetzt die Ausbildung. Ich will mich nicht darauf verlassen, dass mir die ARGE in x Monaten eine Umschulung zu irgendetwas finanziert. Ich möchte im IT-Bereich arbeiten und mich weiterbilden. Doch hier gibt es auch eine Hürde: Sämtliche Betriebe fordern Abitur und gute bis sehr gute Mathematik-Kenntnisse. Ich habe "nur" einen guten Realschulabschluss und Fachabitur Gesundheit/Soziales, und Mathematik fällt mir schwer. Denkt ihr, dass ich da überhaupt eine Chance habe um mich beispielsweise als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung zu bewerben? Und gibt es sonst noch eine Möglichkeit, die ich nicht ausgeschöpft habe? Ich will mehr über Web Development, SEO, CMS, und alles was damit zu tun hat lernen, und damit arbeiten. Wie kann ich als Quereinsteiger nötige Qualifikationen erlangen, wenn ich nichtmal ein Praktikum machen kann? Es wäre ganz toll, ein paar Tipps zu bekommen, oder wenn ihr mir von euren eigenen Erfahrungen berichten würdet. Liebe Grüße, cruiseac
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